Tramadol Retard EG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tramadol Retard EG Retardtablette 150 mg
  • Dosierung:
  • 150 mg
  • Darreichungsform:
  • Retardtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tramadol Retard EG Retardtablette 150 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • andere Opioide

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE300282
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Tramadol Retard EG 100 mg, 150 mg und 200 mg

Retardtabletten

Tramadolhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Tramadol Retard EG und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Tramadol Retard EG beachten?

3. Wie ist Tramadol Retard EG einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Tramadol Retard EG aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Tramadol Retard EG und wofür wird es angewendet?

Tramadol, der Wirkstoff in Tramadol Retard EG ist ein Schmerzmittel, das zur Klasse der

Opioide gehört, die auf das Zentralnervensystem wirken. Es lindert Schmerzen, indem es auf

bestimmte Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark wirkt.

Tramadol Retard EG wird zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen angewendet.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Tramadol Retard EG beachten?

Tramadol Retard EG darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Tramadolhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

akuter Vergiftung

mit Alkohol,

Schlaftabletten,

Schmerzmitteln

oder

anderen

Psychopharmaka (Arzneimittel, die auf Stimmung und Emotionen wirken)

wenn Sie auch MAO-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depression)

einnehmen oder in den letzten 14 Tagen vor der Behandlung mit Tramadol Retard EG

eingenommen haben (siehe „Einnahme von Tramadol Retard EG zusammen mit anderen

Arzneimitteln“)

wenn Sie an Epilepsie leiden und Ihre Anfälle nicht adäquat durch Behandlung kontrolliert

werden

als Ersatzpräparat beim Drogenentzug

Gebrauchsinformation

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tramadol Retard EG einnehmen,

wenn Sie denken, von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) abhängig zu sein

wenn Sie an Bewusstseinsstörungen leiden (wenn Sie den Eindruck haben, ohnmächtig zu

werden)

wenn Sie in einem Schockzustand sind (kalter Schweiß kann ein Anzeichen dafür sein)

wenn Sie an erhöhtem Schädelinnendruck leiden (z. B. nach einer Kopfverletzung oder einer

Erkrankung des Gehirns)

wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden

wenn Sie Atembeschwerden haben

wenn Sie zu Epilepsie oder Anfällen neigen, da sich das Risiko auf einen Anfall erhöhen

kann.

Epileptische Anfälle wurden bei Patienten beobachtet, die Tramadol in der empfohlenen Dosis

einnahmen. Das Risiko kann erhöht sein, wenn Dosen von Tramadol die empfohlene maximale

tägliche Dosis (400 mg) überschreiten.

Bitte berücksichtigen Sie, dass Tramadol Retard EG zu physischer und psychologischer

Abhängigkeit führen kann. Wenn Tramadol Retard EG über einen längeren Zeitraum

eingenommen wird, kann dessen Wirkung abnehmen, sodass höhere Dosen eingenommen werden

müssen (Toleranzentwicklung). Bei Patienten mit einer Neigung zum Arzneimittelmissbrauch

oder die arzneimittelabhängig sind, sollte die Behandlung mit Tramadol Retard EG nur über

kurze Zeiträume und unter engmaschiger medizinischer Aufsicht erfolgen.

Informieren Sie Ihren Arzt bitte auch, wenn eines dieser Probleme während der Behandlung mit

Tramadol Retard EG auftritt oder in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Einnahme von Tramadol Retard EG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Tramadol Retard EG darf nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern eingenommen werden

(bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depression).

Die schmerzstillende Wirkung von Tramadol Retard EG kann geschwächt und die Dauer seiner

Wirkung kann verkürzt sein, wenn Sie auch Arzneimittel einnehmen, die folgende Wirkstoffe

enthalten:

Carbamazepin (bei epileptischen Anfällen)

Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin (Schmerzmittel)

Ondansetron (beugt Übelkeit vor)

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob und in welcher Dosis Sie Tramadol Retard EG sollten.

Das Risiko auf Nebenwirkungen steigt,

wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Konvulsionen (Krampfanfälle) verursachen

können. Wie bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika. Das Risiko auf einen

Krampfanfall kann steigen, wenn Sie Tramadol Retard EG gleichzeitig einnehmen. Ihr

Arzt wird Ihnen sagen, ob Tramadol Retard EG für Sie geeignet ist.

wenn

bestimmte Antidepressiva

einnehmen.

Tramadol

Retard

kann

Wechselwirkungen mit diesen Arzneimitteln haben und Sie können Symptome haben wie

Gebrauchsinformation

unwillkürliche, rhythmische Muskelzuckungen, einschließlich der Muskeln, die die

Augenbewegungen

kontrollieren,

Unruhe,

übermäßiges

Schwitzen,

Zittern,

unkontrollierbare Reflexe, erhöhte Muskelspannung, Körpertemperatur über 38°C.

wenn Sie Cumarin-Antikoagulanzien (Arzneimittel zur Blutverdünnung) wie Warfarin

zusammen mit Tramadol Retard EG einnehmen. Die Wirkung dieser Arzneimittel zur

Blutverdünnung kann beeinflusst werden und Blutungen sind möglich.

wenn Sie während der Behandlung mit Tramadol Retard EG

Beruhigungsmittel,

Schlafmittel, sonstige Schmerzmittel wie Morphin und Kodein (auch als Hustenmittel),

und Alkohol einnehmen. Sie können sich schläfriger oder ohnmächtig fühlen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies Sie zutrifft.

Einnahme von Tramadol Retard EG zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Sie dürfen während der Behandlung mit Tramadol Retard EG keinen Alkohol trinken, da die

Wirkung dieses Arzneimittels verstärkt sein kann. Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die

Wirkung von Tramadol Retard EG.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Es gibt nur sehr wenige Informationen zur Sicherheit von Tramadol während der

Schwangerschaft. Sie dürfen Tramadol Retard EG daher nicht einnehmen, wenn Sie schwanger

sind.

Eine chronische Anwendung während der Schwangerschaft kann Entzugserscheinungen beim

Neugeborenen hervorrufen.

Im Allgemeinen wird von der Anwendung von Tramadol Retard EG während der Stillzeit

abgeraten. Kleine Mengen von Tramadol gehen in die Muttermilch über. Bei einer Einzeldosis ist

es normalerweise nicht erforderlich, das Stillen zu unterbrechen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Tramadol Retard EG kann Benommenheit, Schwindel und verschwommenes Sehen verursachen

und daher Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wenn Sie fühlen, dass Ihre Reaktionen

beeinträchtigt sind, dürfen Sie keine Fahrzeuge führen, keine elektrischen Werkzeuge benutzen

oder Maschinen bedienen.

3.

Wie ist Tramadol Retard EG einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosis muss an die Intensität Ihrer Schmerzen und Ihre individuelle Schmerzempfindlichkeit

angepasst werden. Im Allgemeinen muss die niedrigste Dosis angewendet werden, die die

Schmerzen lindert.

Wenn Ihr Arzt nichts anderes verschreibt, beträgt die empfohlene Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

Eine

Tablette

Tramadol

Retard

100 mg

zweimal

täglich

(entspricht

200 mg

Tramadolhydrochlorid täglich), bevorzugt morgens und abends.

Eine

Tablette

Tramadol

Retard

150 mg

zweimal

täglich

(entspricht

300 mg

Tramadolhydrochlorid täglich), bevorzugt morgens und abends.

Gebrauchsinformation

Eine

Tablette

Tramadol

Retard

200 mg

zweimal

täglich

(entspricht

400 mg

Tramadolhydrochlorid täglich), bevorzugt morgens und abends.

Ihr Arzt kann bei Bedarf eine andere, besser geeignete Dosierungsstärke von Tramadol Retard EG

verschreiben.

Sie dürfen nicht mehr als 400 mg Tramadolhydrochlorid täglich einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt

hat Ihnen das verschrieben.

Anwendung bei Kindern

Tramadol Retard EG ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten (über 75 Jahre) kann die Ausscheidung von Tramadol verzögert sein. Wenn

dies auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt möglicherweise vorschlagen, das Dosierungsintervall zu

verlängern.

Schwere Leber- oder Nierenerkrankung (Insuffizienz)/Dialysepatienten

Patienten mit schwerer Leber- und/oder Niereninsuffizienz dürfen Tramadol Retard EG nicht

einnehmen. Wenn die Insuffizienz in Ihrem Fall leicht oder mittelschwer ist, wird Ihr Arzt

möglicherweise empfehlen, das Dosierungsintervall zu verlängern.

Wie und wann sollten Sie Tramadol Retard EG einnehmen?

Tramadol Retard EG Tabletten ist zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Tramadol Retard EG-Tabletten immer im Ganzen, nicht geteilt oder zerkaut,

mit ausreichend Flüssigkeit, bevorzugt morgens und abends. Sie können die Tabletten auf

nüchternen Magen oder zum Essen einnehmen.

Wie lange sollten Sie Tramadol Retard EG einnehmen?

Sie dürfen Tramadol Retard EG nicht länger einnehmen, als notwendig. Wenn Sie über längere

Zeit behandelt werden müssen, wird Ihr Arzt in regelmäßigen kurzen Abständen kontrollieren

(bei Bedarf mit Unterbrechungen der Behandlung), ob und in welcher Dosis Sie Tramadol Retard

EG Tabletten weiter einnehmen sollten.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Tramadol Retard EG zu stark oder zu

schwach ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von Tramadol Retard EG eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine zusätzliche Dosis eingenommen haben, wird das im Allgemeinen

keine negativen Wirkungen haben. Sie sollten die nächste Dosis wie verordnet einnehmen.

Nach Einnahme von sehr hohen Dosen, kann Folgendes auftreten: Pinpoint Pupillen, Erbrechen,

Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Kollaps, Bewusstseinsstörung bis Koma (tiefe

Bewusstlosigkeit), epileptische Anfälle und Atembeschwerden bis Atemstillstand. In solchen

Fällen ist unverzüglich ein Arzt zu verständigen!

Wenn Sie eine größere Menge von Tramadol Retard EG eingenommen haben, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Tramadol Retard EG vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Tabletten einzunehmen, kehren die Schmerzen wahrscheinlich

zurück. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Setzen Sie einfach Ihr normales Dosierungsschema fort.

Gebrauchsinformation

Wenn Sie die Einnahme von Tramadol Retard EG abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol Retard EG zu früh unterbrechen oder abbrechen, kehren

die Schmerzen wahrscheinlich zurück. Wenn Sie die Behandlung aufgrund von unangenehmen

Wirkungen abbrechen möchten, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Im Allgemeinen gibt es keine Nachwirkungen, wenn die Behandlung mit Tramadol Retard EG

abgebrochen wird. Jedoch wurde in seltenen Fällen beobachtet, dass Patienten, die Tramadol

Retard EG Tabletten seit einiger Zeit einnehmen, sich unwohl fühlen können, wenn sie die

Behandlung plötzlich abbrechen. Sie können sich erregt, ängstlich, nervös oder zitterig fühlen.

Sie können verwirrt oder hyperaktiv sein, Schlafschwierigkeiten und Magen- oder Darm-

Störungen

haben.

Sehr

wenige

Personen

können

Panikanfälle,

Halluzinationen,

Wahnvorstellungen, Verfolgungswahn oder einen Identitätsverlust feststellen. Sie können

ungewöhnliche Empfindungen wie Juckreiz, Prickeln und Gefühllosigkeit und „Klingeln“ in den

Ohren (Tinnitus) bekommen. Weitere ungewöhnliche Symptome des ZNS, d. h. Verwirrung,

Wahnvorstellungen, Veränderung des eigenen Persönlichkeitsgefühls (Depersonalisation), und

Änderung des Wirklichkeitsgefühls (Wirklichkeitsentfremdung) und Verfolgungswahn (Paranoia),

wurden sehr selten beobachtet. Wenn Sie eine dieser Beschwerden nach Abbruch von Tramadol

Retard EG haben, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird normalerweise folgendermaßen klassifiziert:

- sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Menschen betreffen)

- häufig (kann bis zu 1 von 10 Menschen betreffen)

- gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Menschen betreffen)

- selten (kann bis zu 1 von 1.000 Menschen betreffen)

- sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Menschen betreffen)

- nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Sie sollten sofort einen Arzt konsultieren, wenn bei Ihnen Symptome einer allergischen Reaktion

wie Anschwellen des Gesichts, der Zunge und/oder des Rachens, und/oder Schluckprobleme oder

Nesselsucht zusammen mit Atembeschwerden auftreten.

Die häufigsten Nebenwirkungen während der Behandlung mit Tramadol Retard EG sind Übelkeit

und Schwindel, die bei mehr als 1 von 10 Patienten auftreten.

Herz- und Kreislauferkrankungen

Gelegentlich: Wirkungen auf Herz und Kreislauf (Herzklopfen, schneller Herzschlag,

Schwächegefühl oder Kollaps). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei Patienten in

aufrechter Haltung oder unter körperlicher Belastung auftreten.

Selten: langsamer Herzschlag, erhöhter Blutdruck.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt: Senkung des Blutzuckerspiegels.

Gebrauchsinformation

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Schwindel.

Häufig: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit.

Selten: veränderter Appetit, anormale Empfindungen (z. B. Juckreiz, Kribbeln, Gefühllosigkeit),

Zittern, langsame Atmung, epileptische Anfälle, Muskelzuckungen, unkoordinierte Bewegungen,

vorübergehende Bewusstlosigkeit (Synkope).

Wenn die empfohlenen Dosen überschritten werden, oder wenn andere Arzneimittel, die die

Hirnfunktion unterdrücken, gleichzeitig eingenommen werden, kann die Atmung verlangsamt

werden.

Epileptische Anfälle traten vor allem bei hohen Dosen von Tramadol auf oder wenn Tramadol

gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln eingenommen wurde, die Anfälle auslösen können.

Nicht bekannt: Sprechstörungen

Psychiatrische Erkrankungen

Selten: Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlafstörungen, Delirium, Angst und Albträume.

Psychische Beschwerden nach einer Behandlung mit Tramadol Retard EG sind möglich. Ihre

Intensität und Art können unterschiedlich sein (je nach der Persönlichkeit des Patienten und der

Dauer der Behandlung). Sie bestehen möglicherweise aus Stimmungsschwankungen (meist gute

Laune, gelegentlich Gereiztheit), Veränderungen der Aktivität (verringerte, aber manchmal auch

gesteigerte

Aktivität)

sowie

geringerer

Aufmerksamkeit

beeinträchtigtem

Entscheidungsvermögen, was zu Beurteilungsfehlern führen kann.

Abhängigkeit kann auftreten.

Augenerkrankungen

Selten: verschwommenes Sehen, Pupillenverengung (Miosis).

Nicht bekannt: extrem erweiterte Pupillen (Mydriasis).

Erkrankungen der Atemwege

Selten: Kurzatmigkeit (Dyspnoe).

Über eine Verschlechterung von Asthma wurde berichtet, obwohl nicht erwiesen ist, dass dies

durch Tramadol verursacht wurde.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Übelkeit.

Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit.

Gelegentlich: Brechreiz (Würgen), Magenbeschwerden (z. B. Gefühl von Druck im Magen,

Völlegefühl), Durchfall.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Schwitzen.

Gelegentlich: Hautreaktionen (z. B. Juckreiz, Ausschlag).

Muskelerkrankungen

Selten: schwache Muskeln.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten: Anstieg der Leberenzymwerte.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen, weniger Harnproduktion als normal.

Gebrauchsinformation

Allgemeine Erkrankungen

Häufig: Müdigkeit.

Selten: allergische Reaktionen (z. B. Atembeschwerden, pfeifende Atmung, Schwellung der Haut)

und Schock (plötzliches Kreislaufversagen) kommen in sehr seltenen Fällen vor.

Wenn Tramadol Retard EG Tabletten über längere Zeit eingenommen wird, kann Abhängigkeit

auftreten, obwohl das Risiko sehr gering ist. Wenn die Behandlung abrupt abgebrochen wird,

können Entzugserscheinungen auftreten (siehe „Wenn Sie die Einnahme von Tramadol Retard EG

abbrechen“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über die Website: www.fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Tramadol Retard EG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und/oder der Flasche und dem

Umkarton nach „EXP.“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Tramadol Retard EG enthält:

Der Wirkstoff ist: Tramadolhydrochlorid

1 Tablette Tramadol Retard EG 100 mg enthält 100 mg Tramadolhydrochlorid.

1 Tablette Tramadol Retard EG 150 mg enthält 150 mg Tramadolhydrochlorid.

1 Tablette Tramadol Retard EG 200 mg enthält 200 mg Tramadolhydrochlorid.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat

(E341),

Hydroxypropylcellulose

(E463),

hochdisperses

wasserfreies

Siliciumdioxid

(E551)

Magnesiumstearat (E470b).

Wie Tramadol Retard EG aussieht und Inhalt der Packung

Tramadol Retard EG 100 mg Tabletten sind gebrochen weiße, runde, bikonvexe Tabletten.

Tramadol Retard EG 150 mg Tabletten sind gebrochen weiße, kapselförmige Tabletten.

Tramadol Retard EG 200 mg Tabletten sind gebrochen weiße, kapselförmige Tabletten.

Gebrauchsinformation

Tramadol Retard EG 100 mg: Packungen mit 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120, 180 oder 500

weißen Tabletten in Blisterpackung oder in Tablettenbehältnissen aus Plastik.

Tramadol Retard EG 150 mg: Packungen mit 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120, 180 oder 500

weißen Tabletten in Blisterpackung oder in Tablettenbehältnissen aus Plastik.

Tramadol Retard EG 200 mg: Packungen mit 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120, 180 oder 500

weißen Tabletten in Blisterpackung oder in Tablettenbehältnissen aus Plastik.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV - Heizel Esplanade b22 – B-1020 Brüssel

Hersteller

Farmaceutisch Analytisch Laboratorium Duiven BV - Dijkgraaf 30 - 6921 RL Duiven

-Niederlande

Medochemie Ltd - Facility A – Z - Ayios Athanassios Industrial St - Limassol - Zypern

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Tramadol HCl Retard 100 mg, 150 mg, 200 mg

Tramadol Retard EG 100 mg, 150 mg, 200 mg Retardtabletten

Rofy Retard 100 mg, 150 mg, 200 mg

Tramadol - Q 100 mg, 150 mg, 200 mg Retardtabletten

Tramadol Mylan Generiques LP 100 mg, 150 mg, 200 mg, comprimé à libération

prolongée

Tramadol Retard EG 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimés à libération prolongée

Oratram 100 mg, 150 mg, 200 mg

Zulassungsnummern:

Tramadol Retard EG 100 mg Retardtabletten: BE300203 – BE300212 – BE300221

Tramadol Retard EG 150 mg Retardtabletten: BE300237 – BE300246 – BE300255

Tramadol Retard EG 200 mg Retardtabletten: BE300264 – BE300273 – BE300282

Abgabeform: verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt/ überarbeitet im 06/2017 / 06/2017.

31-7-2018

July 30, 2018: Two People Guilty of Distributing Tramadol Pills

July 30, 2018: Two People Guilty of Distributing Tramadol Pills

July 30, 2018: Two People Guilty of Distributing Tramadol Pills

FDA - U.S. Food and Drug Administration

5-6-2018

FDA takes action against 53 websites marketing unapproved opioids as part of a comprehensive effort to target illegal online sales

FDA takes action against 53 websites marketing unapproved opioids as part of a comprehensive effort to target illegal online sales

FDA announced that it has warned nine online networks, operating a total of 53 websites, that they must stop illegally marketing potentially dangerous, unapproved and misbranded versions of opioid medications, including tramadol and oxycodone.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

28-3-2018

DKMA Update March 2018

DKMA Update March 2018

In this issue of DKMA Update you can read about evidence; changes to Tramadol’s summary of product characteristics; inspections of the sale of OTC medicines outside pharmacies and much more

Danish Medicines Agency

13-6-2017

Tramadol: It is important that we are informed of side effects

Tramadol: It is important that we are informed of side effects

Doctors should contact the Danish Medicines Agency if clinical experience shows that the side-effect profile of a medicinal product is not consistent with the summary of product characteristics.

Danish Medicines Agency

30-7-2018

Tramadol-CT

Rote - Liste

30-7-2018

Tramadol-ratiopharm

Rote - Liste

12-7-2018

Melleril® retard

Rote - Liste

4-7-2018

Tenuate® Retard

Rote - Liste

28-6-2018

Tramadol-CT 100 mg Retardkapseln

Rote - Liste

7-6-2018

Kalymin® retard

Rote - Liste

25-5-2018

Dusodril®/Dusodril® retard

Rote - Liste