Peni.Strep-Kel

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Peni.Strep-Kel Injektionssuspension 200 mg/ml;200 mg/ml
  • Dosierung:
  • 200 mg/ml;200 mg/ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionssuspension
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Peni.Strep-Kel Injektionssuspension 200 mg/ml;200 mg/ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anti-infectivum für den systemischen Einsatz

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE-V105183
  • Letzte Änderung:
  • 17-04-2018

Packungsbeilage

Bijsluiter (FR versie)

Peni.Strep-Kel

B. PACKUNGSBEILAGE

PACKUNGSBEILAGE

PENI.STREP-kel, Suspension zur Injektion

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

KELA N.V., St. Lenaartseweg 48, 2320 Hoogstraten

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

PENI.STREP-kel, Suspension zur Injektion

3.

WIRKSTOFFE UND SONSTIGE BESTANDTEILE

Benzylpenicillinum procainum (lecithin coated) 200 mg/ml (= 200.000 I.U.) - Dihydrostreptomycini

sulfas eq. 200 mg/ml Dihydrostreptomycinum - Natrii methylis parahydroxybenzoas 1,14 mg –

excipiens ad 1 ml.

4.

ANWENDUNGSGEBIETE

Behandlung von Infektionen, die durch Benzylpenicillin + Dihydrostreptomycin empfindliche Stämme

verursacht werden, vorausgesetzt dass die pharmakokinetischen Eigenschaften der Antibiotika es

ermöglichen wirksame Konzentrationen an der Infektionsstelle zu erhalten.

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht

Tieren

anwenden,

bekanntermaßen

überempfindlich

gegenüber

Penicillin,

Cephalosporine, Procain oder Dihydrostreptomycin sind.

Nicht bei Vögeln anwenden.

Nicht bei Tieren mit schwerwiegenden Nierenerkrankungen anwenden.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Urtikaria, Ödem, anaphylaktischer Schock mit möglichem

Kollaps oder Todesfolge) können vorkommen. Bei Überempfindlichkeitsreaktionen die Behandlung

sofort aussetzen. Zur Behandlung können Antihistaminika oder Kortikosteroide eingesetzt werden.

Dihydrostreptomycin kann nephrotoxische und ototoxische Nebenwirkungen verursachen, meistens

bei einer Langzeit- und hoch dosierten Therapie.

Die intravenöse Verabreichung kann zu akuten, sogar fatalen Toxizitätsreaktionen (Embolie,

Aufregungszustände, Konvulsionen) führen.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei

Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

7.

ZIELTIERART

Wiederkäuendes Rind

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Verabreichung von 12.500 I.U. Penicillin + 12,5 mg Dihydrostreptomycin pro kg

Körpergewicht oder 1 ml PENI.STREP-kel pro 16 kg Körpergewicht, einmal täglich, 4 Tage lang.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Vor Gebrauch schütteln.

Um eine korrekte Dosierung sicherzustellen, und also eine Unterdosierung zu vermeiden, muss das

Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.

10.

WARTEZEIT

Fleisch: 338 Tage

Milch: 4 Tage (8 Gemelke)

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Vor Licht schützen.

Nach erstmaligem Öffnen des Behälters sofort verbrauchen.

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf <dem Etikett> <dem Karton> <dem Behältnis> <…>

angegebenen Verfalldatum <nach dem {verwendete Abkürzung für das Verfalldatum}> nicht mehr

anwenden.>

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Um eine intravenöse Verabreichung zu vermeiden, wird empfohlen zu aspirieren bevor eine

intramuskuläre Injektion durchzuführen.

Bei unsachgemäßer Anwendung des Produkts, kann die Prävalenz resistenter Bakterien steigen und

dies zu Kreuzresistenzen führen.

Aufgrund der Nephrotoxizität von Aminoglykosiden muss die Nierenfunktion überwacht werden.

Angesichts der Sicherheitsmarge ist es nützlich, die Dosierung bei übergewichtigen oder dehydrierten

Tieren oder bei Tieren mit Nierenproblemen zu verringern.

Die Ototoxizität infolge von Dihydrostreptomycin nimmt bei der Anwendung von Diuretika, wie

Furosemid, zu.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Eine Verabreichung von Penicillin kann allergische Reaktionen, von Hautausschlag bis zu

schwerwiegender Anaphylaxie, auslösen. Das Produkt muss mit der notwendigen Vorsicht eingesetzt

werden, um eine Selbstinjektion oder jeglichen sonstigen Kontakt zu vermeiden. Nach dem Gebrauch

die Hände waschen.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Penicillin oder Cephalosporine sollten den

Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Bei einer Gesichtsschwellung oder Atembeschwerden nach dem Kontakt muss sofort ein Arzt

konsultiert werden.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode:

Das Medikament darf bei trächtigen und laktierenden Tieren eingesetzt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Die Kombination Procain-Benzylpenicillin + Dihydrostreptomycin ist aktiv gegen wachsende

Bakterien. Die Kombination mit bakteriostatisch wirkenden Antibiotika, wie Chloramphenicol,

Tetracycline und Makrolide, wird daher kontraindiziert. Dihydrostreptomycin kann die Wirkung

neuromuskulär blockierender Produkte potenzialisieren.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich:

Dihydrostreptomycin:

Nierenerkrankungen

Taubheit

nach

Langzeitverabreichung

hoher

Dosierungen.

Dauerhafte Vorhofschädigung, aus der sich eine Ataxie ergibt, die zu Koordinationsstörungen,

Nystagmus, fehlendem Aufrichtreflex und dem Tod führt. Neuromuskuläre Blockade mit Paralysen

nach (unbeabsichtigter) intravenöser oder Intraperitoneal-injektion insbesondere bei anästhesierten

Tieren. Bei neuromuskulärer Blockade: Kalzium-Ionen IV oder Neostigmin.

Inkompatibilitäten:

Diese Suspension weist eine ganz eigene Zusammensetzung auf. Um chemische Interaktionen zu

vermeiden, nicht mit anderen Produkten in derselben Injektionsspritze mischen.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Es müssen die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, damit das Produkt nicht in die Umwelt

gelangt.

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den

nationalen Vorschriften zu entsorgen.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Mai 2013

15.

WEITERE ANGABEN

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Rezeptpflichtig

BE-V105183