Remodulin 2.5 mg/ml Infusionslösung s.c. und i.v.

Schweiz - Deutsch - Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

01-01-2019

Fachinformation Fachinformation (SPC)

25-10-2018

Wirkstoff:
treprostinilum
Verfügbar ab:
Gebro Pharma AG
ATC-Code:
B01AC21
INN (Internationale Bezeichnung):
treprostinilum
Darreichungsform:
Infusionslösung s.c. und i.v.
Zusammensetzung:
treprostinilum 2.5 mg ut treprostinilum natricum, natrii citras dihydricus, natrii chloridum, acidum hydrochloridum, natrii hydroxidum, metacresolum, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp. natrium 3.75 mg.
Klasse:
B
Therapiegruppe:
Synthetika
Therapiebereich:
Primäre und sekundäre pulmonale Hypertonie
Zulassungsnummer:
56120
Berechtigungsdatum:
2004-11-26

Dokumente in anderen Sprachen

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Französisch

01-01-2019

Fachinformation Fachinformation - Französisch

01-01-2019

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Italienisch

01-01-2019

Fachinformation Fachinformation - Italienisch

01-01-2019

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Remodulin®

Was ist Remodulin und wann wird es angewendet?

Remodulin enthält den Wirkstoff Treprostinil (als Natrium-Treprostinil) und wird zur Behandlung

bestimmter Formen der pulmonalen arteriellen Hypertonie eingesetzt (Bluthochdruck in den Arterien

zwischen Herz und Lunge).

Remodulin darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Remodulin nicht angewendet werden?

Remodulin darf bei Allergie gegenüber einem Bestandteil von Remodulin oder ähnlichen

Arzneimitteln nicht angewendet werden.

Remodulin darf auch nicht angewendet werden,

-wenn bei Ihnen eine „pulmonale veno-okklusive Erkrankung“ diagnostiziert wurde. Dies ist eine

Erkrankung, bei der die Blutgefässe, die Blut durch die Lungen transportieren, anschwellen und

verstopfen, was zu erhöhtem Blutdruck in den Blutgefässen zwischen Herz und Lunge führt;

- wenn Sie Herzprobleme haben, wie z. B.:

-Herzschwäche,

-diagnostizierter Herzfehler, wie z.B. eine fehlerhafte Herzklappe, die die Funktion des Herzens

beeinträchtigt,

-schwere Erkrankung der Herzkranzgefässe oder instabile Angina Pectoris,

-Myokardinfarkt (Herzinfarkt) innerhalb der letzten sechs Monate,

-schwere Herzrhythmusstörungen,

-Herzerkrankungen, die nicht behandelt oder ärztlich kontrolliert werden;

- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;

- wenn bei Ihnen ein besonders hohes Blutungsrisiko besteht, wie z.B. bei aktiven

Magengeschwüren, bei Verletzungen und anderen Blutungen,

- wenn Sie innerhalb der letzten 3 Monate einen Schlaganfall oder andere Durchblutungsstörungen

des Gehirns hatten.

Wann ist bei der Anwendung von Remodulin Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung, wenn Sie an einer der

folgenden Erkrankungen/Zustände leiden oder eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden:

-Leber- oder Nierenfunktionsstörungen,

-starkes Übergewicht (Body-Mass-Index (BMI) über 30 kg/m2),

-Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV),

-erhöhter Blutdruck in den Lebervenen (portale Hypertonie),

-angeborener Herzfehler, der den Blutfluss in Ihrem Herzen beeinträchtigt,

-bei natriumarmer Diät,

-bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimittel wie Antigerinnungsmittel (Antikoagulanzien oder

Thrombozyten-Aggregationshemmer) oder Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen oder

rheumatischen Beschwerden, Kortisonpräparate, Mittel zur Behandlung von zu hohem Blutdruck,

gefässerweiternde Mittel, harntreibende Arzneimittel, gewisse Arzneimittel, welche die Wirkung von

Remodulin vermindern oder verstärken können (z.B. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Gemfibrozil,

Trimethoprim, Deferasirox, Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital oder

Johanniskraut).

Beachten Sie strikt die Anweisungen, die Sie zur Herstellung und Verabreichung von Remodulin

erhalten haben.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin während der Behandlung mit Remodulin,

-wenn Ihr Blutdruck abfällt (Hypotonie); dies kann sich durch das Auftreten von Schwindel oder

Ohnmacht äussern,

-wenn es bei Ihnen über einen kurzen Zeitraum zu deutlich stärkerer Atemnot oder beständigem

Husten kommt,

-wenn bei Ihnen Blutungen auftreten (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Blut im Stuhl),

-wenn es bei Ihnen zu Fieber kommt, während Sie Remodulin intravenös erhalten oder die

intravenöse Infusionsstelle sich rötet, anschwillt und/oder schmerz- und druckempfindlich wird, da

dies ein Zeichen einer Infektion sein kann.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen

zu bedienen, beeinträchtigen, da vor allem bei Behandlungsbeginn oder nach Dosisanpassungen ein

tiefer Blutdruck oder Schwindel auftreten können. In diesen Fällen dürfen Sie sich nicht an das

Steuer eines Fahrzeugs setzen bzw. Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere (auch selbstgekaufte!) Arzneimittel einnehmen oder

anwenden.

Darf Remodulin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Remodulin darf nur nach Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin während der Schwangerschaft

angewendet werden. Wenn Sie während der Behandlung mit Remodulin schwanger werden, suchen

Sie rasch möglichst Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.

Während der Behandlung mit Remodulin sollte nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Remodulin?

Die Behandlung mit Remodulin wird im Spital unter ärztlicher Überwachung begonnen. Remodulin

wird als subkutane oder intravenöse Dauerinfusion appliziert.

Subkutane Dauerinfusion:

Die Kanüle wird unter Haut auf dem Bauch oder auf dem Oberschenkel platziert und befestigt.

Remodulin wird über eine kleine Pumpe, die am Gurt, an der Wade, am Oberschenkel oder Bauch

befestigt wird, dauernd mit konstantem Fluss freigesetzt. Die Remodulin Glasflasche ist Teil der

Pumpe, und die Lösung wird über einen feinen Polyvinyl-Schlauch zur Nadel transportiert.

Intravenöse Dauerinfusion:

Im Spital wird Ihnen ein zentraler Venenkatheder gesetzt. Über diesen wird die verdünnte

Remodulin-Lösung mittels einer Pumpe dauernd infundiert. Die Lösung von 50 oder 100 ml wird

über maximal 48 Stunden verabreicht werden. Danach wird die Lösung durch eine frische

Verdünnung ersetzt.

Anwendung:

Im Spital wird Ihnen vom Personal der Gebrauch der Pumpe, das Einsetzen des Infusionsbestecks,

der Ersatz von Remodulin und der Einsatz der Dauerinfusion genau erklärt.

Die Durchflussrate von Remodulin wird jede Woche neu eingestellt.

Meistens wird die Dosierung in Abhängigkeit der Symptome der pulmonalen Hypertonie leicht

erhöht. Falls unerträgliche Nebenwirkungen auftreten, wird die Dosierung nach Anweisung Ihres

Arztes bzw. Ihrer Ärztin angepasst.

Für die korrekte Handhabung der Infusionspumpe halten Sie sich bitte an die Gebrauchsanweisung

der Pumpe.

Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Remodulin-Konzentration und das richtige

Infusionsbesteck anwenden und wechseln Sie alle 48 bis 72 Stunden (bei der subkutanen

Dauerinfusion) bzw. mindestens alle 48 Stunden (bei der intravenösen Dauerinfusion) das

Infusionsbesteck und das entsprechende Arzneimittelreservoir. Beachten Sie die hygienische

Handhabung.

Ein schlechtes Funktionieren der Pumpe oder eine Verstopfung des Infusionsbestecks können zu

einer Verschlechterung der Symptome der pulmonalen arteriellen Hypertonie führen. Im Falle eines

Unterbruchs des Flusses von Remodulin halten Sie sich an die Anweisungen der

Bedienungsanleitung der Pumpe und verständigen Sie – falls nötig – Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin

oder die Klinik. Halten Sie immer eine Infusionspumpe, Infusionsbesteck und Remodulin in Reserve.

Die Anwendung und Sicherheit von Remodulin bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht

auseichend geprüft worden.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosierung und Behandlungsdauer an Ihre persönliche Situation

anpassen.

Befolgen Sie die Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin genau und ändern Sie nicht von sich aus die

vorgeschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt

oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung könnten folgende Symptome auftreten: Hitzewallungen,

Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und eine Senkung des Blutdrucks. Es wird

empfohlen, unter Anleitung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin die Durchflussrate zu senken oder zu

unterbrechen bis die Symptome wieder verschwunden sind. Danach kann wieder mit der vom Arzt

bzw. der Ärztin verschriebenen Dosierung weitergefahren werden.

Welche Nebenwirkungen kann Remodulin haben?

Die meisten Nebenwirkungen treten an der Einstichstelle der Kanüle auf (85%). Schmerzen, Röte,

Hitze, Schwellung und Blutungen zeigen sich oft zu Beginn der Behandlung, im Verlaufe der

Behandlung aber weniger häufig. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann die Dosierung von Remodulin

senken, wenn Ihre Nebenwirkungen sehr ernsthaft sind.

Eine Interpretation der übrigen Nebenwirkungen ist dadurch erschwert, dass einzelne klinische

Symptome der pulmonalen arteriellen Hypertonie (z. B. Schwindel, Ohnmacht) ähnlich sind.

Nebenwirkungen, die wahrscheinlich auf die zugrunde liegende Krankheit zurückzuführen sind,

schliessen Atemnot, Müdigkeit, Brustschmerzen und Blässe ein.

Einige unerwünschte Wirkungen können eindeutig Remodulin zugeschrieben werden: Schmerzen an

der Infusionsstelle (85%), Reaktionen an der Infusionsstelle (83%), Kopfschmerzen (30%), Durchfall

(22%), Blutungen (vor allem bei Patienten, die gleichzeitig mit blutverdünnenden Arzneimitteln

behandelt werden) oder blaue Flecken an der Infusionsstelle (21%), Übelkeit (19%),

Gefässerweiterung / Hitzewallungen (11%), Kieferschmerzen (13%), Hautausschlag (12%).

Häufig treten auch Schwindel, tiefer Blutdruck, Erbrechen, Juckreiz, Muskel- und Gelenkschmerzen,

Schmerzen in Armen und / oder Beinen, Schwellungen (Ödeme) sowie Blutungsereignisse wie z.B.

Nasenbluten, Bluthusten, Blut im Urin, Zahnfleischbluten, Blut im Stuhl auf.

Es wurden auch Infektionen oder Abszesse an der Infusionsstelle, Blutungen an der Infusionsstelle,

Entzündungen des Gewebes unter der Haut, eine verminderte Anzahl Blutplättchen,

Herzmuskelschwäche bei hohem Volumen des Blutes, das pro Zeitspanne vom Herzen gepumpt

wird, mit der Folge von Kurzatmigkeit, Ermüdung, Schwellung der Beine- und des Bauchraums

sowie anhaltendem Husten, Hautausschläge, Knochenschmerzen beobachtet.

Im Zusammenhang mit der intravenösen Gabe wurde zusätzlich über Schmerzen an der Eintrittsstelle

des Katheters, Venenentzündung, Infektionen des Blutkreislaufes und schwere bakterielle

Blutinfektion (Sepsis), Bildung von Blutpfropfen mit Verschluss von Gefässen sowie Störungen des

Verabreichungssystems berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das ungeöffnete Arzneimittel bei Raumtemperatur (15 bis 25 °C) und ausserhalb der Reichweite von

Kindern lagern.

Einmal angestochene Vials dürfen nicht länger als 30 Tage verwendet werden.

Die verdünnte Lösung für die intravenöse Infusion darf maximal über 48 Stunden verabreicht

werden. Danach sind allfällige Reste zu vernichten und eine neue Verdünnung zu verwenden.

Es darf nur bis zu dem auf der Packung bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Remodulin enthalten?

Remodulin enthält den Wirkstoff Treprostinil (als Natrium-Treprostinil) in folgenden

Konzentrationen: 1 mg/ml, 2.5 mg/ml, 5 mg/ml und 10 mg/ml.

Hilfsstoffe: Natriumcitrat, Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke; Konserv.: Metakresol 3

mg/ml.

Zulassungsnummer

56120 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Remodulin? Welche Packungen sind erhältlich?

Remodulin ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Remodulin 1 mg/ml, 2.5 mg/ml, 5 mg/ml, 10 mg/ml: Einzelpackungen mit 1 Glasflasche (Vial) zu 20

Zulassungsinhaberin

OrPha Swiss GmbH, 8700 Küsnacht

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Fachinformation

Fachinformation

Remodulin®

Zusammensetzung

Wirkstoff: Treprostinil (als Natrium-Treprostinil)

Hilfsstoffe: Natriumcitrat, Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke, Metakresol 3 mg/ml

(Konservans)

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Vials mit 1 mg Treprostinil/ml; 2.5 mg Treprostinil/ml; 5 mg Treprostinil/ml; 10 mg Treprostinil/ml

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Langzeitbehandlung von primärer pulmonaler Hypertonie und pulmonal arterieller Hypertonie mit

Bindegewebserkrankung bei Patienten mit NYHA III und IV (Einteilung nach der New York Heart

Association).

Dosierung/Anwendung

Remodulin wird mittels subkutaner oder intravenöser Dauerinfusion verabreicht. Aufgrund der

Risiken im Zusammenhang mit zentralen Dauervenenverweilkathetern, einschliesslich schwerer

Bakteriämien und Sepsis, die tödlich verlaufen können, ist die subkutane Infusion (unverdünnt) die

bevorzugte Art der Verabreichung.

Initialdosis

Die Infusionsrate sollte zu Beginn bei 1.25 ng/kg/min liegen. Falls diese Dosierung vom Patienten

nicht vertragen wird, kann die Infusionsrate auf 0.625 ng/kg/min gesenkt werden.

CAVE: Die intravenöse Applikation darf nie unverdünnt erfolgen.

Dosisanpassungen

Das Ziel der chronischen Dosisanpassung ist, die Dosis zu finden, welche die Symptome der

pulmonalen arteriellen Hypertonie verbessert, während das Nebenwirkungsprofil erträglich bleibt. In

den ersten 4 Wochen sollte die Infusionsrate um 1.25 ng/kg/min pro Woche gesteigert werden und

dann um 2.5 ng/kg/min pro Woche.

Dosis-abhängige unerwünschte Wirkungen wie Hitzewallungen (Flushing), Kopfschmerzen,

Hypotonie, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöe können eine Reduktion der Infusionsrate notwendig

machen, wobei die unerwünschten Wirkungen möglicherweise auch ohne Dosisanpassung wieder

verschwinden. Sollte eine unerwünschte Wirkung schlimmer und/oder unerträglich werden, sollte die

Infusionsrate gesenkt werden.

Ein plötzlicher Therapieabbruch oder eine starke Reduktion der Dosierung ist zu vermeiden (siehe

„Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).

In den meisten Fällen kann nach einer Unterbrechung von wenigen Stunden die Infusion in derselben

Dosisrate wieder begonnen werden. Bei einer längeren Unterbrechung ist möglicherweise eine

Retitrierung der Dosis erforderlich.

In Langzeitanwendungsstudien betrugen die nach 12 Monaten erreichten mittleren Dosisraten 26

ng/kg/min, nach 24 Monaten 36 ng/kg/min und nach 36 Monaten 42 ng/kg/min.

Subkutane Dauerinfusion

Die subkutane Infusionsrate wird nach folgender Formel berechnet:

Infusionsrate (ml/h):

Dosis (ng/kg/min) × Gewicht (kg) × 0.00006*

Remodulin-Konzentration (mg/ml)

* Konversionsfaktor (0.00006): 60 min/h × 0.000001 mg/ng

Intravenöse Dauerinfusion

Verdünntes Remodulin wird mittels intravenöser Dauerinfusion über einen Zentralvenenkatheter

mittels einer Pumpe für intravenöse Applikation infundiert.

Es kann auch vorübergehend über eine periphere Venenkanüle verabreicht werden, vorzugsweise in

eine grosse Vene. Die Anwendung einer peripheren Infusion über mehr als einige Stunden kann das

Risiko für Thrombophlebitis erhöhen (siehe „Unerwünschte Wirkungen“).

Die Verwendung eines 0.2 Mikrometer in-line Filters wird empfohlen, um das Risiko einer

systemischen Infektion als Folge einer Verunreinigung in der Zubereitung des Medikamentes zu

minimieren.

Berechnung der Konzentration, die die verdünnte Remodulin-Lösung haben muss:

Endkonzentration der verdünnten Remodulin-Lösung (mg/ml):

Dosis (ng/kg/min) × Gewicht (kg) × 0.00006

intravenöse Infusionsrate (ml/h)

Berechnung der notwendigen Menge Remodulin, die mit ausreichend Verdünnungsmittel (steriles

Wasser ad inject. oder 0.9% NaCl-Lösung für Infusionen) verdünnt werden muss:

Volumen von zu verwendendem Remodulin (ml):

Endkonzentration der verdünnten

Remodulin-Lösung (mg/ml)

Remodulin Konzentration

im Vial (mg/ml)

Totales Volumen des

Reservoirs der Pumpe (ml)

Die berechnete Menge Remodulin wird in das Reservoir gegeben und mit genügend sterilem Wasser

oder 0.9% NaCl-Lösung verdünnt.

Anwendung

Die Behandlung mit Remodulin wird im Spital unter ärztlicher Überwachung begonnen. Remodulin

wird als subkutane oder intravenöse Dauerinfusion appliziert.

Bei der subkutanen Infusion wird die Kanüle unter die Haut auf dem Bauch oder auf dem

Oberschenkel platziert und befestigt. Das Remodulin Vial ist bei der subkutanen Applikation Teil der

Pumpe. Das Infusionsbesteck und das entsprechende Arzneimittelreservoir muss alle 48 bis 72

Stunden gewechselt werden.

Bei der intravenösen Applikation wird ein zentraler Dauerkatheder gesetzt. Remodulin wird über

eine kleine Pumpe, die am Gurt, an der Wade, am Oberschenkel oder Bauch befestigt wird, dauernd

mit konstantem Fluss freigesetzt. Für die intravenöse Applikation wird Remodulin verdünnt

eingesetzt. Die Lösung wird über einen feinen Polyvinyl-Schlauch zur Nadel transportiert.

Bei der intravenösen Infusion muss die verdünnte Lösung (wegen der Stabilität von Remodulin)

zumindest alle 48 Stunden gewechselt werden.

Im Spital wird den Patienten bzw. Patientinnen vom Personal der Gebrauch der Pumpe, das

Einsetzen des Infusionsbestecks, der Ersatz des Remodulin-Reservoirs und der Einsatz der

Dauerinfusion genau erklärt. Die hygienische Handhabung ist zu beachten.

Die Durchflussrate von Remodulin wird jede Woche neu eingestellt. Meistens wird die Dosierung in

Abhängigkeit der Symptome der pulmonalen Hypertonie leicht erhöht. Falls unerträgliche

Nebenwirkungen auftreten, wird die Dosierung nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin

angepasst.

Die korrekte Handhabung der Infusionspumpe ist in der Gebrauchsanweisung der Pumpe

beschrieben.

Es ist wichtig, dass die richtige Remodulin-Konzentration und das richtige Infusionsbesteck

angewendet werden.

Ein schlechtes Funktionieren der Pumpe oder eine Verstopfung des Infusionsbestecks können zu

einer Verschlechterung der Symptome der pulmonalen arteriellen Hypertonie führen. Im Falle eines

Unterbruchs des Flusses von Remodulin sind die Anweisungen der Bedienungsanleitung der Pumpe

einzuhalten. Der Patient bzw. die Patientin sollte immer eine Infusionspumpe, Infusionsbesteck und

Remodulin in Reserve halten.

Die Infusionspumpe, mit der Remodulin appliziert wird, sollte folgende Anforderungen erfüllen:

-klein und leicht sein,

-die Anpassung der Infusionsrate in Schritten von 0.002 ml/h für die s.c Infusion sowie von ca. 0.05

ml/Std. für die i.v. Infusion erlauben. Eine typische Infusionsrate für i.v. Infusionspumpen läge

zwischen 0.4 und 2 ml pro Stunde.

-sollte Alarmfunktionen bei Verstopfung/fehlendem Fluss, schwacher Batterie, Programmfehler oder

Motor-Störungen haben,

-eine Fluss-Genauigkeit von ±6% oder besser aufweisen,

-mit positivem Druck betrieben werden,

-das Reservoir sollte aus Polyvinylchlorid, Polypropylen oder Glas sein.

Remodulin ist in Konzentrationen von 1 mg/ml, 2,5 mg/ml, 5 mg/ml und 10 mg/ml erhältlich.

Die Tabellen als Dosierungshilfen sind am Ende der Fachinformation aufgeführt.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Anwendung bei Leberfunktionsstörungen

Die Plasma-Treprostinil-Exposition (Fläche unter der Plasmakonzentrationszeitkurve; AUC) war bei

milder bis moderater Leberfunktionsstörung, Child-Pugh-Klasse A bzw. B, um 260% bis 510%

erhöht. Milde bis moderate Leberfunktionsstörungen reduzieren die Plasma Clearance von

Treprostinil um bis zu 80% verglichen mit gesunden Probanden. Deshalb sollte bei Patienten mit

Leberfunktionsstörungen Remodulin nur mit Vorsicht angewendet und der Patient engmaschig

bezüglich Nebenwirkungen aufgrund erhöhtem Remodulin überwacht werden (vgl.

Pharmakokinetik).

Die initiale Remodulin-Dosis sollte auf 0.625 ng/kg/min reduziert werden und die Dosiserhöhung

sollte vorsichtig vorgenommen werden.

In Patienten mit schwerer Leberstörung liegen keine Erfahrungen vor.

Anwendung bei Nierenfunktionsstörungen

Es wurden keine Studien mit Patienten mit Nierenfunktionsstörungen durchgeführt. Da Treprostinil

und seine Metaboliten primär über die Harnwege ausgeschieden werden, sollten Patienten mit

Nierenfunktionsstörungen vorsichtig behandelt werden. Bei diesen Patienten sollte die

Dosiserhöhung noch vorsichtiger vorgenommen werden (vgl. Pharmakokinetik).

Anwendung bei Übergewicht

Patienten mit Übergewicht (BMI >30 kg/m²) zeigen eine geringere Clearance von Treprostinil (vgl.

Pharmakokinetik).

Ältere Patienten

Es liegen keine ausreichenden Daten für ältere Patienten (≥65 Jahre) vor. Bei älteren Patienten sollte

die Dosierung aufgrund der erhöhten Häufigkeit einer eingeschränkten hepatischen, renalen oder

kardialen Funktion sowie von Begleiterkrankungen oder –medikation mit Vorsicht gewählt werden.

Kinder und Jugendliche

Es liegen zu wenige Daten über Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren vor, um zu entscheiden, ob

die Erwachsenen-Dosierung bei dieser Patientengruppe angewendet werden kann.

Kontraindikationen

-Überempfindlichkeit gegenüber einem Inhaltsstoff von Remodulin oder gegenüber

strukturverwandten Stoffen von Treprostinil,

-pulmonale arterielle Hypertonie in Verbindung mit einer Venenverschlusserkrankung,

-kongestive Herzinsuffizienz infolge einer schweren Funktionsstörung der linken Herzkammer,

-schwere Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh-Klasse C),

-aktives Magen-Darm-Geschwür, intrakranielle Blutung, Verletzung oder andere Blutungen,

-kongenitale oder erworbene Herzklappenfehler mit klinisch relevanten Störungen der

Myokardfunktion, die nicht mit pulmonaler Hypertonie zusammenhängen,

-schwere koronare Herzkrankheit oder instabile Angina; Herzinfarkt innerhalb der letzten sechs

Monate; dekompensierte Herzinsuffizienz, wenn diese nicht unter engmaschiger ärztlicher

Überwachung steht; schwere Arrhythmien; zerebrovaskuläre Ereignisse (z.B. transitorische

ischämische Attacke, Schlaganfall) innerhalb der letzten drei Monate.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Allgemeine Vorsichtsmassnahmen

Remodulin sollte nur von Spezialärzten mit Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von

pulmonaler arterieller Hypertonie eingesetzt werden. Die Entscheidung zum Therapiebeginn mit

Remodulin sollte im Wissen erfolgen, dass die Therapie mit grosser Wahrscheinlichkeit über lange

Zeit, möglicherweise über Jahre durchgeführt werden muss. Die Fähigkeit des Patienten, Remodulin

zu applizieren und das Infusionssystem zu pflegen, sollte berücksichtigt werden.

Remodulin sollte nur subkutan oder in verdünnter Form intravenös verabreicht werden.

Remodulin ist ein stark wirksamer pulmonaler und systemischer Vasodilatator. Die Behandlung mit

Remodulin muss daher mit entsprechend ausgebildetem Personal und einer Ausrüstung für eine

physiologische Überwachung und Notfallbehandlung begonnen werden. Die Dosisanpassungen

wurden in den klinischen Studien aufgrund der Symptome der pulmonalen arteriellen Hypertonie

und der Nebenwirkungen von Remodulin vorgenommen.

Risiken aufgrund der intravenösen Verabreichung von Remodulin

Bei Patienten, die Remodulin mittels intravenöser Infusion erhalten haben, wurde über

Zentralvenenkatheter-assoziierte Bakteriämien und Sepsis berichtet, die tödlich verlaufen können.

Diese Risiken hängen mit dem Verabreichungsweg zusammen. Die subkutane Dauerinfusion

(unverdünnt) ist deshalb die bevorzugte Art der Verabreichung. Die intravenöse Dauerinfusion sollte

Patienten vorbehalten bleiben, die mit einer subkutanen Treprostinil-Infusion stabilisiert wurden und

die die subkutane Gabe nicht vertragen und bei denen diese Gefahren als akzeptabel angesehen

werden.

Bei der Herstellung und Verabreichung von Remodulin sind aseptische Techniken einzusetzen.

Risiko einer systemischen Hypotonie

Bei Patienten mit niedrigem systemischem Arteriendruck kann eine Treprostinil-Behandlung die

Gefahr einer systemischen Hypotonie erhöhen. Die Behandlung von Patienten mit einem

systolischen Arteriendruck von weniger als 85 mm Hg wird nicht empfohlen.

Es wird empfohlen, dass bei einer Änderung der Dosis der systemische Blutdruck und die

Herzfrequenz überwacht werden, um beim Auftreten einer Hypotonie oder eines systolischen

Blutdrucks von 85 mm Hg oder darunter die Infusion zu stoppen.

Risiken einer starken Dosisreduktion oder eines plötzlichen Abbruchs der Therapie

Wie mit jedem stark wirksamen Vasodilatator kann ein plötzlicher Therapieabbruch oder ein starke

Reduktion der Dosierung eine Verschlechterung der pulmonalen arteriellen Hypertonie bewirken,

und sollte deshalb vermieden werden.

Risiko von Blutungen

Wie bei dieser häufig mit Antikoagulanzien behandelten Patientengruppe zu erwarten, traten

Blutungen häufig auf. Aufgrund seiner Wirkung auf die Thrombozytenaggregation kann Remodulin

das Risiko von Blutungen erhöhen. In kontrollierten klinischen Studien wurde eine erhöhte Inzidenz

von Epistaxis und gastrointestinalen Blutungen beobachtet (einschliesslich rektalen Blutungen,

Zahnfleischblutungen und Blutstuhl). Es gab auch Berichte von Hämoptyse, Hämatemesis und

Hämaturie, aber diese traten mit derselben oder einer niedrigeren Frequenz als in der Placebogruppe

auf.

Gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel

Die gleichzeitige Verabreichung eines Cytochrom-P450-(CYP2C8)-Enzyminhibitors (z. B.

Gemfibrozil) kann zu einer erhöhten Exposition (sowohl Cmax als auch AUC) gegenüber

Treprostinil führen. Bei einer erhöhten Exposition besteht die Wahrscheinlichkeit eines verstärkten

Auftretens von unerwünschten Wirkungen in Verbindung mit der Verabreichung von Treprostinil.

Daher ist eine Herabsetzung der Dosis in Betracht zu ziehen (siehe „Interaktionen“).

Die gleichzeitige Verabreichung eines CYP2C8-Enzyminduktors (z. B. Rifampicin) kann zu einer

verminderten Exposition gegenüber Treprostinil führen. Bei einer verminderten Exposition besteht

die Wahrscheinlichkeit einer reduzierten klinischen Wirksamkeit. Daher ist eine höhere Dosierung

von Treprostinil in Betracht zu ziehen (siehe „Interaktionen“).

Das Nutzen-/Risikoverhältnis von Remodulin wurde bei pulmonaler arterieller Hypertonie mit

einhergehendem Links-Rechts-Shunt, einhergehender portaler Hypertonie oder HIV-Infektion nicht

untersucht.

Eine 20 ml Durchstechflasche Remodulin 1 mg/ml enthält 54,2 mg Natrium. Das muss bei Patienten

mit einer kontrollierten Natriumdiät in Betracht gezogen werden.

Interaktionen

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Remodulin und Diuretika, Antihypertensiva oder anderen

Vasodilatatoren besteht erhöhte Gefahr einer systemischen Hypotonie.

Wenn gleichzeitig andere Thrombozyten-Aggregationshemmer oder Antikoagulanzien verabreicht

werden, kann Remodulin das Risiko einer Blutung erhöhen.

In klinischen Studien wurde Remodulin gleichzeitig mit den folgenden Arzneimitteln angewendet:

Antikoagulanzien, Diuretika, Herzglykoside, Calciumantagonisten, Analgetika, Antipyretika, nicht-

steroidale Antiphlogistika, Kortikosteroide und andere.

Thrombozytenaggegationshemmer, einschliesslich nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) und

Antikoagulanzien

Treprostinil kann die Thrombozytenfunktion hemmen. Die gleichzeitige Gabe von Remodulin und

Thrombozytenaggregationshemmern, einschliesslich NSAR, Stickstoffmonoxid-Donatoren oder

Antikoagulanzien kann das Risiko einer Blutung erhöhen. Patienten, die Antikoagulanzien erhalten,

sollten entsprechend der Empfehlungen der üblichen medizinischen Praxis streng kontrolliert

werden. Die gleichzeitige Verabreichung weiterer Thrombozytenaggregationshemmer sollte bei

Patienten vermieden werden, die Antikoagulanzien erhalten. Eine subkutane Dauerinfusion von

Treprostinil hatte keine Auswirkung auf die Pharmakodynamik und Pharmakokinetik einer einzelnen

Dosis Warfarin (25 mg).

Bisher liegen keine klinischen Daten vor, die eine Erhöhung des Blutungsrisikos bei gleichzeitiger

Gabe von Treprostinil mit den Stickstoffmonoxid-Donatoren bestätigen.

Interaktionsstudien wurden mit Acetaminophen (4 g/Tag) bei gesunden Probanden durchgeführt.

Acetaminophen zeigte keine klinisch signifikanten Wirkungen auf die Pharmakokinetik von

Treprostinil. Aufgrund von in-vitro-Untersuchungen mit Lebermikrosomen sind auch keine

Interaktionen mit Phenprocoumon zu erwarten.

Bei Patienten, die Furosemid erhielten, war die Plasma-Clearance reduziert. Möglicherweise besteht

eine Interaktion zwischen Treprostinil und Furosemid, da beide Substanzen während der

Metabolisierung an der Carboxylat-Gruppe glukuronisiert werden.

Cytochrom-P450-(CYP2C8)-Enzyminduktoren/-inhibitoren

Gemfibrozil: Pharmakokinetische Studien am Menschen mit oralem Treprostinil Diolamin zeigen,

dass die gleichzeitige Verabreichung des Cytochrom-P450-(CYP2C8)-Enzyminhibitors Gemfibrozil

die Exposition (sowohl Cmax als auch AUC) gegenüber Treprostinil verdoppelt. Es wurde nicht

festgestellt, ob die Sicherheit und Wirksamkeit von Remodulin über den parenteralen (subkutanen

oder intravenösen) Verabreichungsweg durch CYP2C8-Inhibitoren verändert werden. Wird ein

CYP2C8-Inhibitor (z. B. Gemfibrozil, Trimethoprim und Deferasirox) im Anschluss an die

Titrierungsphase zur Medikation des Patienten hinzugenommen bzw. weggelassen, ist eine

Dosisanpassung von Treprostinil in Betracht zu ziehen.

Rifampicin: Pharmakokinetische Studien am Menschen mit oralem Treprostinil Diolamin deuteten

darauf hin, dass die gleichzeitige Verabreichung des CYP2C8-Enzyminduktors Rifampicin zu einer

(um etwa 20-30 %) verminderten Exposition gegenüber Treprostinil führt. Es wurde nicht

festgestellt, ob die Sicherheit und Wirksamkeit von Remodulin über den parenteralen (subkutanen

oder intravenösen) Verabreichungsweg durch Rifampicin verändert werden. Wird Rifampicin im

Anschluss an die Titrierungsphase zur Medikation des Patienten hinzugenommen bzw. weggelassen,

ist eine Dosisanpassung von Treprostinil in Betracht zu ziehen.

CYP2C8-Induktoren (z. B. Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital und Johanniskraut) können zu

einer verminderten Exposition gegenüber Treprostinil führen. Wird ein CYP2C8-Induktor im

Anschluss an die Titrierungsphase zur Medikation des Patienten hinzugenommen bzw. weggelassen,

ist eine Dosisanpassung von Treprostinil in Betracht zu ziehen.

Bosentan

In einer pharmakokinetischen Studie am Menschen, bei der Bosentan (250 mg/Tag) und Treprostinil

Diolamin (orale Dosis 2 mg/Tag) verabreicht wurden, waren keine pharmakokinetischen

Wechselwirkungen zwischen Treprostinil und Bosentan zu beobachten. Es wurde nicht festgestellt,

ob die Sicherheit und Wirksamkeit von Remodulin über den parenteralen (subkutanen oder

intravenösen) Verabreichungsweg durch Bosentan verändert werden.

Sildenafil

In einer pharmakokinetischen Studie am Menschen, bei der Sildenafil (60 mg/Tag) und Treprostinil

Diolamin (orale Dosis 2 mg/Tag) verabreicht wurden, waren keine pharmakokinetischen

Wechselwirkungen zwischen Treprostinil und Sildenafil zu beobachten. Es wurde nicht festgestellt,

ob die Sicherheit und Wirksamkeit von Remodulin über den parenteralen (subkutanen oder

intravenösen) Verabreichungsweg durch Sildenafil verändert werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

In Kaninchen fand man in den Föten unter maternaler Toxizität (bei Dosen von 150 und 300

ng/kg/min) eine erhöhte Zahl von Skelettvariationen. Sonst wurden keine adversen Effekte in

reproduktionstoxikologischen Studien festgestellt.

Es liegen keine Studien bei schwangeren Frauen vor. Remodulin sollte während der Schwangerschaft

nur angewendet werden, wenn es unbedingt notwendig ist.

Es ist nicht bekannt, ob Treprostinil in die Muttermilch ausgeschieden und vom Kind systemisch

aufgenommen wird. Daher sollte während der Stillzeit Remodulin nicht angewendet werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Bei Behandlungsbeginn oder nach Dosisanpassungen können unerwünschte Wirkungen wie

symptomatische, systemische Hypotonie oder Schwindel auftreten, die die Verkehrstüchtigkeit und

die Sicherheit beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können. Auf Grund der möglichen

unerwünschten Wirkungen ist beim Lenken von Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen

Vorsicht geboten.

Unerwünschte Wirkungen

Eine Interpretation der unerwünschten Wirkungen ist dadurch erschwert, dass einzelne klinische

Symptome der pulmonalen arteriellen Hypertonie (z.B. Schwindel, Ohnmacht) ähnlich sind.

Unerwünschte Wirkungen, die wahrscheinlich auf die zugrunde liegende Krankheit zurückzuführen

sind, schliessen Atemnot, Müdigkeit, Brustschmerzen, rechtsventrikulärer Herzschlag und Blässe

ein.

Einige unerwünschte Wirkungen können eindeutig Remodulin zugeschrieben werden. Die häufigsten

bei der subkutanen Anwendung sind Reaktionen an der Infusionsstelle (83%) und Schmerzen an der

Infusionsstelle (85%), welche aber von den meisten Patienten ertragen werden. Den Reaktionen an

der Infusionsstelle wurden alle Ereignisse wie Erytheme, Verhärtungen, Hautausschlag usw. ausser

Schmerzen oder Blutungen/blaue Flecken zugeordnet.

Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert: „Sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (<1/10, ≥1/100),

„gelegentlich“ (<1/100, ≥1/1000), „selten“ (<1/1000, ≥1/10‘000), „sehr selten“ (<1/10‘000).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Nicht bekannt: Infektion des Blutkreislaufs im Zusammenhang mit dem Zentralvenenkatheter,

Sepsis, Bakteriämie**, Infektion an der Infusionsstelle, Abszessbildung an der subkutanen

Infusionsstelle, Cellulitis.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Nicht bekannt: Thrombozytopenie.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen (30%).

Häufig: Schwindel.

Gefässerkrankungen

Sehr häufig: Vasodilatation / Hitzewallung (Flushing) (11%).

Häufig: Hypotonie, Blutungsereignis§.

Nicht bekannt: Thrombophlebitis*.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Durchfall (22%), Übelkeit (19%).

Häufig: Erbrechen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Hautausschlag (12%).

Häufig: Pruritus.

Nicht bekannt: Generalisierte makuläre oder papuläre Ausschläge

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig: Kieferschmerzen (13%).

Häufig: Myalgie, Arthralgie.

Nicht bekannt: Knochenschmerzen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Schmerzen an der Infusionsstelle (85%), Reaktionen an der Infusionsstelle (83%),

Blutung oder Hämatom (21%).

Häufig: Ödeme.

* Fälle von Thrombophlebitis im Zusammenhang mit peripherer intravenöser Infusion wurden

gemeldet.

** Lebensbedrohliche Ereignisse und Todesfälle wurden gemeldet.

§ Siehe Abschnitt „Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen“

Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen

Blutungsereignisse

Blutungen traten häufig auf, was bei einer Patientenpopulation mit einem hohen Anteil an Patienten,

die mit Antikoagulanzien behandelt wurden, zu erwarten ist. Aufgrund seiner Auswirkungen auf die

Thrombozytenaggregation kann Remodulin das Blutungsrisiko erhöhen, was sich in kontrollierten

klinischen Studien durch ein vermehrtes Auftreten von Epistaxis und Magen-Darm-Blutungen

(einschliesslich gastrointestinaler Blutungen, rektaler Blutung, Gaumenblutung und Blutstuhl)

manifestierte. Ausserdem wurden Hämoptyse, Hämatemesis und Hämaturie gemeldet, aber diese

traten mit derselben oder einer niedrigeren Frequenz als in der Placebogruppe auf.

Unerwünschte Ereignisse mit Bezug zur Art der intravenösen Verabreichung

In einer beschränkten Anzahl von klinischen Studien wurde die Verabreichung von Remodulin als

intravenöse Infusion mittels Zentralvenenkatheter untersucht. Das Gesamtprofil der unerwünschten

Ereignisse in diesen Studien ist vergleichbar mit demjenigen bei der subkutanen Verabreichung von

Remodulin. Dies war zu erwarten aufgrund der Bioäquivalenz, die für den intravenösen und

subkutanen Verabreichungsweg aufgezeigt werden konnte. Wie jedoch mit jedem für längere Zeit

angebrachten Zentralvenenkatheter bestehen gewisse Risiken im Zusammenhang mit dieser

Verabreichungsform. Dies beinhaltet Schmerzen an der Eintrittsstelle des Katheters, lokale

Infektionen, Sepis, Bildung von Thromben und daraus resultierende Verschlusskrankheit der Gefässe

sowie Störungen beim Verabreichungssystem, die in einer unbeabsichtigten Verabreichung eines

Bolus resultieren oder in einer unbeabsichtigten Dosisreduktion. Dies kann durch die Über- oder

Unterdosierung von Remodulin zu einem Auftreten von entsprechenden Symptomen führen.

Überdosierung

Die Zeichen und Symptome der Überdosierung mit Remodulin während der klinischen Studien sind

ähnlich den erwarteten dosis-limitierenden pharmakologischen Wirkungen von Remodulin, wie

Hitzewallungen (Flushing), Kopfschmerzen, Hypotonie, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die

meisten Ereignisse waren selbstlimitierend und verschwanden nach einer Dosisreduktion oder nach

Abbruch der Behandlung. In vereinzelten Fällen wurde auch eine Entgleisung der pulmonalen

arteriellen Hypertonie beobachtet.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: B01AC21

Remodulin ist ein synthetisches Prostazyklin.

Wirkungsmechanismus

Die pharmakologischen Hauptwirkungen von Treprostinil bestehen in der direkten Vasodilatation

des systemischen arteriellen und pulmonären Gefässbettes und der Hemmung der

Thrombozytenaggregation. Beim Tier führt die gefässerweiternde Wirkung eine Senkung der

Nachlast des rechten sowie des linken Ventrikels und eine Erhöhung des Herzschlag- sowie des

Systolenvolumens herbei. Die Auswirkung von Treprostinil auf den Herzrhythmus beim Tier hängt

von der verabreichten Dosis ab. Es wurde keine nennenswerte Beeinflussung der Herzüberleitung

beobachtet.

Pharmakodynamik

Sämtliche Ergebnisse zweier randomisierter, placebokontrollierter, doppelblinder Grundstudien

haben gezeigt, dass die durchschnittliche Besserung der folgenden hämodynamischen Parameter

nach einer 2-wöchigen Behandlung mit Remodulin in Verbindung mit der klassischen Behandlung in

Bezug auf Vergleichswerte ausgeprägter war als mit Placebo in Verbindung mit der klassischen

Behandlung: Senkung des maximalen arteriellen Pulmonaldrucks (mAPD), des arteriellen

pulmonalen Widerstands (APW), des pulmonalen Gefässwiderstand-Indexes (PVRI) und des

systemischen Gefässwiderstand-Indexes (SVRI) sowie Erhöhung der inspiratorischen Kapazität und

der venösen Sauerstoffsättigung.

Klinische Wirksamkeit

Die Bewegungsfähigkeit von Patienten wurde mit Hilfe eines Gehtest sechs Minuten lang gemessen;

sie war bei Patienten, die 12 Monate lang zusammen mit einer klassischen Behandlung eine subkutan

verabreichte Infusion von Remodulin erhalten hatten (n= 232), besser (Median 10 m versus 0 m) als

bei Probanden unter Placebo in Verbindung mit der klassischen Behandlung (n= 236) (p= 0,0064).

Die Besserung war bereits nach 6 Wochen Behandlung sichtbar. Die bessere Bewegungsfähigkeit

war mit einer statistisch signifikanten Besserung der Dyspnoe und Müdigkeit, die nach der Dyspnoe-

Müdigkeit-Skala von Borg bewertet worden war, sowie einer pulmonalen arteriellen Hypertension

verbunden.

Pharmakokinetik

Absorption

Wird Remodulin subkutan infundiert, werden die Steady-State-Plasmakonzentrationen

normalerweise 15 bis 18 Stunden nach Beginn der Therapie erreicht und sind bei Infusionsraten von

2.5 bis 125 ng/kg/min proportional zur Dosis. Remodulin wird als subkutane Infusion vollständig

resorbiert.

Distribution

Bei gesunden Probanden erreichten die Plasmakonzentrationen nach subkutaner Verabreichung um 1

Uhr nachts und um 10 Uhr morgens ein Maximum sowie um 7 Uhr morgens und 4 Uhr nachmittags

ein Minimum. Die Maxima lagen etwa 20 bis 30% höher als die Minima. Eine Dosisanpassung

aufgrund der Tagesschwankungen wird nicht als nötig erachtet.

Das mittlere Verteilungsvolumen liegt bei 1.1 l/kg und die Plasma-Clearance bei 589 ml/kg/h. Die

subkutane und intravenöse Verabreichung von Remodulin zeigte eine Bioäquivalenz im Steady state

in einer Dosis von 10 ng/kg/min.

Metabolismus

Remodulin wird zu einem grossen Teil hepatisch metabolisiert. An der Metabolisierung von

Treprostinil ist hauptsächlich CYP2C8 und zu einem geringen Anteil CYP2C9 beteiligt. Auf Grund

von in vitro-Daten mit humanen P450 hemmt Remodulin CYP1A2, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 und 3A

nicht. Ob Remodulin P450 Isoenzyme induziert, ist derzeit am Menschen nicht untersucht.

Es wurde kein einzelner Hauptmetabolit von Treprostinil beobachtet. Im Urin wurden 5 Metaboliten

in einer Menge von 10 bis 15% der verabreichten Dosis gefunden, insgesamt 64%. 3 der Metaboliten

sind Oxidationsprodukte der 3-Hydroxyloctyl-Seitenkette, einer ist ein Glucuronid-Konjugat und

einer ist nicht identifiziert. Nur 3.7% wurden unverändert im Urin gefunden.

Elimination

Bei subkutaner Applikation zeigt Treprostinil eine scheinbare Eliminationshalbwertszeit von 1.3 h

verglichen mit 45 min bei intravenöser Verabreichung.

In einer Studie bei gesunden Probanden mit 14C-Treprostinil wurden über einen Zeitraum von 224 h

78.6% der verabreichten Dosis im Urin und 13.4% in den Faeces gefunden.

Kinetik in besonderen klinischen Situationen

Kinder und Jugendliche: Es wurden keine Studien bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt,

weshalb die Anwendung nicht empfohlen wird.

Ältere Patienten: Bei älteren Patienten wurde eine geringe Reduktion der Steady-State-Clearance (ca.

3%) festgestellt, welche jedoch kaum eine Dosisanpassung rechtfertigt.

Leberfunktionsstörungen: Die Plasma-Treprostinil-Exposition (Fläche unter der

Plasmakonzentrationszeitkurve; AUC) war bei milder bis moderate Leberfunktionsstörung, Child-

Pugh-Klasse A bzw. B, um 260% bis 510% erhöht. Die Plasma-Clearance war bei Patienten mit

leichter bis mittlerer Leberfunktionsstörung um bis zu 80% reduziert verglichen mit gesunden

Probanden (siehe Dosierung/Anwendung).

Nierenfunktionsstörungen: Es liegen keine speziellen Studien vor. Eine multivariante Analyse zeigte,

dass die Plasma-Clearance von Treprostinil mit dem Serum-Kreatinin assoziiert ist.

Präklinische Daten

Es wurden keine Langzeitstudien durchgeführt, um die karzinogene Wirkung zu bewerten. Aus den

Mutagenitätstests in vitro und in vivo ging weder eine mutagene noch eine klastogene Wirkung von

Treprostinil hervor. In Ratten wurden bei Dosen bis zu 900 ng/kg/min und in Kaninchen bis 50

ng/kg/min keine reproduktionstoxikologischen Effekte beobachtet. In Kaninchen fand man bei

Dosen von 150 und 300 ng/kg/min und unter maternaler Toxizität eine erhöhte Zahl von

Skelettvariationen. Die männliche und die weibliche Reproduktionsfähigkeit war in Ratten bei Dosen

bis 450 ng/kg/min nicht beeinflusst.

In Studien an Ratten und Kaninchen, die über 26 Wochen durchgeführt worden waren, erwies sich

Treprostinil in der Dosierung von 450 ng/kg/Min. bzw. 200 ng/kg/Min. als nicht toxisch.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Remodulin darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Kompatibilitäten

Wasser für Injektionszwecke und 0.9% wässrige NaCl-Lösung.

Haltbarkeit

Ungeöffnete Vials dürfen nur bis zu dem auf der Packung mit EXP bezeichneten Datum verwendet

werden.

Einmal angestochene Vials dürfen höchstens während 30 Tagen verwendet werden.

Die Kompatibilität ist in einem Konzentrationsbereich von 0.004 mg/ml bis 0.13 mg/ml belegt.

Subkutane Anwendung

Das Infusionsbesteck (inkl. Lösungsreservoir) ist alle 48 bis 72 h auszuwechseln.

Intravenöse Anwendung

Die verdünnte Lösung muss zumindest alle 48 Stunden gewechselt werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15 bis 25 °C) ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Hinweise für die Handhabung

Bezüglich Anwendung der Pumpe vergleiche “Dosierung/Anwendung“.

Es ist zu berücksichtigen, dass sich Patienten mit Langzeit-Zentralvenenkatheter mit Gram-negativen

und Gram-positiven Keimen infizieren können. Die Verwendung eines 0.2 Mikrometer in-line Filters

wird empfohlen, um das Risiko einer systemischen Infektion als Folge einer Verunreinigung in der

Zubereitung des Arzneimittels zu minimieren.

Zulassungsnummer

56120 (Swissmedic)

Packungen

Remodulin Infusionslösung 1 mg/ml Vial 20 ml (B)

Remodulin Infusionslösung 2.5 mg/ml Vial 20 ml (B)

Remodulin Infusionslösung 5 mg/ml Vial 20 ml (B)

Remodulin Infusionslösung 10 mg/ml Vial 20 ml (B)

Zulassungsinhaberin

OrPha Swiss GmbH, 8700 Küsnacht

Stand der Information

Mai 2018

Dosierungshilfe für die s.c. Applikation

(Berechnungsformel siehe Dosierung/Anwendung)

Subkutane Infusionsrate (ml/h) für Remodulin 1 mg/ml

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

1.25

0.002 0.002 0.003 0.003 0.003 0.004 0.004 0.005 0.005 0.005 0.006 0.006 0.006 0.007 0.007 0.008

0.004 0.005 0.005 0.006 0.007 0.008 0.008 0.009 0.010 0.011 0.011 0.012 0.013 0.014 0.014 0.015

3.75

0.006 0.007 0.008 0.009 0.010 0.011 0.012 0.014 0.015 0.016 0.017 0.018 0.019 0.020 0.021 0.023

0.008 0.009 0.011 0.012 0.014 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.024 0.026 0.027 0.029 0.030

6.25

0.009 0.011 0.013 0.015 0.017 0.019 0.021 0.023 0.024 0.026 0.028 0.030 0.032 0.034 0.036 0.038

0.011 0.014 0.016 0.018 0.020 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.045

8.75

0.013 0.016 0.018 0.021 0.024 0.026 0.029 0.032 0.034 0.037 0.039 0.042 0.045 0.047 0.050 0.053

0.015 0.018 0.021 0.024 0.027 0.030 0.033 0.036 0.039 0.042 0.045 0.048 0.051 0.054 0.057 0.060

11.25 0.017 0.020 0.024 0.027 0.030 0.034 0.037 0.041 0.044 0.047 0.051 0.054 0.057 0.061 0.064 0.068

12.5

0.019 0.023 0.026 0.030 0.034 0.038 0.041 0.045 0.049 0.053 0.056 0.060 0.064 0.068 0.071 0.075

13.75 0.021 0.025 0.029 0.033 0.037 0.041 0.045 0.050 0.054 0.058 0.062 0.066 0.070 0.074 0.078 0.083

0.023 0.027 0.032 0.036 0.041 0.045 0.050 0.054 0.059 0.063 0.068 0.072 0.077 0.081 0.086 0.090

16.25 0.024 0.029 0.034 0.039 0.044 0.049 0.054 0.059 0.063 0.068 0.073 0.078 0.083 0.088 0.093 0.098

17.5

0.026 0.032 0.037 0.042 0.047 0.053 0.058 0.063 0.068 0.074 0.079 0.084 0.089 0.095 0.100 0.105

18.75 0.028 0.034 0.039 0.045 0.051 0.056 0.062 0.068 0.073 0.079 0.084 0.090 0.096 0.101 0.107 0.113

0.030 0.036 0.042 0.048 0.054 0.060 0.066 0.072 0.078 0.084 0.090 0.096 0.102 0.108 0.114 0.120

21.25 0.032 0.038 0.045 0.051 0.057 0.064 0.070 0.077 0.083 0.089 0.096 0.102 0.108 0.115 0.121 0.128

22.5

0.034 0.041 0.047 0.054 0.061 0.068 0.074 0.081 0.088 0.095 0.101 0.108 0.115 0.122 0.128 0.135

23.75 0.036 0.043 0.050 0.057 0.064 0.071 0.078 0.086 0.093 0.100 0.107 0.114 0.121 0.128 0.135 0.143

0.038 0.045 0.053 0.060 0.068 0.075 0.083 0.090 0.098 0.105 0.113 0.120 0.128 0.135 0.143 0.150

27.5

0.041 0.050 0.058 0.066 0.074 0.083 0.091 0.099 0.107 0.116 0.124 0.132 0.140 0.149 0.157 0.165

0.045 0.054 0.063 0.072 0.081 0.090 0.099 0.108 0.117 0.126 0.135 0.144 0.153 0.162 0.171 0.180

Subkutane Infusionsrate (ml/h) für Remodulin 2.5 mg/ml

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.003 0.004 0.004 0.005 0.005 0.006 0.007 0.007 0.008 0.008 0.009 0.010 0.010 0.011 0.011 0.012

6.25

0.004 0.005 0.005 0.006 0.007 0.008 0.008 0.009 0.010 0.011 0.011 0.012 0.013 0.014 0.014 0.015

0.005 0.005 0.006 0.007 0.008 0.009 0.010 0.011 0.012 0.013 0.014 0.014 0.015 0.016 0.017 0.018

8.75

0.005 0.006 0.007 0.008 0.009 0.011 0.012 0.013 0.014 0.015 0.016 0.017 0.018 0.019 0.020 0.021

0.006 0.007 0.008 0.010 0.011 0.012 0.013 0.014 0.016 0.017 0.018 0.019 0.020 0.022 0.023 0.024

11.25 0.007 0.008 0.009 0.011 0.012 0.014 0.015 0.016 0.018 0.019 0.020 0.022 0.023 0.024 0.026 0.027

12.5

0.008 0.009 0.011 0.012 0.014 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.024 0.026 0.027 0.029 0.030

13.75 0.008 0.010 0.012 0.013 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.026 0.028 0.030 0.031 0.033

0.009 0.011 0.013 0.014 0.016 0.018 0.020 0.022 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.032 0.034 0.036

16.25 0.010 0.012 0.014 0.016 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.033 0.035 0.037 0.039

17.5

0.011 0.013 0.015 0.017 0.019 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.040 0.042

18.75 0.011 0.014 0.016 0.018 0.020 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.045

0.012 0.014 0.017 0.019 0.022 0.024 0.026 0.029 0.031 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048

21.25 0.013 0.015 0.018 0.020 0.023 0.026 0.028 0.031 0.033 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048 0.051

22.5

0.014 0.016 0.019 0.022 0.024 0.027 0.030 0.032 0.035 0.038 0.041 0.043 0.046 0.049 0.051 0.054

23.75 0.014 0.017 0.020 0.023 0.026 0.029 0.031 0.034 0.037 0.040 0.043 0.046 0.048 0.051 0.054 0.057

0.015 0.018 0.021 0.024 0.027 0.030 0.033 0.036 0.039 0.042 0.045 0.048 0.051 0.054 0.057 0.060

27.5

0.017 0.020 0.023 0.026 0.030 0.033 0.036 0.040 0.043 0.046 0.050 0.053 0.056 0.059 0.063 0.066

0.018 0.022 0.025 0.029 0.032 0.036 0.040 0.043 0.047 0.050 0.054 0.058 0.061 0.065 0.068 0.072

32.5

0.020 0.023 0.027 0.031 0.035 0.039 0.043 0.047 0.051 0.055 0.059 0.062 0.066 0.070 0.074 0.078

0.021 0.025 0.029 0.034 0.038 0.042 0.046 0.050 0.055 0.059 0.063 0.067 0.071 0.076 0.080 0.084

37.5

0.023 0.027 0.032 0.036 0.041 0.045 0.050 0.054 0.059 0.063 0.068 0.072 0.077 0.081 0.086 0.090

0.024 0.029 0.034 0.038 0.043 0.048 0.053 0.058 0.062 0.067 0.072 0.077 0.082 0.086 0.091 0.096

42.5

0.026 0.031 0.036 0.041 0.046 0.051 0.056 0.061 0.066 0.071 0.077 0.082 0.087 0.092 0.097 0.102

Subkutane Infusionsrate (ml/h) für Remodulin 5 mg/ml

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.004 0.005 0.005 0.006 0.007 0.007 0.008 0.008 0.009 0.010 0.010 0.011 0.011 0.012

12.5

0.005 0.006 0.007 0.008 0.008 0.009 0.010 0.011 0.011 0.012 0.013 0.014 0.014 0.015

0.006 0.007 0.008 0.009 0.010 0.011 0.012 0.013 0.014 0.014 0.015 0.016 0.017 0.018

17.5

0.007 0.008 0.009 0.011 0.012 0.013 0.014 0.015 0.016 0.017 0.018 0.019 0.020 0.021

0.008 0.010 0.011 0.012 0.013 0.014 0.016 0.017 0.018 0.019 0.020 0.022 0.023 0.024

22.5

0.009 0.011 0.012 0.014 0.015 0.016 0.018 0.019 0.020 0.022 0.023 0.024 0.026 0.027

0.011 0.012 0.014 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.024 0.026 0.027 0.029 0.030

27.5

0.012 0.013 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.026 0.028 0.030 0.031 0.033

0.013 0.014 0.016 0.018 0.020 0.022 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.032 0.034 0.036

32.5

0.014 0.016 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.033 0.035 0.037 0.039

0.015 0.017 0.019 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.040 0.042

37.5

0.016 0.018 0.020 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.045

0.017 0.019 0.022 0.024 0.026 0.029 0.031 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048

42.5

0.018 0.020 0.023 0.026 0.028 0.031 0.033 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048 0.051

0.019 0.022 0.024 0.027 0.030 0.032 0.035 0.038 0.041 0.043 0.046 0.049 0.051 0.054

47.5

0.020 0.023 0.026 0.029 0.031 0.034 0.037 0.040 0.043 0.046 0.048 0.051 0.054 0.057

0.021 0.024 0.027 0.030 0.033 0.036 0.039 0.042 0.045 0.048 0.051 0.054 0.057 0.060

0.023 0.026 0.030 0.033 0.036 0.040 0.043 0.046 0.050 0.053 0.056 0.059 0.063 0.066

0.025 0.029 0.032 0.036 0.040 0.043 0.047 0.050 0.054 0.058 0.061 0.065 0.068 0.072

0.027 0.031 0.035 0.039 0.043 0.047 0.051 0.055 0.059 0.062 0.066 0.070 0.074 0.078

0.029 0.034 0.038 0.042 0.046 0.050 0.055 0.059 0.063 0.067 0.071 0.076 0.080 0.084

0.032 0.036 0.041 0.045 0.050 0.054 0.059 0.063 0.068 0.072 0.077 0.081 0.086 0.090

0.034 0.038 0.043 0.048 0.053 0.058 0.062 0.067 0.072 0.077 0.082 0.086 0.091 0.096

Subkutane Infusionsrate (ml/h) für Remodulin 10 mg/ml

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.011 0.012 0.014 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.024 0.026 0.027 0.029 0.030

0.012 0.013 0.015 0.017 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.026 0.028 0.030 0.031 0.033

0.013 0.014 0.016 0.018 0.020 0.022 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.032 0.034 0.036

0.014 0.016 0.018 0.020 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.031 0.033 0.035 0.037 0.039

0.015 0.017 0.019 0.021 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.040 0.042

0.016 0.018 0.020 0.023 0.025 0.027 0.029 0.032 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.045

0.017 0.019 0.022 0.024 0.026 0.029 0.031 0.034 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048

0.018 0.020 0.023 0.026 0.028 0.031 0.033 0.036 0.038 0.041 0.043 0.046 0.048 0.051

0.019 0.022 0.024 0.027 0.030 0.032 0.035 0.038 0.041 0.043 0.046 0.049 0.051 0.054

0.020 0.023 0.026 0.029 0.031 0.034 0.037 0.040 0.043 0.046 0.048 0.051 0.054 0.057

0.021 0.024 0.027 0.030 0.033 0.036 0.039 0.042 0.045 0.048 0.051 0.054 0.057 0.060

0.022 0.025 0.028 0.032 0.035 0.038 0.041 0.044 0.047 0.050 0.054 0.057 0.060 0.063

0.023 0.026 0.030 0.033 0.036 0.040 0.043 0.046 0.050 0.053 0.056 0.059 0.063 0.066

0.024 0.028 0.031 0.035 0.038 0.041 0.045 0.048 0.052 0.055 0.059 0.062 0.066 0.069

0.025 0.029 0.032 0.036 0.040 0.043 0.047 0.050 0.054 0.058 0.061 0.065 0.068 0.072

0.026 0.030 0.034 0.038 0.041 0.045 0.049 0.053 0.056 0.060 0.064 0.068 0.071 0.075

0.027 0.031 0.035 0.039 0.043 0.047 0.051 0.055 0.059 0.062 0.066 0.070 0.074 0.078

0.028 0.032 0.036 0.041 0.045 0.049 0.053 0.057 0.061 0.065 0.069 0.073 0.077 0.081

0.029 0.034 0.038 0.042 0.046 0.050 0.055 0.059 0.063 0.067 0.071 0.076 0.080 0.084

0.030 0.035 0.039 0.044 0.048 0.052 0.057 0.061 0.065 0.070 0.074 0.078 0.083 0.087

0.032 0.036 0.041 0.045 0.050 0.054 0.059 0.063 0.068 0.072 0.077 0.081 0.086 0.090

0.033 0.037 0.042 0.047 0.051 0.056 0.060 0.065 0.070 0.074 0.079 0.084 0.088 0.093

Dosierungshilfe für die i.v. Apllikation

(Berechnungsformel siehe Dosierung/Anwendung)

Zu verdünnendes Volumen (ml) für Remodulin 1 mg/ml in einer

20 ml (Infusionsrate 0.4 ml/h), 50 ml (Infusionsrate 1 ml/h)

oder 100 ml (Infusionsrate 2 ml/h) Pumpe

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

1.25

0.094 0.113 0.131 0.150 0.169 0.188 0.206 0.225 0.244 0.263 0.281 0.300

0.319

0.338

0.356

0.188 0.225 0.263 0.300 0.338 0.375 0.413 0.450 0.488 0.525 0.563 0.600

0.638

0.675

0.713

3.75

0.281 0.338 0.394 0.450 0.506 0.563 0.619 0.675 0.731 0.788 0.844 0.900

0.956

1.013

1.069

0.375 0.450 0.525 0.600 0.675 0.750 0.825 0.900 0.975 1.050 1.125 1.200

1.275

1.350

1.425

6.25

0.469 0.563 0.656 0.750 0.844 0.938 1.031 1.125 1.219 1.313 1.406 1.500

1.594

1.688

1.781

0.563 0.675 0.788 0.900 1.013 1.125 1.238 1.350 1.463 1.575 1.688 1.800

1.913

2.025

2.138

8.75

0.656 0.788 0.919 1.050 1.181 1.313 1.444 1.575 1.706 1.838 1.969 2.100

2.231

2.363

2.494

0.750 0.900 1.050 1.200 1.350 1.500 1.650 1.800 1.950 2.100 2.250 2.400

2.550

2.700

2.850

11.25 0.844 1.013 1.181 1.350 1.519 1.688 1.856 2.025 2.194 2.363 2.531 2.700

2.869

3.038

3.206

12.5

0.938 1.125 1.313 1.500 1.688 1.875 2.063 2.250 2.438 2.625 2.813 3.000

3.188

3.375

3.563

13.75 1.031 1.238 1.444 1.650 1.856 2.063 2.269 2.475 2.681 2.888 3.094 3.300

3.506

3.713

3.919

1.125 1.350 1.575 1.800 2.025 2.250 2.475 2.700 2.925 3.150 3.375 3.600

3.825

4.050

4.275

16.25 1.219 1.463 1.706 1.950 2.194 2.438 2.681 2.925 3.169 3.413 3.656 3.900

4.144

4.388

4.631

17.5

1.313 1.575 1.838 2.100 2.363 2.625 2.888 3.150 3.413 3.675 3.938 4.200

4.463

4.725

4.988

18.75 1.406 1.688 1.969 2.250 2.531 2.813 3.094 3.375 3.656 3.938 4.219 4.500

4.781

5.063

5.344

1.500 1.800 2.100 2.400 2.700 3.000 3.300 3.600 3.900 4.200 4.500 4.800

5.100

5.400

5.700

21.25 1.594 1.913 2.231 2.550 2.869 3.188 3.506 3.825 4.144 4.463 4.781 5.100

5.419

5.738

6.056

22.5

1.688 2.025 2.363 2.700 3.038 3.375 3.713 4.050 4.388 4.725 5.063 5.400

5.738

6.075

6.413

23.75 1.781 2.138 2.494 2.850 3.206 3.563 3.919 4.275 4.631 4.988 5.344 5.700

6.056

6.413

6.769

1.875 2.250 2.625 3.000 3.375 3.750 4.125 4.500 4.875 5.250 5.625 6.000

6.375

6.750

7.125

27.5

2.063 2.475 2.888 3.300 3.713 4.125 4.538 4.950 5.363 5.775 6.188 6.600

7.013

7.425

7.838

2.250 2.700 3.150 3.600 4.050 4.500 4.950 5.400 5.850 6.300 6.750 7.200

7.650

8.100

8.550

32.5

2.438 2.925 3.413 3.900 4.388 4.875 5.363 5.850 6.338 6.825 7.313 7.800

8.288

8.775

9.263

2.625 3.150 3.675 4.200 4.725 5.250 5.775 6.300 6.825 7.350 7.875 8.400

8.925

9.450

9.975

37.5

2.813 3.375 3.938 4.500 5.063 5.625 6.188 6.750 7.313 7.875 8.438 9.000

9.563

10.125 10.688

3.000 3.600 4.200 4.800 5.400 6.000 6.600 7.200 7.800 8.400 9.000 9.600

10.200 10.800 11.400

42.5

3.188 3.825 4.463 5.100 5.738 6.375 7.013 7.650 8.288 8.925 9.563 10.200 10.838 11.475 12.113

Zu verdünnendes Volumen (ml) für Remodulin 2.5 mg/ml in einer

20 ml (Infusionsrate 0.4 ml/h), 50 ml (Infusionsrate 1 ml/h)

oder 100 ml (Infusionsrate 2 ml/h) Pumpe

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.150 0.180 0.210 0.240 0.270 0.300 0.330 0.360 0.390 0.420 0.450 0.480 0.510 0.540 0.570

0.60

6.25

0.188 0.225 0.263 0.300 0.338 0.375 0.413 0.450 0.488 0.525 0.563 0.600 0.638 0.675 0.7125 0.75

0.225 0.270 0.315 0.360 0.405 0.450 0.495 0.540 0.585 0.630 0.675 0.720 0.765 0.810 0.855

0.900

8.75

0.263 0.315 0.368 0.420 0.473 0.525 0.578 0.630 0.683 0.735 0.788 0.840 0.893 0.945 0.998

1.050

0.300 0.360 0.420 0.480 0.540 0.600 0.660 0.720 0.780 0.840 0.900 0.960 1.020 1.080 1.140

1.200

11.25 0.334 0.405 0.473 0.540 0.608 0.675 0.743 0.810 0.878 0.945 1.013 1.080 1.148 1.215 1.283

1.350

12.5

0.375 0.450 0.525 0.600 0.675 0.750 0.825 0.900 0.975 1.050 1.125 1.200 1.275 1.350 1.425

1.500

13.75 0.413 0.495 0.578 0.660 0.743 0.825 0.908 0.990 1.073 1.155 1.238 1.320 1.403 1.485 1.568

1.650

0.450 0.540 0.630 0.720 0.810 0.900 0.990 1.080 1.170 1.260 1.350 1.440 1.530 1.620 1.710

1.800

16.25 0.488 0.585 0.683 0.780 0.878 0.975 1.073 1.170 1.268 1.365 1.463 1.560 1.658 1.755 1.853

1.950

17.5

0.525 0.630 0.735 0.840 0.945 1.050 1.155 1.260 1.365 1.470 1.575 1.680 1.785 1.890 1.995

2.100

18.75 0.563 0.675 0.788 0.900 1.013 1.125 1.238 1.350 1.463 1.575 1.688 1.800 1.913 2.025 2.138

2.250

0.600 0.720 0.840 0.960 1.080 1.200 1.320 1.440 1.560 1.680 1.800 1.920 2.040 2.160 2.280

2.400

21.25 0.638 0.765 0.893 1.020 1.148 1.275 1.403 1.530 1.658 1.785 1.913 2.040 2.168 2.295 2.423

2.550

22.5

0.675 0.810 0.945 1.080 1.215 1.350 1.485 1.620 1.755 1.890 2.025 2.160 2.295 2.430 2.565

2.700

23.75 0.713 0.855 0.998 1.140 1.283 1.425 1.568 1.710 1.853 1.995 2.138 2.280 2.423 2.565 2.708

2.850

0.750 0.900 1.050 1.200 1.350 1.500 1.650 1.800 1.950 2.100 2.250 2.400 2.550 2.700 2.850

3.000

27.5

0.825 0.990 1.155 1.320 1.485 1.650 1.815 1.980 2.145 2.310 2.475 2.640 2.805 2.970 3.135

3.300

0.900 1.080 1.260 1.440 1.620 1.800 1.980 2.160 2.340 2.520 2.700 2.880 3.060 3.240 3.420

3.600

32.5

0.975 1.170 1.365 1.560 1.755 1.950 2.145 2.340 2.535 2.730 2.925 3.120 3.315 3.510 3.705

3.900

1.050 1.260 1.470 1.680 1.890 2.100 2.310 2.520 2.730 2.940 3.150 3.360 3.570 3.780 3.990

4.200

37.5

1.125 1.350 1.575 1.800 2.025 2.250 2.475 2.700 2.925 3.150 3.375 3.600 3.825 4.050 4.275

4.500

1.200 1.440 1.680 1.920 2.160 2.400 2.640 2.880 3.120 3.360 3.600 3.840 4.080 4.320 4.560

4.800

42.5

1.275 1.530 1.785 2.040 2.295 2.550 2.805 3.060 3.315 3.570 3.825 4.080 4.335 4.590 4.845

5.100

Zu verdünnendes Volumen (ml) für Remodulin 5 mg/ml in einer

20 ml (Infusionsrate 0.4 ml/h), 50 ml (Infusionsrate 1 ml/h)

oder 100 ml (Infusionsrate 2 ml/h) Pumpe

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.150 0.180 0.210 0.240 0.270 0.300 0.330 0.360 0.390 0.420 0.450 0.480 0.510 0.540 0.570 0.600

12.5

0.188 0.225 0.263 0.300 0.338 0.375 0.413 0.450 0.488 0.525 0.563 0.600 0.638 0.675 0.713 0.750

0.225 0.270 0.315 0.360 0.405 0.450 0.495 0.540 0.585 0.630 0.675 0.720 0.765 0.810 0.855 0.900

17.5

0.263 0.315 0.368 0.420 0.473 0.525 0.578 0.630 0.683 0.735 0.788 0.840 0.893 0.945 0.998 1.050

0.300 0.360 0.420 0.480 0.540 0.600 0.660 0.720 0.780 0.840 0.900 0.960 1.020 1.080 1.140 1.200

22.5

0.338 0.405 0.473 0.540 0.608 0.675 0.743 0.810 0.878 0.945 1.013 1.080 1.148 1.215 1.283 1.350

0.375 0.450 0.525 0.600 0.675 0.750 0.825 0.900 0.975 1.050 1.125 1.200 1.275 1.350 1.425 1.500

27.5

0.413 0.495 0.578 0.660 0.743 0.825 0.908 0.990 1.073 1.155 1.238 1.320 1.403 1.485 1.568 1.650

0.450 0.540 0.630 0.720 0.810 0.900 0.990 1.080 1.170 1.260 1.350 1.440 1.530 1.620 1.710 1.800

32.5

0.488 0.585 0.683 0.780 0.878 0.975 1.073 1.170 1.268 1.365 1.463 1.560 1.658 1.755 1.853 1.950

0.525 0.630 0.735 0.840 0.945 1.050 1.155 1.260 1.365 1.470 1.575 1.680 1.785 1.890 1.995 2.100

37.5

0.563 0.675 0.788 0.900 1.013 1.125 1.238 1.350 1.463 1.575 1.688 1.800 1.913 2.025 2.138 2.250

0.600 0.720 0.840 0.960 1.080 1.200 1.320 1.440 1.560 1.680 1.800 1.920 2.040 2.160 2.280 2.400

42.5

0.638 0.765 0.893 1.020 1.148 1.275 1.403 1.530 1.658 1.785 1.913 2.040 2.168 2.295 2.423 2.550

0.675 0.810 0.945 1.080 1.215 1.350 1.485 1.620 1.755 1.890 2.025 2.160 2.295 2.430 2.565 2.700

47.5

0.713 0.855 0.998 1.140 1.283 1.425 1.568 1.710 1.853 1.995 2.138 2.280 2.423 2.565 2.708 2.850

0.750 0.900 1.050 1.200 1.350 1.500 1.650 1.800 1.950 2.100 2.250 2.400 2.550 2.700 2.850 3.000

0.825 0.990 1.155 1.320 1.485 1.650 1.815 1.980 2.145 2.310 2.475 2.640 2.805 2.970 3.135 3.300

0.900 1.080 1.260 1.440 1.620 1.800 1.980 2.160 2.340 2.520 2.700 2.880 3.060 3.240 3.420 3.600

0.975 1.170 1.365 1.560 1.755 1.950 2.145 2.340 2.535 2.730 2.925 3.120 3.315 3.510 3.705 3.900

1.050 1.260 1.470 1.680 1.890 2.100 2.310 2.520 2.730 2.940 3.150 3.360 3.570 3.780 3.990 4.200

1.125 1.350 1.575 1.800 2.025 2.250 2.475 2.700 2.925 3.150 3.375 3.600 3.825 4.050 4.275 4.500

1.200 1.440 1.680 1.920 2.160 2.400 2.640 2.880 3.120 3.360 3.600 3.840 4.080 4.320 4.560 4.800

Zu verdünnendes Volumen (ml) für Remodulin 10 mg/ml in einer

20 ml (Infusionsrate 0.4 ml/h), 50 ml (Infusionsrate 1 ml/h)

oder 100 ml (Infusionsrate 2 ml/h) Pumpe

Dosis

(ng/k

g/min

Gewicht des Patienten (kg)

0.375 0.450 0.525 0.600 0.675 0.750 0.825 0.900 0.975 1.050 1.125 1.200 1.275 1.350 1.425 1.500

0.413 0.495 0.578 0.660 0.743 0.825 0.908 0.990 1.073 1.155 1.238 1.320 1.403 1.485 1.568 1.650

0.450 0.540 0.630 0.720 0.810 0.900 0.990 1.080 1.170 1.260 1.350 1.440 1.530 1.620 1.710 1.800

0.488 0.585 0.683 0.780 0.878 0.975 1.073 1.170 1.268 1.365 1.463 1.560 1.658 1.755 1.853 1.950

0.525 0.630 0.735 0.840 0.945 1.050 1.155 1.260 1.365 1.470 1.575 1.680 1.785 1.890 1.995 2.100

0.563 0.675 0.788 0.900 1.013 1.125 1.238 1.350 1.463 1.575 1.688 1.800 1.913 2.025 2.138 2.250

0.600 0.720 0.840 0.960 1.080 1.200 1.320 1.440 1.560 1.680 1.800 1.920 2.040 2.160 2.280 2.400

0.638 0.765 0.893 1.020 1.148 1.275 1.403 1.530 1.658 1.785 1.913 2.040 2.168 2.295 2.423 2.550

0.675 0.810 0.945 1.080 1.215 1.350 1.485 1.620 1.755 1.890 2.025 2.160 2.295 2.430 2.565 2.700

0.713 0.855 0.998 1.140 1.283 1.425 1.568 1.710 1.853 1.995 2.138 2.280 2.423 2.565 2.708 2.850

0.750 0.900 1.050 1.200 1.350 1.500 1.650 1.800 1.950 2.100 2.250 2.400 2.550 2.700 2.850 3.000

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Dokumentverlauf anzeigen

Teilen Sie diese Informationen