Foradil

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Foradil 12 Mikrogramm - Kapseln zur Trockeninhalation
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Kapseln, 1 Inhalator, Laufzeit: 24 Monate,60 Kapseln, 1 Inhalator, Laufzeit: 24 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Foradil 12 Mikrogramm - Kapseln zur Trockeninhalation
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Formoterol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21406
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-04-1996
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Foradil

12 Mikrogramm - Kapseln zur Trockeninhalation

Formoterolfumarat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Foradil und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Foradil beachten?

Wie ist Foradil anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Foradil aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST FORADIL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Der Wirkstoff von Foradil ist eine Substanz, die bei Asthma sowie bei chronischer Bronchitis

eingesetzt wird. Foradil erleichtert das Ausatmen durch die Erweiterung der Bronchien.

Foradil wird angewendet zur:

Vorbeugung

Behandlung

Verengung

Luftwege

(Bronchokonstriktion)

einschließlich

Vorbeugung

Asthmaanfällen,

ausgelöst

durch

Belastung,

Patienten mit Asthma unter gleichzeitiger entzündungshemmender Behandlung, wenn

andere Arzneimittel zur Asthmakontrolle nicht ausreichen.

Vorbeugung und Behandlung der Verengung der Luftwege (Bronchokonstriktion) bei

Patienten mit chronischer Bronchitis (mit und ohne Emphysem).

Durch die lange Wirkungsdauer (bis zu 12 Stunden) ist eine Kontrolle der Anfälle sowohl bei Tag als

auch bei Nacht möglich.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON FORADIL BEACHTEN?

Foradil darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Formoterol, Lactose oder einen anderen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an Herzrhythmusstörungen oder an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden.

wenn bei Ihnen der Verdacht auf Verlängerung des QT-Intervalls (Unregelmäßigkeiten des

Herzschlags) gegeben ist (QT länger als 0,44 sec.), da bei höheren Dosen als den empfohlenen

Beta-Agonisten wie zum Beispiel Foradil zu verlängerten QT-Zeiten im EKG führen und das

Risiko ventrikulärer Arrhythmien erhöhen können.

wenn Sie andere langwirkende Beta-2-Agonisten gleichzeitig anwenden.

wenn Sie einen akuten Asthmaanfalls haben. Es darf weder eine Behandlung mit Foradil

eingeleitet noch die Dosis erhöht werden. Foradil darf nicht zur Linderung von akuten

Asthmabeschwerden angewendet werden. Im Falle einer akuten Asthmaattacke sollte ein

kurzwirkender Beta-2-Agonist angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Foradil anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Foradil ist erforderlich, wenn Sie eine schwere

Herzkrankheit, eine Verengung der Aorta, eine Herzleistungsschwäche, eine Herzrhythmusstörungen

mit beschleunigtem Herzschlag, einen frischen Herzinfarkt, starken Bluthochdruck, eine

Arterienerweiterung (Aneurysma), einen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) oder

einen erhöhten Blutzucker haben.

Falls Sie eine dieser Krankheiten haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie Foradil

anwenden.

Ändern oder beenden Sie nicht die Anwendung Ihres Arzneimittels zur Kontrolle oder Behandlung Ihrer

Atembeschwerden, auch nicht die des Kortikosteroids zur Inhalation. Ihr Arzt wird die Medikamente

Ihren Bedürfnissen anpassen.

Falls

trotz

einer

ständigen

Behandlung

häufig

(mehrmals

Woche)

Arzneimittel

Vorbeugung

gegen

eine

belastungsbedingte

Verengung

Luftwege

(Bronchokonstriktion)

benötigen, dann ist Ihre Asthmatherapie unter Umständen nicht optimal eingestellt und Ihr Arzt wird

diese überprüfen.

Formoterol kann bestimmte Veränderungen im EKG (d.h. eine Verlängerung des sogenannten QT

Intervalls) bewirken. Wenn Sie unter solchen EKG-Veränderungen leiden oder wenn Sie Arzneimittel

anwenden, die solche EKG-Veränderungen auslösen können, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Foradil gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln,

die man als langwirkende Beta-2-Agonisten

bezeichnet. In einer Studie mit einem anderen Arzneimittel aus dieser Klasse (Salmoterol) zeigte sich

ein erhöhtes Risiko für Todesfälle in Folge von Asthma. Es wurden keine solchen Studien mit Foradil

durchgeführt.

einigen

klinischen

Studien

Foradil

wurden

jedoch

schwere

Asthmaanfälle

beobachtet.

Die Dosis von Foradil sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden und

sollte die niedrigste Dosis sein, mit der das Behandlungsziel erreicht werden kann. Die Dosis sollte

nicht über die empfohlene Maximaldosis hinaus erhöht werden.

Wenn Sie Asthmatiker sind, verwenden Sie Foradil nicht alleine für Ihre Asthma Behandlung.

Verwenden Sie Foradil ausschließlich in Kombination mit einem Kortikosteroid zur Inhalation (ICS).

Bei Patienten, die derzeit keine entzündungshemmende Therapie erhalten, sollte eine solche vor,

zumindest

aber

gleichzeitig

Foradil

eingeleitet

werden.

Eine

bereits

laufende

entzündungshemmende

Behandlung

sollte

Beginn

Behandlung

Foradil

ihre

Angemessenheit

überprüft

werden.

Behandlung

inhalativen

Kortikosteroiden

soll

unverändert neben der Verwendung von Foradil fortgesetzt werden, auch wenn sich die Beschwerden

verbessern.

Wenn Sie während der Behandlung mit Foradil bemerken, dass Sie keine Luft bekommen oder zu

keuchen beginnen, sollen Sie Foradil weiterverwenden, aber suchen Sie so rasch wie möglich Ihren

Arzt auf, es kann sein, dass Sie eine zusätzliche Behandlung brauchen.

Sobald Ihr Asthma gut unter Kontrolle gebracht wurde, kann es Ihr Arzt für richtig erachten, die Dosis

von Foradil schrittweise zu reduzieren.

Die Behandlung mit Foradil kann zu übermäßig niedrigen Kaliumspiegeln im Blut führen und Sie

könnten daher anfälliger für Herzrhythmusstörungen werden. Ihr Arzt wird daher unter Umständen

Ihre

Kaliumwerte

regelmäßig

überprüfen,

allem

wenn

schweres

Asthma

haben

oder

gleichzeitig Diuretika einnehmen.

Wie auch bei anderen Kapselinhalationsbehandlungen kann eine paradoxe Verengung der Luftwege

(Bronchokonstriktion) auftreten. In diesem Fall, soll das Präparat abgesetzt und eine andere Therapie

begonnen werden. Bei akuter, sich rasch verschlechternder Atemnot ist sofortige ärztliche Hilfe

erforderlich.

Klinische Studien mit Foradil zeigten ein häufigeres Auftreten von schwerwiegenden Asthmaanfällen

bei Patienten mit Foradil als bei den Patienten, die Placebo erhielten.

Falls die Beschwerden unter der empfohlenen Tagesdosis weiter bestehen, ist die Verabreichung von

Foradil zu überprüfen. Eine Verschlechterung der Beschwerden unter laufender Therapie ist meist ein

Anzeichen dafür, dass sich die Grunderkrankung verschlechtert hat.

Nach exzessivem Gebrauch von Präparaten, die beta-adrenerge Stimulantien enthalten, wurden

Todesfälle berichtet, die genauen Ursachen sind unbekannt. Herzstillstand wurde einige Male

beobachtet.

Die Behandlung mit Foradil kann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel im Blut führen. Daher müssen

Sie Ihren Blutzuckerspiegel überwachen, wenn Sie Diabetiker sind.

Asthmatiker sollen keine unselektiven Betablocker erhalten.

Kardioselektive (nur auf das Herz wirkende) Betablocker sollen mit Vorsicht gegeben werden, da ihr

Gebrauch das Risiko erhöht, einen Anfall von Atemnot (Bronchokonstriktion) auszulösen.

Dopinghinweis

Die Anwendung des Arzneimittels Foradil kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Anwendung von Foradil zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden:

Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) oder trizyklischen Antidepressiva (zur Behandlung

von Depressionen)

Sympathomimetika

(Adrenalin-ähnliche

Substanzen

Behandlung

Asthma

Nasenverstopfung)

Antihistaminika (Medikamente wie Terfenadin, Astemizol oder Mizolastin, die häufig gegen

Allergien zur Vermeidung der Symptome von allergischen Reaktionen eingesetzt werden)

Kortikosteroide (zur Behandlung von Asthma und anderen entzündlichen Krankheiten)

Diuretika (entwässernde Medikamente zur Behandlung von Ödemen (Flüssigkeitsansammlung),

Herzmuskelschwäche und Bluthochdruck

Betablocker (Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche, Angina,

Angstzuständen, Herzrhythmusstörungen). Bestimmte Augentropfen können auch Beta-Blocker

enthalten.

Chinidin,

Disopyramid

Procainamid

(Medikamente

Behandlung

Herzrhythmusstörungen), Phenothiazine (eine Gruppe von Medikamenten zur Behandlung von

Krankheiten wie Schizophrenie, Manie, Psychosen und Angstzuständen)

Digitalis (ein Medikament zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und

Herzrhythmusstörungen)

Xanthine

(eine

Gruppe

Medikamenten

Behandlung

Asthma

chronischen

obstruktiven Atemwegerkrankungen).

Makrolide (z.B. Erythromycin) zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.

Anästhetika wie halogenierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Halothan) bei Operationen.

Anticholinergika (z.B. Ipatropiumbromid) zur Behandlung von Magenerkrankungen und

Erkrankungen im Genital- und Harnwegsbereich.

Hypokaliämie kann die Empfindlichkeit gegenüber Herzrhythmusstörungen bei Patienten, die mit

Digitalis behandelt werden, verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Da beim Menschen keine Erfahrungen vorliegen, sollte die Anwendung von Foradil in der

Schwangerschaft vermieden werden. Am Ende der Schwangerschaft kann die Wehentätigkeit

gehemmt werden.

Stillzeit:

Es ist nicht bekannt, ob Formoterol in die Muttermilch übertritt. Die Substanz wurde in der Milch von

Ratten festgestellt. Frauen, die Foradil erhalten, sollten daher nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung! Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Foradil kann durch das Auftreten von Schwindel Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.

Foradil enthält Lactose

Foradil Kapseln enthalten Lactose. Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit

für bestimmte Arten von Zucker haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bevor Sie diese

Arzneimittel verwenden.

3.

WIE IST FORADIL ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, gelten

folgende Dosierungsrichtlinien

für Erwachsene,

einschließlich älteren Patienten und Kinder über 6 Jahre.

Bei einer Asthmabehandlung wird Foradil immer zusammen mit einem Kortikosteroid zur Inhalation

verschrieben.

Erwachsene:

Asthma

Morgens und abends je 1 Kapsel (24 Mikrogramm).

In schweren Fällen morgens und abends je 2 Kapseln (48 Mikrogramm).

Die maximal empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 4 Kapseln (48 Mikrogramm) pro Tag.

Reicht dies nicht, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Therapie neu angepasst werden.

Vorbeugung von Asthmaanfällen durch Anstrengung

Mindestens 15 Minuten vor der Belastung 1 Kapselinhalation (12 Mikrogramm); bei Patienten mit

schweren Bronchospasmen können zur Vorbeugung auch 2 Kapselinhalationen notwendig sein.

Chronische Bronchitis

Zur regelmäßigen Erhaltungstherapie 1 Kapselinhalation (12 Mikrogramm) zweimal täglich.

Kinder ab 6 Jahre:

Asthma

Zur regulären Erhaltungstherapie 1 Kapselinhalation (12 Mikrogramm) zweimal täglich. Die

empfohlene Höchstdosis ist 24 Mikrogramm pro Tag.

Vorbeugung von Asthmaanfällen durch Anstrengung

Mindestens 15 Minuten vor der Belastung 1 Kapselinhalation (12 Mikrogramm).

Foradil wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen.

Anwendung von Foradil

Die Kapseln dürfen erst unmittelbar vor der Anwendung aus der Packung genommen werden.

Die Kapseln sind nur zum Einatmen (Inhalieren) bestimmt und dürfen nicht geschluckt werden.

Es gibt Berichte von Patienten, die irrtümlich Foradil Kapseln verschluckt haben, anstatt die Kapseln

in das Kapselinhalationsgeräts, den Aerolizer, zu geben. Mehrheitlich waren nach diesen Einnahmen

keine Nebenwirkungen festzustellen. Medizinisches Fachpersonal sollte den Patienten erklären, wie

man den Foradil Inhalator richtig handhabt.

Wenn sich bei einem Patient, dem Foradil Aerolizer verschrieben wurde, die Atmung nicht bessert,

sollte der Arzt fragen, wie der Patient Foradil Aerolizer anwendet.

Verbleibt nach einer Kapselinhalation ein Pulverrest in der Kapsel, soll die Kapselinhalation mit

derselben Kapsel wiederholt werden, bis diese leer ist.

Gelatine-Kapseln können zersplittern und kleinste Stücke nach Kapselinhalation in den Rachen- und/oder

Mundraum gelangen. Bei einmaligem Durchstechen der Kapsel ist diese Tendenz aber sehr gering. Die

Kapseln bestehen jedoch aus genießbarer Gelatine, die nicht schädlich ist.

Die Verwendung des Foradil - Inhalators bei Kindern soll nur erfolgen, wenn die richtige Verwendung

(einschließlich Atemtechnik) gewährleistet ist. Abhängig vom Alter des Kindes sollte die Anwendung

unter Aufsicht eines Erwachsenen erfolgen.

Verwenden Sie mit jeder neuen Packung Foradil - Kapseln zur Trockeninhalation

den neuen Inhalator.

Ziehen Sie die Verschlusskappe ab.

2. Halten Sie das Gerät fest und öffnen Sie es, indem Sie das Mundstück in Pfeilrichtung drehen.

3. Legen Sie die Kapsel in die dafür vorgesehene Vertiefung im Gerät. Legen Sie die Kapsel

NICHT in das Mundstück.

Es ist wichtig, dass Sie die Kapsel erst unmittelbar vor der Anwendung aus der Packung nehmen.

4. Drehen Sie das Mundstück in die entgegengesetzte Richtung, bis das Gerät geschlossen ist

(hörbares Einrasten).

5. Halten Sie das Gerät aufrecht und drücken Sie dabei die Knöpfe nur einmal kräftig (damit wird

verhindert, dass unnötig viele Kapselteilchen aus Gelatine, die kein Gesundheitsrisiko darstellen,

eingeatmet werden könnten). Dabei wird die Foradil - Kapsel angestochen.

Sie vernehmen dies als „knackendes“ Geräusch. Dann lassen Sie die Knöpfe los.

6. Atmen Sie vollständig aus.

Nehmen Sie das Mundstück in den Mund und halten Sie den Kopf leicht rückwärts geneigt.

Umschließen Sie das Mundstück mit den Lippen und atmen Sie rasch, aber gleichmäßig ein, so tief

Sie können. Sie sollten dabei ein „surrendes“ Geräusch hören.

Vernehmen Sie dabei kein „surrendes“ Geräusch, so könnte die Kapsel stecken geblieben sein. Öffnen

Sie daher nochmals das Gerät, und lockern Sie die Kapsel (versuchen Sie nicht, die Kapsel zu lockern,

indem Sie die Kapsel mittels der blauen Knöpfe mehrmals anstechen). Anschließend wiederholen Sie

den Einatmungsvorgang.

HALTEN SIE DEN ATEM AN, so lange Sie können, und nehmen Sie unterdessen das

Inhalationsgerät vom Mund. Atmen Sie dann aus. Öffnen Sie das Inhalationsgerät und prüfen Sie, ob

noch Pulver in der Kapsel zurückgeblieben ist. Sollte dies der Fall sein, wiederholen Sie die Schritte 4

bis 6.

Nach der Anwendung entfernen Sie die leere Kapsel, schließen das Mundstück und setzen die

Verschlusskappe auf.

Reinigen des Inhalationsgeräts:

Um Pulverrückstände zu entfernen, reiben Sie das Mundstück und die Kapselvertiefung mit einem

TROCKENEN Tuch aus, verwenden Sie KEIN Wasser. Sie können auch eine saubere, weiche

Bürste verwenden.

Wenn Sie eine größere Menge von Foradil eingeatmet haben als Sie sollten

Sollten Sie zu viel Foradil eingeatmet haben, müssen Sie auf folgende Zeichen achten: Übelkeit,

Erbrechen, Kopfschmerz, Zittern, Schläfrigkeit, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Störungen

der Herzfrequenz, Blutdruckabfall, erhöhte Blutzuckerwerte.

Beim Auftreten derartiger Symptome ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie die Anwendung von Foradil vergessen haben

Sollten Sie einmal auf eine Dosis vergessen haben, so holen Sie diese nach, sobald Sie das feststellen.

Falls es jedoch bereits fast Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie bei der nächsten Anwendung nicht

die doppelte Dosis, sondern setzen Sie die Anwendung wie gewohnt in der üblichen Dosierung weiter

fort.

Wenn Sie die Anwendung von Foradil abbrechen

Brechen Sie die Anwendung von Foradil nicht eigenmächtig ab, sondern fragen Sie zuvor Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Foradil Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

einigen

klinischen

Prüfungen

wurden

schwerwiegende

Asthmaanfälle

(starke

Kurzatmigkeit,

Husten, und Engegefühl in der Brust, die zu einer stationären Aufnahme führen können) beobachtet.

Häufige Nebenwirkungen

(bei 1 bis 10 von 100 Patienten)

Kopfschmerzen

Zittern

Herzklopfen

Atemnot

Grippeähnliche Beschwerden

Schwindel

Erregung

Gelegentliche Nebenwirkungen:

(bei weniger als 1 von 100 Patienten)

Angstgefühl

Nervosität

Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen

Unruhe

rascher Herzschlag

Bronchospasmus (Verkrampfung der Bronchien mit pfeifendem Atmen, Husten und

Atemproblemen)

Mundrachenentzündung

Nasennebenhöhlenentzündung

Mundtrockenheit

Übelkeit

Muskelkrämpfe

Muskelschmerzen

Fieber

Müdigkeit

Seltene Nebenwirkungen:

(bei weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) wie niedriger Blutdruck, Nesselsucht,

Schwellungen im Gesicht, Juckreiz und Ausschlag.

Angina pectoris*

Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern, rascher Herzschlag)

Verlängerung des QT-Intervalls (im EKG) *

Kaliummangel (Hypokaliämie)

Sehr seltene Nebenwirkungen:

(bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Blutdruckschwankungen

Geschmacksstörungen

Schwellungen von Händen, Knöcheln oder Füßen

Exzessiver Durst, häufiges Harnlassen und Müdigkeit über einen längeren Zeitraum (mögliche

Zeichen für einen erhöhten Blutzucker)

Nicht bekannt:

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Husten

*Diese Nebenwirkungen wurden nach der Zulassung von Patienten, die mit Foradil behandelt wurden,

gemeldet.

Einige dieser Nebenwirkungen können zurückgehen, wenn Sie sich an die Behandlung gewöhnt

haben.

Behandlung

Arzneimittel

dieser

Klasse

können

sich

Blutwerte

für

bestimmte

Substanzen (z.B. Insulin, freie Fettsäuren, Glycerol oder Ketonkörper) erhöhen.

Die Lactose in den Tabletten enthält geringe Mengen an Milchproteinen. Diese können allergische

Reaktionen verursachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen,

Traisengasse 5, 1200 Wien, ÖSTERREICH, Fax: +43 (0) 50 555 36207, Website:

http/www.basg.gv.at anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST FORADIL AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25°C lagern.

Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Foradil enthält

Der Wirkstoff ist: 0,012 mg Formoterolfumarat pro Kapsel

Die sonstigen Bestandteile sind: 24,99 mg Lactose (enthält Milcheiweiß), Gelatine, Titandioxid E171,

Opacode schwarz S-1-8100 HV

Wie Foradil aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation

Durchsichtige Kapseln mit weißem Pulver zur Inhalation und „CG“ bzw. „FXF“ als Aufdruck.

30 Kapseln in Alu/Alu Blister, 1 Inhalator (Aerolizer)

60 Kapseln in Alu/Alu Blister, 1 Inhalator (Aerolizer)

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Novartis Pharma GmbH, Wien

Vertrieb: Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

Z.Nr.: 1-21406

7-8-2018

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5419 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5420 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

19-6-2018

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Active substance: oxalic acid dihydrate) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3892 of Tue, 19 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4667

Europe -DG Health and Food Safety

5-2-2018

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Active substance: oxalic acid dihydrate) - New authorisation - Commission Decision (2018)684 of Mon, 05 Feb 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4296

Europe -DG Health and Food Safety