Diazetop

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Diazetop Tablette 10 mg
  • Dosierung:
  • 10 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Diazetop Tablette 10 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anxiolytika, Benzodiazepin-Derivate

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE502675
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Diazetop 2 mg Tabletten

Diazetop 5 mg Tabletten

Diazetop 10 mg Tabletten

Diazepam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Diazetop und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Diazetop beachten?

Wie ist Diazetop einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Diazetop aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Diazetop und wofür wird es angewendet?

Diazetop enthält als Wirkstoff Diazepam, das zu der Arzneimittelgruppe der sog. Benzodiazepine

gehört.

Diazetop ist in der Behandlung der folgenden Bedingungen gekennzeichnet:

Bei Erwachsenen:

zur Behandlung von Angstzuständen;

bei Symptomen eines Alkoholentzugs.

Bei Erwachsenen und Kinder über 6 Jahre:

Muskelkrämpfe oder Schmerzen verursacht durch eine Entzündung der Muskeln und Gelenke,

Trauma, unter anderem Krämpfe verursacht durch Erkrankungen wie zerebraler Lähmung (Gruppe

von Erkrankungen, die die Fähigkeit zu bewegen, Balance erhalten und Körperhaltung

beeinflussen) und Paraplegie (Lähmung der unteren Körper-hälfte, betreffen beide Beine) sowie

Athetose (kontinuierliche, unwillkürliche, langsame Bewegungen und ungewöhnliche Finger und

Hände) und steif-Person-Syndrom.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Diazetop beachten?

Diazetop darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Diazepam oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

wenn Sie die Krankheit Myasthenia gravis haben, bei der die Muskeln geschwächt sind und schnell

ermüden;

wenn Sie eine akute Atemdepression haben (zu langsame und/oder flache Atmung);

wenn Sie unter Schlafapnoen leiden (eine Schlafstörung, bei der während des Schlafs

ungewöhnliche Atempausen vorkommen);

wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Diazetop einnehmen,

wenn Sie an einer Leber-, Herz- oder Nierenkrankheit leiden;

wenn Sie eine Geschichte von Alkoholismus oder Drogenmissbrauch hatten;

wenn Sie an Muskelschwäche leiden;

wenn Sie Probleme mit der Atmung haben;

wenn Sie an psychischen Störungen leiden. Benzodiazepine werden nicht als Mittel der ersten

Wahl bei der Behandlung psychotischer Erkrankungen ( Geisteskrankheiten) empfohlen.

Benzodiazepine sollten nicht allein zur Behandlung von Depressionen oder Angstzuständen, die

mit Depressionen verbunden auftreten, verwendet werden. Die Symptomatik kann verstärkt

werden;

wenn Sie Epilepsie oder eine Geschichte von Anfällen haben.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

wenn Sie nach einigen Wochen bemerken, dass die Tabletten nicht mehr so gut wirken wie am

Anfang der Behandlung. Eine Toleranz gegenüber Benzodiazepinen kann auftreten;

wenn Sie Nebenwirkungen oder Verhaltens Änderungen spüren (siehe Abschnitt 4).

Bei Einnahme dieses Arzneimittels besteht das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern im Alter unter 6 Jahre darf die Anwendung von Benzodiazepinen nur nach

Entscheidung und unter Aufsicht eines Spezialisten (Kinderarzt; Neurologe, Psychiater,

Anästhesie und Intensivmedizin) erfolgen, der die Dosierung bestimmt.

Das Zentralnervensystem von Kindern reagiert wesentlich empfindlicher auf die Gabe von

Benzodiazepinen. Aufgrund des noch nicht ausreichend entwickelten kindlichen Stoffwechsels können

inaktive Abbrauchprodukte des Medikamentes unter Umständen nicht oder nur unvollständig gebildet

werden.

Einnahme von Diazetop zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es

sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Einige andere Arzneimittel können auch

die Wirkung von Diazetop beeinträchtigen. Insbesondere:

Arzneimittel gegen Depressionen (z.B. Fluvoxamin, Fluoxetin).

Antipsychotika wie Clozapin (zur Behandlung seelischer Störungen).

Muskelentspannende Arzneimittel (z.B. Suxamethonium, Tubocurarin).

Barbiturate wie Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie und seelischen Störungen).

Andere Depressanten des zentralen Nervensystems (Buprenorphin, Analgetika, Opioide und

Derivate gegen Husten, Baclofen, Thalidomid, Pizotifen, zentral wirkende Antihypertensiva).

Wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Diazepam einnehmen, kann Ihr geistiger Zustand

beeinträchtigt werden, Sie können sehr müde werden, Ihre Atmung kann sich verlangsamen und Ihr

Blutdruck kann abfallen.

Disulfiram (zur Behandlung von Alkoholsucht). Wenn Sie dieses Arzneimittel zusammen mit

Diazepam nehmen, können Sie sehr shläfrig werden und Diazepam wird langsamer als üblich aus

dem Körper ausgeschieden.

Arzneimittel gegen Epilepsie, z.B. Phenytoin und Carbamazepin, können die Wirkung von

Diazepam vermindern. Diazepam kann außerdem die Wirkung von Phenytoin beeinflussen.

Theophyllin (zur Behandlung von Asthma und anderen Atmungserkrankungen) kann die Wirkung

von Diazepam abschwächen.

Cimetidin,

Omeprazol oder Esomeprazol

(magensäurehemmende Arzneimittel) können

bewirken, dass Diazepam langsamer als üblich aus dem Körper ausgeschieden wird.

Rifampicin (ein Antibiotikum) kann bewirken, dass Diazepam schneller als üblich aus dem Körper

ausgeschieden wird. Die Wirkung von Diazepam kann vermindert sein.

Atazanavir,

Ritonavir,

Delavirdin,

Efavirenz,

Indinavir,

Nelfinavir

oder Saquinavir

(Arzneimittel

gegen

Viruserkrankungen),

Fluconazol,

Itraconazol,

Ketoconazol

oder

Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen) können berwirken, dass Diazepam langsamer

als üblich aus dem Körper ausgeschieden wird, wordurch das Risiko für Nebenwirkungen steigt.

Isoniazid (zur Behandlung von Tuberkulose) kann bewirken, dass Diazepam langsamer als üblich

aus dem Körper ausgeschieden wird.

Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen können die Ausscheidung von Diazepam aus dem

Körper verlangsamen und so seine Wirkung verstärken. Wenn Diazepam und Verhütungsmittel

gemeinsam

eingenommen

werden,

kann

zu Zwischenblutungen kommen,

aber der

Empfängenisschutz ist nicht vermindert.

Cisaprid (zur Behandlung von Magenerkrankungen) kann bewirken, dass Diazepam langsamer als

üblich aus dem Körper ausgeschieden wird.

Corticosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen im Körper) können die Wirkung

von Diazepam abschwächen.

Levodopa (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit): Diazepam kann die Wirkung von Levodopa

verringern.

Valproinsäure

(zur Behandlung von Epilepsie und seelischen Erkrankungen) kann die

Ausscheidung von Diazepam aus dem Körper verlangsamen und seine Wirkung steigern.

Ketamin (ein Narkosemittel): Diazepam kann die Wirkung von Ketamin verstärken.

Einnahme von Diazetop zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol während der Behandlung mit Diazepam. Alkohol kann die beruhigende

Wirkung von Diazetop verstärken.

Grapefruitsaft kann die Wirkung von Diazepam verstärken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Sie sollten Diazetop nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder

wenn Sie stillen. Dieses Arzneimittel könnte die Gesundheit Ihres Kindes beeinträchtigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, da Diazetop die

Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Diese Nebenwirkungen wird durch Alkohol oder

Schlafmangel verstärkt.

Diazetop enthält Lactosemonohydrat

Bitte nehmen sie Diazetop erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einder Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Diazetop einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei Kindern im Alter unter 6 Jahre darf die Anwendung von Benzodiazepinen nur nach

Entscheidung und unter Aufsicht eines Spezialisten (Kinderarzt; Neurologe, Psychiater,

Anästhesie und Intensivmedizin) erfolgen, der die Dosierung bestimmt.

Ihr Arzt wird mit einer niedrigen Dosierungen beginnen. Anschließend erhöht er die Dosierung bis

die für Sie am besten geeignete Dosierung gefunden ist.

Die Höhe Ihrer Dosierung hängt von Ihrer Krankheit und Ihrem Ansprechen auf dieses

Arzneimittel ab.

Die Behandlungsdauer soll so kurz wie möglich sein. Im Allgemeinen soll die Dauer gewöhnlich

nicht länger als 8 bis 12 Wochen sein.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis beträgt 2 bis 20 mg pro Tag. Sie dürfen nicht mehr als 10 mg auf einmal

einnehmen.

Die empfohlene Dosis für:

Angstzuständen

: 10 mg pro Tag (2.5 mg morgens und 2.5 mg mittags und 5 mg abends).

Alkoholentzugssymptomen

: 10 mg, 3- bis 4-mal während der ersten 24 Stunden, und verringern zu

5 mg 3- bis 4-mal pro Tag, je nach Bedarf.

Behandlung von Muskelkrämpfen

: 2 mg bis 10 mg, 3- bis 4-mal pro Tag.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Behandlung von Muskelkrämpfen bei Kindern über 6 Jahren und Jugendliche

Die empfohlene Dosis beträgt für:

Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren: 5 mg, 2-mal täglich.

Kindern im Alter von 12 bis 18 Jahren: 10 mg, 2-mal täglich.

Eine langfristige chronische (verlängerte) Anwendung wird nicht empfohlen.

Diazetop is nicht empfohlen für Kinder unter 6 Jahren wegen der möglichen Schluckbeschwerden.

Bessere geeignete Arzneimittelformen können für jüngere Kinder zur Verfügung gestellt werden.

Anwendung bei ältere Patienten

Ihr Arzt bestimmt, wie viel und wie oft Sie Diazetop erhalten sollen. Diese Dosierung wird geringer

sein als die übliche Dosierung, die bei anderen Erwachsenen verschrieben wird. Die Behandlung sollte

mit der niedrigsten möglichen Dosis eingeleitet werden (2 bis 2.5, 1- oder 2-mal pro Tag) und je nach

Bedarf und Verträglichkeit, allmählich erhöhen.

Anwendung bei Patienten mit Nierenerkrangkungen

Eine

Dosisanpassung

gewöhnlich

nicth

erforderlich.

Trotzdem

sollte

Patienten

Niereninsuffizienz vorsichtig sein, wenn Sie Diazepam einnehmen.

Benzodiazepinen mit aktiven Metaboliten wie Diazepam sollte bei Patienten im Endstadium einer

Nierenerkrangkung vermieden werden.

Anwendung bei Patienten mit Lebererkrangkungen

Ihr Arzt bestimmt, wie viel und wie oft Sie Diazetop erhalten sollen. Diese Dosierung wird geringer

sein als die übliche Dosierung, die bei anderen Erwachsenen verschrieben wird.

Anbendug bei übergewichtige Patienten

Wenn Sie Übergewicht haben, dauert es möglicherweise länger, bis das Arzneimittel wirkt. Darüber

hinaus kann es länger dauern, bis die Wirkungen von Diazetop einschließlich möglicher

Nebenwirkungen nachlassen.

Sie sollten dieses Arzneimittel vorzugsweise am Nachmittag oder am Abend nehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Diazetop eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Diazetop haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihnen Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben (mehr als Ihnen verschrieben wurden) oder wenn

Sie vermuten, dass ein Kind von den Tabletten genommen hat, wenden Sie sich an die

Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder informieren Sie umgehen Ihren Arzt oder

Apotheker.

Zeichen einer Überdosierung sind unter anderem Verlust der Koordination der Muskelbewegungen,

Apnoe

(starken

Atemstörungen),

niedrigem

Blutdruck

(Blutdruckabfall),

Herz-

Lungenfunktionsstörungen (kardiorespiratorischer Depression) und Koma (Bewusstlosigkeit,a us

der man nicht erweckt werden kann) führen.

Wenn Sie die Einnahme von Diazetop vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn

Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie sie, sobald Sie daran denken. Wenn es

schon fast Zeit ist für die nächste Dosis, lassen Sie die versäumte Dosis aus.

Wenn Sie die Einnahme von Diazetop abbrechen

Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber zu

sprechen. Wenn Sie plötzlich aufhören Diazetop einzunehmen, können bei Ihnen Entzugssymptome

auftreten, z.B.: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Verspannungen, Verwirrung,

Reizbarkeit oder Aggressivität, Stimmungsschwankungen und Überempfindlichkeit gegenüber

Licht, Lärm und Körperkontakt. Weniger häufig Entzugserscheinungen sind: Sehen oder Hören von

Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzinationen) und Verlust der Wahrnehmung der Realität

(Derealisation).

Sie sollten die Anzahl oder Stärke der Tabletten allmählich verringern, bevor Sie sie ganz absetzen.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie dabei vorgehen müssen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bestimmte Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und umgehende ärtzliche Behandlung

erfordern:

Allergische Reaktionen

Wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftrit, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Es können

folgende Symptome auftreten:

Plötzliches Anschwellen von Hals, Gesicht und Lippen. Diese Schwellungen können zu Atemnot

oder Schluckstörungen führen.

Plötzliches Anschwellen von Händen, Füßen und Knöcheln; Hautausschlag oder Juckreiz.

Auswirkungen auf das Verhalten

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen. Ihr Arzt

kann dann entscheiden, dass Sie Diazetop absetzen müssen:

Aggressivität, Reizbarkeit, Nervosität, Unruhe, Angstzustände, Wahnvorstellungen, Wutanfälle.

Schlafstörungen, Albträume une lebhafte Träume.

Für mögliche Entzugserscheinungen, siehe auch in Abschnitt 4 „Wenn Sie die Einnahme von Diazetop

abbrechen“.

Bei Kindern und älteren Personen treten diese Nebenwirkungen häufiger auf.

Ältere Patienten

Bei ältere Patienten, die mit Benzodiazepinen behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze

und Knochenbrüche.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Zu Beginn Ihrer Behandlung mit Diazetop können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindelgefühl und Benommenheit.

Muskelschwäche, Verlust der Koordination von Muskelbewegungen (Ataxie) und andere

Bewegungsstörungen.

Der Arzt kann mit einer niedrigen Dosierung von Diazetop beginnen und dann langsam erhöhen.

Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung jederzeit auftreten:

Psychiatrische Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems

Konzentrationsschwäche,

verringerte

Aufmerksamkeit,

Verwirrthei

Desorientiertheit,

Unruhegefühl.

Schwierigkeiten, sich an neue Dinge zu errinern, Kopfschmerzen, Depression.

Langsames

oder

undeutliches

Sprechen,

Koordinationsstörungen

einschließlich

Gangunsicherheit.

Verlust oder Zunahme des sexuellen Verlangens (Libido).

Leber und Blut (sehr selten)

Funktionsschwäche der Leber erkennbar an Bluttests.

Gelbe Haut oder Augen (Gelbsucht).

Störungen des Blutes; diese können zu folgenden Symptomen führen: Müdigkeit, häufiges

Auftreten von Blutergüssen, Kurzatmigkeit, Nasenbluten. Der Arzt wird von Zeit zu Zeit Ihr Blut

untersuchen lassen.

Herz, Kreislauf und Blutgefäße

Herzbeschwerden wie langsamer Herzschlag (Bradykardie), Herzversagen und Aufhören des

Herzschlags (Herzstillstand).

Niedriger Blutdruck (Hypotonie); dieser kann zur Folge haben, dass beim Aufstehen

Schwindelgefühl und Benommenheit auftreten.

Kreislaufstörungen (Kreisaufkollaps).

Magen und Darm (gelegentlich)

Übelkeit, Verstopfung, Magenbeschwerden.

Trockener Mund oder verstärkter Speichelfluss.

Lungen und Nieren

Atemdepression.

Unvermögen, den Urin zurückzuhalten (Inkontinenz); Schwierigkeiten, die Blase zu entleeren

(Harnverhaltung).

Augen, Ohren, Haut und Haare

Doppelsehen,

verschwommenes

Sehen,

Drehschwindel

Symptomen

zählen

Benommenheit und Gefühl des Drehens.

Die häufigsten Reaktionen sind Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz und Erythematöser

Ausschlag.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet : http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie/medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden können.

5.

Wie ist Diazetop aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für diese Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Diazetop enthält

-

Der Wirkstoff ist: Diazepam. Jede Tablette enthält 2 mg / 5 mg/ 10 mg Diazepam.

-

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactosemonohydrat, vorverkleisterte Maisstärke und

Magnesiumstearat.

Wie Diazetop aussieht und Inhalt der Packung

Diazetop 2 mg Tabletten: Tablet ist weiß bis fast weiß, rund, flach, 8.0 mm Durchmesser, mit der

Prägung „2“ auf der einen Seite und mit einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Diazetop 5 mg Tabletten: Tablet ist weiß bis fast weiß, rund, flach, 8.0 mm Durchmesser, mit der

Prägung „5“ auf der einen Seite und mit einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Diazetop 10 mg Tabletten: Tablet ist weiß bis fast weiß, rund, flach, 8.0 mm Durchmesser, mit der

Prägung „10“ auf der einen Seite und mit einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Diazetop Tabletten sind in Al/PVC-Blisterpackungen verpackt. Blisterpackungen werden zusammen

mit Packungsbeilage in einem Karton platziert mit bedruckten Etikett.

10, 20, 25, 28, 30, 40, 50, 56, 60 und 100 Tabletten in Blisterpackungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Apotex Europe B.V.

Darwinweg 20

2333 CR Leiden

Niederlande

Hersteller

s.c. Santa s.a.

Str. Carpatilor nr. 60, Obiectiv nr. 47, 48, 58, 133, 156

Brasov

Jud. Brasov, cod 500269

Rumänien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Apotex n.v. - E. Demunterlaan 5/8 - 1090 Brüssel - Belgien

Zulassungsnummer(n)

Diazetop 2 mg Tabletten: BE502657

Diazetop 5 mg Tabletten: BE502666

Diazetop 10 mg Tabletten: BE502675

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 11/2016.