Bisospirine

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Bisospirine Hartkapsel 10 mg;100 mg
  • Dosierung:
  • 10 mg;100 mg
  • Darreichungsform:
  • Hartkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Bisospirine Hartkapsel 10 mg;100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • beta-Blocker bisoprolol-Kombination

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE382146
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION : INFORMATION FÜR ANWENDER

Bisospirine 5 mg/100 mg Hartkapseln

Bisospirine 10 mg/100 mg Hartkapseln

Bisoprololfumarat/Acetylsalicylsäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Bisospirine und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Bisospirine beachten?

Wie ist Bisospirine einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Bisospirine aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Bisospirine und wofür wird es angewendet?

Bisospirine enthält zwei Wirkstoffe, Bisoprololfumarat und Acetylsalicylsäure. Bisoprolol gehört zur

Arzneimittelgruppe

sogenannten

Betablocker.

Dieses

Arzneimittel

wirkt

durch

Beeinträchtigung des Körperansprechens auf einige Nervenimpulse, insbesondere im Herzen und

bewirkt dadurch eine Senkung des Blutdrucks. Acetylsalicylsäure wirkt durch die Vorbeugung der

Bildung von Blutgerinnseln. Acetylsalicylsäure ist auch als Aspirin bekannt.

Bisospirine wird angewendet zur Bluthochdruckbehandlung oder zur Behandlung von Patienten, die

ein Risiko auf Herzkrankheiten haben und zuvor bereits mit den einzelnen Inhaltsstoffen des

Arzneimittels behandelt wurden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Bisospirine beachten?

Bisospirine darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Bisoprolol oder Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie wissen, dass Sie gegen andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) allergisch

sind

wenn Sie an einer schweren Herzinsuffizienz oder einem herzbedingten Schock mit Atemnot und

Kreislaufkollaps leiden

wenn Sie an bestimmten schweren Herzrhythmusstörungen leiden, wie z. B. sinuatrialer Block,

Sick-Sinus-Syndrom (Sinusknotensyndrom) und/oder AV-Block II. oder III. Grades (ohne

Herzschrittmacher) leiden

wenn Sie einen langsamen Herzschlag haben, die zu Problemen führt. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn

Sie sich nicht sicher sind

wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (sodass Ihnen beim Aufstehen schwindelig werden

kann)

Gebrauchsinformation

wenn Sie an schwerem Asthma oder pfeifender Atmung leiden

wenn Sie wissen, dass Sie an Hämophilie oder Hypoprothrombinämie (seltene Blutkrankheiten)

leiden

wenn Sie an einem unbehandelten Phäochromozytom, ein seltener Tumor der Nebenniere, leiden.

wenn Sie an einer Erkrankung leiden, bei der das Säure-Base-Gleichgewicht des Körpers

verändert ist (metabolische Azidose)

wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen in Fingern, Zehen, Armen und Beinen leiden (z.B.

Raynaud-Syndrom)

wenn Sie ein Magen- oder Darmgeschwür (peptisches Ulkus) oder eine Magen-/Darm-Blutung

oder irgendeine Blutung haben, wie z. B. Hirnblutung

wenn Sie an einer Magenverstimmung leiden oder an Magenproblemen gelitten haben, wenn Sie

früher Acetylsalicylsäure eingenommen haben

wenn Sie jemals an einem hämorrhagischen Schlaganfall gelitten haben.

wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenkrankheit leiden

wenn Sie an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine hereditäre Krankheit, die durch

niedrige Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD) gekennzeichnet ist) leiden

wenn Sie mit Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung von Psoriasis, rheumatoider Arthritis,

Crohn-Krankheit und einigen Krebsarten) zu Dosen über 15 mg pro Woche behandelt werden.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Arzt Bescheid weiß, wenn Sie an einer der oben genannten

Erkrankungen leiden.

Bisospirine enthält Sojalecithin. Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn Sie gegen Soja oder

Erdnüsse allergisch sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie X einnehmen:

wenn Sie Atembeschwerden oder Auftreten von Asthma in Ihrer Familie haben

wenn Sie an Diabetes leiden (da Bisoprolol die Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels

maskieren kann)

wenn Sie fasten (keine karten Nahrungsmittel zu sich nehmen) oder strikt fasten

wenn Sie Herzbeschwerden haben, wie z. B. Schmerzen in der Brust und begleitende

Herzinsuffizienz

wenn Sie wegen Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) behandelt werden, da durch

Bisoprolol eine allergische Reaktion wahrscheinlicher auftreten kann oder die Reaktion kann sich

verschlimmern

wenn die elektrische Aktivität Ihres Herzens Unregelmäßigkeiten zeigt

wenn Sie an Prinzmetal-Angina leiden, eine Art von Brustschmerzen, die durch eine

Verkrampfung der Koronararterien, die den Herzmuskel versorgen, hervorgerufen wird.

wenn Sie Durchblutungsprobleme von Händen und Füßen haben

wenn Sie ein Narkosemittel erhalten müssen – teilen Sie bitte dem Anästhesisten mit, dass Sie

Bisospirine einnehmen

wenn Sie ein Magengeschwür oder Probleme mit der Blutgerinnung in der Vorgeschichte haben

wenn Sie an einem Rückfall einer Hautstörung mit Schuppenbildung, trockenem Hautausschlag

(Psoriasis) leiden oder gelitten haben

wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben; dieses Arzneimittel

darf nur in Kombination mit bestimmten Arzneimitteln (sogenannte Alphablocker) verwendet

werden

wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung leiden, da dieses Arzneimittel die Symptome einer

Schilddrüsenüberfunktion maskieren kann

wenn Sie an einer leichten bis mittelschwere Leber- oder Nierenkrankheit leiden

wenn Sie an Quaddeln (Urtikaria) oder verstopfter, laufender Nase leiden, die durch eine Allergie

hervorgerufen wird (Rhinitis)

wenn Sie an Gicht leiden (Erkrankung, die Schmerzen, Entzündung und Anschwellung eines

Gelenks oder mehrerer Gelenke hervorruft)

Gebrauchsinformation

wenn Sie an Magen- oder Darm-Geschwüren leiden

wenn Sie an starker Menstruation leiden

wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff oder einer Zahnextraktion unterziehen müssen.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Arzt Kenntnis von diesen Situationen hat.

Leistungssportler müssen beachten, dass dieses Arzneimittel einen Wirkstoff enthält, der zum

positiven Ausfall von Antidopingtests führen kann.

Einnahme von Bisospirine zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, da sich die

Wirkungen dieser Arzneimittel und/oder die Wirkung von Bisospirine dadurch ändern können. Dies

gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Informieren Sie insbesondere Ihren Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

Arzneimittel zur Blutdruckkontrolle oder Arzneimittel zur Behandlung von Herzbeschwerden

(wie z. B. Amiodaron, Amlodipin, Clonidin, Digoxin, Diltiazem, Disopyramid, Felodipin,

Flecainid, Lidocain, Methyldopa, Moxonidin, Phenytoin, Propafenon, Chinidin, Rilmenidin,

Verapamil und Betablocker)

Arzneimittel, die bei Anästhesie während einer Operation angewendet werden (siehe auch

“Warnhinweise und vorsichtsmaβnamen”)

Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, z. B. Barbiturate, wie Phenobarbital

Antientzündliche Arzneimittel, die als NSAR bekannt sind (zum Beispiel Diclofenac, Ibuprofen,

Naproxen)

Arzneimittel zur Behandlung von Asthma oder Arzneimittel zur Behandlung einer verstopften

Nase

Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Augenstörungen, wie Glaukom (erhöhter

Augeninnendruck) oder zur Erweiterung der Pupillen

Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung eines klinischen Schocks (z. B. Adrenalin, Dobutamin,

Noradrenalin)

Mefloquin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Malaria

Arzneimittel zur Diabetesbehandlung, einschließlich Insulin und Tabletten

Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose, z. B. Rifampicin

Arzneimittel zur Behandlung von Migräne, z. B. Ergotamin

Antikoagulantien zur Verdünnung des Blutes, z. B. Warfarin

Arzneimittel zur Behandlung von Gicht, z. B. Probenecid

Arzneimittel zur Behandlung von Malaria, z. B. Mefloquin

Arzneimittel zur Behandlung von schweren Depressionen (z. B. Moclobemid) und geistigen

Störungen, wie trizyklische Antidepressiva, Phenothiazine, Lithium und Monoaminooxidase-

Hemmer mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern

Andere Arzneimittel zur Verdünnung von Blut (Heparin und Derivate: Hirudin, Fondaparinux);

Arzneimittel, die das Risiko auf Blutklumpenbildung reduzieren (Clopidogrel, Ticlopidin,

Tirofiban und Eptifibatid) oder Arzneimittel zur Auflösung von Blutklumpen während eines

Herzanfalles oder eines Schlaganfalles.

Arzneimittel zur Behandlung von Wasserverhaltung (z. B. Diuretika).

Arzneimittel, die Kortikosteroide enthalten

Methotrexat zur Behandlung von Psoriasis (eine Hautstörung) oder Krebs

Antazida bei Verdauungsstörung.

Einnahme von Bisospirine zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bisospirine Kapseln dürfen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden und werden im

Ganzen mit Wasser geschluckt.

Bisospirine darf von Patienten nicht eingenommen werden, die große Mengen Alkohol zu sich

nehmen.

Bisospirine darf von Patienten nicht eingenommen werden, die gegen Soja oder Erdnüsse allergisch

Gebrauchsinformation

sind.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat. Die Bisospirine-Kapseln sind nicht während der Schwangerschaft empfohlen, sofern es nicht

absolut notwendig ist, da die möglichen Risiken für das ungeborene Kind nicht bekannt sind. Ihr Arzt

kann Sie diesbezüglich beraten.

Es ist nicht bekannt, ob Bisoprolol in die Muttermilch übergeht. Jedoch kann Acetylsalicylsäure in der

Muttermilch vorhanden sein. Während der Anwendung dieses Arzneimittels wird daher vom Stillen

abgeraten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum von Maschinen

Bisospirine beeinträchtigt normalerweise nicht Ihre Fähigkeit zum Autofahren oder zum Bedienen von

Maschinen. Wenn Sie sich nach der Einnahme müde oder schwindelig fühlen, warten Sie bitte, bis

diese Symptome abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

3. Wie ist Bisospirine einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bisospirine ist im Ganzen mit Wasser zu schlucken.

Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt eine Hartkapsel täglich; die Hartkapsel sollte jeden Tag

etwa zur gleichen Zeit eingenommen werden. Ihr Arzt wird die geeignetste Dosis für Sie festlegen.

Bisospirine ist für Kinder nicht geeignet.

Ältere Patienten

Eine Dosisanpassung ist im Allgemeinen nicht notwendig. Es wird empfohlen, mit der möglichst

niedrigen Dosis zu beginnen.

Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion

Patienten dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn sie an einer stark eingeschränkten Nieren-

oder Leberfunktion leiden. Bei Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Nieren- oder

Leberfunktion ist besondere Vorsicht geboten.

Eine Behandlung mit Bisoprolol ist im Allgemeinen eine Langzeitbehandlung. Wenn Sie die

Behandlung völlig abbrechen müssen, wird Ihnen Ihr Arzt normalerweise empfehlen, die Dosis

allmählich zu reduzieren, da sich Ihre Krankheit sonst verschlimmern kann.

Wenn Sie eine größere Menge von Bisospirine eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge van Bisospirine eingenommen haben, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245). Nehmen Sie die übrigen

Hartkapseln oder diese Packungsbeilage mit, damit das medizinische Fachpersonal genau weiß, was

Sie eingenommen haben. Die wahrscheinlichen Zeichen einer Überdosierung sind ein plötzlicher

Abfall der Pulsfrequenz und/oder des Blutdrucks mit den möglichen Folgen Schwindel,

Benommenheit, Verwirrtheit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Ohrengeräusche und Atemnot. Andere

Symptome können Drehgefühl (Vertigo), Kopfschmerzen, Ohrengeräusche, Verwirrtheit, Übelkeit,

Erbrechen und Bauchschmerzen umfassen. Eine starke Überdosis könnte eine schnellere Atmung als

sonst (Hyperventilation), Atembeschwerden, Hitzschlag, Schwitzen, Nervosität, Krampfanfälle,

Halluzinationen, einen niedrigen Blutzuckerspiegel und letztendlich Bewusstlosigkeit oder Koma

hervorrufen. Patienten mit Herzversagen können empfindlicher gegen diese Auswirkungen sein.

Gebrauchsinformation

Wenn Sie die Einnahme von Bisospirine vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Hartkapsel vergessen haben, holen Sie die Einnahme bitte nach, sofern

Sie innerhalb 12 Stunden daran denken. Wenn bereits mehr als 12 Stunden vergangen sind, warten Sie

bis zu Ihrer nächsten Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Bisospirine abbrechen

Die Behandlung mit Bisoprolol und Acetylsalicylsäure darf nicht abrupt beendet werden, da sich Ihre

Beschwerden sonst verschlimmern können oder Ihr Blutdruck wieder ansteigen kann. Vielmehr muss

die Dosis nach Anweisung des Arztes allmählich über ein bis zwei Wochen reduziert werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Alle Arzneimittel können allergische Reaktionen hervorrufen; schwere allergische Reaktionen sind

jedoch sehr selten. Jedes plötzliche Auftreten von pfeifendem Atemgeräusch, erschwerter Atmung,

Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Lippen; Anschwellung der Gliedmaßen (Ödem);

Hautausschlag oder Juckreiz (vor allem wenn der gesamte Körper betroffen ist) sollte umgehend

einem Arzt mitgeteilt werden.

Folgende Bezeichnungen werden verwendet, um zu beschreiben, wie oft Nebenwirkungen gemeldet

wurden:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Anwendern

Häufig: betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1.000 Anwendern

Selten: betrifft 1 bis 10 von 10.000 Anwendern

Sehr selten: betrifft weniger als 1 von 10.000 Anwendern

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Personen):

Übelkeit

Schmerzen oder Beschwerden des Magens oder in der unteren Brust nach dem Essen

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Personen):

Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen (diese Nebenwirkungen treten vor allem zu Beginn der

Behandlung auf, sind im Allgemeinen von leichter Art und klingen oft innerhalb 1–2 Wochen

wieder ab)

kalte Hände und/oder Füße, Taubheitsgefühl an Händen/Füßen

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung

Magenschmerzen

schwarzer oder teeriger Stuhl, der durch Blut im Stuhl hervorgerufen sein kann

Bluterbrechen

erhöhtes Risiko auf Blutung

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Personen):

niedriger Blutdruck

langsamer Herzschlag

Schwächegefühl

Gebrauchsinformation

Schlafstörungen

Depression

Schwindel

Atembeschwerden bei Patienten mit Asthma oder chronischer Lungenkrankheit

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

unregelmäßiger Herzschlag; Verschlimmerung des bestehenden Herzversagens

Blut in Ihrem Urin

allergische Reaktionen, wie Juckreiz, Rötung, Hautausschlag und Anschwellung (Gesicht,

Hände, Füße)

Magenblutung, Magengeschwüre

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Personen):

Hörprobleme

allergische laufende Nase

verminderter Tränenfluss (wichtig, wenn Sie Kontaktlinsen tragen)

Entzündung der Leber, die eine Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes hervorrufen kann

Veränderungen der Bluttestergebnisse (z. B. Anstieg von einer Fettart im Blut (Triglyzeride;

Anstieg der Anzahl von chemischen Substanzen der Leber )

Allergie-ähnliche Reaktionen wie Juckreiz, Flush, Rash

verminderte sexuelle Potenz

Albträume, Halluzinationen

Ohnmacht

Nasenbluten, Zahnfleischbluten, erhöhte Menstruationsblutung

Ohrengeräusche, Kopfschmerzen, Schwindel: diese Anzeichen weisen normalerweise auf eine

Überdosis von Acetylsalicylsäure hin

Anstieg der Leberenzyme

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Personen):

Reizung und Rötung der Augen (Konjunktivitis)

Haarausfall

Hervorrufen

oder

Verschlechterung

einer

Psoriasis

oder

eines

Psoriasis-ähnlichen

Hautausschlages

niedriger Blutzuckerspiegel

Leber- und Nieren-Störungen

hohe Blutharnsäurespiegel

anaphylaktischer Schock oder Verschlimmerung der Symptome einer Nahrungsmittelallergie

schwere Hautreaktionen (z. B. Erythema exsudativum multiforme)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über die Website: www.fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Bisospirine aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 ºC lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „EXP“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Gebrauchsinformation

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Bisospirine enthält

Die Wirkstoffe sind Bisoprololfumarat und Acetylsalicylsäure.

sonstigen

Bestandteile

sind

Maisstärke,

mikrokristalline

Cellulose,

Magnesiumstearat,

Stearinsäure, hydrolysierter Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Talk, Lecithin (Soja) (E322),

Xanthangummi.

Kapsel: Gelatine, Titandioxid (E171).

Drucktinte: Schellack, schwarzes Eisenoxid (E172), Propylenglycol und Ammoniumhydroxid.

Wie Bisospirine aussieht und Inhalt der Packung

Die Hartkapseln sind weiß mit Aufdruck der Dosierungsstärke.

Die Hartkapseln sind in Packungen mit 10, 14, 28, 30, 56, 60, 90, 98 und 100 Stück erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Ferrer Internacional SA - Diagonal 549 - 08029 Barcelona - Spanien

Hersteller

Pharmaceutical Works Polpharma S.A - Pelplińska Str. 19 - 83-200 Starogard - Gdański - Polen

ExtractumPharma Co. Ltd - 6413 Kunfeherto IV - Korzet 6 - Ungran

Sanico NV - Veedijk 59 - 2300 Turnhout

Lamp San Prospero S.p.A - Via Della Pace 25/A - 41030 San Prospero s/S Modena - Italien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Bisoprolol and Aspirin 5mg/100mg Capsules

Blokbis ASA

HU :

Bisoblock Plus

PL :

Bisoprolol + Acetylsalicylic acid ASA

iQUOR

Bisospirine 5 mg/100 mg Hartkapseln

Bisospirine 5 mg/100 mg gélules

EL :

CURILEN

AT :

Concorasa 5mg/100mg

PT :

Concorasa 5mg/100mg

Concorasa 5mg/100mg

Bisoprolol and Aspirin 10mg/100mg Capsules

Blokbis ASA

HU :

Bisoblock Plus

PL :

Bisoprolol + Acetylsalicylic acid ASA

iQUOR

Bisospirine 10 mg/100 mg Hartkapseln

Bisospirine 10 mg/100 mg gélules

EL :

CURILEN

AT :

Concorasa 10mg/100mg

PT :

Concorasa 10mg/100mg

Concorasa 10mg/100mg

Gebrauchsinformation

Zulassungsnummern:

Bisospirine 5 mg/100 mg Hartkapseln: BE382137

Bisospirine 10 mg/100 mg Hartkapseln: BE382146

Abgabeform: verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 04/2017.