Amlodipin Sandoz eco 5 Tabletten

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מרכיב פעיל:
amlodipinum
זמין מ:
Sandoz Pharmaceuticals AG
קוד ATC:
C08CA01
INN (שם בינלאומי):
amlodipinum
טופס פרצבטיות:
Tabletten
הרכב:
amlodipinum 5 mg zu amlodipini besilas, excipiens pro compresso.
סיווג:
B
קבוצה תרפויטית:
Synthetika
איזור תרפויטי:
Calciumantagonist
מספר אישור:
57311
תאריך אישור:
2007-02-19

מסמכים בשפות אחרות

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Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen

das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Amlodipin Sandoz® eco

Sandoz Pharmaceuticals AG

Was ist Amlodipin Sandoz eco und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Amlodipin Sandoz eco kann alleine oder in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden

Medikamenten zur Behandlung von einem zu hohen Blutdruck eingesetzt werden. Nach einer

Tabletteneinnahme wird der Blutdruck langsam gesenkt, so dass es nicht zu einem plötzlichen zu starken

Blutdruckabfall kommen kann. Eine Tablette täglich genügt, um den Blutdruck während 24 Stunden zu

senken. Amlodipin Sandoz eco wird alleine oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung

eines Sauerstoffmangels im Herzmuskel, der sogenannten Angina pectoris, eingesetzt. Eine einmal

tägliche Einnahme steigert die Belastungszeit und verringert die Anzahl der Angina pectoris Anfälle.

Wann darf Amlodipin Sandoz eco nicht eingenommen werden?

Amlodipin Sandoz eco darf nicht eingenommen werden,

·bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff, auf einen der Inhaltsstoffe oder auf andere

Dihydropyridine.

·wenn Sie an stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie) leiden.

·wenn Sie an schwerer Verengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer (Aortenstenose) oder an

einem Schockzustand (dann kann Ihr Herz den Körper nicht mehr mit genügend Blut versorgen) leiden.

·wenn Sie nach einem Herzinfarkt an Herzinschwäche leiden.

Wann ist bei der Einnahme von Amlodipin Sandoz eco Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann aufgrund der möglichen Nebenwirkungen die Reaktionsfähigkeit, die

Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Anwendung von Amlodipin Sandoz eco mit anderen Arzneimitteln

Amlodipin Sandoz eco kann andere Arzneimittel beeinflussen oder von anderen Arzneimitteln

beeinflusst werden, wie z. B.:

·Ketoconazol, Itraconazol (gegen Pilzerkrankungen),

·Ritonavir (sogenannte Proteasehemmer gegen HIV-Infektionen),

·Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Antibiotika),

·Hypericum perforatum (Johanniskraut),

·Verapamil, Diltiazem (Herzmittel),

·Dantrolen (eine Infusion bei schwerer Störung der Körpertemperatur),

·Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus (Arzneimittel zur Beeinflussung des

Immunsystems),

·Simvastatin (zur Senkung der Cholesterinwerte),

·Ciclosporin (ein Mittel zur Unterdrückung des Immunsystems).

Amlodipin Sandoz eco kann Ihren Blutdruck noch weiter senken, wenn Sie bereits andere

blutdrucksenkende Arzneimittel anwenden.

Amlodipin Sandoz eco sollte nicht zusammen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft eingenommen werden,

da dies zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten, insbesondere einer Lebererkrankung leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Amlodipin Sandoz eco während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Im Allgemeinen soll Amlodipin Sandoz eco in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten. Nur Ihr

Arzt bzw. Ihre Ärztin kann entscheiden, ob Sie in ganz speziellen Situationen dennoch Amlodipin

Sandoz eco einnehmen dürfen.

Während einer Amlodipin Sandoz eco Therapie darf nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Amlodipin Sandoz eco?

Wenn von Ihrem Arzt bzw. von Ihrer Ärztin nicht anders verordnet, sollen Sie anfänglich einmal täglich

eine Tablette zu 5 mg einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie die tägliche Dosis

bis auf eine Maximaldosis von 10 mg steigern sollen.

Die Tabletten 5 mg und 10 mg haben eine einseitige Bruchrille und können zur Halbierung der Dosis

geteilt werden.

Wenn eine Überdosis eingenommen wurde, müssen Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung

begeben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke

zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder

Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Amlodipin Sandoz eco haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme dieses Arzneimittels auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

Ödeme (Wasseransammlungen in den Geweben).

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Schläfrigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen,

Gesichtsrötung, Atemnot, Herzklopfen, Sehbeeinträchtigungen (einschliesslich Doppeltsehen),

Verdauungsstörungen, veränderte Stuhlgewohnheiten, Durchfall, Verstopfung, Knöchelschwellungen,

Muskelkrampf.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Depression, Angst, Zittern, Geschmacksstörungen,

Ohnmacht, verminderte Empfindlichkeit für Sinnesreize, Fehlempfindungen auf der Haut

(Ameisenlaufen), Tinnitus (Ohrgeräusch), Herzrhythmusstörungen, zu tiefer Blutdruck, Husten,

laufende oder verstopfte Nase, Erbrechen, trockener Mund, Haarausfall, rote Flecken auf der Haut,

Hautverfärbung, verstärktes Schwitzen, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Gelenk-, Muskel- und

Rückenschmerzen, Störungen beim Wasserlassen, vermehrtes oder nächtliches Wasserlassen,

Erektionsstörungen, Vergrösserung der Brustdrüsen, Schmerz, Unwohlsein, Gewichtszunahme oder –

abnahme.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Verwirrung.

Sehr selten (betrifft 1 bis 10 von 100'000 Anwendern)

Verminderung der weissen Blutkörperchen (Leukozytopenie), Verminderung der Blutplättchen

(Thrombozytopenie), erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), Muskelsteifigkeit oder –anspannung,

Erkrankungen der Nerven in den Gliedmassen, entzündliche Reaktionen der kleinen Blutgefässe,

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Magenschleimhautentzündung (Gastritis),

Zahnfleischwucherungen, Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht (Ikterus), Anstieg der Leberenzyme,

Herzinfarkt, Lichtempfindlichkeit.

Sehr selten wurden auch allergische Reaktionen einschliesslich schweren Hautreaktionen (Eryhtema

multiforme, exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom) und Schwellungen im Gesicht

beobachtet. In diesen Fällen ist die Therapie abzubrechen und unmittelbar ein Arzt bzw. eine Ärztin

aufzusuchen. Mit unbestimmter Häufigkeit wurde über Störungen des Bewegungsablaufes, verbunden

z.B. mit erhöhtem oder vermindertem Spannungszustand der Muskeln berichtet.

Mit unbestimmter Häufigkeit wurde über das Auftreten von akuten Hautveränderungen, die durch

blasige Ablösung der Oberhaut gekennzeichnet sind (toxische epidermale Nekrolyse), berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin

oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Lagerungshinweis

In der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15–25°C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von

Kindern lagern.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Amlodipin Sandoz eco enthalten?

1 teilbare Tablette enthält entweder 5 mg oder 10 mg Amlodipin als Amlodipin Besilat sowie

Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57311 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Amlodipin Sandoz eco? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten (teilbar) zu 5 mg: 30 und 100.

Tabletten (teilbar) zu 10 mg: 30 und 100.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im März 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

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Fachinformation

Amlodipin Sandoz® eco

Sandoz Pharmaceuticals AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Amlodipinum ut amlodipini besilas.

Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Amlodipin Sandoz eco 5

1 Tablette (teilbar) enthält: Amlodipin besilat 6,94 mg, entsprechend 5 mg Amlodipin.

Amlodipin Sandoz eco 10

1 Tablette (teilbar) enthält: Amlodipin besilat 13,87 mg, entsprechend 10 mg Amlodipin.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

1.Arterielle Hypertonie: Amlodipin Sandoz eco ist als Basistherapeutikum bei Hypertonie indiziert.

Bei Patienten, welche auf eine Monotherapie ungenügend angesprochen haben, kann eine

Kombinationstherapie von Vorteil sein. Amlodipin Sandoz eco ist zusammen mit Thiaziddiuretika,

mit Alphablockern, mit Betablockern und mit ACE-Inhibitoren verwendet worden.

2.Anfallsprophylaxe bei stabiler Angina pectoris, die durch eine fixierte Gefässverengung bedingt

ist.

3.Prinzmetal oder vasospastische Angina, die durch eine spastische Vasokonstriktion der

Koronargefässe bedingt ist.

Amlodipin Sandoz eco kann eingesetzt werden, wenn das klinische Bild eine Komponente

spastischer Vasokonstriktion vermuten lässt, diese aber nicht bestätigt ist. Amlodipin Sandoz eco

kann als Monotherapeutikum oder in Kombination mit anderen antianginösen Medikamenten

verabreicht werden, und zwar bei Patienten, deren Angina pectoris nicht genügend auf Nitrate

und/oder adäquate Dosen von Betablockern anspricht.

N.B.: Zur Behandlung des akuten Angina-pectoris-Anfalls (Anfallscoupierung) ist Amlodipin

Sandoz eco wegen des langsamen Wirkungseintritts nicht geeignet!

Dosierung/Anwendung

Für beide Indikationen - Hypertonie und Angina pectoris - wird üblicherweise die Therapie mit 5 mg

Amlodipin Sandoz eco 1× täglich begonnen. Je nach der individuellen Ansprechbarkeit des Patienten

kann die Dosierung auf 10 mg Amlodipin Sandoz eco 1× täglich erhöht werden.

Die Tabletten zu 5 mg und 10 mg weisen eine einseitige Bruchrille auf und können zur Halbierung

der Dosis geteilt werden.

Eine Dosisanpassung von Amlodipin Sandoz eco ist bei gleichzeitiger Verabreichung von

Thiaziddiuretika, Betablockern oder ACE-Inhibitoren nicht notwendig.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Geriatrie

Spitzenkonzentrationen von Amlodipin im Plasma werden bei älteren und jüngeren Personen

annähernd zur gleichen Zeit erreicht. Bei älteren Patienten besteht eine reduzierte Amlodipin-

Clearance, welche im Mittel zu einer Zunahme der AUC (Fläche unter Konzentrationszeitkurve) um

ungefähr 50% und zu einer Verlängerung der terminalen Eliminationshalbwertszeit führt.

Die Zunahme der AUC und die Verlängerung der terminalen Eliminationshalbwertszeit bei

herzinsuffizienten Patienten entsprachen den Erwartungen für Patienten der untersuchten

Altersgruppe. Bei vergleichbarer Dosierung wird Amlodipin von älteren und jüngeren Patienten

gleichermassen gut vertragen.

Eine kleinere Anfangsdosis kann daher bei älteren Patienten notwendig sein.

Kinder

Über die Sicherheit und Wirksamkeit von Amlodipin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

liegen keine Erfahrungen vor.

Niereninsuffizienz

Bei Niereninsuffizienz wird Amlodipin weitgehend zu inaktiven Metaboliten abgebaut, und nur 10%

des Medikamentes werden unverändert im Urin ausgeschieden. Die Schwankungen der Amlodipin-

Plasmakonzentrationen korrelieren nicht mit dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörung. Deshalb

kann Amlodipin Sandoz eco bei Patienten mit Nierenversagen in normaler Dosierung verabreicht

werden. Amlodipin Sandoz eco ist nicht dialysierbar.

Leberinsuffizienz

Bei Patienten mit einer Leberinsuffizienz ist die Halbwertszeit von Amlodipin Sandoz eco wie bei

allen Calcium-Antagonisten verlängert. Da keine Dosisempfehlungen für diese Patienten bestehen,

soll Amlodipin Sandoz eco bei Leberinsuffizienz mit Vorsicht eingesetzt werden.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, Dihydropyridinen (Amlodipin ist ein

Dihydropyridin-Derivat), oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bis heute sind nur ungenügende klinische Daten bezüglich der Anwendung von Amlodipin bei

Patienten unter 18 Jahren vorhanden.

Bei Patienten mit einer Leberinsuffizienz ist die Halbwertszeit von Amlodipin wie bei allen Calcium-

Antagonisten verlängert. Da keine Dosisempfehlungen für diese Patienten bestehen, soll Amlodipin

Sandoz eco bei Leberinsuffizienz mit Vorsicht eingesetzt werden.

Kurz wirkende Calcium-Antagonisten vom 1,4-Dihydropyridin-Typ mit raschem Wirkungseintritt

sind bei akutem Herzinfarkt und in den folgenden 30 Tagen aufgrund erhöhter Mortalität

kontraindiziert. Ob dies auch für die Therapie mit langwirkenden Dihydropyridinen mit verzögertem

Wirkungseintritt zutrifft ist aufgrund der heutigen Datenlage fraglich. Daher sollte in diesem

Zeitraum der Arzt über den Therapiebeginn entscheiden und die Patienten zu Beginn besonders

sorgfältig überwachen.

Anwendung bei Patienten mit Herzinsuffizienz

In einer placebokontrollierten Langzeitstudie bei Patienten mit Herzinsuffizienz NYHA III und IV

(ohne klinische Symptome oder objektive Befunde, welche auf eine zugrundeliegende ischämische

Erkrankung hindeuten würden), hatte Amlodipin bei stabilen Dosen von ACE-Inhibitoren, Digitalis

und Diuretika keinen Effekt auf die Gesamt- oder kardiovaskuläre Mortalität. In derselben

Population trat unter Amlodipin signifikant häufiger ein Lungenödem auf, obschon kein signifikanter

Unterschied bei der Inzidenz von Herzinsuffizienzverschlechterungen, verglichen mit Placebo,

vorlag.

Interaktionen

Andere Antihypertensiva: Amlodipin Sandoz eco kann zusammen mit Thiaziddiuretika,

Alphablockern, Betablockern, ACE-Inhibitoren, Langzeit-Nitraten, sublingualem Nitroglycerin,

nicht-steroidalen Antirheumatika, Antibiotika und oralen Antidiabetika verabreicht werden.

Aufgrund der synergistischen Wirkung von Amlodipin und anderen Antihypertensiva kann es zu

einer verstärkten Blutdrucksenkung bei einer Kombinationstherapie kommen.

Theophyllin, Ergotamin: Calcium-Antagonisten können mit dem Cytochrom-p450-abhängigen

Metabolismus von Theophyllin und Ergotamin interferieren. Da bis anhin weder in vitro noch in vivo

Interaktionsstudien mit Theophyllin bzw. Ergotamin und Amlodipin verfügbar sind, wird empfohlen,

zu Beginn einer gleichzeitigen Verabreichung die Blutspiegel von Theophyllin oder Ergotamin

regelmässig zu kontrollieren.

Simvastatin: Die wiederholte Anwendung von 10 mg Amlodipin in Kombination mit 80 mg

Simvastatin führte im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Simvastatin zu einem Anstieg der

Simvastatin-Plasmaspiegel um 77%. Die Dosierung von Simvastatin sollte bei Patienten, die

Amlodipin erhalten, auf 20 mg pro Tag begrenzt sein.

Grapefruit (-saft): Die Anwendung von Amlodipin mit Grapefruit oder Grapefruitsaft wird generell

nicht empfohlen, da sich dadurch die Bioverfügbarkeit von Amlodipin bei einigen Patienten erhöhen

und somit die blutdrucksenkende Wirkung verstärken kann. Ursache könnte ein genetischer

Polymorphismus von CYP3A4, dem für den Metabolismus von Amlodipin hauptverantwortlichen

Enzym sein. In einer Studie mit 20 gesunden Probanden wurde kein signifikanter Effekt von

Grapefruitsaft auf die Pharmakokinetik von Amlodipin gefunden.

Spezielle Studien: Effekte anderer Wirkstoffe auf Amlodipin

Cimetidin: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Amlodipin und Cimetidin wird die

Pharmakokinetik von Amlodipin nicht verändert.

Aluminium/Magnesium (Antazida): Die gleichzeitige Verabreichung von Aluminium/Magnesium

Antazida und einer Einzeldosis Amlodipin hatte keinen signifikanten Effekt auf die Pharmakokinetik

von Amlodipin.

Sildenafil: Eine Einzeldosis von Sildenafil (100 mg) bei Personen mit essentieller Hypertonie hatte

keinen Einfluss auf die pharmakokinetischen Parameter von Amlodipin. Wenn Amlodipin und

Sildenafil in Kombination verabreicht wurden, wirkte jeder Wirkstoff unabhängig seinen

blutdrucksenkenden Effekt aus.

CYP3A4-Inhibitoren: Die gleichzeitige Anwendung von 180 mg Diltiazem täglich und 5 mg

Amlodipin führte bei älteren Hypertoniepatienten (69 bis 87 Jahre) zu einer Zunahme der

systemischen Verfügbarkeit von Amlodipin um 57%. Die gleichzeitige Anwendung von

Erythromycin bei gesunden Probanden (18 bis 43 Jahre) veränderte die systemische Verfügbarkeit

von Amlodipin nicht signifikant (Anstieg der AUC um 22%). Starke CYP3A4-Inhibitoren (z.B.

Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir) können die Plasmaspiegel von Amlodipin in stärkerem

Ausmass erhöhen als Diltiazem. Die klinische Relevanz der genannten Beobachtungen ist unklar.

Jedoch sollte Amlodipin in der Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren, v.a. bei älteren Patienten, mit

besonderer Vorsicht angewendet werden.

Clarithromycin: Da Clarithromycin ein CYP3A4-Inhibitor ist, besteht bei Patienten, die

Clarithromycin gemeinsam mit Amlodipin erhalten, ein erhöhtes Risiko für Hypotonie. Bei

gleichzeitiger Verabreichung von Amlodipin und Clarithromycin ist eine engmaschige Beobachtung

der Patienten angezeigt.

CYP3A4-Induktoren: Es liegen keine Daten zur Wirkung von CYP3A4-Induktoren auf Amlodipin

vor. Die gemeinsame Anwendung von CYP3A4-Induktoren (z.B. Rifampicin, Johanniskraut

[Hypericum perforatum]) könnte zu verminderten Plasmaspiegeln von Amlodipin führen. Amlodipin

sollte deshalb mit Vorsicht angewendet werden, wenn die Verabreichung gemeinsam mit CYP3A4-

Induktoren erfolgt.

Spezielle Studien: Effekte von Amlodipin auf andere Wirkstoffe

Atorvastatin: Bei gleichzeitiger Verabreichung von mehreren Dosen Amlodipin (10 mg) mit

Atorvastatin (80 mg) resultierten keine signifikanten Veränderungen der pharmakokinetischen

Steady-State Parameter von Atorvastatin.

Digoxin: Untersuchungen an gesunden Probanden haben gezeigt, dass die gleichzeitige

Verabreichung von Amlodipin und Digoxin zu keinen Veränderungen der Digoxin-Plasmaspiegel

oder der renalen Digoxin-Clearance führt.

Ethanol (Alkohol): Einzel- und Mehrfachdosen von Amlodipin (10 mg) hatten keinen signifikanten

Effekt auf die Pharmakokinetik von Ethanol.

Warfarin: Die Wirkung von Warfarin auf die Prothrombinzeit wurde bei gesunden männlichen

Probanden durch die gleichzeitige Verabreichung von Amlodipin nicht signifikant verändert.

Ciclosporin: Es sind keine Studien zur Wechselwirkung von Ciclosporin und Amlodipin bei

gesunden Probanden sowie bei anderen Populationen, mit Ausnahme von derjenigen

nierentransplantierter Patienten, durchgeführt worden. Verschiedene Studien an

nierentransplantierten Patienten haben gezeigt, dass die gleichzeitige Gabe von Ciclosporin und

Amlodipin sich unterschiedlich auf die Talkonzentration von Ciclosporin auswirkt. Die Wirkung

reicht vom Ausbleiben einer Veränderung bis zu einer durchschnittlichen Steigerung von 40%. Bei

nierentransplantierten Patienten, die Amlodipin erhalten, sollte den Ciclosporin-Werten besondere

Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Tacrolimus: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Amlodipin besteht ein erhöhtes Risiko für erhöhte

Blutspiegel von Tacrolimus. Zur Vermeidung der Toxizität von Tacrolimus müssen bei

Verabreichung von Amlodipin bei Patienten, die mit Tacrolimus behandelt werden, die Blutspiegel

von Tacrolimus überwacht und die Dosis von Tacrolimus bei Bedarf angepasst werden.

Mechanistic Target of Rapamycin (mTOR)-Inhibitoren: mTOR-Inhibitoren wie Sirolimus,

Temsirolimus und Everolimus sind CPY3A4-Substrate. Amlodipin ist ein schwacher CYP3A4-

Inhibitor. Bei gleichzeitiger Verabreichung mit mTOR-Inhibitoren kann Amlodipin die Exposition

von mTOR-Inhibitoren erhöhen.

Sonstige: In vitro Untersuchungen mit Humanplasma zeigen, dass Amlodipin keinen Einfluss auf die

Proteinbindung von Digoxin, Phenytoin, Cumarin, Warfarin oder Indometacin hat.

Schwangerschaft/Stillzeit

Bislang liegen keine Untersuchungen über die sichere Anwendung von Amlodipin bei schwangeren

und stillenden Frauen vor.

Schwangerschaft

Tierexperimentelle Reproduktionsstudien zeigten lediglich im mehrfach über der empfohlenen

maximalen Humandosierung liegenden Bereich Effekte auf Geburt und Wehen (siehe «Präklinische

Daten - Reproduktionstoxizität»).

Amlodipin Sandoz eco darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn,

dies ist eindeutig notwendig.

Stillzeit

Erfahrungen am Menschen zeigen, dass Amlodipin in die Muttermilch übergeht. Bei 31 stillenden

Müttern mit schwangerschaftsinduziertem Bluthochdruck ergab sich ein medianes Amlodipin-

Konzentrationsverhältnis von 0,85 (Milch/Plasma) nach Verabreichung von Amlodipin. Behandelt

wurde mit einer Initialdosis von 5 mg Amlodipin 1× täglich, welche nach Bedarf angepasst wurde.

Die mittlere, nach Körpergewicht angepasste Tagesdosis betrug 6 mg bzw. 98,7 µg/kg. Für den

Säugling ergab sich durch das Stillen eine geschätzte Tagesdosis Amlodipin von 4,17 µg/kg.

Wird die Anwendung von Amlodipin Sandoz eco während der Stillzeit notwendig, soll abgestillt

werden.

Fertilität

Es liegen keine Daten zur Wirkung von Amlodipin auf die Fertilität beim Menschen vor.

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen (siehe «Präklinische

Daten»).

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen kann Amlodipin Sandoz eco die

Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen,

beeinträchtigen.

Unerwünschte Wirkungen

Amlodipin wird gut vertragen. Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklassen und

Häufigkeitsgraden gegliedert unter Berücksichtigung folgender Definition: sehr häufig (≥1/10);

häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten

(<1/10'000).

Blut- und Lymphsystem

Sehr selten: Leukozytopenie, Thrombozytopenie.

Immunsystem

Sehr selten: allergische Reaktionen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr selten: Hyperglykämie.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Stimmungsveränderungen.

Nervensystem

Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Somnolenz.

Gelegentlich: Tremor, Geschmacksstörungen, Synkope, Hypoästhesien, Parästhesien.

Sehr selten: erhöhter Muskeltonus, periphere Neuropathie.

Unbekannt: extrapyramidale Erkrankung.

Augen

Gelegentlich: Sehbeeinträchtigungen.

Ohr und Innenohr

Gelegentlich: Tinnitus.

Herz

Häufig: Palpitationen.

Sehr selten: Herzinfarkt, Arrhythmie (einschliesslich Bradykardie, ventrikuläre Tachykardien und

Vorhofflimmern), welche jedoch nicht vom natürlichen Verlauf der Grunderkrankung differenziert

werden können.

Gefässe

Häufig: Rötung im Gesicht.

Gelegentlich: Hypotonie.

Sehr selten: Vaskulitits.

Atemwege

Gelegentlich: Dyspnoe, Rhinitis.

Sehr selten: Husten.

Gastrointestinale Erkrankungen

Häufig: Abdominalschmerzen, Übelkeit.

Gelegentlich: Erbrechen, Dyspepsie, veränderte Stuhlgewohnheiten, Mundtrockenheit.

Sehr selten: Pankreatitis, Gastritis, Zahnfleisch-Hyperplasie.

Leber und Galle

Sehr selten: Hepatitis, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (meistens begleitet durch Cholestase).

Haut

Gelegentlich: Alopezie, Purpura, Hautverfärbung, Hyperhidrose, Pruritus, Ausschlag,

Lichtempfindlichkeit.

Sehr selten: Angioödem, Erythema multiforme, Urticaria, exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-

Syndrom.

Muskelskelettsystem

Gelegentlich: Arthralgie, Myalgie, Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Miktionsstörungen, Nykturie, Pollakisurie.

Reproduktionssystem und Brust

Gelegentlich: Erektile Dysfunktion, Gynäkomastie.

Allgemeine Erkrankungen

Sehr häufig: Ödeme (11,1%).

Häufig: Müdigkeit.

Gelegentlich: Asthenie, Schmerzen, Unwohlsein, Brustschmerzen.

Untersuchungen

Gelegentlich: Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme.

Überdosierung

Die vorhandenen Daten weisen darauf hin, dass eine schwere Überdosierung zu ausgeprägter

peripherer Vasodilatation und möglicher Reflextachykardie führen kann. Deutliche und andauernde

systemische Hypotonie bis hin zum Schock mit fatalem Ausgang wurde beschrieben.

Durch die Verabreichung von Aktivkohle an gesunde Freiwillige direkt oder bis zu zwei Stunden

nach der Einnahme von 10 mg Amlodipin konnte die Amlodipin-Absorption signifikant gesenkt

werden.

Eine Magenspülung kann in gewissen Fällen hilfreich sein und ist unter den üblichen

Sicherheitsvorkehrungen zu empfehlen.

Eine klinisch bedeutsame Hypotonie, bedingt durch Amlodipin-Überdosierung, verlangt

Sofortmassnahmen zur Stützung des Herz-Kreislaufsystems: Häufige Überwachung der Herz- und

Atemfunktionen, des zirkulierenden Volumens und der renalen Ausscheidung sowie Hochlagerung

der unteren Extremitäten. Die Verabreichung vasokonstriktiver Pharmaka, kann zur Stützung des

Gefässtonus und des Blutdruckes hilfreich sein, sofern keine Kontraindikation für Vasokonstriktiva

besteht. Intravenös verabreichtes Calciumgluconat kann hilfreich sein zur Umkehrung des Effekts

der Ca-Antagonisten.

Da Amlodipin stark proteingebunden ist, ist die Dialyse wahrscheinlich nicht wirksam.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: C08CA01

Wirkungsmechanismus/Experimentelle Befunde (in vitro)

Amlodipin verhindert den transmembranösen Einstrom von Ca-Ionen in die Herzmuskelzellen und

die glatten Gefässmuskelzellen, d.h. Amlodipin blockiert die langsamen Kanäle («slow channel

blocker»), bzw. es wirkt als Calciumantagonist.

Der antihypertensive Effekt von Amlodipin beruht auf einer direkten relaxierenden Wirkung an den

glatten Muskelzellen der Gefässe.

Klinische Wirksamkeit

Bei Patienten mit Hypertonie führt die 1× tägliche Dosierung zu einer klinisch signifikanten

Blutdrucksenkung während 24 h, sowohl im Liegen als auch im Stehen. Die Wirkung tritt langsam

ein.

Experimentelle Befunde

Die antiischämische Wirkung ist in ihrem genauen Mechanismus noch nicht völlig geklärt. Bekannt

ist, dass Amlodipin über die folgenden zwei Wege Angina pectoris Anfälle verhindert:

1.Amlodipin erweitert periphere Arteriolen und reduziert auf diese Weise den totalen peripheren

Widerstand («Afterload»), dem das Herz entgegenwirkt. Da die Herzfrequenz stabil bleibt, senkt

diese Entlastung den myokardialen Energieverbrauch und den Sauerstoffbedarf.

2.Der Wirkungsmechanismus von Amlodipin schliesst wahrscheinlich eine Dilatation der grossen

Koronargefässe und der koronaren Arteriolen ein, und zwar sowohl in gesunden wie in ischämischen

Zonen. Diese Gefässdilatation verbessert die Sauerstoffversorgung des Myokards bei Patienten mit

Spasmen der Koronararterien (Prinzmetal oder vasospastische Angina), und vermindert durch

Rauchen induzierte koronare Vasokonstriktion.

Nach einmal täglicher Verabreichung von Amlodipin ist bei Anginapatienten die totale

Belastungszeit, die Zeit bis zum Anfall sowie die Zeit bis zur Senkung von 1 mm des ST-Segments

verlängert. Zudem ist die Anfallshäufigkeit und der Nitroglycerinbedarf reduziert.

Anwendung bei Patienten mit Herzinsuffizienz

Hämodynamische Studien und auf Belastung basierende kontrollierte klinische Studien zeigten

aufgrund der gemessenen Belastbarkeitstoleranz, der linksventrikulären Auswurffraktion und der

klinischen Symptomatologie, dass Amlodipin bei herzinsuffizienten Patienten der NYHA-Klassen II

bis IV das klinische Bild nicht verschlechtert (siehe auch «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Pharmakokinetik

Nach Einnahme therapeutischer Dosen wird Amlodipin nahrungsunabhängig gut resorbiert, wobei

Spitzenkonzentrationen nach 6 bis 12 Stunden erreicht werden. Das Verteilungsvolumen beträgt

etwa 21 l/kg. Die terminale Plasmahalbwertszeit beträgt 35 bis 50 Stunden und ermöglicht eine

einmal tägliche Dosierung. Steady-State-Konzentrationen werden nach 7- bis 8-tägiger Anwendung

erreicht.

Der Amlodipin-Metabolismus wird hauptsächlich durch die Cytochrom-P450(CYP)-Isoenzyme 3A4

(Hauptweg) vermittelt. Die Amlodipin-Clearance ist gering und es wurden keine klinisch relevanten

Interaktionen mit mässig starken CYP3A4-Inhibitoren (Diltiazem) oder Substanzen, die den

Stoffwechsel über CYP3A4 induzieren, nachgewiesen. Interaktionsstudien mit stärkeren CYP3A4-

Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Itraconazol oder Ritonavir) oder -induktoren (z.B. Rifampicin)

wurden nicht durchgeführt.

Amlodipin wird grösstenteils zu inaktiven Metaboliten verstoffwechselt. Im Urin werden 10% der

Substanz unverändert sowie 60% der Metaboliten ausgeschieden.

In vitro konnte gezeigt werden, dass etwa 97,5% des zirkulierenden Amlodipin an Plasmaeiweisse

gebunden sind.

Bei gesunden Probanden beeinflusste Amlodipin die Wirkung von gleichzeitig gegebenem Warfarin

auf die Prothrombinzeit nicht wesentlich. Deshalb ist zu erwarten, dass eine bestehende Warfarin-

Behandlung durch die Hinzugabe von Amlodipin keiner Modifikation bedarf.

Die absolute Bioverfügbarkeit beim Menschen beträgt etwa 64 bis 80%.

Anwendung bei älteren Patienten

Die Zeitspanne bis zum Erreichen von maximalen Plasmakonzentrationen ist bei älteren und

jüngeren Patienten gleich. Bei älteren Patienten scheint die Amlodipin-Clearance herabgesetzt zu

sein, was zu einer Erhöhung der AUC und der Eliminationshalbwertszeit führt. Die Erhöhung der

AUC und der Eliminationshalbwertszeit bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz entsprachen

den Erwartungen in Bezug auf die untersuchte Altersgruppe (siehe auch «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Präklinische Daten

Kanzerogenität

Bei Ratten und Mäusen wurden nach zweijähriger Behandlung mit Amlodipin in der Nahrung zu

Konzentrationen, die eine tägliche Dosis von 0,5, 1,25 und 2,5 mg/kg/Tag lieferten, keine Anzeichen

einer Kanzerogenität festgestellt. Die höchste Dosis (für Mäuse ähnlich wie, und für Ratten das

doppelte* der maximalen empfohlenen klinischen Dosis von 10 mg auf mg/m2 Basis) war nahe an

der maximalen Toleranzdosis für Mäuse, nicht aber für Ratten.

Mutagenität

Mutagenitätsstudien zeigten keine Wirkstoff-bezogene Effekte weder auf Gen- noch auf

Chromosomen-Ebene.

Reproduktionstoxizität

In Reproduktionsstudien zeigten Ratten, die mit Amlodipin behandelt worden waren (mit der 50-

fachen der beim Menschen empfohlenen Maximaldosis), einen verzögerten Geburtsbeginn und

verlängerte Wehen.

Fertilitätsstörungen

Die Fertilität von Ratten wurde durch eine Amlodipin-Behandlung (Männchen während 64 Tagen

und Weibchen während 14 Tagen vor der Paarung) bei Dosen bis zu 10 mg/kg/Tag (8fache* der

maximalen empfohlenen Humandosis von 10 mg auf mg/m2 Basis) nicht beeinflusst.

* Basierend auf einem Patientengewicht von 50 kg.

Sonstige Hinweise

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Keine bekannt.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und ausser

Reichweite von Kindern lagern.

Zulassungsnummer

57311 (Swissmedic).

Packungen

Amlodipin Sandoz eco Tabletten (mit Bruchrille) zu 5 mg: 30 und 100. [B]

Amlodipin Sandoz eco Tabletten (mit Bruchrille) zu 10 mg: 30 und 100. [B]

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Stand der Information

Oktober 2017.

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