Niaspan 375 mg Retardtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Nicotinsäure
Verfügbar ab:
Abbott GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
Nicotinic acid
Darreichungsform:
Retardtablette
Zusammensetzung:
Nicotinsäure 375.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
58895.00.00

1-1-

Anlage

zumZulassungsbescheidZul.-Nr.58895.00.00

PB WortlautderfürdiePackungsbeilagevorgesehenenAngaben

PCX Gebrauchsinformation

LesenSiediegesamteGebrauchsinformationsorgfältig

durch,bevorSiemitderEinnahmediesesArzneimittels

beginnen.HebenSiediePackungsbeilageauf.Vielleicht

möchtenSiediesespäternochmalslesen.

WennSieweitereFragenhaben,wendenSiesichbittean

IhrenArztoderApotheker.

DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben

unddarfnichtanDritteweitergegebenwerden.Eskann

anderenMenschenschaden,auchwenndiesedasselbe

KrankheitsbildhabenwieSie.

DiePackungsbeilagebeinhaltet:

WasistNiaspan375mgundwofürwirdesangewendet?

WasmüssenSievorderEinnahmevonNiaspan375mg

beachten?

WieistNiaspan375mgeinzunehmen?

WelcheNebenwirkungensindmöglich?

WieistNiaspan375mgaufzubewahren?

PE BezeichnungdesArzneimittels

Niaspan375mgRetardtabletten

PF Wirkstoff:Nikotinsäure

PG DerarzneilichwirksameBestandteilist:

1Retardtabletteenthält375mgNikotinsäure.

PH DiesonstigenBestandteilesind:

Hypromellose,PovidonundStearinsäure.

2-2-

P4 Niaspan375mgistinPackungenmit14Retardtabletten

erhältlich.

WeißebiscremefarbeneOblongtablettemitPrägung375auf

einerTablettenseite.

PC11. WASISTNIASPAN375MGUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

PI1.1 Niaspan375mgenthältNikotinsäure,einVitaminausdem

VitaminB-Komplex,inretardierterForm.DieDosierungder

NikotinsäureinNiaspan375mgliegtaberumdenFaktor20

überderKonzentration,diezurAbdeckungdes

Vitaminbedarfsnotwendigist.

PD1.2 HerstellerundPharmazeutischerUnternehmer

MerckKgaA

64271Darmstadt

E-mail: medizinpartner@merck .de

Servicenummer(zumOrtstarif):

Tel.:(0180)2227600

PK1.3 Niaspan375mgwirdangewendetbei:

ZurBehandlungvonFettstoffwechselstörungen

(Dyslipidämie)besondersbeiPatientenmitsogenannter

kombinierterbzw.gemischterDyslipidämie.Diese

Fettstoffwechselstörungistgekennzeichnetdurcherhöhtes

LDL-CholesterinunderhöhteTriglyzeridesowieniedrige

HDL-Cholesterin-Werte.EbensokannNiaspan375mgbei

PatientenmitprimärerHypercholesterinämie(erhöhte

Cholesterinwerte)eingesetztwerden.Niaspan375mgwird

inKombinationmitStatinen(HMG-CoA-Reduktase-Hemmer)

angewandt,wenndieCholesterin-senkendeWirkungeiner

Statin-Monotherapieunzureichendist.Niaspan375mgist

alsMonotherapienurangezeigt,wennStatinenicht

vertragenwerden.

DiätundandereMaßnahmen(z.B.körperlichesTraining,

Gewichtsreduktion)solltenSiewährendderTherapiemit

Niaspan375mgfortsetzen.

PC22. WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONNIASPAN375MG

BEACHTEN?

PL2.1 Niaspan375mgdarfnichteingenommenwerden

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenüber

NikotinsäureodereinemdersonstigenBestandteile

sind.

wennIhreLeberfunktiondeutlicheingeschränktist.

3-3-

wennSieaneinemakutenMagengeschwürleiden.

wennSieanBlutungenausbestimmtenBlutgefäßen

(Arterien)leiden.

PV2.2 BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonNiaspan375mg

isterforderlich

wennbeiIhneneineEinschränkungderLeberfunktion

vorliegt.

NikotinsäurepräparatewurdenmitabnormalenLeberwertenin

Verbindunggebracht.SchwereLeberschädensindbei

Patientenaufgetreten,dieschnellfreisetzende

NikotinsäuredurchNikotinsäurepräparatemitverzögerter

Wirkstofffreisetzungersetzthaben.DasichNiaspan375mg

inderDarreichungsform(Retardtabletten)vonanderen

Nikotinsäurepräparatenunterscheidet,darfNiaspan375mg

nichtohneDosisanpassungdurchwirkstoffgleiche,aberin

derDarreichungsformunterschiedlicheArzneimittelersetzt

werden.

WährendderTherapiemitNiaspan375mgwurdenerhöhte

Leberwertebeobachtet.DieseEnzymanstiegegingenjedoch

nachAbsetzenvonNiaspan375mgwiederzurück.

BlutuntersuchungenmüsseninregelmäßigenAbständen

währendderTherapiemitNiaspan375mgundvor

Therapiebeginnerfolgen,sofernSiefrüheraneiner

Lebererkrankunggelittenhabenbzw.beiIhnenSymptome

einerLebererkrankungvorliegenz.B.Gelbsucht

(GelbverfärbungIhrerAugenundHaut),Übelkeit,Fieber

und/oderUnwohlsein.Vorsichtistangezeigt,wennSie

erheblicheAlkoholmengenzusichnehmenund/oderfrüheran

einerLebererkrankunglitten.

wennSieNiaspan375mgzusammenmiteinemStatin

(HMG-CoA-Reduktase-Hemmer,einWirkstoff,der

ebenfallszurTherapievonFettstoffwechselstörungen

eingesetztwird)einnehmen.

EinzelfällevonRhabdomyolyse(Zerfallder

Skelettmuskelzellen)tratenunterKombinationstherapievon

NiaspanmitStatinenauf.RegelmäßigeBlutuntersuchungen

desMuskelenzymsKreatininphosphokinase(CPK)unddes

Kaliumskönnenerforderlichwerden.WennbeiIhneneiner

derfolgendenRisikofaktorenfüreineRhabdomyolyse

(ZerfallderSkelettmuskelzellen)vorliegt,sollteein

CPK-SpiegelvorBeginneinerKombinationstherapievon

Niaspan375mgmitStatinenbestimmtwerden:

4-4-

eingeschränkteNierenfunktion

Schilddrüsenunterfunktion

Alkoholismus

Alterüber70Jahre

erblicheMuskelerkrankungenodererbliche

MuskelerkrankungeninderFamilie

MuskelbeschwerdenbeieinerfrüherenTherapiemit

FibratenoderStatinen

AnzeichenfüreineMuskelschädigungkönnen

Muskelschmerzen,SchmerzempfindlichkeitderMuskulatur

oderMuskelschwächesein.BitteinformierenSieumgehend

IhrenArztdarüber.IhrArztwirddanndieCPKbestimmen

undentscheiden,obdieTherapiebeendetwerdenmuss.

BittebeachtenSiedieGebrauchsinformationdesStatins,

wennSieNiaspan375mgzusammenmiteinemStatin

einnehmen.

wennbeiIhneneinDiabetesrisikovorliegtoderwenn

SieanDiabetesleiden

EineAnpassungIhrerDiätund/oderderblutzuckersenkenden

Arzneimittel,dieSieeinnehmenund/oderIhrer

Insulintherapiekannerforderlichwerden,daNiaspan375

mgeineGlukoseintoleranzverstärkenkann.

wennbeiIhnenDurchblutungsstörungender

Herzkranzgefäße(instabileAnginapectorismit

Brustschmerzen)vorliegenoderSievorkurzemeinen

Herzinfarkterlittenhaben,insbesondere,wennSie

gleichzeitigblutdrucksenkendeArzneimitteleinnehmen.

wennbeiIhneneinGichtrisikobestehtoderSieunter

Gichtleiden

BeiderTherapiemitNiaspan375mgsinderhöhte

Harnsäurewerteaufgetreten.

wennSieBlutgerinnungsstörungenhabenoder

blutgerinnungshemmendeArzneimitteleinnehmen.

Niaspan375mgkannIhreBlutgerinnungbeeinflussen.Bitte

informierenSieIhrenArztüberdieEinnahmevonNiaspan

375mg,wennSiesicheinerOperationunterziehen.

Vorsichtistauchangezeigt,wennSieNiaspan375mg

zusammenmitblutgerinnungshemmendenArzneimitteln

einnehmen.IhrArztwirdindiesenFällenIhre

Blutgerinnungkontrollieren.

wennbeiIhneneinRisikofürniedrigePhosphatwerte

imBlutvorliegt

Niaspan375mgwurdemiteinerErniedrigungder

PhosphatwerteinVerbindunggebracht.WennbeiIhnenein

RisikofürniedrigeBlutphosphatwertevorliegt,wirdIhr

ArztIhrBlutgegebenenfallsregelmäßiguntersuchen.

wennSieaneinemMagengeschwüroder

Leber-Gallen-Erkrankungenleiden

5-5-

PV1a) Kinder

Niaspan375mgRetardtablettendürfennurvonErwachsenen

eingenommenwerden.EineAnwendungbeiKindernund

Jugendlichenwirdnichtempfohlen.

PV3c) Schwangerschaft

BittewendenSiesichanIhrenArzt,wennSieschwanger

werdenwollenoderbereitsschwangersind.Siedürfen

diesesArzneimittelwährendeinerSchwangerschaftnicht

einnehmen,esseidenn,esistunbedingterforderlich.

PV4d) Stillzeit

NikotinsäurekannindieMuttermilchübergehen.Während

derStillzeitdürfenSieNiaspan375mgnichteinnehmen.

BittefragenSievorderEinnahmejedesArzneimittels

IhrenArzt.

PV5e) VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen

Niaspan375mghatkeinenodernureinenzu

vernachlässigendenEinflussaufdieFahrtüchtigkeitund

dieFähigkeit,Maschinenzubedienen.

Vorsichtistgeboten,wennnachderEinnahmevonNiaspan

375mgNebenwirkungen(wiez.B.Flush)auftreten(siehe

unterAbschnitt4.).

PN2.3 WechselwirkungenmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSie

andereArzneimitteleinnehmen/anwendenbzw.vorkurzem

eingenommen/angewendethaben,auchwennessichdabeium

nichtverschreibungspflichtigeArzneimittel,z.B.Vitamine

handelt.

BesondereVorsichtsmaßnahmen(z.B.Blutuntersuchungen)

werdenempfohlen,wennSieAntikoagulantien

(blutgerinnungshemmendeArzneimittel)einnehmen,daesbei

gleichzeitigerAnwendungmitNiaspan375mgzurAbnahme

derThrombozytenzahlundzumAnstiegderProthrombinzeit

kommenkann.

DieWirkungnachfolgendgenannterArzneistoffebzw.

PräparategruppenkannbeigleichzeitigerBehandlungmit

Niaspan375mgbeeinflusstwerden:

NikotinsäurekanndieblutdrucksenkendeWirkungvon

vasoaktivenArzneimitteln(ArzneimittelmitWirkungauf

dieGefäße)verstärken.

6-6-

Anionenaustauscherharze(Gallensäure-bindende

Arzneimittel)undNiaspan375mgsolltenzeitversetzt

eingenommenwerden,daAnionenaustauscherharzebei

gleichzeitigerEinnahmedieNikotinsäurebindenkönnen

undsomitwirkungslosmachen.BittebeachtenSieauchdie

GebrauchsinformationdesAnionenaustauscherharzes.

NikotinsäurekannbeiderBestimmungvonKatecholaminenin

IhremBlutoderIhremUrinzufalschenErgebnissenführen.

EbenfallsfalscheResultatekönnenbeider

GlukosebestimmunginIhremUrinauftreten.

BeigleichzeitigerAnwendungmitStatinen(HMG-CoA

Reduktase-Hemmer)sieheunterAbschnitt2.2.

PN12.4 EinnahmevonNiaspan375mgzusammenmitNahrungsmitteln

undGetränken

VermeidenSie,wennSieNiaspan375mgeinnehmen,den

gleichzeitigenGenussvonAlkoholundheißenGetränken.

AlkoholundheißeGetränkekönnenNebenwirkungenwieFlush

(darunterverstehtmaneinWärmegefühl,Hautrötung,

Kribbeln)undJuckreizverstärken.

PC33. WIEISTNIASPAN375MGEINZUNEHMEN?

PMX BittenehmenSieNiaspan375mgimmergenaunachAnweisung

IhresArztesein.BittefragenSiebeiIhremArztoder

Apothekernach,wennSiesichnichtganzsichersind.

WährendderTherapiemitNiaspan375mgsolltenSieeine

ausgewogene,fettarmeDiätbeibehaltenundregelmäßig

Sporttreiben.

ArtderAnwendung

BittenehmenSieNiaspan375mgvordemZubettgehennach

einemkleinenfettarmenImbissein,z.B.einemApfel,

fettarmenJoghurt,einerScheibeBrot.DieTabletten

dürfenvordemSchluckennichtzerbrochen,zerdrücktoder

gekautwerden.NehmenSiedieTablettenmitausreichend

Flüssigkeit(z.B.einemGlasWasser)ein.

PT3.2 Dosierung

IhrArztwirdIhreBehandlungmitNikotinsäuremiteiner

niedrigenDosisbeginnenunddanndieDosisabhängigvon

IhremAnsprechenaufdieTherapieschrittweisesteigern.

FürhöhereDosierungenstehtIhnenNiaspanzusätzlichin

denStärken500mg,750mgund1000mgzurVerfügung.

7-7-

DieempfohleneEinstiegsbehandlungdauertdreiWochen:

zuerst7Tagelangjeweils1RetardtabletteNiaspan375mg

(entsprechend375mgNikotinsäure)abendsvordem

Zubettgehen,

danndienächsten7Tagejeweils1RetardtabletteNiaspan

500mg(entsprechend500mgNikotinsäure)abendsvordem

Zubettgehen

unddierestlichen7Tagejeweils1RetardtabletteNiaspan

750mg(entsprechend750mgNikotinsäure)abendsvordem

Zubettgehen.

NachdieserAnfangsphasebeträgtdieempfohleneDosis

jeweils2RetardtablettenNiaspan500mg(entsprechend

1000mgNikotinsäure)abendsvordemZubettgehen.Diese

Dosierungsollzunächst4Wochenlangbeibehaltenwerden.

DanachentscheidetIhrArzt,wasdiegeeigneteDosierung

fürSieist.

DieTagesdosisvonNiaspandarfnachanfänglicher

Dosissteigerungauf1000mgnichtummehrals500mg

innerhalbeinesZeitraumesvon4Wochengesteigertwerden.

DiemaximaleTagesdosisbeträgt2RetardtablettenNiaspan

1000mg(entsprechend2000mgNikotinsäure).

DosierungbeieingeschränkterNieren-undLeberfunktion:

Niaspan375mgmussbeiPatientenmitNieren-oder

LebererkrankungenmitVorsichteingesetztwerden.

PW3.3 WennSieeinegrößereMengeNiaspan375mgeingenommen

haben,alsSiesollten:

SprechenSiebittesofortmitIhremArztoderApotheker.

ZeicheneinerÜberdosierungkönnensein:anfallsweise

starkauftretendeHautrötungmitWärmegefühl(starker

Flush),Übelkeit/Erbrechen,Durchfall,

Verdauungsstörungen,Schwindel,kurzdauernder

Bewusstseinsverlust,Blutdruckabfall,mögliche

HerzrhythmusstörungenundAbweichungenbei

Laborparametern.ImFalleeinerÜberdosierungmüssenSie

sorgfältigüberwachtundbeiBedarfsymptomatisch

behandeltwerden.

WennSiedieEinnahmevonNiaspan375mgvergessen

haben:

HolenSiedieversäumteEinnahmenichtnach,sondern

setzenSiedieEinnahme,wiegewohnt,amnächstenTag

fort.

Auswirkungen,wenndieBehandlungmitNiaspan375mg

abgebrochenwird:

FürdenBehandlungserfolgistdieregelmäßigeEinnahme

vonNiaspan375mgindervorgeschriebenenDosierung

erforderlich.SprechenSiemitIhremArzt,wennSiedie

Behandlungabbrechenmöchten.Essindabernormalerweise

keineNebenwirkungenbeiAbbruchderBehandlungzu

erwarten.

8-8-

WiederaufnahmederTherapievonNiaspan375mg:

WennSiedieEinnahmevonNiaspan375mgfüreinigeZeit

unterbrochenhabenunderneutmitderTherapiebeginnen

wollen,müssenSiemiteinerniedrigenDosisbeginnen.

BittefragenSieIhrenArztumRat.

WennSievoneinerBehandlungmiteinemanderen

NikotinsäurepräparataufNiaspan375mgumgestelltwerden:

müssenSiedieNiaspan-Behandlungmiteinerniedrigen

Dosisbeginnen.BittefragenSieIhrenArztumRat.

PC44. WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

PM4.1 Nebenwirkungen

WiealleArzneimittelkannNiaspan375mgNebenwirkungen

haben.

DiehäufigsteNebenwirkungistFlush.Darunterversteht

manWärmegefühl,Hautrötung,KribbelnundJuckreiz.Diese

SymptometretentypischerweiseimGesicht,amHals,auf

BrustundRückenauf.BeidenmeistenPatiententritt

dieserFlusheinigeWochennachBehandlungsbeginnweniger

häufigaufundschwächtsichaboderverschwindetvöllig.

Nebenwirkungen,diezusammenmitdemFlushauftreten

können,umfassen:Schwindel,erhöhtePulsfrequenz,

Herzklopfen,Kurzatmigkeit,Schwitzen,Kältegefühl,Ödeme

(WasseransammlungenimGewebe)undinsehrseltenFällen

Ohnmachtsanfälle.

DiefolgendenNebenwirkungenwurdenimRahmenvon

klinischenStudienoderbeiderallgemeinen

Patientenversorgungbeobachtet.

BeiderBewertungvonNebenwirkungenwerdenfolgende

Häufigkeitsangabenzugrundegelegt:

sehrhäufig:

mehrals1von

10Behandelten häufig:

mehrals1von100

Behandelten

gelegentlich:

mehrals1von

1000Behandelten selten:

mehrals1von

10000Behandelten

sehrselten:

1oderwenigervon10.000Behandelten,einschließlich

Einzelfälle

ImAllgemeinenwardieHäufigkeitvonNebenwirkungenbei

FrauenhöheralsbeiMännern.

9-9-

StoffwechselundErnährungsstörungen

Selten:

VerminderteGlukosetoleranz

Sehrselten:

Appetitlosigkeit

PsychiatrischeErkrankungen

Selten:

Schlaflosigkeit

ErkrankungendesNervensystems

Gelegentlich:

Kopfschmerzen,Schwindel

Selten:

Ohnmachtsanfälle

Herzerkrankungen

Gelegentlich:

ErhöhtePulsfrequenz,Herzklopfen,Kurzatmigkeit

Gefäßerkrankungen

Sehrhäufig:

Flush(Wärmegefühl,Hautrötung,Juckreiz,Kribbeln)

Selten:

NiedrigerBlutdruck,BlutdruckabfallbeimAufstehen

ErkrankungenderAtemwegeunddesBrustbereiches

Selten:

Schnupfen

ErkrankungendesMagen-Darm-Trakts

Häufig:

Durchfall,Übelkeit,Erbrechen,Bauchschmerzen,

Verdauungsstörungen

ErkrankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Häufig:

Juckreiz,Hautausschlag

Gelegentlich:

Schwitzen

Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen

Selten:

Muskelschmerzen,Muskelerkrankungen,Muskelschwäche

AllgemeineErkrankungen

Gelegentlich:

Schmerzen,Schwäche,Kältegefühl,Ödeme

(WasseransammlungenimGewebe)

Untersuchungen

Gelegentlich:

ErhöhungenvonLeberenzymen(GOT,GPT),alkalischer

Phosphatase,Gesamtbilirubin,LDH,Amylase,

Nüchternblutzucker,Harnsäure;Verringerungder

Thrombozytenzahl,VerlängerungderProthrombinzeit

(Gerinnungszeit),AbsenkungdesPhosphatspiegels.

10-10-

FolgendeweitereNebenwirkungensindunterderTherapie

mitNikotinsäurebeschriebenworden:

Augenerkrankungen:Arzneimittel-bedingteSehschwäche,

VeränderungderNetzhaut(zystischesMakulaödem).

Herzerkrankungen:Vorhofflimmernundandere

Herzrhythmusstörungen.

Gefäßerkrankungen:Migräne.

ErkrankungendesMagen-Darm-Trakts:Aktivierungvon

Magengeschwüren,BildungvonMagengeschwüren.

Leber-undGallenerkrankungen:Gelbsucht(Gelbverfärbung

IhrerHautundAugen).

ErkrankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes:

Urtikaria(Nesselsucht),trockeneHaut,Hyperpigmentierung

derHaut(vermehrtePigmentbildung),Akanthosisnigricans

(dunkleHautverfärbungen).

Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen:

Gicht.

Gegenmaßnahmen

SiesolltenIhrenArztoderApothekerinformieren,wenn

SieNebenwirkungenbeobachten.WennbeiIhneneine

schwereNebenwirkungauftritt,eineNebenwirkung

plötzlichauftrittodersichraschverstärkt,solltenSie

sofortIhrenArztansprechen,umschwerwiegendeReaktionen

zuvermeiden.

InformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSie

Nebenwirkungenbemerken,dienichtindieser

Packungsbeilageaufgeführtsind.

PC55. WIEISTNIASPAN375MGAUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren.

PZ SiedürfendasArzneimittelnachdemaufder

FaltschachtelundaufdemBlisteraufgedruckten

Verfallsdatumnichtmehrverwenden.

Nichtüber25°Caufbewahren.

InderOriginalverpackungaufbewahren,umdenInhaltvor

Feuchtigkeitzuschützen.

P6 StandderInformation:

Fachinformation

1. BezeichnungderArzneimittel

Niaspan375mgRetardtabletten

Niaspan500mgRetardtabletten

Niaspan750mgRetardtabletten

Niaspan1000mgRetardtabletten

2. QualitativeundquantitativeZusammensetzung

Niaspan375mgRetardtabletten:

1RetardtabletteNiaspan375mgenthält375mgNikotinsäure.

Niaspan500mgRetardtabletten:

1RetardtabletteNiaspan500mgenthält500mgNikotinsäure.

Niaspan750mgRetardtabletten:

1RetardtabletteNiaspan750mgenthält750mgNikotinsäure.

Niaspan1000mgRetardtabletten:

1RetardtabletteNiaspan1000mgenthält1000mgNikotinsäure.

DievollständigeAuflistungdersonstigenBestandteilesieheAbschnitt6.1.

3. Darreichungsform

Retardtablette

WeißebiscremefarbeneOblongtablette.

fürNiaspan375mgRetardtabletten: Prägung375aufeinerTablettenseite

fürNiaspan500mgRetardtabletten: Prägung500aufeinerTablettenseite

fürNiaspan750mgRetardtabletten: Prägung750aufeinerTablettenseite

fürNiaspan1000mgRetardtabletten: Prägung1000aufeinerTablettenseite

4. KlinischeAngaben

4.1 Anwendungsgebiete

ZurBehandlungvonFettstoffwechselstörungen,insbesonderebeiPatientenmitkombinierter

Dyslipidämie,diedurcherhöhtesLDL-CholesterinunderhöhteTriglyzeridesowieniedrigeHDL-

Cholesterin-Wertegekennzeichnetist,undbeiPatientenmitprimärerHypercholesterinämie.Niaspan

istbeiPatienteninKombinationmitHMG-CoA-Reduktase-Hemmern(Statinen)anzuwenden,bei

denendieCholesterin-senkendeWirkungeinerHMG-CoA-Reduktase-Hemmer-Monotherapie

unzureichendist.NiaspanistalsMonotherapienurbeiPatientenindiziert,dieHMG-CoA-Reduktase-

Hemmernichtvertragen.Diätundanderenicht-pharmakologischeMaßnahmen(z.B.körperliches

Training,Gewichtsreduktion)sindwährendderTherapiemitNiaspanfortzusetzen.

4.2 Dosierung,ArtundDauerderAnwendung

DieEinnahmevonNiaspanerfolgtvordemZubettgehennacheinemfettarmenImbiss(z.B.einem

Apfel,fettarmemJoghurt,einerScheibeBrot).JenachAnsprechendesPatientenaufdieTherapie

wirddieDosierungindividuellfestgelegt.

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Anfangsdosierung

DieTherapiemitNiaspanmussmiteinerniedrigenDosisbegonnenwerden,danachwirddieDosis

stufenweisegesteigert.

DasempfohleneDosistitrationsschemawirdinTabelle1dargestellt.

Tabelle1:Dosistitrationsschema

Woche(

Dosierung Tägliche

Nikotinsäure-Dosis

Titrationsschema zu

Beginn der Behandlung 1 Niaspan 375mg 1Tablette vor dem Zubettgehen 375mg

Niaspan 500mg 1Tablette vor dem Zubettgehen 500mg

Niaspan 750mg 1Tablette vor dem Zubettgehen 750mg

4–7 Niaspan 500mg 2Tabletten vor dem Zubettgehen 1000mg

Niaspan 750mg 2Tabletten vor dem Zubettgehen 1500mg

Niaspan

1000mg 2Tabletten vor dem Zubettgehen 2000mg

Erhaltungsdosis

DieempfohlenetäglicheErhaltungsdosisbeträgtjenachtherapeutischemAnsprechendesPatienten

sowiederindividuellenVerträglichkeit1000mg(entsprechendzweiTablettenà500mg)bis2000mg

(entsprechendzweiTablettenà1000mg)undwirdvordemZubettgeheneingenommen.Sofernder

TherapieerfolgbeieinerTagesdosisvon1000mgunzureichendist,kanndieTagesdosisauf1500mg

unddanachauf2000mggesteigertwerden.

DieTagesdosisvonNiaspandarfnachanfänglicherTitrationauf1000mgnichtummehrals500mg

innerhalbeinesZeitraumesvonvierWochengesteigertwerden.DiemaximaleTagesdosisbeträgt

2000mg.

DieverschiedenenTablettenstärkenvonNiaspanweiseneineunterschiedlicheBioverfügbarkeitauf

undsinddeshalbnichtaustauschbar.

NiaspandarfnichtdurchandereNikotinsäurepräparateersetztwerden,sieheAbschnitt4.4.

WurdenzuvorandereNikotinsäureprodukteeingenommen,mussdieNiaspan-Einnahmemitdem

empfohlenenDosistitrationsschemabeginnen.DanachwirdjenachAnsprechendesPatientendie

Erhaltungsdosisindividuellfestgelegt.FallsdieNiaspan-TherapiefürlängereZeitunterbrochenwird,

mussdieWiederaufnahmederTherapieerneutmiteinerDosistitrationbeginnen.

Niaspan-TablettenwerdenunzerteilteingenommenunddürfenvordemSchluckenweder

zerbrochen,zerdrücktnochgekautwerden.

EingeschränkteNierenfunktion

EsliegenkeineStudienbeiPatientenmiteingeschränkterNierenfunktionvor.Niaspanmussbei

PatientenmitNierenerkrankungenmitVorsichteingesetztwerden.

EingeschränkteLeberfunktion

EsliegenkeineStudienbeiPatientenmiteingeschränkterLeberfunktionvor.Niaspanmussbei

PatientenmitanamnestischenLebererkrankungenundbeiPatientenmiterheblichemAlkoholkonsum

mitVorsichteingesetztwerden,sieheAbschnitt4.4.NiaspanistbeiPatientenmitbedeutsamen

Leberfunktionsstörungenkontraindiziert,sieheAbschnitt4.3.

ÄlterePatienten

EineDosisanpassungistnichterforderlich.

Kinder

DieVerträglichkeitundWirksamkeiteinerTherapiemitNikotinsäurebeiKindernundJugendlichenist

nichtbewiesen.DieAnwendungbeiKindernundJugendlichenwirdnichtempfohlen.

/home/rlattuad/Documents/myHealthbox/Development/Database/Datasources/DE/leaflets/de/SPC/originals/de_31994.rtf

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4.3 Gegenanzeigen

NiaspanistkontraindiziertbeiPatientenmit

ÜberempfindlichkeitgegenüberNikotinsäureodereinemdersonstigenBestandteile,siehe

Abschnitt6.1

bedeutsamenLeberfunktionsstörungen

akutenMagengeschwüren

arteriellenBlutungen.

4.4 BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

NiaspandarfnichtdurchandereNikotinsäurepräparateersetztwerden.BeiUmstellungvonanderen

NikotinsäurepräparatenaufNiaspanmussdieNiaspan-Einnahmemitdemempfohlenen

Dosistitrationsschemabegonnenwerden,sieheAbschnitt4.2.

Leber

NikotinsäurepräparatewurdenmitabnormenLeberwerteninVerbindunggebracht.Fälleschwerer

Lebertoxizität,einschließlichfulminanterLebernekrose,sindbeiPatientenaufgetreten,dieanstelle

vonschnellfreisetzendenNikotinsäureproduktenProduktemitverzögerterWirkstofffreisetzung

eingenommenhaben.DasichdiePharmakokinetikvonNiaspanvonderanderer

Nikotinsäurepräparateunterscheidet,darfNiaspannichtdurchanderePräparateersetztwerden.Die

FachinformationdesHMG-CoA-Reduktase-HemmersmussbezüglichWarnhinweisenund

VorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendungebenfallsberücksichtigtwerden.

BeiderAnwendungvonNiaspanbeiPatienten,dieerheblicheAlkoholmengenkonsumierenund/oder

anamnestischLebererkrankungenaufweisen,istVorsichtgeboten.

EinAnstiegderLeber-TransaminasenwurdewährendderTherapiemitNiaspanbeobachtet.Die

ErhöhungderTransaminasenwarjedochnachAbsetzenvonNiaspanreversibel.

EineKontrollederLeberwerte,einschließlichGOTundGPT,istwährendderTherapiemitNiaspan

beiallenPatienteninregelmäßigenAbständendurchzuführensowievorderTherapieimFalleeiner

LebererkrankunginderVorgeschichteund/oderbeiSymptomeneinerLeberdysfunktion(z.B.Ikterus,

Übelkeit,Fieberund/oderUnwohlsein).FallsderAnstiegderTransaminasenprogredientverläuft,

insbesonderefallsdieTransaminasenaufdasDreifachedesoberenNormwertesansteigen,muss

dasArzneimittelabgesetztwerden.

Skelettmuskulatur

EinzelfällevonRhabdomyolysebeiPatientenwährendeinerKombinationstherapiemitNiaspanund

HMG-CoA-Reduktase-HemmernwurdenimSpontanmeldesystemerfasst.Ärzte,dieeine

KombinationstherapiemitHMG-CoA-Reduktase-HemmernundNiaspandurchführenwollen,müssen

einesorgfältigeNutzen-Risiko-AbwägungvornehmenunddiePatientensorgfältighinsichtlich

SymptomeneinerRhabdomyolyse,z.B.Muskelschmerzen,SchmerzempfindlichkeitderMuskulatur

oderMuskelschwäche,überwachen.DiesgiltinsbesonderewährenddererstenMonatederTherapie

undbeijeglicherDosissteigerungeinesderbeidenArzneimittel.

RegelmäßigeBestimmungenderSerum-Kreatinphosphokinase(CPK)unddesSerum-Kaliumssind

insolchenSituationeninBetrachtzuziehen.

VoreinersolchenKombinationsbehandlungisteinCPK-WertbeiPatientenzubestimmen,die

folgendeprädisponierendeFaktorenfüreineRhabdomyolyseaufweisen:

Niereninsuffizienz

Schilddrüsenunterfunktion

Alkoholabusus

Alter>70Jahre

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anamnestischesoderfamiliäresAuftretenvonerblichenMuskelerkrankungen

MuskelbeschwerdenuntereinerfrüherenTherapiemitFibratenoderHMG-CoA-Reduktase-

Hemmern.

EineSchädigungderMuskulaturistbeijedemPatientenmitdiffusenMuskelschmerzen,

SchmerzempfindlichkeitderMuskulaturund/odereinemdeutlichenAnstiegdermuskulärenCK-Werte

(überdem5-fachendesoberenNormwertes)inBetrachtzuziehen.UnterdiesenBedingungenmuss

dieBehandlungabgebrochenwerden.

DieFachinformationderHMG-CoA-Reduktase-Hemmeristzubeachten.

Glukoseintoleranz

DiabetikeroderprädiabetischePatientenmüssenengmaschigkontrolliertwerden,daes

möglicherweisedosisabhängigzueinerVerstärkungderGlukoseintoleranzkommenkann.Eine

AnpassungderDiätund/oderoralerAntidiabetikaund/oderInsulinkannerforderlichwerden.

InstabileAnginapectorisundakuterMyokardinfarkt

BeiAnwendungvonNiaspanbeiPatientenmitinstabilerAnginapectorisoderakutemMyokardinfarkt

istVorsichtgeboten,insbesonderedann,wenndiesePatientenauchvasoaktiveSubstanzenwie

Nitrate,KalziumkanalblockeroderantiadrenergeSubstanzenerhalten.

Harnsäure

ErhöhteHarnsäure-SpiegelsindbeiNiaspan-Therapieaufgetreten.EineÜberwachungvonPatienten

miteinerPrädispositionzurGichtwirdempfohlen.

Blutgerinnung

NiaspankanndieThrombozytenzahlunddieProthrombinzeitbeeinflussen,sieheAbschnitt4.5.

Patienten,diesicheinerOperationunterziehen,müssensorgfältiguntersuchtwerden.Vorsichtist

auchangezeigt,wennNiaspangleichzeitigmitAntikoagulantienangewendetwird.BeiPatienten

unterAntikoagulationmüssenProthrombinzeitundThrombozytenzahlengmaschigkontrolliert

werden.

Hypophosphatämie

NiaspanwurdemiteinerReduktiondesPhosphatspiegelsinVerbindunggebracht.DieseReduktion

warvorübergehenderNatur,dennochsindbeiPatientenmitentsprechenderDispositiondie

Phosphatspiegelzukontrollieren.

Andere

Patienten,dieinderVorgeschichteanIkterus,hepatobiliärenErkrankungenoderMagengeschwüren

litten,sindwährendderTherapiemitNiaspanengmaschigzuüberwachen.

4.5 WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

GleichzeitigerGenussvonAlkoholoderheißenGetränkenkannNebenwirkungenwieFlushund

JuckreizverstärkenundsolltedaherzeitgleichmitderEinnahmevonNiaspanvermiedenwerden.

Niaspanwurdemiteinergeringen,aberstatistischsignifikantendosisabhängigenAbnahmeder

ThrombozytenzahlinVerbindunggebracht(durchschnittlich–11%bei2000mg).Zusätzlichwurde

eingeringer,aberstatistischsignifikanterAnstiegderProthrombinzeit(durchschnittlich+4%)

beobachtet.WennNiaspangleichzeitigmitAntikoagulantienangewendetwird,sindProthrombinzeit

undThrombozytenzahlengmaschigzukontrollieren.

NikotinsäurekanndieblutdrucksenkendeWirkungvonGanglienblockern,z.B.transdermalem

NikotinodervasoaktivenSubstanzen,wieNitraten,Kalziumantagonistenoderantiadrenergen

Substanzen,verstärken.

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AnionenaustauscherharzebindenandereoraleingenommeneArzneimittelundsindgetrennt

anzuwenden,sieheauchdieFachinformationdesbetroffenenArzneimittels.

NikotinsäurekannzufalschpositivenErgebnissenbeieinigenfluorometrischenKatecholamin-

BestimmungeninPlasmaoderUrinführen.NikotinsäurekannebensofalschpositiveReaktionenauf

kupfersaureSulfatlösung(Benedict´schesReagenz)beiGlukose-TestsimUrinverursachen.

DieKombinationvonNikotinsäureundeinemHMG-CoA-Reduktase-HemmerkanndasRisikofür

eineMyopathieundRhabdomyolyseerhöhen,sieheauchAbschnitt4.4.DieVerordnungshinweisefür

denHMG-CoA-Reduktase-Hemmermüssenbeachtetwerden.

4.6 SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

Esistnichtbekannt,obNikotinsäureinDosen,wiesienormalerweisebeiFettstoffwechselstörungen

angewandtwerden,beischwangerenFrauenSchädigungendesFoetushervorrufenbzw.die

Fortpflanzungsfähigkeitbeeinflussenkann.DievorliegendentierexperimentellenStudiensind

unvollständig,sieheAbschnitt5.3.

NiaspandarfschwangerenFrauennichtverordnetwerden,esseidenn,esistunbedingterforderlich.

Stillzeit

NikotinsäuregehtindieMuttermilchüber.AufgrundmöglicherschwerwiegenderNebenwirkungen

beimSäuglingdurchNikotinsäureineinerdieLipidwerteveränderndenDosierungsollteentweder

abgestilltoderdasArzneimittelabgesetztwerden.EntscheidendistdabeidieBedeutungdes

ArzneimittelsfürdiemütterlicheGesundheit.EsliegenbislangkeineStudienmitNiaspanbei

stillendenMütternvor.

4.7 AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvonMaschinen

NiaspanhatkeinenodernureinenzuvernachlässigendenEinflussaufdieFahrtüchtigkeitunddie

Fähigkeit,Maschinenzubedienen.

4.8 Nebenwirkungen

Flush

InPlazebo-kontrolliertenklinischenStudienmitNiaspanwarFlush(d.h.Wärmegefühl,Hautrötung,

Pruritusund/oderKribbeln)diehäufigsteNebenwirkung(von88%derPatientenberichtet).Indiesen

Studienbrachenwenigerals6%derNiaspan-PatientendieBehandlungaufgrundvonFlushab.

ImVergleichzuschnellfreisetzenderNikotinsäurewurdenmitNiaspan,beivergleichbarerAnzahlvon

PatientenmitFlush,wenigerFlush-Episodenbeobachtet.ImVerlaufeinervierwöchigenTherapiemit

NiaspanineinertäglichenErhaltungsdosisvon1500mglagdieFlush-Häufigkeitindiesenvier

Wochenbeidurchschnittlich1,88EreignissenproPatient.

FlushreaktionentretennormalerweisezuBehandlungsbeginnundbeiDosissteigerungauf.Eswird

angenommen,dasssiedurchdieFreisetzungvonProstaglandinD2vermitteltsind.Gewöhnlich

entwickeltsichimVerlaufvoneinigenWocheneineToleranzgegenüberdenFlush-Reaktionen.

SpontaneNebenwirkungsmeldungendeutendaraufhin,dassinseltenenFällenFlush-Reaktionen

stärkerausgeprägtseinkönnenundmitSchwindel,Tachykardie,Herzklopfen,Dyspnoe,Schwitzen,

Kältegefühlund/oderÖdemeneinhergehenkönnen.InseltenenFällenkanneszuSynkopen

kommen.Wennerforderlich,isteineärztlicheBehandlungeinzuleiten.

Überempfindlichkeitsreaktionen

Überempfindlichkeitsreaktionentratensehrseltenauf.Diesekönnensichäußernalsgeneralisierte

Exantheme,Flush,Urtikaria,vesikobullöseHautausschläge,Angioödem,Laryngospasmus,Dyspnoe,

HypotensionundKreislaufkollaps.Wennerforderlich,isteineärztlicheBehandlungeinzuleiten.

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DiefolgendenNebenwirkungenwurdenimRahmenvonklinischenStudienoderbeiderallgemeinen

PatientenversorgungbeiPatientenbeobachtet,diedieempfohlenentäglichenErhaltungsdosen

erhielten(1000,1500und2000mg).SiewerdennachOrganklassenundHäufigkeiten(sehrhäufig

>1/10;häufig>1/100–<1/10;gelegentlich>1/1000–<1/100;selten>1/10.000–<1/1000;sehr

selten<1/10.000,einschließlichEinzelfällen)aufgeführt.

ImAllgemeinenwardieHäufigkeitvonNebenwirkungenbeiFrauenhöheralsbeiMännern.

Tabelle2:NebenwirkungenunterNiaspan

Organklasse sehr häufig

>1/10 häufig

>1/100

-

<1/10 gelegentlich

>1/1000

-

<1/100 selten

>1/10.000

-

<1/1000 sehr selten

<1/10.000,

einschließlich

Einzelfälle

Erkrankungendes

Immunsystems Überempfindlich-

keitsreaktionen

Stoffwechsel-und

Ernährungsstörun-

gen verminderte

Glukosetoleranz Appetitlosigkeit,

Gicht

Psychiatrische

Erkrankungen Schlaflosigkeit,

Nervosität

Erkrankungendes

Nervensystems Kopfschmerzen,

Schwindel Synkopen,

Parästhesien Migräne

Augenerkrankunge

n Sehstörungen toxische

Amblyopie,

zystisches

Makulaödem

Herzerkrankungen Tachykardie,

Herzklopfen Vorhofflimmern,

andere Herz-

rhythmusstö-

rungen

Gefäßerkrankungen Flush

(Wärmegefühl,

Hautrötung,

Juckreiz,

Kribbeln) Hypotonie,

orthostatische

Hypotonie Kreislaufkollaps

Erkrankungender

Atemwege,des

Brustraumesund

Mediastinums Dyspnoe Rhinitis

Erkrankungendes

Gastrointestinal-

trakts Diarrhoe,

Übelkeit,

Erbrechen,

Bauch-

schmerzen,

Dyspepsie Blähungen,

Aufstoßen Aktivierung von

Magengeschwü-

ren, Bildung von

Magengeschwü-

Leber- und

Gallenerkrankunge

n Ikterus

Erkrankungender

Haut und des

Unterhautzellge-

webes Juckreiz,

Hautausschlag Schwitzen,

generalisiertes

Exanthem,

Urtikaria,

trockene Haut Gesichtsödem,

vesikulobullöse

Hautausschläge,

makulopapulöse

Hautausschläge Hyperpigmentie-

rung,Acanthosis

nigricans

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs-und

Knochenerkran-

kungen Beinkrämpfe,

Myalgie,

Myopathie,

Myasthenie

Allgemeine

Erkrankungenund

Beschwerdenam Schmerzen,

Schwäche,

Kältegefühl, Schmerzenin

der Brust

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Verabreichungsort periphere

Ödeme

Untersuchungen Erhöhung von

Serumtransami-

nasen (GOT,

GPT),

alkalischer

Phosphatase,

Gesamtbilirubin,

LDH,Amylase,

Nüchtern-

blutzucker,

Harnsäure;

leichte

Verringerung der

Thrombozyten-

zahl;

Verlängerung

der

Prothrombinzeit,

Absenkung des

Phosphatspiegel

CK-Anstieg

4.9 Überdosierung

InformationenzuakutenÜberdosierungenvonNiaspanbeimMenschenliegennurbegrenztvor.Es

wirdangenommen,dassAnzeichenundSymptomeeinerakutenÜberdosierungeiner

überschießendenpharmakologischenWirkungentsprechen:starkerFlush,Übelkeit/Erbrechen,

Diarrhoe,Dyspepsie,Schwindel,Synkopen,Hypotonie,möglicheHerzrhythmusstörungenund

AbweichungenbeiLaborparametern,einschließlichErhöhungderLeberwerte.DerPatientist

sorgfältigzubeobachtenundbeiBedarfsymptomatischzubehandeln.Hinsichtlichder

DialysierbarkeitvonNikotinsäureliegennurunzureichendeInformationenvor.

5. PharmakologischeEigenschaften

5.1 PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:Nikotinsäure

ATC-Code:C10AD02

NikotinsäureisteinwasserlöslichesVitaminausdemB-KomplexundeinnatürlicherBestandteilvieler

Nahrungsmittel.DermenschlicheOrganismusistnichtvollständigvondermitderNahrungzugeführten

Nikotinsäureabhängig,daNikotinsäureauchausTryptophansynthetisiertwerdenkann.

DerWirkungsmechanismus,überdendieNikotinsäuredasLipidprofilverändert,istnochnicht

vollständiggeklärt.Jedochistbekannt,dassNikotinsäuredieFreisetzungvonfreienFettsäurenaus

demFettgewebehemmt.DadurchgelangenwenigerfreieFettsäurenindieLeber.Dawenigerfreie

FettsäurenindieLebertransportiertwerden,werdenwenigerzuTriglyzeridenverestertund

anschließendinVLDLinkorporiert.DieskannzueinerverringertenLDL-Bildungführen.Durcheine

SteigerungderLipoprotein-Lipase-AktivitätkannNikotinsäuredieEliminationsratevonTriglyzerid-

reichenChylomikronenausdemPlasmasteigern.AufdieseWeisevermindertNikotinsäuredie

SyntheseratevonhepatischemVLDLundnachfolgendvonLDL.Nikotinsäurescheintdiefäkale

ExkretionvonFetten,SterolenundGallensäurennichtzubeeinflussen.

InderempfohlenenErhaltungsdosisführtNiaspan(nichtaberNikotinamid)zueinerklinischen

ReduktiondesVerhältnissesvonGesamtcholesterinzuHDL(um–17bis–27%),vonLDL(um–8bis

–16%)undderTriglyzeride(um–14bis–35%)beieinemgleichzeitigenAnstiegvonHDL(um16bis

26%).ZusätzlichzurobenerwähntenAbsenkungderLDL-SpiegelbewirktNikotinsäureeine

VerschiebungdesLDL-Verteilungsmustersvonkleinen,dichtenLDL-Partikeln(hochatherogenes

Lipoprotein)hinzugrößeren,leichterenLDL-Partikeln(wenigeratherogen).

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DerHDL-AnstieggehtauchmiteinerVerschiebungderVerteilungderHDL-Subfraktioneneinherund

führtzueinemAnstiegdesVerhältnissesHDL2zuHDL3,wobeifürdieprotektiveWirkungvonHDL

hauptsächlichHDL2verantwortlichist.DarüberhinauserhöhtNikotinsäuredieSerumspiegelvon

ApolipoproteinA1(Apo1),einemderzweiHaupt-LipoproteinevonHDL,undverringertdieKonzentration

vonApolipoproteinB-100(ApoB),derHauptproteinkomponentendesVery-Low-Density-Lipoproteins

(VLDL)sowievonLDL-Fraktionen,diefürihrewichtigeRollebeiderAtherogenesebekanntsind.Die

SerumspiegelvonLipoproteina(Lp(a)),daseinegroßeHomologiezuLDLaufweistunddasals

unabhängigerRisikofaktorfüreinekoronareHerzerkrankunggilt,werdendurchNiaspanebenfalls

deutlichreduziert.

DatenausklinischenStudienweisendaraufhin,dassNiaspanbeigleicherDosierungbeiFrauen

einegrößerelipidsenkendeWirkungzeigtalsbeiMännern.

EsliegenkeinespeziellenStudienzurKombinationvonNiaspanmitHMG-CoA-Reduktase-Hemmern

vor.

DiegünstigeWirkungvonNiaspanaufMorbiditätundMortalitätwurdebislangnichtdirektuntersucht.

JedochliegenhierzurelevanteklinischeDatenmitschnellfreisetzenderNikotinsäurevor.

5.2 PharmakokinetischeEigenschaften

Absorption

NikotinsäurewirdnachoralerEinnahmeschnellundumfassendresorbiert(mindestens60-76%der

Dosis).BeieinmaltäglicherGabevon1000,1500und2000mgNiaspan(verabreichtalszwei

500-mg-,zwei750-mg-bzw.zwei1000-mg-Tabletten)betrugendiemaximalen

SerumkonzentrationenimSteadyState0,6,4,9und15,5µg/ml.

BioverfügbarkeitsstudienmitEinmalgabehabengezeigt,dassdieNiaspan-Tablettenstärkennicht

gegeneinanderaustauschbarsind.

Verteilung

StudienmitradioaktivmarkierterNikotinsäureanMäusenzeigen,dasssichNikotinsäureundihre

MetaboliteninLeber,NiereundFettgewebeanreichern.

Metabolismus

DaspharmakokinetischeProfilderNikotinsäureistaufgrundseinesraschenundausgeprägten

Spezies-undDosis-abhängigenFirst-Pass-Metabolismuskomplex.

BeimMenschenexistierteinMetabolisierungsweg(Weg1),überdendurcheinfacheKonjugationmit

GlyzinNikotinursäure(NUA)gebildetwird.NUAwirddannmitdemUrinausgeschieden,wobeiein

geringerAnteilwiederinNikotinsäurerückverwandeltwerdenkann.Vielesdeutetdaraufhin,dass

dieserMetabolisierungswegderNikotinsäurezurEntstehungvonFlushführt.Derzweite

Metabolisierungsweg(Weg2)führtzurBildungvonNikotinamid-Adenin-Dinukleotid(NAD).

ÜberwiegtdieserMetabolisierungsweg,kannHepatotoxizitätauftreten.Esistunklar,obNikotinamid

alsVorläuferoderinfolgederSynthesevonNADgebildetwird.Nikotinamidwirdweiterzumindest

nochzuN-Methylnikotinamid(MNA)undzuNikotinamid-N--oxid(NNO)metabolisiert.MNAwird

weiterzuzweianderenVerbindungen,N-Methyl-2-pyridon-5-carboxamid(2PY)und

N-Methyl-4-pyridon-5-carboxamid(4PY)verstoffwechselt.BeimMenschenüberwiegtdieBildungvon

2PYgegenüber4PY.InDosierungen,diezurBehandlungvonFettstoffwechselstörungeneingesetzt

werden,sinddieseMetabolisierungswegesättigbar,wasdienicht-lineareBeziehungzwischenDosis

undPlasmaspiegelnnachMehrfachdosierungvonNiaspanerklärt.

NikotinamidbesitztkeinelipidsenkendeWirkung.DieWirkungandererMetabolitenistunbekannt.

Elimination

NikotinsäureundihreMetabolitenwerdenraschmitdemUrinausgeschieden.NachEinzel-und

Mehrfachdosierungenwurdenungefähr60–76%einerNiaspan-DosisimUrinalsNikotinsäureund

inFormvonMetabolitennachgewiesen.NachMehrfachdosierungbetrugderAnteilunveränderter

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Nikotinsäurebiszu12%.DerAnteilderMetabolitenimUrinwarabhängigvonderverabreichten

Dosis.

GeschlechtsspezifischeUnterschiede

Plasma-KonzentrationenvonNikotinsäureundihrerMetabolitenimSteady-Statesindnach

EinnahmevonNiaspanbeiFrauengenerellhöheralsbeiMännern,wobeidasAusmaßdes

UnterschiedsinAbhängigkeitvonDosisundArtdesMetabolitenvariiert.DieUrin-Ausscheidungvon

NikotinsäureunddenMetabolitenistjedochnormalerweisebeiMännernundFrauenähnlich,wasauf

vergleichbareAbsorptionbeibeidenGeschlechternhinweist.Diebeobachteten

geschlechtsspezifischenUnterschiedeindenPlasmaspiegelnvonNikotinsäureundihrerMetaboliten

dürftenaufgeschlechtsspezifischeUnterschiedehinsichtlichderMetabolisierungsrateoderdes

Verteilungsvolumenszurückzuführensein.

5.3 PräklinischeDatenzurSicherheit

NikotinsäurezeigteindenüblichentierexperimentellenStudieneinegeringeToxizität.

WeiblicheKaninchen,diebereitsvorderKonzeptionbiszurLaktationtäglich0,3gNikotinsäure

erhielten,brachtenNachkommenzurWelt,diekeineteratogenenEffekteaufwiesen.Weitere

spezifischeReproduktionsstudienamTierwurdenwedermitNikotinsäurenochmitNiaspan

durchgeführt.

IneinerKanzerogenitätsstudieanMäusenhatteNikotinsäureinhohenDosenkeine

therapiebedingtenkanzerogenenWirkungenundkeineAuswirkungenaufdieÜberlebensraten.

6. PharmazeutischeAngaben

6.1 ListedersonstigenBestandteile

Hypromellose

Povidon

Stearinsäure

6.2 Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3 DauerderHaltbarkeit

3Jahre

6.4 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

Nichtüber25°Clagern.

InderOriginalpackungaufbewahren,umdenInhaltvorFeuchtigkeitzuschützen.

6.5 ArtundInhaltdesBehältnisses

NiaspanRetardtablettensindinBlisterstreifenverpackt,bestehendauseiner

PVC/Chlortrifluoroethylen/PE-BasisschichtundeinerAluminiumdeckfolie.

FürNiaspan375mgRetardtabletten:

Blisterpackungenmit14Retardtablettensinderhältlich.

FürNiaspan500mg,750mgund1000mgRetardtabletten:

Blisterpackungenmit14,56,98Retardtablettensinderhältlich.

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6.6 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigungundsonstigeHinweisezurHandhabung

KeinebesonderenAnforderungen.

7. InhaberderZulassung

AbbottGmbH&Co.KG

Max-Planck-Ring2

65205Wiesbaden

Tel.:06122/58-0

Fax:06122/58-1244

8. Zulassungsnummern

Niaspan375mgRetardtabletten: 58895.00.00

Niaspan500mgRetardtabletten: 58895.01.00

Niaspan750mgRetardtabletten: 58895.02.00

Niaspan1000mgRetardtabletten: 58895.03.00

9. DatumderErteilungderZulassung

22.März2004

10. StandderInformation

Juni2008

11. Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

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