Lamivudin Aurobindo 100 mg Filmtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

09-07-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

09-07-2021

Wirkstoff:
Lamivudin
Verfügbar ab:
PUREN Pharma GmbH & Co. KG (8034441)
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Lamivudin (26804) 100 Milligramm
Verabreichungsweg:
zum Einnehmen
Berechtigungsstatus:
Verkehrsfähigkeit: Ja
Zulassungsnummer:
2205067.00.00
Berechtigungsdatum:
2021-05-10

Dokumente in anderen Sprachen

MMR MMR - Englisch

09-08-2021

Lesen Sie das vollständige Dokument

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lamivudin Aurobindo 100 mg Filmtabletten

Lamivudin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lamivudin Aurobindo und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lamivudin Aurobindo beachten?

Wie ist Lamivudin Aurobindo einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lamivudin Aurobindo aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lamivudin Aurobindo und wofür wird es angewendet?

Lamivudin Aurobindo enthält den Wirkstoff Lamivudin.

Lamivudin Aurobindo wird zur Behandlung von Langzeit- (chronischer) Hepatitis B bei

Erwachsenen eingesetzt.

Lamivudin Aurobindo ist ein antivirales Arzneimittel, das das Hepatitis-B-Virus unterdrückt und zur

Gruppe der

nucleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs)

gehört.

Die Hepatitis B wird durch ein Virus hervorgerufen, das die Leber befällt, eine Langzeit- (chronische)

Infektion verursacht und zu Leberschäden führen kann. Lamivudin Aurobindo kann von Patienten

angewendet werden, deren Leber zwar geschädigt, aber noch funktionstüchtig ist (kompensierte

Lebererkrankung). Lamivudin Aurobindo kann in Kombination mit anderen Arzneimitteln auch von

Patienten angewendet werden, deren Leber geschädigt und nicht voll funktionstüchtig ist (dekompensierte

Lebererkrankung).

Eine Behandlung mit Lamivudin Aurobindo kann die Anzahl der Hepatitis-B-Viren in Ihrem Körper

senken. Das sollte zu einer Verminderung der Leberschädigung und zu einer Besserung Ihrer Leberfunktion

führen. Nicht jeder reagiert in gleicher Weise auf eine Behandlung mit Lamivudin Aurobindo. Ihr Arzt

wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung mit regelmäßigen Blutuntersuchungen überwachen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lamivudin Aurobindo beachten?

Lamivudin Aurobindo darf nicht eingenommen werden:

wenn Sie allergisch

gegen Lamivudin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker

bevor Sie Lamivudin Aurobindo einnehmen.

Einige Patienten, die Lamivudin Aurobindo oder ähnliche Arzneimittel einnehmen, haben ein erhöhtes

Risiko für schwere Nebenwirkungen. Sie sollten sich dieser zusätzlichen Risiken bewusst sein:

wenn Sie jemals an einem anderen Typ einer

Lebererkrankung

litten, wie z. B. Hepatitis C

wenn Sie stark

übergewichtig

sind (insbesondere, wenn Sie weiblichen Geschlechts sind)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft

. In diesen Fällen können

zusätzliche Kontrolluntersuchungen einschließlich Blutkontrollen bei Ihnen erforderlich sein, solange Sie

Ihre Arzneimittel einnehmen.

Siehe Abschnitt 4

für weitere Informationen zu den Risiken.

Beenden Sie die Einnahme von Lamivudin Aurobindo nicht

ohne den Rat Ihres Arztes, da ein Risiko

besteht, dass sich Ihre Hepatitis verschlechtert. Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Aurobindo

beenden, wird Ihr Arzt Sie mindestens 4 Monate lang auf mögliche Probleme hin untersuchen. Dies

bedeutet, dass Ihnen Blutproben zur Prüfung auf erhöhte Leberenzymwerte, die auf eine Leberschädigung

hindeuten können, abgenommen werden. Siehe Abschnitt 3 für weitere Informationen darüber, wie

Lamivudin Aurobindo angewendet wird.

Schützen Sie andere Menschen

Die Hepatitis-B-Infektion wird durch Sexualkontakt mit einem Infizierten oder durch Übertragung von

infiziertem Blut (z. B. durch gemeinsame Verwendung von Injektionsnadeln) verbreitet. Die Behandlung

mit Lamivudin Aurobindo verhindert nicht, dass Sie die Hepatitis-B-Infektion auf andere Menschen

übertragen können. Um andere Menschen vor einer Hepatitis-B-Infektion zu schützen:

Verwenden Sie ein Kondom

bei oralem oder sonstigem Geschlechtsverkehr.

Riskieren Sie nicht die Übertragung von Blut

- teilen Sie z. B. keine Injektionsnadeln mit anderen.

Einnahme von Lamivudin Aurobindo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich

um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme eines neuen

Arzneimittels beginnen, während Sie Lamivudin Aurobindo einnehmen.

Diese Arzneimittel sollten nicht zusammen mit Lamivudin Aurobindo angewendet werden:

Arzneimittel (in der Regel Flüssigkeiten), die Sorbitol oder andere Zuckeralkohole (wie z. B. Xylitol,

Mannitol, Lactitol oder Maltitol) enthalten, wenn sie regelmäßig eingenommen werden

andere Lamivudin-haltige Arzneimittel, zur Behandlung der

HIV-Infektion

(manchmal AIDS-Virus

genannt)

Emtricitabin zur Behandlung der

HIV-

oder

Hepatitis-B-Infektion

Cladribin zur Behandlung der

Haarzell-Leukämie

Informieren Sie Ihren Arzt

, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu

werden:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

über mögliche Risiken und den Nutzen einer Einnahme von Lamivudin

Aurobindo während Ihrer Schwangerschaft.

Beenden Sie die Behandlung mit Lamivudin Aurobindo nicht ohne Rat Ihres Arztes.

Stillzeit

Lamivudin Aurobindo kann in die Muttermilch übergehen. Wenn Sie stillen oder beabsichtigen, zu stillen:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

, bevor Sie Lamivudin Aurobindo einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch Lamivudin Aurobindo können Sie sich möglicherweise müde fühlen, wodurch Ihre Fahrtüchtigkeit

oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein kann.

Führen Sie nur dann ein Fahrzeug oder bedienen Sie eine Maschine, wenn Sie sicher sind, dass das

Arzneimittel Sie nicht beeinträchtigt.

Lamivudin Aurobindo enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Lamivudin Aurobindo einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein

. Bitte fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt

Lamivudin Aurobindo hilft, die Hepatitis-B-Infektion unter Kontrolle zu halten. Sie müssen das

Arzneimittel regelmäßig jeden Tag einnehmen, um Ihre Infektion unter Kontrolle zu halten und um zu

verhindern, dass sich Ihre Erkrankung verschlechtert.

Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt und beenden Sie die Einnahme von Lamivudin

Aurobindo nicht

, ohne vorher den Rat Ihres Arztes eingeholt zu haben.

Wie viel Lamivudin Aurobindo ist einzunehmen?

Die übliche Dosis beträgt 1 Tablette

(100 mg Lamivudin)

einmal täglich

Wenn Sie Nierenprobleme haben, kann Ihnen Ihr Arzt eine geringere Dosis verschreiben. Für Personen, die

eine geringere als die übliche Dosis benötigen oder die keine Tabletten schlucken können, ist Lamivudin

auch als Lösung zum Einnehmen verfügbar.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

, wenn dies auf Sie zutrifft.

Wenn Sie bereits ein anderes Lamivudin-haltiges Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion

einnehmen, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung mit einer höheren Dosis fortsetzen (üblicherweise 150 mg

zweimal täglich), da die Lamivudin-Dosis in Lamivudin Aurobindo (100 mg) für die Behandlung einer

HIV-Infektion nicht ausreicht. Wenn Sie planen, Ihre HIV-Behandlung umzustellen, besprechen Sie dies

zuerst mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie die Tablette im Ganzen mit Wasser ein. Lamivudin Aurobindo kann mit oder ohne eine

Mahlzeit eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lamivudin Aurobindo eingenommen haben als Sie sollten

Eine versehentliche Überdosierung von Lamivudin Aurobindo verursacht normalerweise keine ernsthaften

Probleme. Wenn Sie versehentlich zu viel eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihren

Apotheker benachrichtigen oder sich mit dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung setzen, um

weitere Ratschläge einzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Aurobindo vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese sobald Sie daran denken ein.

Setzen Sie danach die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die

vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Aurobindo abbrechen

Sie dürfen die Einnahme von Lamivudin Aurobindo nicht abbrechen, ohne Ihren Arzt zu fragen. Es besteht

das Risiko, dass sich Ihre Hepatitis-Erkrankung verschlechtert (siehe Abschnitt 2). Wenn Sie die Einnahme

von Lamivudin Aurobindo beenden, wird Ihr Arzt Sie mindestens 4 Monate lang auf mögliche Probleme

hin untersuchen. Dies bedeutet, dass Ihnen Blutproben zur Prüfung auf erhöhte Leberenzymwerte, die auf

eine Leberschädigung hindeuten können, abgenommen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

In klinischen Studien mit Lamivudin Aurobindo häufig berichtete Nebenwirkungen beinhalteten

Müdigkeit, Infektionen der Atemwege, Beschwerden im Rachenbereich, Kopfschmerzen, Unwohlsein und

Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Anstiege von Leberenzymen und Enzymen, die von

den Muskeln produziert werden (

siehe unten

Allergische Reaktionen

Diese treten selten auf (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen). Zu den Anzeichen zählen:

Schwellung der Augenlider, des Gesichtes oder der Lippen

Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen

Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt

, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten. N

ehmen Sie

Lamivudin Aurobindo nicht weiter ein

Nebenwirkungen, von denen angenommen wird, dass sie von Lamivudin Aurobindo verursacht

werden

Eine sehr häufige Nebenwirkung

(diese kann

mehr als 1 von 10

Personen betreffen), die bei

Blutuntersuchungen erkennbar ist, ist:

ein Anstieg bestimmter Leberenzym-Spiegel

(Transaminasen)

. Dies kann ein Anzeichen für eine

Entzündung oder für einen Leberschaden sein.

Eine häufige Nebenwirkung

(diese kann

bis zu 1 von 10

Personen betreffen) ist:

Krämpfe und Muskelschmerzen

Hautausschlag oder Nesselsucht am Körper

Eine häufige Nebenwirkung

, die bei Blutuntersuchungen erkennbar ist, ist:

ein Anstieg des Spiegels bestimmter Enzyme, die im Muskel produziert werden

(Kreatinin-

Phosphokinase)

. Dies kann ein Anzeichen für die Schädigung von Körpergewebe sein.

Eine sehr seltene Nebenwirkung

(diese kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen) ist:

Laktatazidose (erhöhte Milchsäurewerte im Blut).

Andere Nebenwirkungen

Andere Nebenwirkungen sind bei einer kleinen Zahl von Patienten aufgetreten, jedoch sind deren

Häufigkeiten nicht bekannt

Abbau von Muskelgewebe

eine Verschlechterung der Lebererkrankung nach Absetzen von Lamivudin Aurobindo oder

während der Behandlung mit Lamivudin Aurobindo, wenn das Hepatitis-B-Virus gegen Lamivudin

Aurobindo resistent wird. Dies kann bei einigen Personen tödlich sein.

Eine in Blutuntersuchungen erkennbare Nebenwirkung ist:

ein Abfall der Zellzahl von Zellen, die in an der Blutgerinnung beteiligt sind

(Thrombozytopenie)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker

. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lamivudin Aurobindo aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das

Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht

mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter

www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lamivudin Aurobindo enthält

Der Wirkstoff ist Lamivudin.

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lamivudin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:

Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.),

Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich].

Tablettenüberzug:

Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Polysorbat 80, Eisen(III)-

hydroxid-oxid (E172), Eisen(III)-oxid (E172).

Wie Lamivudin Aurobindo aussieht und Inhalt der Packung

Filmtabletten.

Karamellfarbene, filmbeschichtete, kapselförmige, bikonvexe Tabletten, auf einer Seite mit der Prägung

„L100” versehen und auf der anderen Seite glatt. Die Größe beträgt 11,1 mm x 5,6 mm.

Lamivudin Aurobindo ist in Blisterpackungen erhältlich.

Packungsgrößen:

Blisterpackung: 28 und 84 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

Willy-Brandt-Allee 2

81829 München

Telefon: 089/558909-0

Telefax: 089/558909-240

Hersteller

APL Swift Services (Malta) Limited

HF26, Hal Far Industrial Estate

BBG 3000 Hal Far, Birzebbugia

Malta

oder

Generis Farmacêutica S.A.

Rua Joao de Deus, no 19, Venda Nova

2700-487 Amadora

Portugal

oder

Arrow Generiques

26 avenue Tony Garnier

69007 Lyon

Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Frankreich:

Lamivudine Arrow 100 mg, comprimé pelliculé

Deutschland:

Lamivudin Aurobindo 100 mg Filmtabletten

Italien:

Lamivudina Aurobindo Italia

Polen:

Lamivudine Aurovitas

Portugal:

Lamivudina Aurobindo

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2021.

FACHINFORMATION

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Lamivudin Aurobindo 100 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lamivudin.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette.

Karamellfarbene, filmbeschichtete, kapselförmige, bikonvexe Tabletten, auf einer Seite mit der

Prägung „L100” versehen und auf der anderen Seite glatt. Die Größe beträgt 11,1 mm x 5,6 mm.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Lamivudin Aurobindo ist angezeigt zur Behandlung der chronischen Hepatitis B bei Erwachsenen

mit:

kompensierter Lebererkrankung mit Nachweis aktiver Virusreplikation, persistierender

Erhöhung der Serum-Alanin-Aminotransferase (ALT [GPT])-Werte und histologischem

Nachweis aktiver Leberentzündung und/oder Fibrose. Eine Einleitung der Lamivudin-

Behandlung sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn ein alternatives antivirales

Arzneimittel mit einer höheren genetischen Barriere gegenüber Resistenzen nicht verfügbar

oder dessen Anwendung nicht angemessen ist (siehe Abschnitt 5.1).

dekompensierter Lebererkrankung in Kombination mit einem zweiten Arzneimittel, das keine

Kreuzresistenz gegenüber Lamivudin aufweist (siehe Abschnitt 4.2).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Die Therapie mit Lamivudin Aurobindo sollte von einem Arzt mit Erfahrung in der Behandlung

der chronischen Hepatitis B begonnen werden.

Dosierung

Erwachsene

Die empfohlene Dosis für Lamivudin beträgt 100 mg einmal täglich.

Bei Patienten mit dekompensierter Lebererkrankung sollte Lamivudin immer in Kombination mit

einem zweiten Arzneimittel, das keine Kreuzresistenz gegenüber Lamivudin aufweist, angewendet

werden, um das Resistenzrisiko zu verringern und eine schnelle virale Suppression zu erzielen.

Behandlungsdauer

Die optimale Behandlungsdauer ist nicht bekannt.

Bei Patienten mit HBeAg-positiver chronischer Hepatitis B (CHB) ohne Zirrhose sollte die

Behandlung mindestens 6 bis 12 Monate über den Nachweis der HBeAg-Serokonversion

(Verlust von HBeAg und HBV-DNA mit Nachweis von HBeAg-Antikörpern) hinaus

fortgeführt werden, um das Risiko eines virologischen Rezidivs zu begrenzen, oder die

Behandlung sollte bis zur HBsAg-Serokonversion oder bis zum Wirkungsverlust (siehe

Abschnitt 4.4) fortgesetzt werden. Nach Absetzen der Behandlung sollten die ALT (GPT)- und

HBV-DNA-Serumwerte regelmäßig bestimmt werden, um einen späten virologischen Rückfall

erkennen zu können.

Bei Patienten mit HBeAg-negativer CHB (Prä-Core-Stopcodon-Mutante) ohne Zirrhose sollte

die Behandlung zumindest bis zur HBs-Serokonversion oder bis zum Nachweis eines

Wirkungsverlusts fortgeführt werden. Bei verlängerter Behandlungsdauer wird eine

regelmäßige Neubewertung der Therapie empfohlen, um sicherzustellen, dass die Fortführung

der gewählten Behandlung für den Patienten weiterhin angemessen ist.

Bei Patienten mit dekompensierter Lebererkrankung oder Zirrhose und bei Empfängern von

Lebertransplantaten wird ein Absetzen der Behandlung nicht empfohlen (siehe Abschnitt 5.1).

Wenn Lamivudin abgesetzt wird, sollten die Patienten regelmäßig auf eine wieder auftretende

Hepatitis überwacht werden (siehe Abschnitt 4.4).

Klinische Resistenz

Bei Patienten mit entweder HBeAg-positiver oder HBeAg-negativer CHB kann die Entwicklung

der YMDD (Tyrosin-Methionin-Aspartat-Aspartat)-Mutante des HBV zu einem verminderten

Ansprechen auf Lamivudin führen, was anhand des Anstiegs der HBV-DNA- und der ALT (GPT)-

Spiegel über die bisherigen Werte unter der Behandlung erkennbar ist. Um das Risiko einer

Resistenzentwicklung bei Patienten unter einer Lamivudin-Monotherapie zu verringern, sollte

basierend auf den Therapierichtlinien die Umstellung auf ein alternatives Arzneimittel, das keine

Kreuzresistenz zu Lamivudin zeigt, oder dessen zusätzliche Gabe in Betracht gezogen werden,

wenn die Serum-HBV-DNA in Woche 24 der Behandlung oder danach noch detektierbar bleibt

(siehe Abschnitt 5.1).

Zur Behandlung von HIV-koinfizierten Patienten, deren aktuelle oder geplante Therapie

Lamivudin oder eine Kombination aus Lamivudin und Zidovudin enthält, sollte die für die HIV-

Infektion verschriebene Lamivudin-Dosis (üblicherweise 150 mg zweimal täglich in Kombination

mit anderen antiretroviralen Mitteln) beibehalten werden.

Besondere Patientengruppen

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die Lamivudin-Serumkonzentrationen (AUC) sind bei Patienten mit mäßiger bis schwerer

Niereninsuffizienz aufgrund der verringerten renalen Ausscheidung erhöht. Die Dosierung sollte

daher bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min reduziert werden. Wenn Dosen

unter 100 mg benötigt werden, sollte Lamivudin Lösung zum Einnehmen angewandt werden (siehe

Tabelle 1 unten).

Tabelle 1: Dosierung von Lamivudin bei Patienten mit verringerter renaler Clearance

Kreatinin-Clearance ml/min

Anfangsdosis für Lamivudin

Lösung zum Einnehmen*

Erhaltungsdosis

einmal täglich

30 bis

50

20 ml (100 mg)

10 ml (50 mg)

15 bis

30

20 ml (100 mg)

5 ml (25 mg)

5 bis

15

7 ml (35 mg)

3 ml (15 mg)

5

7 ml (35 mg)

2 ml (10 mg)

*Lamivudin Lösung zum Einnehmen enthält 5 mg/ml Lamivudin.

Die Datenlage bei Patienten mit intermittierender Hämodialyse (Dialysedauer von nicht mehr als

4 Stunden 2- bis 3-mal wöchentlich) zeigt, dass nach der ersten Reduzierung der Dosierung von

Lamivudin zur Anpassung an die Kreatinin-Clearance des Patienten keine weiteren Anpassungen

der Dosierung während der Dialyse notwendig sind.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Die Daten von Patienten mit Leberfunktionsstörung, einschließlich solcher im Endstadium einer

Lebererkrankung, die auf eine Transplantation warten, zeigen, dass die Pharmakokinetik von

Lamivudin durch eine Leberfunktionsstörung nicht signifikant verändert wird. Aufgrund dieser

Daten ist eine Dosisanpassung bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nicht notwendig, außer bei

gleichzeitiger Nierenfunktionsstörung.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten hat das mit steigendem Alter einhergehende Abnehmen der Nierenfunktion

keine klinisch signifikante Auswirkung auf die Lamivudin-Exposition, außer bei Patienten mit

einer Kreatinin-Clearance von unter 50 ml/min.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Lamivudin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist

nicht erwiesen. Zurzeit vorliegende Daten werden in den Abschnitten 4.4 und 5.1 beschrieben; eine

Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Lamivudin kann sowohl mit als auch unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Exazerbation der Hepatitis

Exazerbationen unter der Behandlung

Spontane Exazerbationen der chronischen Hepatitis B sind relativ häufig und durch

vorübergehende Serum-ALT (GPT)-Anstiege gekennzeichnet. Nach Beginn der antiviralen

Therapie kann ALT (GPT) bei einigen Patienten ansteigen, während die Serum-HBV-DNA-

Spiegel abnehmen. Bei Patienten mit kompensierter Lebererkrankung wurden diese Serum-ALT

(GPT)-Anstiege im Allgemeinen nicht von einem Anstieg der Serum-Bilirubin-Konzentrationen

oder Anzeichen einer hepatischen Dekompensation begleitet.

Bei längerer Therapiedauer sind HBV-Subpopulationen mit einer reduzierten Empfindlichkeit auf

Lamivudin (YMDD-Mutante des HBV) identifiziert worden. Bei manchen Patienten kann die

Entwicklung der YMDD-Mutante des HBV zu einer Verschlechterung der Hepatitis führen, die vor

allem durch Erhöhung der Serum-ALT (GPT) und das Wiederauftreten der HBV-DNA

nachgewiesen werden kann (siehe Abschnitt 4.2). Bei Patienten mit der YMDD-Mutante des HBV

sollte basierend auf den Therapierichtlinien die Umstellung auf ein alternatives Arzneimittel, das

keine Kreuzresistenz zu Lamivudin zeigt, oder dessen zusätzliche Gabe in Betracht gezogen

werden (siehe Abschnitt 5.1).

Exazerbationen nach Absetzen der Behandlung

Nach Absetzen der Hepatitis B-Behandlung wurden bei Patienten akute Exazerbationen der

Hepatitis beobachtet, die üblicherweise anhand von Serum-ALT (GPT)-Anstiegen und

Wiederauftreten von HBV-DNA nachgewiesen werden. In kontrollierten Phase-III-Studien mit

behandlungsfreier Nachbeobachtung war nach Absetzen der Behandlung das Auftreten von ALT

(GPT)-Erhöhungen (über mehr als das 3-Fache des Ausgangswerts) bei mit Lamivudin behandelten

Patienten häufiger (21 %) als bei Patienten, die Placebo erhielten (8 %). Jedoch war der Anteil der

Patienten, bei denen nach Behandlungsende Erhöhungen in Verbindung mit Bilirubin-Erhöhungen

auftraten, gering und in beiden Behandlungsarmen ähnlich (siehe Tabelle 3 im Abschnitt 5.1). Bei

den mit Lamivudin behandelten Patienten trat nach Ende der Behandlung die Mehrzahl der ALT

(GPT)-Erhöhungen zwischen 8 und 12 Wochen nach Behandlungsende auf. Die meisten Ereignisse

waren selbstlimitierend, jedoch wurden auch tödliche Verläufe bei einer kleinen Anzahl von Fällen

beobachtet. Falls Lamivudin abgesetzt wird, sollen die Patienten sowohl klinisch überwacht

werden als auch durch regelmäßige Bestimmung der Leberfunktionstests (ALT [GPT]- und

Bilirubinspiegel) für mindestens 4 Monate und gegebenenfalls darüber hinaus, je nach klinischer

Indikation.

Exazerbationen bei Patienten mit dekompensierter Zirrhose

Für Transplantatempfänger und Patienten mit dekompensierter Zirrhose besteht ein größeres Risiko

einer aktiven Virusreplikation. Aufgrund der eingeschränkten Leberfunktion bei diesen Patienten

kann die Reaktivierung der Hepatitis bei Absetzen von Lamivudin oder ein Verlust der

Wirksamkeit während der Behandlung möglicherweise eine schwere und sogar lebensbedrohliche

Dekompensation hervorrufen. Diese Patienten sollen auf klinische, virologische und serologische

Parameter, die mit einer Hepatitis B verbunden sind, auf Leber- und Nierenfunktion und auf das

antivirale Ansprechen während der Behandlung (mindestens einmal im Monat), und für mindestens

weitere 6 Monate nach Behandlung, falls die Behandlung aus irgendeinem Grund abgebrochen

wird, überwacht werden. Die zu kontrollierenden Laborparameter sollen (mindestens) Serum-ALT

(GPT), Bilirubin, Albumin, Blutharnstoff, Kreatinin und die virologischen Parameter (HBV-

Antigen/Antikörper, und, wenn möglich, Serum-HBV-DNA-Konzentration) einschließen.

Patienten, die Anzeichen einer Leberinsuffizienz während oder nach der Behandlung zeigen, sind

entsprechend häufiger zu überwachen.

Für Patienten, die nach Absetzen der Behandlung einen Hepatitis-Rückfall erleiden, liegen nur

unzureichende Daten über den Nutzen einer Wiederaufnahme der Lamivudin-Behandlung vor.

Mitochondriale Funktionsstörung

Für Nukleosid- und Nukleotidanaloga wurde

in vitro

in vivo

nachgewiesen, dass sie

mitochondriale Schädigungen unterschiedlichen Ausmaßes verursachen. Es liegen Berichte über

mitochondriale Funktionsstörungen bei Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal

gegenüber Nukleosidanaloga exponiert waren. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten

Ereignisse waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen

(erhöhte Serum-Lipase-Werte). Über einige spät auftretende neurologische Störungen (Hypertonus,

Konvulsionen, Verhaltensänderungen) wurde berichtet. Diese neurologischen Störungen können

vorübergehend oder bleibend sein. Jedes Kind, das

in utero

gegenüber Nukleosid- bzw.

Nukleotidanaloga exponiert war, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht

werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche

mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden.

Kinder und Jugendliche

Lamivudin wurde Kindern (ab 2 Jahren) und Jugendlichen mit kompensierter chronischer

Hepatitis B verabreicht. Wegen der begrenzten Aussagekraft der Daten kann eine Behandlung

dieser Patientengruppe augenblicklich nicht empfohlen werden (siehe Abschnitt 5.1).

Hepatitis D oder Hepatitis C

Die Wirksamkeit von Lamivudin bei Patienten mit gleichzeitiger Hepatitis-D- oder Hepatitis-C-

Infektion ist nicht erwiesen, daher ist Vorsicht geboten.

Immunsuppressive Behandlung

Über die Anwendung von Lamivudin bei HBeAg-negativen Patienten (Prä-Core-Stopcodon-

Mutante) und bei Patienten unter immunsuppressiver Medikation einschließlich

Krebschemotherapie liegen nur begrenzte Daten vor. Lamivudin sollte bei diesen Patienten nur mit

Vorsicht angewendet werden.

Überwachung

Die Patienten sollten während der Behandlung regelmäßig überwacht werden. Die Serum-ALT

(GPT)- und HBV-DNA-Werte sollten in 3-monatlichen Abständen und HBeAg bei HBeAg-

positiven Patienten alle 6 Monate überprüft werden.

Co-Infektion mit HIV

Für die Behandlung von Patienten, die mit HIV co-infiziert sind und die entweder bereits mit

Lamivudin oder der Kombination Lamivudin-Zidovudin behandelt werden oder für die eine solche

Behandlung geplant ist, sollte die zur Behandlung der HIV-Infektion verschriebene Dosis von

Lamivudin (normalerweise zweimal täglich 150 mg in Kombination mit anderen antiretroviralen

Arzneimitteln) beibehalten werden. Für HIV co-infizierte Patienten, die keine antiretrovirale

Therapie benötigen, besteht das Risiko einer HIV-Mutation, wenn Lamivudin allein zur

Behandlung einer chronischen Hepatitis B angewendet wird.

Übertragung von Hepatitis B

Es liegen begrenzte Informationen zur materno-fetalen Transmission des Hepatitis-B-Virus bei

schwangeren Frauen vor, die mit Lamivudin behandelt wurden. Die empfohlenen

Standardtherapien zur Hepatitis-B-Virus-Immunisierung bei Kindern sollten angewandt werden.

Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass es nicht erwiesen ist, dass eine Behandlung

mit Lamivudin das Risiko der Übertragung des Hepatitis-B-Virus auf andere herabsetzt, und dass

daher weiterhin angemessene Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Lamivudin soll nicht mit irgendeinem anderen Lamivudin oder Emtricitabin enthaltenden

Arzneimittel eingenommen werden (siehe Abschnitt 4.5).

Die Kombination von Lamivudin mit Cladribin wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).

Lamivudin Aurobindo enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist

nahezu „natriumfrei“.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.

Die Wahrscheinlichkeit metabolischer Wechselwirkungen ist aufgrund der begrenzten

Metabolisierung und Plasmaproteinbindung und der fast vollständigen renalen Ausscheidung des

unveränderten Arzneistoffs gering.

Lamivudin wird hauptsächlich durch aktive Sekretion über das Transportsystem für Kationen in der

Niere ausgeschieden. Die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen gleichzeitig

verabreichten Arzneimitteln sollte in Betracht gezogen werden, vor allem wenn diese Arzneimittel

hauptsächlich durch aktive Sekretion speziell über das Transportsystem für Kationen

ausgeschieden werden, wie z. B. Trimethoprim. Andere Arzneimittel (z. B. Ranitidin, Cimetidin)

werden nur teilweise über diesen Mechanismus ausgeschieden und zeigten keine

Wechselwirkungen mit Lamivudin.

Bei Substanzen, die hauptsächlich durch aktiven Anionentransport oder durch glomeruläre

Filtration ausgeschieden werden, sind klinisch signifikante Wechselwirkungen mit Lamivudin

unwahrscheinlich.

Die Verabreichung von Trimethoprim/Sulfamethoxazol 160 mg/800 mg erhöhte die Lamivudin-

Exposition um ca. 40 %. Lamivudin hatte keine Wirkung auf die Pharmakokinetik von

Trimethoprim oder Sulfamethoxazol. Solange jedoch keine Niereninsuffizienz vorliegt, ist eine

Anpassung der Dosierung von Lamivudin nicht notwendig.

Es wurde ein mäßiger Anstieg (28 %) der maximalen Serumkonzentration (C

) von Zidovudin

beobachtet, wenn Zidovudin zusammen mit Lamivudin verabreicht wurde. Insgesamt wurde der

AUC-Wert jedoch nicht signifikant verändert. Zidovudin hat keine Auswirkungen auf die

Pharmakokinetik von Lamivudin (siehe Abschnitt 5.2).

Lamivudin hat keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen mit α-Interferon, wenn beide

Arzneimittel gemeinsam verabreicht werden. Es wurden keine Hinweise für klinisch signifikante

Wechselwirkungen bei Patienten beobachtet, die Lamivudin zusammen mit gängigen

immunsupprimierenden Arzneimitteln eingenommen haben (z. B. Cyclosporin A). Klinische

Studien zu Wechselwirkungen wurden jedoch nicht durchgeführt.

Emtricitabin

Aufgrund der Ähnlichkeiten sollte Lamivudin nicht zusammen mit anderen Cytidin-Analoga, wie

z. B. Emtricitabin, verabreicht werden. Außerdem sollte Lamivudin nicht zusammen mit anderen

Lamivudinhaltigen Arzneimitteln eingenommen werden (siehe Abschnitt 4.4).

Cladribin

In vitro

hemmt Lamivudin die intrazelluläre Phosphorylierung von Cladribin. Im Falle einer

Kombination in der klinischen Anwendung führt dies zu einem möglichen Risiko eines

Wirksamkeitsverlustes von Cladribin. Einige klinischen Befunde stützen ebenfalls eine mögliche

Wechselwirkung zwischen Lamivudin und Cladribin. Deshalb wird die gleichzeitige Anwendung

von Lamivudin mit Cladribin nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4).

Sorbitol

Die gleichzeitige Anwendung von Sorbitol-Lösung (3,2 g, 10,2 g, 13,4 g) und einer Einmaldosis

von 300 mg (HIV-Tagesdosis für Erwachsene) Lamivudin Lösung zum Einnehmen führte bei

Erwachsenen zu einer dosisabhängigen Verringerung der Lamivudin-Exposition (AUC

) um

14 %, 32 % bzw. 36 % und zu einer dosisabhängigen Verringerung der C

von Lamivudin um

28 %, 52 % bzw. 55 %. Eine dauerhafte Anwendung von Lamivudin zusammen mit Arzneimitteln,

die Sorbitol oder andere osmotisch wirkende Polyalkohole oder Monosaccharidalkohole (z. B.

Xylitol, Mannitol, Lactitol, Maltitol) enthalten, sollte möglichst vermieden werden. Wenn die

dauerhafte gleichzeitige Einnahme nicht vermieden werden kann, sollte eine häufigere

Überwachung der HIV-1-Viruslast in Betracht gezogen werden.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Tierexperimentelle Studien mit Lamivudin zeigten einen Anstieg der frühen Embryoletalität bei

Kaninchen, jedoch nicht bei Ratten (siehe Abschnitt 5.3). Es wurde gezeigt, dass Lamivudin beim

Menschen plazentagängig ist.

Die verfügbaren Humandaten des antiretroviralen Schwangerschaftsregisters, die von über 1.000

Schwangerschaftsausgängen nach Exposition im 1. Trimester und über 1.000

Schwangerschaftsausgängen nach Exposition im 2. und 3. Trimester berichten, deuten nicht auf ein

Fehlbildungsrisiko und fetale/neonatale Effekte hin. Weniger als 1 % dieser Frauen wurden

aufgrund von HBV behandelt. Die Mehrheit wurde aufgrund von HIV mit höheren Dosen und

anderen Begleitmedikationen behandelt. Sofern klinisch indiziert, kann Lamivudin während der

Schwangerschaft angewendet werden.

Bei Patientinnen, die unter der Behandlung mit Lamivudin schwanger werden, sollte die

Möglichkeit eines Hepatitis-Rückfalls nach Absetzen von Lamivudin in Betracht gezogen werden.

Stillzeit

Auf der Basis von mehr als 200 auf eine HIV-Infektion hin behandelten Mutter/Kind-Paaren sind

die Serumkonzentrationen von Lamivudin bei gestillten Säuglingen von gegen HIV behandelten

Müttern sehr niedrig (weniger als 4 % der mütterlichen Serumkonzentrationen) und fallen

schrittweise bis unter die Nachweisgrenze ab, wenn gestillte Säuglinge ein Alter von 24 Wochen

erreichen. Die Gesamtmenge an Lamivudin, die ein gestillter Säugling zu sich nehmen kann, ist

sehr niedrig und führt daher zu einer Exposition, bei der wahrscheinlich nur eine suboptimale

Wirkung zu erwarten ist. Wenn entsprechende Maßnahmen zur Hepatitis-B-Prävention bei der

Geburt durchgeführt wurden, stellt eine mütterliche Hepatitis B keine Kontraindikation für das

Stillen dar; auch gibt es keinen Hinweis, dass die niedrigen Lamivudin-Konzentrationen in der

Muttermilch zu unerwünschten. Wirkungen bei gestillten Säuglingen führen können. Daher kann

das Stillen bei stillenden Müttern unter einer Hepatitis-B-Behandlung mit Lamivudin angesichts

des Nutzens des Stillens für das Kind und des Nutzens der Behandlung der Mutter in Betracht

gezogen werden. Bei einer maternalen HBV-Transmission trotz ausreichender Prophylaxe sollte

eine Unterbrechung des Stillens in Betracht gezogen werden, um das Risiko eines Auftretens von

Lamivudin-resistenten Mutanten beim Säugling zu verringern.

Fertilität

Reproduktionsstudien an Tieren zeigten keine Auswirkung auf die männliche oder weibliche

Fertilität (siehe Abschnitt 5.3).

Mitochondriale Funktionsstörung

Für Nukleosid- und Nukleotidanaloga wurde

in vitro

in vivo

nachgewiesen, dass sie

mitochondriale Schädigungen unterschiedlichen Ausmaßes verursachen. Es liegen Berichte über

mitochondriale Funktionsstörungen bei Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal

gegenüber Nukleosidanaloga exponiert waren (siehe Abschnitt 4.4).

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Die Patienten sollten darüber informiert werden, dass im Zusammenhang mit der Anwendung von

Lamivudin über Unwohlsein und Abgeschlagenheit berichtet wurde. Der klinische Zustand des

Patienten und das Nebenwirkungsprofil von Lamivudin sind bei der Beurteilung der Fähigkeit des

Patienten, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, in Betracht zu ziehen.

4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Häufigkeit von Nebenwirkungen und Laborwertveränderungen (mit Ausnahme der

Erhöhungen der ALT (GPT)- und CPK-Werte, wie weiter unten beschrieben) waren zwischen den

mit Placebo und den mit Lamivudin behandelten Gruppen vergleichbar. Die am häufigsten

berichteten Nebenwirkungen waren allgemeines Krankheitsgefühl und Müdigkeit, Infektionen der

Atemwege, Rachen- und Tonsillen-Beschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein und

Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe.

Tabellarische Liste der Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind weiter unten nach Organsystemklassen und Häufigkeit aufgelistet.

Häufigkeitseingruppierungen erfolgten nur bei den Nebenwirkungen, die zumindest als

möglicherweise ursächlich im Zusammenhang mit Lamivudin stehend eingestuft wurden. Die

Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥

1/1.000, < 1/100), selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Die den Nebenwirkungen zugeordneten Häufigkeitskategorien beruhen hauptsächlich auf

Erfahrungen aus klinischen Studien, in denen insgesamt 1.171 Patienten mit chronischer

Hepatitis B Lamivudin 100 mg erhielten.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufigkeit nicht

bekannt:

Thrombozytopenie

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

Angioödem

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr selten:

Laktatazidose

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr häufig:

erhöhte ALT (GPT)-Werte (siehe Abschnitt 4.4)

Über Exazerbationen einer Hepatitis, die primär anhand von Erhöhungen der Serum-

ALT (GPT)- Werte erkannt worden waren, wurde unter der Behandlung und nach

Absetzen von Lamivudin berichtet. Die meisten Nebenwirkungen waren

selbstlimitierend, jedoch wurden sehr selten auch fatale Ausgänge beobachtet (siehe

Abschnitt 4.4).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig:

Hautausschlag, Juckreiz

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig:

erhöhte CPK-Werte

Häufig:

Muskelerkrankungen einschließlich Myalgie und Krämpfe*

Häufigkeit nicht

bekannt:

Rhabdomyolyse

* In Phase III-Studien war die in der Lamivudin-Behandlungsgruppe beobachtete Häufigkeit nicht

größer als die in der Placebo-Gruppe beobachtete Häufigkeit.

Kinder und Jugendliche

Basierend auf den begrenzten Daten bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren

wurden im Vergleich zu Erwachsenen keine neuen Sicherheitsbedenken identifiziert.

Andere besondere Patientengruppen

Bei HIV-infizierten Patienten wurden Fälle von Pankreatitis und peripherer Neuropathie (oder

Parästhesie) berichtet. Bei Patienten mit chronischer Hepatitis B wurde kein Unterschied in der

Häufigkeit dieser Ereignisse zwischen den mit Placebo und den mit Lamivudin behandelten

Patienten beobachtet.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.

Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung

dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-

Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Die Verabreichung von Lamivudin in sehr hoher Dosierung führte in tierexperimentellen Studien,

die zur akuten Toxizität durchgeführt wurden, zu keiner Organtoxizität. Bezüglich der Folgen von

akuter Überdosierung bei Menschen gibt es nur begrenzt Daten. Über Todesfälle wurde nicht

berichtet und die Patienten erholten sich. Es konnten keine spezifischen Anzeichen oder Symptome

in der Folge einer solchen Überdosierung festgestellt werden.

Im Falle einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Intoxikation zu beobachten und,

wenn erforderlich, die notwendige unterstützende Therapie einzuleiten. Da Lamivudin dialysierbar

ist, kann eine Hämodialyse bei der Behandlung der Überdosierung durchgeführt werden, obgleich

dieses nicht gezielt untersucht wurde.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe - Antivirale Mittel zur systemischen Anwendung, nukleosidale

und nukleotidale Inhibitoren der reversen Transkriptase, ATC Code: J05AF05.

Lamivudin ist ein antiviraler Wirkstoff, der eine hohe Aktivität gegenüber dem Hepatitis-B-Virus

in allen getesteten Zelllinien sowie bei experimentell infizierten Tieren aufweist.

Lamivudin wird sowohl von infizierten als auch von nicht infizierten Zellen zum Triphosphat (TP)

metabolisiert, welches die aktive Form der Substanz darstellt. Die intrazelluläre Halbwertzeit des

Triphosphats in Hepatozyten beträgt 17 bis 19 Stunden

in vitro

. Lamivudin-TP wirkt als Substrat

für die virale Polymerase des HBV. Die Bildung weiterer viraler DNA wird durch den Einbau von

Lamivudin-TP in die DNA-Kette und mit daraus folgendem Abbruch der Kette blockiert.

Lamivudin-TP greift nicht in den normalen zellulären Desoxynukleotidmetabolismus ein. Es ist

auch nur ein schwacher Inhibitor der

- und

-DNA-Polymerasen in Säugern. Weiterhin hat

Lamivudin-TP nur eine geringe Wirkung auf den DNA-Gehalt von Säugetierzellen.

In Studien zu möglichen Arzneistoffwirkungen auf die Mitochondrienstruktur, den DNA-Gehalt

und die DNA-Funktion zeigte Lamivudin keine nennenswerten toxischen Effekte. Es hat ein sehr

geringes Potential, den DNA-Gehalt der Mitochondrien zu erniedrigen und wird nicht dauerhaft in

die mitochondriale DNA eingebaut. Es wirkt nicht als ein Inhibitor der mitochondrialen DNA-

Polymerase gamma.

Klinische Erfahrung

Erfahrungen bei Patienten mit HBeAg-positiver CHB sowie kompensierter Lebererkrankung

In kontrollierten Studien wurde durch eine einjährige Behandlung mit Lamivudin die HBV-DNA-

Replikation signifikant unterdrückt [bei 34 bis 57 % der Patienten auf Werte unterhalb der

Nachweisgrenze (Hybridisierungstest in Lösung von Abbott Genostics, untere Nachweisgrenze

< 1,6 pg/ml)], die ALT (GPT)-Werte normalisiert (bei 40 bis 72 % der Patienten), eine HBeAg-

Serokonversion induziert (Verlust von HBeAg und Nachweis von HBeAg-Antikörpern mit HBV-

DNA-Verlust [mittels konventionellem Test] bei 16 bis 18 % der Patienten), die Histologie

verbessert (38 bis 52 % der Patienten zeigten eine Verringerung des histologischen Aktivitätsindex

nach Knodell [HAI]) um ≥ 2 Punkte) und das Fortschreiten der Fibrose (bei 3 bis 17 % der

Patienten) sowie das Fortschreiten zur Zirrhose verzögert.

Die Fortsetzung der Lamivudin-Behandlung über weitere 2 Jahre führte bei Patienten, bei denen in

den anfänglich kontrollierten Studien nach einem Jahr keine HBeAg-Serokonversion erzielt werden

konnte, zu einer weiteren Verbesserung des Fibrosegrades. 41 von 82 (50 %) Patienten mit der

YMDD-Mutante des HBV und 40 von 56 (71 %) ohne YMDD-Mutante des HBV zeigten eine

Verbesserung der Leberentzündung. Eine Verbesserung des Fibrosegrades trat bei 19 von 30

(63 %) Patienten ohne YMDD-Mutante und bei 22 von 44 (50 %) Patienten mit der YMDD-

Mutante auf. Im Vergleich zu den Werten vor der Behandlung zeigten fünf Prozent (3/56) der

Patienten ohne YMDD- Mutante und 13 % (11/82) der Patienten mit der YMDD-Mutante eine

Verschlechterung der Leberentzündung. Eine Progression bis zur Zirrhose trat bei 4 von 68 (6 %)

der Patienten mit der YMDD-Mutante auf, während kein Patient ohne YMDD-Mutante eine

Zirrhose entwickelte.

In einer Studie bei asiatischen Patienten über einen verlängerten Behandlungszeitraum

(NUCB3018) betrugen die HBeAg-Serokonversionsraten und die ALT (GPT)-

Normalisierungsraten am Ende der 5-jährigen Behandlungsdauer 48 % (28/58) bzw. 47 % (15/32).

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Dokumentverlauf anzeigen

Teilen Sie diese Informationen