KARIS 10 CS Kapselsuspension

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
100 g/l lambda-Cyhalothrin
Verfügbar ab:
Cheminova Deutschland GmbH
Darreichungsform:
Kapselsuspension
Zusammensetzung:
100 g/l lambda-Cyhalothrin
Klasse:
Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich
Therapiegruppe:
Insektizid
Zulassungsnummer:
007472-00

Handelsbezeichnung

KARIS 10 CS

Zulassungsnummer

007472-00

Zulassungsinhaber

Cheminova Deutschland GmbH

Weitere Vertriebsfirmen

Zulassungsende

31.03.18

Wirkungsbereich

Insektizid

Wirkstoffgehalt

100 g/l lambda-Cyhalothrin

Formulierung

Kapselsuspension

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 20/22 : Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 2 : Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

S 13 : Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 46 : Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Achtung

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Ausrufezeichen, Umwelt

Gefahrenhinweise (GHS)

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

Anwendungs-

bestimmungen

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für

indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Auflagen

NB6623: Das Mittel darf in Mischung mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese-

Hemmer an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, nur abends nach dem

täglichen Bienenflug bis 23:00 Uhr angewendet werden, es sei denn, die Anwendung dieser Mischung an

blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, ist ausweislich der

Gebrauchsanleitung des Fungizids auch während des Bienenfluges ausdrücklich erlaubt.

Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl.I S 1410, beachten.

NN3001: Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

NN3002: Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

NN410: Das Mittel wird als schädigend für Populationen von Bestäuberinsekten eingestuft.

Anwendungen des Mittels in die Blüte sollten vermieden werden oder insbesondere zum Schutz von

Wildbienen in den Abendstunden erfolgen.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SF1931: Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen erst nach dem Abtrocknen des

Spritzbelages durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden danach sind dabei der Schutzanzug gegen

Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

SF245-01: Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

SS120: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des

anwendungsfertigen Mittels.

SS2202: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei

der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.

WMI3A: Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe): 3A

Hinweise

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4).

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