Ichthoseptal Lösung

Land: Deutschland

Sprache: Deutsch

Quelle: BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)
01-09-2006

Wirkstoff:

Chloramphenicol, Natriumbituminosulfonat, hell

Verfügbar ab:

Ichthyol-Gesellschaft Cordes, Hermanni & Co. (GmbH & Co.) KG

ATC-Code:

D06AX52

INN (Internationale Bezeichnung):

Chloramphenicol, sodium bituminosulphonate, bright

Darreichungsform:

Lösung

Zusammensetzung:

Chloramphenicol 1.g; Natriumbituminosulfonat, hell 0.5g

Einheiten im Paket:

Flaschen mit 50 g N2 und 100 g N3 Lösung

Verschreibungstyp:

Verschreibungspflichtig

Therapiegruppe:

Chloramphenicol, Kombinationen

Anwendungsgebiete:

Infizierte Hautkrankheiten, wie schweren Formen der Akne (z. B. Akne pustulosa, conglobata und necroticans), Impetigo, impetiginisierte Dermatosen, Folliculitis.

Berechtigungsstatus:

gültig

Fachinformation

                                1. Bezeichnung des Arzneimittels
Ichthoseptal
, Lösung
2. Qualitative und quantitative
Zusammensetzung
100 g Lösung enthalten: Wirkstoffe:
Natriumbituminosulfonat
(Ichthyol
-Natrium), hell 0,5 g
Chloramphenicol 1 g
Sonstige Bestandteile siehe unter Ab-
schnitt 6.1.
3. Darreichungsform
Lösung
4. Klinische Angaben
4.1 Anwendungsgebiete
Infizierte Hautkrankheiten, wie schweren For-
men der Akne (z. B. Akne pustulosa, conglo-
bata und necroticans), Impetigo, impetigini-
sierte Dermatosen, Folliculitis.
4.2 Dosierung,
Art und Dauer der Anwendung
Ichthoseptal
 Lösung wird zwei- bis dreimal
täglich dünn auf die erkrankten Hautstellen
aufgetragen.
Die Behandlung kann bis zum Abklingen der
Beschwerden fortgeführt werden.
4.3 Gegenanzeigen
Nachgewiesene Überempfindlichkeit gegen
Natriumbituminosulfonat oder andere sulfo-
nierte Schieferöle und/oder Chlorampheni-
col bzw. eines der anderen Amphenicol-
Derivate sowie gegen einen der sonstigen
Bestandteile.
Blutkrankheiten (wie z. B. aplastische An-
ämie, Panmyelopathie, hämolytischer Ikte-
rus), akut intermittierende Porphyrie, schwe-
re Leberfunktionsstörungen, Schwanger-
schaft (insbesondere im letzten Trimenon),
Stillzeit.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vor-
sichtsmaßnahmen für die Anwendung
Die lokale Anwendung sollte nur nach sorg-
fältiger Indikationsstellung erfolgen.
Kontakt mit den Augen oder offenen Wun-
den vermeiden.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen
Arzneimitteln und sonstige
Wechselwirkungen
Natriumbituminosulfonat, hell kann andere
Wirkstoffe solubilisieren und dadurch deren
Aufnahme in die Haut verstärken. Wenn
Chloramphenicol in die Blutbahn gelangt,
können bei der Kombination von Chloram-
phenicol mit anderen potentiell hämotoxi-
schen Substanzen (z. B. Sulfonamide, Phe-
nothiazin, Phenylbutazon, Diphenylhydan-
toin) die Wirkungen auf das hämatopoeti-
sche System verstärkt werden. Durch Chlor-
amphenicol kann die Toxizität von Methotre-
xat gesteigert werden.
Der gleichzeitige zusätzliche Gebrauch von
anderen top
                                
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