Butisan Suspensionskonzentrat

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
500 g/l Metazachlor
Verfügbar ab:
BASF SE
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
500 g/l Metazachlor
Klasse:
Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich
Therapiegruppe:
Herbizid
Zulassungsnummer:
033401-00

Handelsbezeichnung

Butisan

Zulassungsnummer

033401-00

Zulassungsinhaber

BASF SE

Weitere Vertriebsfirmen

Zulassungsende

31.03.18

Wirkungsbereich

Herbizid

Wirkstoffgehalt

500 g/l Metazachlor

Formulierung

Suspensionskonzentrat

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

R 22 : Gesundheitsschädlich beim Verschlucken

R 38 : Reizt die Haut

R 40 : Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

S 36/37 : Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen

S 2 : Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

S 13 : Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 46 : Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Enthält Metazachlor. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

Anwendungs-

bestimmungen

NG346: Innerhalb von 3 Jahren darf die maximale Aufwandmenge von 1000 g Metazachlor pro Hektar

auf derselben Fläche - auch in Kombination mit anderen diesen Wirkstoff enthaltenden

Pflanzenschutzmitteln - nicht überschritten werden.

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für

indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

NW604: Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern

festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten,

soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat.

Auflagen

NW261: Das Mittel ist fischgiftig.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW265: Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

SS120: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des

anwendungsfertigen Mittels.

SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim

Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

SS2202: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei

der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.

VH389: Im technischen Wirkstoff Metazachlor darf der Gehalt an Toluol 0,5 g/kg nicht überschreiten..

Hinweise

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4).

NN130: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris

(Wolfspinnen) eingestuft.

NN160: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata

(Kurzflügelkäfer) eingestuft.

NN165: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer)

eingestuft.

NN170: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege)

eingestuft.

NN1842: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi

(Brackwespe) eingestuft.

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