Perdophen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Perdophen Filmtablette 200 mg
  • Dosierung:
  • 200 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Perdophen Filmtablette 200 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anti-entzündliche und antirheumatische Produkte

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE196637
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Oktober2016

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

PERDOPHEN, 200 mg, Filmtabletten

Ibuprofen Lysinat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes, Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

- Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an

Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Perdophen und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Perdophen beachten?

3. Wie ist Perdophen anzuwenden?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Perdophen aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST PERDOPHEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Bei Perdophen handelt es sich um ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel.

Perdophen ist angezeigt zur Linderung von Schmerzen und Fieber.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an

Ihren Arzt.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PERDOPHEN BEACHTEN?

Perdophen darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie allergisch gegen ein anderes nichtsteroidales entzündungshemmendes

Arzneimittel sind (etwa Aspirin oder Ibuprofen). Bei Patienten, die überempfindlich

gegen andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel sind, können

Kreuzreaktionen auftreten.

wenn Sie ein Magengeschwür am Eingang des Dünndarms haben.

wenn Sie in Zusammenhang mit der zuvorigen Anwendung von NSAR jemals unter

Magenblutungen oder Perforation litten.

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wenn Sie nach der Einnahme von nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln

(wie Aspirin oder Ibuprofen) jemals unter Kurzatmigkeit, Asthma, laufender Nase oder

Nesselsucht litten.

wenn der Patient unter 12 Jahren ist.

wenn Sie sich im dritten Trimester Ihrer Schwangerschaft befinden (siehe Abschnitt

„Schwangerschaft“).

wenn Sie unter schwerwiegendem Leberversagen, Nierenversagen oder Herzversagen

leiden.

wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen des Immunsystems leiden (systemischer Lupus

erythematodes und andere Kollagenerkrankungen).

kurz vor oder nach einer Herzoperation.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor

Sie Perdophen anwenden.

Wenn Sie an Asthma leiden oder gelitten haben. Wenn Sie unter Asthma, einer chronisch

laufenden Nase, Neben- oder Stirnhöhlenentzündungen, Nasenpolypen oder Allergien

leiden oder gelitten haben, kann es zu Kurzatmigkeit kommen.

Wenn Sie Darmprobleme haben oder vor Kurzem hatten (Colitis ulcerosa oder Morbus

Crohn).

Wenn Sie ein Magengeschwür hatten.

Wenn Sie Gerinnungs- oder Blutungstörungen hatten.

Wenn Sie jemals unter Bluthochdruck und/oder Herzversagen gelitten haben.

Wenn Sie unter schwerwiegenden Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen leiden.

Besondere medizinische Überwachung ist erforderlich, wenn PERDOPHEN unmittelbar

nach einem umfangreichen chirurgischen Eingriff angewendet wird.

Nebenwirkungen können auf ein Minimum reduziert werden, indem die niedrigst

mögliche Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.

Wenn Sie unter Herz-, Nieren- oder Leberversagen leiden und feuchtigkeitsableitende

Arzneimittel anwenden oder einen Feuchtigkeitsverlust erlitten haben, müssen die

Harnausscheidung und die Nierenfunktion überprüft werden.

Bei langfristiger Anwendung ist besonders auf die Nierenfunktion zu achten. Im

Allgemeinen kann die tägliche Anwendung von Schmerzmitteln, besonders die

Kombination verschiedener Schmerzmittel, zu bleibenden Schäden in Verbindung mit

dem Risiko des Nierenversagens (Analgetikanephropathie) führen.

Wenn sich die Schmerzen oder das Fieber verschlimmern oder weitere Symptome

auftreten, müssen Sie die Behandlung abbrechen.

Wenn Sie unter Windpocken leiden.

Entzündungshemmer/Schmerzstiller wie Ibuprofen können in Zusammenhang stehen mit einem

gering erhöhten Risiko für Myokardinfarkte oder Schlaganfall, besonders bei hohen Dosen. Die

empfohlenen Dosen oder die empfohlene Behandlungsdauer darf nicht überschritten werden.

Besprechen Sie die Behandlung in den folgenden Fällen mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie

Perdophen einnehmen:

Wenn Sie Herzprobleme, einschließlich Herzversagen, oder Angina (Brustschmerzen) haben,

oder einen Myokardinfarkt, eine Bypassoperation, eine periphere arterielle

Verschlusskrankheit (mangelhafte Durchblutung der Beine oder Füße als Folge von

verengten oder blockierten Adern) oder einen Schlaganfall (einschließlich eines „kleinen

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Schlaganfalls“, auch als transitorische ischämische Attacke oder TIA bezeichnet) hatten.

Wenn Sie unter Bluthochdruck, Diabetes oder hohen Cholesterinwerten leiden, wenn Sie eine

familiäre Belastung hinsichtlich Herzproblemen oder Schlaganfällen haben oder Sie rauchen.

Wenn Sie andere NSAR einnehmen (einschließlich COX-2-Hemmer).

Wenn Sie in Zusammenhang mit der Anwendung dieses Arzneimittels unter Magen-

Darm-Blutungen, Magengeschwüren oder Perforationen gelitten haben. Diesen

Erkrankungen gehen nicht zwangsläufig entsprechende Anzeichen voraus und sie

beschränken sich nicht ausschließlich auf Patienten mit einer Vorgeschichte der

entsprechenden Erkrankungen. Sie können tödlich sein. Treten Magen-Darm-Blutungen

oder Magengeschwüre auf, muss die Behandlung unmittelbar abgebrochen werden.

Schwerwiegende Hautreaktionen (etwa Stevens-Johnson-Syndrom) werden äußerst selten

in Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR berichtet. Die Anwendung von

Perdophen muss bei ersten Anzeichen von Hautausschlag, Verletzungen der Schleimhäute

oder anderen Anzeichen allergischer Reaktionen unmittelbar abgebrochen werden.

Bei langfristiger Anwendung hoher Dosen in Zusammenhang mit Erkrankungen, die

nicht in dieser Packungsbeilage erwähnt sind, können Kopfschmerzen entstehen.

Diese Kopfschmerzen dürfen nicht mit noch höheren Dosen behandelt werden.

In Zusammenhang mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Erkrankungen ist es,

besonders bei älteren Patienten, beim Auftreten ungewöhnlicher Bauchschmerzen

(besonders bei Magen-Darm-Blutungen) angezeigt, sich an einen Arzt zu wenden,

besonders wenn es sich um den Behandlungsbeginn handelt.

Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und

Jugendlichen.

Wenn Sie allergisch gegen Aspirin sind. Ibuprofen kann bei diesen Patienten zu schweren

allergischen Reaktionen führen. Symptome können sein: Nesselsucht, Gesichtsschwellungen,

Asthma (pfeifendes Luftholen), Schock, Hautrötung, Hautausschlag in Form von

Blasenbildung. Sollte eines dieser Symptome auftreten, müssen Sie die Behandlung

unmittelbar unterbrechen und einen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Perdophen kann die blutverdünnende Wirkung von Aspirin vermindern.

In Verbindung mit Alkohol besteht ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen.

Bei älteren Patienten können in Verbindung mit diesem Arzneimittel Nebenwirkungen

häufiger auftreten. Bei Anwendung hoher Dosen oder bei langfristiger Anwendung von

Ibuprofen bei älteren Menschen muss die Nierenfunktion überwacht werden.

Perdophen kann es schwieriger machen, schwanger zu werden. Sollten Sie derzeit

versuchen, schwanger zu werden, so müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.

Setzen Sie Ihren Arzt in Kenntnis, wenn eine der oben stehenden Warnungen auf Sie zutrifft,

oder dies in der Vergangenheit der Fall war.

Anwendung von Perdophen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

anzuwenden.

Perdophen kann andere Arzneimittel beeinflussen oder durch diese beeinflusst werden. Beispiele:

Blutverdünner (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung, z. B.

Aspirin/Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)

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Blutdrucksenker (ACE-Hemmer wie Captopril, Betablocker wie Atenolol, Angiotensin-II-

Rezeptorantagonisten, wie Losaratan)

Setzen Sie ihn besonders in Kenntnis, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (wie Aspirin oder Ibuprofen)

oder Corticosteroide, da diese die Magen-Darm-Nebenwirkungen (wie etwa

Verdauungsstörungen oder Durchfall) verstärken können.

Blutverdünner (etwa Warfarin), da NSAR die Wirksamkeit dieser Arzneimittel verstärken

kann.

Thrombozytenaggregationshemmer (etwa Acetylsalicylsäure) und selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel gegen Depressionen), da dadurch das Risiko von

Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt erhöht werden kann.

Blutdrucksenkende Arzneimittel und harntreibende Arzneimittel, da NSAR die Wirkung dieser

Arzneimittel verringern kann und ein mögliches höheres Risiko für die Nieren bestehen kann.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie ausreichend über den Tag verteilt trinken.

Lithium (ein Arzneimittel gegen Depressionen). Die gleichzeitige Anwendung von

Perdophen kann zum Anstieg des Lithiumspiegels im Serum führen.

Methotrexat (ein Arzneimittel gegen Krebs- und Rheumaerkrankungen). Die gleichzeitige

Anwendung von Perdophen kann zum Anstieg des Methotrexatspiegels im Serum führen.

Tacrolimus (ein Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion), da das Risiko für

Nierentoxizität erhöht ist.

Ciclosporin (ein Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion), da es eingeschränkte

Beweise dafür gibt, dass das Risiko für Nierentoxizität erhöht ist.

Phenytoin. Hohe Dosen Perdophen können die Wirkung von Phenytoin verstärken.

Feuchtigkeitsableitende Arzneimittel, da die Kombination mit Perdophen die

feuchtigkeitsableitende Wirkung vermindern kann.

Den Kaliumhaushalt beeinflussende Arzneimittel. Die gleichzeitige Anwendung von

Perdophen kann zu Hyperkaliämie führen.

Einige weitere Arzneimittel können ebenfalls die Behandlung mit Perdophen beeinflussen oder

von dieser beeinflusst werden. Wenden Sie sich darum stets an Ihren Arzt, bevor Sie Perdophen

zusammen mit anderen Arzneimitteln verwenden.

Anwendung von Perdophen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Der Genuss von Alkohol kann das Risiko von Magen-Darm-Nebenwirkungen erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Die Anwendung von Perdophen während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.

Wie bei allen Arzneimitteln müssen Sie Ihren Arzt vor der Anwendung von Perdophen

darauf hinweisen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden.

Wenden Sie Perdophen nicht während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate an. Vermeiden

Sie die Anwendung dieses Arzneimittels während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft,

wenn nicht anders vom Arzt angeordnet.

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Stillzeit

Die Anwendung von Perdophen während der Stillzeit wird nicht empfohlen.

Wie bei allen Arzneimitteln müssen Sie Ihren Arzt vor der Anwendung von Perdophen

darauf hinweisen, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Perdophen kann bei besonders empfindlichen Patienten Schwindel und Müdigkeit

verursachen. Sollten Sie sich schwindelig fühlen, fahren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie

keine Maschinen oder führen Sie keine gefährlichen Aktivitäten aus, bei denen Wachsamkeit

erforderlich ist.

3. WIE IST PERDOPHEN ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt …

- Bei Erwachsenen und Kindern ab 12

Jahren:

Alle 4 bis 6 Stunden 1 Tablette bis die Symptome verschwunden sind.

Halten die Schmerzen oder das Fieber nach der Einnahme 1 Tablette noch an, können Sie

eine weitere Tablette einnehmen. Nehmen Sie nicht mehr als 6 Tabletten pro Tag ein.

Nehmen Sie Perdophen bei Schmerzen nicht länger als 5 Tage und bei Fieber nicht länger als

3 Tage ein, ohne Ihren Arzt um Rat zu fragen.

Ist dieses Arzneimittel bei Jugendlichen (zwischen 12 und 18 Jahren) länger als 3 Tage

erforderlich oder werden die Symptome stärker, muss ein Arzt konsultiert werden.

Damit Perdophen schneller wirken kann, nehmen Sie das Arzneimittel vorzugsweise mit

etwas Wasser ein. Sollten Sie Magenbeschwerden haben, können Sie das Arzneimittel auch

mit der Nahrung einnehmen.

- Bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion: Es kann erforderlich sein, die Dosis zu

verringern oder die Behandlung mit Perdophen zu unterbrechen.

Anwendungsform

Orale Anwendung.

Wenn Sie eine größere Menge von Perdophen angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Perdophen angewendet oder eingenommen haben, als Sie

sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder die Giftnotzentrale

(070/245.245). Dies gilt auch, wenn nur Vermutungen einer Vergiftung vorliegen und noch

keine Symptome aufgetreten sind, damit schnell entsprechende Maßnahmen getroffen

werden können. Nennen Sie Ihrem Gesprächspartner den Namen des Arzneimittels und

welche Menge eingenommen wurde.

Zu hohe Dosen dieses Arzneimittels können zu folgenden Symptomen führen: Schläfrigkeit,

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen und selten

Nierenstörungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern.

In schwerwiegenden Fällen wird Ihr Arzt umgehend die erforderlichen Maßnahmen

ergreifen.

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Information für den Arzt: Magenspülung und induziertes Erbrechen kann angezeigt sein,

gefolgt von der Gabe von Aktivkohle.

Wenn Sie die Anwendung von Perdophen vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Anwendung von Perdophen abbrechen

Nicht zutreffend.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Ihrem Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit,

Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen wie Durchfall, Sodbrennen, Bauchschmerzen,

Blähungen, Verstopfung, Erbrechen und Übelkeit, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative

Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sowie Hautausschlag.

Magengeschwüre, Perforationen oder Magen-Darm-Blutungen, manchmal tödlich, können

auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Seltenere Nebenwirkungen sind Blutungen im

Verdauungstrakt, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag und Schwellung),

Asthmanfälle, eine Verschlechterung der Nierenfunktion oder Hör- und Sehstörungen. Sehr

selten können abweichende Blutwerte oder Leberfunktionsstörungen auftreten.

Treten starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen oder Teerstuhl auf, ist das

Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen.

Bei regelmäßiger Anwendung können langfristig Nierenstörungen auftreten.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

häufig: 1 bis 10 von 100 Behandelten

gelegentlich: 1 bis 10 von 1000 Behandelten

selten: 1 bis 10 von 10.000 Behandelten

sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten

nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten

nicht abschätzbar.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen,

oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten

und Hautblutungen.

In diesen Fällen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche

Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte

unterbrochen werden.

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Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Angioödem.

Selten: anaphylaktische Reaktion und Überempfindlichkeitsreaktionen.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen.

Herzerkrankungen

Selten: Myokardinfarkt („Herzinfarkt“), Schlaganfall, Herzversagen und Herzklopfen.

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich:

Blutungen (nicht im Magen-Darm-Trakt).

Selten: Bluthochdruck.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit und Erbrechen.

Gelegentlich: Verstopfung, Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magen-

und Bauchschmerzen.

Selten: Blähungen, Magen-Darm-Entzündungen, Magen-Darm-Blutungen, Magen-Darm-

Geschwüre (gelegentlich mit Blutung oder Perforation), orale Beschwerden (lokales Brennen

oder Reizung) und Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Leberschäden (insbesondere bei der Langzeittherapie).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Juckreiz und Hautausschlag.

Selten:

Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema

exsudativum multiforme). In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren

Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung

(Varizelleninfektion) kommen.

Blasenbildung, auch Stevens-Johnson-Syndrom genannt, und toxische epidermale Nekrolyse.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: Nierenentzündung, nephrotisches Syndrom, Nierenversagen, Nierenfunktionsstörung und

Nierenpapillennekrose.

Sehr selten: Verminderung der Harnausscheidung und Schwellung (auch akutes Nierenversagen

möglich), Nierenschädigung oder erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut (erste Anzeichen

können sein: Verminderung der Harnausscheidung, allgemeines Unwohlsein).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Wie bei allen Arzneimitteln können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Gelegentlich : in Kombination mit Hautausschlag und Juckreiz.

Selten: Unterkühlung.

Sehr selten:

Starke Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem,

Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum

bedrohlichen Schock.

Verstärkung von Asthma.

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Nicht bekannt: Schmerzen oder Reaktionen am Verabreichungsort (nur bei Zäpfchen).

Augenerkrankungen

Selten

:

Verschwommene oder gestörte Sicht.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Selten

:

Symptome einer aseptischen Meningitis. Erste Anzeichen können sein: Nackensteifigkeit,

Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintrübung.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: asthmatische Symptome und Bronchospasmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über die Behörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, Abteilung

für Überwachung, Eurostation II, Victor Hortaplein 40/40, B-1060 Brüssel, Belgien (www.fagg.be;

patientinfo@fagg-afmps.be) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu

beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5. WIE IST PERDOPHEN AUFZUBEWAHREN?

Bei Zimmertemperatur (15–25 °C) aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. INHALT DER VERPACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Perdophen enthält

Der Wirkstoff ist: Ibuprofen Lysinat.

Perdophen 200 mg Filmtabletten enthalten 342 mg Ibuprofen Lysinat (das entspricht 200 mg

Ibuprofen) pro Tablette.

Die sonstigen Bestandteil sind: Povidon, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat,

Hydroxypropylmethylcellulose, Hydroxypropylcellulose und Titandioxid (E171).

Wie Perdophen aussieht und Inhalt der Packung

Perdophen 200 mg ist in einer Blisterverpackung aus PVC/PE/PVDC und Aluminium mit

20, 40 oder 100 (Klinikpackung) Filmtabletten erhältlich.

Möglicherweise ist das Arzneimittel nicht in allen Versionen erhältlich.

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Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Johnson & Johnson Consumer NV/SA

Antwerpseweg 15–17

B-2340 Beerse, Belgien

Hersteller

Janssen-Cilag S.p.A.

Via C. Janssen

I-04100 Borgo San Michele (Latina)

Italien

Johnson & Johnson Consumer NV/SA

Antwerpseweg 15-17

B-2340 Beerse

Zulassungsnummer

BE196637

Abgabe

Nicht verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 12/2016.

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