Omepraphar

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Omepraphar Magensaftresistente Hartkapsel 40 mg
  • Dosierung:
  • 40 mg
  • Darreichungsform:
  • Magensaftresistente Hartkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Omepraphar Magensaftresistente Hartkapsel 40 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Protonen-Pumpen-Hemmer

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE286246
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FUR DEN ANWENDER

Omepraphar 10 mg - 20 mg – 40 mg MAGENSAFTRESISTENTE HARTKAPSELN

Omeprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

WAS IN DIESER PACKUNGSBEILAGE STEHT

1.

Was ist Omepraphar und wofür wird es angewendet?

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Omepraphar beachten?

3.

Wie ist Omepraphar einzunehmen?

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Omepraphar aufzubewahren?

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

WAS IST OMEPRAPHAR UND WOFUR WIRD ES ANGEWENDET?

Omepraphar enthält den Wirkstoff Omeprazol. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die

″Protonenpumpen-Hemmer″ genannt werden. Sie wirken, indem sie die Menge an Säure, die Ihr Magen

produziert, senken.

Omepraphar wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen angewendet:

Bei Erwachsenen:

″Gastroösophageale Refluxkrankheit″ (oder GERD). Dabei strömt Säure aus Ihrem Magen in Ihre

Speiseröhre (die Röhre, die Ihren Rachen mit Ihrem Magen verbindet) zurück, was Schmerzen,

Entzündung und Sodbrennen verursacht.

Geschwüre im oberen Teil Ihres Darmkanals (Zwölffingerdarmgeschwür) oder in Ihrem Magen

(Magengeschwür).

Geschwüre, die mit Bakterien infiziert sind, die „Helicobacter pylori“ genannt werden. Wenn Sie diese

Erkrankung haben, kann Ihr Arzt auch Antibiotika verschreiben, um die Infektion zu behandeln und um

das Geschwür zu heilen.

Geschwüre, die durch Arzneimittel verursacht sind, die NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) genannt

werden. Omepraphar kann auch angewendet werden, um das Entstehen von Geschwüren zu vermeiden,

wenn Sie NSAR anwenden.

Eine überhöhte Säuremenge im Magen, die durch einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse verursacht ist

(Zollinger-Ellison-Syndrom).

Bei Kindern:

Kinder ab 1 Jahr und ≥ 10 kg:

″Gastroösophageale Refluxkrankheit″ (oder GERD). Dabei strömt Säure aus Ihrem Magen in Ihre

Speiseröhre (die Röhre, die Ihren Rachen mit Ihrem Magen verbindet) zurück, was Schmerzen,

Entzündung und Sodbrennen verursacht.

Bei Kindern können die Symptome der Erkrankung das Zurückfließen des Mageninhalts in den Mund

(Aufstoßen), Erbrechen und eine schlechtere Gewichtszunahme umfassen.

Kinder und Jugendliche ab 4 Jahren:

Geschwüre, die mit Bakterien infiziert sind, die ″Helicobacter pylori″ genannt werden. Wenn Ihr Kind diese

Erkrankung hat, kann Ihr Arzt auch Antibiotika verschreiben, um die Infektion zu behandeln und um das

Geschwür zu heilen.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON OMEPRAPHAR BEACHTEN?

Omepraphar darf nicht angewendet werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der Wirkstoffe von Omepraphar sind. Diese Wirkstoffe

sind unter Punkt 6 aufgelistet.

wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpen-Hemmer enthalten (z. B.

Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol).

wenn Sie ein Arzneimittel anwenden, das Nelfinavir enthält (bei einer HIV-Infektion).

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Omepraphar

einnehmen.

Besondere vorsicht bei der Anwendung von Omepraphar ist erforderlich

Omepraphar kann die Symptome anderer Erkrankungen maskieren. Wenn Sie daher vor oder während der

Einnahme von Omepraphar eines der folgenden Symptome feststellen, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt:

Sie nehmen ohne deutliche Ursache ab und haben Schluckbeschwerden.

Sie bekommen Magenschmerzen oder Verdauungsprobleme.

Sie beginnen, Nahrung oder Blut zu erbrechen.

Sie haben schwarzen Stuhl (Blut im Stuhl).

Sie haben schweren oder anhaltenden Durchfall, da Omeprazol mit einer geringfügigen Zunahme von

infektiösem Durchfall in Zusammenhang gebracht wurde.

Sie haben schwere Leberprobleme.

Sie haben geringere Körperreserven oder Risikofaktoren auf einen niedrigen Vitamin-B

-Spiegel und Sie

erhalten eine Langzeitbehandlung mit Omeprazol. Wie alle Säurehemmer kann Omeprazol zu einer

geringeren Absorption von Vitamin B

führen.

wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Omepraphar vergleichbaren Arzneimittel, das

ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen,

informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Omepraphar eventuell abbrechen

sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu

erwähnen.

Die Einnahme eines Protonenpumpen-Hemmers wie Omepraphar, insbesondere über einen Zeitraum von

mehr als einem Jahr, kann Ihr Risiko auf eine Fraktur in der Hüfte, im Handgelenk oder in der Wirbelsäule

geringfügig erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie

Kortikosteroide einnehmen (was das Risiko auf Osteoporose erhöhen kann).

Wenn Sie Omepraphar langfristig (länger als 1 Jahr) einnehmen, wird Ihr Arzt Sie vermutlich regelmäßig

kontrollieren. Sie müssen Ihren Arzt bei jedem Besuch über neue und ungewöhnliche Symptome und

Umstände informieren.

Anwendung van Omepraphar zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor

kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

handelt. Omepraphar kann nämlich die Wirkungsweise mancher Arzneimittel beeinflussen und manche

Arzneimittel können Omepraphar beeinflussen.

Sie dürfen Omepraphar nicht einnehmen, wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enthält (zur

Behandlung von HIV-Infektionen).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Infektionen, die durch

einen Pilz verursacht sind).

Erlotinib (zur Behandlung bestimmter Krebsarten).

Clarithromycin (Antibiotikum).

Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen).

Diazepam (zur Behandlung von Angst, zur Entspannung der Muskeln oder bei Epilepsie).

Phenytoin (bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin anwenden, kann Ihr Arzt es für notwendig halten, Sie zu

Beginn oder am Ende der Anwendung von Omepraphar zu kontrollieren.

Arzneimittel, die angewendet werden, um Ihr Blut zu verdünnen, wie Warfarin oder andere Vitamin-K-

Antagonisten. Ihr Arzt kann es für notwendig halten, Sie zu Beginn oder am Ende der Anwendung von

Omepraphar zu kontrollieren.

Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose).

Atazanavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen).

Tacrolimus (nach einer Organtransplantation).

Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichter Depression).

Cilostazol (zur Behandlung von Claudicatio intermittens).

Saquinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen).

Clopidogrel (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln (Thromben)).

Wenn Ihnen Ihr Arzt außer Omepraphar auch die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin verschrieben hat,

um Geschwüre zu behandeln, die durch eine Helicobacter pylori-Infektion verursacht sind, ist es sehr wichtig,

Ihrem Arzt zu sagen, welche anderen Arzneimittel Sie noch anwenden.

Bei Anwendung von Omepraphar zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können die Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Omepraphar, wenn Sie schwanger sind oder eine

Schwangerschaft planen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Omepraphar in dieser Periode einnehmen dürfen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Omepraphar Einfluss auf Ihre Fähigkeit hat, ein Fahrzeug zu führen oder

Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen. Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehstörungen sind möglich

(siehe Abschnitt 4). Wenn Sie daran leiden, dürfen Sie keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.

Substanzen in diesem Arzneimittel, die sie beachten müssen

Dieses Arzneimittel enthält Sukrose. Wenn Sie an der seltenen erblichen Erkrankung Fructoseintoleranz,

Glucose-Galaktose-Malabsorption

oder

Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz

leiden,

dürfen

dieses

Arzneimittel nicht anwenden.

3.

WIE IST OMEPRAPHAR EINZUNEHMEN?

Wenden Sie Omepraphar immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Kapseln Sie einnehmen müssen und wie lange Sie das tun müssen. Das

wird von Ihrem Zustand und Ihrem Alter abhängen.

Die üblichen Dosen sind nachstehend angegeben.

Erwachsene:

Zur Behandlung von Symptomen von GERD wie Sodbrennen und saures Aufstoßen:

Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihre Speiseröhre leicht beschädigt ist, beträgt die übliche Dosis 20 mg

einmal täglich 4 bis 8 Wochen lang. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, dass Sie weitere 8 Wochen eine Dosis von

40 mg einnehmen müssen, wenn Ihre Speiseröhre nicht geheilt ist.

Die übliche Dosis nach Heilung der Speiseröhre beträgt 10 mg einmal täglich.

Wenn Ihre Speiseröhre nicht beschädigt ist, beträgt die übliche Dosis 10 mg einmal täglich.

Zur Behandlung von Geschwüren im oberen Teil Ihres Darmkanals (Zwölffingerdarmgeschwür):

Die übliche Dosis beträgt 20 mg einmal täglich 2 Wochen lang. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, dass Sie

weitere 2 Wochen dieselbe Dosis einnehmen müssen, wenn Ihr Geschwür noch nicht abgeheilt ist.

Wenn Ihr Geschwür nicht vollständig abheilt, kann die Dosis auf 40 mg einmal täglich 4 Wochen lang

erhöht werden.

Zur Behandlung von Geschwüren im Magen (Magengeschwür):

Die übliche Dosis beträgt 20 mg einmal täglich 4 Wochen lang. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, dass Sie

weitere 4 Wochen die gleiche Dosis einnehmen müssen, wenn Ihr Geschwür noch nicht abgeheilt ist.

Wenn Ihr Geschwür nicht vollständig abheilt, kann die Dosis auf 40 mg einmal täglich 8 Wochen lang

erhöht werden.

Zur Vorbeugung des neuerlichen Auftretens von Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm:

Die übliche Dosis beträgt 10 mg oder 20 mg einmal täglich. Ihr Arzt kann die Dosis auf 40 mg einmal

täglich erhöhen.

Zur Behandlung von Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm aufgrund von NSAR (nicht-

steroidale Antirheumatika):

Die übliche Dosis beträgt 20 mg einmal täglich 4 bis 8 Wochen lang.

Zur Vorbeugung von Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm, wenn Sie NSAR anwenden:

Die übliche Dosis beträgt 20 mg einmal täglich.

Zur Behandlung von Geschwüren aufgrund einer Helicobacter pylori-Infektion und zur Vorbeugung

deren neuerlichen Auftretens:

Die übliche Dosis beträgt 20 mg Omeprazol zweimal täglich eine Woche lang.

Ihr Arzt wird Ihnen auch zwei der folgenden Antibiotika verschreiben: Amoxicillin, Clarithromycin und

Metronidazol.

Zur Behandlung einer überhöhten Säuremenge im Magen, die durch einen Tumor in der

Bauchspeicheldrüse verursacht ist (Zollinger-Ellison-Syndrom):

Die übliche Dosis beträgt 60 mg täglich.

Ihr Arzt wird die Dosis an Ihren Bedarf anpassen und entscheiden, wie lange Sie das Arzneimittel

einnehmen müssen.

Kinder:

Zur Behandlung von Symptomen von GERD wie Sodbrennen und saures Aufstoßen:

Kinder ab einem Jahr und mit einem Körpergewicht von mehr als 10 kg dürfen Omeprazol anwenden. Die

Dosis für Kinder basiert auf dem Gewicht des Kindes und der Arzt wird die richtige Dosis festlegen.

Zur Behandlung von Geschwüren aufgrund einer Helicobacter pylori-Infektion und zur Vorbeugung

deren neuerlichen Auftretens:

Kinder ab 4 Jahren dürfen Omeprazol anwenden. Die Dosis für Kinder basiert auf dem Gewicht des

Kindes und der Arzt wird die richtige Dosis festlegen.

Ihr Arzt wird Ihrem Kind auch zwei Antibiotika verschreiben, und zwar Amoxicillin und Clarithromycin.

Einnahme dieses Arzneimittels

Es wird empfohlen, die Kapseln morgens einzunehmen.

Sie können die Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen mit einem halben Glas Wasser. Die Kapseln dürfen nicht gekaut

oder zerdrückt werden. Die Kapseln enthalten nämlich überzogenes Granulat und dieser Überzug

verhindert, dass das Arzneimittel durch die Säure in Ihrem Magen abgebaut wird. Es ist wichtig, dass

dieses Granulat nicht beschädigt wird.

Was müssen Sie tun, wenn Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten haben, die Kapseln zu schlucken?

Wenn Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten haben, die Kapseln zu schlucken:

Öffnen Sie die Kapseln und schlucken Sie den Inhalt sofort mit einem halben Glas Wasser oder

geben Sie den Inhalt in ein Glas mit saurem Fruchtsaft (z. B. Apfel-, Orangen- oder Ananassaft) oder

Apfelmus.

Trinken Sie die Mischung sofort oder innerhalb 30 Minuten.

Wenn Sie eine größere Menge von Omepraphar eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Omepraphar angewendet haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren

Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn sie die Einnahme von Omepraphar vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, holen Sie sie so schnell wie möglich nach, wenn Sie

daran denken. Wenn es aber schon fast Zeit für die folgende Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis

einfach weg. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MOGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Omepraphar Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie eine der folgenden seltenen aber schweren Nebenwirkungen feststellen, brechen Sie die

Einnahme von Omepraphar ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt:

Plötzliche pfeifende Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge und Rachen oder Körper, Hautausschlag,

Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).

Rötung der Haut mit Blasen oder sich ablösender Haut. Auch starke Blasenbildung und Blutungen an

Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien können auftreten. Das wird möglicherweise durch ein

″Stevens-Johnson-Syndrom″ oder eine ″toxische epidermale Nekrolyse″ verursacht.

Gelbe Haut, dunkler Harn und Müdigkeit, die Symptome von Leberproblemen sein können.

Die Nebenwirkungen können mit einer bestimmten Häufigkeit auftreten, die folgendermaßen definiert ist:

Sehr häufig:

tritt bei mehr als 1 von 10 Anwendern auf

Häufig:

tritt bei 1 bis 10 von 100 Anwendern auf

Gelegentlich:

tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern auf

Selten:

tritt bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern auf

Sehr selten:

tritt bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern auf

Nicht bekannt:

die Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Andere Nebenwirkungen umfassen:

Häufige Nebenwirkungen

Kopfschmerzen.

Magen-Darm-Beschwerden: Durchfall, Magenschmerzen, Verstopfung, Winde (Flatulenz).

Übelkeit oder Erbrechen.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Schwellung von Füßen und Knöcheln.

Schlafstörungen (Schlaflosigkeit).

Schwindel, ein prickelndes oder taubes Gefühl, Schläfrigkeit.

drehendes Gefühl (Vertigo).

Veränderungen der Bluttests, die Ihre Leberfunktion kontrollieren.

Hautausschlag, knotiger Ausschlag (Nesselsucht) und Juckreiz.

allgemeines Unwohlsein und Antriebslosigkeit.

Fraktur in der Hüfte, im Handgelenk oder in der Wirbelsäule.

Seltene Nebenwirkungen

Blutprobleme, wie eine geringere Anzahl von weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen. Das kann zu

Schwäche, blauen Flecken und einem erhöhten Risiko auf Infektionen führen.

allergische Reaktionen, manchmal sehr schwer, darunter Schwellung von Lippen, Zunge und Rachen,

Fieber, pfeifende Atmung.

niedrige Natriumspiegel im Blut. Das kann zu Schwäche, Erbrechen und Krämpfen führen.

Agitiertheit, Verwirrtheit oder Niedergeschlagenheit.

Geschmacksveränderungen.

Sehprobleme wie verschwommenes Sehen.

plötzliche pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchospasmus).

Mundtrockenheit.

eine Entzündung der Mundschleimhaut.

eine Infektion, ″Soor″ genannt, die Ihren Darm angreifen kann und durch einen Pilz verursacht wird.

Leberprobleme, darunter Gelbsucht, die zu gelber Haut, dunklem Harn und Müdigkeit führen kann.

Haarausfall (Alopezie).

Hautausschlag bei Einwirkung von Sonnenlicht.

Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie).

Schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis).

Vermehrtes Schwitzen.

Sehr seltene Nebenwirkungen

Veränderungen der Anzahl an Blutkörperchen, darunter Agranulozytose (Mangel an weißen

Blutkörperchen).

Aggression.

Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind (Halluzinationen).

schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und einer Entzündung des Gehirns führen.

plötzliches Auftreten von schwerem Hautausschlag oder Blasen oder sich lösender Haut. Dies kann mit

hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom,

toxische epidermale Nekrolyse).

Muskelschwäche.

vergrößerte Brüste beim Mann.

Omepraphar kann in sehr seltenen Fällen Ihre weißen Blutkörperchen angreifen, was zu einer Schwächung

des Immunsystems führt. Wenn Sie an einer Infektion mit Symptomen wie Fieber mit einer starken

Schwächung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber mit Symptomen einer lokalen Infektion, wie

Nackenschmerzen, Halsschmerzen oder Schmerzen im Mund, oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen

leiden, müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt informieren, damit ein Mangel an weißen

Blutkörperchen (Agranulozytose) mithilfe einer Blutuntersuchung ausgeschlossen werden kann. In diesem

Fall ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt über Ihre Medikation informieren.

Nicht bekannt

Wenn Sie Omepraphar länger als drei Monate einnehmen, können die Magnesiumwerte in Ihrem Blut

sinken. Niedrige Magnesiumwerte manifestieren sich als Müdigkeit, unwillkürliche Muskelkontraktionen,

Desorientierung, Konvulsionen, Schwindel, erhöhte Herzfrequenz. Wenn Sie eines dieser Symptome

feststellen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können auch zu

einer Senkung der Kalium- oder Calciumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise beschließen,

regelmäßige Bluttests durchzuführen, um Ihre Magnesiumwerte zu überwachen.

Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken

Machen Sie sich keine Sorgen über diese Auflistung von Nebenwirkungen. Es ist möglich, dass Sie keine

dieser Nebenwirkungen bekommen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der

aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht

in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST OMEPRAPHAR AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach ″Verwendbar bis″ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25°C lagern.

Kapseln in Blisterpackung: in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu

schützen.

Kapseln in Flasche: die Flasche sorgfältig geschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt

zu schützen.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Omepraphar enthält

Der Wirkstoff ist: Omeprazol.

Omepraphar 10 mg: eine Kapsel enthält 10 mg Omeprazol.

Omepraphar 20 mg: eine Kapsel enthält 20 mg Omeprazol.

Omepraphar 40 mg: eine Kapsel enthält 40 mg Omeprazol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Zuckerkügelchen (aus Maisstärke und Sukrose), Natriumlaurylsulphat, wasserfreies

Dinatriumphosphat, Mannitol (E421), Hypromellose, Macrogol 6000, Talk, Polysorbat 80, Titandioxid

(E171) und Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer.

Kapselhülle: Gelatine. Die Kapseln à 10 und 20 mg enthalten auch die Farbstoffe Chinolingelb

(E104) und Titandioxid (E171). Die Kapseln à 40 mg enthalten Indigocarmin (E132) und Titandioxid

(E171).

Wie Omepraphar aussieht und Inhalt der Packung

Magensaftresistente Hartkapseln.

Omepraphar 10 mg Kapseln: opake gelbe Kapsel, die gebrochen weiße bis cremefarbene runde

Mikrokügelchen enthält.

Omepraphar 20 mg Kapseln: opake gelbe Kapsel, die gebrochen weiße bis cremefarbene runde

Mikrokügelchen enthält.

Omepraphar 40 mg Kapseln: opake blaue und opake weiße Kapsel, die gebrochen weiße bis

cremefarbene runde Mikrokügelchen enthält.

Die Kapseln sind in einer Blisterpackung mit 7, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 100, 140, 280 und 500

Kapseln und in einer HDPE-Flasche mit 7, 14, 28, 30, 56, 60, 90, 98 und 100 Kapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Laboratorios Liconsa, S.A., Gran Via Carlos III, 98 7th Floor, 08028 Barcelona, Spanien

Hersteller

LABORATORIOS LICONSA, S.A., Av. Miralcampo 7, Pol. Ind. Miralcampo, 19200 Azuqueca de Henares

(Guadalajara) - Spanien

Zulassungsnummern

Omepraphar 10 mg: BE286194 (Flasche); BE286203 (Blisterpackung).

Omepraphar 20 mg: BE286212 (Flasche); BE286221 (Blisterpackung).

Omepraphar 40 mg: BE286237 (Flasche); BE286246 (Blisterpackung).

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 12/2015.