Doxylets

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Doxylets Hartkapsel 100 mg
  • Dosierung:
  • 100 mg
  • Darreichungsform:
  • Hartkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Doxylets Hartkapsel 100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Antibiotika für den systemischen Einsatz

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE130277
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Doxylets 100 mg, Hartkapseln

Doxylets 200 mg, Hartkapseln

Doxycyclinhyclat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1.Was ist Doxylets und wofür wird es angewendet ?

2.Was sollten Sie vor der Einnahme von Doxylets beachten ?

3.Wie ist Doxylets einzunehmen ?

4.Welche Nebenwirkungen sind möglich ?

5.Wie ist Doxylets aufzubewahren ?

6.Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Doxylets und wofür wird es angewendet ?

Doxylets ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Antibiotika hemmen das Wachstum

von Bakterien, die eine Infektion hervorrufen.

Doxylets eignet sich zur Behandlung folgender Infektionen:

Lungeninfektion hervorgerufen durch eine Bakterie, Mycoplasma pneumoniae genannt

bestimmte Infektionen des Urogenitaltrakts

Fleckfieber

adjuvante Behandlung von Cholera

Lyme-Arthritis im Stadium I (einschließlich der Hautform)

Leptospirose

papulopustulöse Akne vulgaris

Behandlung und Prophylaxe von Malaria

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Doxylets beachten ?

Doxylets darf nicht eingenommen werden,

Wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Be-

standteile dieses Arzneimittels sind.

Falls Ihre Speiseröhre verletzt ist

Wenn Sie schwanger sind oder stillen

Doxylets darf niemals an Kinder unter 8 Jahren verabreicht werden, es sei denn, Ihr Arzt hat anderes

verordnet.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Doxylets einnehmen.

Nebenwirkungen im Bereich der Speiseröhre (Entzündung und Geschwüre), die manchmal

schwer sind, wurden mit Doxycyclin berichtet. Nehmen Sie Ihr Arzneimittel mit ausreichend

Flüssigkeit ein, und warten Sie 30 Minuten, bevor Sie sich zur Ruhe legen. Damit verringern

Sie das Risiko von Reizungen und Geschwürbildungen an der Speiseröhre (siehe Rubrik "3.

Wie ist Doxylets einzunehmen?") Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Symptome wie

Schluckstörungen oder Schmerzen im Bereich der Speiseröhre auftreten. Er kann erwägen,

die Einnahme des Arzneimittels abzusetzen und nach der Ursache der Symptome zu suchen.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit Symptome eines

Ösophagusrefluxes hatten.

Vermeiden Sie während einer Behandlung mit Doxycyclin die direkte Einstrahlung von

Sonnenlicht und künstlichem UV-Licht, und brechen Sie bei Auftreten von Phototoxizität (z.B.

Hautausschlag) die Behandlung ab. Es empfiehlt sich das Auftragen einer Sonnenschutzcreme

bzw. eines Sunblockers.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn während der Behandlung bzw. im Zeitraum von 2 bis 3

Wochen nach Absetzen von Doxylets Durchfall, auch in leichter Form, auftreten sollte.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, falls Sie Symptome einer pseudomembranösen Kolitis

(Dickdarmentzündung) wie zum Beispiel starken wässrigen Durchfall (bisweilen mit

Blutverlust), starke Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit, eine Dehydrierung oder Fieber

bemerken sollten.

Sollte bei einer langfristigen Aknebehandlung während der Behandlung eine Infektion

auftreten, setzen Sie bitte Ihren Arzt davon in Kenntnis.

Die Anwendung von Doxycyclin kann das Risiko einer Vaginalcandidose erhöhen. Kontaktieren

Sie Ihren Arzt, falls Sie eines bzw. mehrere der folgenden Symptome eines zunehmenden Candi-

dabefalls (Pilzinfektion) bemerken: Scheideninfektion, Scheidenausfluss oder Juckreiz.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien)

einnehmen, denn es ist unter Umständen eine Dosisreduktion dieser Präparate erforderlich.

Wenn Sie bereits sonstige Arzneimittel einnehmen, lesen Sie ebenfalls unter " Einnahme von

Doxylets zusammen mit anderen Arzneimitteln" nach.

Bitte verständigen Sie Ihren Arzt, wenn eine der oben erwähnten Vorsichtsmaßnahmen für Sie zu-

trifft oder in der Vergangenheit zutraf.

Einnahme von Doxylets zusammen mit anderen Arzneimitteln

Doxylets darf niemals gleichzeitig mit Isotretinoin (ein Arzneimittel zur Behandlung schwerer

Formen von Akne) angewandt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien)

einnehmen, denn es ist unter Umständen eine Dosisreduktion dieser Präparate erforderlich.

Die gleichzeitige Einnahme von Doxylets und Penicillin (ein Antibiotikum) oder seiner Derivate ist

zu vermeiden.

Die gleichzeitige Einnahme von magensäurehemmenden Arzneimitteln (Antazida), die Aluminium,

Calcium oder Magnesium enthalten oder anderer Arzneimittel, in denen diese Substanzen enthalten

sind, sowie von eisen- oder bismutsalzhaltigen Arzneimitteln ist gegenangezeigt. Wenn Sie dennoch

diese Arzneimittel einnehmen müssen, sollte der Zeitraum zwischen der Einnahme von Doxylets

und diesen Präparaten möglichst lang sein.

Die gleichzeitige Einnahme von Rifampicin (ein Antibiotikum) und Doxylets kann die Wirksamkeit

von Doxylets herabgesetzen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat (Medikament zur Behandlung von Tumoren) und

Doxylets steigt möglicherweise das Risiko der mit Methotrexat verbundenen Nebenwirkungen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einnahme von Doxylets zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bei Magenreizungen empfiehlt sich die Einnahme von Doxylets zu den Mahlzeiten oder mit Milch.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Für die Beurteilung einer eventuellen Schädlichkeit von Doxycyclin bei schwangeren oder stillenden

Frauen liegen derzeit keine ausreichenden Daten vor.

Die Verabreichung von Arzneimitteln der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (ab

dem 4. Schwangerschaftsmonat, Säuglinge und Kinder bis zu 8 Jahren) kann zu bleibenden

Zahnverfärbungen (gelblich, gräulich, bräunlich) führen und unter Umständen das Kariesrisiko

erhöhen. Diese Nebenwirkung tritt bei langfristiger Verabreichung häufiger auf, wurde jedoch auch

bei wiederholten kurzfristigen Anwendungen beobachtet. Außerdem wurde eine verminderte

Zahnschmelzentwicklung festgestellt.

Die Verabreichung von Tetracyclinen während der Wachstumsphase kann eine reversible

Verzögerung des Knochenwachstums hervorrufen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es liegen derzeit keine Daten vor, die bei Einnahme von Doxycyclin auf eine mögliche

Beeinträchtigung der Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, schließen

lassen würden.

Doxylets enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Doxylets erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein,

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer bestimmten Zuckerunverträglichkeit leiden.

Doxylets enthält Weizenstärke: Verträglich für Patienten mit Zöliakie. Darf nicht eingenommen

werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Weizenstärke (nicht Zöliakie) sind.

3.

Wie ist Doxylets einzunehmen ?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Sollte keine Besserung eintreten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt.

Erwachsene

Lungeninfektion hervorgerufen durch Mycoplasma pneumoniae: 200 mg am ersten Tag (als

Einmaleinnahme oder 2 x 100 mg im Abstand von 12 Stunden). Die nachfolgende

Erhaltungsdosis beträgt 100 mg täglich während 5 bis 10 Tagen.

Infektionen des Urogenitaltrakts:

Entzündung der Harnröhrenschleimhaut oder des Gebärmutterhalses hervorgerufen

durch Chlamydia trachomatis: 2 x 100 mg täglich während 7 Tagen

Entzündung der Nebenhoden und/oder Hoden hervorgerufen durch Chlamydia

trachomatis: 2 x 100 mg täglich während 10 Tagen

Primäre und sekundäre Syphilis: 2 x 100 mg täglich während 14 Tagen

venerisches Granulom: 2 x 100 mg täglich während 21 Tagen

akute Beckenentzündung: 2 x 100 mg täglich während 10 Tagen. Stets in Verbindung

mit einem Antibiotikum, das aktiv ist bei N. gonorrhoeae, Anaerobiern, fakultativ

gramnegativen Bakterien und Streptokokken

Fleckfieber: Einmaldosis von 100 mg oder 200 mg

Adjuvante Therapie bei Cholera: 300 mg als Einmaldosis

Lyme-Arthritis im Stadium I (einschließlich der Hautform oder Erythema migrans): 100-200 mg

täglich während 10-20 Tagen

Leptospirose: 2 x 100 mg täglich während 7 Tagen

Papulopustulöse Akne vulgaris: 50 mg täglich während bis zu 12 Wochen

Behandlung von Malaria, hervorgerufen durch P. falciparum, aus Gegenden mit

chloroquinresistenten Stämmen: 200 mg täglich (als Einmaleinnahme oder 2 x 100 mg im

Abstand von 12 Stunden) während mindestens 7 Tagen. Es ist stets die gleichzeitige Gabe eines

schnell wirksamen Schizontozids erforderlich.

Malariaprophylaxe: Nur für Gegenden, in denen chloroquinresistente P. falciparum-Stämme

bekannt sind und eine Unverträglichkeit von bzw. Gegenanzeige für Mefloquin oder der

Kombination von Atovaquon/Proguanil besteht sowie für kurze Reisen (< 4 Monate). Die

Dosierung beträgt 100 mg täglich. Die Prophylaxe beginnt 1 bis 2 Tage vor Abreise; sie wird

während des Aufenthalts (weniger als 4 Monate) sowie bis zu 4 Wochen nach Verlassen des

Malariagebiets fortgesetzt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder > 8 Jahre

Gewicht ≤ 50 kg

Malariabehandlung: 4 mg/kg (entweder als Einmaleinnahme oder als 2 Einnahmen im Abstand von

12 Stunden) am ersten Tag gefolgt von 2 mg/kg (als Einmaleinnahme oder als zwei geteilte

Einnahmen) während mindestens 6 Tagen. Es ist stets die gleichzeitige Gabe eines schnell

wirksamen Schizontozids erforderlich.

Malariaprophylaxe: 2 mg/kg als tägliche Einmaleinnahme. Die Prophylaxe beginnt 1 bis 2 Tage vor

Abreise; sie wird während des Aufenthalts (weniger als 4 Monate) sowie bis zu 4 Wochen nach

Verlassen des Malariagebiets fortgesetzt.

Gewicht > 50 kg

Malariabehandlung und -prophylaxe: siehe Dosierung für Erwachsene

Art und Weg der Verabreichung

Doxylets Hartkapseln müssen in der gelieferten Darreichungsform mit mindestens 100 ml

Flüssigkeit (ein halbes Glas) eingenommen werden. Nach Einnahme warten Sie mindestens 30

Minuten, bevor Sie sich zur Ruhe legen. Die Hartkapseln können auch in ca. 50 ml Wasser aufgelöst

werden.

Um das Risiko einer Reizung oder Geschwürbildung im Bereich der Speiseröhre zu vermindern,

empfiehlt sich für die Kapsel- und Tablettenformen von Arzneimitteln aus der Klasse der

Tetracycline eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Bei Magenreizungen empfiehlt sich die Einnahme von Doxylets zu den Mahlzeiten oder mit Milch.

Wenn Sie eine größere Menge von Doxylets eingenommen haben, als Sie sollten

Im Fall einer Überdosierung können akute Nebenwirkungen auftreten, die sich im Allgemeinen als

Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) äußern und in entsprechender Weise behandelt werden

müssen.

Bitte verständigen Sie im Fall einer Überdosierung von Doxylets sofort Ihren Arzt oder Apotheker

oder wenden Sie sich an den Giftnotruf (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Doxylets vergessen haben

Doxylets Hartkapseln sind regelmäßig und stets zur selben Tageszeit einzunehmen. Sollten Sie eine

Einnahme vergessen, nehmen Sie die nachfolgende Hartkapsel zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen

Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, es sei denn, Ihr

Arzt hat Ihnen anderes verordnet.

Wenn Sie die Einnahme von Doxylets abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Doxylets einnehmen müssen. Brechen Sie Ihre

Behandlung nicht vorzeitig ab, auch wenn Sie vor Behandlungsende eine Besserung verspüren. Bei

vorzeitigem Behandlungsabbruch ist ein erneutes Aufflammen der Infektion möglich, wenn nicht

alle Bakterien abgetötet sind. Ihr Zustand kann sich in diesem Fall verschlechtern.

Wenn Sie andere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben,fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei je-

dem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden bei Patienten beobachtet, die Tetracycline und insbesondere

Doxycyclin erhielten. Sie sind nach Organsystemen und Häufigkeit aufgeschlüsselt. Die

Häufigkeiten sind wie folgt definiert:

sehr häufig (

1/10)

häufig (

1/100, <1/10)

gelegentlich (

1/1000, <1/100)

selten (

1/10000, <1/1000)

sehr selten (< 1/10000)

nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Betroffenes Organsystem

Häufigkeit

Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und

des Lymphsystems

Selten

Anämie mit Zerstörung der roten

Blutzellen, Rückgang der neutrophilen

weissen Blutzellen, Rückgang der

Blutplättchen, zu hoher Anteil der

eosinophilen weissen Blutzellen im Blut

Erkrankungen des Immunsys-

tems

Selten

Überempfindlichkeit gegenüber

Fremdstoffen, Schock, Atembeschwerden,

angioneurotisches Ödem (plötzliche

Flüssigkeitsinfiltration in

Gesichtsgeweben mit starkem Juckreiz

bei einer allergischen Reaktion),

Wasseransammlung, akuter Schub eines

Lupus erythematosus (eine

Autoimmunerkrankung, die durch eine

Störung des Immunsystems selbst

gekennzeichnet ist) und Nesselsucht.

Nicht bekannt

Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion, die zu

Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen,

Muskelschmerzen und Hautausschlag

führt und üblicherweise selbstbegrenzend

ist. Sie tritt kurz nach Beginn der

Behandlung mit Doxycyclin gegen

Spirochäteninfektionen wie z. B. Lyme-

Borreliose auf.

Endokrine Erkrankungen

Selten

Mikroskopisch nachweisbare farbliche

Veränderung der Schilddrüse

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Selten

Anorexie (starker Appetitverlust)

Sehr selten

Anormal erniedrigter Glukosegehalt im

Blut (Hypoglykämie)

Erkrankungen des

Nervensystems

Gelegentlich

Kopfschmerzen

Selten

Vorwölbung der Fontanelle bei

Neugeborenen und benigner

intrakranieller Bluthohdruck bei

Erwachsenen

Erkrankungen des Ohrs und

des Labyrinths

Selten

Ohrensausen

Herzerkrankungen

Selten

Entzündung der Herzmembran,

beschleunigter Herzrhythmus

Gefäßerkrankungen

Selten

Hitzewallungen, Blutniederdruck

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig

Übelkeit

Häufig

Erbrechen

Gelegentlich

Durchfall, Zungenentzündung

Selten

Bauchschmerzen, Schluckstörungen,

Verdauungsstörungen, Enterokolitis,

pseudomembranöse Kolitis und

entzündliche Veränderungen des

Anogenitalbereichs sowie Durchfall

hervorgerufen durch Clostridium difficile.

Entzündungen und Geschwürbildungen

im Bereich der Speiseröhre bei Einnahme

des Arzneimittels in Kapsel- und

Tablettenform

Leber- und

Gallenerkrankungen

Selten

Störungen der Leberfunktion,

Leberentzündung

Erkrankungen der Haut und

des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig

Überempfindlichkeit gegenüber

Sonnenlicht

Gelegentlich

Hautausschlag

Selten

schwere Hautreaktionen wie

polymorphes Erythem (eine akute

Erkrankung von Haut und

Schleimhäuten mit kokardenartigen

Veränderungen

exfoliative Dermatitis (Entzündung

mit Zerstörung der oberflächlichen

Hautschichten)

Stevens-Johnson-Syndrom (schwere

polymorphe Hauterkrankung mit

Rötungen und Blasenbildung)

toxische Epidermisnekrose (ein

Syndrom, das durch akute blasige

Nekrose der Epidermis in allen

Schleimhautbereichen gekennzeichnet

ist)

Sehr selten

Photoonycholyse (Ablösung der Nägel,

manchmal Abfall der Nägel nach

Hitzeexposition)

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs und

Knochenerkrankungen

Selten

Muskel- und Gelenkschmerzen

Erkrankungen der

Geschlechtorgane und der

Brustdrüse

Häufig

Fortschreiten eines Candidabefalls

(Pilzinfektion), insbesondere Vaginitis,

Scheidenausfluss und Juckreiz

Untersuchungen

Selten

erhöhter Harnstoff-Stickstoffgehalt im

Blut

Tetracycline können bei Frühgeborenen das Knochenwachstum verzögeren. Diese Reaktion ist nach

Absetzen der Behandlung reversibel.

Die Verabreichung von Arzneimitteln der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (ab

dem 2. Schwangerschaftstrimester, Säuglinge und Kinder bis zu 8 Jahren) kann zu bleibenden

Zahnverfärbungen (gelblich, gräulich, bräunlich) führen. Außerdem wurde eine verminderte

Zahnschmelzentwicklung festgestellt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen .

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Website: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

Wie ist Doxylets aufzubewahren ?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25ºC lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach {EXP} angegebenen Verfalldatum

nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Doxylets enthält

Der Wirkstoff ist Doxycyclinhyclat, was 100 mg oder 200 mg Doxycyclin-Basis entspricht.

Die sonstigen Bestandteile sind : Lactose - Weizenstärke - Povidon - mikrokristalline

Cellulose – Ammoniummethacrylat-Copolymer - basisches Butylmethacrylat-Copolymer -

Diaethylphtalas - Magnesiumstearat - Titandioxid - Gelatine.

W

ie Doxylets

aussieht und Inhalt der Packung

Doxylets 100 mg:

Blisterpackungen (PVC-Aluminium Folie) zu 10 Hartkapseln, und Unit-dose; in jeder Hartkapsel

befinden sich umhüllte Mikrogranula mit insgesamt 100 mg Doxycyclin; die Hartkapseln sind in

fachförmigen Kunststoffplaketten einzeln verpackt (Blisterverpackung PVC/Alu).

Doxylets 200 mg:

Blisterpackungen (PVC-Aluminium Folie) zu 10 Hartkapseln, und Unit-dose; in jeder Hartkapsel

befinden sich umhüllte Mikrogranula mit insgesamt 200 mg Doxycyclin; die Hartkapseln sind in

fachförmigen Kunststoffplaketten einzeln verpackt (Blisterverpackung PVC/Alu).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Laboratoires SMB S.A.

Rue de la Pastorale 26-28

B-1080 Brüssel

Belgien

Tel: +32 2 411 48 28

Fax: +32 2 411 28 28

e-mail: mailcontact@smb.be

Hersteller:

SMB Technology S.A.

Rue du Parc Industriel 39

B-6900 Marche-en-Famenne

Belgien

Tel: +32 84 32 04 50

Fax: +32 84 32 04 51

Zulassungsnummern

Doxylets 100 mg: BE130322

Doxylets 200 mg: BE130277

Abgabestatus: Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 11/2017.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 12/2017.