Augmentin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Augmentin 400 mg/57 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • Einheiten im Paket:
  • 10,6 g Pulver für 70 ml Saft, Laufzeit: 24 Monate,21,0 g Pulver für 140 ml Saft, Laufzeit: 24 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Augmentin 400 mg/57 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Amoxicillin und Enzym-I
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22152
  • Berechtigungsdatum:
  • 06-10-1997
  • Letzte Änderung:
  • 30-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Augmentin 400 mg/57 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Amoxicillin/Clavulansäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wird gewöhnlich einem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben

wie Ihr Kind.

Wenn Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Augmentin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Augmentin beachten?

Wie ist Augmentin anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Augmentin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Augmentin und wofür wird es angewendet?

Augmentin ist ein Antibiotikum und wirkt durch das Abtöten von Bakterien, die Infektionen

verursachen. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin

gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline” genannt werden und die manchmal

unwirksam (inaktiv) werden können. Der zweite Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert dies.

Augmentin wird bei Kleinkindern und Kindern bei der Behandlung folgender Infektionen angewendet:

Mittelohrentzündungen und Infektionen der Nasennebenhöhlen

Atemwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen

Haut- und Weichteilinfektionen einschließlich Infektionen im Zahnbereich

Knochen- und Gelenkinfektionen.

2.

Was sollten sie vor der Anwendung von Augmentin beachten?

Augmentin darf bei Ihrem Kind nicht angewendet werden,

wenn Ihr Kind allergisch gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere allergische Reaktion gegen irgendein anderes

Antibiotikum hatte. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht

oder Hals gehandelt haben.

wenn Ihr Kind während der Einnahme eines Antibiotikums schon einmal Probleme mit der

Leber oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) hatte.

Wenden Sie Augmentin nicht bei Ihrem Kind an, wenn eine dieser Aussagen auf Ihr Kind

zutrifft. Sprechen Sie vor der Anwendung von Augmentin mit Ihrem Arzt oder Apotheker,

wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihrem Kind Augmentin verabreicht wird, wenn

Ihr Kind:

Pfeiffer´sches Drüsenfieber hat

wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt wird

nur unregelmäßig Wasser lässt.

Sprechen Sie vor der Anwendung von Augmentin mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht

sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Ihr Kind zutrifft.

In bestimmten Fällen kann Ihr Arzt den Bakterientyp bestimmen, der die Infektion Ihres Kindes

verursacht. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann Ihrem Kind eine andere Stärke von Augmentin

oder ein anderes Arzneimittel verabreicht werden.

Zustände, auf die Sie achten müssen

Augmentin kann bestehende Zustände verschlechtern oder zu schwerwiegenden Nebenwirkungen

führen. Diese schließen allergische Reaktionen, Krampfanfälle und Entzündung des Dickdarms ein.

Während Ihr Kind Augmentin einnimmt, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko

von Nebenwirkungen zu verringern. Siehe „Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen“ in

Abschnitt 4.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihrem Kind Blutuntersuchungen (solche wie ein Test zur Untersuchung der roten Blutzellen

oder die Bestimmung der Leberwerte), oder eine Untersuchung des Urins (auf Glukose) vorgenommen

werden, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, dass Ihr Kind Augmentin einnimmt. Dies ist

notwendig, weil Augmentin die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

Anwendung von Augmentin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Wenn Ihr Kind Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit Augmentin einnimmt, ist die

Wahrscheinlichkeit größer, dass es eine allergische Hautreaktion haben wird.

Wenn Ihr Kind Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnimmt, kann Ihr Arzt entscheiden, die

Dosis von Augmentin anzupassen.

Wenn Ihr Kind ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gemeinsam mit

Augmentin einnimmt, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.

Augmentin kann die Wirksamkeit von Methotrexat (einem Arzneimittel zur Behandlung von Krebs

oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Augmentin kann die Wirksamkeit von Mycophenolat-Mofetil (ein Arzneimittel, das die Abstoßung

transplantierter Organe verhindert) beeinflussen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung! Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Augmentin kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden können Ihre

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie

sich nicht wohl fühlen.

Augmentin enthält Aspartam und Maltodextrin

Augmentin enthält Aspartam (E951) als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein, wenn

Ihr Kind eine angeborene Phenylketonurie hat.

Augmentin enthält Maltodextrin (Glucose). Bitte wenden Sie dieses Arzneimittel erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer

Zuckerunverträglichkeit leidet.

3.

Wie ist Augmentin anzuwenden?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber

Diese Suspension wird gewöhnlich nicht für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht

von 40 kg und darüber empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden auf Grundlage des Körpergewichtes des Kindes in Kilogramm berechnet.

Ihr Arzt wird Ihnen Anweisung geben, wieviel Augmentin Sie Ihrem Kind verabreichen sollen.

Möglicherweise erhalten Sie einen Plastik- Messbecher oder Plastik- Messlöffel oder eine

Dosierspritze. Eine Anleitung wie die Dosierspritze zu verwenden ist, befindet sich am Ende

dieser Gebrauchsinformation. Sie sollen diese verwenden, um Ihrem Kind die korrekte Dosis zu

verabreichen.

Empfohlene Dosis – 25 mg/3,6 mg bis 45 mg/6,4 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag,

aufgeteilt auf zwei Gaben anzuwenden

Erhöhte Dosis – bis zu 70 mg/10 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, aufgeteilt auf zwei

Gaben anzuwenden.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Wenn Ihr Kind Nierenprobleme hat, kann die Dosis möglicherweise reduziert werden. Eine

andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann von Ihrem Arzt gewählt werden.

Wenn Ihr Kind Leberprobleme hat, kann es sein, dass häufiger Blutuntersuchungen

vorgenommen werden, um die Funktion der Leber zu überwachen.

Art der Anwendung von Augmentin

Die Flasche vor jeder Anwendung immer gut schütteln.

Mit einer Mahlzeit einnehmen.

Wenden Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag verteilt mit einem Abstand von mindestens 4

Stunden an. Nicht 2 Dosen innerhalb von 1 Stunde anwenden.

Wenden Sie Augmentin nicht länger als 2 Wochen bei Ihrem Kind an. Suchen Sie noch einmal

Ihren Arzt auf, wenn Ihr Kind sich noch nicht besser fühlt.

Wenn Sie eine größere Menge von Augmentin angewendet haben, als Sie sollten

!

Wenn Sie zu viel Augmentin bei Ihrem Kind angewendet haben, kann es zu Magenproblemen

(Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Krampfanfällen kommen. Kontaktieren Sie so schnell wie

möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie die Flasche des Arzneimittels mit und zeigen Sie diese dem Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Augmentin vergessen haben

Wenn Sie eine Anwendung bei Ihrem Kind vergessen haben, wenden Sie eine Dosis an, sobald Sie

daran denken. Sie dürfen die nächste Dosis dann nicht zu früh anwenden, sondern sollen anschließend

etwa 4 Stunden mit der Anwendung der nächsten Dosis warten. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge

ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von Augmentin abbricht

Wenden Sie Augmentin so lange bei Ihrem Kind an, bis die Behandlung abgeschlossen ist, auch wenn

es sich bereits besser fühlt. Ihr Kind benötigt für die Bekämpfung der Infektion alle verordneten

Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Im Zusammenhang mit der Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu den

folgenden Nebenwirkungen kommen.

Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen

Allergische Reaktionen:

Hautausschlag

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die sich in roten oder violetten erhabenen Flecken auf

der Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann

Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder

Leistengegend

Schwellungen, manchmal im Gesicht oder Hals (Angioödem), die Atemprobleme verursachen

Kollaps.

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihrem Kind

auftritt. Wenden Sie Augmentin nicht mehr an.

Entzündung des Dickdarms

Eine Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall in der Regel mit Blut und Schleim

verursacht, Magenschmerzen und/oder Fieber.

Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden bei Ihrem

Kind auftreten.

Häufige Nebenwirkungen

1 bis 10 Behandelte von 100

Pilzinfektion (Candida – Hefepilz-Infektion im Bereich von Scheide, Mund oder Hautfalten)

Übelkeit, insbesondere bei Einnahme hoher Dosen

Wenn Sie davon betroffen sind, nehmen Sie Augmentin mit einer Mahlzeit ein

Erbrechen

Durchfall (bei Kindern).

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Hautausschlag, Juckreiz

Erhabener juckender Hautausschlag (Quaddeln)

Magenverstimmung

Schwindel

Kopfschmerzen.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:

Zunahme einiger von der Leber gebildeter Substanzen (Enzyme) als Hinweis auf eine

Leberschädigung.

Seltene Nebenwirkungen

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Hautausschlag, möglicherweise mit Blasen, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentraler

dunkler Fleck mit umgebendem blasseren Bereich und einem dunklen Ring außen herum –

Erythema multiforme)

Kontaktieren Sie dringend einen Arzt, wenn diese Nebenwirkung bei Ihrem Kind auftritt.

Seltene Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:

Niedrige Anzahl der an der Blutgerinnung beteiligten Zellen

Niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen.

Häufigkeit nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Allergische Reaktionen (siehe oben)

Entzündung des Dickdarms (siehe oben)

Entzündung der schützenden Membran, die das Gehirn umgibt (aseptische Meningitis)

Schwerwiegende Hautreaktionen:

-

Ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um

Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom) sowie eine

schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes Abschälen der Haut (mehr als 30 % der

Körperoberfläche) verursacht (toxische epidermale Nekrolyse)

-

Ausgedehnter roter Hautausschlag mit kleinen eiterhaltigen Blasen (bullöse exfoliative

Dermatitis)

-

Roter, schuppender Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses

Exanthem).

-

Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen und anomalen

Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen [Eosinophilie] und der

Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihrem

Kind auftritt.

Entzündung der Leber (Hepatitis)

Gelbsucht, verursacht durch eine Zunahme des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten

Substanz) im Blut, was eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Augenabschnitte Ihres

Kindes verursachen kann

Entzündung von Nierenkanälchen

Verzögerung der Blutgerinnung

Überaktivität

Krampfanfälle (bei Personen, die hohe Dosen von Augmentin anwenden oder Nierenprobleme

haben)

schwarze, behaart aussehende Zunge

Verfärbung von Zähnen (bei Kindern), in der Regel durch Zähneputzen entfernbar.

Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes oder Urins zeigen können:

Starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen

Niedrige Anzahl der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Kristalle im Urin.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Augmentin aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Pulver

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Nicht über 25°C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Flüssige Suspension

Im Kühlschrank lagern (2°C bis 8°C).

Nicht einfrieren.

Nach Zubereitung ist die Suspension innerhalb von 7 Tagen zu verbrauchen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Augmentin enthält

Die Wirkstoffe sind: Amoxicillin-Trihydrat und Kaliumclavulanat.

1 ml der zubereiteten Suspension enthält Amoxicillin-Trihydrat entsprechend 80 mg Amoxicillin

und Kaliumclavulanat entsprechend 11,4 mg Clavulansäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat, Aspartam (E951), Crospovidon,

Xanthangummi, Siliciumdioxid, kolloidales wasserfreies Silicium, Natriumbenzoat,

Natriumcarboxmethylcellulose, Erdbeeraroma (enthält Maltodextrin).

Siehe auch „Augmentin enthält Aspartam und Maltodextrin“ in Abschnitt 2.

Wie Augmentin aussieht und Inhalt der Packung

Augmentin 400 mg/57 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen ist ein

cremefarbenes Pulver geliefert in Klarglasflaschen zu 107, 147, 190 oder 200 ml mit einer Aluminium

Roll-on Pilfer Proof (ROPP)-Kappe mit einem internen Lack und Polyvinylchlorid (PVC) oder

Polyolefin Mantel. Nach Zubereitung enthält die Flasche 35 ml, 70 ml oder 140 ml eines

cremefarbenen Flüssigkeitsgemisches, das Suspension genannt wird.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien

Hersteller:

SmithKline Beecham Pharmaceuticals, Worthing, BN14 8QH, Vereinigtes Königreich

Glaxo Wellcome Production, 53100 Mayenne, Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Zypern – Augmentin

Tschechische Republik – Augmentin Duo

Estland – Augmentin

Finnland – Augmentin

Griechenland - Augmentin

Ungarn – Augmentin Duo

Island - Augmentin

Irland –Augmentin Duo

Italien – Augmentin, Clavulin

Lettland – Augmentin 400 mg/57 mg/5 ml pulveris iekšķīgi lietojamas suspensijas pagatavošanai

Malta – Augmentin Duo

Polen – Augmentin

Portugal – Augmentin Duo

Rumänien - Augmentin BIS

Slowakische Republik – Augmentin DUO

Slowenien - Augmentin

Vereinigtes Königreich - Augmentin

Zulassungsnummer: 1-22152

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2018.

Hinweis/medizinische Aufklärung

Antibiotika werden zur Behandlung bakterieller Infektionen verwendet. Sie sind gegen virale

Infektionen unwirksam.

Manchmal spricht eine bakterielle Infektion nicht auf eine Antibiotikabehandlung an. Einer der

häufigsten Gründe dafür ist, dass die Bakterien, welche die Infektionskrankheit auslösen, resistent

gegenüber dem verwendeten Antibiotikum sind. Dies bedeutet, dass sie überleben können und sich

sogar trotz des Antibiotikums vermehren.

Bakterien können aus verschiedenen Gründen gegenüber Antibiotika resistent werden. Der

vorsichtige Einsatz von Antibiotika kann helfen, das Risiko zu verringern, dass Bakterien resistent

werden.

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Antibiotikabehandlung verschreibt, ist diese nur dazu gedacht, Ihre

derzeitige Erkrankung zu behandeln. Die Beachtung folgender Hinweise wird helfen, das Auftreten

resistenter Bakterien, welche die Wirkung des Antibiotikums unterbinden können, zu verhindern.

1. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zu den richtigen Zeiten

und für die richtige Dauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen auf dem Etikett und fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendetwas nicht verstehen.

2. Sie dürfen kein Antibiotikum einnehmen, wenn es nicht speziell für Sie verschrieben wurde

und Sie dürfen es nur für die Behandlung der Infektion verwenden, für die es verschrieben wurde.

3. Sie dürfen keine Antibiotika einnehmen, die für andere Personen verschrieben wurden, selbst

wenn diese eine ähnliche Infektion hatten.

4. Sie dürfen Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nicht an andere Personen weitergeben.

Wenn Sie etwas von dem Antibiotikum übrig haben, nachdem Sie die Behandlung, wie von

Ihrem Arzt angegeben, beendet haben, müssen Sie das nicht verwendete Antibiotikum zur

ordnungsgemäßen Entsorgung in eine Apotheke bringen.

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Hinweise für die Zubereitung

Vor der Anwendung prüfen, ob die Versiegelung der Kappe intakt ist. Die Flasche schütteln, um das

Pulver zu lockern. Die angegebene Menge Wasser hinzufügen (siehe Anleitung unten). Die Flasche

umdrehen und gut schütteln.

Bei der Zubereitung

hinzuzufügende Menge

Wasser (ml)

Endgültiges Volumen der

zubereiteten Suspension zum

Einnehmen (ml)

Zusätzliche Information für Märkte, die eine Linie zur Befüllung auf der Flasche oder dem Etikett

haben:

Alternativ die Flasche schütteln, um das Pulver zu lockern, dann die Flasche bis knapp unterhalb der

Linie auf dem Etikett oder der Flasche mit Wasser füllen, umdrehen und gut schütteln. Anschließend

bis genau zu dieser Linie mit Wasser auffüllen, umdrehen und noch einmal gut schütteln.

Zusätzliche Information für Märkte, bei denen eine Spritze zur Dosierung mitgeliefert wird:

Hinweise zum Gebrauch der Spritze

Eine Spritze wird zur Verabreichung von Augmentin mitgeliefert

Die Spritze ist nur zum Gebrauch von Augmentin bestimmt und darf nicht zur Verabreichung anderer

Arzneimittel verwendet werden, da die Markierungen spezifisch für dieses Produkt sind. Ein Adapter

wird mit der Spritze mitgeliefert, welcher die Anbringung an die Flasche ermöglicht.

Die Dosis ist an der oralen Dosierspritze in Milliliter (ml) angegeben. Sie müssen Ihrem Kind die vom

Arzt empfohlene Dosis geben.

Überprüfen Sie die Reinheit von Spritze und Adapter vor der Verwendung und spülen Sie diese mit

sauberem Wasser falls erforderlich.

Schütteln sie die Flasche gut vor jeder Entnahme.

Märkte mit Befüllungslinien

Die Kappe der Flasche entfernen.

Die Flasche bis knapp unterhalb der Linie auf dem Etikett oder der Flasche mit Wasser füllen. Die

Flasche verschließen, umdrehen und gut schütteln. Anschließend bis genau zu dieser Linie mit

Wasser auffüllen, umdrehen und noch einmal gut schütteln.

Märkte mit bestimmten Füllvolumina

Die Kappe der Flasche entfernen.

In die Flasche 32 ml, 64 ml oder 127 ml Wasser einfüllen. Die Flasche verschließen, umdrehen

und gut schütteln.

Den Flaschenverschluss abnehmen.

Den Adapter von der Spritze entfernen. Die Flasche fest halten und den Adapter in den

Flaschenhals einfügen (der Adapter soll an seinem Platz bleiben).

Die Spritze in den Adapter hineinstecken und sicherstellen, dass diese fixiert ist.

Die Flasche umdrehen, währenddessen die Spritze an ihrem Platz festhalten und die erforderliche

Dosis, wie von ihrem Arzt verschrieben, entnehmen.

Die Flasche aufstellen und die Spritze entfernen.

Um die Dosis zu verabreichen, geben Sie die Spitze der Spritze vorsichtig in den Mund und

schieben Sie den Kolben der Spritze langsam hinunter (wiederholen Sie die Schritte 4, 5 und 6

wenn mehr als eine Spritzenfüllung für die Dosis benötigt wird).

Die Spritze gründlich mit sauberem Wasser spülen. Die Spritze muss vor der nächsten

Verwendung ganz trocken sein.

Den Verschluss wieder auf die Flasche geben.

Die Flasche im Kühlschrank aufbewahren und vor Gebrauch immer schütteln.

Nachdem die Suspension zubereitet wurde, ist sie innerhalb von 7 Tagen zu verwenden.

3-12-2018

PMS-Amoxicillin (2018-12-03)

PMS-Amoxicillin (2018-12-03)

Health Canada

18-5-2018

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Health Canada has seized four unauthorized drugs from Gigi’s Market, 23 Montreal Road, Ottawa, ON. The products (Ampicillin, Kamox, Medampi and Medomox) are labelled to contain antibiotic drugs (ampicillin or amoxicillin) that can only be dispensed by a healthcare professional to a patient with a valid prescription. The products listed below have not been evaluated by Health Canada for safety, effectiveness or quality and may pose serious health risks.

Health Canada

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