Amiodarone Sandoz

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Amiodarone Sandoz Tablette 200 mg
  • Dosierung:
  • 200 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Amiodarone Sandoz Tablette 200 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE239723
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Amiodarone Sandoz 200 mg Tabletten

Amiodaronhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

− Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

− Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

− Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

− Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Amiodarone Sandoz und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Amiodarone Sandoz beachten?

3. Wie ist Amiodarone Sandoz einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Amiodarone Sandoz aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Amiodarone Sandoz und wofür wird es angewendet?

WAS IST AMIODARONE SANDOZ 200 MG TABLETTEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Amiodarone Sandoz 200 mg Tabletten ist ein Arzneimittel auf Basis von Amiodaronhydrochlorid. Es wird

angewendet im Falle von Herzrhythmusstörungen, insbesondere, wenn diese Störungen eine Komplikation von

anderen Herzkrankheiten sind, wie Angor (beklemmendes Gefühl in der Brust oder in manchen Fällen sogar

stechende Schmerzen hinter dem Brustbein) oder Herzinsuffizienz (Herzversagen).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Amiodarone Sandoz beachten?

SSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON AMIODARONE SANDOZ 200 MG TABLETTEN

Amiodarone Sandoz darf nicht angewendet werden,

Wenn Sie allergisch gegen Amiodaronhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie gegen Jod überempfindlich (allergisch) sind.

Wenn Sie an Störungen der Schilddrüse leiden.

Wenn Sie an einem langsamen Herzrhythmus oder an schweren Störungen der Herzleitung

(Störungen der Reizleitung des Herzens) leiden, es sei denn, Sie haben einen Herzschrittmacher.

Wenn Sie schwanger sind oder denken, dass Sie schwanger sind, es sei denn, das Arzneimittel ist

absolut erforderlich (siehe auch Abschnitt “

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit”).

Wenn Sie stillen (siehe auch Abschnitt “

Schwangerschaft, Stillzeit und

Zeugungs-/Gebärfähigkeit”).

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- andere Arzneimittel, die Herzrhythmusstörungen entgegenwirken, wie die Klasse-Ia-Antiarrhythmika,

Sotalol und Bepridil

- Vincamin (Arzneimittel, das den Blutstrom zum Hirn erhöht)

- einige Neuroleptika (Arzneimittel gegen Geisteskrankheiten)

- das Antibiotikum Erythromycin durch intravenöse Verabreichung (in eine Vene)

- Cisaprid (Arzneimittel, das bei Magen-Darm-Störungen angewendet wird)

- Pentamidin (Arzneimittel gegen bestimmte Parasiten) durch parenterale Verabreichung.

Wenden Sie Amiodarone Sandoz in diesen Fällen nicht an, da das Risiko auf potentiell tödliche Torsades de

pointe (eine schwere Herzrhythmusstörung) zunimmt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, konsultieren Sie

Ihren Arzt.

Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie bestimmte Zuckerarten nicht vertragen. Amiodarone

Sandoz enthalten Lactose (Milchzucker). Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel

einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Amiodarone Sandoz einnehmen.

- wenn Sie seit mehr als 48 Stunden an schnellen und unregelmäßigen Kontraktionen des Herzmuskels in den

Vorderkammern (Fibrillation) leiden. In diesem Fall müssen Ihnen zuerst ein Antigerinnungsmittel verabreicht

werden, es sei denn, Sie dürfen keine Antigerinnungsmittel anwenden.

- Bevor eine Behandlung mit Amiodarone Sandoz eingeleitet wird, wird Ihnen Ihr Arzt ein EKG

(Elektrokardiogramm), eine Bestimmung des ultraempfindlichen TSH (ein Hormon, das im Blut vorhanden ist

und die Funktion der Schilddrüse stimuliert) und des Kaliums im Blut empfehlen. Während der Behandlung

werden Ihre Herzfunktion (durch die Durchführung eines EKG), Ihre Leberfunktion und Ihre

Schilddrüsenfunktion (insbesondere, wenn Sie Schilddrüsenstörungen in der Vorgeschichte haben) kontrolliert. Ihr

Arzt wird, falls erforderlich, Ihre Dosierung anpassen.

- wenn Sie einen Herzschrittmacher oder einen Kardioverter-Defibrillator haben. Ihre Wirkung kann bei

Langzeitanwendung von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen, wie Amiodarone Sandoz, beeinflusst

werden. Es wird empfohlen, die Wirkung dieser medizinischen Hilfsmittel sowohl vor als auch während der

Behandlung mit Amiodarone Sandoz durch Ihren Arzt wiederholt kontrollieren zu lassen.

- Weil Sie durch die Anwendung von Amiodarone Sandoz gegen Sonnenlicht überempfindlich werden können,

müssen Sie während der gesamten Behandlung möglichst langzeitige oder wiederholte Expositionen gegenüber

Sonnenlicht vermeiden. Treffen Sie schützende Maßnahmen.

- wenn Ihre Erhaltungsdosis hoch ist. In diesem Fall ist eine regelmäßige Augenuntersuchung empfohlen (siehe

auch Abschnitt 4 “Mögliche Nebenwirkungen”).

- wenn verschwommenes Sehen oder ein vermindertes Sehvermögen während der Behandlung bei Ihnen auftritt.

In diesem Fall müssen Sie eine Augenuntersuchung, einschließlich einer Untersuchung des Fundus, schnell

durchführen lassen. Das Auftreten einer optischen Neuropathie und/oder einer optischen Neuritis (Erkrankungen

des Gewebes des optischen Nervs) erfordert den Abbruch der Behandlung, da diese Erkrankungen eventuell zur

Blindheit führen können (siehe auch Abschnitt 4 “Mögliche Nebenwirkungen”).

- Wenn eines der folgenden Symptome auftritt, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt: Gewichtszunahme,

verminderte Aktivität, Kälteempfindlichkeit, deutliche Verlangsamung des Herzschlages oder im Gegenteil,

Abmagerung, Herzrhythmusstörungen, schmerzhaftes beklemmendes Gefühl in der Brust und Herzversagen.

Diese Symptome treten häufig auf und können auf eine schlechte

Schilddrüsenfunktion hinweisen. Die Funktion Ihrer Schilddrüse kann entweder zunehmen (in diesem Fall spricht

man von Hyperthyroidismus) oder abnehmen (Hypothyroidismus). Ihr Arzt wird dies kontrollieren. Wenn Ihre

Schilddrüsenfunktion stark zugenommen hat, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung abzubrechen. Nach

Abbruch der Behandlung wird die Schilddrüsenfunktion wieder normal (siehe auch den Abschnitt 4 “Mögliche

Nebenwirkungen”).

- Wenn Sie älter sind oder wenn Sie bereits ein Präparat auf Basis von Digitalis einnehmen (Arzneimittel zur

Verstärkung der Herzfunktion). Ihr Herzschlag kann in diesem Fall zu langsam werden. Darum wird Ihr Arzt Ihren

Herzrhythmus regelmäßig kontrollieren.

- wenn Ihr Herzschlag tagsüber unter 45-50 Schlägen pro Minute sinkt, konsultieren Sie Ihren behandelnden

Arzt.

- Wenn Sie an mäßiger Herzinsuffizienz (Herzversagen) leiden oder gelitten haben, kann sich diese in sehr

außerordentlichen Fällen verschlimmern. Falls erforderlich, wird Ihr Arzt durch das Hinzufügen oder durch eine

Erhöhung der Dosis der Arzneimittel, die die Herzfunktion verstärken (Digitalispräparate) und/oder der Diuretika

(wassertreibende Arzneimittel) die Behandlung anpassen.

- Bei einer EKG-Untersuchung (Elektrokardiogramm) kann Ihr Arzt einige EKG-Veränderungen feststellen, die

eine Kontrolle Ihres Blutkaliumspiegels, eine Reduzierung der Dosis oder den Abbruch der Medikation erfordern

können (im Falle von Anzeichen von anderen Herzrhythmusstörungen).

- Amiodarone Sandoz muss auf Grund seiner verlangsamenden Wirkung auf den Herzrhythmus mit Vorsicht

angewendet werden, wenn Sie bereits mit Arzneimitteln behandelt werden, die den Herzrhythmus verlangsamen

(wie Betablocker oder einige Calciumantagonisten), oder wenn Sie an bestimmten Herzrhythmusstörungen als

Folge von Reizleitungsstörungen leiden und Sie keinen Herzschrittmacher haben.

- Wenn Sie bei körperlicher Anstrengung plötzlich kurzatmig (Anstrengungsapnoe) sind und/oder wenn Sie häufig

an trockenem Husten leiden, allein oder in Kombination mit einer Beeinträchtigung Ihres allgemeinen Zustandes

(Müdigkeit, Abmagerung, leichtes Fieber), kann dies mit einer Lungentoxizität verbunden sein. Konsultieren Sie

Ihren Arzt, da eine radiologische Kontrolle (Röntgenbild der Lunge) erforderlich sein könnte. Siehe auch

Abschnitt 4 “Mögliche Nebenwirkungen”.

- wenn Sie an einer verminderten Empfindsamkeit oder Muskelschwäche leiden, insbesondere in den unteren

Gliedmaßen. Konsultieren Sie Ihren Arzt.

- wenn Sie sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen müssen. Der Arzt und der Anästhesist müssen wissen,

dass Sie Amiodarone Sandoz einnehmen.

- Wenn bei Ihnen Anzeichen einer schweren Hautreaktion auftreten (z. B. Progressiver Hautausschlag mit Blasen

oder Schleimhautläsionen), müssen Sie Amiodarone Sandoz möglicherweise sofort absetzen.

- Wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen oder einnehmen möchten, lesen Sie bitte auch den Abschnitt “

Einnahme von Amiodarone Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln” sorgfältig durch.

Einnahme von Amiodarone Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel

eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Es gibt eine Reihe von Wechselwirkungen zwischen Amiodarone Sandoz und anderen Arzneimitteln.

Einige Kombinationen dürfen nicht angewendet werden, wie die Arzneimittel, die in dem Abschnitt “

Amiodarone

Sandoz darf nicht angewendet werden” aufgeführt sind. Von anderen

Kombinationen wird abgeraten, oder einige erfordern Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung, wie folgende

Arzneimittel,

- die die Darmpassage stimulieren (stimulierende Laxantien)

- die die Herzfunktion verstärken (Digitalispräparate)

- die das Blut verdünnen (Antikoagulantien)

- die den Herzschlag verlangsamen (Betablocker, einige Calciumantagonisten, …)

- die Herzrhythmusstörungen vermindern (Antiarrhythmika)

- die den Blutdruck senken (Diuretika, Betablocker, einige Calciumantagonisten)

- die den Blutkaliumspiegel beeinflussen (Diuretika, Corticoide, Tetracosactid, Amphotericin B (durch den

intravenösen Verabreichungsweg)

- die die Blutlipidspiegel senken (einige Statine)

- die bei Anästhesie (allgemeine Anästhetika, Fentanyl, Midazolam, Lidocain) oder im Falle einer

Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus) angewendet werden

- die bei Epilepsieanfällen (Phenytoin) oder gegen Geisteskrankheiten (Neuroleptika) angewendet werden

- die gegen Migräne (Ergotamin, Dihydroergotamin) angewendet werden

- die bei Schlaflosigkeit (Triazolam) angewendet werden

- die bei Impotenz (Sildenafil) angewendet werden

- die gleichzeitige Anwendung von Amiodarone Sandoz und Fluorochinolonen (bestimmte Art von

Antibiotika) ist zu vermeiden.

Ihr Arzt muss die Dosis dieser Produkte anpassen, wenn sie mit Amiodarone Sandoz kombiniert werden.

Einnahme von Amiodarone Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie die Tabletten zu den Mahlzeiten oder unmittelbar nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit ein.

Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie Amiodarone Sandoz einnehmen. Er kann die Wirksamkeit Ihres

Arzneimittels beeinträchtigen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger

zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenden Sie Amiodarone Sandoz Tabletten in der Schwangerschaft wegen der Wirkungen von Amiodarone Sandoz

auf die Schilddrüse des Fetus nicht an, es sei denn, dass es absolut erforderlich ist. Wenn Sie schwanger werden

möchten, besprechen Sie dies zuerst mit Ihrem Arzt. Er wird beurteilen, ob die Fortsetzung der Behandlung

erforderlich ist. Im Falle einer Unterbrechung muss die Behandlung auf Grund der langsamen Ausscheidung von

Amiodarone Sandoz lange genug vor der Empfängnis abgebrochen werden.

Stillzeit

Wenden Sie Amiodarone Sandoz während der Stillzeit nicht an.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Amiodarone Sandoz eine Wirkung auf die Fähigkeit hat, ein Fahrzeug zu führen

oder Maschinen zu bedienen.

Amiodarone Sandoz enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Amiodarone Sandoz erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

an einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Siehe Sie bitte auch den Abschnitt „Amiodarone Sandoz darf nicht

angewendet werden“.

3. Wie ist Amiodarone Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn keine Besserung eintritt, konsultieren Sie erneut Ihren Arzt.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene:

Amiodarone Sandoz darf nur unter regelmäßiger medizinischer Kontrolle verabreicht werden.

Anfangsdosierung: 3 Tabletten pro Tag über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen.

Erhaltungsdosierung: 1 Tablette pro Tag (eventuell an 5 von 7 Tagen).

Es ist möglich, dass Ihr Arzt die Anfangs- und/oder Erhaltungsdosierung bei Ihnen erhöht hat. Halten Sie sich

strikt an die Dosierung, die Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Es gibt nur eingeschränkte Informationen über die Wirksamkeit und die Sicherheit bei Kindern. Ihr Arzt wird über

die geeignete Dosis entscheiden.

Behandlungsdauer:

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Amiodarone Sandoz anwenden müssen.

Verabreichungsweg und Art der Verabreichung:

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Amiodarone Sandoz -Tabletten in eine, zwei oder drei Einnahmen pro Tag zu den Mahlzeiten oder

unmittelbar nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Amiodarone Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Amiodarone Sandoz eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Amiodarone Sandoz vergessen haben

Wenn Sie versehentlich vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie die nächste Dosis wie gewöhnlich

zum normalen Zeitpunkt ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Amiodarone Sandoz abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Amiodarone Sandoz frühzeitig abbrechen möchten, konsultieren Sie immer zuerst

Ihren Arzt. Die Beschwerden, die vor der Behandlung bestanden, können sonst zurückkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Um diese Wirkungen zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren, wenn sie auftreten, und um ihr

Verschwinden zu beschleunigen, müssen Sie genau die Erhaltungsdosis einhalten, die Ihr Arzt bestimmt hat.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie die folgenden Nebenwirkungen feststellen:

Optische Neuropathie und/oder optische Neuritis (Erkrankung oder Verletzung des optischen Nervs). Dies

kann zur Blindheit führen (siehe auch den Abschnitt “ Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ”). Bei

verschwommenem Sehen und/oder vermindertem Sehen wird empfohlen, Ihren Arzt so schnell wie möglich

zu konsultieren.

Fälle von Lungenläsionen. Die Symptome sind Kurzatmigkeit bei Anstrengung, ein häufiger trockener

Husten, allein oder in Kombination mit einer Beeinträchtigung Ihres allgemeinen Zustandes (Müdigkeit,

Abmagerung, leichtes Fieber). Konsultieren Sie Ihren Arzt, falls diese Symptome auftreten. Die Störungen

verschwinden meistens nach frühzeitigem Abbruch der Behandlung. Siehe auch den Abschnitt “

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Schwerwiegende, teilweise fatale Hautreaktionen (epidermale Nekrolyse, Stevens- Johnson-Syndrom,

bullöse Dermatitis, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und allgemeinen Symptomen).

Anafylaktische und anafylaktoide Reaktion, darunter Schock (sehr schwerwiegende, allgemeine

allergische Reaktion)

Amiodarone Sandoz kann folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Zu den üblichen Erhaltungsdosen von 1 bis 2 Tabletten pro Tag treten sehr häufig Mikro-Ablagerungen

auf der Cornea auf (Flecken auf der Hornhaut des Auges). Sie verschwinden, wenn die Behandlung

abgebrochen wird.

Wenn die Erhaltungsdosis hoch ist (3 Tabletten pro Tag oder mehr auf kontinuierliche Weise verabreicht),

können diese Cornea-Ablagerungen zu Sehstörungen führen, die sich in Form von farbigen Ringen runder

Lichtquellen oder in Form von verschwommenem Sehen oder vermindertem Sehen äußern.

Eine Hautreaktion (Rötung, Juckreiz) nach Exposition gegenüber dem Sonnenlicht.

Leberfunktionsstörungen, die meistens mäßig und von vorübergehender Art sind und sich durch einen

isolierten Anstieg von einigen Leberenzymen im Blut äußern. Eine regelmäßige Kontrolle ist erforderlich

(Blutuntersuchungen).

Verdauungsstörungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Störungen des Geschmackssinnes. Diese

Nebenwirkungen sind mit der Dosis verbunden, die zu Beginn der Behandlung eingenommen wurde, und

verschwinden bei einer Reduzierung der Dosis.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen )

Lila-farbige oder schiefergraue Verfärbung der Haut bei Langzeitbehandlungen mit hohen Tagesdosen.

Diese Verfärbung verschwindet langsam bei Abbruch der Behandlung.

Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyroidismus)

Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyroidismus)

Siehe auch den Abschnitt “Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ”.

Schwere Fälle von Leberbeeinträchtigung, die den Abbruch der Behandlung erforderten.

Schlafstörungen, Albträume oder Zittern.

Bradykardie (ein zu langsamer Herzrhythmus); diese ist meistens mittelschwer und hängt von der

einzunehmenden Dosis ab.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Eine Beeinträchtigung der peripheren Nerven der unteren Gliedmaßen mit motorischen und sensiblen

Störungen (Gehstörungen, Muskelschwäche, verminderte Empfindsamkeit) oder eine Muskelbeeinträchtigung

kann gelegentlich auftreten. Diese Störungen verschwinden allmählich nach Abbruch der Behandlung, jedoch

kann die Wiederherstellung gelegentlich unvollständig sein.

Auftreten von neuen Herzrhythmusstörungen oder Verschlimmerung der bestehenden

Herzrhythmusstörung, gelegentlich gefolgt von einem Herzstillstand

Reizleitungsstörungen des Herzens.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

Fälle von Hautausschlag, Haarausfall, Rötung der Haut nach Strahlentherapie oder Rötung der Haut in

Verbindung mit Desquamation (Abschuppung der oberflächlichen Hautschichten in Form von Schuppen.

Unwohlsein, Verwirrung oder Schwäche, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit. Hierbei kann

es sich um eine Erkrankung mit dem Namen „Syndrom der inadäquaten Sekretion des

antidiuretischen Hormons“ (SIADH) handeln.

Akute Atemkomplikationen, meistens sofort nach einem chirurgischen Eingriff.

Bronchospasmen (Verengung durch Krampf der Muskeln der Luftwege) wurden bei Patienten mit

schweren Atemproblemen, und insbesondere bei Asthmapatienten, beobachtet.

Chronisches Leberleiden, das fatal sein kann (pseudoalkoholische Hepatitis, Zirrhose).

Fälle von Koordinationsstörungen.

Fälle von erhöhtem intrakraniellem Druck (im Schädel)

Kopfschmerzen.

Übermäßige Verlangsamung des Herzrhythmus.

Bei eingeschränkter Herzfunktion kann Amiodarone Sandoz in sehr seltenen Fällen diese Herzinsuffizienz

verschlimmern.

Beschleunigung des Herzrhythmus.

Anämie (Blutarmut).

Thrombozytopenie (starke Abnahme der Zahl der Blutplättchen im Blut).

Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis).

Diverse Störungen, wie eine Entzündung mit lokalen Schmerzen der Hoden (Epididymitis) oder Impotenz.

Anstieg des Blutkreatinins.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Nesselsucht (Urtikaria)

Blutungen in der Lunge (pulmonale Hämorrhagie).

Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), trockener Mund, Verstopfung.

Parkinsonismus (Krankheitserscheinungen mit den Merkmalen von Parkinson), Riechstörung (Parosmie).

Verwirrtheit/Wahnvorstellungen, Halluzinationen.

Torsades de pointes (schwere Herzrhythmusstörung)

Neutropenie (Mangel an weißen Blutkörperchen), Agranulozytose (Verminderung einer Untergruppe der

weißen Blutkörperchen).

Anschwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen (angioneurotisches Ödem).

Verminderte Libido

Verminderter Appetit

Granulom (Entzündung) einschlieblich Knochenmarkgranulom.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Amiodarone Sandoz aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf..

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Verpackung nach “EXP” angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

WEITERE INFORMATIONEN

Was Amiodarone Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist: Amiodaron (in Form von Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Polyvidon, hochdisperses Siliciumdioxid,

Magnesiumstearat.

Wie Amiodarone Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Amiodarone Sandoz 200 mg Tabletten sind weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer

Seite.

Packung mit 20,60 oder 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sandoz nv/sa

Telecom Gardens

Medialaan 40

B-1800 Vilvoorde

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

D-39179 Barleben

Deutschland

Zulassungsnummer

BE239723

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 09/2015.

4-9-2018

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5856 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/725/II/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Active substance: Filgrastim) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5764 of Wed, 29 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety