ULTRASIL 415 HACCP

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Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

18-09-2021

Verfügbar ab:
ECOLAB DEUTSCHLAND GMBH
Zulassungsnummer:
118410E

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr.

1907/2006

ULTRASIL 415 HACCP

118410E

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ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFES/DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Produktname

ULTRASIL 415 HACCP

0EFY-8HTU-MH0P-4769

Produktnummer

118410E

Verwendung des Stoffs/des

Gemisches

Reinigungsmittel

Stofftyp

Gemisch

Nur für gewerbliche Anwender.

Informationen zur

Produktverdünnung

Keine Informationen zur verdünnten Lösung verfügbar

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Identifizierte Verwendungen

Prozessreinger. CIP Prozess

Empfohlene

Einschränkungen der

Anwendung

Nur für gewerbliche Anwender/Fachleute.

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Firma

Ecolab Deutschland GmbH

Ecolab-Allee 1

40789 Monheim am Rhein, Deutschland +49 (0)2173 599 0

OfficeService.DEDUS@ecolab.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer

+4932221096286

+32-(0)3-575-5555 Trans-europäisch

Vergiftungsinformationszentr

Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord),

Göttingen: 0551 38318854

Datum der

Zusammenstellung/Überarbei

tung

11.03.2021

Version

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)

Oxidierende Flüssigkeiten, Kategorie 3

H272

Korrosiv gegenüber Metallen, Kategorie 1

H290

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Akute Toxizität, Kategorie 4

H302

Ätzwirkung auf die Haut, Kategorie 1

H314

Schwere Augenschädigung, Kategorie 1

H318

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition,

Kategorie 3, Atmungssystem

H335

Langfristig (chronisch) gewässergefährdend, Kategorie 1

H410

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung (VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)

Gefahrenpiktogramme

Signalwort

Gefahr

Gefahrenbezeichnungen

H272

Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel.

H290

Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut

und schwere Augenschäden.

H335

Kann die Atemwege reizen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit

langfristiger Wirkung.

Ergänzende

Gefahrenhinweise

EUH071

Wirkt ätzend auf die Atemwege.

Vorsorgliche Angaben

Verhütung:

P210

Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken,

offenen Flammen und anderen Zündquellen

fernhalten. Nicht rauchen.

P220

Von Kleidung und anderen brennbaren

Materialien fernhalten.

P261

Einatmen von Dampf vermeiden.

P273

Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P280

Schutzhandschuhe/ Augenschutz/

Gesichtsschutz tragen.

Reaktion:

P303 + P361 + P353

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder

dem Haar): Alle kontaminierten

Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit

Wasser abwaschen oder duschen.

P305 + P351 + P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige

Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.

Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach

Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P310

Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt

anrufen.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Essigsäure

Peressigsäure

2.3 Sonstige Gefahren

Nicht mit Chlorbleichlauge oder anderen chlorierten Produkten mischen-verursacht Freisetzung

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von Chlorgas.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

3.2 Gemische

Gefährliche Inhaltsstoffe

Chemische Bezeichnung

CAS-Nr.

EG-Nr.

REACH Nr.

Einstufung

VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008

Konzentration

Essigsäure

64-19-7

200-580-7

01-2119475328-30

Nota B Entzündbare Flüssigkeiten

Kategorie 3; H226

Ätzwirkung auf die Haut Unterkategorie

1A; H314

Schwere Augenschädigung Kategorie 1;

H318

Ätzwirkung auf die Haut Kategorie 1A

H314 >= 90 %

Ätzwirkung auf die Haut Kategorie 1B

H314 25 - < 90 %

Reizwirkung auf die Haut Kategorie 2

H315 10 - < 25 %

Augenreizung Kategorie 2

H319 10 - < 25 %

>= 25 - < 30

Wasserstoffperoxid

7722-84-1

231-765-0

01-2119485845-22

Nota B Oxidierende Flüssigkeiten

Kategorie 1; H271

Akute Toxizität Kategorie 4; H302

Akute Toxizität Kategorie 4; H332

Ätzwirkung auf die Haut Kategorie 1A;

H314

Schwere Augenschädigung/-reizung

Kategorie 1

8 - 100 %

Schwere Augenschädigung/-reizung

Kategorie 2A

5 - 8 %

Oxidierende Flüssigkeiten Kategorie 1

70 - 100 %

Oxidierende Flüssigkeiten Kategorie 2

50 - 70 %

Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie

70 - 100 %

Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie

50 - 70 %

Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie 2

35 - 50 %

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition Kategorie 3

H335 35 - 100 %

>= 10 - < 20

Peressigsäure

79-21-0

201-186-8

01-2119531330-56

Entzündbare Flüssigkeiten Kategorie 3;

H226

Organische Peroxide Typ D; H242

Akute Toxizität Kategorie 4; H302

Akute Toxizität Kategorie 4; H332

Akute Toxizität Kategorie 4; H312

Ätzwirkung auf die Haut Kategorie 1A;

H314

Kurzfristig (akut) gewässergefährdend

>= 10 - < 20

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Kategorie 1; H400

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition Kategorie 3; H335

Langfristig (chronisch)

gewässergefährdend Kategorie 1; H410

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition Kategorie 3

H335 >= 1 %

M = 1

M (chronisch) = 10

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Augenkontakt

Sofort mindestens 15 Minuten mit viel Wasser abspülen, auch

unter den Augenlidern. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach

Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort Arzt hinzuziehen.

Nach Hautkontakt

Sofort mit viel Wasser für mindestens 15 Minuten abwaschen.

Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen. Schuhe vor

der Wiederverwendung gründlich reinigen. Sofort Arzt

hinzuziehen.

Nach Verschlucken

Mund mit Wasser ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Nie

einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen.

Sofort Arzt hinzuziehen.

Nach Einatmen

An die frische Luft bringen. Symptomatische Behandlung. Bei

Auftreten von Symptomen, ärztliche Betreuung aufsuchen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

siehe Abschnitt 11 für weitere ausführlichere Informationen über gesundheitliche Effekte und

Symptome.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung.

ABSCHNITT 5: MASSNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignete Löschmittel

Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen.

Ungeeignete Löschmittel

Keine bekannt.

5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren

Besondere Gefahren bei der

Brandbekämpfung

Brandgefahr

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Rückzündung auf große Entfernung möglich.

Besondere Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung

Oxidationsmittel. Kontakt mit anderen Materialien kann Brand

verursachen.

Oxidationsmittel; Dieser Stoff ist ein Oxidationsmittel welches

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leicht mit anderen Stoffen reagiert insbesondere bei Erhitzen.

Gefährliche

Verbrennungsprodukte

Abhängig von den Umständen der Verbrennung können die

Zersetzung-Produkte folgende Materialien beinhalten:

Kohlenstoffoxide

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere Schutzausrüstung

für die Brandbekämpfung

: Im Brandfall umluftunabhängiges Atemschutzgerät und

Schutzanzug tragen.

Weitere Information

: Zur Kühlung geschlossener Behälter Wassersprühstrahl

einsetzen. Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf

nicht in die Kanalisation gelangen. Brandrückstände und

kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den örtlichen

behördlichen Vorschriften entsorgt werden. Explosions- und

Brandgase nicht einatmen.

ABSCHNITT 6: MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Hinweis für nicht für Notfälle

geschultes Personal

Für angemessene Lüftung sorgen. Alle Zündquellen entfernen.

Personen fernhalten und auf windzugewandter Seite bleiben.

Inhalation, Verschlucken und Haut- und Augenkontakt vermeiden.

Bei Konzentrationen über den AGW-Werten ist ein

entsprechendes, geprüftes Atemschutzgerät zu tragen.

Sicherstellen, daß nur ausgebildetes Personal für

Reinigungsarbeiten eingesetzt wird. Siehe Schutzmaßnahmen

unter Punkt 7 und 8.

Hinweis für Einsatzkräfte

Falls für den Umgang mit der Verschüttung Spezialkleidung

benötigt wird, ist Abschnitt 8 zu geeigneten und ungeeigneten

Materialien zu beachten.

6.2 Umweltschutzmaßnahmen

Umweltschutzmaßnahmen

Kontakt mit Erdboden, Oberflächen- oder Grundwasser

verhindern.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Alle Zündquellen entfernen, wenn gefahrlos möglich. Undichtigkeit

beseitigen, wenn gefahrlos möglich. Abfall isolieren und nicht mit

unverträglichen Materialien in Kontakt kommen lassen. Kleine

Auslaufmengen mit Sand oder "Vermikulit" aufnehmen und das

Gemisch mindestens 10-fach mit Wasser verdünnen. In einen

offenen Behälter geben und zur Neutralisierung *)/Entsorgung an

einem sicheren Ort bereitstellen. Große Auslaufmengen

aufnehmen und Bereich evakuieren. Fernbleiben bis die Reaktion

nachläßt, dann zwecks vorschriftsmäßiger Entsorgung

aufnehmen. Genehmigung von örtlicher Wasserbehörde einholen

ob Einleiten in die Kanalisation möglich ist. *)

NEUTRALISIERUNG: Nach Verdünnen mit einer verfügbaren

Base, wie z.B. Natriumbicarbonat, neutralisieren.

Brennbare Materialien, die diesem Produkt ausgesetzt sind,

sollten sofort mit großen Mengen Wasser gespült werden, um

sicherzustellen, dass das gesamte Produkt entfernt wird.

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Restprodukte, die auf organischen Materialien wie Lumpen,

Tüchern, Papier, Textilien, Baumwolle, Leder, Holz oder anderen

brennbaren Substanzen trocknen, können sich spontan

entzünden und zu einem Brand führen.

6.4 Verweis auf andere Abschnitte

Siehe Abschnitt 1 für Kontaktinformationen im Notfall.

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

Siehe Abschnitt 13 für weitere Angaben zur Abfallbehandlung.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nicht einnehmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die

Kleidung gelangen lassen. Nur mit ausreichender Belüftung

verwenden. Von Feuer, Funken und heißen Oberflächen

fernhalten. Vorsorge zur Vermeidung elektrostatischer

Entladungen treffen (diese könnten organische Dämpfe

entzünden). Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

Aerosol/Dampf nicht einatmen. Nicht mit Chlorbleichlauge oder

anderen chlorierten Produkten mischen-verursacht Freisetzung

von Chlorgas. Bei mechanischer Fehlfunktion oder bei Kontakt mit

unbekannter Produktverdünnung die vollständige persönliche

Schutzausrüstung (PSA)

Hygienemaßnahmen

Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen

sind zu beachten. Beschmutzte Kleidung entfernen und vor

Wiederverwendung waschen. Nach Gebrauch Gesicht, Hände

und alle exponierten Hautstellen gründlich waschen. Für

geeignete Einrichtungen zum schnellen Waschen oder Spülen

von Augen und Körper sorgen

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten. Kühl an einem gut

belüfteten Ort aufbewahren. Von Reduktionsmitteln fernhalten.

Von starken Basen fernhalten. Von brennbaren Stoffen fernhalten.

Verschüttete Mengen aufnehmen, um Materialschäden zu

vermeiden. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Behälter dicht verschlossen halten. Nur in Originalverpackung

aufbewahren. In geeigneten, gekennzeichneten Behältern

aufbewahren Bei Gasentwicklung und unzureichender Entlüftung

des Containers besteht Berstgefahr. Kann zusammen mit anderen

starken Oxidationsmitteln gelagert werden, sofern sie verträglich

sind.

Lagertemperatur

-20 °C bis 30 °C

Verpackungsmaterial

Geeignetes Material: Kunststoff

Ungeeignetes Material: Stahl, Aluminium

7.3 Spezifische Endverwendungszwecke

Bestimmte Verwendung(en)

Prozessreinger. CIP Prozess

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER EXPOSITION/PERSÖNLICHE

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SCHUTZAUSRÜSTUNG

8.1 Zu überwachende Parameter

Arbeitsplatzgrenzwerte

Inhaltsstoffe

CAS-Nr.

Werttyp (Art der

Exposition)

Zu überwachende

Parameter

Basis

Essigsäure

64-19-7

10 ppm

25 mg/m3

DE TRGS 900

Weitere Information

Ein Risiko der Fruchtschädigung braucht bei Einhaltung des

Arbeitsplatzgrenzwertes und des biologischen Grenzwertes (BGW) nicht

befürchtet zu werden

10 ppm

25 mg/m3

2017/164/EU

Weitere Information

Indikativ

STEL

20 ppm

50 mg/m3

2017/164/EU

Weitere Information

Indikativ

DNEL

Wasserstoffperoxid

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Kurzzeit - lokal

Wert: 3 mg/m3

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Langzeit - lokale Effekte

Wert: 1.4 mg/m3

Peressigsäure

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Langzeit - systemische Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Akut - systemische Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Langzeit - lokale Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Akut - lokale Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Arbeitnehmer

Expositionswege: Hautkontakt

Mögliche Gesundheitsschäden: Akut - lokale Effekte

Wert: 0.12

Anwendungsbereich: Verbraucher

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Langzeit - systemische Effekte

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Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Verbraucher

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Akut - systemische Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Verbraucher

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Langzeit - lokale Effekte

Wert: 0.6 mg/m3

Anwendungsbereich: Verbraucher

Expositionswege: Einatmung

Mögliche Gesundheitsschäden: Akut - lokale Effekte

Wert: 0.3 mg/m3

PNEC

Peressigsäure

Süßwasser

Wert: 0.000224 mg/l

Süßwassersediment

Wert: 0.00018 mg/kg

Wasser

Wert: 0.051 mg/l

Boden

Wert: 0.32 mg/kg

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Angemessene technische Kontrollmaßnahmen

Technische

Schutzmaßnahmen

Wirksame Absaugung. Konzentration in der Luft unter den

normalen Arbeitsplatzgrenzwerten halten.

Individuelle Schutzmaßnahmen

Hygienemaßnahmen

Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen

sind zu beachten. Beschmutzte Kleidung entfernen und vor

Wiederverwendung waschen. Nach Gebrauch Gesicht, Hände

und alle exponierten Hautstellen gründlich waschen. Für

geeignete Einrichtungen zum schnellen Waschen oder Spülen

von Augen und Körper sorgen

Augen-/Gesichtsschutz (EN

166)

Korbbrillen

Gesichtsschutzschild

Handschutz (EN 374)

Empfohlener vorbeugender Hautschutz

Handschuhe

Nitrilkautschuk

Butylkautschuk

Durchbruchszeit: 1-4 Stunden

Minimale Dicke für Butylkautschuk 0.7 mm, für Nitrilkautschuk

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oder vergleichbare andere Materialien 0.4 mm (bitte ziehen Sie

ggf. Ihren Handschuhhersteller / Händler zu Rate).

Handschuhe müssen entfernt und ersetzt werden, wenn sie

Anzeichen von Abnutzung oder Chemikaliendurchbruch

aufweisen.

Haut- und Körperschutz (EN

14605)

Persönliche Schutzausrüstung bestehend aus: geeignete

Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Schutzkleidung ggf.

einschließlich geeigneter Schutzschuhe

Atemschutz (EN 143, 14387)

Wenn die Risiken nicht vermieden oder mit technischen Mitteln

und Maßnahmen, Methoden oder Verfahren der

Arbeitsorganisation beschränkt werden können, sollten Sie die

Verwendung von zertifizierter Atemschutzausrüstung

entsprechend den Anforderungen der EU (89/656 / EWG, (EU)

2016/425) , oder gleichwertig beachten, mit Filtertyp:A-P

Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition

Allgemeine Hinweise

: Die Bestimmungen der Anlagenverordnung beachten.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Aussehen

: flüssig

Farbe

: klar, Farblos

Geruch

: beißend

pH-Wert

0.5 - 1.5, 100 %

Flammpunkt

72 °C geschlossener Tiegel

Geruchsschwelle

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Schmelzpunkt/Gefrierpunkt

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Siedebeginn und

Siedebereich

> 100 °C

Verdampfungsgeschwindigk

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Entzündbarkeit (fest,

gasförmig)

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Obere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Untere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Dampfdruck

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Relative Dampfdichte

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Relative Dichte

1.13 - 1.15

Wasserlöslichkeit

löslich

Löslichkeit in anderen

Lösungsmitteln

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

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Selbstentzündungstemperat

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Thermische Zersetzung

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Viskosität, kinematisch

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Explosive Eigenschaften

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

Oxidierende Eigenschaften

9.2 Sonstige Angaben

Nicht anwendbar und/oder nicht bestimmt für die Zubereitung

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Keine gefährlichen Reaktionen bekannt bei bestimmungsgemäßem Umgang.

10.2 Chemische Stabilität

Verunreinigung kann gefährlichen Druckanstieg verursachen - geschlossene Behälter können

bersten.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

Nicht mit Chlorbleichlauge oder anderen chlorierten Produkten mischen-verursacht Freisetzung

von Chlorgas.

10.4 Zu vermeidende Bedingungen

Hitze, Flammen und Funken.

Direkte Hitzeeinwirkung.

Sonnenlichtexposition.

10.5 Unverträgliche Materialien

Basen

Metalle

Organische Materialien

Stahl

Aluminium

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte

Abhängig von den Umständen der Verbrennung können die Zersetzung-Produkte folgende

Materialien beinhalten:

Kohlenstoffoxide

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Angaben zu

wahrscheinlichen

Expositionswegen

Einatmung, Augenkontakt, Hautkontakt

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