Realchemie Pyrimethanil-I (Parallelimport)

Schweiz - Deutsch - OFAG-BLW (Bundesamt für Landwirtschaft)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

21-01-2020

Wirkstoff:
Pyrimethanil
Verfügbar ab:
Realchemie Nederland B.V.
INN (Internationale Bezeichnung):
Pyrimethanil
Dosierung:
Deutschland
Darreichungsform:
GP 006922-00/007
Therapiegruppe:
Fungizid ;
Zulassungsnummer:
D-5935

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Fachinformation Fachinformation - Französisch

02-05-2020

Handelsbezeichnung: Realchemie

Pyrimethanil-I (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 21.01.2020)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.05.2019, Aufbrauchsfrist: 31.05.2020

Produktkategorie:

Ausl. Bewilligungsinhaber:

Eidg. Zulassungsnummer:

Fungizid

Realchemie Nederland B.V.

D-5935

Packungsbeilagenummer: Herkunftsland:

Ausl. Zulassungsnummer:

7533

Deutschland

GP 006922-00/007

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Pyrimethanil

36.9 % 400 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Anwendungen

A

Kultur

Schaderreger/

Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 3, 4

B Erdbeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

5, 6, 7

B Himbeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 4, 8

O Kernobst

Blüten- und

Zweigdürre

Kelchfäule (Botrytis

cinerea)

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.075 %

Aufwandmenge: 1.2 l/ha

Anwendung: Vom Austrieb bis

zum Abblühen.

2, 9, 10, 11, 12,

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.8 l/ha

Anwendung: Vom Austrieb bis

zum Abblühen.

2, 9, 10, 11, 12,

A

Kultur

Schaderreger/

Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

W Reben

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.2 %

Aufwandmenge: 2.4 l/ha

1, 2, 4, 14, 15,

Gewächshaus: Aubergine

Gewächshaus:

Gemüsepaprika

Gewächshaus: Tomaten

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.125 %

Wartefrist: 3 Tage

7, 17, 18

G Bohnen

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.2 %

Aufwandmenge: 2 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Blühbeginn und

Vollblüte.

7, 19

G Gewächshaus: Gurken

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 1.25 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

7, 17, 18

Knoblauch

Schalotten

Zwiebeln

Botrytis spp.

Aufwandmenge: 2 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

7, 17

G Salate (Asteraceae)

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 2 l/ha

7, 17, 20

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.125 %

1, 4, 21, 22

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.125 %

2, 4, 5

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe

+ Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene

Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn

gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

10.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe

tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine)

können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie

einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

11.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz

von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

12.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe der Anilinopyrimidine (FRAC D1).

13.Nur in Tankmischung mit Captan 80 % (0.1 %, 1.6 kg/ha) oder Dithianon 70 % (0.03 %, 480 g/ha).

14.Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.

15.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine

Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).

16.Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

17.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

18.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden

Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

19.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

20.Zur Anzucht von Jungpflanzen und Setzlingen, letzte Anwendung spätestens 14 Tage nach der

Pflanzung an den definitiven Standort.

21.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

22.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz

von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

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