Yris

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Yris 0,075 mg/0,03 mg Dragees
  • Einheiten im Paket:
  • 21 Stück, Laufzeit: 36 Monate,3 x 21 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Yris 0,075 mg/0,03 mg Dragees
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Gestoden und Estrogen
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-25481
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-08-2004
  • Letzte Änderung:
  • 02-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Yris 0,075 mg/0,03 mg Dragees

Gestoden /Ethinylestradiol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Yris und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Yris beachten?

3. Wie ist Yris einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Yris aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.

Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien,

insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines

kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.

Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an ihren

Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“).

1. Was ist Yris und wofür wird es angewendet?

Yris ist ein kombiniertes „Pillen“-Präparat zur hormonalen Schwangerschaftsverhütung (orales

Kontrazeptivum; im Weiteren „KOK“), das zwei verschiedene weibliche Hormone, je ein Hormon der

Estrogen- und je ein Hormon der Gestagen-Gruppe, enthält.

Bei vorschriftsmäßiger Anwendung bietet Yris auf mehrfache Weise Schutz vor einer

Schwangerschaft. In erster Linie wird verhindert, dass in den Eierstöcken Eizellen heranreifen und zur

Befruchtung freigesetzt werden. Außerdem bewirkt Yris, dass das Eindringen von Samenzellen in den

Gebärmutterhals und die Einbettung eines befruchteten Eis in die Gebärmutterschleimhaut erschwert

wird.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Yris beachten?

Allgemeine Hinweise

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von

Yris beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu

lesen – siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“).

Vor Beginn der Einnahme von Yris soll durch den Arzt eine gründliche allgemeine und

gynäkologische Untersuchung (einschließlich der Brüste und eines Abstriches) durchgeführt und eine

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Familienanamnese (Erhebung der Erkrankungen direkter Verwandter) sowie Ihre eigene

Krankengeschichte erhoben werden.

Bei länger dauernder Anwendung von Yris sind Kontrollen in regelmäßigen Abständen durch Ihren

Arzt wichtig. Ihr Arzt wird dafür den für Sie angemessenen Zeitraum festlegen.

Yris darf nicht eingenommen werden,

wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend

aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit

Ihnen besprechen, welche andere Form der Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist.

wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT),

der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit

hatten),

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden - beispielsweise

Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel,Faktor-V-Leiden oder

Antiphospholipid-Antikörper,

wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2,

„Blutgerinnsel“)

wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten,

wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und

ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transistorische ischämische

Attacke (TIA - vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal

hatten),

wenn Sie an einer Krankheit leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie

erhöhen können:

schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße

sehr hoher Blutdruck

sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)

eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist.

wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden oder in

der Vergangenheit gelitten haben,

wenn Sie allergisch gegen Gestoden, Ethinylestradiol oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

bei Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen,

bei bestehender oder früherer Entzündung der Bauchspeicheldrüse in Zusammenhang mit

erhöhten Blutfettwerten (Triglyceride),

bei bestehenden oder vermuteten bösartigen Tumoren der Brust,

bei bestehenden oder vermuteten bösartigen Tumoren der Gebärmutterschleimhaut oder

anderen bestehenden oder vermuteten hormonabhängigen Tumoren,

bei bestehenden oder vermuteten Lebertumoren oder Lebererkrankungen, solange sich die

Laborwerte für die Leberfunktion noch nicht normalisiert haben,

bei Blutungen unklarer Ursache aus der Scheide,

wenn Sie schwanger sind oder stillen,

bei unkontrolliertem hohen Blutdruck

wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und

Dasabuvir enthalten, einnehmen (siehe auch Abschnitt 2 Einnahme von Yris zusammen mit

anderen Arzneimitteln).

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Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Yris einnehmen.

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf

wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie

ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h.

Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt

„Blutgerinnsel [Thrombose]“ unten).

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt

„So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Wenn Sie eine der oben angeführten Krankheiten haben, schwanger sind oder stillen, informieren Sie

Ihren Arzt, da Sie Yris dann nicht einnehmen dürfen.

Die Einnahme einer „Pille“ wie Yris schützt nicht vor der Ansteckung mit HIV oder anderen

Geschlechtskrankheiten.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Yris verschlimmert, sollten Sie

ebenfalls Ihren Arzt informieren.

Stoffwechselstörungen (Zuckerkrankheit bzw. erhöhte Blutfette),

Erhöhter Blutdruck,

Innenohrschwerhörigkeit (Otosklerose),

Epilepsie (Krampfanfälle),

Migräne, häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopf- schmerzen,

Veitstanz (Chorea),

eingeschränkte Funktion von Herz, Leber bzw. Niere,

Gelbsucht oder Juckreiz mit oder ohne Gallenstau,

Gallensteine,

Übergewicht (Body Mass Index

30 kg/m2),

gutartige Tumoren der Brust oder Gebärmutter (Wucherung der Gebärmutterschleimhaut,

Myome),

Erkrankungen durch Blutgerinnsel bei direkten Verwandten (Familienanamnese),

Depressionen,

Bläschenausschlag während einer früheren Schwangerschaft (Herpes gestationis),

wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung)

haben,

wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die ihr natürliches

Abwehrsystem beeinträchtigt) haben),

wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS - eine Störung der Blutgerinnung, die

zu Nierenversagen führt) haben,

wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben

Wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in

Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für

eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden,

wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2,

„Blutgerinnsel“)

wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie

Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Yris beginnen können,

wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche

Thrombophlebitis),

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wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben,

Porphyrie (Stoffwechselerkrankung mit Störung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffes),

Tetanie (Übererregbarkeit der Nerven und Muskeln),

Asthma,

Multiple Sklerose.

Trat während einer Schwangerschaft oder bei früherer Einnahme der Pille bei Ihnen

Melasma/Chloasma (gelblich-braune Pigmentflecken, vorwiegend im Gesicht) auf, sollten Sie

eine Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht vermeiden.

Wenn Sie an erblichen Angioödem leiden, können Arzneimittel, die Estrogene enthalten,

Symptome eines Angioödems auslösen oder verschlimmern. Sie sollten unbedingt Ihren Arzt

aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge

und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden, an sich bemerken.

BLUTGERINNSEL

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Yris ist Ihr Risiko für

die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann

ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.

Blutgerinnsel können auftreten

in Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)

in den Arterien (sog „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE).

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu

schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel

tödlich.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen

Blutgerinnsels aufgrund von Yris gering ist.

SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome

bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene

im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig

Folgendes auftritt:

Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der

möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen

bemerkt wird ;

Erwärmung des betroffenen Beins;

Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B.

aufkommende Blässe, Rot- oder

Blaufärbung.

Tiefe Beinvenenthrombose

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Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder

schnelle Atmung;

plötzlicher Husten ohne offensichtliche

Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden

kann;

stechender Brustschmerz, der bei tiefem

Einatmen zunimmt;

starke Benommenheit oder Schwindelgefühl;

schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;

starke Magenschmerzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie

mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie

Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren

Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der

Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt)

verwechselt werden können.

Lungenembolie

Symptome, die meistens in einem Auge

auftreten:

sofortiger Verlust des Sehvermögens oder

schmerzloses verschwommenes Sehen,

welches zu einem Verlust des Sehvermögens

fortschreiten kann.

Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel

in einer Vene im Auge)

Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schwere-

gefühl

Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder

unterhalb des Brustbeins;

Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder

Erstickungsgefühl;

in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen

ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;

Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder

Schwindelgefühl;

extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;

schnelle oder unregelmäßige Herzschläge.

Herzinfarkt

plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des

Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer

Köperseite besonders ausgeprägt ist;

plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder

Verständnisschwierigkeiten;

plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden

Augen;

plötzliche Gehschwierigkeiten,

Schwindelgefühl, Gleichgewichtsverlust oder

Koordinationsstörungen;

plötzliche schwere oder länger anhaltende

Kopfschmerzen unbekannter Ursache;

Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit

oder ohne Krampfanfall.

Schlaganfall

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Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

In manchen Fällen können die Symptome eines

Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer

nahezu sofortigen und vollständigen Erholung

einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem

dringend in ärztliche Behandlung begeben, da

Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung

einer Extremität;

starke Magenschmerzen (akutes

Abdomen).

Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße

verstopfen

BLUTGERINNSEL IN EINER VENE

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?

Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für

Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen

kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines

kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf.

Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe

Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.

Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine

Lungenembolie verursachen.

Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge

(Thrombose einer Netzhautvene) bilden.

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten?

Das Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen

Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann

außerdem auch dann erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen

Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr

Wochen wieder aufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein

kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde.

Wenn Sie die Anwendung von Yris beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen

Wochen auf den Normalwert zurück.

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels?

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen

angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Yris ist gering.

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales

Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

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Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder ein Norgestimat

enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres

ein Blutgerinnsel.

Ungefähr 9 bis 12 von 10.000 Frauen, die ein Gestoden enthaltendes kombiniertes hormonales

Kontrazeptivum wie Yris anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen

Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren, die das Risiko für ein

Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).

Risiko für die Bildung eines

Blutgerinnsels pro Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in

Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden

und nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron oder

Norgestimat enthaltende kombinierte hormonale Pille

anwenden

Ungefähr 5-7 von

10.000 Frauen

Frauen, die Yris

anwenden

Ungefähr 9-12 von

10.000 Frauen

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Yris ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und

Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht:

wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2);

wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein

Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall

haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung;

wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit

bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es ist möglich, dass die Anwendung von Yris mehrere

Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn

Sie die Anwendung von Yris beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung

wieder aufnehmen können.

wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);

wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben.

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen

und Risikofaktoren.

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,

insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn

Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Yris abzusetzen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung

von Yris zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus

unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

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BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet?

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende

Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der

Anwendung von Yris sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);

wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Yris

wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können

und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von Verhütungsmittel

anzuwenden;

wenn Sie übergewichtig sind;

wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;

wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt

oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen

Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;

wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder

Triglyceride) haben;

wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben;

wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens

Vorhofflimmern);

wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer

ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung

von Yris zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem

nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

Nach einer Entbindung oder einem Schwangerschaftsabbruch bzw. einer Fehlgeburt

Nach einer Geburt besteht ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln. Wenn Sie nicht

stillen, sollten Sie frühestens 28 Tage nach der Entbindung mit der Einnahme der Pille beginnen.

Das Gleiche gilt, wenn Sie nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten einen

Schwangerschaftsabbruch oder eine Fehlgeburt hatten (siehe Abschnitt 3 „Beginn der Einnahme von

Yris nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch“).

Trat während einer Schwangerschaft oder bei früherer Einnahme von KOK bei Ihnen

Melasma/Chloasma (gelblich-braune Pigmentflecken, vorwiegend im Gesicht) auf, sollten Sie eine

Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht vermeiden.

Wenn Sie an erblichem Quincke Ödem leiden, können Arzneimittel, die Estrogene enthalten,

Symptome eines Quincke-Ödems auslösen oder verschlimmern. Sie sollten unbedingt Ihren Arzt

aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Quinke Ödems, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder

Rachen und/oder Schluckbeschwerden, an sich bemerken.

Augenleiden:

Es liegen Berichte über Gefäßverschlüsse der Netzhaut bei der Anwendung von KOK vor. Bitte

kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu einem plötzlichen, teilweisen oder

kompletten Sehverlust, oder zum plötzlichen Auftreten von Sehstörungen kommt.

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Die Pille und Krebserkrankungen

Einige Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Anwenderinnen von

hormonalen Verhütungsmitteln hin. Der wichtigste Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist eine

andauernde Infektion mit humanen Papillomaviren. Diese Ergebnisse sind möglicherweise von

anderen Faktoren (z.B. geändertes Sexualverhalten) abhängig.

Alle Frauen sollten regelmäßig zur Krebsvorsorge (Abstrich) gehen.

Wenn Sie Brustkrebs haben oder in der Vergangenheit hatten, dürfen Sie die Pille nicht einnehmen.

Die Pille bewirkt ein leicht erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Dieses Risiko steigt mit zunehmender

Einnahmedauer der Pille an, kehrt aber innerhalb von etwa 10 Jahren nach Beendigung der

Pilleneinnahme wieder auf den normalen Wert zurück. Da Brustkrebs bei Frauen unter 40 Jahren

selten ist, ist die Anzahl der zusätzlichen Brustkrebsfälle bei Frauen, die die Pille einnehmen oder in

der Vergangenheit eingenommen haben, klein.

Suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Veränderungen an Ihren Brüsten, wie zum

Beispiel eine Einziehung der Haut oder Veränderungen im Bereich der Brustwarze feststellen oder

Knoten sehen bzw. tasten können.

Sehr selten wurde die Pille bei Frauen, die sie über einen langen Zeitraum eingenommen haben, auch

in Zusammenhang mit bestimmten Formen von Leberkrebs gebracht.

Die Pille und Lebererkrankungen

Die Einnahme der Pille wurde auch in Zusammenhang mit Lebererkrankungen wie Gelbsucht oder in

seltenen Fällen Lebertumoren, die kein Krebs waren, gebracht.

Wenn eine Leberschädigung in frühem Stadium festgestellt wird, kann das Absetzen der „Pille“ die

schädlichen Auswirkungen auf die Leber vermindern. Wenn bei Ihnen eine Lebererkrankung

diagnostiziert wurde, sollten Sie die Einnahme von Yris abbrechen, eine nicht-hormonale Methode der

Empfängnisverhütung (z.B. Kondom, Spermizid) anwenden und Ihren Arzt kontaktieren.

Suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf, wenn Sie starke Magenschmerzen bekommen oder

eine Gelbfärbung Ihrer Haut oder Augen (Gelbsucht) feststellen. Möglicherweise müssen Sie die

Einnahme von Yris beenden.

Verhalten bei Zwischenblutungen:

Blutungen zwischen den Regelblutungen sollten nicht lange andauern

Bei einigen wenigen Frauen kommt es während der Einnahme von Yris – insbesondere in den ersten

Monaten – zu kleineren unerwarteten Blutungen oder Schmierblutungen. Derartige Blutungen sind

normalerweise kein Grund zur Besorgnis und werden nach ein oder zwei Tagen abklingen. Nehmen

Sie Yris weiter wie gewöhnlich ein. Das Problem sollte nach den ersten paar Folienstreifen

verschwinden.

Sie können außerdem unerwartete Blutungen haben, wenn Sie die Tabletten nicht regelmäßig

einnehmen. Versuchen Sie daher, die Tabletten jeden Tag etwa um die gleiche Zeit einzunehmen.

Manchmal können unerwartete Blutungen auch durch andere Arzneimittel verursacht sein.

Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Arzt, wenn Sie Durchbruchblutungen oder Schmierblutungen

mit den folgenden Merkmalen haben:

Blutungen, die auch nach den ersten Monaten noch auftreten

Blutungen, die beginnen, nachdem Sie Yris bereits eine Zeit lang eingenommen haben

Blutungen, die bestehen bleiben, nachdem Sie Yris abgesetzt haben.

Verhalten bei Ausbleiben der Monatsblutung:

Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit die Menstruationsblutungen ausgeblieben sind (Amenorrhö)

oder wenn Sie unregelmäßige Menstruationsblutungen hatten (Oligomenorrhö), können diese

Probleme während der Einnahme der Pille erneut auftreten.

Lesen Sie auch die Abschnitte „Wenn Sie die Einnahme von Yris vergessen haben” und „Ausbleiben

einer Periode – sind Sie schwanger?“, wenn bei Ihnen während der Einnahme von Yris die

Menstruationsblutung ausbleibt.

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Sie sollten jedem Arzt, den Sie - aus welchen Gründen immer - aufsuchen, mitteilen, dass Sie Yris

einnehmen, da dies für die Diagnose oder Behandlung von Bedeutung sein kann.

Einnahme von Yris zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt

(oder den Apotheker), dass Sie Yris einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche

empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. Kondome) und wenn ja, wie

lange oder ob die Anwendung anderer Medikamente, die Sie einnehmen müssen, geändert werden

muss.

Yris darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel, die

Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, einnehmen, da das zu erhöhten

Leberfunktionsbluttest Resultaten (erhöhte ALT Leber Enzyme) führen kann.

Ihr Arzt wir Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor Sie mit der Behandlung mit diesen

Arzneimitteln beginnen.

Die Einnahme von Yris kann ungefähr 2 Wochen nach Abschluss der Behandlung wieder begonnen

werden. Siehe Abschnitt Wann Yris nicht eingenommen werden darf.

Einige Arzneimittel

können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Yris haben

können die empfängnisverhütende Wirksamkeit von Yris vermindern

können zu unerwarteten Blutungen führen.

Dazu gehören

Arzneimittel zur Behandlung von

Epilepsie (z.B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin)

Tuberkulose (z.B. Rifampicin)

HIV- und Hepatitis C Virus-Infektionen (sogenannte Proteasehemmer und nicht-

nukleosidische Reverse Transkriptase-Hemmer wie Ritonavir, Nevirapin, Efavirenz)

Pilzerkrankungen (z.B. Griseofulvin, Ketoconazol)

Arthritis, Arthrose (Etoricoxib)

Lungenhochdruck (hoher Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge) (Bosentan)

das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut (Hypericum)

Yris kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen z.B.

Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen

Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie

Theophyllin (zur Behandlung von Schwierigkeiten beim Atmen)

Tizanidin (zur Behandlung von Muskelschmerzen und/oder Muskelkrämpfen)

Laboruntersuchungen

Die Anwendung von Yris kann die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, z.B. bei

Untersuchungen der Leber-, Schilddrüsen-, Nebennieren- und Nierenfunktion, die Werte des

Kohlenhydratstoffwechsels, der Blutgerinnung und der Fibrinolyse.

Teilen Sie bei Bluttests Ihrem Arzt oder den Mitarbeitern des Labors mit, dass Sie Yris einnehmen, da

Yris die Ergebnisse mancher Tests beeinflussen kann.

Die Dosierung von Tabletten gegen Diabetes mellitus oder Insulin muss gegebenenfalls angepasst

werden.

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Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Yris nicht einnehmen. Falls Sie während der Einnahme von Yris

schwanger werden, müssen Sie die Einnahme sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen.

Stillzeit

Yris darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen

und die „Pille“ einnehmen möchten.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen bekannt.

Yris enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Yris erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Yris einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dragees sollen unzerkaut mit etwas Flüssigkeit geschluckt werden. Zu welcher Tageszeit Sie die

Dragees jeweils einnehmen, ist gleichgültig. Sie sollten aber bei dem einmal gewählten Zeitpunkt

bleiben, etwa zum Frühstück oder vor dem Schlafengehen.

Die Kalenderpackung von Yris enthält 21 gelbe Dragees in einer vorgegebenen Reihenfolge, wobei

jedes Dragee mit einem Wochentag gekennzeichnet ist. Es wird täglich, der Reihenfolge nach, ein

Dragee eingenommen, danach folgen 7 Tage ohne Einnahme der Dragees.

Beginn der Anwendung:

Wenn Sie im vergangenen Monat keine hormonalen Verhütungsmittel eingenommen haben:

Mit der Einnahme von Yris beginnen Sie am 1. Tag Ihrer nächsten Monatsblutung. Sie können mit

der Einnahme auch am 2. – 5. Tag beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage der

Drageeeinnahme des ersten Monatszyklus zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der

Empfängnisverhütung (z.B. Kondom, Spermizid) anwenden. Am ersten Einnahmetag drücken Sie

ein Dragee aus dem Feld der Packung, das mit dem aktuellen Wochentag übereinstimmt (z.B.

wenn Sie an einem Montag mit der Einnahme beginnen, drücken Sie das Dragee aus einem Feld,

das mit „Mo“ gekennzeichnet ist). Da Sie im Normalfall jede weitere Packung Yris am selben

Wochentag beginnen, markieren Sie den gewählten Wochentag am Aufdruck in der Mitte der

Packung, in unserem Beispiel „Mo“, und heben Sie die Packung auf, bis Sie eine neue beginnen.

Die weiteren Dragees nehmen Sie täglich in der Reihenfolge der auf der Packung aufgedruckten

Pfeile. Nachdem Sie alle 21 Dragees eingenommen haben, folgt eine Einnahmepause von 7

Tagen. In diesen 7 Tagen sollte die Monatsblutung (etwa 2 bis 4 Tage nach Einnahme des letzten

Dragees) einsetzen.

Beginnen Sie die nächste Yris Packung gleich nach der 7-tägigen Einnahmepause, d.h. am 8. Tag,

unabhängig davon, ob die Blutung schon beendet ist oder noch nicht.

12/18

Das bedeutet, dass Sie Ihre zweite Yris-Packung am selben Wochentag beginnen wie die erste

Packung. Wenn innerhalb der 7-tägigen Einnahmepause keine Blutung auftritt, sprechen Sie bitte

mit Ihrem Arzt.

Wechsel von einem anderen Kontrazeptivum auf Yris

Wenn Sie derzeit eine 21-Tages-Pille einnehmen: Beginnen Sie die Einnahme von Yris am Tag

nach dem Ende des vorherigen Folienstreifens. Sie sind ab der ersten Tablette vor einer

Schwangerschaft geschützt. Sie werden erst nach dem Ende Ihres ersten Yris-Folienstreifens eine

Blutung haben.

Wenn Sie derzeit eine 28-Tages-Pille einnehmen: Beginnen Sie die Einnahme von Yris am Tag

nach der letzten wirkstoffhaltigen Tablette. Sie sind ab der ersten Tablette vor einer Schwangerschaft

geschützt. Sie werden erst nach dem Ende Ihres ersten Yris-Folienstreifens eine Blutung haben.

Wenn Sie derzeit einen Vaginalring oder ein empfängnisverhütendes Pflaster verwenden:

Beginnen Sie mit der Einnahme von Yris unmittelbar nach dem Entfernen des Ringes/Pflasters am

selben Tag. Sie sind ab der ersten Tablette vor einer Schwangerschaft geschützt und werden erst nach

dem Ende Ihres ersten Yris-Folienstreifens eine Blutung haben.

Wenn Sie ein reines Gestagen-Präparat anwenden (Mini-Pille, Implantat, Hormon-Spirale,

Injektionspräparat):

Mini-Pille: Sie können die Gestagen-Tablette an jedem beliebigen Tag absetzen und sollten am

Tag nach der letzten Gestagen-Tablette mit der Einnahme von Yris beginnen.

Implantat oder Spirale (Pessar): Sie sollten mit der Einnahme von Yris am gleichen Tag beginnen,

an dem das Implantat oder die Spirale entfernt wird.

Injektionspräparat: Sie sollten mit der Einnahme an dem Tag beginnen, an dem die nächste

Injektion geplant ist.

Sie müssen in diesen Fällen während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche

Methode der Schwangerschaftsverhütung (z.B. Kondome) anwenden

Nach einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftsdrittel:

Wenn Sie in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft eine Fehlgeburt oder einen

Schwangerschaftsabbruch hatten, kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Yris sofort einzunehmen. Das

bedeutet, dass Sie ab der ersten Tablette vor einer Schwangerschaft geschützt sind.

Nach einer Geburt oder Fehlgeburt im zweiten Schwangerschaftsdrittel:

Wenn Sie nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eine Fehlgeburt oder einen

Schwangerschaftsabbruch hatten, können Sie Yris nach 28 Tagen einnehmen. Sie sollten während

der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche Methode der

Schwangerschaftsverhütung (z.B. Kondome) anwenden.

Wenn bereits ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, muss eine Schwangerschaft

ausgeschlossen werden oder die orale Kontrazeption sollte erst nach der ersten Periode nach der

Fehlgeburt oder dem Schwangerschaftsabbruch begonnen werden.

Schwangerschaftsverhütung nach einer Geburt

Wenn Sie nicht stillen, eine komplikationslose normale Geburt (keinen Kaiserschnitt) hatten und

vollständig gehfähig sind, können Sie nach 28 Tagen mit der Einnahme von Yris beginnen. Sie

sollten während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche Methode der

Schwangerschaftsverhütung (wie Kondome) anwenden. Wenn bereits ungeschützter

Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden oder

die orale Kontrazeption sollte erst nach der ersten Periode nach der Entbindung begonnen werden.

Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen zur Schwangerschaftsverhütung geben

Verhalten bei Erbrechen:

Wenn Sie in den ersten 4 Stunden nach Einnahme der Tabletten Erbrechen oder sehr starken

Durchfall haben, werden die Wirkstoffe der Pille möglicherweise nicht vollständig vom Körper

aufgenommen. Nehmen Sie Ihre nächsten Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Wenden Sie während

Ihrer Erkrankung und in den sieben Tagen nach Ihrer Genesung eine zusätzliche Methode der

Schwangerschaftsverhütung wie Kondome an.

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Folgen Sie den Anweisungen für eine um mehr als 12 Stunden verspätete Tabletteneinnahme –

siehe unter „Wenn Sie die Einnahme von Yris vergessen haben“.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihre Magen-/Darmbeschwerden andauern oder sich

verstärken. Er kann

Ihnen eine andere Form der Schwangerschaftsverhütung empfehlen.

Ausbleiben einer Periode – sind Sie schwanger?

Manchmal kann eine Abbruchblutung ausbleiben. Das könnte bedeuten, dass Sie schwanger sind,

was aber sehr unwahrscheinlich ist, wenn Sie die Tabletten korrekt eingenommen haben. Wenn

Sie glauben, dass das Risiko besteht, dass Sie schwanger sind (zum Beispiel, weil Sie Tabletten

ausgelassen haben, Erbrechen oder Durchfall hatten oder andere Arzneimittel eingenommen

haben), sollten Sie vor Beginn der nächsten Packung einen Schwangerschaftstest durchführen.

Nehmen Sie Yris nicht weiter ein, wenn Sie schwanger sind und suchen Sie Ihren Arzt auf.

Verschieben der Monatsblutung:

Auch wenn es nicht zu empfehlen ist, sollten Sie, wenn Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben

wollen, nach Aufbrauchen der Dragees eines Blisters direkt mit der nächsten Blisterpackung Yris

beginnen. Sie können die Einnahme so lange wie gewünscht fortsetzen, bis die zweite Packung

aufgebraucht ist. Während der Einnahme der Dragees aus der zweiten Packung kann es zu

Schmier- und Durchbruchblutungen kommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Yris eingenommen haben, als Sie sollten

Bitte informieren Sie einen Arzt, wenn Sie oder eine andere Person versehentlich eine Überdosis Yris

eingenommen haben. Überdosierung kann zu Übelkeit, Erbrechen, Brustempfindlichkeit, Schwindel,

Bauchschmerzen, Benommenheit/Erschöpfung führen; bei Frauen können Entzugsblutungen auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Yris vergessen haben

Wenn Sie die Einnahmezeit um weniger als 12 Stunden überschritten haben ist die Wirkung von Yris

nicht vermindert. Sie sollten das vergessene Dragee so bald wie möglich einnehmen und die folgenden

Dragees wieder zur gewohnten Zeit einnehmen.

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten haben, oder wenn Sie mehr als ein

Dragee

vergessen

haben,

kann

Verhütungsschutz

herabgesetzt

sein.

Deshalb

sollten

nachfolgende Regeln beachten:

Sie haben mehr als ein Dragee von einem Blisterstreifen vergessen

Fragen Sie Ihren Arzt.

Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Nehmen Sie das vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn

dadurch gleichzeitig 2 Dragees einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur

gewohnten Zeit ein. Während der nächsten 7 Tage ist zusätzlich ein lokales Verhütungsmittel (z.B.

Kondom) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein

Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies

umgehend Ihrem Arzt mit.

Sie haben in der 2. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Nehmen Sie das vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann, wenn

dadurch gleichzeitig 2 Dragees einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauffolgenden Dragees zur

gewohnten Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an

den 7 Tagen vor dem Vergessen der Drageeeinnahme korrekt erfolgt ist. Sie müssen keine

zusätzlichen lokalen Verhütungsmittel anwenden. Wenn jedoch mehr als 1 Dragee vergessen wurde,

sollen Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen in den nächsten 7 Tagen anwenden.

14/18

15/18

Sie haben in der 3. Einnahmewoche 1 Dragee vergessen

Ein voller Empfängnisschutz ist aufgrund der bevorstehenden Einnahmepause nicht mehr gegeben.

Durch Anpassung des Dragee-Einnahmeschemas kann jedoch einem verminderten Empfängnisschutz

noch vorgebeugt werden. Bei Einhalten einer der beiden folgenden Vorgehensweisen sind daher keine

zusätzlichen Verhütungsmaßnahmen notwendig, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den 7

Tagen vor dem Vergessen der Drageeeinnahme korrekt erfolgt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten

Sie die erste dieser 2 Möglichkeiten befolgen und zusätzliche Schutzmaßnahmen in den nächsten 7

Tagen anwenden:

Nehmen Sie das letzte vergessene Dragee sofort ein, sobald Sie sich daran erinnern - auch dann,

wenn dadurch an einem Tag 2 Dragees gleichzeitig einzunehmen sind - und nehmen Sie die

darauffolgenden

Dragees

gewohnten

Zeit

ein.

Einnahme

nächsten

Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende des letzten Blisterstreifens, d.h. ohne

Einhaltung

der

Einnahmepause.

unwahrscheinlich,

dass

dabei

üblichen

Entzugsblutung kommt; bis zum Aufbrauchen dieses zweiten Blisterstreifens können aber gehäuft

Schmier- bzw. Durchbruchblutungen auftreten.

ODER:

Sie können auch die Einnahme abbrechen. Nach einer Einnahmepause von höchstens 7 Tagen, die

Tage der vergessenen Einnahme eingerechnet, setzen Sie die Einnahme der Dragees aus dem

nächsten Blisterstreifen fort.

Wenn Sie Dragees vergessen haben und keine Monatsblutung während der einnahmefreien Zeit haben,

besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt, ehe Sie mit der

Pilleneinnahme aus der nächsten Packung beginnen.

Wenn Sie die Einnahme von Yris abbrechen wollen

Sie können Yris zu jedem beliebigen Zeitpunkt absetzen. Wenn Sie nicht schwanger werden wollen,

fragen Sie Ihren Arzt über andere Methoden der Empfängnisverhütung um Rat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel, kann Yris Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind,

oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dieses auf Yris zurückführen, sprechen Sie

bitte mit Ihrem Arzt.

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für

Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle

Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit

der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2, „Was sollten Sie vor der

Einnahme von Yris beachten?“.

Schwerwiegende im Zusammenhang mit der Einnahme der kontrazeptiven Pille stehenden

Nebenwirkungen sind in den Abschnitten „Die Pille und Krebs-erkrankungen“ angegeben. Bitte lesen

Sie diese Abschnitte, wenn Sie weitere Informationen wünschen

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Andere mögliche Nebenwirkungen sind:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

Kopfschmerzen einschließlich Migräne

Durchbruchblutungen und Schmierblutungen

Häufige Nebenwirkungen

kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Änderungen des Körpergewichts (Zunahme oder Abnahme)

Stimmungsschwankungen einschließlich Depressionen, Veränderung des sexuellen

Verlangens

Nervosität oder Schwindelgefühl

Brustschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Brustvergrößerung, Sekretion aus

den Brustdrüsen, schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhö), Veränderungen des

Menstruationsflusses, Veränderungen

des Gebärmutterhalses und der Sekretion,

Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö)

Scheidenentzündung, einschließlich Pilzinfektionen (Candidiasis)

Magenprobleme, wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen

Akne

Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe (Ödeme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Veränderungen der Fettwerte im Blut, einschließlich Hypertriglyzeridämie;

Appetitveränderungen (Zunahme oder Abnahme)

Blutdruckanstieg

Krämpfe im Bauchraum, Blähungen

Hautausschlag; Auftreten brauner Flecken im Gesicht (Chloasma/Melasma), die bestehen

bleiben können; übermäßige Behaarung (Hirsutismus); Haarausfall.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen):

Überempfindlichkeitsreaktionen, darunter in sehr seltenen Fällen Nesselsucht, schnell

auftretende Schwellungen des Gewebes (Angioödem) und schwere Atem- und

Kreislaufstörungen

gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:

in einem Bein oder Fuß (d. h. VTE)

in der Lunge (d. h. LE)

Herzinfarkt

Schlaganfall

Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die

alstransitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden

Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.

Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung

leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein

Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

Abnahme des Folsäure-Gehalts im Blut, Glucoseintoleranz

Kontaktlinsenunverträglichkeit

Gelbfärbung der Haut (Cholestatische Gelbsucht)

Ausschlag mit Knötchenbildung unter der Haut (Erythema nodosum)

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematosus (eine chronische

Autoimmunerkrankung)

Verschlechterung einer Porphyrie (Stoffwechselerkrankung mit Störung des Aufbaus des

roten Blutfarbstoffs)

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Verschlechterung einer Chorea (Veitstanz, eine Erkrankung, die Muskelzuckungen

verursacht)

Sehnervenentzündung, Thrombose (Blutgerinnsel) der Netzhautgefäße

Verstärkung von Krampfadern

Entzündung der Bauchspeicheldrüse; Darmentzündung infolge mangelnder Durchblutung

(ischämische Colitis)

Gallenblasenerkrankung, einschließlich Gallensteine

Erythema multiforme (Hauterkrankung)

Hämolytisch-urämisches Syndrom (eine Erkrankung, die Nierenversagen, Blutmangel und

Durchfall verursacht)

Lebertumore (hepatozelluläre Karzinome)

Yris kann darüber hinaus entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Dickdarmentzündung) und

Leberzellschädigungen (z.B. Hepatitis, Leberfunktionsstörung) verursachen. Die Häufigkeit dieser

Nebenwirkungen ist nicht bekannt und aus den verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Yris aufzubewahren?

Nicht über 25ºC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht und

Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verw. bis:“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Yris enthält

Die Wirkstoffe sind: Gestoden und Ethinylestradiol.

1 Dragee enthält 0,075 mg Gestoden und 0,030 mg Ethinylestradiol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Natriumcalciumedetat, Magnesiumstearat, Siliziumdioxid, Povidon, Maisstärke,

Lactose-Monohydrat (37,16 mg),

18/18

Tablettenhülle: Chinolingelb E 104, Povidon, Titandioxid E171, Macrogol 6000, Talk,

Calciumcarbonat, Saccharose (19,66 mg).

Wie Yris aussieht und Inhalt der Packung

Yris sind gelbe, runde, beidseits gewölbte überzogene Tabletten (Dragees)

in einer Blisterpackung.

PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Jede Schachtel enthält 1 oder 3 Kalenderpackung(en) mit je 21 Dragees.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Kwizda Pharma GmbH, 1160 Wien

Hersteller

Gedeon Richter Plc, 1103 Budapest, Ungarn

Z.Nr.: 1-25481

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2018.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.