Rytmonorm 300 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Rytmonorm 300 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • propafenoni hydrochloridum 300 mg, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Rytmonorm 300 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Antiarrhythmikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 45118
  • Berechtigungsdatum:
  • 09-06-1983
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von Abbott AG

Rytmonorm®

BGP Products GmbH

Was ist Rytmonorm und wann wird es angewendet?

Rytmonorm beeinflusst den Herzrhythmus. Es ist ein Arzneimittel, welches zur Vorbeugung und

Behandlung von zu rascher und/oder unregelmässiger Herzfrequenz verwendet wird.

Rytmonorm darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes bzw. der Ärztin

eingenommen werden.

Wann darf Rytmonorm nicht angewendet werden?

Rytmonorm darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff

Propafenon sowie bei Herzmuskelschwäche; bei nicht durch unregelmässige Herzfrequenz

bedingtem Schockzustand; bei zu langsamer Herzfrequenz; bei bestehenden übermässigen Störungen

der Erregungsbildung im Herzen; bei bekanntem Brugada Syndrom; bei Störungen des Salz- und

Wasserhaushaltes; bei schweren Lungenerkrankungen sowie bei ausgeprägt tiefem Blutdruck; bei

Myasthenia gravis (eine krankhafte Muskelschwäche). Innerhalb der ersten drei Monate nach einem

Herzinfarkt darf Rytmonorm nicht angewendet werden. Rytmonorm darf nicht von Patienten

eingenommen werden, die gleichzeitig Ritonavir einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Rytmonorm Vorsicht geboten?

Unter der Behandlung mit Rytmonorm kann das Reaktionsvermögen soweit verändert werden, dass

die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen

beeinträchtigt wird.

Bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, die eine Hemmung der Herzfrequenz und/oder

der Kontraktionskraft des Herzens bewirken (z.B. Beta-Blocker, Lokalanästhetika, trizyklische

Antidepressiva), ist die Möglichkeit einer Wirkungsverstärkung vorhanden. Informieren Sie Ihren

Arzt / Ihre Ärztin wenn Sie an einer Atemwegserkrankung, wie z.B. Asthma leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin über jegliche

Symptome einer Infektion wie z.B. Fieber, Halsschmerzen oder Schüttelfrost.

Wechselwirkungen des Wirkstoffes Propafenon mit blutverdünnenden Arzneimitteln sind möglich.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird deshalb eine sorgfältige Kontrolle des Gerinnungsstatus durchführen.

Wechselwirkungen sind ausserdem möglich mit den Herzmitteln Digoxin, Chinidin und Amiodaron,

dem Magensäurehemmer Cimetidin, mit Ketoconazol, einem Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, mit

dem Antibiotikum Erythromycin sowie mit Grapefruitsaft. Weitere bekannte Wechselwirkungen sind

zudem mit dem Virenmittel Ritonavir, den Antidepressiva Venlafaxin, Fluoxetin und Paroxetin, dem

Lokalanästhetikum / Mittel gegen Herzrhythmusstörungen Lidocain sowie mit dem Schlafmittel /

Antiepileptikum Phenobarbital möglich. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird daher gegebenenfalls anhand

der Resultate einer Blutprobe die Dosierungsanweisungen für Ihre Medikamente ändern.

Bei eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die erforderliche

niedrigere Dosierung von Rytmonorm unter EKG-Kontrolle ermitteln.

Da Rytmonorm die Funktion eines Herzschrittmachers beeinflussen kann, sollte ein solcher

gegebenenfalls überprüft und neu eingestellt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Rytmonorm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft sowie während der Stillzeit nicht eingenommen

werden, es sei denn, dass Ihnen Ihr Herzspezialist bzw. Ihre Herzspezialistin Rytmonorm aus

zwingenden Gründen verordnet hat.

Wenn Sie schwanger sind, oder eine Schwangerschaft planen, teilen Sie es Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin mit.

Wie verwenden Sie Rytmonorm?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin setzt die für Sie geeignete Dosierung fest; die nachfolgenden

Dosierungsangaben sind nur als Hinweis zu betrachten. Eine Dosisänderung oder ein Absetzen der

Behandlung sollte nicht ohne vorherige Rückfrage beim Arzt bzw. bei der Ärztin vorgenommen

werden.

Die Erhaltungsdosis beträgt üblicherweise 3x täglich 1 Filmtablette Rytmonorm 150 mg bis 2x

täglich 1 Filmtablette Rytmonorm 300 mg.

Die Filmtabletten sollten wegen des bitteren Geschmacks und der oberflächenanästhesierenden

Wirkung des Wirkstoffes (Taubheitsgefühl im Mund) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach dem

Essen eingenommen werden.

Die Anwendung von Rytmonorm ist eine Dauertherapie; ausser im Notfall ist ein abruptes Absetzen

zu vermeiden, statt dessen soll die Dosierung bei Bedarf ausschleichend reduziert werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Rytmonorm haben?

Sehr häufig können Schwindelgefühle und Herzklopfen auftreten, häufig werden Angstgefühle,

Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Geschmacksstörungen, Sehstörungen, auffallend langsamer oder

schneller Puls, Atemnot, Schmerzen im Unterleib und in der Brust, Übelkeit und Erbrechen,

Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Fieber (Pyrexie) beobachtet.

Gelegentlich können Appetitlosigkeit, Alpträume, Ohnmachtszustände, Störungen unwillkürlicher

Bewegungsabläufe (extrapyramidale Symptome), Hautkribbeln Drehschwindel, Blähungen,

Darmwinde (Flatulenz), allergische Hauterscheinungen wie Rötungen (Erythem), Hautausschlag

(Exanthem) oder Nesselfieber/Juckreiz (Urticaria) sowie Erektionsstörungen auftreten.

Desweiteren wurden als Nebenwirkungen allergische Reaktionen, Verwirrtheitszustände,

Konvulsionen (Krämpfe), Unruhe, Herzbeschwerden, lageabhängiger niedriger Blutdruck, Brechreiz,

Magen-Darm-Störungen und Gelbsucht beobachtet.

Da Rytmonorm den Herzrhythmus beeinflusst, kann durch diese Art von Arzneimitteln auch eine

Rhythmusstörung neu auftreten oder verstärkt werden.

In einigen Fällen wurde nach hochdosierter Einnahme von Rytmonorm eine Verminderung der

Spermienzahl beobachtet. Diese Erscheinung ist nach Absetzen der Behandlung voll reversibel; da

die Behandlung mit Rytmonorm lebenswichtig sein kann, darf das Präparat wegen dieser

Nebenwirkung nicht ohne ärztliche Anweisung abgesetzt werden.

Da gelegentlich eine Abnahme von bestimmten Blutzellen beobachtet werden kann, wird Ihr Arzt

gegebenenfalls Ihr Blut kontrollieren. Störungen bilden sich auch hier nach Absetzen der

Behandlung wieder voll zurück. Einzelfälle von allergisch bedingten schweren Störungen der

Bildung von weissen Blutzellen (Agranulozytose) wurden bekannt.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Packungen nach Gebrauch stets gut verschliessen und an einem trockenen Ort bei Raumtemperatur

(15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Rytmonorm enthalten?

1 Filmtablette zu 150 mg enthält den Wirkstoff Propafenon zu 150 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette zu 300 mg enthält den Wirkstoff Propafenon zu 300 mg sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

45118 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Rytmonorm? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Rytmonorm 150 mg und 300 mg erhalten Sie in Packungen zu 50 oder 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

BGP Products GmbH, 6341 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

27-6-2018

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Arzneimittelstudien für neue, gezielte Therapieansätze: 300 Experten beraten in Bonn Chancen und Herausforderungen komplexer klinischer Studien.

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27-4-2018

EpiPen 300 mcg adrenaline auto-injector

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Medicine shortages

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13-6-2017

Annual report 2016 - Clinical trials of medicines

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LLast year, the Danish Medicines Agency received 286 clinical trial applications. This is a small decline compared to 2015. However, the number of clinical trial applications has remained stable at around 300 applications per year since 2013.

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6-4-2017

More batches of EpiPen® are withdrawn

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MEDA has decided to withdraw four more batches of EpiPen®. The withdrawal concerns two batches of EpiPen® 300 micrograms/dose and two batches of EpiPen® Jr 150 micrograms/dose. The latter is used for acute hypersensitivity reactions in children. The reason for the withdrawal is that there is a risk that the auto-injector does not work.

Danish Medicines Agency

17-3-2017

Withdrawal of a batch of EpiPen® 300 micrograms

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MEDA recalls a batch of the adrenaline product EpiPen® 300 micrograms/dose, which is used for sudden allergic reactions. There is a risk that the auto-injector does not work. The withdrawal concerns product number 578818 with batch number: 5FA665B and expiry date 03/2017.

Danish Medicines Agency

21-2-2017

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

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Takeda Pharma A/S recalls a batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets after the discovery of Ibumetin 600 mg containing ibuprofen in some packs. Both types of medicine are used for the treatment of mild pain, but they work in different ways and may cause different adverse reactions.

Danish Medicines Agency

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