Purinol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Purinol 100 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 60 Monate,100 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Purinol 100 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Allopurinol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-19725
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-06-1992
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Purinol 100 mg-Tabletten

Wirkstoff: Allopurinol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Purinol 100 mg und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Purinol 100 mg beachten?

3. Wie ist Purinol 100 mg einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Purinol 100 mg aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Purinol 100 mg und wofür wird es angewendet?

Purinol 100 mg wird eingenommen, um den Harnsäurespiegel im Blut zu senken:

Bei Erwachsenen mit einem zu hohen Harnsäurespiegel, welcher durch eine Diät nicht kontrollierbar

ist, oder mit Beschwerden, besonders:

Gicht

Nierenschäden versursacht durch Harnsäure

zur Auflösung und Vermeidung von Harnsäuresteinen

zur Vermeidung von Kalziumoxalatsteinen bei erhöhtem Harnsäurespiegel

Bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber, mit

zu hohem

Harnsäurespiegel und einem erhöhten Harnsäuregehalt im Urin, verursacht z.B. durch

Radiotherapie

Tumorbehandlung mit Arzneimitteln

Andere schwere Zellzerfallserscheinungen

Bei Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber

Nierenschäden aufgrund von Harnsäure während der Behandlung von Blutkrebs mit zu

vielen oder abnormalen weißen Blutzellen

bestimmte vererbbare Enzymmangelerkrankungen, bekannt als Lesch-Nyhan Syndrom und

Adenin Phophoribosyl Transferasemangel

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Purinol 100 mg beachten?

Purinol 100 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Allopurinol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Dieses Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Purinol 100 mg einnehmen.

Bei Anwendung von Allopurinol wurde von schweren Hautausschlägen

(Überempfindlichkeitssyndrom, Stevens-Johnson Syndrom, Toxische Epidermale Nekrolyse)

berichtet. Häufig geht der Ausschlag mit Geschwüren in Mund, Nase, Rachen, im Genitalbereich und

Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen) einher. Diesen schweren Hautausschlägen gehen häufig

grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Ganzkörperschmerz voraus. Der

Ausschlag kann zu großflächiger Blasenbildung und Schälung der Haut führen.

Diese schweren Hautreaktionen können bei Menschen, die von Han-Chinesen, Thailändern oder

Koreanern abstammen, häufiger auftreten. Eine chronische Nierenkrankheit kann das Risiko bei

diesen Patienten möglicherweise noch weiter erhöhen.Falls Ihre Nierenfunktion beeinträchtigt ist,

kann das Risiko für die Entstehung dieser schwerwiegenden Hautreaktionen erhöht sein.

Wenn Sie einen Ausschlag bekommen oder bei ihnen diese Hautreaktionen auftreten beenden Sie die

Einnahme von Allopurinol und kontaktieren Sie sofort einen Arzt. Das höchste Risiko für das

Auftreten von schweren Hautreaktionen besteht während der ersten Wochen der Behandlung.

Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse während

der Einnahme von Purinol 100 mg entwickelt hat, darf die Behandlung mit Purinol 100 mg zu keinem

Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat bevor Sie Purinol 100 mg einnehmen, wenn Sie

eine eingeschränkte Nierenfunktion haben. Eine eingeschränkte Nierenfunktion ist bei

Patienten wahrscheinlicher

o die ACE-Hemmer einnehmen, oder die

o Wassertabletten einnehmen, um einen hohen Blutdruck oder Herzstörungen zu behandeln

eine eingeschränkte Leberfunktion aufweisen

Störungen der Blutbildung aufweisen

In diesen 3 Fällen wird Ihr Arzt das Blutbild beobachten.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen seitens der Haut muss die Behandlung sofort

abgesetzt werden.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass

die Behandlung mit Arzneimitteln nicht notwendig ist, wenn:

Ihre Harnsäureblutwerte unter 9 mg/100 ml liegen und

Ihre Nierenfunktion normal ist und

Sie folgende Diätempfehlungen, wie unter „Einnahme von Purinol 100 mg zusammen mit

Nahrungsmitteln und Getränken“ beschrieben ist, befolgen

Trinken Sie genügend Flüssigkeit, damit Ihre Harnmenge täglich mindestens 2 Liter beträgt. Das ist

besonders wichtig, wenn Sie Purinol 100 mg zur Behandlung von

Gichtniere

Harnsäuresteinen einnehmen.

Eine Erhöhung des pH-Wertes Ihres Harns kann überlegt werden, um die Ausscheidung von

Harnsäure durch Urinieren zu steigern, wenn Sie Purinol 100 mg aus folgenden Gründen einnehmen:

während einer Radiotherapie oder einer medikamentösen Behandlung von Krebs

um die angeborene Enzymmangelerscheinung Lesch-Nyhan Syndrom zu behandeln

Zu Beginn der Behandlung können Gichtanfälle auftreten. Aus diesem Grund wird Ihnen Ihr Arzt

Schmerzmittel oder Colchicin während der ersten 4 Behandlungswochen mit Purinol 100 mg

verschreiben.

Einnahme von Purinol 100 mg zusammen

mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Purinol 100 mg und folgende Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen:

6-Mercaptopurin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrebs mit zu vielen oder

abnormalen weißen Blutzellen

Arzneimittel zur Behandlung aggressiver Tumore, wie

o Cyclophosphamid

o Doxorubicin

o Bleomycin

o Procarbazin

o Alkylhalogenide

Ihr Arzt wird Ihr Blutbild in kurzen Zeitabständen beobachten.

Azathioprin, Cyclosporin: Arzneimittel, die verwendet werden, um das Immunsystem zu

unterdrücken oder andere Erkrankungen zu behandeln

o Bitte beachten Sie, dass unter Cyclosporin Nebenwirkungen häufiger auftreten

können.

Vidarabin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen. Bitte beachten Sie, dass

unter Vidarabin Nebenwirkungen häufiger auftreten können.

Didanosin, ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV Infektion.Ampicillin, Amoxicillin:

Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen. Wenn möglich, sollten die Patienten

andere Antibiotika erhalten, da das Auftreten allergischer Reaktionen wahrscheinlicher ist.

Salicylate, Arzneimittel zur Verminderung von Schmerz, Fieber oder Entzündungen, wie

Acetylsalicylsäure.

Probenecid, Benzbromaron, Arzneimittel zur Erhöhung der Harnsäureausscheidung beim

Urinieren

Chlorpropamid, ein Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes)

Eine Reduktion der Chlorpropamiddosis kann insbesondere bei Patienten mit herabgesetzter

Nierenfunktion notwendig sein

Warfarin, Phenprocoumon, Acenocoumarol: Arzneimittel zur Vorbeugung der normalen

Blutgerinnung

Ihr Arzt wird Ihre Blutgerinnungswerte öfter kontrollieren und, wenn notwendig, die Dosis

dieser Arzneimittel herabsetzen.

Phenytoin, ein Wirkstoff zur Behandlung von Epilepsie oder bestimmter

Schmerzbeschwerden

Theophyllin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma und anderen Atembeschwerden.

Ihr Arzt wird Ihren Theophyllinspiegel im Blut bestimmen, insbesondere zu Beginn der

Behandlung mit Purinol oder bei nachfolgenden Dosisanpassungen.

Captopril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen

Das Risiko einer Hautreaktion kann sich, besonders wenn Ihre Nierenfunktion chronisch

verringert ist, erhöhen.

Allopurinol kann bei gleichzeitiger Einnahme von Aluminiumhydroxid eine eingeschränkte Wirkung

haben. Zwischen der Einnahme beider Arzneimittel sollten mindestens 3 Stunden liegen.

Bei Gabe von Allopurinol und Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Doxorubicin, Bleomycin,

Procarbazin, Alkylhalogenide) treten Blutbildveränderungen häufiger auf als bei Einzelgabe der

Wirkstoffe.

Blutbildkontrollen sind daher in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen.

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, welche Arzneimittel Sie zurzeit einnehmen, besonders dann, wenn

diese Ihnen von einem anderen (Fach-) Arzt verschrieben wurden.

Einnahme von Purinol 100 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie:

Alkohol, insbesondere Bier

Nahrungsmittel mit einem hohem Puringehalt, wie Innereien - Bries, Niere, Hirn, Herz und

Zunge und Fleischextrakt

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Nehmen Sie Purinol 100 mg während der Schwangerschaft nur dann ein, wenn Ihr Arzt es für absolut

notwendig hält, da keine ausreichenden Kenntnisse existieren.

Stillzeit

Allopurinol geht in die Muttermilch über. Während der Stillzeit wird Allopurinol nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

!

beeinträchtigen.

Lenken Sie nur dann ein Fahrzeug, oder bedienen Sie nur dann eine Maschine oder nehmen Sie nur

dann an gefährlichen Aktivitäten teil, wenn Sie sich sicher sind, dass Purinol 100 mg Ihre

Handlungsfähigkeit nicht beeinträchtigt.

Schwindel, Schläfrigkeit und unkoordinierte Bewegungen können als Nebenwirkungen auftreten.

3.

Wie ist Purinol 100 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene

übliche Anfangsdosis: täglich 1 Tablette.

Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig vom Harnsäurewert Ihres Blutes anpassen.

Maximaldosis: 9 Tabletten täglich

Purinol 300 mg-Tabletten sind ebenso zur individuellen Dosisanpassung erhältlich.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit einem Körpergewicht von 15 kg oder darüber

Übliche Dosis: täglich 10 mg Allopurinol pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3 Dosen

Maximaldosis: täglich 4 Tabletten

Personen über 65 Jahre

Ihr Arzt wird Ihnen die niedrigst mögliche Dosis verschreiben, um Ihre Beschwerden zu behandeln.

Patienten mit verminderter Nierenfunktion

Nehmen Sie Purinol 100 mg nur unter sorgfältiger ärztlicher Aufsicht ein, Ihr Arzt wird die Dosis

festsetzen.

Maximaldosis bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion: täglich 1 Tablette

Allerdings kann Ihnen Ihr Arzt nach einer Dialyse 3 - 4 Tabletten verschreiben, die sofort nach der

Behandlung einzunehmen sind.

Verminderte Leberfunktion

Ihr Arzt wird Ihre Dosierung festsetzen.

Art der Einnahme

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie Purinol 100 mg

unzerkaut

mit einem Glas Wasser

nach der Mahlzeit und

immer zur gleichen Tageszeit ein

Verteilen Sie die Dosis über den Tag, wenn

Sie mehr als 3 Tabletten täglich einnehmen oder

Magen- oder Darmbeschwerden als Nebenwirkungen auftreten

Dauer der Einnahme

Die Behandlung mit Purinol 100 mg ist im Allgemeinen über einen längeren Zeitraum notwendig.

Bitte nehmen Sie Purinol 100 mg regelmäßig und so lange ein, wie es Ihr Arzt verschrieben hat.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen.

Wenn Sie eine größere Menge von Purinol 100 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Nach der Einnahme einer größeren Menge von Purinol 100 mg können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

und Schwindel auftreten. Besonders aber bei Patienten mit eingeschränkter Nierenleistung kann es zu

schwerwiegenden Vergiftungserscheinungen kommen.

Beim Verdacht auf Vorliegen einer Vergiftung ist - insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von

Azathioprin- oder Mercaptopurin-hältigen Arzneimitteln - sofort ein Arzt zu verständigen.

Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen

Wirkstoff informieren kann.

Für den Arzt:

Zu Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Packungsbeilage!

Wenn Sie die Einnahme von Purinol 100 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie statt dessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Purinol 100 mg abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Purinol 100 mg nicht, ohne der Zustimmung Ihres Arztes, da der

Therapieerfolg herabgesetzt werden kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Einnahme von Purinol

100 mg und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Nebenwirkungen können mit folgender Häufigkeit auftreten:

Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Erhöhter Thyreotropinspiegel im Blut

Hautreaktionen wie

Jucken

Gefleckte Haut mit kleinen Knoten

Abblättern der Haut

Flecken

Bluten der Haut

Abschälen der Haut (in seltenen Fällen)

Diese Nebenwirkungen können zu jedem Behandlungszeitpunkt auftreten.

Brechen sie die Einnahme von Purinol 100 mg sofort ab und kontaktieren Sie einen Arzt, wenn

diese Hautreaktionen auftreten, weil eine schwere Überempflindlichkeitsreaktion folgen könnte.

Gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Es kann mitunter vorkommen, dass Allopurinol-Tabletten Einfluss auf Ihr Blut haben, was

sich darin äußern kann, dass Sie leichter blaue Flecken bekommen oder dass Halsschmerzen

oder anderen Anzeichen einer Infektion auftreten.

Verminderung der Zahl der Blutplättchen, dadurch wird das Risiko für Blutungen und

Blutergüsse erhöht

schwerwiegende Verringerung der Zahl der weißen Blutzellen, dadurch werden

Infektionen wahrscheinlicher

verringerte Zahl von roten Blutzellen aufgrund einer erniedrigten Produktion, die

folgendes verursachen kann: Schwäche, Blutergüsse oder höhere Wahrscheinlichkeit

für Infektionsanfälligkeit

Diese Auswirkungen treten in der Regel bei Patienten mit Leber- oder Nierenproblemen auf.

Wenden Sie sich in einem solchen Fall so bald wie möglich an Ihren Arzt.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Beschwerden einer Infektion haben wie

Fieber und allgemeines Unwohlsein, oder

Fieber mit lokalen Infektionsbeschwerden wie Halsschmerzen, Rachen-, Mund- oder

Harnbeschwerden.

Selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Schwere allergische Reaktionen

Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (grippeähnliche

Symptome) und allgemeines Unwohlsein

Alle Veränderungen Ihrer Haut, z.B. Geschwüre im Mund, im Rachen, in der Nase,

dem Genitalbereich und Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen), großflächige

Blasenbildung oder Schälung der Haut

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Fieber, Hautausschlag,

Gelenksschmerzen und anomaler Blut- und Leberfunktionstest (das können Zeichen

für eine Multi-Organ Überempfindlichkeitsreaktion sein)

Entzündungen der Gefäße mit Beschwerden, wie Schädigung der Leberzellen,

Nierenentzündung oder sehr selten Krampfanfällen

Stoppen Sie die Einnahme von Purinol 100 mg und kontaktieren Sie sofort einen Arzt, wenn

schwere allergische Reaktionen auftreten.

Erkrankungen der Leber, die von

einer Erhöhung der Leberfunktionswerte ohne Beschwerden

bis zu Entzündungen der Leber einschließlich der Zerstörung der Leberzellen und in

extremen Fällen bis zu entzündetem, knotigen Lebergewebe reichen

Sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

allergische Reaktion unterschiedlicher Formen

Fieber

Hautreaktionen

Schüttelfrost

Gelenksschmerzen

reversibler Anstieg der Leberenzymtransanimasen und der alkalischen Phosphatase

Entzündungen der Gallenwege

Xanthinsteine in den Harnwegen

lebensbedrohende allergische Schockreaktion

Veränderung der Lymphknoten (angioimmunoblastische Lymphadenopathie), die nach

Absetzen von Purinol 100 mg wieder verschwindet

Erbrechen von Blut

vermehrte Fettauscheidung mit dem Stuhl

Magen- und Darmerkrankungen, Entzündung der Mundschleimhaut

Veränderte Zahl der Leukozyten (weißen Blutzellen)

erniedrigte Zahl weißer Blutzellen

erhöhte Zahl weißer Blutzellen

erhöhte Zahl weißer Blutzellen, die als Granulozyten bezeichnet werden

erhöhte Zahl weißer Blutzellen, die als eosinophile Granulozyten bezeichnet werden

Mangel roter Blutzellen aufgrund abnormaler oder verringerter Produktion im Knochenmark

(sogenannte „pure red cell aplasia, PRCA)

Schwächegefühl

allgemeines Unwohlsein

schmerzhafte, tiefe, knotige Entzündung der Haarfollikel, die von Bakterien verursacht wird

Bewusstlosigkeit

erhöhter Blutdruck

Blut im Harn

Zunahme der Größe der Brust bei Männern (Gynäkomastie) auf einer oder auf beiden Seiten

starke schmerzhafte Schwellung der tieferen Hautschichten, meistens im Gesicht

Sinnesstörungen wie Kribbeln oder Benommenheit

ansteigende Werte von Blutfetten

Veränderungen der Geschmackswahrnehmung

Schwierigkeit, Bewegungen zu kontrollieren

Haarverlust

Halsschmerzen

Impotenz

Kopfschmerzen

ungewöhnlicher Anstieg von Substanzen im Blut, die für gewöhnlich im Harn auftreten,

aufgrund einer verringerten Nierenfunktion

Lähmung

Muskelschmerzen

Erkrankungen der Nerven, einschließlich Entzündungen der Nerven in den Armen und Beinen

Schläfrigkeit

Schwindel

Depression

Samenerguss während des Schlafens

Sehstörungen

Trübung der Augenlinse

bestimmte Augenerkrankungen mit Makuladegeneration, die zum Verlust der zentralen

Sehschärfe führen kann

Unfruchtbarkeit

Entfärben der Haare

verringerte Herzfrequenz

Anstieg der Wasseransammlung im Gewebe

Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Purinol 100 mg aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Purinol 100 mg

enthält

Der Wirkstoff ist: Allopurinol

1 Tablette enthält 100 mg Allopurinol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Carboxymethylstärke-Natrium, Cellulosepulver, Gelatine, Magnesiumstearat, Maisstärke,

Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum.

Wie Purinol 100 mg

aussieht und Inhalt der Packung

Purinol 100 mg sind weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Purinol 100 mg ist in Blisterpackungen mit 30 und 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-19725

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Ein spezielles Antidot ist nicht bekannt. Nach Einnahme einer Einzeldosis von 20 g traten bei einem

Patienten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schwindel auf. Bei einem weiteren

Patienten hatte die Einnahme von 22,5 g Allopurinol keine unerwünschten Wirkungen zur Folge.

Beim Verdacht auf Vorliegen einer Vergiftung, besonders in Fällen bei Komedikation mit Azathioprin

oder 6-Merkaptopurin, kann dem Patienten beim Erbrechen geholfen werden oder es können

Magenspülungen angewendet werden, zusätzlich zur Verabreichung von Aktivkohle und

Natriumphosphat (nur wenn die Einnahme nicht länger als eine Stunde zurückliegt).

Extensive Resorption von Allopurinol kann die Xanthinoxidaseaktivität beträchtlich hemmen, was zu

keinen Nebenwirkungen führt, außer es beeinflusst gleichzeitig verabreichte Medikamente,

insbesondere Azathiprin oder 6-Mercaptopurin. In solchen Fällen sollte das Risiko einer verstärkten

Wirkung erkannt werden.

Maximale Diurese stimuliert die Ausscheidung von Allopurinol und seinen Metaboliten.

Falls notwendig kann eine Hämodialyse durchgeführt werden.

22-8-2018

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) is warning that preliminary results from a safety clinical trial show an increased risk of heart-related death with febuxostat (Uloric) compared to another gout medicine called allopurinol. We required the Uloric drug manufacturer, Takeda Pharmaceuticals, to conduct this safety study when we approved the medicine in 2009. Once we receive the final results from the manufacturer, we will conduct a comprehensive review and will update the public with any new inf...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-8-2018

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (Active substance: allopurinol / lesinurad) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5696 of Mon, 27 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4412

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Allopurinol AbZ 100/300 mg Tabletten

Rote - Liste