Loortan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Loortan Filmtablette 12,5 mg
  • Dosierung:
  • 12,5 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Loortan Filmtablette 12,5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Angiotensie II-Antagonisten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE358084
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Loortan® 12,5 mg, 50 mg und 100 mg, Filmtabletten

Losartan-Kalium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Loortan

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Loortan beachten?

Wie ist Loortan einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Loortan aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Loortan und wofür wird es angewendet?

Losartan, der Wirkstoff von Loortan, gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-II-

Rezeptor-Antagonisten bezeichnet werden. Die Substanz Angiotensin II wird Ihren Körper gebildet

und bindet an Rezeptoren in den Blutgefäßen und lässt diese enger werden. Dadurch steigt der

Blutdruck. Losartan blockiert die Bindung von Angiotensin II an diese Rezeptoren, wodurch es zu

einer Entspannung der Blutgefäße und in der Folge zu einer Senkung des Blutdrucks kommt.

Losartan verlangsamt die Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten mit hohem Blutdruck und

Typ-2-Diabetes.

Loortan wird angewendet:

zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie), d. h. von Erwachsenen sowie

Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren.

zum Schutz der Nieren bei Patienten mit Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes mellitus und bei

welchen durch Laboruntersuchungen eine beeinträchtigte Nierenfunktion mit Proteinurie

≥ 0,5 g pro Tag nachgewiesen wurde (bei dieser Erkrankung enthält der Urin eine krankhaft

hohe Eiweißmenge).

zur Behandlung von Patienten mit Herzleistungsschwäche – wenn Ihrem Arzt die Behandlung

mit einem Angiotensin-Konversions-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer, ein blutdrucksenkendes

Arzneimittel) nicht geeignet erscheint. Wenn Ihre Herzleistungsschwäche mit einem ACE-

Hemmer stabil eingestellt ist, sollten Sie nicht auf Losartan umgestellt werden.

zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck und Wandverdickung der linken Herzkammer.

Loortan vermindert das Risiko eines Schlaganfalls („LIFE Indikation“).

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Loortan beachten?

Loortan darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Losartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

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Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Loortan auch in der frühen

Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und

Stillzeit“.),

wenn Ihre Leberfunktion deutlich eingeschränkt ist,

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie

Loortan einnehmen.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, schwanger zu sein (oder schwanger werden

können). Loortan wird in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen und darf ab

dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium

Ihrem Kind ernsthaften Schaden zufügen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Halten Sie vor Einnahme von Loortan Rücksprache mit Ihrem Arzt:

wenn Sie bereits einmal eine Angioödem (Schwellungen von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder

Zunge hatten (siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“),

wenn Sie unter starkem Erbrechen oder Durchfall mit einem großen Flüssigkeits- und/oder

Salzverlust Ihres Körpers leiden,

wenn Sie Diuretika (Arzneimittel, welche die Urinausscheidung über die Nieren erhöhen (),

einnehmen oder eine kochsalzarme Diät einhalten, wodurch es zu einem starken Flüssigkeits-

und Salzverlust Ihres Körpers kommen kann (siehe Abschnitt 3. „Dosierung bei speziellen

Patientengruppen“),

wenn bei Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Verengung oder Blockade der zu den Nieren

führenden Blutgefäße leiden oder vor kurzem eine Nierentransplantation hatten,

wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden (siehe Abschnitte 2. „Loortan darf nicht

eingenommen werden“ und 3. „Dosierung bei speziellen Patientengruppen“),

wenn Sie an Herzleistungsschwäche mit oder ohne Beeinträchtigung der Nierenfunktion oder

gleichzeitig an schweren lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen leiden. Besondere

Vorsicht ist notwendig, wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Beta-Blocker behandelt werden,

wenn Sie an einer Erkrankung der Herzklappen oder des Herzmuskels leiden,

wenn Sie an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (verursacht durch Mangeldurchblutung der

Blutgefäße des Herzens) oder der Blutgefäße des Gehirns (verursacht durch

Mangeldurchblutung des Gehirns) leiden,

wenn Sie an primärem Hyperaldosteronismus leiden (Erkrankung, die mit einer erhöhten

Abgabe des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere einhergeht, verursacht durch eine

Anomalie der Nebenniere),.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.

o

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte

(z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Loortan darf nicht eingenommen werden“.

Kinder und Jugendliche

Loortan wurde bei Kindern untersucht. Für weitere Informationen, bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Die Anwendung von Loortan wird nicht für Kinder empfohlen, die an Nieren- oder

Lebererkrankungen leiden, da für diese Patientengruppen begrenzt Daten zur Verfügung stehen.

Losartan wird nicht zur Anwendung für Kinder unter 6 Jahren emphohlen, da die Wirksamkeit in

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dieser Altersgruppe nicht erwiesen ist.

Einnahme von Loortan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie zusätzlich zur Behandlung mit Loortan eines der folgenden

Arzneimittel anwenden:

andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, da sie den Blutdruck zusätzlich

senken können. Der Blutdruck kann auch durch eine(s) der folgenden

Arzneimittel/Arzneimittelklassen gesenkt werden: trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika,

Baclofen, Amifostin.

Arzneimittel, die Kalium im Körper zurückhalten oder den Kaliumspiegel im Blut erhöhen

(z. B. Kaliumergänzungsmittel, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder kaliumsparende

Arzneimittel wie bestimmte Arzneimittel zur Entwässerung [Diuretika] [Amilorid,

Spironolacton, Triamteren] oder Heparin).

nicht steroidale Antirheumatika wie Indometacin, einschließlich COX-2-Hemmern

(Arzneimittel gegen Entzündungen und gegen Schmerzen), da sie die blutdrucksenkende

Wirkung von Losartan vermindern können.

Ihr Arzt muss Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Loortan darf nicht

eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel die

Nierenfunktion weiter verschlechtern.

Lithiumhaltige Arzneimittel, sollten ohne enge ärztliche Überwachung nicht in Kombination mit

Losartan eingenommen werden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen, wie z. B. Blutuntersuchungen,

können angebracht sein.

Einnahme von Loortan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Loortan kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, schwanger zu sein (oder schwanger werden

könnten). Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von Loortan zu beenden, bevor Sie

schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind und Ihnen ein anderes

Arzneimittel anstelle von Loortan verschreiben. Loortan wird während der Schwangerschaft nicht

empfohlen und darf ab dem 4. Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihrem

Baby nach dem 3. Schwangerschaftsmonat ernsthaften Schaden zufügen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Loortan wird nicht

zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann Ihre Behandlung umstellen, wenn Sie

stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt

war.

Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

durchgeführt.

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Es ist unwahrscheinlich, dass Loortan die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen beeinflusst. Allerdings kann Losartan, wie andere blutdrucksenkende Arzneimittel,

Schwindel oder Müdigkeit bei einigen Personen verursachen. Sollten bei Ihnen Schwindel oder

Müdigkeit auftreten, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie solchen Tätigkeiten nachgehen.

Loortan enthält Lactose

Loortan enthält Lactose. Bitte nehmen Sie daher dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem

Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten

Zuckern leiden.

3.

Wie ist Loortan einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die für

Sie geeignete Dosis auswählen, abhängig von Ihrer Erkrankung und davon, ob Sie noch andere

Arzneimittel einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie Loortan so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen

verordnet hat. Dies führt zu einer reibungslosen Senkung des Blutdrucks.

Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck

Die Behandlung beginnt üblicherweise mit 50 mg Losartan (1 Filmtablette Loortan 50 mg) einmal

täglich. Die maximale blutdrucksenkende Wirkung wird etwa 3-6 Wochen nach Behandlungsbeginn

erreicht. Bei einigen Patienten kann die Dosis auf Loortan100 mg Losartan (2 Filmtabletten Loortan

50 mg Filmtabletten oder eine Filmtablette Loortan 100 mg) einmal täglich erhöht werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Losartan zu

stark oder zu schwach ist.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder under 6 Jahre

Loortan wird nicht zur Anwendung für Kinder unter 6 Jahren empfohlen, da die Wirksamkeit in dieser

Altersgruppe nicht erwiesen ist.

Kindern und Jugendlichen im Alter 6 bis 18 Jahren

Die empfohlene Anfangsdosis bei Patienten zwischen 20 und 50 kg beträgt 0,7 mg Losartan pro

Kilogramm Körpergewicht einmal täglich angewendet bis zu 1 Filmtablette Loortan 25 mg, bei

unzureichender Senkung des Blutdrucks kann der Arzt die Dosis erhöhen.

Für Kinder sind andere Darreichungsformen bzw. Stärken dieses Arzneimittels möglicherweise besser

geeignet; bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach.

Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck und Typ

2-Diabetes mellitus

Die Behandlung beginnt üblicherweise mit 50 mg Losartan (1 Tablette Loortan 50 mg) einmal täglich.

Die Dosis kann später auf 100 mg Losartan (2 Filmtabletten Loortan 50 mg oder eine Filmtablette

Loortan 100 mg) einmal täglich erhöht werden, in Abhängigkeit vom Ansprechen Ihres Blutdrucks.

Losartan kann sowohl zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Diuretika,

Kalziumantagonisten, Alpha-oder Betarezeptorenblockern sowie zentral wirksamen Antihypertonika)

als auch mit Insulin und anderen häufig verwendeten Arzneimitteln zur Senkung des Blutzuckers (z.

B. Sulfonylharnstoffen, Glitazonen und Glucosidasehemmern) eingenommen werden.

Erwachsene Patienten mit Herzleistungsschwäche

Die Behandlung beginnt üblicherweise mit 12,5 mg einmal täglich (1 Filmtablette Loortan 12,5 mg).

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Im Allgemeinen solllte die Dosis schrittweise wöchentlich erhöht werden (d. h. 12,5 mg täglich

während der ersten Woche, 25 mg täglich während der 2. Woche, 50 mg täglich während der 3.

Woche, 100 mg täglich während der vierten Woche, 150 mg täglich während der fünften Woche) u der

von Ihrem Arzt festgelegten Erhaltungsdosis. Es kann eine Maximaldosis von 150 mg Losartan täglich

(z. B. entsprechend 3 Filmtabletten Loortan 50 mg oder 1 Filmtablette Loortan 100 mg und 1

Filmtablette Loortan 50 mg) eingenommen werden.

Bei der Behandlung der Herzschwäche wird Losartan üblicherweise mit einem Diuretikum

(Arzneimittel zur Entwässerung über die Nieren) und/oder Digitalis (Arzneimittel zur Stärkung des

Herzens) und/oder einem Betablocker kombiniert.

Dosierung bei speziellen Patientengruppen

Der Arzt kann zu einer niedrigeren Dosis raten, insbesondere zu Behandlungsbeginn bei Patienten, die

mit hohen Dosen Diuretika behandelt werden, bei Patienten mit Störungen der Leberfunktion oder bei

Patienten über 75 Jahre. Die Anwendung von Losartan bei Patienten mit schwerer Einschränkung der

Leberfunktion wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt „Loortan darf nicht eingenommen werden“).

Einnahme

Die Tabletten sollten ungeteilt mit einem Glas Wasser geschluckt werden.

Versuchen Sie, Loortan täglich zur gleichen Zeit einzunehmen. Es ist wichtig, dass Sie Loortan so

lange einnehmen, wie mit dem Arzt vereinbart ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Loortan eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gröβere Menge haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker

oder der Antigiftzentrum (070/245 245). Symptome einer Überdosierung sind niedriger Blutdruck

und/oder ein zu schneller, aber möglicherweise auch zu langsamer Herzschlag.

Wenn Sie die Einnahme von Loortan vergessen haben

Wenn Sie versehentlich die Einnahme Ihrer täglichen Dosis vergessen haben, nehmen Sie bitte die

nächste Dosis wie verordnet. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben,

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Falls folgende Beschwerden bei Ihnen auftreten, nehmen Sie Loortan nicht mehr ein und informieren

Sie sofort Ihren Arzt oder begeben sich in die Notaufnahme des nächstgelegene Krankenhauses:

Eine schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Gesicht,

Lippen, Mund oder Rachen die Atembeschwerden oder Schluckbeschwerden verursachen kann).

Dies ist eine schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung (betrifft mehr als einen von 10.000, aber

weniger als einen von 1.000 Patienten). Sie benötigen möglicherweise dringend medizinische Hilfe

oder ein Krankenhaus eingeweisung.

Über folgende Nebenwirkungen wurde bei Loortan berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen):

Schwindel,

niedriger Blutdruck (besonders nach starkem Flüssigkeitsverlust, z. B. bei Patienten mit,

schwerer Herzleistungsschwäche oder unter Behandlung mit hochdosierten Diuretika),

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dosisabhängige orthostatische Wirkungen wie Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen oder

Sitzen zum Stehen,

Schwächegefühl,

Müdigkeit,

zu niedriger Blutzucker (Hypoglykämie),

zu viel Kalium im Blut (Hyperkaliämie),

Veränderungen der Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen,

Verminderung der Anzahl der roten Blutzellen (Anämie),

Anstieg von Blutharnstoff, Serum-Kreatinin und Serum-Kalium bei Patienten mit

Herzleistungsschwäche.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelte betreffen):

Schläfrigkeit,

Kopfschmerzen,

Schlafstörungen,

Herzklopfen oder -rasen (Palpitationen),

starke Schmerzen im Brustkorb/Herzengegefühl (Angina pectoris),

Kurzatmigkeit (Dyspnoe),

Bauchschmerzen,

Verstopfung,

Durchfall,

Übelkeit,

Erbrechen,

Nesselsucht (Urtikaria),

Juckreiz (Pruritus),

Hautausschlag,

auf bestimmte Körperregionen begrenzte Schwellungen (Ödeme),

Husten.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelte betreffen):

Überempfindlichkeitsreaktionen,

Angioödem,

Gefäßentzündungen (Vaskulitis einschließlich Purpura Schoenlein-Henoch),

Taubheitsgefühl oder Kribbeln (Parästhesien),

Ohnmacht (Synkope),

Herzrasen und Herzrhythmusstörungen (z. B. Vorhofflimmern),

Schlaganfall,

Leberentzündung (Hepatitis),

erhöhte Alaninaminotransferase Werte im Blut, nach Beendigung der Behandlung üblicherweise

rückläufig.

Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Verminderung der Anzahl der Blutplättchen,

Migräne,

Störungen der Leberfunktion,

Muskel- und Gelenkschmerzen,

grippeähnliche Beschwerden,

Rückenschmerzen und Harnwegsinfektionen,

erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensitivität),

unerklärliche Muskelschmerzen mit dunklem (teefarbenem) Urin (Rhabdomyolyse),

Impotenz,

Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),

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niedrige Blutnatriumspiegel (Hyponatriämie),

Depression,

allgemeines Unwohlsein,

Klingeln, Summen, Dröhnen oder Klicken in den Ohren (Tinnitus),

verändertes Geschmacksempfinden (Dysgeusie).

Die Nebenwirkungen bei Kindern ähneln den bei Erwachsenen beschriebenen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem

anzeigen: in Belgien: Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte. Abteilung Vigilanz.

EUROSTATION II. Victor Hortaplein, 40/40. B-1060 BRUSSEL. (Website: www.fagg-afmps.be, E-

Mail: patientinfo@fagg-afmps.be, in Luxemburg: Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et

des Médicaments. Villa Louvigny – Allée Marconi. L-2120 Luxembourg. (Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html).

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Loortan aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Blisterpackungen:

Loortan in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu Feuchtigkeit zu

schützen.Öffnen Sie die Blisterpackung erst, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen wollen.

Flaschen:

Loortan in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht über

25°C lagern. Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker oder

Ihren örtlichen Entsorgungsbetrieb, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Loortan enthält:

Der Wirkstoff ist Losartan-Kalium.

Jede Loortan 12,5 mg Filmtablette enthält 12,5 mg Losartan-Kalium.

Jede Loortan 50 mg Filmtablette enthält 50 mg Losartan-Kalium.

Jede Loortan 100 mg Filmtablette enthält 100 mg Losartan-Kalium.

Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose (E 460), Lactose-Monohydrat,

vorverkleisterte Maisstärke, Magnesiumstearat (E 572), Hyprolose (E 463), Hypromellose (E 464).

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Loortan 12, 5 mg, 50 mg und 100 mg enthälten Kalium in den folgenden Mengen: 1,06 mg (0,027

mEq), 4,24 mg '0,108 mEq) bzw. 8,48 mg (0,216 mEq).

Die Loortan 12,5 mg Filmtabletten enhälten auch Carnaubawachs (E 903), Titandioxid (E 171) und

Indigokarmin-Aluminumsalz (E 132).

Die Loortan 50 mg Filmtabletten enhälten auch Carnaubawachs (E 903) und Titandioxid (E 171).

Die Loortan 100 mg Filmtabletten enhalten auch Carnaubawachs (E 903) und Titandioxid (E 171).

Wie Loortan aussieht und Inhalt der Packung

Loortan 12,5 mg stehen als Filmtabletten mit 12,5 mg Losartan-Kalium ohne Bruchrille zur

Verfügung.

Loortan 50 mg stehen als Filmtabletten mit 50 mg Losartan-Kalium ohne Bruchrille zur Verfügung.

Die Bruchrille dient nicht zum Teilen der Tablette.

Loortan 100 mg stehen als Filmtabletten mit 100 mg Losartan-Kalium ohne Bruchrille zur Verfügung.

Loortan Filmtabletten sind in folgenden Packungen erhältlich:

Loortan 12,5 mg - PVC/PE/PVDC Blisterpackungen mit Aluminiumfolie beschichtet mit 7, 14,

21, 28, 50, 98, 210 oder 500 Filmtabletten. HDPE Flaschen mit 100 Filmtabletten.

Loortan 50 mg - PVC/PE/PVDC Blisterpackungen mit Aluminiumfolie beschichtet mit 7, 10, 14,

20, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98, 280 oder 500 Filmtabletten. HDPE Flaschen mit 100 oder 300

Filmtabletten.

Loortan 100 mg - PVC/PE/PVDC Blisterpackungen mit Aluminiumfolie beschichtet mit 7, 10,

14, 15, 20, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98 oder 280 Filmtabletten. HDPE Flaschen mit 100

Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

MSD Belgium BVBA/SPRL, Lynx Binnenhof 5, Clos du Lynx, B-1200 Brussel/Bruxelles/Brüssel.

Tel: +32(0)27766211 (BE: 0800 38 693)

dpoc_belux@merck.com

Hersteller

Merck Sharp & Dohme Ltd.

Shotton Lane NE23 3JU CRAMLINGTON,

Northumberland, England

Merck Sharp & Dohme BV

Waarderweg 39

2031 BN Haarlem

Niederlande

Zulassungsnummern:

Loortan 12,5 mg - BE226186(Blisterpackungen) - BE358075 (Flaschen)

Loortan 50 mg - BE184511 (Blisterpackungen) - BE358093 (Flaschen)

Loortan 100 mg - BE235636 (Blisterpackungen) - BE358084 (Flaschen)

Verschreibungsplichtig.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 04/2017.

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