Imurek 50 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Imurek 50 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • azathioprinum 50 mg, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Imurek 50 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Immunsuppressivum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 31887
  • Berechtigungsdatum:
  • 15-11-1965
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Patienteninformation

Wann ist Vorsicht geboten

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses

Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie dürfen es nicht an andere Personen

weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das

Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Imurek®

Was ist Imurek und wann wird es angewendet?

Imurek enthält den Wirkstoff Azathioprin. Dieser hemmt Zellen in Blut und Gewebe, welche der

Körperabwehr dienen. Imurek wird, auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin, in folgenden

Situationen verwendet:

- nach Organtransplantationen, u.a. der Niere, zur Verhinderung einer Abstossung

- bei chronischer Polyarthritis und verschiedenen Krankheiten des Bindegewebes, der Haut, der

Blutzellen, der Blutgefässe oder der Leber, welche durch eine gestörte Körperabwehr verursacht

werden.

Imurek wird zu diesem Zweck häufig mit anderen Arzneimitteln, z.B. mit Kortikosteroiden (dem

körpereigenen Cortisol verwandten Hormonen) kombiniert.

Wann darf Imurek nicht eingenommen werden?

Imurek darf nicht angewendet werden bei Patientinnen und Patienten mit bekannter

Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Azathioprin, auf andere Inhaltsstoffe von Imurek sowie auf

6-Mercaptopurin.

Wann ist bei der Einnahme von Imurek Vorsicht geboten?

Imurek darf grundsätzlich nur unter strenger Kontrolle Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin eingenommen

werden. Er/sie wird vor allem das Blutbild regelmässig kontrollieren.

Dies gilt besonders, wenn weitere Krankheiten wie Nieren- und/oder Lebererkrankungen, ein

angeborener Mangel am Enzym Thiopurinmethyltransferase oder eine Verminderung des Enzyms

Hypoxanthin-Guanin-Phosphoribosyl-Transferase (Lesch-Nyhan-Syndrom) vorliegen, oder wenn Sie

noch andere Arzneimittel einnehmen müssen. Beispielsweise ist bei gleichzeitiger Einnahme eines

Arzneimittels, das Allopurinol enthält (zur Senkung erhöhter Harnsäure im Blut), die Dosierung von

Imurek erheblich zu verringern. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung

von entzündlichen Darmerkrankungen (Olsalazin, Mesalazin, Sulfasalazin) oder Arzneimittel, die

das Blutbild schädigen, einnehmen.

Infektionen wie Windpocken oder Gürtelrose können bei der Verabreichung von Arzneimitteln wie

Imurek, welche Reaktionen des Immunsystems unterdrücken, einen ernsten Verlauf nehmen. Daher

sollten Sie den Kontakt mit Personen meiden, die an Windpocken oder Gürtelrose erkrankt sind, und

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie selber jemals eine dieser Erkrankungen

durchgemacht haben.

Sie sollten auch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie eine Hepatitis B Infektion hatten,

da ein Risiko zur Reaktivierung der Infektion besteht.

Wenn Sie eine Therapie mit Immunsuppressiva erhalten, könnte sich Ihr Risiko für folgende

Erkrankungen durch die Einnahme von Imurek erhöhen:

Tumore, einschließlich Hautkrebs. Wenn Sie Imurek einnehmen, vermeiden Sie es daher, sich

übermäßigem Sonnenlicht auszusetzen, tragen Sie Schutzkleidung und verwenden Sie schützende

Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Lymphoproliferative Erkrankungen

oDie Behandlung mit Imurek erhöht Ihr Risiko, an einer bestimmten Art von Krebs zu erkranken, die

„lymphoproliferative Erkrankung“ genannt wird. Bei Behandlungsschemata, die mehrere

Immunsuppressiva (einschließlich Thiopurine) enthalten, kann dies zum Tod führen.

oEine Kombination mehrerer gleichzeitig angewendeter Immunsuppressiva erhöht das Risiko für

durch Virusinfektionen verursachte Erkrankungen des Lymphsystems (durch das Epstein-Barr-Virus

[EBV] bedingte lymphoproliferative Erkrankungen).

Die Einnahme von Imurek kann Ihr Risiko für Folgendes erhöhen:

Auftreten einer schweren Erkrankung, die „Makrophagenaktivierungssyndrom“ genannt wird

(exzessive Aktivierung weißer Blutkörperchen, die mit Entzündungen einhergeht) und in der Regel

bei Menschen mit bestimmten Arten von Arthritis auftritt.

Imurek kann wegen seiner hemmenden Wirkung auf das Immunsystem dazu führen, dass Impfungen

wirkungslos bleiben oder Impfungen mit Lebendimpfstoffen eine Infektion auslösen. Während der

Therapie mit Imurek sollen deshalb keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen durchgeführt werden.

Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen wie Schwindel und Übelkeit ist beim Lenken

von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Bei Patientinnen und Patienten, welche Imurek zur Verhinderung der Abstossungsreaktion nach

Nierentransplantation erhalten, kann durch die wiederhergestellte Nierenfunktion auch die

Fruchtbarkeit wiedererlangt werden und es besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft.

Betreffend Schwangerschaft beachten Sie auch die Angaben in der Rubrik „Darf Imurek während der

Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?“.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Imurek während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Eine Behandlung mit Imurek sollte bei einer geplanten oder bestehenden Schwangerschaft nicht

begonnen werden. Ob jedoch eine Therapie mit Imurek weitergeführt werden soll, wenn eine Frau

schwanger wird, oder ob die Schwangerschaft abzubrechen ist, hängt von der zu behandelnden

Krankheit ab. Der Nutzen für die Mutter muss im Gespräch mit dem behandelnden Arzt bzw. der

behandelnden Ärztin gegenüber dem möglichen Risiko für das Kind abgewogen werden. Besprechen

Sie auf jeden Fall eine geplante Schwangerschaft mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Sowohl weibliche als auch männliche Patienten im fortpflanzungsfähigen Alter sollten während der

Einnahme von Azathioprin und bis mindestens 3 Monate nach Therapieende empfängnisverhütende

Massnahmen treffen.

Ein Abbauprodukt von Azathioprin konnte in der Muttermilch nachgewiesen werden. Während der

Behandlung mit Imurek soll nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Imurek?

Imurek sollte streng nach Vorschrift des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden. Er/sie wird

die Dosierung entsprechend der Krankheit und dem Körpergewicht individuell anpassen; dies gilt

auch für die Anwendung von Imurek bei Kindern und Jugendlichen. Um Übelkeit zu vermeiden,

werden die Filmtabletten mit Flüssigkeit am besten nach einer Mahlzeit eingenommen. Die

Einnahme erfolgt im Allgemeinen einmal täglich oder zweimal täglich.

Die Filmtabletten müssen ganz geschluckt werden und dürfen nicht geteilt oder zerstossen werden.

Waschen Sie unmittelbar nach dem Berühren der Filmtabletten die Hände. Achten Sie darauf, dass

Sie allfällige Tablettenteilchen (z.B. bei einer Beschädigung einer Filmtablette) nicht einatmen und

dass diese nicht mit der Haut oder Schleimhaut (Augen!) in Kontakt kommen. Falls es dennoch zu

einem Hautkontakt kommt, waschen Sie die Stelle mit Wasser und Seife, bei Augenkontakt spülen

Sie gründlich mit Wasser.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Imurek haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Imurek auftreten:

allgemeines Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Muskelstarre,

Muskelschmerzen, Hautausschläge, Gelenkbeschwerden, Gefässentzündungen, Nierenstörungen,

Leberstörungen, Gelbsucht, Bauchspeicheldrüsen-Entzündung, Herzrhythmusstörungen und

niedriger Blutdruck. In sehr seltenen Fällen sind schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung

und/oder Ablösen der Haut möglich. Sollten Sie insbesondere Zeichen einer Leberstörung/Gelbsucht

(wie Gelbfärbung der Haut und des weissen Bereiches der Augen, dunkler Urin, heller Stuhl,

Abgeschlagenheit) oder deutliche Hautreaktionen beobachten, so informieren Sie unverzüglich Ihren

Arzt bzw. Ihre Ärztin!

Es besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung vonverschiedene Arten von Krebs, einschließlich

Blut-, Lymph- und Hautkrebs; Makrophagenaktivierungssyndrom (exzessive Aktivierung weißer

Blutkörperchen, die mit Entzündungen einhergeht) und für das Auftreten von Infektionen wie

Windpocken und Gürtelrose mit ernstem Verlauf (siehe auch unter „Wann ist bei der Einnahme von

Imurek Vorsicht geboten?“).

Nach einer Nierentransplantation kann es häufig zu gesteigertem Haarausfall kommen.

Ferner kann Imurek das Blutbild schädigen. Sie sollten sich sofort bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin

melden, wenn eine Infektion, Fieber, blaue Flecken am Körper oder eine Blutung auftreten!

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie ebenfalls Ihren

Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Imurek soll nicht über 25°C, vor Licht geschützt in der Originalpackung und ausser Reichweite von

Kindern aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP"

bezeichneten Datum verwendet werden.

Bringen Sie nicht gebrauchte oder beschädigte Filmtabletten Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer

Ärztin oder Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Imurek enthalten?

Imurek Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Azathioprin sowie Hilfsstoffe.

Imurek gibt es als Filmtabletten zu 25 mg und zu 50 mg.

Zulassungsnummer

31‘887 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Imurek? Welche Packungen sind erhältlich?

Imurek ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Imurek 25 mg: 50 Filmtabletten

Imurek 50 mg: 50 und 100 Filmtabletten

Zulassungsinhaberin

Aspen Pharma Schweiz GmbH, Baar

Diese Packungsbeilage wurde im August 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

14-2-2019

Modification of the existing maximum residue levels for mandipropamid in various crops

Modification of the existing maximum residue levels for mandipropamid in various crops

Published on: Wed, 13 Feb 2019 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicants Syngenta Crop Protection B.V. and Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB) submitted, respectively, a request to the competent national authorities in the Netherlands and United Kingdom to modify the existing maximum residue levels (MRLs) for the active substance mandipropamid in various crops. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL propo...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

13-2-2019

CADOREX 300 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

CADOREX 300 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 13.02.2019.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

4-2-2019

Dr. Reddy's Laboratories Continues its Voluntary Nationwide Recall of Levetiracetam in 0.54% Sodium Chloride Injection 1500mg/100mL Due to Mislabeling

Dr. Reddy's Laboratories Continues its Voluntary Nationwide Recall of Levetiracetam in 0.54% Sodium Chloride Injection 1500mg/100mL Due to Mislabeling

Dr. Reddy’s Laboratories Ltd. (BSE: 500124, NSE: DRREDDY, NYSE: RDY) announced that it’s wholly owned subsidiary, Dr Reddy’s Laboratories, Inc is continuing its voluntary nationwide recall of lot ABD807 of Levetiracetram in 0.54% Sodium Chloride Injection, 1,500 mg/100 mL (15 mg/mL) single-dose infusion bags to the hospital level in U.S.A.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

1-2-2019

Safety and efficacy of l‐lysine monohydrochloride and concentrated liquid l‐lysine (base) produced by fermentation using Corynebacterium glutamicum strain NRRL B‐50775 for all animal species based on a dossier submitted by ADM

Safety and efficacy of l‐lysine monohydrochloride and concentrated liquid l‐lysine (base) produced by fermentation using Corynebacterium glutamicum strain NRRL B‐50775 for all animal species based on a dossier submitted by ADM

Published on: Thu, 31 Jan 2019 The European Commission asked EFSA for an opinion on the safety for the target animals, consumer, user and the environment and on the efficacy of a l‐lysine monohydrochloride (HCl, minimum 98.5%) and of a concentrated liquid l‐lysine (base, minimum 50%) produced by a genetically modified strain of Corynebacterium glutamicum(NRRL B‐50775). They are intended to be used in feed or water for drinking for all animal species and categories. Neither the production strain C. gluta...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

20-2-2019

Selincro® 18 mg Filmtabletten

Rote - Liste

20-2-2019

Vivace 30/10 mg Tabletten

Rote - Liste

20-2-2019

Rocuroniumbromid-hameln 10 mg/ml

Rote - Liste

19-2-2019

BENDACITABIN 38 mg/ml

Rote - Liste

15-2-2019

magno sanol® uno 245 mg Kapseln

Rote - Liste

13-2-2019

Canemes® 1 mg Kapseln

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13-2-2019

Syrea® 500 mg Kapsel

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12-2-2019

Bendadocel 20 mg/ml

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11-2-2019

Leukeran® 2 mg Filmtabletten

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11-2-2019

Rocornal® 200 mg Kapseln

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8-2-2019

Naramig® 2,5 mg Filmtabletten

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7-2-2019

Cilostazol-Elpen 100 mg Tabletten

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7-2-2019

Zeffix 100 mg Filmtabletten

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7-2-2019

Zeffix 5 mg/ml Lösung zum Einnehmen

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5-2-2019

FORMIGRAN® 2,5 mg Filmtabletten

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5-2-2019

Juluca 50 mg/25 mg Filmtabletten

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5-2-2019

Calciumacetat-Nefro 950 mg

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5-2-2019

ferro sanol® 40 mg Dragees

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5-2-2019

Modafinil Heumann 100 mg Tabletten

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5-2-2019

Minette® 2 mg/0,03 mg Filmtabletten

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1-2-2019

Diotop 75 mg / 20 mg modified-release capsules, hard and associated names

Diotop 75 mg / 20 mg modified-release capsules, hard and associated names

Diotop 75 mg / 20 mg modified-release capsules, hard and associated names (Active substance: diclofenac/omeprazole) - Community Referrals - Art 29 - Commission Decision (2019)845 of Fri, 01 Feb 2019 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-29(4)/1474

Europe -DG Health and Food Safety

1-2-2019

RISPERDAL® Lösung 1 mg/ml

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1-2-2019

OeKolp®-Tabletten 2 mg

Rote - Liste