Fursol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Fursol Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • furosemidum 40 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Fursol Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Diureticum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 52237
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-07-1995
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Fursol®

Sandoz Pharmaceuticals AG

Was ist Fursol und wann wird es angewendet?

Fursol, mit dem Wirkstoff Furosemid, ist ein harntreibendes Medikament, das

Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) infolge Erkrankungen des Herzens, der Leber, der Nieren oder

nach Verbrennungen aus den Geweben ausschwemmt. Die vermehrte Harnausscheidung beginnt

etwa 1 Stunde nach Einnahme von Fursol und hält 6–8 Stunden an.

Fursol senkt auch den erhöhten, nicht aber den normalen Blutdruck, dies wenn nötig zusammen mit

anderen blutdrucksenkenden Mitteln.

Fursol darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Behandlung mit Fursol bedarf der regelmässigen ärztlichen Kontrolle.

Da die Anwendung von Fursol zu einem Absinken des Kaliumspiegels im Blut führen kann, ist eine

kaliumreiche Kost (mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Blumenkohl, Spinat,

getrocknete Früchte usw.) empfehlenswert.

Gelegentlich kann eine medikamentöse Substitution von Kalium angezeigt sein.

Wann darf Fursol nicht eingenommen werden?

Fursol darf nicht angewendet werden bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion, bei

Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen, bei schwerem Kaliummangel (z.B. infolge

längerdauerndem Erbrechen, schweren oder chronischen Durchfällen, Leberfunktionsstörungen,

übermässigem Gebrauch von Abführmitteln), schwerem Natriummangel, reduziertem Blutvolumen

oder Körperwasser, niedrigem Blutdruck, bei Überempfindlichkeit gegen Furosemid, Sulfonamide

und in der Stillzeit.

Wann ist bei der Einnahme von Fursol Vorsicht geboten?

Eine besonders sorgfältige Überwachung ist erforderlich bei:

·erniedrigtem Blutdruck; besonders bei Patienten, die durch einen bedeutenden Blutdruckabfall

besonders gefährdet wären (z.B. bei Patienten mit verengten Herzkranzarterien oder Hirngefässen);

·einer Blutzuckerkrankheit (regelmässige Blutzuckerkontrolle);

·Gicht (regelmässige Harnsäurekontrolle);

·Behinderung des Harnabflusses (z.B. bei Prostatavergrösserung, Harnleiterverengung,

Harnstauungsniere) [Harnabfluss muss gewährleistet sein];

·Eiweissmangel (vorsichtige Dosisanpassung);

·gleichzeitigem Vorliegen von Leberzirrhose und Nierenfunktionseinschränkung;

·Frühgeborenen.

Während einer langdauernden Therapie sollten bestimmte Blutlaborwerte regelmässig kontrolliert

werden. Ein reduziertes Blutvolumen, ein Mangel an Körperwasser, bedeutende Elektrolytstörung

und Störungen des Säure-Base-Haushalts müssen ausgeglichen werden. Besondere Überwachung ist

bei Patienten mit hohem Risiko von Elektrolytstörungen notwendig sowie im Fall von zusätzlichem

Flüssigkeitsverlust durch z.B. Schwitzen, Durchfall oder Erbrechen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu

bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Wechselwirkungen

Nicht empfohlene Kombinationen

Kombination mit gewissen Antibiotika oder allgemein hörschädlichen Substanzen, welche das

Risiko von Hör- und Nierenstörungen mit sich bringt.

In Einzelfällen kann es nach intravenöser Gabe von Furosemid innerhalb von 24 Stunden nach

Einnahme von Chloralhydrat zu Hitzegefühl, Schweissausbruch, Unruhe, Übelkeit, Blutdruckanstieg

und Herzjagen kommen. Deshalb wird die gleichzeitige Anwendung von Furosemid und

Chloralhydrat nicht empfohlen.

Kombination unter Vorsichtsmassnahmen oder besonderer Aufmerksamkeit

Wechselwirkungen können mit Genussmitteln wie Lakritze und mit Präparaten, die den Salzhaushalt

beeinflussen, z.B. Abführmittel (besonders bei längerem Gebrauch), andere wasserausschwemmende

Präparate, bestimmte Hormone, ein bestimmtes Mittel gegen Magengeschwüre (Carbenoxolon)

eintreten und zu Kaliummangel führen.

Liegt Kalium- oder Magnesiummangel vor, können die Wirkungen und Nebenwirkungen von

bestimmten Herzpräparaten (sog. Herzglykoside, z.B. Digoxin) verstärkt werden.

Die Wirkung anderer blutdrucksenkender Mittel kann durch Fursol verstärkt werden. Insbesondere in

Kombination mit sog. ACE-Hemmern wurden starke Blutdruckabfälle bis hin zum Schock

beobachtet. Die Gabe von ACE-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (auch eine

Dosiserhöhung) kann bei mit Fursol vorbehandelten Patienten zu einer Verschlechterung der

Nierenfunktion und in Einzelfällen zum akuten Nierenversagen führen. Die Fursol-Verabreichung

soll vorübergehend unterbrochen oder in seiner Dosierung für 3 Tage reduziert werden, bevor ein

ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist gegeben oder deren Dosis gesteigert wird.

Fursol kann die unerwünschten Wirkungen nierenschädlicher Arzneimittel verstärken. Bei

gleichzeitiger Behandlung mit Fursol und bestimmten Antibiotika (bestimmte Cephalosporine in

hoher Dosierung, z.B. Cephaloridine, Cephalotin) kann die Nierenfunktion beeinträchtigt werden.

Bestimmte Schmerzmittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Indometacin) können die Wirkung von Fursol

abschwächen und bei bestehendem Mangel an Blutvolumen oder Körperwasser zu Nierenversagen

führen. Die Toxizität hochdosierter Salicylate kann bei gleichzeitiger Anwendung von Fursol

verstärkt werden (verstärkte Nebenwirkungen der Acetylsalicylsäure). Ein bestimmtes Gichtmittel

(Probenecid), ein Antiepileptikum (Phenytoin) sowie Methotrexat können die Wirkung von

Furosemid ebenfalls abschwächen. Anderseits verstärkt Fursol die Wirkung bestimmter Präparate

(z.B. Schmerzmittel, Theophyllin – ein bestimmtes Mittel gegen Asthma – und bestimmte

Muskelrelaxanzien) oder bewirkt eine Abschwächung (z.B. von Mitteln gegen die Zuckerkrankheit

oder von gefässverengenden Substanzen wie Epinephrin und Norepinephrin).

Da der Wirkstoff Furosemid den Blutharnsäurespiegel erhöhen kann und Ciclosporin (ein

Transplantationsarzneimittel und ein das Immunsystem beeinflussendes Arzneimittel) die

Ausscheidung von Harnsäure durch die Niere vermindert, ist das Risiko einer Gichtarthritis bei

gleichzeitiger Behandlung von Furosemid und Ciclosporin A erhöht.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Fursol und Cisplatin (ein Mittel zur Krebsbehandlung) ist mit der

Möglichkeit eines Hörschadens zu rechnen.

Die gleichzeitige Gabe von Fursol und Lithium führt zu einer Verstärkung der herz- und

nervenschädigenden Wirkung des Lithiums. Der Lithiumspiegel muss in Kombination mit

Furosemid sorgfältig überwacht werden.

Die Resorption von Furosemid kann durch Sucralfat, ein Präparat gegen Magengeschwüre,

beeinträchtigt werden. Die Einnahme muss 2 Stunden voneinander getrennt erfolgen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Risperidon Vorsicht walten lassen sowie Risiken und Nutzen

einer Kombination oder gleichzeitigen Behandlung mit Furosemid oder anderen potenten Diuretika

vor Therapieentscheidung sorgfältig abwägen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen hochdosierten Anwendung von Fursol und

Levothyroxin (Medikament zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion), da dies zu einer

Absenkung des Schilddrüsenhormonspiegels führen kann. Aus diesem Grund ist der

Schilddrüsenhormonspiegel bei dieser Arzneimittelkombination zu überwachen.

Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin sind über Wechselwirkungen von

Arzneimitteln informiert.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Fursol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft möglichst auf Arzneimittel verzichten oder

den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Eine Behandlung während der Schwangerschaft erfordert die Überwachung des Fötuswachstums.

Der Wirkstoff von Fursol, Furosemid, gelangt in die Muttermilch und hemmt die Milchproduktion.

Fursol sollte während der Stillzeit nicht eingenommen oder angewendet werden. Ist eine Einnahme

unumgänglich, wird empfohlen abzustillen.

Wie verwenden Sie Fursol?

Soweit vom Arzt bzw. von der Ärztin nichts anderes verordnet, gelten folgende

Dosierungsrichtlinien:

Erwachsene erhalten im allgemeinen zu Beginn ½ bis 2 Tabletten. Als Erhaltungsdosis genügt meist

½ bis 1 Tablette.

Hinweis auf die Art der Teilung: Teilung auf glatter Oberfläche, durch Fingerdruck neben der Kerbe.

Fursol nüchtern einnehmen. Die Tabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

Säuglingen und Kindern wird Fursol vornehmlich oral verabreicht. Dosierungsempfehlung: 2 mg

Furosemid/kg Körpergewicht bis höchstens 40 mg/Tag.

Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt bzw. die Ärztin. Sie richtet sich nach Art und

Schwere der Erkrankung.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Fursol haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Fursol auftreten:

Als Folge der vermehrten Harn- und Elektrolytausscheidung werden häufig Störungen im

Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt beobachtet.

Als Folge der verstärkten Harnausscheidung kann es insbesondere bei älteren Patienten und Kindern

zu einer Hypovolämie (Verminderung der sich im Blutkreislauf befindenden Blutmenge) und zu

einer Dehydratation mit Kreislaufbeschwerden kommen, die sich vor allem als Kopfschmerz,

Schwindel, Schwäche, Schläfrigkeit, Sehstörungen, Mundtrockenheit, erniedrigtem Blutdruck und

Kreislaufstörungen beim Aufstehen äussern. Zudem kann es besonders bei älteren Patienten zu einer

Thromboseneigung kommen.

Infolge erhöhter Natriumverluste über die Niere kann es – insbesondere bei eingeschränkter Zufuhr

von Kochsalz – zu einem Natriummangel kommen. Dieser äussert sich häufig in folgenden

Symptomen: Wadenkrämpfe, Appetitlosigkeit, Schwächegefühl, Schläfrigkeit, Teilnahmslosigkeit,

Verwirrtheit und Erbrechen.

Kaliumverluste können sich vornehmlich nach kaliumarmer Kost sowie nach Erbrechen oder

chronischem Durchfall einstellen. Ein Kaliummangel kann sich in Muskelschwäche sowie

unvollständigen oder vollständigen Lähmungen, Erbrechen, Verstopfung und übermässiger

Gasansammlung in Magen und Darm, Verstopfung, übermässiger Harnausscheidung, gesteigertem

Durstgefühl und übermässigem Trinken, Reizbildungs- und Reizleitungsstörungen des Herzens

äussern. Schwere Kaliumverluste können zur Darmlähmung oder zu Bewusstseinsstörungen bis hin

zum Koma führen.

Magnesiummangelzustände nach Magnesiumverlust mit Auftreten von Krampfzuständen oder

Herzrhythmusstörungen wurden beobachtet.

Furosemid kann den Kalziumspiegel im Blut erniedrigen (in sehr seltenen Fällen sind

Krampfzustände beobachtet worden).

Bei Frühgeborenen können sich kalziumhaltige Nierensteine bilden und Kalziumsalze im

Nierengewebe einlagern.

Symptome einer Harnabflussbehinderung (Harnsperre oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen)

können durch harntreibende Medikamente manifestiert oder verschlechtert werden. Akute

Harnretention mit Sekundärkomplikationen kann die Folge sein.

Häufig wurde eine hepatische Enzephalopathie (reversible Erkrankung des Nervensystems aufgrund

von Leberversagen) bei Patienten mit hepatozellulärer Insuffizienz (z.B. als Folge von Hepatitis,

Leberzirrhose oder Lebertumoren) beobachtet. Zu den Symptomen gehören Schlaflosigkeit,

Hypersomnie (übermässige Schläfrigkeit), Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Desorientierung,

plötzliche und kurze Muskelzuckungen, Zittern, psychomotorische Störungen und

Bewusstseinsstörungen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich beobachtet:

Gelegentlich können allergische Reaktionen (Schleimhaut- und Hautreaktionen, Juckreiz,

Nesselsucht, Auftreten von Blasen auf der Haut, Rötungen, Ekzeme, Blutungen der Haut und der

Schleimhäute) sowie fiebrige Zustände und eine Entzündung der Gefässe oder der Nieren auftreten.

Es wurden reversible Beeinträchtigungen des Gehörs sowie Fälle von Taubheit berichtet, die

manchmal irreversibel ist; Übelkeit; Überempfindlichkeit oder Lichtempfindlichkeit der Haut.

Seltene Nebenwirkungen:

Magen-Darm-Störungen (Erbrechen, Durchfall). Veränderungen des Blutbilds sind selten, können

aber unter bestimmten Umständen eine erhöhte Neigung zu Infektionen und Blutungen verursachen.

Blutveränderungen können lebensbedrohlich sein. Sensorische Symptome oder Fieber; Tinnitus

(Wahrnehmung von Geräuschen, denen keine äusseren Schallquellen zugeordnet werden können),

der in der Regel reversibel ist. Bei Diabetes mellitus kann die Verabreichung von Fursol den

metabolischen Status (gelegentlich) verschlimmern oder (selten) einen latenten Diabetes

manifestieren.

Missempfindungen (Jucken, Kribbeln); Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässwände).

Sehr seltene Nebenwirkungen:

In Einzelfällen können Gelbsucht durch Gallenstauung, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung und

erhöhte Leberwerte auftreten; Hautausschläge in Form von Flecken mit Papelbildung oder anderen

Exanthemen.

Bestimmte Blutlaborwerte können sich verändern.

Bei Gichtpatienten kann es zu einer Auslösung von Gichtanfällen kommen.

Bei der Einnahme von Fursol wurde über Fälle von Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit und

Kopfschmerzen berichtet.

Die Einnahme von Fursol kann einen vorbestehenden Lupus verschlimmern oder diese

Autoimmunerkrankung aktivieren.

Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, DRESS-

Syndrom und lichenoide Reaktionen), die als generalisierte Hautausschläge (violette Papeln,

Blasen/Bläschen) und/oder mit Beteiligung der Schleimhäute und Fieber auftreten, wurden ebenfalls

sehr selten beobachtet. Wenn bei Ihnen Hautausschlag und/oder Fieber auftreten, beenden Sie sofort

die Einnahme von Fursol und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Es wurden Einzelfälle einer Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe, der zu Niereninsuffizienz

führen kann) berichtet, die insbesondere durch Muskelschmerzen, Muskelschwäche sowie

Muskelschwellungen gekennzeichnet ist. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich

bitte unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Bei Auftreten von genannten Nebenwirkungen oder wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier

nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin

informieren.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und ausser

Reichweite von Kindern lagern. Bei zu starker Lichteinwirkung kann es zu Verfärbungen kommen,

wodurch die Wirksamkeit jedoch nicht beeinträchtigt wird.

Dieses Arzneimittel darf nicht nach dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden. Sollten Sie Arzneimittel besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie

diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Fursol enthalten?

Fursol Tabletten: 1 Tablette (mit Bruchrille) enthält 40 mg Furosemid sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

52237 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Fursol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Fursol Tabletten 40 mg: Packungen zu 10, 50 und 100 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar). [B]

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im März 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.