Eqvalan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Eqvalan Paste zum Einnehmen 18,7 mg/g
  • Dosierung:
  • 18,7 mg/g
  • Darreichungsform:
  • Paste zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Eqvalan Paste zum Einnehmen 18,7 mg/g
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • anti-Parasit-Produkt, makrozyklische lactone, ivermectine.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE-V128362
  • Letzte Änderung:
  • 17-04-2018

Packungsbeilage

Bijsluiter – DE versie

EQVALAN

GEBRAUCHSINFORMATION

EQVALAN Paste zum Einnehmen für Pferde

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber:

Merial Belgium SA/NV, Avenue Arianelaan 16, 1200 Brüssel.

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Merial, 4 chemin du Calquet, 31000 Toulouse (Frankreich).

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

EQVALAN Paste zum Einnehmen für Pferde

3.

WIRKSTOFF UND SONSTIGE BESTANDTEILE

Ivermectin 18,7 mg/g.

4.

ANWENDUNGSGEBIETE

Das Tierarzneimittel ist zur Behandlung von parasitären Infestationen mit den folgenden pathogenen

Parasitenspezies bei Pferden indiziert:

Große Strongyliden

Strongylus vulgaris (adulte und arterielle Larvenstadien)

S. edentatus (adulte und Gewebelarvenstadien)

S. equinus (adulte)

Triodontophorus spp. (adulte)

Kleine Strongyliden (adulte und unreife Stämme (L4)

einschließlich

Benzimidazol-resistente

Stämme)

Cyathostomum spp.

Cylicocyclus spp.

Cylicostephanus spp.

Cylicodontophorus spp.

Gyalocephalus spp.

Pfriemenschwanz (adulte und L4)

Oxyuris equi

Spulwürmer (adulte)

Parascaris equorum

Magenfadenwürmer (adulte)

Trichostrongylus axei

Rollschwanzwürmer (adulte)

Habronema muscae

Mikrofilarien

Onchocerca spp.

Magendasseln

Orale und Magenstadien von Gasterophilus spp.

Bijsluiter – DE versie

EQVALAN

Lungenwürmer (adulte und L4)

Dictyocaulus arnfieldi

Zwergfadenwürmer (adulte)

Strongyloides westeri

Dermatiden, die durch Hautlarven von Draschia spp. sowie durch Onchocerca spp. Microfilariae

(Hautonchozerkose) verursacht wurden.

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Pferde, die mit Onchocerca spp. Microfilariae stark befallen waren, zeigten Schwellungen und

Juckreiz, nachdem sie mit dem Tierarzneimittel behandelt wurden. Diese Reaktionen sind

wahrscheinlich auf ein massives Abtöten einer großen Anzahl von Microfilarien zurückzuführen. Eine

symptomatische Behandlung ist empfehlenswert.

Die Heilung von Sommerwunden verursacht durch Rollschwanzwürmer mit ausgedehnten

Veränderungen des Gewebes kann andere geeignete Behandlungen in Verbindung mit dem

Tierarzneimittel erfordern. Erneute Infektionen und entsprechende vorbeugende Maßnahmen sollten

auch in Beziehung genommen werden.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei

Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie

dies bitte Ihrem Tierarzt mit.

7.

ZIELTIERART

Pferde.

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Junge und adulte Tiere

Die empfohlene Dosierung des Tierarzneimittels bei Pferden beträgt 0,2 mg Ivermectin pro kg

Körpergewicht, einmalige orale Verabreichung.

Jede Spritze enthält 120 mg Ivermectin, geeignet für 600 kg Körpergewicht.

Jede Markierung auf dem Tauchkolben entspricht genug Paste, um 100 kg Körpergewicht zu

behandeln. Den kordierten Ring durch eine 1/4 Drehung öffnen und den Ring am Tauchkolbenstiel

nach oben schieben, so dass die Seite des Tauchkolbens in der unmittelbaren Nähe des Rohres sich mit

der geeigneten Gewichtsmarkierung deckt. Durch eine 1/4 Drehung des kordierten Rings wird dieser

wieder abgeschlossen. Den Kunststoffdeckel von der Kanüle abnehmen. Nachprüfen, ob das Maul des

Pferdes keine Futterreste enthält. Die Spritze im Maul des Pferdes in den Zwischenzahnraum

einführen. Den Tauchkolben hochschieben bis ein Widerstand zu spüren ist und die Paste auf den

Zungengrund applizieren. Den Kopf des Pferdes unmittelbar nach der Verabreichung der Paste für

einige Sekunden hochnehmen.

Bijsluiter – DE versie

EQVALAN

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Empfolenes Parasiten Kontrollsschema

Alle Pferde sollten in ein Parasiten Kontrollschema einbezogen werden, besonders Stuten, Fohlen und

Einjährige. Fohlen sollten zuerst im Alter von 6 - 8 Wochen behandelt werden. Das Tierarzneimittel ist

effektiv gegen gastro-intestinale Nematoden und gegen Magendasseln in Pferden allen Alters.

Das Tierarzneimittel kann dank seines breiten Spektrums als alleiniges Antiparasitikum eines Parasiten

Kontrollschemas angewendet werden und eignet sich als Hauptkomponente eines rotierenden

Antiparasitenprogramms.

Ein Tierarzt sollte zu Rate gezogen werden für die Entwicklung von Programmen zur geeigneten

Parasitenbekämpfung und Tierhaltung, um Rundwurm Infestationen in den Griff zu bekommen.

10.

WARTEZEIT

Essbare Gewebe: 16 Tage.

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Vor Licht schützen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach dem EXP

nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Sie unter Abschnitt „Nebenwirkungen“.

folgenden

Punkte

sollten

vermieden

werden,

denn

erhöhen

Risiko

einer

Resistenzentwicklung und könnten so den Behandlungserfolg in Frage stellen:

häufige und wiederholte Anwendung von Anthelminthika einer Substanzgruppe über einen

längeren Zeitraum.

Unterdosierung aufgrund einer Fehleinschätzung des Körpergewichts, falscher Verabreichung

des Tierarzneimittels oder mangelnder Kalibrierung des Applikators.

Bei klinischen Verdachtsfällen einer Resistenz gegen Anthelminthika sollten weiterführende

Maßnahmen mit Hilfe geeigneter Tests (z.B. Eizahl-Reduktionstest im Kot) durchgeführt werden.

Falls die Ergebnisse auf eine Resistenz gegen ein bestimmtes Anthelminthikum hindeuten, sollte ein

Vertreter einer anderen pharmakologischen Klasse und mit einem anderen Wirkmechanismus

verwendet werden.

In der EU wurde von Resistenzen bei Parascaris equorum gegen makrozyklische Laktone (zu denen

Ivermectin gehört) bei Pferden berichtet. Deshalb sollte die Verwendung dieses Tierarzneimittels die

lokalen epidemiologischen Informationen (betriebsbezogen und regional) zur Empfindlichkeit gastro-

intestinaler Nematoden sowie die Empfehlungen zur Reduktion der weiteren Resistenzentwicklung

berücksichtigen.

Besondere Vorsichtsma

nahmen für die Anwendung bei Tieren:

Die Resistenz von Parasiten gegenüber einer bestimmten Klasse Anthelminthika kann durch häufige

Wiederholungsbehandlungen eines Anthelminthikum dieser Klasse hervorgerufen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für Nicht-Zieltierarten:

Dieses Tierarzneimittel wurde ausschließlich für Pferde entwickelt. Bei Katzen, Hunden, insbesondere

Collies, Altenglischen Schäferhunden und verwandten Rassen oder deren Kreuzungen sowie bei

Wasser- und Landschildkröten kann es aufgrund des Ivermectingehaltes dieses Tierarzneimittels zu

Bijsluiter – DE versie

EQVALAN

Nebenwirkungen kommen, wenn Zugang zu verwendeten Applikationsspritzen besteht oder Pastenreste

vom Boden aufgenommen werden oder Zugang zu verwendeten Applikationsspritzen besteht.

Die Anwendung des Tierarzneimittels kann für im Wasser lebende Organismen gefährlich sein. Deshalb

sollen Pferde während der Behandlung mit dem Tierarzneimittel keinen freien Zugang zu

Oberflächengewässern und Gräben haben.

Besondere Vorsichtsma

nahmen für den Anwender:

Nach Anwendung Hände waschen.

Während der Handhabung des Tierarzneimittels nicht rauchen, trinken oder essen.

Da das Tierarzneimittel Haut und Augen reizen kann, sollte bei der Anwendung jeder Kontakt damit

vermieden werden. Im Falle eines Kontaktes sollte die betroffene Stelle mit reichlich Wasser gespült

werden.

Bei versehentlicher Einnahme oder Reizung am Auge ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und

die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Untersuchungen an Labortieren in der empfohlenen therapeutischen Dosierung haben keine

Anhaltspunkte für teratogene oder embryotoxische Wirkungen erbracht. Dieses Tierarzneimittel kann

nach den ersten drei Monaten der Trächtigkeit und während der Laktation verabreicht werden. Da

keine ausreichenden klinischen Untersuchungen zur Anwendung während der Frühträchtigkeit

vorliegen, sollte das Tierarzneimittel nur nach entsprechender Nutzen-Risiko- Bewertung durch den

behandelnden Tierarzt angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Keine Daten verfügbar.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Leichte vorübergehende Symptome (verlangsamende Reaktion der Pupille im Licht und Depression)

wurden bei einer Dosierung in Höhe von 1,8 mg/kg beobachtet (9 Mal die empfohlene Dosis). Weitere

Symptome wurden bei höheren Dosierungen beobachtet: Mydriase, Ataxie, Muskeltremor, Stupor,

Koma und Tod.

Es gibt kein spezifisches Antidot; eine symptomatische Behandlung kann aber nützlich sein.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da es eine Gefahr für Fische und andere

Wasserorganismen darstellen kann.

Oberflächengewässer oder Gräben dürfen nicht mit dem Tierarzneimittel oder verwendeten

Applikationsspritzen verunreinigt werden.

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den

örtlichen Vorschriften zu entsorgen.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Dezember 2017

15.

WEITERE ANGABEN

Polypropylen Einwegspritzen mit 6,42 g Paste.

BE-V128362

Abgabemodus:

Verschreibungspflichtig.