Doxorubicin Actavis RD 10 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Doxorubicin Actavis RD 10 mg Lyophilisat zur Injektion
  • Darreichungsform:
  • Lyophilisat zur Injektion
  • Zusammensetzung:
  • Vorbereitung cryodesiccata: doxorubicini hydrochloridum 10 mg, lactosum anhydricum als lactosum monohydricum, E 218 1 mg für das Glas.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Doxorubicin Actavis RD 10 mg Lyophilisat zur Injektion
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58294
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-07-2008
  • Letzte Änderung:
  • 19-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Transferiert von Actavis Switzerland AG

Doxorubicin Actavis RD

Mepha Pharma AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Doxorubicini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Lactosum monohydricum, Methylparabenum (E218) 1 mg bzw. 5 mg pro vitro.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Doxorubicin Actavis RD (Rapid Dissolution), Lyophilisat zur Injektion:

Durchstechflaschen zu 10 mg bzw. 50 mg.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Behandlung bei Mammakarzinom, Bronchialkarzinom, Weichteil- und Knochensarkomen,

gynäkologischen und Blasen-Karzinomen, Hodentumor, Schilddrüsenkarzinom, Synovialom, Ewing-

Sarkom, Wilms-Tumor, Neuroblastom, Non-Hodgkin-Lymphom, Morbus Hodgkin, akuter

Lymphoblasten- und Myeloblastenleukämie.

Dosierung/Anwendung

Das Arzneimittel soll nur unter Aufsicht von in der Chemotherapie erfahrenen

Onkologen/Hämatologen angewendet werden.

Die Verabreichung erfolgt üblicherweise als langsame intravenöse Injektion über 3-10 Minuten

ausnahmsweise als intravenöse Langzeitinfusion über 48-96 Stunden. Zubereitung der

Lösungen/Handhabung siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».

Doxorubicin wird als Monotherapie oder in etablierten Therapieschemata angewendet (detaillierte

Angaben siehe Literatur).

Monotherapie

Intervalltherapie mit 75 mg/m² Körperoberfläche als Einzeldosis jede dritte Woche.

Monotherapie bei vorbehandelten Patienten und Polychemotherapie

Intervalltherapie mit 30-60 mg/m² Körperoberfläche als Einzeldosis jede dritte Woche.

Hämatologische Erkrankungen

Intervalltherapie mit täglich 0,6 mg/kg für die Dauer von 3 Tagen oder täglich 0,8 mg/kg für die

Dauer von 2 Tagen, wobei ein injektionsfreies Intervall von 10 Tagen nicht unterschritten werden

darf.

Als maximale kumulative Dosis sollten 550 mg/m² Körperoberfläche nicht überschritten werden.

Diese Dosierungsbegrenzung sollte auf 400 mg/m² reduziert werden, falls der Behandlung mit

Doxorubicin Actavis RD eine Bestrahlung im Mediastinalbereich voranging.

Ferner ist die Entscheidung, welche Höchstdosis beim einzelnen Patienten zu vertreten ist, abhängig

von vorangegangener oder gleichzeitiger Behandlung mit anderen potentiell kardiotoxischen

Substanzen wie andere Anthracycline, Antracendione oder Cyclophosphamid.

Dosisanpassung auf Grund der Toxizität

Hämatotoxizität

Leukozyten/µl

Thrombozyten/µl Doxorubicin-Dosis

Über 5000

Über 150'000

100%

4000-5000

100'000-150'000 75%

3000-4000

75'000-100'000

2000-3000

50'000-75'000

Unter 2000

Unter 50'000

Stomatitis

Bei Auftreten einer Stomatitis darf erst dann weiter therapiert werden, wenn die Läsionen vollständig

abgeheilt sind. Die nachfolgenden Dosen sollten dann auf die Hälfte reduziert werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Bei Patienten, die aus medizinischen Gründen (z.B. bei vorliegender Immunsuppression,

eingeschränkter Hämopoese, hohem Alter usw.) die jeweilige volle Dosis nicht erhalten können,

werden folgende alternative Dosierungsschemata für die Mono- und Polychemotherapie empfohlen:

·Langzeitinfusion über 48-96 Stunden von 60 mg/m² Körperoberfläche.

·Wöchentliche niedrigdosierte Verabreichung von 5-15 mg/m²; die Gesamtdosis pro

Einzelbehandlung sollte 20 mg nicht überschreiten.

·Wöchentliche niedrigdosierte Verabreichung von 20 mg/m² Körperoberfläche.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit einer Hyperbilirubinämie bis 51 µmol/l muss die Dosis um 50% reduziert werden

und bei einem Bilirubin von 51-81 µmol/l um 75%. Bei schwerer Leberfunktionsstörung ist

Doxorubicin kontraindiziert.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei Patienten mit leichter bis mässiger Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung

erforderlich. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (ClKr <10 ml/min) sollten jedoch nur

75% der Maximaldosis erhalten.

Pädiatrie

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen.

Kontraindikationen

·Überempfindlichkeit gegenüber dem Doxorubicin, anderen Anthracyclinen, Anthracendionen oder

einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»);

·bestehende Knochenmarksdepression;

·stark eingeschränkte Leberfunktion;

·schwere Herzinsuffizienz;

·kürzlich erfolgter Herzinfarkt;

·akute entzündliche Myokarderkrankungen;

·schwere Arrhythmien;

·Behandlung mit maximalen kumulativen Dosen von Doxorubicin und/oder anderen Anthracyclinen

bzw. Anthracendionen;

·floride Infektionen;

·Schwangerschaft, Stillzeit;

·Hämaturie.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Allgemeines

Die Patienten sollten sich vor Beginn einer Behandlung mit Doxorubicin von der akuten Toxizität

einer vorangehenden zytotoxischen Therapie (wie Stomatitis, Neutropenie, Thrombozytopenie und

generalisierte Infektionen) erholt haben.

Blutbildendes System

Wegen einer möglichen Knochenmarksdepression sollten die Erythrozyten-, Leukozyten- und

Thrombozytenzahlen vor und während jedem Behandlungszyklus bestimmt werden.

Eine Leukopenie ist gewöhnlich vorübergehend. Die tiefsten Leukozytenwerte werden 10-14 Tage

nach Behandlung gefunden. Nach etwa 21 Tagen liegen diese wieder im Normbereich.

Eine Sekundärleukämie wurde mit einer Latenzzeit von 1-3 Jahren nach Behandlung mit

Anthracyclinen (inklusive Doxorubicin) beobachtet, insbesondere wenn gleichzeitig DNA-

schädigende Zytostatika verabreicht wurden. Dieses Risiko kann bei gleichzeitiger Behandlung mit

hämatopoetischen Wachstumsfaktoren oder Radiotherapie erhöht sein.

Hepatotoxizität

Vor und während der Behandlung ist eine Kontrolle der Leberfunktion empfehlenswert (SGOT,

SGPT, alkalische Phosphatase, Bilirubin); siehe auch «Dosierung/Anwendung».

Herzfunktion

Spezielle Vorsicht ist geboten betreffend der mit Doxorubicin assoziierten Kardiotoxizität, welche

sich als Soforttyp oder Spättyp manifestieren kann.

Soforttyp

Die frühe Form der Kardiotoxizität tritt akut während der Behandlung auf (meist 24-48 Stunden nach

Einleitung der Therapie) und manifestiert sich hauptsächlich als Sinustachykardien und/oder EKG-

Abweichungen wie unspezifische Änderungen der ST-Strecke. Es wurde über Tachyarrhythmien

einschliesslich vorzeitiger ventrikulärer Kontraktionen, Kammertachykardie und Bradykardie wie

über AV- und Linksschenkelblock berichtet. Diese sind selten von klinischer Bedeutung und führen

nicht generell zum Abbruch der Doxorubicinbehandlung.

Spättyp

Die verzögerte Form der Kardiotoxizität kann im späteren Verlauf einer Therapie oder 2-3 Monate

beziehungsweise sogar erst mehrere Monate oder Jahre nach Abschluss der Therapie in Form einer

Kardiomyopathie auftreten. Diese manifestiert sich durch eine Reduktion der LVEF (left ventricular

ejection fraction), Niedervoltage und QT-Verlängerung, und/oder als dekompensierte

Herzinsuffizienz mit Symptomen wie Dyspnoe, Lungenödem, Stauungsödeme, Kardiomegalie und

Hepatomegalie, Oligurie, Ascites, Pleuraerguss und Galopprhythmus. Subakute Effekte wie

Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beobachtet. Eine lebensbedrohliche Herzinsuffizienz ist

die schwerste Form der anthracyclininduzierten Kardiomyopathie und stellt die kumulative

dosislimitierende Toxizität der Substanz dar.

Überwachung der Herzfunktion

Die Herzfunktion sollte vor Beginn der Behandlung erfasst und während der gesamten

Behandlungsdauer überwacht werden, um das Risiko einer schweren Herzschädigung zu verringern.

Die Überwachung der Herzfunktion muss besonders strikt bei Patienten durchgeführt werden, die

hohe kumulative Dosen erhalten oder bei denen Risikofaktoren vorhanden sind. Jedoch kann die

Kardiotoxizität auch bei niedrigen Dosierungen auftreten und unabhängig von dem Vorhandensein

von Risikofaktoren.

Die Therapie sollte bei ersten Anzeichen einer Funktionsstörung sofort abgesetzt werden. Eine

angemessene quantitative Methode zur wiederholten LVEF-Bestimmung stellt die Multigate

Radionuclid-Angiographie (MUGA) oder die Echokardiographie (ECHO) dar.

Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, eine spätauftretende Kardiotoxizität zu

entwickeln. Mädchen scheinen dabei gegenüber Jungen mit einem höheren Risiko behaftet zu sein.

In einem Langzeit-Follow-up über 10 Jahre wurde eine kongestive Herzinsuffizienz bei 5-10%

beobachtet. Deshalb müssen pädiatrische Patienten nach Doxorubicinbehandlung periodisch in

einem Langzeit-Follow-up überwacht werden.

Kumulative Gesamtdosis

Das Risiko für eine dekompensierte Herzinsuffizienz erhöht sich schnell mit steigender kumulativer

Gesamtdosis von Doxorubicin. Bei einer kumulativen Dosis von 300 mg/m2 beträgt die

Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer schweren Herzinsuffizienz ca. 1-2% und steigt langsam

an bis zu einer kumulativen Dosis von 450-550 mg/m2. Danach steigt das Risiko steil an. Es wird

deshalb empfohlen, eine kumulative Dosis von 550 mg/m2 nicht zu überschreiten. Bei der

Doxorubicin-Dosis sollte eine frühere oder gleichzeitige Therapie mit anderen Anthracyclinen wie

Epirubicin, Idarubicin, Daunorubicin oder Anthracen Derivaten berücksichtigt werden. Es ist

anzunehmen, dass sich die Toxizität von Doxorubicin und anderen Anthracyclinen addiert.

Risikofaktoren

Risikofaktoren für eine Kardiotoxizität sind manifeste oder latente kardiovaskuläre Erkrankungen,

früher oder gleichzeitig erfolgte Bestrahlung der mediastinalen/pericardialen Region,

vorausgegangene Therapie mit anderen Anthracyclinen oder Anthracendionen sowie gleichzeitige

Gabe von Arzneimitteln, die die Herzkontraktion herabsetzen können oder deren Anwendung mit

einer Kardiotoxizität assoziiert wird (z.B. Trastuzumab).

Anthracycline, einschliesslich Doxorubicin, sollten nur bei gleichzeitiger engmaschiger

Überwachung der Herzfunktion des Patienten mit anderen kardiotoxischen Substanzen verabreicht

werden. Das Risiko für eine kardiotoxische Wirkung von Anthracyclinen könnte auch nach dem

Absetzen anderer kardiotoxischer Arzneimittel erhöht sein, insbesondere wenn diese eine lange

Halbwertszeit aufweisen. Die Halbwertszeit von Trastuzumab beträgt ungefähr 28-38 Tage und die

Substanz kann bis zu 27 Wochen im Blut vorhanden sein. Während dieser Zeit sollte eine Therapie

mit Anthracyclinen daher vermieden oder nur unter sorgfältiger Überwachung der Herzfunktion

durchgeführt werden.

Tumor-Lyse-Syndrom

Doxorubicin kann eine Hyperurikämie hervorrufen. Vor und nach Beginn der Behandlung sollten die

Harnsäure-, Kalium-, Calcium-, Phosphat- und Kreatininwerte überprüft werden. Hydratation,

Alkalisierung des Urins und prophylaktische Gabe von Allopurinol zur Vermeidung einer

Hyperurikämie können das Risiko potentieller Komplikationen der Hyperurikämie senken.

Reaktionen an der Injektionsstelle, Extravasation

Eine Phlebosklerose kann durch Injektion in ein kleines Gefäss oder wiederholte Injektion in

dieselbe Vene verursacht werden.

Eine Extravasation von Doxorubicin während der intravenösen Injektion kann lokale Schmerzen,

schwere Gewebeschädigung und Nekrose verursachen. Falls während der intravenösen

Verabreichung Symptome einer Extravasation auftreten, muss die Behandlung sofort gestoppt

werden.

Immunsupprimierender Effekt

Die Verabreichung von Lebend- oder attenuierten Impfstoffen bei durch eine Chemotherapie

(einschliesslich Doxorubicin Actavis RD) immunsupprimierten Patienten kann schwere oder fatale

Infektionen verursachen. Die Immunisierung mit Lebendimpfstoffen sollte bei Patienten unter

Doxorubicin Actavis RD vermieden werden. Bei Verwendung von inaktiven oder Tot-Impfstoffen ist

zu berücksichtigen, dass der Impfschutz vermindert sein kann.

Andere Arzneimittel

Bei gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin und Doxorubicin wurden Koma und Krampfanfälle

beschrieben (siehe «Interaktionen»).

Interaktionen

Doxorubicin ist ein Substrat von Cytochrom P450 CYP3A4 und CYP2D6 sowie von P-Glycoprotein

(P-gp). Es wurden klinisch relevante Interaktionen mit Inhibitoren von CYP3A4, CYP2D6 und/oder

P-gp (z.B. Verapamil) beschrieben, welche zu Erhöhung der Konzentration und der klinischen

Wirkung von Doxorubicin führen. Induktoren von CYP3A4 (z.B. Phenobarbital, Phenytoin,

Johanniskraut) und P-gp können die Konzentration von Doxorubicin senken.

Die gleichzeitige Gabe von Ciclosporin und Doxorubicin kann zu einer Erhöhung der AUC von

Doxorubicin wie auch von Doxorubicinol führen. Literaturberichte weisen darauf hin, dass die

gleichzeitige Gabe von Ciclosporin und Doxorubicin zu erhöhter und verlängerter Hämotoxizität

führen kann als mit Doxorubicin allein. Ebenfalls wurden bei gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin

und Doxorubicin Koma und Krampfanfälle beschrieben.

Doxorubicin kann die Toxizität von anderen antineoplastischen Therapien verstärken und umgekehrt.

Doxorubicin hat gemäss Studienberichten eine Cyclophosphamid-induzierte hämorrhagische Zystitis

verschlimmert und eine Mercaptopurin-induzierte Hepatotoxizität verstärkt.

Gleichzeitige oder frühere Verabreichung von anderen Anthracyclinen, Anthracendionen oder

Cyclophosphamid sowie Bestrahlung der Herzregion kann die kardiotoxische Wirkung von

Doxorubicin verstärken. Die maximale kumulative Dosis von Doxorubicin sollte in diesen Fällen

reduziert werden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Bei gleichzeitiger Anwendung von anderen kardioaktiven Arzneimitteln (z.B. Calcium-Kanal-

Blocker) sollte die Herzfunktion während der Behandlung überwacht werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Studien bei Tieren haben eine Schädigung des Fötus gezeigt, bzw. es gibt Hinweise auf fötale

Risiken, basierend auf Erfahrungen bei Tieren, wobei die Risiken die möglichen positiven

therapeutischen Effekte bei weitem übersteigen. Das Arzneimittel ist bei schwangeren Frauen

kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Frauen im gebärfähigen Alter sollten, falls eine

Behandlung notwendig ist, während der Behandlung und bis zu 6 Monaten danach eine zuverlässige

Verhütungsmethode anwenden.

Da Doxorubicin in die Muttermilch übergeht, soll während der Anwendung von Doxorubicin nicht

gestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Wegen des häufigen Auftretens von Übelkeit und Erbrechen, sollte vom Führen von Fahrzeugen und

Bedienen von Maschinen abgeraten werden.

Unerwünschte Wirkungen

Knochenmarksdepression und Kardiomyopathien sind die schwerwiegendsten unerwünschten

Wirkungen.

Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklasse aufgeführt und nach Häufigkeitsgrad

gewichtet, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: sehr häufig (≥10%), häufig (≥1%-<10%),

gelegentlich (≥0,1%-<1%), selten (≥0,01%-<0,1%).

Infektionen

Sehr häufig: Infektionen (23,9%).

Häufig: Sepsis/Septikämie.

Neoplasmen

Gelegentlich: Sekundärleukämie (ALL, AML).

Blut- und Lymphsystem

Sehr häufig: Leukopenie (bei Monotherapie mit 60 mg/m2: 80%, Grad 4 15%), Neutropenie, Anämie

(78%), Thrombozytopenie (73%).

Immunsystem

Sehr selten: Anaphylaxie.

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: verminderter Appetit (29%), Gewichtszunahme (14,4%; bei Patientinnen mit frühem

Brustkrebs bei adjuvanter Behandlung mit Einschluss von Doxorubicin).

Gelegentlich: Anorexie.

Sehr selten: Hyperurikämie.

Häufigkeit unbekannt: Dehydrierung.

Augen

Häufig: Konjunktivitis.

Selten: Keratitis, erhöhte Tränensekretion.

Herz

Sehr häufig: Reduktion der linksventrikulären Ejektionsfraktion (350-450 mg/m2: 38%; >450

mg/m2: 70%), abnormales EKG (15%).

Häufig: kongestive Herzinsuffizienz, Sinustachykardie.

Gelegentlich: Kardiomyopathie (atrioventrikulärer Block, Tachyarrhythmien, Schenkel-Block,

Bradykardie, Perikarditis, Myokarditis).

Gefässe

Gelegentlich: Embolien (Thromboembolie, Lungenembolie).

Sehr selten: Hämorrhagie, Thrombophlebitis.

Häufigkeit unbekannt: Schock, Phlebitis, Hitzewallungen.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Schleimhautentzündungen/Stomatitis (70%), Erbrechen (45%), Übelkeit (12-21%),

Diarrhoe (14%).

Häufig: Oesophagitis, abdominale Schmerzen.

Gelegentlich: Kolitis.

Sehr selten: Ulzerationen und Nekrosen des Dickdarms, erosive Gastritis,

Hyperpigmentation/Verfärbung der Mundschleimhaut.

Häufigkeit unbekannt: Gastrointestinale Blutungen.

Leber

Sehr häufig: erhöhte Transaminasen (39-71%).

Haut

Sehr häufig: Alopezie (90-100%), palmar-plantare Erythrodysästhesie (22-29%).

Häufig: Urtikaria, Exanthem, Hyperpigmentation der Haut und Nägel.

Selten: Photosensitivität, Überempfindlichkeit von vorbestrahlten Hautbezirken («Recall-

Phänomen»).

Sehr selten: Juckreiz, Hautveränderungen, akrale Erytheme.

Nieren und Harnwege

Häufig: Arzneimittelbedingte Rotfärbung des Urins in den ersten 1-2 Behandlungstagen.

Reproduktionssystem und Brust

Sehr selten: Amenorrhö, Azoospermie, Oligospermie.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Sehr häufig: Asthenie (57%), Schüttelfrost (15%), Fieber (13%).

Häufig: Reaktionen an Infusionsstelle (Phlebosklerose, Extravasation mit Gewebsnekrose).

Sehr selten: Unwohlsein.

Überdosierung

Sehr hohe Einzeldosen von Doxorubicin Actavis RD können innerhalb von 24 Stunden zur

Degeneration des Myocards führen und innert 10-14 Tagen zu schwerer Knochenmarksdepression.

Die Behandlung sollte unterstützende Massnahmen umfassen und schliesst gegebenenfalls

Bluttransfusionen und Isolation ein. Herzinsuffizienz ist bis zu 6 Monate nach Überdosierung mit

Anthracyclinderivaten festgestellt worden. Die Patienten müssen daher sorgfältig überwacht werden.

Bei Auftreten einer Herzinsuffizienz sollte diese konventionell behandelt werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01DB01

Doxorubicin ist ein Anthracyclin-Antibiotikum mit antineoplastischer Wirkung, das aus Kulturen

von Streptomyces peucetius var. caesius isoliert wird.

Doxorubicin bindet sich an die DNS und hemmt die Synthese der Nukleinsäuren über die Hemmung

der Topoisomerase II.

Dadurch kommt es zur Hemmung der Mitoseaktivität sowie zum Auftreten von Chromosomen-

Aberrationen.

Pharmakokinetik

Die Pharmakokinetik von Doxorubicin kann durch ein 2- oder 3-Kompartiment-Modell beschrieben

werden.

Distribution

Doxorubicin zeigt eine ausgeprägte Gewebeverteilung mit einem Verteilungsvolumen von 700-1100

l/m2. Die Liquorgängigkeit ist gering. Doxorubicin verteilt sich rasch in Ascites und erreicht dort

Konzentrationen über den Plasmaspiegeln. Die Plasmaproteinbindung beträgt 50-85%.

Metabolismus

Doxorubicin wird teilweise metabolisiert. Hauptmetabolit ist das aktive Doxorubicinol (=

Adriamycinol = 13-OH-Doxorubicin). Der Metabolismus erfolgt sowohl in der Leber als auch

extrahepatisch über eine NADPH-abhängige Aldoketoreduktase.

Elimination

Die Elimination erfolgt hauptsächliche über die Galle und Faeces, zu 40-50% unverändert und zu

23% als Doxorubicinol. Die renale Elimination ist gering (5-15% der Dosis) und in unveränderter

Form. Die Clearance von Doxorubicin beträgt 400-583 ml/min/m2, die terminale Halbwertszeit 17 h

(Metaboliten 30-50 h).

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist die Ausscheidung von Doxorubicin verzögert,

was zu einer Akkumulation im Plasma und Gewebe führt.

Pädiatrie: Die Clearance war bei 52 Kindern im Alter von über 2 Jahren im Vergleich zu

Erwachsenen erhöht (1540 ml/min/m2). Die Clearance bei 8 Kindern von 2 Monaten bis 2 Jahren

(813 ml/min/m2) war im Vergleich zu älteren Kindern verringert und näherte sich der Clearance der

Erwachsenen.

Zur Pharmakokinetik bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und bei geriatrischen

Patienten liegen keine Daten vor. Bei stark übergewichtigen Patienten ist die systemische Clearance

reduziert.

Präklinische Daten

Mutagenes und tumorerzeugendes Potential

Doxorubicin ist in vitro und in vivo mutagen.

Nach einmaliger intravenöser Gabe an Ratten wurde ein Anstieg der Tumorrate beobachtet.

Reproduktionstoxizität

Die Auswirkungen auf reproduktionstoxikologische Parameter wurden an Ratten und Kaninchen

untersucht. An weiblichen Ratten wurde Doxorubicin in Dosierungen von 0,025, 0,050 und 0,2

mg/kg i.v. täglich vom 14. Tag vor der Verpaarung bis zur Laktationsperiode verabreicht. Es wurden

keine maternaltoxischen Effekte beobachtet. Der Fertilitätsindex der mittleren und hohen

Dosisgruppe war vermindert, allerdings nicht signifikant.

Männliche Ratten, denen Doxorubicin an den Tagen 6, 16, 24 und 45 postnatal verabreicht wurde,

zeigten bis zum 16. Tag schwere Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsorgane und Fertilität. Ab

Tag 24 waren die Effekte auf Reproduktionsorgangewichte und Spermienanzahl reversibel, ab Tag

45 waren keine Effekte erkennbar. Embryotoxische Effekte traten im Dosisbereich von 0,2 mg/kg bei

Ratten und Kaninchen auf.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Doxorubicin Actavis RD darf nicht mit Heparin, Dexamethason, Fluorouracil, Hydrocortison-

Natriumsuccinat, Aminophyllin oder Cefalotin gemischt werden (z.B. im gleichen Infusionsbeutel

oder am Y-Stück des Infusionsschlauchs), da es zu Ausfällungen kommen kann. Falls eine

gleichzeitige Behandlung mit diesen Arzneimitteln notwendig ist, sollte der Schlauch zwischen der

Verabreichung dieser Substanzen gespült werden.

Bei längerem Kontakt mit alkalischen Lösungen wird der Wirkstoff hydrolisiert. Doxorubicin

Actavis RD darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln

gemischt werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP:» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Doxorubicin Actavis RD ist bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.

Nach Rekonstitution (siehe unten «Hinweise für die Handhabung») ist die Lösung während 24

Stunden bei Raumtemperatur (15-25 °C) und während 2 Tagen im Kühlschrank (2-8 °C) chemisch

und physikalisch stabil, wenn sie vor Licht geschützt wird. Aus mikrobiologischen Gründen sollte sie

sofort nach Zubereitung verwendet werden. Falls erforderlich kann sie maximal 24 Stunden im

Kühlschrank (2-8 °C) und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Nach Verdünnung für die Langzeitinfusion (siehe «Hinweise für die Handhabung») wurde die

chemisch-physikalische Stabilität des verdünnten, rekonstituierten Lyophilisats unter Lichtschutz für

24 Stunden bei Raumtemperatur (15-25 °C) und im Kühlschrank (2-8 °C) gezeigt. Aus

mikrobiologischen Gründen sollte es unmittelbar nach der Verdünnung verwendet werden.

Hinweise für die Handhabung

Zytostatika-Hinweis

Bei der Handhabung von Doxorubicin Actavis RD, der Zubereitung der Injektionslösung und der

Entsorgung sind die Richtlinien für Zytostatika zu befolgen.

Vorbereitung von Doxorubicin Actavis RD

Für die Rekonstitution wird das Lyophilisat zu 10 mg mit 5 ml und jenes zu 50 mg mit 25 ml NaCl

0,9% aufgelöst. Zur Rekonstitution kann anstelle von NaCl 0,9% auch Wasser für Injektionszwecke

verwendet werden.

Verabreichung

Die zubereitete Doxorubicinlösung wird innerhalb von 3-10 Minuten intravenös injiziert um das

Risiko einer Thrombose oder Extravasation zu vermindern. Eine paravenöse Applikation muss

unbedingt ausgeschlossen werden. Deshalb sollte man sich durch Vorspritzen von NaCl 0,9% von

der korrekten Lage der Nadel oder des Venenkatheters einer Infusion überzeugen. Die Nadel oder

der Venenkatheter wird abschliessend mit NaCl 0,9% durchgespült.

Doxorubicin Actavis RD darf nicht intramuskulär oder intrathekal verabreicht werden.

Langzeitinfusion: Zur Langzeitinfusion wird die für 24 Stunden erforderliche Dosis in 500-1000 ml

0,9% NaCl-Lösung aufgenommen. Der Infusionsbeutel und das Infusionsbesteck sind vor Licht

geschützt zu verpacken (z.B. in Aluminiumfolie).

Zulassungsnummer

58294 (Swissmedic).

Packungen

Doxorubicin Actavis RD 10 mg: 1 Durchstechflasche [A]

Doxorubicin Actavis RD 50 mg: 1 und 2 Durchstechflaschen [A]

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Stand der Information

Mai 2014.

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8-11-2018

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 08.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

30-10-2018

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

● Änderung Text "Anwendungseinschränkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-10-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cyclizin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

26-10-2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

83. Routinesitzung nach § 63 AMG am 15. November 2018 um 10:00 Uhr im BfArM, Hörsaal 1

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

24-10-2018

Vita Health Products Recall (2018-10-24)

Vita Health Products Recall (2018-10-24)

Health Canada

24-10-2018

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Die Neuzulassung erfolgte am 24.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

18-10-2018

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

The recalled products may contain phthalate levels that exceed the allowable levels.

Health Canada

18-10-2018

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Published on: Wed, 17 Oct 2018 00:00:00 +0200 The Panel on Food Additives and Flavourings of the European Food Safety Authority was requested to consider in this revision 2 of Flavouring Group Evaluation 201, the additional data on genotoxicity submitted by the Industry on two substances, 2‐methylpent‐2‐enal [FL‐no: 05.090] and 2 methylcrotonaldehyde [FL‐no: 05.095], from subgroup 1.1.2 of FGE.19. In FGE.201Rev1, the Panel concluded that further data were required in order to clarify the genotoxic poten...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

17-10-2018

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Published on: Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0200 Based on the “Human in vitro dermal absorption datasets” published as supporting information to the revised EFSA Guidance on Dermal Absorption, in silico models for prediction of absorption across the skin have been evaluated. For this evaluation, a systematic literature search and review was performed, identifying 288 publications describing mathematical models for prediction of dermal absorption. Eleven models potentially relevant to the regulatory assessm...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-10-2018

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 The EFSA Panel on Food Additives and Flavourings (FAF) provides a scientific opinion re‐evaluating the safety of thermally oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (TOSOM) (E 479b) when used as a food additive. The Scientific Committee on Food (SCF) and the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) derived an acceptable daily intake (ADI) of 25 and 30 mg/kg body weight (bw) per day, respectively. There was n...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-10-2018

Wild boar in focus: Review of existing models on spatial distribution and density of wild boar and proposal for next steps

Wild boar in focus: Review of existing models on spatial distribution and density of wild boar and proposal for next steps

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 This report provides a review of existing models for predicting the spatial distribution and abundance of wild boar at various scales (global, continental, national and regional) in order to inform the development of a new model to produce estimates of wild boar abundance at European level. The review identifies and discusses a range of models based on a wide variety of data types, corresponding to those targeted by the data collection model set by ENETwild,...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

10-10-2018

Sprayology Issues Voluntary Nationwide Recall of Homeopathic Aqueous-Based Medicines Due to Microbial Contamination

Sprayology Issues Voluntary Nationwide Recall of Homeopathic Aqueous-Based Medicines Due to Microbial Contamination

Eight and Company LLC, d/b/a Sprayology is voluntarily recalling all lots within expiry from 10/18-7/22 of its aqueous-based homeopathic product line for human use. All products manufactured by the contract manufacturer, King Bio, have been recalled due to possible microbial contamination.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-10-2018

Enforcement Report for the Week of October 10, 2018

Enforcement Report for the Week of October 10, 2018

Recently Updated Records for the Week of October 10, 2018 Last Modified Date: Tuesday, October 09, 2018

FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-10-2018

Credelio 56 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 56 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 112 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 112 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 225 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 225 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 450 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 450 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 900 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 900 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

9-10-2018

Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission

Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission

Das BfArM gibt die Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission am 09.10. und 10.10.2018 bekannt.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

9-10-2018

Metacam 5 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

Metacam 5 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

● Verzicht Packungsgrösse 10 ml

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

6-10-2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

2-10-2018

Forthyron 200 ad us. vet., Tabletten

Forthyron 200 ad us. vet., Tabletten

● Die Zulassung ist am 02.10.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

2-10-2018

Forthyron 400 ad us. vet., Tabletten

Forthyron 400 ad us. vet., Tabletten

● Die Zulassung ist am 02.10.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

15-11-2018

CRYSVITA 10/20/30 mg Injektionslösung

Rote - Liste

15-11-2018

Sevredol® 10 mg/20 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-11-2018

Spinraza (Biogen Netherlands B.V.)

Spinraza (Biogen Netherlands B.V.)

Spinraza (Active substance: nusinersen) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)7550 of Mon, 12 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4312/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

12-11-2018

Tetraspan® 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

9-11-2018

Toctino 10 mg/30 mg Weichkapseln

Rote - Liste

8-11-2018

Palladon® injekt 2 mg/10 mg/100 mg

Rote - Liste

8-11-2018

Voluven 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

5-11-2018

Hydrocortison acis® 10 mg, Tabletten

Rote - Liste

31-10-2018

Fluorescein Alcon 10%

Rote - Liste

24-10-2018

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

23-10-2018

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Active substance: Pegylated recombinant human interleukin-10) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6994 of Tue, 23 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-10-2018

Benzaknen® 5 %/10 % Gel

Rote - Liste

23-10-2018

Nubral® Creme 10%

Rote - Liste

22-10-2018

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Active substance: Sildenafil citrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6993 of Mon, 22 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/068/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

19-10-2018

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6954 of Fri, 19 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2247/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

15-10-2018

Diazepam-ratiopharm 10 mg Zäpfchen

Rote - Liste

15-10-2018

BENDAFOLIN 10 mg/ml Injektionslösung

Rote - Liste

11-10-2018

Vimpat® 10 mg/ml Sirup

Rote - Liste

11-10-2018

Vimpat® 10 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

2-10-2018

Zoledronic acid Actavis (Actavis Group PTC ehf.)

Zoledronic acid Actavis (Actavis Group PTC ehf.)

Zoledronic acid Actavis (Active substance: zoledronic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6488 of Tue, 02 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

26-9-2018

Kexxtone (Elanco GmbH)

Kexxtone (Elanco GmbH)

Kexxtone (Active substance: Monensin sodium) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6324 of Wed, 26 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2235/T/10

Europe -DG Health and Food Safety