Dolo-Spedifen forte 400

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Dolo-Spedifen forte 400 tabletten pellicolari
  • Darreichungsform:
  • tabletten pellicolari
  • Zusammensetzung:
  • ibuprofenum 400 mg bestellen ibuprofenum argininum, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Dolo-Spedifen forte 400 tabletten pellicolari
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Antiflogistico, Schmerzlindernd, Fiebersenkend

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56720
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-04-2003
  • Letzte Änderung:
  • 14-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Dolo-Spedifen forte 400

Was ist Dolo-Spedifen forte 400 und wann wird es angewendet?

Dolo-Spedifen forte 400 enthält den Wirkstoff Ibuprofen als Ibuprofen Arginat.

Dieser hat schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Eigenschaften. Die

Wirkung tritt etwa nach 30 Minuten ein und hält etwa 6 Stunden an.

Dolo-Spedifen forte 400 eignet sich zur Kurzzeitbehandlung, d.h. zur maximal 3 Tage dauernden

Behandlung von:

Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern;

Rückenschmerzen;

Kopfschmerzen;

Zahnschmerzen;

Schmerzen während der Monatsblutung;

Schmerzen nach Verletzungen;

Fieber bei grippalen Erkrankungen.

Wann darf Dolo-Spedifen forte 400 nicht angewendet werden?

Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von

Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, so genannten nicht-steroidalen

entzündungshemmenden Arzneimitteln, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten;

wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel «Darf Dolo-Spedifen forte 400 während

einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»);

bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-/Darm-Blutungen;

bei Magen-/Darm-Blutungen oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im

Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit sogenannten nicht-steroidalen

entzündungshemmenden Arzneimitteln;

bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa);

bei Hirnblutungen;

bei erhöhter Neigung zu Blutungen;

bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;

bei schwerer Herzleistungsschwäche;

zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz

einer Herz-Lungen-Maschine);

bei Kindern unter 12 Jahren. Dolo-Spedifen forte 400 wurde für die Anwendung bei Kindern unter

12 Jahren nicht geprüft.

Wann ist bei der Einnahme von Dolo-Spedifen forte 400 Vorsicht geboten?

Während der Behandlung mit Dolo-Spedifen forte 400 können im oberen Magen-Darm-Trakt

Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-,

Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch

ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis

während der kürzest möglichen Therapiedauer angewendet werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des

Arzneimittels vermuten.

Ältere Patienten können empfindlicher auf das Arzneimittel reagieren als jüngere Erwachsene. Es ist

besonders wichtig, dass ältere Patienten eventuelle Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin melden.

In folgenden Situationen dürfen Sie Dolo-Spedifen forte 400 nur auf ärztliche Verschreibung und

unter ärztlicher Überwachung einnehmen:

wenn Sie gegenwärtig wegen einer ernsthaften Krankheit in ärztlicher Behandlung sind;

wenn Sie früher an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür erkrankt sind;

wenn Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie

Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte,

Rauchen); für gewisse ähnlich wirkende Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde

unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und

Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erhöhte Risiko auch für Dolo-Spedifen forte 400 zutrifft, ist nicht

bekannt;

wenn Sie eine Herzkrankheit oder ein Nierenleiden haben, falls Sie Arzneimittel gegen

Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten

Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen; die Einnahme von Dolo-Spedifen forte 400 kann

die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu

Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann;

wenn Sie ein Leberleiden haben;

wenn Sie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Blutverdünner, Antikoagulantien) behandelt

werden oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden;

wenn Sie an Asthma leiden;

wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit, Arzneimittel zur Erhöhung der

Urinausscheidung (harntreibende Mittel), Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Chinolon-

Antibiotika), gegen AIDS (Zidovudin), Immunsuppressiva (Tacrolimus, Cyclosporin),

Kortikosteroide, Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Antimykotika (Voriconazol, Fluconazol) oder Arzneimittel mit

einer der folgenden Substanzen: Lithium, Digoxin, Methotrexat, Mifepriston, Baclofen, Phenytoin,

Probenecid oder Sulfinpyrazon einnehmen;

wenn Sie bestimmte Erkrankungen der Haut (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder

Mischkollagenose) haben; wenn Sie unter schweren Hautreaktionen wie schuppenförmige

Hautentzündung, Stevens-Johnson Syndrom oder akuten, schweren Hautkrankheiten bei

Medikamentenallergie leiden. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der

Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat

auftraten. Bei ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen

Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Dolo-Spedifen abgesetzt und umgehend der

Arzt oder die Ärztin konsultiert werden;

wenn Sie an einer Infektion leiden.

Acetylsalicylsäure, andere Schmerzmittel oder Cox-2-Hemmer sollten nicht gleichzeitig mit

Ibuprofen eingenommen werden, da das Risiko von Nebenwirkungen erhöht werden kann.

Patienten, die während der Dolo-Spedifen Therapie Sehstörungen erleiden, sollten die Behandlung

abbrechen und umgehend einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte) anwenden!

Dolo-Spedifen forte 400 kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit,

Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Darf Dolo-Spedifen forte 400 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen

werden?

Schwangerschaft

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Dolo-Spedifen forte 400

nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen. Im letzten Drittel der

Schwangerschaft darf Dolo-Spedifen forte 400 nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Dolo-Spedifen forte 400 sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt

bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.

Wie verwenden Sie Dolo-Spedifen forte 400?

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren

Dolo-Spedifen forte 400: 1 Filmtablette mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Vor der nächsten Einnahme ist ein Abstand von 4 bis 6 Stunden einzuhalten.

Bei Schmerzen während der Monatsblutung wird empfohlen, die Behandlung bereits bei den ersten

Anzeichen der Beschwerden mit 1 Filmtablette Dolo-Spedifen forte 400 zu beginnen.

Maximale Tagesdosis

Nehmen Sie nicht mehr als 3 Filmtabletten Dolo-Spedifen forte 400 innerhalb von 24 Stunden ein,

ausser auf ärztliche Verschreibung.

Verwenden Sie Dolo-Spedifen forte 400 nicht länger als 3 Tage und nur zur Behandlung der oben

aufgeführten Beschwerden.

Falls die Beschwerden trotz Einnahme von Dolo-Spedifen forte 400 zunehmen oder falls die

schmerzende Stelle rot oder geschwollen wird, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Eine

ernsthafte Krankheit kann die Ursache sein.

Auch wenn die Beschwerden nicht spätestens innert 3 Tagen bessern, sollten Sie Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin konsultieren, damit der Grund abgeklärt werden kann.

Kinder unter 12 Jahren

Dolo-Spedifen forte 400 darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung

und Sicherheit von Dolo-Spedifen forte 400 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht systematisch

geprüft worden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Dolo-Spedifen forte 400 haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei Einnahme von Dolo-Spedifen forte 400 auftreten, die unter

Umständen einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin sofort, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der

folgenden Erscheinungen auftreten und nehmen Sie Dolo-Spedifen forte 400 nicht weiter ein:

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 10 Fällen auftreten können

·Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsbeschwerden, Durchfall.

Häufige Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 100 Fällen aber weniger als 1 von 10 Fällen

auftreten können

·Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen, Schmerzen im Oberbauch,

Anorexie, Verstopfung, Blähungen, Erbrechen, erosive Magenschleimhautentzündung, Blutstuhl.

·Zentralnervöse Nebenwirkungen wie Einschränkung des Reaktionsvermögens (besonders im

Zusammenwirken mit Alkohol), Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel.

·Depression, Angst, Verwirrtheitszustand.

·Sehstörungen (die Sehstörungen sind normalerweise reversibel, wenn die Behandlung abgebrochen

wird).

·Ohrensausen, Schwerhörigkeit.

·Akuter Hautausschlag

Gelegentliche Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 1'000 Fällen aber weniger als 1 von 100 Fällen

auftreten können

·Allergische Reaktionen, Schwellung im Gesicht.

·Asthma, Verkrampfung der Muskeln der Atemwege und Atemnot.

·Magengeschwür, gastrointestinale Blutungen, Teerstuhl, Magenschleimhautentzündung.

Seltene Nebenwirkungen, die in mehr als 1 von 10'000 Fällen aber weniger als 1 von 1'000 Fällen

auftreten können

·Veränderungen des Blutbildes

·Symptome eines Lupus erythematodes (Schmetterlingsgeflecht), aseptische Meningitis

(Hirnhautentzündung) bei Patienten, die an einer Autoimmunkrankheit leiden

·„Kribbeln“ der Haut

·Irreversible Sehstörung oder Sehschwäche

·Bei Patienten mit Herzinsuffizienz besteht die Gefahr eines akuten Lungenödems (Wasserlunge)

·Magen- und Darmdurchbrüche, Erbrechen von Blut, Geschwüre der Mundschleimhaut,

Verschlimmerung von Kolitis oder Morbus Crohn

·Leberversagen, Leberfunktionsstörungen

·Blut im Urin

·Verschiedene Erkrankungen der Nieren wie Nierentoxizität, Nierenfunktionsstörungen mit

Wasseransammlungen im Gewebe.

Sehr seltene Nebenwirkungen die in weniger als 1 von 10'000 Fällen auftreten können

·Psychotische Zustände

·Schwere allergische Reaktionen der Haut mit Bildung von Blasen und/oder grössflächiger Ablösung

der Haut, Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlimmerung der Hautreaktionen

·Akutes Nierenversagen

·Anämie

·Herzinsuffizienz

·Arterienthrombose

·Blutdruckstörungen

·Rachenreizung

·Hepatitis, Gelbsucht, Leberverletzung

·Allgemeine Schwellungen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kindern unzugänglich aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin

oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Dolo-Spedifen forte 400 enthalten?

1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen als Ibuprofenarginat sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

56720 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Dolo-Spedifen forte 400? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 10 Filmtabletten zu 400 mg.

Zulassungsinhaberin

Zambon Schweiz AG

6814 Cadempino

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

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