Augmentin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Augmentin Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 250 mg;62,5 mg-5 ml
  • Dosierung:
  • 250 mg;62,5 mg-5 ml
  • Darreichungsform:
  • Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Augmentin Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 250 mg;62,5 mg-5 ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Kombinationen von penicillinen, inklusive bètalactamaseremmers

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE125413
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Version 12

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Augmentin 125 mg/31,25 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Augmentin 250 mg/62,5 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Amoxicillin/Clavulansäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Gabe dieses

Arzneimittels bei Ihrem Kind beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wird gewöhnlich Säuglingen und Kindern verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Ihr Kind.

Wenn Ihr Kind Nebenwirkungen bemerkt, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Augmentin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Augmentin beachten?

Wie ist Augmentin anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Augmentin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Augmentin und wofür wird es angewendet?

Augmentin ist ein Antibiotikum und wirkt durch das Abtöten von Bakterien, die Infektionen verursachen.

Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin gehört zu einer

Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline” genannt werden und die manchmal unwirksam (inaktiv)

werden können. Der zweite Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert dies.

Augmentin wird bei Säuglingen und Kindern bei der Behandlung folgender Infektionen angewendet:

Mittelohrentzündungen und Infektionen der Nasennebenhöhlen

Atemwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen

Haut- und Weichteilinfektionen einschließlich Infektionen im Zahnbereich

Knochen- und Gelenkinfektionen.

2.

Was müssen Sie vor der Anwendung von Augmentin beachten?

Augmentin darf bei Ihrem Kind nicht angewendet werden,

wenn Ihr Kind allergisch gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin oder einen der in Abschnitt

6. genannten sonstigen Bestandteile von Augmentin ist.

wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere allergische Reaktion gegen irgendein anderes

Antibiotikum hatte. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht

oder Rachen gehandelt haben.

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Version 12

wenn Ihr Kind während der Einnahme eines Antibiotikums schon einmal Probleme mit der Leber

oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) hatte.

Wenden Sie Augmentin nicht bei Ihrem Kind an, wenn eine dieser Aussagen auf Ihr Kind

zutrifft. Sprechen Sie vor der Anwendung von Augmentin mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn

Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt, Apotheker oder dem medizinischem Fachpersonal Ihres Kindes, bevor

Sie Augmentin bei Ihrem Kind anwenden, wenn Ihr Kind:

Pfeiffer´sches Drüsenfieber hat

wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt wird

nur unregelmäßig Wasser lässt.

Sprechen Sie vor der Anwendung von Augmentin mit dem Arzt oder Apotheker Ihres Kindes, wenn Sie

sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Ihr Kind zutrifft.

In bestimmten Fällen kann Ihr Arzt den Bakterientyp bestimmen, der die Infektion Ihres Kindes

verursacht. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann Ihrem Kind eine andere Stärke von Augmentin

oder ein anderes Arzneimittel verabreicht werden.

Zustände, auf die Sie achten müssen

Augmentin kann bestehende Zustände verschlechtern oder zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen.

Diese schließen allergische Reaktionen, Krampfanfälle und Entzündung des Dickdarms ein. Während Ihr

Kind Augmentin einnimmt, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko von

Nebenwirkungen zu verringern. Siehe „Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen“ in Abschnitt 4.

Blut- und Urin-Untersuchungen

Wenn bei Ihrem Kind Blutuntersuchungen (solche wie ein Test zur Untersuchung der roten Blutzellen

oder die Bestimmung der Leberwerte), oder eine Untersuchung des Urins (auf Glucose) vorgenommen

werden, müssen Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal darüber informieren, dass Ihr Kind Augmentin

einnimmt. Dies ist notwendig, weil Augmentin die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

Einnahme von Augmentin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet hat, oder beabsichtigt, andere Arzneimittel

anzuwenden/einzunehmen.

Wenn Ihr Kind Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit Augmentin einnimmt, ist die

Wahrscheinlichkeit größer, dass es eine allergische Hautreaktion haben wird.

Wenn Ihr Kind Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnimmt, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis

von Augmentin anzupassen.

Wenn Ihr Kind ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gemeinsam mit

Augmentin einnimmt, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.

Augmentin kann die Wirksamkeit von Methotrexat (einem Arzneimittel zur Behandlung von Krebs oder

rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Augmentin kann die Wirkungsweise von Mycophenolatmofetil (ein Arzneimittel, das die Abstoßung von

transplantierten Organen verhindert) beeinflussen.

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Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind, bei dem dieses Arzneimittel angewendet werden soll, schwanger ist oder stillt, oder

vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung

dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Augmentin enthält Aspartam und Maltodextrin

Augmentin enthält Aspartam (E951) als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein, wenn Ihr

Kind eine angeborene Krankheit namens „Phenylketonurie“ hat.

Augmentin enthält Maltodextrin (Glukose). Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Kind eine

Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern hat, wenden Sie sich vor der Anwendung dieses

Arzneimittels an Ihren Arzt.

3.

Wie ist Augmentin anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber

Diese Suspension wird gewöhnlich nicht für Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von

40 kg und darüber empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden auf Grundlage des Körpergewichtes des Kindes in Kilogramm berechnet.

Ihr Arzt wird Ihnen Anweisung geben, wieviel Augmentin Sie Ihrem Kind verabreichen sollen.

Sie können einen Plastik-Messlöffel erhalten. Sie sollten diesen verwenden, um Ihrem Baby oder Kind

die korrekte Dosis zu verabreichen.

Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg/5 mg bis 60 mg/15 mg pro Kilogramm Körpergewicht am Tag,

aufgeteilt auf drei Gaben anzuwenden.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen

Wenn Ihr Kind Nierenprobleme hat, kann die Dosis möglicherweise reduziert werden. Eine andere

Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann von Ihrem Arzt gewählt werden.

Wenn Ihr Kind Leberprobleme hat, kann es sein, dass häufiger Blutuntersuchungen vorgenommen

werden, um die Funktion der Leber zu überwachen.

Art der Anwendung

Die Flasche vor jeder Anwendung immer gut schütteln.

Anwendung mit einer Mahlzeit.

Wenden Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag verteilt mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden

an. Nicht 2 Dosen innerhalb von 1 Stunde anwenden.

Wenden Sie Augmentin nicht länger als 2 Wochen bei Ihrem Kind an. Suchen Sie noch einmal Ihren

Arzt auf, wenn Ihr Kind sich noch nicht besser fühlt.

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Wenn Sie eine größere Menge von Augmentin angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Augmentin bei Ihrem Kind angewendet haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit,

Erbrechen oder Durchfall) oder Krampfanfällen kommen. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt,

Ihrem Apotheker oder dem „Antigifcentrum“ (070/245.245) in Verbindung.

Nehmen Sie die Flasche des Arzneimittels mit und zeigen Sie diese dem Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Augmentin vergessen haben

Wenn Sie eine Anwendung bei Ihrem Kind vergessen haben, wenden Sie eine Dosis an, sobald Sie daran

denken. Sie dürfen die nächste Dosis dann nicht zu früh anwenden, sondern sollten anschließend etwa 4

Stunden mit der Anwendung der nächsten Dosis warten. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn

Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von Augmentin abbricht

Wenden Sie Augmentin so lange bei Ihrem Kind an, bis die Behandlung abgeschlossen ist, auch wenn es

sich bereits besser fühlt. Ihr Kind benötigt für die Bekämpfung der Infektion alle verordneten Dosen.

Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen. Die folgenden Nebenwirkungen können mit diesem Arzneimittel auftreten.

Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen

Allergische Reaktionen:

Hautausschlag

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die sich in roten oder violetten erhabenen Flecken auf der

Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann

Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder

Leistengegend

Schwellungen, manchmal im Gesicht oder Rachen (Angioödem), die Atemprobleme verursachen

Kollaps.

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihrem Kind auftritt.

Wenden Sie Augmentin nicht mehr an.

Entzündung des Dickdarms

Eine Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall in der Regel mit Blut und Schleim verursacht,

Magenschmerzen und/oder Fieber.

Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden bei Ihrem Kind

auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen

können mehr als 1 von 10 Personen betreffen

Durchfall (bei Erwachsenen).

Häufige Nebenwirkungen

können bis zu 1 von 10 Personen betreffen

Pilzinfektion (Candida – Hefepilz-Infektion im Bereich von Scheide, Mund oder Hautfalten)

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Übelkeit, insbesondere bei Einnahme hoher Dosen

Wenden Sie Augmentin mit einer Mahlzeit an, wenn Ihr Kind hiervon betroffen ist

Erbrechen

Durchfall (bei Kindern).

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen

können bis zu 1 von 100 Personen betreffen

Hautausschlag, Juckreiz

Erhabener juckender Hautausschlag (Quaddeln)

Magenverstimmung

Schwindel

Kopfschmerzen.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:

Zunahme einiger von der Leber gebildeter Substanzen (Enzyme) als Hinweis auf eine

Leberschädigung.

Seltene Nebenwirkungen

können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen

Hautausschlag, möglicherweise mit Blasen, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentraler dunkler

Fleck mit umgebendem blasseren Bereich und einem dunklen Ring außen herum – Erythema

multiforme)

Kontaktieren Sie dringend einen Arzt, wenn diese Nebenwirkung bei Ihrem Kind auftritt.

Seltene Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes zeigen können:

Niedrige Anzahl der an der Blutgerinnung beteiligten Zellen

Niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen.

Häufigkeit nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Allergische Reaktionen (siehe oben)

Entzündung des Dickdarms (siehe oben)

Entzündung der schützenden Haut, die das Gehirn umgibt (aseptische Meningitis)

Schwerwiegende Hautreaktionen:

-

Ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um Mund,

Nase, Augen und Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom) sowie eine

schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes Abschälen der Haut (mehr als 30 % der

Körperoberfläche) verursacht (Lyell-Syndrom)

-

Ausgedehnter roter Hautausschlag mit kleinen eiterhaltigen Blasen (bullöse oder exfoliative

Dermatitis)

-

Roter, schuppender Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses

Exanthem).

Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihrem Kind

auftritt.

Entzündung der Leber (Hepatitis)

Gelbsucht, verursacht durch eine Zunahme des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten Substanz)

im Blut, was eine Gelbfärbung der Haut und der weißen Augenabschnitte Ihres Kindes verursachen

kann

Entzündung von Nierenkanälchen

Verzögerung der Blutgerinnung

Überaktivität

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Krampfanfälle (bei Personen, die hohe Dosen von Augmentin einnehmen oder Nierenprobleme

haben)

schwarze, behaart aussehende Zunge

Verfärbung von Zähnen (bei Kindern), in der Regel durch Zähneputzen entfernbar.

Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen des Blutes oder Urins zeigen können:

Starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen

Niedrige Anzahl der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Kristalle im Urin.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Ihr Kind Nebenwirkungen bemerkt, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen

auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et

des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-

medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Augmentin aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Pulver

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Nicht über 25°C lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht

mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Suspension zum Einnehmen

Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C).

Nicht einfrieren.

Nach der Zubereitung muss die Suspension innerhalb von 7 Tagen verwendet werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

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6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Augmentin enthält

125 mg/31,25 mg/5 ml Suspension

Die Wirkstoffe sind Amoxicillin und Clavulansäure. Jeder ml der Suspension enthält 25 mg

Amoxicillin als Amoxicillin-Trihydrat und 6,25 mg Clavulansäure als Kaliumclavulanat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Aspartam (E951), Xanthan Gummi, Siliziumdioxid, kolloidales

wasserfreies Silizium, Bernsteinsäure, Hypromellose, Aromastoffe (gemischte Früchte) und

Wasser.

Wichtige Informationen zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von Augmentin finden Sie auch in

Abschnitt 2.

250 mg/62,5 mg/5 ml Suspension

Die Wirkstoffe sind Amoxicillin und Clavulansäure. Jeder ml der Suspension enthält 50 mg

Amoxicillin als Amoxicillin-Trihydrat und 12,5 mg Clavulansäure als Kaliumclavulanat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Aspartam (E951), Xanthan Gummi, Siliziumdixoxid, kolloidales

wasserfreies Silizium, Bernsteinsäure, Hypromellose Aromastoffe (gemischte Früchte) und

Wasser.

Wichtige Informationen zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von Augmentin finden Sie auch in

Abschnitt 2.

Wie Augmentin aussieht und Inhalt der Packung

Augmentin 125 mg/31,25 mg/5 ml - Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:

eierschalenfarbenes Pulver in einer farblosen Glasflasche. Nach der Zubereitung enthält die Flasche 60 ml

oder 80 ml eines milchigen Flüssigkeitsgemisches, das Suspension genannt wird.

Augmentin 250 mg/62,5 mg/5 ml - Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:

eierschalenfarbenes Pulver in einer farblosen Glasflasche. Nach der Zubereitung enthält die Flasche 60 ml

oder 80 ml eines milchigen Flüssigkeitsgemisches, das Suspension genannt wird.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Site Apollo

Avenue Pascal, 2-4-6

B-1300 Wavre

Hersteller

Glaxo Wellcome Production

Z.I. de la Peyennière

53100 Mayenne

Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

125 mg/31,25 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Belgien – Augmentin

Luxemburg - Augmentin

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250 mg/62,5 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Belgien – Augmentin

Griechenland – Augmentin

Island – Augmentin

Luxemburg - Augmentin

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Zulassungsnummern

125 mg/31,25 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: BE125404

250 mg/62,5 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:

BE125413

Diese Packunsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 10/2017.

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen

Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgien/Luxemburg

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Tel: + 32 (0)10 85 52 00

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Hinweis/medizinische Aufklärung

Antibiotika werden zur Behandlung bakterieller Infektionen verwendet. Sie sind gegen virale

Infektionen unwirksam.

Manchmal spricht eine bakterielle Infektion nicht auf eine Antibiotikabehandlung an. Einer der

häufigsten Gründe dafür ist, dass die Bakterien, welche die Infektionskrankheit auslösen, resistent

gegenüber dem verwendeten Antibiotikum sind. Dies bedeutet, dass sie überleben können und sich

sogar trotz des Antibiotikums vermehren.

Bakterien können aus verschiedenen Gründen gegenüber Antibiotika resistent werden. Der

vorsichtige Einsatz von Antibiotika kann helfen, das Risiko zu verringern, dass Bakterien resistent

werden.

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Antibiotikabehandlung verschreibt, ist diese nur dazu gedacht, Ihre

derzeitige Erkrankung zu behandeln. Die Beachtung folgender Hinweise wird helfen, das Auftreten

resistenter Bakterien, welche die Wirkung des Antibiotikums unterbinden können, zu verhindern.

Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zu den richtigen Zeiten und

für die richtige Dauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen auf dem Etikett und fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendetwas nicht verstehen.

Sie sollten kein Antibiotikum einnehmen, wenn es nicht speziell für Sie verschrieben wurde und

Sie sollten es nur für die Behandlung der Infektion verwenden, für die es verschrieben wurde.

Sie sollten keine Antibiotika einnehmen, die für andere Personen verschrieben wurden, selbst

wenn diese eine ähnliche Infektion hatten.

Sie sollten Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nicht an andere Personen weitergeben.

Wenn Sie etwas von dem Antibiotikum übrig haben, nachdem Sie die Behandlung, wie von

Ihrem Arzt angegeben, beendet haben, sollten Sie das nicht verwendete Antibiotikum zur

ordnungsgemäßen Entsorgung in eine Apotheke bringen.

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Hinweise für die Zubereitung

125 mg/31,25 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Vor der Anwendung prüfen, ob die Versiegelung der Kappe intakt ist. Die Flasche schütteln, um das

Pulver zu lockern. Die angegebene Menge Wasser hinzufügen (siehe Anleitung unten), die Flasche

umdrehen und gut schütteln. Alternativ die Flasche schütteln, um das Pulver zu lockern und anschließend

die Flasche bis knapp unterhalb der Fülllinie auf dem Etikett mit Wasser füllen, die Flasche umdrehen und

gut schütteln. Anschließend bis genau zu dieser Linie mit Wasser auffüllen. Umdrehen und noch einmal

gut schütteln.

Stärke

Bei der Zubereitung

hinzuzufügende Menge

Wasser (ml)

Endgültiges Volumen der

zubereiteten Suspension zum

Einnehmen (ml)

125 mg/31,25 mg/5 ml

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250 mg/62,5 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Vor der Anwendung prüfen, ob die Versiegelung der Kappe intakt ist. Die Flasche schütteln, um das

Pulver zu lockern. Die angegebene Menge Wasser hinzufügen (siehe Anleitung unten), die Flasche

umdrehen und gut schütteln. Alternativ die Flasche schütteln, um das Pulver zu lockern und anschließend

die Flasche bis knapp unterhalb der Fülllinie auf dem Etikett mit Wasser füllen, die Flasche umdrehen und

gut schütteln. Anschließend bis genau zu dieser Linie mit Wasser auffüllen. Umdrehen und noch einmal

gut schütteln.

Stärke

Bei der Zubereitung

hinzuzufügende Menge

Wasser (ml)

Endgültiges Volumen der

zubereiteten Suspension zum

Einnehmen (ml)

250 mg/62,5 mg/5 ml

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