Atropine 0

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Atropine 0 5 % SDU Faure, Augentropfen
  • Darreichungsform:
  • 5 % SDU Faure, Augentropfen
  • Zusammensetzung:
  • atropini sulfas 5 mg, excipiens ad-Lösung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Atropine 0 5 % SDU Faure, Augentropfen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Mydriatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 46994
  • Berechtigungsdatum:
  • 23-10-1987
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Atropine 0,5%/1% SDU Faure

THÉA PHARMA

Was ist Atropine SDU Faure und wann wird es angewendet?

Atropine SDU (= Single Dose Unit= Einzeldosen) Faure Augentropfen enthalten einen

Nervensignal-Übermittlungsstoff, der auf den Ziliarmuskel beruhigend wirkt und auch die Pupille

erweitert. Diese Effekte werden zur Diagnosestellung (Sehschärfebestimmung), zur Behandlung des

Schielens und für die Ruhigstellung der entzündeten Iris genutzt. Nach 24–48 Stunden klingt die

Hauptwirkung der Augentropfen wieder ab, je nach der Pigmentierung Ihrer Augen ist die Wirkung

jedoch bis 14 Tage nach der Anwendung feststellbar. Atropine SDU Faure Augentropfen dürfen nur

auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie Träger von Kontaktlinsen sind, sollten Sie Atropine Augentropfen ausserhalb der Tragzeit

der Kontaktlinsen anwenden. Entfernen Sie die Linsen vor der Anwendung und setzen Sie diese

frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder ein.

Wann darf Atropine SDU Faure nicht angewendet werden?

Wenn Sie auf den Wirkstoff Atropin oder andere Inhaltsstoffe von Atropine SDU Faure

Augentropfen allergisch sind.

Bei Glaukom (Grüner Star) und glaukomgefährdeten Augen (erhöhter Augendruck).

Atropine 1% SDU Faure darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Atropine SDU Faure Vorsicht geboten?

Falls Sie gleichzeitig mit Atropine SDU Faure Augentropfen noch andere Arzneimittel am Auge

anwenden müssen, sollten Sie dies mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin besprechen, damit

ein optimaler Zeitplan für die einzelnen Anwendungen aufgestellt werden kann.

Da Atropine Augentropfen nicht mit jedem anderen Arzneimittel (auch Tabletten mit bestimmten

Wirkstoffen) kombiniert werden können, müssen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen, welche

Arzneimittel Sie sonst noch einnehmen oder am Auge anwenden. Auch sollten Sie im umgekehrten

Fall Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, dass Sie Atropine Augentropfen anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien

haben (siehe oben) oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder am Auge

anwenden.

In den ersten Tagen nach der Anwendung, oder wenn Sie später noch verschwommenes Sehen

bemerken, sollten Sie keine Fahrzeuge lenken oder Maschinen bedienen.

Darf Atropine SDU Faure während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres

Arztes, bzw. Ihrer Ärztin!

Wie verwenden Sie Atropine SDU Faure?

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung.

Übliche Dosierung für Erwachsene: 1–3 mal täglich einen Tropfen in den unteren Bindehautsack

eintropfen.

Kinder sollten wenn möglich mit der 0,5%igen Lösung behandelt werden. Bei Kleinderkindern unter

2 Jahren sollte ausschliesslich die 0,5%ige Lösung verwendet werden. Die Behandlung von Kindern

und Kleinkindern muss anfänglich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Trennen Sie eine Einzeldosis vom Streifen und öffnen Sie diese durch Abdrehen der Spitze. Diese

bei nach hinten geneigtem Kopf möglichst senkrecht über das Auge halten, mit der anderen Hand das

Unterlid leicht nach unten ziehen und durch Druck einen Tropfen in die nasenwärts gelegene Hälfte

des Bindehautsackes fallen lassen.

Nach der Anwendung muss für 1–2 Minuten der Finger auf die Innenecke des Auges gedrückt

werden. Dies verhindert das Abfliessen der Augentropfen durch den Tränenkanal.

Unbenutzten Restinhalt der Einmaldose nicht wiederverwenden, da er nicht konserviert ist. Nach

Gebrauch den einzelnen SDU-Behälter wegwerfen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Atropine SDU Faure haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Atropin SDU Faure auftreten: Es kann

für kurze Zeit nach der Instillation ein leichtes, vorübergehendes Brennen auftreten. Lidekzeme und

Lichtscheu können auftreten. Für eine gewisse Zeit kann die Anpassung des Auges für Fern- und

Nahsehen gestört sein. Selten wurde eine Hemmung des Kammerwasserabflusses im Auge

beobachtet, was bei gewissen Patienten zu grünem Star (Glaukom) führen kann.

In den Augenpräparaten enthaltene Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen.

Nebenwirkungen können deshalb ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers auftreten, so

sind z.B. Beschwerden beim Wasserlösen möglich; aber auch Hemmung des Speichelflusses, rascher

Puls, Temperaturanstieg wurden selten beobachtet. Diese Symptome können auch Zeichen einer

Überdosierung sein.

Bei (Klein)kindern sind Symptome wie Fieber, Müdigkeit, erhöhter Puls etc. Zeichen einer

Überdosierung. In einzelnen Fällen sind diese Symptome auch bei der üblichen Dosis aufgetreten.

Falls Sie irgendein Krankheitszeichen am Auge (z.B. Rötung, Schwellung, Juckreiz oder

Fremdkörpergefühl) oder an einer anderen Stelle des Körpers beobachten, das Sie auf den Gebrauch

dieses Arzneimittels zurückführen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin davon in Kenntnis setzen.

Bei versehentlicher Einnahme muss sofort der Notfallarzt benachrichtigt werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit

Die nicht verwendeten, noch geschlossenen Einzeldosen nach Gebrauch sofort in die Blisterfolie

zurücklegen. Nach Öffnen der Blisterfolie unbenutzte Einmaldosen maximal 1 Monat aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Verfalldatum

verwendet werden. Einmaldosen nach dem Öffnen sofort verbrauchen. Offenen Behälter mit nicht

verwendeter Lösung nicht aufbewahren, da die Augentropfen in Einzeldosen nicht konserviert sind.

Aufbewahrung/Lagerung

In der verschlossenen Originalpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und

ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Atropine SDU Faure enthalten?

1 ml Atropine 0,5% SDU Faure Augentropfen enthalten:

Wirkstoff: Atropinsulfat 5 mg, Hilfsstoffe zur Herstellung von Augentropfen.

1 ml Atropine 1,0% SDU Faure Augentropfen enthalten:

Wirkstoff: Atropinsulfat 10 mg, Hilfsstoffe zur Herstellung von Augentropfen.

Zulassungsnummer

46994 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Atropine SDU Faure? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 4× 5 Einzeldosen (SDU) zu 0,4 ml.

Zulassungsinhaberin

Théa Pharma SA, 8200 Schaffhausen.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

2-10-2018

Vimizim (BioMarin International Limited)

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Vimizim (Active substance: elosulfase alfa) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6491 of Tue, 02 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/002779/T/0026

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18-7-2018

Sulfasalazin medac

Rote - Liste

17-7-2018

Naglazyme (BioMarin International Limited)

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Naglazyme (Active substance: galsulfase) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4782 of Tue, 17 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/640/T/72

Europe -DG Health and Food Safety