AmoclaneEG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • AmoclaneEG Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 125 mg;31,25 mg
  • Dosierung:
  • 125 mg;31,25 mg
  • Darreichungsform:
  • Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • AmoclaneEG Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen 125 mg;31,25 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE209124
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

AmoclaneEG 125 mg/31,25 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

AmoclaneEG 250 mg/62,5 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Amoxicillin/Clavulansäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist AmoclaneEG und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Verabreichung von AmoclaneEG beachten?

Wie ist AmoclaneEG zu verabreichen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist AmoclaneEG aufzubewahren?

Inhalt der Packung und w

eitere Informationen

1.

Was ist AmoclaneEG und wofür wird es angewendet?

AmoclaneEG ist ein Antibiotikum und wirkt, indem es Bakterien abtötet, die Infektionen verursachen.

Es enthält zwei verschiedene Arzneimittel: Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin gehört zur

Arzneimittelgruppe der sogenannten „Penicilline“, deren Wirkung manchmal gestoppt wird (sie

werden inaktiv). Der andere Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert das.

AmoclaneEG wird bei Erwachsenen und Kindern angewendet zur Behandlung der folgenden

Infektionen:

Mittelohr- und Nebenhöhleninfektionen

Infektionen der Atemwege

Harnweginfektionen

Infektionen von Haut und Weichteilen, einschließlich Zahninfektionen

Knochen- und Gelenkinfektionen.

2.

Was sollten Sie vor der Verabreichung von AmoclaneEG beachten?

Sie dürfen Ihrem Kind AmoclaneEG nicht verabreichen,

wenn es allergisch gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

wenn es in der Vergangenheit eine schwere allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktion auf ein

anderes Antibiotikum gehabt hat. Das kann einen Hautausschlag oder eine Schwellung von

Gesicht oder Hals umfassen

Gebrauchsinformation

wenn es in der Vergangenheit bei Einnahme eines Antibiotikums Leberprobleme oder Gelbsucht

(Gelbfärbung der Haut) bekommen hat.

Sie dürfen Ihrem Kind AmoclaneEG nicht verabreichen, wenn irgendeiner dieser Warnhinweise

auf Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Verabreichung von

AmoclaneEG bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ihrem Kind dieses Arzneimittel

verabreichen, wenn es

Drüsenfieber hat

wegen Leber- oder Nierenprobleme behandelt wird

nicht regelmäßig Wasser lässt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer dieser Warnhinweise auf Ihr Kind zutrifft, sprechen Sie vor

der Verabreichung von AmoclaneEG mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

In manchen Fällen wird Ihr Arzt möglicherweise untersuchen, welche Bakterienart die Infektion Ihres

Kindes verursacht. Je nach den Resultaten wird Ihr Kind möglicherweise eine andere Stärke von

AmoclaneEG oder ein anderes Arzneimittel erhalten.

Erkrankungen, auf die Sie achten müssen

AmoclaneEG kann bestimmte vorliegende Erkrankungen verschlimmern oder schwere

Nebenwirkungen verursachen. Dazu gehören allergische Reaktionen, Konvulsionen (Anfälle) und

eine Entzündung des Dickdarms. Sie müssen während der Anwendung von AmoclaneEG auf

bestimmte Symptome achten, um das Risiko auf Probleme zu senken. Siehe „Erkrankungen, auf die

Sie achten müssen“ in Abschnitt 4.

Blut- und Harntests

Wenn bei Ihrem Kind Bluttests (wie eine Untersuchung der roten Blutkörperchen oder

Leberfunktionstests) oder Harntests (auf Glucose) durchgeführt werden, sagen Sie dem Arzt oder

Pflegepersonal bitte, dass es AmoclaneEG anwendet. AmoclaneEG kann nämlich die Ergebnisse

dieser Arten von Tests beeinflussen.

Anwendung von AmoclaneEG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder

Pflanzenpräparate handelt.

Wenn Ihr Kind gleichzeitig mit AmoclaneEG Allopurinol einnimmt (bei Gicht), steigt das Risiko auf

eine allergische Hautreaktion.

Wenn Ihr Kind Probenecid einnimmt (bei Gicht), wird Ihr Arzt möglicherweise entscheiden, seine

Dosis von AmoclaneEG anzupassen.

Wenn Arzneimittel zur Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gleichzeitig mit

AmoclaneEG eingenommen werden, sind möglicherweise zusätzliche Bluttests notwendig.

AmoclaneEG kann die Wirkungsweise von Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs

oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.

Gebrauchsinformation

AmoclaneEG kann die Wirkungsweise von Mycophenolat-Mofetil (ein Arzneimittel zur Vorbeugung

der Abstoßung von transplantierten Organen) beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind, das dieses Arzneimittel einnehmen wird, schwanger ist oder stillt, oder wenn es

vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

AmoclaneEG kann Nebenwirkungen haben und die Symptome verhindern möglicherweise, dass Sie

ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen können.

Sie dürfen keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

AmoclaneEG enthält Aspartam (E 951)

AmoclaneEG enthält Aspartam (E951), eine Quelle von Phenylalanin. Das kann Kindern schaden, die

mit einer Erkrankung geboren sind, die „Phenylketonurie“ genannt wird.

3.

Wie ist AmoclaneEG zu verabreichen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder ab 40 kg

Diese Suspension ist normalerweise nicht für Erwachsene und Kinder ab 40 kg empfohlen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg

Alle Dosen werden nach dem Körpergewicht des Kindes in Kilogramm berechnet.

Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, wie viel AmoclaneEG Sie Ihrem Kind verabreichen müssen.

Sie werden möglicherweise einen Messlöffel oder eine Dosierspritze erhalten. Damit können Sie

Ihrem Baby oder Kind die richtige Dosis verabreichen.

Empfohlene Dosis - 20 mg/5 mg bis 60 mg/15 mg pro Kilogramm Körpergewicht täglich, verteilt

auf drei Dosen.

Patienten mit Nieren- und Leberproblemen

Wenn Ihr Kind Nierenprobleme hat, wird die Dosis möglicherweise geändert. Ihr Arzt kann auch

eine andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel auswählen.

Wenn Ihr Kind Leberprobleme hat, wird sein Blut möglicherweise öfter getestet, um die

Leberfunktion zu kontrollieren.

Wie ist AmoclaneEG zu verabreichen?

Flasche vor jeder Dosiseinnahme gut schütteln.

Zu Beginn einer Mahlzeit oder unmittelbar davor verabreichen.

Dosen gleichmäßig über den Tag verteilen, Mindestabstand 4 Stunden. Nie 2 Dosen innerhalb 1

Stunde einnehmen.

Sie dürfen Ihrem Kind AmoclaneEG nicht länger als 2 Wochen verabreichen. Wenn sich Ihr Kind

noch stets nicht wohl fühlt, müssen Sie erneut zum Arzt gehen.

Gebrauchsinformation

Wenn Sie eine größere Menge von AmoclaneEG verabreicht haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von AmoclaneEG haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren

Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie Ihrem Kind zu viel AmoclaneEG verabreicht haben, können die Anzeichen

Magenbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Konvulsionen umfassen. Gehen Sie so

bald wie möglich zum Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel mit, um es dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Verabreichung von AmoclaneEG vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, Ihrem Kind eine Dosis zu geben, holen Sie das so schnell wie möglich

nach. Sie dürfen Ihrem Kind die nächste Dosis nicht zu früh geben. Warten Sie etwa 4 Stunden, bevor

Sie die nächste Dosis verabreichen.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von AmoclaneEG abbricht

Verabreichen Sie Ihrem Kind AmoclaneEG bis zum Ende der Behandlung, auch wenn es sich besser

fühlt. Ihr Kind benötigt jede Dosis, um die Infektion zu bekämpfen. Wenn einige Bakterien überleben,

können sie erneut eine Infektion verursachen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Erkrankungen, auf die Sie achten müssen

Allergische Reaktionen:

Hautausschlag

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die als rote oder violette erhabene Flecken auf der Haut

sichtbar sein kann, aber auch andere Körperteile betreffen kann

Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollene Drüsen in Hals, Achsel oder Leiste

Schwellung, manchmal von Gesicht oder Mund (Angioödem), die Atembeschwerden verursacht

Kollaps.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Ihr Kind eines dieser Symptome bekommt. Brechen

Sie die Anwendung von AmoclaneEG ab.

Entzündung des Dickdarms

Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall, meist mit Blut und Schleim, Magenschmerzen

und/oder Fieber verursacht.

Wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt um Rat, wenn Ihr Kind diese Symptome

bekommt.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

Durchfall (bei Erwachsenen).

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Soor (Candida - eine Infektion von Vagina, Mund oder Hautfalten mit Hefepilzen)

Übelkeit, insbesondere bei hohen Dosen. Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie AmoclaneEG vor

der Mahlzeit einnehmen.

Gebrauchsinformation

Erbrechen

Durchfall (bei Kindern).

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Hautausschlag, Juckreiz

Erhabener, juckender Ausschlag (Quaddeln)

Verdauungsstörung

Schwindel

Kopfschmerzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen, die sich in Ihren Bluttests zeigen können:

Anstieg bestimmter Substanzen (Enzyme), die durch die Leber produziert werden.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen)

Hautausschlag, möglicherweise mit Blasenbildung, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale

dunkle Flecken umgeben durch einen helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand -

Erythema multiforme).

Wenn Sie eines dieser Symptome feststellen, wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Seltene Nebenwirkungen, die sich in Ihren Bluttests zeigen können:

geringe Anzahl an Blutkörperchen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind

geringere Anzahl weißer Blutkörperchen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Andere Nebenwirkungen wurden bei einer geringen Anzahl von Personen festgestellt, aber ihre

genaue Häufigkeit ist nicht bekannt.

Allergische Reaktionen (siehe oben)

Entzündung des Dickdarms (siehe oben)

Entzündung der schützenden Membran, die das Gehirn umgibt (aseptische Meningitis)

Schwere Hautreaktionen:

ein großflächiger Ausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um Mund,

Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine schwerere Form mit

ausgedehntem Abschälen der Haut (mehr als 30 % der Körperoberfläche - toxische

epidermale Nekrolyse)

großflächiger roter Hautausschlag mit kleinen eitrigen Bläschen (bullöse exfoliative

Dermatitis)

ein roter, schuppender Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen (exanthematöse

Pustulosis).

Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen und

anomalen Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen

[Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und

systemischen Symptomen [DRESS])

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Ihr Kind eines dieser Symptome bekommt

Leberentzündung (Hepatitis)

Gelbsucht, verursacht durch einen Anstieg der Blutwerte von Bilirubin (eine in der Leber

produzierte Substanz), wodurch die Haut und Augen Ihres Kindes gelb erscheinen können

Entzündung der Nierentubuli

längere Gerinnungszeit

Hyperaktivität

Konvulsionen (bei Personen, die hohe Dosen von AmoclaneEG erhalten oder die Nierenprobleme

haben)

Gebrauchsinformation

schwarze Zunge, die haarig aussieht

Flecken auf den Zähnen (bei Kindern), die normalerweise durch Putzen entfernt werden können.

Nebenwirkungen, die sich in Blut- oder Harntests zeigen können:

starke Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen

geringe Anzahl roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Kristalle im Harn.

Wenn Ihr Kind Nebenwirkungen bekommt, und wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen es

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über

Belgien

Luxemburg

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg.be

E-mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Direction de la Santé

http://www.ms.public.lu/fr/formulaires/pharmacie-

medicaments-vaccins/index.html

Centre Régional de Pharmacovigilance de

Lorraine Nancy (F)

http://crpv.chu-nancy.fr

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist AmoclaneEG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Nach der Zubereitung der gebrauchsfertigen Suspension:

Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C) und innerhalb 7 Tage verbrauchen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was AmoclaneEG enthält

AmoclaneEG 125 mg/31,25 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

5 ml rekonstituierte Suspension enthalten 125 mg Amoxicillin und 31,25 mg Clavulansäure.

AmoclaneEG 250 mg/62,5 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

5 ml rekonstituierte Suspension enthalten 250 mg Amoxicillin und 62,5 mg Clavulansäure.

Gebrauchsinformation

Die Wirkstoffe sind Amoxicillin und Clavulansäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Citronensäure, Trinatriumcitrat, Aspartam (E951), Talk, Guargummi,

Siliciumdioxid, Zitronenaroma, Pfirsich-Aprikosenaroma und Orangenaroma.

Wie AmoclaneEG aussieht und Inhalt der Packung

Nach der Rekonstitution ist die gebrauchsfertige Suspension gebrochen weiß.

Inhalt der Packung:

Bernsteinfarbene Glasflasche, respektive 60 ml, 100 ml, 120 ml mit Ringmarkierung

Schraubverschluss mit Versiegelung

Messlöffel (5 ml) aus Polypropylen oder Messspritze (5 ml) mit Adapter aus

Polyethylen/Polypropylen

Packungsgrößen:

AmoclaneEG 125 mg/31,25 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

2 Flaschen mit 6,75 g Pulver (zur Zubereitung von 2 x 75 ml Suspension)

2 Flaschen mit 5,4 g Pulver (zur Zubereitung von 2 x 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 9 g Pulver (zur Zubereitung von 100 ml Suspension)

1 Flasche mit 6,75 g Pulver (zur Zubereitung von 75 ml Suspension)

1 Flasche mit 5,4 g Pulver (zur Zubereitung von 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 10,8 g Pulver (zur Zubereitung von 120 ml Suspension)

AmoclaneEG 250 mg/62,5 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

2 Flaschen mit 9,38 g Pulver (zur Zubereitung von 2 x 75 ml Suspension)

2 Flaschen mit 7,5 g Pulver (zur Zubereitung von 2 x 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 12,5 g Pulver (zur Zubereitung von 100 ml Suspension)

1 Flasche mit 9,38 g Pulver (zur Zubereitung von 75 ml Suspension)

1 Flasche mit 7,5 g Pulver (zur Zubereitung von 60 ml Suspension)

1 Flasche mit 15,0 g Pulver (zur Zubereitung von 120 ml Suspension)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV - Heizel Esplanade b22 - 1020 Brüssel

Hersteller

Sandoz GmbH - Biochemiestrasse 10 - 6250 Kundl - Österreich

Zulassungsnummern

AmoclaneEG 125 mg/31,25 mg: BE209115

AmoclaneEG 250 mg/62,5 mg: BE209124

Art der Abgabe: Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

BE: AmoclaneEG 125 mg/31,25 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

AmoclaneEG 250 mg/62,5 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

DE: AMOXICLAV-CT 25MG/6,25 MG TROCKENSAFT

AMOXICLAV-CT 50MG/12,5 MG TROCKENSAFT

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 10/2017.

Gebrauchsinformation

Beratung/medizinische Information

Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionen angewendet, die durch Bakterien verursacht

sind. Sie wirken nicht gegen Infektionen, die durch Viren verursacht sind.

Manchmal reagiert eine durch Bakterien verursachte Infektion nicht auf eine Behandlung mit

Antibiotika. Einer der häufigsten Gründe dafür liegt darin, dass die Bakterien, die die Infektion

verursachen, gegen das eingenommene Antibiotikum resistent sind. Das bedeutet, dass sie trotz des

Antibiotikums überleben und sich sogar vermehren können.

Gebrauchsinformation

Bakterien können aus vielen Gründen gegen Antibiotika resistent werden. Ein sorgfältiger Einsatz

von Antibiotika kann zu einer Senkung der Wahrscheinlichkeit beitragen, mit der Bakterien dagegen

resistent werden.

Wenn Ihnen Ihr Arzt eine Behandlung mit einem Antibiotikum verschreibt, will er damit nur Ihre

aktuelle Erkrankung heilen. Wenn Sie folgende Ratschläge einhalten, tragen Sie dazu bei, die

Entwicklung von resistenten Bakterien zu verhindern, die die Wirkung des Antibiotikums stoppen

könnten.

Es ist sehr wichtig, dass Sie das Antibiotikum in der richtigen Dosis, zum richtigen Zeitpunkt und

während der richtigen Behandlungsdauer einnehmen. Lesen Sie die Anweisungen auf dem

Etikett, und wenn Ihnen irgendetwas unklar ist, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie dürfen keine Antibiotika einnehmen, wenn Sie Ihnen nicht verschrieben wurden, und Sie

dürfen sie nur zur Behandlung der Infektion anwenden, für die sie verschrieben wurden.

Sie dürfen keine Antibiotika einnehmen, die anderen Menschen verschrieben wurden, auch wenn

diese eine Infektion hatten, die ähnlich wie Ihre war.

Sie dürfen Antibiotika, die Ihnen verschrieben wurden, nie an Dritte weitergeben.

Wenn Sie noch Antibiotika übrig haben, nachdem Sie die Behandlung wie durch Ihren Arzt

verschrieben abgeschlossen haben, müssen Sie den Rest in eine Apotheke bringen, wo man für

die richtige Entsorgung sorgen wird.

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Hinweise zur Rekonstitution

Kontrollieren Sie vor der Anwendung, ob das Verschlusssiegel intakt ist. Schütteln Sie die Flasche,

um das Pulver aufzulockern. Fügen Sie die Wassermenge bei (wie unten angegeben) und schütteln Sie

gut die Flasche. Sie können die Flasche auch bis unmittelbar unter der Ringmarkierung mit Wasser

füllen, sie umdrehen und gut schütteln, und dann genau bis zur Ringmarkierung mit Wasser auffüllen,

sie umdrehen und erneut gut schütteln.

Eine 5-ml-Spritze mit Markierungen in 0,5-ml-Abständen ist dem Arzneimittel beigelegt. Es liegt

auch ein Adapter bei, der auf die Flasche passt. Zum Abmessen des Arzneimittels:

Flasche schütteln

Adapter in den Flaschenhals stecken

Ende der Spritze in den Adapter stecken

Flasche umdrehen

Kolben herausziehen und die benötigte Dosis abmessen

Flasche wieder umdrehen, Spritze herausziehen, Adapter auf der Flasche lassen und Flasche

verschließen.