Alibi Flora

Schweiz - Deutsch - OFAG-BLW (Bundesamt für Landwirtschaft)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

03-07-2021

Wirkstoff:
Azoxystrobin; Difenoconazol; 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on
Verfügbar ab:
Syngenta Agro AG
INN (Internationale Bezeichnung):
Azoxystrobin; difenoconazole; 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on
Dosierung:
18 %200 g/l; 11.3 %125 g/l; ;
Darreichungsform:
SCSuspensionskonzentrat
Therapiegruppe:
Fungizid ;
Zulassungsnummer:
W-7325

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Fachinformation Fachinformation - Französisch

03-07-2021

Fachinformation Fachinformation - Italienisch

03-07-2021

Handelsbezeichnung:Alibi Flora

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand:03.07.2021)

Produktkategorie:

Bewilligungsinhaber:

Eidg. Zulassungsnummer:

Fungizid

Syngenta Agro AG

W-7325

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Azoxystrobin

Wirkstoff: Difenoconazol

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: 1,2-

Benzisothiazol-3(2H)-on

18 %200 g/l

11.3 %125 g/l

SCSuspensionskonzentrat

Anwendungen

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

G Aubergine

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Solanaceae

Konzentration:0.1 %

Wartefrist:3Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 2, 3

Blattkohle

Blumenkohl

Kopfkohle

Rosenkohl

Echter Mehltau der Kreuzblütler

Ringflecken des Kohls

Weisser Rost

Wurzelhals- und Stengelfäule

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Bohnen mit Hülsen

Falscher Mehltau der Bohne

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:7Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Freiland: Chicorée

Alternaria spp.

Echter Mehltau der Asteraceen

Rostpilze auf Salate (Asteraceae) und

Chicorée

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Vorbeugend.

1, 3, 4

Endivien

Kopfsalate

Falscher Mehltau des Salats

Rhizoctonia-Fäule des Salats

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:3Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Erbsen ohne Hülsen

Brennfleckenkrankheit der Erbse

Falscher Mehltau der Erbse

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:7Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Gurken

Echter Mehltau der Kürbisgewächse

Konzentration:0.1 %

1, 2, 3

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:3Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Echter Mehltau der Möhre

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

1, 3, 4

Knollensellerie

Stangensellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Vorbeugend.

1, 3, 4

G Kohlarten

Alternaria-Kohlschwärze

Falscher Mehltau der

Kreuzblütengewächse

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Kohlrabi

Echter Mehltau der Kreuzblütler

Ringflecken des Kohls

Weisser Rost

Wurzelhals- und Stengelfäule

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Lauch

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

Lauchrost

Papierfleckenkrankheit des Lauchs

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:3Woche(n)

Anwendung:Vorbeugend.

1, 3, 4

G Melonen

Echter Mehltau der Kürbisgewächse

Krätze der Kürbisgewächse

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:3Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 2, 3

G Paprika

Echter Mehltau der Solanaceae

Konzentration:0.1 %

Wartefrist:3Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 2, 3

Pastinake

Wurzelpetersilie

Alternaria-Möhrenschwärze

Echter Mehltau der Möhre

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Petersilie

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Rande

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 3, 4

G Freiland: Spargel

Blattschwärze der Spargel

Aufwandmenge:1l/ha

1, 3, 4

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Graufäule (Botrytis cinerea)

Spargelrost

Wartefrist:3Woche(n)

Anwendung:Nacherntebehan

dlung Vorbeugend.

G Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Solanaceae

Kraut- und Fruchtfäule

Samtfleckenkrankheit der Tomate

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:3Tage

Anwendung:Bei

Befallsbeginn.

1, 2, 3

G Zucchetti

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Kürbisgewächse

Krätze der Kürbisgewächse

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

1, 2, 3

G Zwiebeln

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

Cladosporium-Blattflecken der Zwiebel

Falscher Mehltau der Zwiebel

Lauchrost

Mehlkrankheit der Zwiebel

Papierfleckenkrankheit der Zwiebel

Teilwirkung:

Blattbotrytis der Zwiebel

Aufwandmenge:1l/ha

Wartefrist:2Woche(n)

1, 3, 4

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blattfleckenpilze

Blüten- und Zweigdürre

Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration:0.1 %

1, 4, 5, 6

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Blattfleckenpilze

Blüten- und Zweigdürre

Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration:0.1 %

1, 2, 6, 7

Z Rosen

Echter Mehltau der Rosen

Sternrusstau der Rosen

Konzentration:0.1 %

1, 2, 6, 7

Auflagen und Bemerkungen:

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 1 Punkt reduziert werden.

SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit

Difenoconazol-haltigen Produkten.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 2 Punkte reduziert werden.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit

insgesamt nicht mehr als 500 g des Wirkstoffs Difenoconazol.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH401Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

H317Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H410Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

SPe 2Zum Schutz von Grundwasser nicht in Grundwasserschutzzonen (S2 und Sh) ausbringen.

Signalwort:

Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS07

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

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