Aimovig 140 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen

Land: Schweiz

Sprache: Deutsch

Quelle: Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)
01-09-2022
Fachinformation Fachinformation (SPC)
30-04-2024

Wirkstoff:

erenumabum

Verfügbar ab:

Novartis Pharma Schweiz AG

ATC-Code:

N02CD01

INN (Internationale Bezeichnung):

erenumabum

Darreichungsform:

Injektionslösung im Fertigpen

Zusammensetzung:

erenumabum 140 mg, saccharum, polysorbatum 80, acidum aceticum glaciale, natrii hydroxidum corresp. natrium 0.2 mg, aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 1 ml.

Klasse:

B

Therapiegruppe:

Biotechnologika

Therapiebereich:

Migräneprophylaxe

Berechtigungsstatus:

zugelassen

Berechtigungsdatum:

2018-07-13

Gebrauchsinformation

                                Information für Patientinnen und Patienten
Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das
Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.
Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie
dürfen es nicht an andere
Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome
haben wie Sie, könnte ihnen
das Arzneimittel schaden.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht
später nochmals lesen.
Aimovig® 70 mg/ml und 140 mg/ml Injektionslösung im Fertigpen
Novartis Pharma Schweiz AG
Was ist Aimovig und wann wird es angewendet?
Aimovig enthält den Wirkstoff Erenumab. Erenumab ist ein humaner
monoklonaler Antikörper.
Monoklonale Antikörper sind Eiweisse, die bestimmte Eiweisse im
Körper erkennen und an sie binden.
Aimovig gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antikörper
gegen den CGRP (Calcitonin
Gene-Related Peptide) Rezeptor eingesetzt werden.
Aimovig wirkt, indem es die Aktivität des CGRP-Moleküls, welches mit
Migräne in Zusammenhang
gebracht worden ist, blockiert. Aimovig wird zur Behandlung der
Migräne bei Erwachsenen verwendet,
bei denen eine vorbeugende Therapie angezeigt ist. Aimovig wird auf
Verschreibung des Arztes oder
der Ärztin angewendet.
Wann darf Aimovig nicht angewendet werden?
Aimovig darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen
Erenumab oder einen der in Aimovig
enthaltenen Hilfsstoffe (aufgeführt unter «Was ist in Aimovig
enthalten») sind.
Die Anwendung von Aimovig wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18
Jahren nicht untersucht. Es
ist nicht bekannt, ob Aimovig bei Kindern und Jugendlichen sicher und
wirksam ist. Aimovig darf daher
bei dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Wann ist bei der Anwendung von Aimovig Vorsicht geboten?
Wenn bei Ihnen Symptome einer schwerwiegenden allergischen Reaktion,
wie z.B. Ausschlag
(schweres Jucken der Haut mit rotem Ausschlag oder Erhebungen,
sogenannte Nesselsucht) oder
Schwellungen, die in der Regel Gesicht, Mund, Zunge oder Rachen
betreffen, oder Atembeschwe
                                
                                Lesen Sie das vollständige Dokument
                                
                            

Fachinformation

                                Aimovig®
Novartis Pharma Schweiz AG
Zusammensetzung
Wirkstoff: Erenumabum (humaner monoklonaler Antikörper, hergestellt
in CHO [Chinese Hamster
Ovary]-Zellen).
Hilfsstoffe: Saccharum, Polysorbatum 80, Natrii hydroxidum (zum
Einstellen des pH-Werts), Acidum
aceticum glaciale, Aqua ad iniectabilia
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
Injektionslösung in einer Fertigspritze bzw. im Fertigpen zur
subkutanen Anwendung:
70 mg Erenumab in 1 ml (70 mg/ml) Injektionslösung
140 mg Erenumab in 1 ml (140 mg/ml) Injektionslösung
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Prophylaktische Behandlung der Migräne bei Erwachsenen, sofern diese
indiziert ist.
Dosierung/Anwendung
Die Indikation für die Therapie muss durch einen Arzt oder eine
Ärztin mit Erfahrung auf dem Gebiet
der Migränebehandlung gestellt und durch diese in der weiteren
Behandlung begleitet werden. Bei
mangelndem Therapieansprechen, beziehungsweise nach spätestens 12
Monaten sollte eine
Reevaluation zur Fortführung der Therapie vorgenommen werden.
Empfohlen wird eine Aimovig-Dosis von 70 mg als subkutane Injektion
einmal monatlich.
Bei Patienten, die auf diese Dosierung eine ungenügende Wirkung
zeigen, kann die Dosierung auf
140 mg einmal monatlich gesteigert werden, solange dadurch eine
bessere Wirkung nachweisbar ist.
Wenn eine geplante Dosis vergessen wird, sollte sie so schnell wie
möglich verabreicht werden, und
weitere Injektionen sollten monatlich ab dem Datum der letzten
Injektion geplant werden.
Aimovig ist für die Selbstverabreichung in die Bauchdecke oder in den
Oberschenkel durch den
Patienten bestimmt. Die Injektionsstellen sollten gewechselt werden,
und es sollte nicht in Stellen mit
empfindlicher, verletzter, geröteter oder verhärteter Haut injiziert
werden. Die Injektionen können auch
in den Oberarm durch eine andere Person verabreicht werden.
Die Person, die das Präparat verabreicht, sollte durch eine
Fachperson in die Verabreichungstechnik
eingewiesen worden sein. Ausführliche Hinweise zur Anwendung sind der
Patienteninfo
                                
                                Lesen Sie das vollständige Dokument
                                
                            

Dokumente in anderen Sprachen

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Französisch 01-02-2022
Fachinformation Fachinformation Französisch 01-09-2022
Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation Italienisch 01-09-2022
Fachinformation Fachinformation Italienisch 01-09-2022