Vesicare 5 mg Filmtabletten

Svizzera - Ġermaniż - Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

Ixtrih issa

Ingredjent attiv:
solifenacini succinas
Disponibbli minn:
Astellas Pharma AG
Kodiċi ATC:
G04BD08
INN (Isem Internazzjonali):
solifenacini succinas
Għamla farmaċewtika:
Filmtabletten
Kompożizzjoni:
solifenacini succinas 5 mg, excipiens pro compresso obducto.
Klassi:
B
Grupp terapewtiku:
Synthetika
Żona terapewtika:
Behandlung der instabilen (überaktiven) Blase
Numru ta 'awtorizzazzjoni:
57203
Data ta 'l-awtorizzazzjoni:
2006-05-12

Dokumenti f'lingwi oħra

Fuljett ta 'informazzjoni Fuljett ta 'informazzjoni - Franċiż

23-10-2018

Karatteristiċi tal-prodott Karatteristiċi tal-prodott - Franċiż

23-10-2018

Fuljett ta 'informazzjoni Fuljett ta 'informazzjoni - Taljan

19-10-2018

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Patienteninformation

Vesicare®

ASTELLAS PHARMA

Was ist Vesicare und wann wird es angewendet?

Vesicare enthält den Wirkstoff Solifenacinsuccinat, das die Hyperaktivität der Blase reduziert.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin wird Vesicare zur Behandlung der instabilen Blase

(oder der überaktiven Blase) angewendet. Darunter versteht man plötzlich auftretenden Harndrang,

sehr häufiges Wasserlassen oder Einnässen.

Wann darf Vesicare nicht angewendet werden?

Vesicare darf nicht eingenommen werden:

wenn Sie überempfindlich gegenüber Solifenacinsuccinat oder einen der sonstigen Bestandteile von

Vesicare sind,

wenn Sie an Harnverhaltung leiden (dabei verbleibt aufgrund einer Entleerungsstörung beim

Wasserlassen Urin in der Blase),

wenn Sie an einem Glaukom leiden (hoher Augendruck mit allmählichem Verlust des

Sehvermögens), das therapeutisch nicht ausreichend beherrscht wird,

wenn Sie an Myasthenia gravis (einer neuromuskulären Funktionsstörung) leiden,

wenn Sie an einer schweren Magen-Darm-Erkrankung wie z.B. an toxischem Megakolon (einer

akuten Erweiterung des Dickdarms mit Amöbenruhr oder ulzeröser Dickdarmentzündung) leiden,

wenn Sie hämodialysepflichtig sind,

wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden,

wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung oder an einer mittelschweren

Leberfunktionsstörung leiden und mit Arzneimitteln behandelt werden, die möglicherweise die

Ausscheidung von Solifenacin aus dem Körper verhindern (z.B. Ketoconazol).

Wann ist bei der Einnahme von Vesicare Vorsicht geboten?

Besondere Vorsicht ist geboten:

wenn Sie an einer Blasenobstruktion leiden oder wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben

(der Urin nur als dünner Strahl austritt) besteht das Risiko, dass sich Urin in der Blase ansammelt

(Harnverhaltung),

bei abnormalem Befund des EKG,

wenn Sie an einer Verengung des Magen-Darm-Traktes leiden,

wenn Sie ein erhöhtes Risiko für eine verringerte Aktivität des Magen-Darm-Traktes haben,

wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden,

wenn Sie an einer mittelschweren Lebererkrankung leiden,

wenn Sie ein Nervenleiden (autonome Neuropathie) haben,

wenn Sie an einem Bruch des Zwerchfells (Hiatushernie) oder einem Rückfluss von Magensäure in

die Speiseröhre leiden,

wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis)

hervorrufen oder verschlimmern können,

wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit wie Galactoseunverträglichkeit, einem Lapp-Lactasemangel

oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden,

Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem).

Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen

kommen. Bei der gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten.

Wenn Sie Arzneimittel wie Metoclopramid anwenden, welche die Funktion Ihres

Verdauungssystems beschleunigen, kann die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen.

Wenn Sie andere Anticholinergika anwenden (Wirkungen und Nebenwirkungen beider Arzneimittel

können verstärkt werden).

Wenn Sie Medikamente gegen Pilzinfektionen (wie Ketoconazol oder Itraconazol) oder HIV-

Infektionen (Ritonavir, Nelfinavir) einnehmen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (wie Acenocoumarol oder

Phenprocoumon).

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin mit, wenn eine der

oben genannten Einschränkungen auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zutraf.

Vesicare kann zu verschwommenem Sehen, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Schwindel führen. Führen

Sie daher bitte keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Sie bei

sich diese Nebenwirkung beobachten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Vesicare während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Zur Anwendung von Solifenacinsuccinat in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Daten

vor. Es gibt Hinweise, dass Solifenacin mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Vesicare darf in der

Schwangerschaft und Stillzeit daher nicht angewendet werden.

Fragen Sie vor Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder

Apothekerin um Rat.

Wie verwenden Sie Vesicare?

Nehmen Sie Vesicare immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich

nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene 1

Filmtablette (entsprechend 5 mg Solifenacinsuccinat) einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis vom

Arzt bzw. der Ärztin auf 10 mg (entsprechend 2 Filmtabletten zu 5 mg oder 1 Tablette zu 10 mg)

einmal täglich erhöht werden.

Vesicare soll nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Vesicare sollte unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden. Die Einnahme kann unabhängig von

den Mahlzeiten erfolgen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Anzeichen und Massnahmen bei Überdosierung

Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, suchen Sie bitte so schnell wie möglich einen

Arzt auf. Wenn Kinder versehentlich Vesicare eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an

einen Arzt. Symptome einer Überdosierung können Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel,

Benommenheit und verschwommenes Sehen sein. Symptome einer schwerwiegenden Überdosierung

können sein: Halluzinationen, deutliche Erregung, Krämpfe, Atemprobleme (respiratorische

Insuffizienz), erhöhte Herzschlagfrequenz (Tachykardie), Harnverhaltung, Erweiterung der Pupillen

(Mydriasis).

Wenn Sie die Einnahme von Vesicare vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Filmtablette zur gewohnten Zeit einzunehmen, holen Sie dies so bald

wie möglich nach, es sei denn, es ist bereits Zeit, die nächste Dosis einzunehmen. Nehmen Sie nicht

mehr als eine Dosis am Tag. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Vesicare abgebrochen wird

Wenn Sie mit der Einnahme von Vesicare aufhören, können die Symptome der hyperaktiven Blase

erneut auftreten oder sich verschlimmern.

Sprechen Sie bitte immer zuerst mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie die Behandlung

abbrechen möchten.

Welche Nebenwirkungen kann Vesicare haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Vesicare auftreten:

Sehr häufig wird Mundtrockenheit beobachtet. Weitere häufige Nebenwirkungen sind: Obstipation

(Verstopfung), Übelkeit, Dyspepsie (Oberbauchbeschwerden), Bauchschmerzen, verschwommenes

Sehen. Gelegentlich können auftreten: Sodbrennen und/oder Infektion der Speiseröhre, trockene

Kehle, Harnwegsinfektionen, Schläfrigkeit, Geschmacksveränderung, trockene (gereizte) Augen,

Müdigkeit, Ödeme (Wasseransammlungen) der unteren Gliedmassen, Trockenheit der

Nasenschleimhäute, Trockenheit der Haut und Beschwerden beim Wasserlassen. Selten wurden

Harnverhaltung oder Dickdarmverschluss beobachtet.

Sehr selten können Verwirrtheit, Halluzinationen, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen,

Hautrötungen, Juckreiz, Nesselfieber und Schwellung im Mund oder im Rachen (Angioödem)

auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Vesicare ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Vesicare enthalten?

1 Filmtablette enthält als Wirkstoff 5 mg resp. 10 mg Solifenacinsuccinat sowie sonstigen

Bestandteile (wie Lactosemonohydrat) als Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57203 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Vesicare? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Vesicare 5 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Vesicare 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Astellas Pharma AG, 8304 Wallisellen.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

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Fachinformation

Vesicare®

Astellas Pharma AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Solifenacinsuccinat.

Hilfsstoffe: Lactosemonohydrat, excipiens pro compresso obducto.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Filmtablette Vesicare 5 mg enthält: 5 mg Solifenacinsuccinat entsprechend 3,8 mg Solifenacin.

1 Filmtablette Vesicare 10 mg enthält: 10 mg Solifenacinsuccinat entsprechend 7,5 mg Solifenacin.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Vesicare ist angezeigt zur Behandlung der instabilen (überaktiven) Blase, die mit folgenden

Symptomen einhergeht: Harndrang, erhöhte Miktionshäufigkeit und/oder Dranginkontinenz.

Dosierung/Anwendung

Vesicare wird peroral eingenommen und unzerkleinert mit Flüssigkeit geschluckt. Die Einnahme

kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Erwachsene, einschliesslich älterer Patienten

Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis auf 10 mg einmal

täglich erhöht werden.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vesicare wurde bei Kindern nicht untersucht. Vesicare sollte

daher in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist für Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion nicht

erforderlich (Kreatinin-Clearance >30 ml/min). Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung

(Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht mehr

als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe «Pharmakokinetik»). Es liegen keine Daten bei Hämodialyse

Patienten vor (siehe «Kontraindikationen»).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Patienten mit

mittelschwerer Leberfunktionsstörung sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht

mehr als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe «Pharmakokinetik»).

Starke Inhibitoren von Cytochrom P450 3A4

Die maximale Dosis von Vesicare soll auf 5 mg limitiert werden, wenn gleichzeitig mit Ketoconazol

oder therapeutischen Dosen anderer starker CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Proteaseinhibitoren oder

Itraconazol behandelt wird (siehe «Interaktionen»).

Kontraindikationen

·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss

Zusammensetzung.

·Harnverhaltung

·Nicht eingestelltes Engwinkelglaukom

·Schwere gastrointestinale Erkrankungen (z.B. toxisches Megakolon)

·Myasthenia gravis

·Schwere Leberfunktionsstörungen

·Hämodialysepatienten (vgl. «Pharmakokinetik»)

·Schwere Niereninsuffizienz oder mittelschwere Leberfunktionsstörung bei gleichzeitiger

Behandlung mit einem starken CYP3A4-Inhibitor (vgl. «Interaktionen») einschliesslich Patienten,

bei denen ein Risiko für diese Erkrankungen besteht.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Andere Ursachen für die erhöhte Miktionsfrequenz wie Herzinsuffizienz oder Nierenerkrankungen

sollten vor Therapiebeginn ausgeschlossen werden.

Bei Vorliegen einer Harnweginfektion ist eine Behandlung mit einer antibakteriellen Substanz

einzuleiten.

Zur Vorsicht geraten wird bei Patienten mit:

·Erheblicher bzw. dekompensierter obstruktiver Blasenentleerungsstörung, bei denen das Risiko der

Harnverhaltung besteht, z.B. bei Prostatahyperplasie (peakflow <15 ml/min);

·obstruktiven gastrointestinalen Erkrankungen;

·Risiko einer verminderten gastrointestinalen Motilität;

·schweren Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min (siehe

«Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»);

·mittelschweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh 7–9, siehe «Dosierung/Anwendung» und

«Pharmakokinetik»);

·autonomer Neuropathie;

·Hiatushernie, gastrooesophagealem Reflux oder bei Einnahme von Arzneimitteln, welche eine

Ösophagitis verursachen oder verstärken können (z.B. Bisphosphonate);

·Galaktose-Intoleranz: Patienten mit einer seltenen Erbkrankheit wie Galactoseunverträglichkeit,

einem Lapp-Lactasemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel

nicht verwenden.

·Unter der Behandlung mit Vesicare wurde bei einigen Patienten über ein Angioödem mit

Atemwegsobstruktion berichtet. Bei Auftreten eines Angioödems muss die Behandlung mit Vesicare

abgebrochen und geeignete Massnahmen ergriffen werden.

QT-Verlängerungen und Torsades de Pointes wurden bei Patienten mit Risikofaktoren wie etwa

bestehendem Long-QT-Syndrom und Hypokaliämie beobachtet.

Bei einigen mit Solifenacinsuccinat behandelten Patienten wurden anaphylaktische Reaktionen

berichtet. Bei Patienten, die anaphylaktische Reaktionen entwickeln, sollte die Behandlung mit

Solifenacinsuccinat abgebrochen und eine geeignete Therapie und/oder Massnahme eingeleitet

werden.

Die Sicherheit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit neurogener Ursache der

Blasenentleerungsstörung nicht untersucht.

Vesicare erreicht seine maximale Wirksamkeit frühestens nach 4 Wochen.

Interaktionen

Pharmakodynamische Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Gabe anderer Arzneimittel mit anticholinergen Eigenschaften kann sowohl die

erwünschten als auch die unerwünschten Wirkungen verstärken.

Zwischen dem Ende der Therapie mit Vesicare und der Einleitung einer anderen anticholinergen

Therapie sollte ungefähr eine Woche liegen. Die therapeutische Wirkung von Solifenacin kann sich

durch die gleichzeitige Gabe cholinerger Rezeptoragonisten vermindern.

Solifenacin kann die Wirkung von Arzneimitteln beeinträchtigen, welche die gastrointestinale

Motilität anregen (wie Metoclopramid).

Pharmakokinetische Wechselwirkungen

In-vitro-Studien belegen, dass Solifenacin in therapeutischen Konzentrationen die CYP-Enzyme

1A1/2, 2C9, 2C19, 2D6 und 3A4 aus humanen Lebermikrosomen nicht hemmt. Es ist daher

unwahrscheinlich, dass Solifenacin die Clearance anderer Wirkstoffe beeinflusst, die von diesen

CYP-Enzymen verstoffwechselt werden.

Ketoconazol und CYP3A4-Inhibitoren

Die gleichzeitige Gabe von Ketoconazol (200 mg/Tag) führte zu einer Verdoppelung der Fläche

unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von Solifenacin, während Ketoconazol in einer

Dosierung von 400 mg/Tag zu einer dreifachen Erhöhung der AUC von Solifenacin führte. Aus

diesem Grunde soll die maximale Dosis von Vesicare auf 5 mg beschränkt werden, wenn gleichzeitig

mit Ketoconazol oder einem anderen starken CYP 3A4 Inhibitor behandelt wird (z.B. Ritonavir,

Nelfinavir, Itraconazol).

Die gleichzeitige Behandlung mit Solifenacin und einem starken CYP3A4-Inhibitor ist bei Patienten

mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder mit mittelschwerer Leberfunktionstörung kontraindiziert.

Die Wirkungen einer Enzyminduktion auf die pharmakokinetischen Eigenschaften von Solifenacin

und seinen Metaboliten sowie die Wirkung von Substraten mit höherer CYP3A4 Affinität auf die

Solifenacin-Exposition wurden nicht geprüft.

Da Solifenacin durch CYP3A4 metabolisiert wird, sind pharmakokinetische Wechselwirkungen mit

CYP3A4-Induktoren (Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin), CYP3A4-Hemmern und anderen

CYP3A4-Substraten (Verapamil, Diltiazem) möglich.

Orale Kontrazeptiva

Bei Anwendung von Vesicare zeigten sich keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen von

Solifenacin mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol/Levonorgestrel; beides

Substrate von CYP3A4).

Warfarin

Die Anwendung von Vesicare hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von R-

Warfarin oder S-Warfarin oder auf deren Wirkung auf die Prothrombinzeit.

Studien mit Acenocoumarol oder Phenprocoumon wurden nicht durchgeführt. Es wird daher

empfohlen, bei Patienten unter solchen Kumarinpräparaten die Gerinnungsparameter beim An- oder

Absetzen von Vesicare häufiger zu kontrollieren.

Digoxin

Die Anwendung von Vesicare hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von Digoxin.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Zur Anwendung von Solifenacinsuccinat in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Daten

vor.

Tierexperimentelle Studien weisen auf keine teratogene Wirkung hin.

Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Die Verschreibung an Schwangere sollte

mit Vorsicht erfolgen.

Stillzeit

Es liegen keine Daten vor, aus denen hervorgeht, ob Solifenacin in die Muttermilch übergeht.

Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Solifenacin in der Muttermilch ausgeschieden werden und

eine Wachstumsverzögerung bei Neugeborenen verursacht (siehe «Präklinische Daten»). Die

Anwendung von Vesicare in der Stillzeit ist daher zu vermeiden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Der Einfluss von Solifenacin auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

wurde nicht untersucht. Da Solifenacin zu unerwünschten Wirkungen wie Verschwommensehen,

Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Schwindel führen kann, können die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, eingeschränkt sein.

Unerwünschte Wirkungen

Aufgrund seiner pharmakologischen Wirkung kann Solifenacin dosisabhängig anticholinerge

Nebenwirkungen von in der Regel leichtem bis mittlerem Schweregrad hervorrufen.

Die am häufigsten beschriebene unerwünschte Wirkung von Vesicare war Mundtrockenheit. Sie trat

bei 11% der Patienten, die mit Vesicare 5 mg einmal täglich behandelt wurden, bei 22% der

Patienten, die mit Vesicare 10 mg einmal täglich behandelt wurden, und bei 4% der mit Placebo

behandelten Patienten auf. Im Allgemeinen war die Mundtrockenheit leicht ausgeprägt und führte

nur in wenigen Fällen zum Therapieabbruch.

Die Nebenwirkungen werden gruppiert nach Organklassen (MedDRA-Datenbank) und absoluter

Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: «Sehr häufig» ≥1/10, «Häufig»

≥1/100–<1/10, «Gelegentlich» ≥1/1'000–<1/100, «Selten» ≥1/10'000–<1/1'000, «Sehr selten»

<1/10'000 und «Einzelfälle» (Häufigkeit kann auf Grundlage der verfügbaren Daten niedriger als

sehr selten abgeschätzt werden).

Infektionen

Gelegentlich: Infektion der Harnwege.

Immunsystem

Sehr selten: Anaphylaktische Reaktion

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen

Sehr selten: Verminderter Appetit, Hyperkaliämie

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten: Verwirrtheitszustand, Halluzinationen, Delirium

Nervensystem

Gelegentlich: Schläfrigkeit, Dysgeusie.

Sehr selten: Kopfschmerzen, Schwindel.

Augen

Häufig: Verschwommenes Sehen.

Gelegentlich: Augentrockenheit.

Sehr selten: Glaukom (Grüner Star)

Herz

Sehr selten: QT-Verlängerung im EKG, Torsades de Pointes, Vorhofflimmern, Herzklopfen,

Tachykardie

Atmungsorgane

Gelegentlich: Trockenheit der Nasenschleimhäute.

Sehr selten: Dysphonie

Gastrointestinales System

Sehr häufig: Mundtrockenheit (11% unter 5 mg; 22% unter 10 mg).

Häufig: Obstipation, Übelkeit, Dyspepsie, Bauchschmerzen.

Gelegentlich: Gastroösophageale Refluxkrankheit, trockene Kehle.

Selten: Kolonobstruktion, Koprostase.

Sehr selten: Erbrechen, Ileus.

Leber und Galle

Sehr selten: Abnormaler Leberfunktionstest, Lebererkrankungen

Haut

Gelegentlich: Trockene Haut.

Sehr selten: Rash, Pruritus, Urtikaria, Erythema multiforme, Angioödem.

Einzelfälle: Exfoliative Dermatitis

Muskelskelettsystem

Sehr selten: Muskelschwäche

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Miktionsbeschwerden.

Selten: Harnverhaltung.

Sehr selten: Nierenfunktionsstörung

Allgemeine Störungen

Gelegentlich: Müdigkeit, periphere Ödeme.

Überdosierung

Eine Überdosierung mit Solifenacinsuccinat kann zu schweren anticholinergen Wirkungen (wie

Mundtrockenheit, Verschwommenes Sehen, Schwindel, Somnolenz) führen. Die höchste einem

Patienten verabreichte Dosis betrug 280 mg innerhalb von fünf Stunden und verursachte

Veränderungen des mentalen Zustands, die jedoch keine stationäre Behandlung erforderlich

machten.

Im Falle einer Überdosierung von Solifenacinsuccinat sollte zur Behandlung Aktivkohle eingesetzt

werden. Innerhalb einer Stunde nach der Einnahme kann eine Magenspülung erfolgen. Erbrechen

darf jedoch nicht induziert werden.

Wie von anderen Anticholinergika bekannt, können die Symptome einer Überdosierung

folgendermassen behandelt werden:

·Schwere ZNS-Nebenwirkungen, wie Halluzinationen oder ausgeprägte Erregungszustände:

Physostigmin oder Carbachol.

·Konvulsionen oder ausgeprägte Erregungszustände: Benzodiazepine.

·Respiratorische Insuffizienz: künstliche Beatmung.

·Tachykardie: Betarezeptorenblocker.

·Harnverhaltung: Katheterisierung.

·Mydriasis: Abdunkeln des Zimmers, gegebenenfalls Pilocarpin-Augentropfen.

Wie bei anderen Antimuskarinergika muss im Falle einer Überdosierung besonderes Augenmerk auf

Patienten mit bekanntem Risiko einer QT-Verlängerung (z.B. Hyperkaliämie, Bradykardie, bei

gleichzeitiger Verabreichung von Präparaten, die bekanntermassen zu einer Verlängerung des QT-

Intervalls führen) und schweren bestehenden Herzerkrankungen gerichtet werden (z.B.

Myokardischämie, Arrhythmie, congestive Herzinsuffizienz).

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: G04BD08

Wirkungsmechanismus

Solifenacin ist ein kompetitiver, spezifischer, cholinerger Rezeptorantagonist.

Die Harnblase wird von cholinergen Bahnen des Parasympathikus innerviert. Acetylcholin

kontrahiert die glatte Detrusor-Muskulatur über muscarinische Rezeptoren, bei überwiegender

Beteiligung des M3-Subtyps. Solifenacin ist ein kompetitiver Inhibitor des Muscarin-Rezeptors vom

M3-Subtyp.

Klinische Studien

Die Therapie mit Vesicare in einer Dosierung von 5 mg und 10 mg täglich wurde in mehreren

doppelblinden, randomisierten, Placebo kontrollierten klinischen Studien bei Männern und Frauen

mit überaktiver Blase geprüft.

Es zeigte sich sowohl bei der Dosierung von 5 mg als auch bei der Dosierung von 10 mg eine

statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo in den primären Endpunkten,

insbesondere in der Miktionsfrequenz pro 24 Stunden (p <0,001). Eine Wirksamkeit wurde bereits

innerhalb der ersten Woche nach Therapiebeginn beschrieben und blieb innerhalb von 12 Wochen

stabil.

Eine offene Langzeitstudie zeigte, dass die Wirksamkeit über mindestens 12 Monate aufrechterhalten

werden konnte. Es fand sich bei einem Ausgangswert von durchschnittlich 12 Miktionen pro Tag

eine Verminderung nach 12 wöchiger Behandlung um 2,3 Miktionen/24 h unter 5 mg Vesicare, um

2,7 Miktionen/24 h unter 10 mg Vesicare und unter Placebo von 1,4 Miktionen/24 Stunden.

Nach einer Therapiedauer von 12 Wochen waren ca. 50% der Patienten mit Harninkontinenz vor

Therapiebeginn frei von Inkontinenzepisoden. Zusätzlich erreichten 35% der Patienten eine

Miktionshäufigkeit von weniger als 8 Miktionen täglich.

Auch in den Sekundärendpunkten (Anzahl an Drangepisoden, Anzahl Inkontinenzepisoden pro 24

Stunden) fand sich eine signifikante Verbesserung.

Auch die Untersuchung von Parametern der Lebensqualität (physische und soziale Beeinträchtigung

durch die Erkrankung) zeigte eine Verbesserung.

Pharmakokinetik

Absorption

Die absolute Bioverfügbarkeit liegt bei ungefähr 90%. Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss

auf Plasmaspitzenkonzentration (Cmax) oder die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC)

von Solifenacin.

Die Cmax von Solifenacin wird 3 bis 8 Stunden nach der Einnahme der Vesicare-Filmtabletten

erreicht. Dabei ist tmax dosisunabhängig. Cmax und AUC nehmen zwischen 5 mg und 40 mg

dosisproportional zu.

Distribution

Das apparente Verteilungsvolumen von Solifenacin nach intravenöser Applikation beträgt ungefähr

600 l. Solifenacin wird zum Grossteil (zu etwa 98%) an Plasmaproteine gebunden, vor allem an

saures Alpha1-Glykoprotein.

Metabolismus

Solifenacin wird hauptsächlich über die Leber verstoffwechselt, dort in erster Linie vom Cytochrom

P450 3A4 (CYP3A4). Es können jedoch auch andere Stoffwechselwege an der Metabolisierung von

Solifenacin beteiligt sein. Die systemische Clearance von Solifenacin liegt bei ungefähr 9,5 l/h. Die

Eliminations-Halbwertzeit von Solifenacin beträgt 45–68 h. Nach peroraler Anwendung wurden

neben Solifenacin ein pharmakologisch wirksamer Metabolit (4R-Hydroxysolifenacin) und drei

inaktive Metaboliten (N-Glukoronid, N-Oxid und 4R-Hydroxy-N-Oxid von Solifenacin) im Plasma

festgestellt.

Elimination

Nach der Applikation einer Einzeldosis von 10 mg 14C-Solifenacin wurden in einem Zeitraum von

26 Tagen ungefähr 70% der Radioaktivität im Urin und 23% im Stuhl nachgewiesen. Im Urin liegen

ungefähr 11% der Radioaktivität als unveränderter Wirkstoff vor, ca. 18% als N-Oxid, ca. 9% als

4R-Hydroxy-N-Oxid und ca. 8% in Form des aktiven Metaboliten 4R-Hydroxysolifenacin.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Lebensalter der Patienten

Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Lebensalter ist nicht erforderlich. Studien zeigten bei

gesunden älteren Probanden (65-80 Jahre) nach Applikation von Solifenacinsuccinat (5 mg bzw. 10

mg einmal täglich) eine vergleichbare Bioverfügbarkeit (AUC) wie bei gesunden jüngeren

Probanden (<55 Jahre). Die durchschnittliche Absorptionsgeschwindigkeit (gemessen an der tmax)

war bei den älteren Probanden leicht verzögert, die Eliminationshalbwertszeit um ca. 20% verlängert.

Diese geringen Unterschiede wurden als klinisch nicht relevant erachtet.

Die Pharmakokinetik von Solifenacin bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.

Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit

Das pharmakokinetische Profil von Solifenacin wird weder durch das Geschlecht noch durch die

ethnische Zugehörigkeit beeinflusst.

Nierenfunktionsstörungen

Die Werte für AUC und Cmax von Solifenacin bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer

Nierenfunktionsstörung unterschieden sich nicht signifikant von den Werten bei gesunden

Probanden.

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) war die

Bioverfügbarkeit von Solifenacin signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Die Cmax lag um

etwa 30%, die AUC um >100% und die t½ um >60% höher als bei Nierengesunden. Zwischen der

Kreatinin-Clearance und der Solifenacin-Clearance bestand eine statistisch signifikante Korrelation.

Für Hämodialyse-Patienten wurde das pharmakokinetische Profil nicht bestimmt.

Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung war die Cmax unbeeinflusst, während die

AUC um 60% zunahm und sich die Eliminationshalbwertszeit verdoppelte. Bei Patienten mit

schwerer Leberinsuffizienz wurde die Pharmakokinetik von Solifenacin nicht untersucht.

Präklinische Daten

Die präklinischen Daten aus konventionellen Studien zur Beurteilung der Sicherheit, der Toxizität

bei Mehrfachdosisapplikation, der Genotoxizität, des kanzerogenen Potenzials sowie der

reproduktiven Toxizität weisen auf keine besonderen Gefahren für den Menschen hin.

Das Toxizitätsprofil so wie alle anderen pharmakologischen Effekte für Solifenacin wurden an der

Ratte, der Maus und am Hund untersucht, und dabei vor allem supra-pharmakologische Effekte

beobachtet.

In präklinischen Studien über die Toxizität, Genotoxizität, Karzinogenizität und Unbedenklichkeit

sind neben der pharmakologischen Wirkung der Verbindung keine relevanten Wirkungen beobachtet

worden. Beim Hund waren keine signifikanten EKG-Veränderungen (einschl. QT/QTc)

festzustellen. In vitro Untersuchungen zeigten eine hERG-Kanalhemmung bei Konzentrationen, die

80-fach über therapeutischen Konzentrationen lagen.

Experimentelle Studien an Ratten und Kaninchen weisen auf keine direkte schädliche Wirkung auf

die Reproduktionsfunktion, die Fertilität, die embryonale/fetale Entwicklung, den Geburtsverlauf

oder die postnatale Entwicklung hin. Bei der Maus werden Solifenacin und/oder seine Metaboliten in

die Muttermilch ausgeschieden und verursachen bei neugeborenen Tieren eine dosisabhängige

Wachstumsverzögerung. Bei juvenilen Mäusen hatte die Verabreichung ab dem 10. Tag nach Geburt

eine höhere Exposition und Toxizität zur Folge als bei erwachsenen Mäusen.

Solifenacin hat kein genotoxisches oder karzinogenes Potenzial.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Die Filmtabletten sind bei Raumtemperatur (15–25 °C) zu lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zulassungsnummer

57203 (Swissmedic).

Packungen

Vesicare 5 mg: Packungen zu 30 und 90 Flimtabletten. (B)

Vesicare 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten. (B)

Zulassungsinhaberin

Astellas Pharma AG, 8304 Wallisellen.

Stand der Information

Oktober 2013.

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