Mesurol flüssig Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung

Jerman - Jerman - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

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Karakteristik produk Karakteristik produk (SPC)

22-11-2017

Bahan aktif:
500 g/l Methiocarb
Tersedia dari:
Bayer CropScience
Bentuk farmasi:
Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Komposisi:
500 g/l Methiocarb
Kelas:
Umweltgefährlich, Giftig
Kelompok Terapi:
Insektizid, Repellent, Wildschadenverhütungsmittel
Nomor Otorisasi:
043599-00

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Handelsbezeichnung

Mesurol flüssig

Zulassungsnummer

043599-00

Zulassungsinhaber

Bayer CropScience

Weitere Vertriebsfirmen

Zulassungsende

31.07.19

Wirkungsbereich

Insektizid, Repellent, Wildschadenverhütungsmittel

Wirkstoffgehalt

500 g/l Methiocarb

Formulierung

Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich, Giftig

Kennzeichnung nach GefStoffV

S 13 : Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten

S 24 : Berührung mit der Haut vermeiden

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 38 : Bei unzureichender Belüftung Atemschutzgerät anlegen

S 45 : Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen)

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

R 25 : Giftig beim Verschlucken

R 43 : Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich

S 1/2 : Unter Verschluss und für Kinder unzugänglich aufbewahren

S 36/37/39 : Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz

tragen

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.

Anwendungs-

bestimmungen

NT697: Durch ein geeignetes Beizverfahren, das insbesondere die Verwendung eines geeigneten

Haftmittels beinhaltet, ist sicherzustellen, dass das behandelte Saatgut staubfrei und abriebfest ist.

NT6971: Durch ein geeignetes Beizverfahren, das insbesondere die Verwendung eines geeigneten

Haftmittels beinhaltet, ist sicherzustellen, dass der Abrieb bei dem behandelten Saatgut unmittelbar vor

der Absackung einen Wert von 0,75 g Staub je 100 000 Korn nicht überschreitet. Dieser Wert ist mittels

des "Heubach Dustmeter Typ I" zu ermitteln. Für die Probenahme sind mindestens 500 g Saatgut

repräsentativ aus dem Saatgutstrom zu entnehmen. Das Saatgut muss vor der Testung für mindestens

zwei Tage bei 20 +/- 2°C und 50 +/- 10 % relativer Luftfeuchte eingelagert werden. Zur Testung werden

100 +/- 1 g des Saatgutes abgewogen und in die Trommel des Heubachgerätes überführt. Das

Heubachgerät muss auf 30 Umdrehungen je Minute, der Luftdurchfluss auf 20 l/min und die

Umdrehungszeit der Trommel auf 120 Sekunden eingestellt werden. Im Filterkörper des Heubachgerätes

ist ein Glasfaserfilter (Whatman GF 92 oder gleichwertige Spezifikation) einzulegen. Der Filterkörper

inkl. des eingelegten Filters ist auf einer Analysenwaage vor und nach der Testung auf 0,1 mg genau

auszuwiegen. Die Differenz der Gewichte des Filterkörpers inkl. des Filters vor und nach der Testung

muss in g je 100 000 Korn umgerechnet werden. Es sind mindestens 2 Wiederholungen durchzuführen,

jeweils mit einer neuen Saatgutprobe. Der Mittelwert der Einzelmessungen ist als Ergebnis der

Untersuchungen anzugeben und als "Heubachwert" zu dokumentieren. Nähere Informationen zur

Durchführung des Tests sind auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts (www.jki.bund.de) einzusehen.

NT699: Die Behandlung von Saatgut muss mit einem Gerät erfolgen, das in die Pflanzenschutzgeräteliste

als Beizgerät eingetragen ist (Anlage zur Siebenundzwanzigsten Bekanntmachung über die Eintragung

von Pflanzenschutzgeräten in die Pflanzenschutzgeräteliste vom 01. Juli 1993, BAnz S. 7567, in der

jeweils geltenden Fassung).

NW467: Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in

Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und

Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Auflagen

NH677: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Verschüttetes

Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen."

NH679: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das Mittel ist

giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor dem Ausheben der

Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden."

NH680: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Behandeltes

Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie

Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die

Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle."

NH681: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Keine

Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s."

NH683: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Behandeltes

Saatgut darf nicht mit einem pneumatischen Gerät zur Einzelkornablage, das mit Unterdruck arbeitet,

ausgesät werden, es sei denn, das verwendete Gerät ist mit einer Vorrichtung ausgestattet, die die

erzeugte Abluft in oder unmittelbar auf den Boden leitet, und erreicht dadurch eine Abdriftminderung des

Abriebes von mindestens 90 % verglichen mit Sägeräten ohne eine solche Vorrichtung. Grundsätzlich

sollten die vom Julius Kühn-Institut geprüften und in der "Liste der abdriftmindernden Maissägeräte"

aufgeführten Gerätetypen verwendet werden (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts

www.jki.bund.de)."

NT677: Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SE1201: Dicht abschließende Schutzbrille tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SF6142: Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und

Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen.

SF6161: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel

tragen beim Absacken des Saatgutes.

SF618: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel

tragen beim Reinigen der Beizgeräte.

SS1201: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS2203: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS6201: Gummischürze tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

ST1202: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß)

gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in

der jeweils geltenden Fassung, tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

ST1261: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß)

gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in

der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Absacken des Saatgutes.

ST1271: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß)

gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in

der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Reinigen des Beizgerätes.

VV212: Behandeltes Pflanzgut/Saatgut nicht verzehren und nicht verfüttern, auch nicht nach Verschnitt

mit unbehandeltem Gut.

Hinweise

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht

gefährdet (B3).

NN130: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris

(Wolfspinnen) eingestuft.

NN1303: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Pardosa agrestis (Wolfsspinne)

eingestuft.

NN160: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata

(Kurzflügelkäfer) eingestuft.

NN165: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer)

eingestuft.

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