CHLORINE BULK

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

Version 8.2

Druckdatum 28.10.2017

Überarbeitet am / gültig ab 27.04.2017

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ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs und des

Unternehmens

1.1.

Produktidentifikator

Handelsname

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

Stoffname

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr.

7681-52-9

EG-Nr.

231-668-3

1.2.

Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung des

Stoffs/des Gemisches

Identifizierte Verwendungen: Siehe Tabelle im Anhang mit

einer kompletten Übersicht der identifizierten Verwendungen.

Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Derzeit wurden noch keine Verwendungen identifiziert, von

denen abgeraten wird.

1.3.

Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Firma

Brenntag Austria GmbH

Linke Wienzeile 152

AT 1060 Wien

Telefon

+43 (0) 59995 - 0

Telefax

+43 (0) 59995 - 1179

Email-Adresse

HSE@Brenntag.at

Verantwortliche/ausstellen

de Person

Abteilung Produktsicherheit

1.4.

Notrufnummer

Notrufnummer

Vergiftungsinformationszentrale: +43 (1) 406 43 43 (0-24 Uhr)

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren

2.1.

Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) 1272/2008

VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008

Gefahrenklasse

Gefahrenkategorie

Zielorgane

Gefahrenhinweise

Korrosiv gegenüber Metallen

Kategorie 1

H290

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Schwere Augenschädigung

Kategorie 1

H318

Ätzwirkung auf die Haut

Kategorie 1B

H314

Spezifische Zielorgan-

Toxizität - einmalige

Exposition

Kategorie 3

H335

Akute aquatische Toxizität

Kategorie 1

H400

Chronische aquatische

Toxizität

Kategorie 2

H411

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt

Wichtige schädliche Wirkungen

Menschliche Gesundheit

Siehe Abschnitt 11 für toxikologische Informationen.

Physikalische und

chemische Gefahren

Siehe Abschnitt 9/10 für physikalisch-chemische

Informationen.

Mögliche Wirkungen auf

die Umwelt

Siehe Abschnitt 12 für Angaben zur Ökologie.

2.2.

Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) 1272/2008

Gefahrensymbole

Signalwort

Gefahr

Gefahrenhinweise

H290

Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut

und schwere Augenschäden.

H335

Kann die Atemwege reizen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit

langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise

Prävention

P273

Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

P260

Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol nicht einatmen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/

Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Reaktion

P301 + P330 + P331

BEI VERSCHLUCKEN: Mund

ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

P303 + P361 + P353

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT

(oder dem Haar): Alle kontaminierten

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Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit

Wasser abwaschen/duschen.

P304 + P340

BEI EINATMEN: Die Person an die frische

Luft bringen und für ungehinderte Atmung

sorgen.

P305 + P351 + P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:

Einige Minuten lang behutsam mit Wasser

spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen

nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P308 + P310

BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort

GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt

anrufen.

Zusätzliche Kennzeichnung:

EUH031 Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Natriumhypochloritlösung

2.3.

Sonstige Gefahren

Die Ergebnisse zur PBT und vPvB Bewertung finden Sie im Unterabschnitt 12.5.

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

3.1.

Stoffe

Chemische

Charakterisierung

Wässrige Lösung

Einstufung

(VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Menge [%]

Gefahrenklasse /

Gefahrenkategorie

Gefahrenhinweise

Natriumhypochloritlösung

INDEX-Nr.

017-011-00-1

CAS-Nr.

7681-52-9

EG-Nr.

231-668-3

EU REACH-

Reg. Nr.

01-2119488154-34-xxxx

>= 10 - < 20

Met. Corr.1

Skin Corr.1B

STOT SE3

Aquatic Acute1

Aquatic Chronic1

H290

H314

H335

H400

H410

Natriumhydroxid

INDEX-Nr.

011-002-00-6

CAS-Nr.

1310-73-2

EG-Nr.

215-185-5

< 1

Met. Corr.1

Skin Corr.1A

H290

H314

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen

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4.1.

Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

: Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.

Nach Einatmen

: Bei Unfall durch Einatmen: Verunfallten an die frische Luft

bringen und ruhigstellen. Bei unregelmäßiger Atmung oder

Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Sofort Arzt

hinzuziehen.

Nach Hautkontakt

: Sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei Reizung oder bei

schwerwiegender Einwirkung Arzt aufsuchen

Nach Augenkontakt

: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen,

auch unter den Augenlidern. Sofort einen Augenarzt

aufsuchen. Wenn möglich eine Augenklinik aufsuchen.

Nach Verschlucken

: Mund mit Wasser ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken.

Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund

einflößen. Bei Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen -

einen Arzt aufsuchen. Eine sich erbrechende, auf dem Rücken

liegende Person in die stabile Seitenlage bringen.

4.2.

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

: Für weitere Informationen über Symptome und

Gesundheitsgefahren siehe Punkt 11.

Effekte

: Für weitere Informationen über Symptome und

Gesundheitsgefahren siehe Punkt 11.

4.3.

Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

: Keine Information verfügbar.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung

5.1.

Löschmittel

Geeignete Löschmittel

Löschmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Das

Produkt selbst brennt nicht.

Ungeeignete Löschmittel

Wasservollstrahl

5.2.

Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren

Besondere Gefahren bei

der Brandbekämpfung

Unvollständige Verbrennung kann zur Bildung giftiger

Pyrolyseprodukte führen.

Gefährliche

Verbrennungsprodukte

Chlor, Chlorwasserstoffgas, Chloroxide

5.3.

Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät

tragen.Geeignete Schutzkleidung tragen (Vollschutzanzug).

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Brandbekämpfung

Weitere Hinweise

Geschlossene Behälter in Nähe des Brandherdes mit

Wassersprühnebel kühlen.Erhitzen führt zu Drucksteigerung -

Berstgefahr.Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln,

darf nicht in die Kanalisation gelangen.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

6.1.

Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Personenbezogene

Vorsichtsmaßnahmen

: Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Atemschutz

tragen. Ungeschützte Personen fernhalten. Für angemessene

Lüftung sorgen. Rutschgefahr bei verschüttetem Produkt.

Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. Dampf

nicht einatmen.

6.2.

Umweltschutzmaßnahmen

Umweltschutzmaßnahme

: Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen

lassen. Eindringen in den Untergrund vermeiden. Bei der

Verunreinigung von Gewässern oder der Kanalisation die

zuständigen Behörden in Kenntnis setzen. Bei Eindringen in

den Boden zuständige Behörden benachrichtigen.

6.3.

Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Methoden und Material für

Rückhaltung und

Reinigung

: Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur,

Säurebinder, Universalbinder) aufnehmen. Zur Entsorgung in

geeignete und verschlossene Behälter geben. Behälter nicht

gasdicht verschließen.

Weitere Information

: Das aufgenommene Material gemäß Abschnitt Entsorgung

behandeln.

6.4.

Verweis auf andere Abschnitte

Siehe Abschnitt 1 zur Notfallauskunft.

Siehe Abschnitt 8 für Informationen zur Schutzausrüstung.

Siehe Abschnitt 13 für Informationen zur Abfallentsorgung.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung

7.1.

Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

: Behälter nicht gasdicht verschließen. Behälter mit Vorsicht

öffnen und handhaben. Für angemessene Lüftung sorgen.

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Berührung mit der

Haut und den Augen vermeiden. Dämpfe und Sprühnebel nicht

einatmen. Bei Auftreten von Dämpfen und Aerosolen

Atemschutzgerät mit geeignetem Filter benutzen.

Notfallaugenduschen sollten in unmittelbarer Nähe verfügbar

sein.

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Hygienemaßnahmen

: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

Im Anwendungsbereich nicht essen, trinken oder rauchen. Vor

den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.

7.2.

Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

: An einem Ort mit alkalisicherem Boden aufbewahren. Nur im

Originalbehälter aufbewahren. In einem Behälter mit Entlüftung

aufbewahren. Geeignete Behältermaterialien: Polyethylen;

Polyvinylchlorid; Ungeeignete Behältermaterialien: Eisen;

Kupfer; Aluminium; Rostfreier Stahl

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

: Dieses Produkt ist nicht entzündlich. Übliche Maßnahmen des

vorbeugenden Brandschutzes.

Weitere Angaben zu

Lagerbedingungen

: An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Inhalt gegen

Lichteinwirkung schützen. An einem kühlen Ort aufbewahren.

Zusammenlagerungshinw

eise

: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

Nicht zusammen mit Säuren und Ammoniumsalzen

aufbewahren.

7.3.

Spezifische Endanwendungen

Bestimmte

Verwendung(en)

: Identifizierte Verwendungen: Siehe Tabelle im Anhang mit einer

kompletten Übersicht der identifizierten Verwendungen.

ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche

Schutzausrüstungen

8.1.

Zu überwachende Parameter

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Andere Arbeitsplatzgrenzwerte

Austria. MAK List, MAK:, Inhalierbare Fraktion.

2 mg/m3

Austria. MAK List, MAK Oberer Grenzwert:, Inhalierbare Fraktion.

4 mg/m3, (8x5 Minuten/Schicht)

Inhaltsstoff:

Chlor

CAS-Nr. 7782-50-5

Andere Arbeitsplatzgrenzwerte

EU. Expositionsrichtgrenzwerte in den Richtlinien 91/322/EWG, 2000/39/EG, 2006/15/EG,

2009/161/EU, Kurzzeitiger Expositionsgrenzwert (STEL):

0,5 ppm, 1,5 mg/m3

Indikativ

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Austria. MAK List, MAK Oberer Grenzwert:

0,5 ppm, 1,5 mg/m3

Austria. MAK List, MAK:

0,5 ppm, 1,5 mg/m3

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Derived No Effect Level (DNEL)/Derived Minimal Effect Level (DMEL)

DNEL

Arbeitnehmer, Akute - systemische Wirkungen, Akut - lokale

Wirkungen, Einatmen

3,1 mg/m3

DNEL

Arbeitnehmer, Langfristig - systemische Wirkungen,

Langfristig - lokale Wirkungen, Einatmen

1,55 mg/m3

DNEL

Arbeitnehmer, Langfristig - lokale Wirkungen, Hautkontakt

0,5 %

DNEL

Verbraucher, Langfristig - systemische Wirkungen,

Langfristig - lokale Wirkungen, Einatmen

1,55 mg/m3

DNEL

Verbraucher, kurzzeitig, Einatmen

3,1 mg/m3

DNEL

Verbraucher, Langfristig - systemische Wirkungen,

Verschlucken

0,26 mg/kg KG/Tag

Abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration (PNEC)

Süßwasser

0,21 µg/l

Meerwasser

0,042 µg/l

Abwasserreinigungsanlage (STP)

0,03 mg/l

Sporadische Freisetzung

0,26 µg/l

Boden

Exposition wird nicht erwartet.

Meeressediment

Exposition wird nicht erwartet.

Süßwassersediment

Exposition wird nicht erwartet.

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8.2.

Begrenzung und Überwachung der Exposition

Geeignete technische Steuerungseinrichtungen

Siehe Schutzmaßnahmen unter Punkt 7 und 8.

Persönliche Schutzausrüstung

Atemschutz

Hinweis

Bei Auftreten von Dämpfen und Aerosolen Atemschutzgerät mit

geeignetem Filter benutzen.

Atemschutz gemäß EN141.

Empfohlener Filtertyp:

Kombinationsfilter:B-P2

Kombinationsfilter:B-P3

Bei intensiver bzw. längerer Exposition umluftunabhängiges

Atemschutzgerät verwenden.

Handschutz

Hinweis

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Das Handschuhmaterial muss undurchlässig und beständig gegen

das Produkt / den Stoff / die Zubereitung sein.

Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen

Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung,

Kontaktdauer).

Schutzhandschuhe sollten bei ersten Abnutzungserscheinungen

ersetzt werden.

Material

Butylkautschuk

Durchbruchzeit

Handschuhdicke

0,5 mm

Material

Polyvinylchlorid

Durchbruchzeit

Handschuhdicke

0,5 mm

Material

Polychloropren

Durchbruchzeit

Handschuhdicke

0,5 mm

Augenschutz

Hinweis

Schutzbrille mit Seitenschutz gemäß EN 166

Dicht schließende Schutzbrille

Haut- und Körperschutz

Hinweis

alkalibeständiger Schutzanzug

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Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition

Allgemeine Hinweise

Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen.

Eindringen in den Untergrund vermeiden.

Bei der Verunreinigung von Gewässern oder der Kanalisation die

zuständigen Behörden in Kenntnis setzen.

Bei Eindringen in den Boden zuständige Behörden

benachrichtigen.

ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften

9.1.

Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

flüssig

Farbe

gelb

grün

Geruch

nach

Chlor

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

> 11

Schmelzpunkt/Schmelzbereich

ca. -30 - -20 °C 13 - 16%ige Lösung

Siedepunkt/Siedebereich

ca. 100 °C (1013 hPa) 13 - 16%ige Lösung

Flammpunkt

Nicht anwendbar

Verdampfungsgeschwindigkeit

Keine Daten verfügbar

Entzündbarkeit (fest, gasförmig)

Nicht anwendbar

Obere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar

Untere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar

Dampfdruck

ca. 20 hPa (20 °C) 13 - 16%ige Lösung

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

1,11 g/cm3 (20 °C) 10% ige Lösung

1,317 g/cm3 (20 °C) 15%ige Lösung

1,24 g/cm3 (20 °C) 20%ige Lösung

Wasserlöslichkeit

vollkommen mischbar

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Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

log Kow -3,42 (20 °C)

Selbstentzündungstemperatur

Keine Daten verfügbar

Thermische Zersetzung

> 111 °C

Viskosität, dynamisch

3 - 4 mPa.s (20 °C) 13 - 16%ige Lösung

Explosionsgefährlichkeit

Das Produkt ist nicht explosionsgefährlich.

Oxidierende Eigenschaften

Oxidationsmittel

9.2.

Sonstige Angaben

Metallkorrosion

Korrosiv auf Metalle

ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität

10.1. Reaktivität

Hinweis

: Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase.

10.2. Chemische Stabilität

Hinweis

: Zersetzt sich beim Erhitzen.

Zersetzt sich unter Lichteinwirkung.

10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

Gefährliche Reaktionen

: Mit Säuren kann Chlorgas entstehen.

10.4. Zu vermeidende Bedingungen

Zu vermeidende

Bedingungen

: Hitze.

Thermische Zersetzung

: > 111 °C

10.5. Unverträgliche Materialien

Zu vermeidende Stoffe

: Säuren, Ammoniumverbindungen, Essigsäureanhydrid,

Organische Materialien, Wasserstoffperoxid, Metallsalze,

Kupfer, Nickel, Eisen

10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte

Gefährliche

Zersetzungsprodukte

: Chlorwasserstoffgas, Chlor, Chloroxide

ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben

11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen

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Daten für das Produkt

Akute Toxizität

Oral

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Einatmen

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Haut

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Reizung

Haut

Ergebnis

Eingestuft, basierend auf der Berechungsmethode der CLP-

Verordnung.

Augen

Ergebnis

Eingestuft, basierend auf der Berechungsmethode der CLP-

Verordnung.

Sensibilisierung

Ergebnis

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

CMR-Wirkungen

CMR Eigenschaften

Kanzerogenität

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Mutagenität

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Teratogenität

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Reproduktionstoxizität

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Spezifische Zielorgantoxizität

Einmalige Exposition

Bemerkung

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

Verordnung.

Wiederholte Einwirkung

Bemerkung

Nicht eingestuft, basierend auf der Berechnungsmethode der CLP

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Verordnung.

Andere toxikologische Eigenschaften

Toxizität bei wiederholter Verabreichung

Keine Daten verfügbar

Aspirationsgefahr

Nicht anwendbar,

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Akute Toxizität

Oral

LD50

> 1100 mg/kg (Ratte; Testsubstanz: Chlor) (OECD Prüfrichtlinie

401)

Einatmen

LC50

> 10,5 mg/l (Ratte; 1 h; Testsubstanz: Chlor) (OECD Prüfrichtlinie

403)

Haut

LD50

> 20000 mg/kg (Kaninchen; Testsubstanz: Chlor) (OECD

Prüfrichtlinie 402)

Reizung

Haut

Ergebnis

Starke Hautreizung (Kaninchen) (OECD Prüfrichtlinie 404)

ätzende Wirkungen (Mensch)

Augen

Ergebnis

Verursacht schwere Augenschäden. (Kaninchen) (OECD

Prüfrichtlinie 405)

Sensibilisierung

Ergebnis

nicht sensibilisierend (Buehler Test; Meerschweinchen) (OECD

Prüfrichtlinie 406)

CMR-Wirkungen

CMR Eigenschaften

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Kanzerogenität

Zeigte in Tierversuchen keine krebserzeugende Wirkung.

Mutagenität

In-vitro-Tests zeigten keine erbgutverändernden Wirkungen

In-vivo-Tests zeigten keine erbgutverändernden Wirkungen

Teratogenität

Zeigte keine fruchtschädigende Wirkung im Tierversuch.

Reproduktionstoxizität

Zeigte in Tierversuchen keine Wirkung auf die Fruchtbarkeit.

Gentoxizität in vitro

Ergebnis

negativ (Ames test; Salmonella typhimurium) (OECD Prüfrichtlinie

471)

nicht eindeutig (Chromosomenaberrationstest in vitro; Fibroblasten

von Chinesischem Hamster) (OECD Prüfrichtlinie 473)

Gentoxizität in vivo

Ergebnis

negativ (Chromosomenaberrationstest in vivo; Maus) (OECD

Prüfrichtlinie 474)

negativ (Chromosomenaberrationstest in vivo; Maus) (OECD

Prüfrichtlinie 475)

nicht eindeutig (Effekte auf die Spermienmorphologie und die

Keimzellmikrokerne; Maus)

Teratogenität

NOAEL

Teratog.

5,7 mg/kg

(Ratte)Testsubstanz

Chlor

Reproduktionstoxizität

NOAEL

Eltern

5 mg/kg

(Ratte)(Oral)Wirkung auf die FruchtbarkeitTestsubstanz

Chlor

Spezifische Zielorgantoxizität

Einmalige Exposition

Einatmen

Zielorgane: AtmungssystemKann die Atemwege

reizen.Erfahrungen mit der Exposition beim Menschen

Wiederholte Einwirkung

Bemerkung

Der Stoff oder das Gemisch ist nicht als zielorgantoxisch,

wiederholte Exposition, eingestuft.

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Andere toxikologische Eigenschaften

Toxizität bei wiederholter Verabreichung

NOAEL

50 mg/kg

(Ratte)(Oral; 90 Tage) (OECD Prüfrichtlinie 408)

Aspirationsgefahr

Keine Einstufung in Bezug auf Aspirationstoxizität,

Weitere Information

Sonstige Hinweise zur

Toxizität

Bei Verschlucken starke Ätzwirkung des Mundraumes und

Rachens sowie Gefahr der Perforation der Speiseröhre und des

Magens.

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben

12.1. Toxizität

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Akute Toxizität

Fisch

LC50

0,06 mg/l (Salmo gairdneri; 96 h)

NOEC

0,04 mg/l (Menidia peninsulae (Gezeiten-Ährenfisch); 96 h)

Toxizität gegenüber Daphnien und anderen wirbellosen Wassertieren

EC50

0,141 mg/l (Daphnia magna (Großer Wasserfloh); 48 h)

Algen

NOEC

0,0021 mg/l (Algen; 7 Tage) Süßwasser

Bakterien

EC50

> 3 mg/l (Belebtschlamm; 3 h)

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Chronische Toxizität

Fisch

NOEC

0,04 mg/l (Menidia peninsulae (Gezeiten-Ährenfisch); 28 d)

Aquatische Invertebraten

NOEC

0,007 mg/l (Amerikanische Auster (Crassostrea virginica); 15 d)

Meerwasser

M-Faktor

M-Faktor (Akute

aquat. Tox.)

M-Faktor (Chron.

aquat. Tox.)

12.2. Persistenz und Abbaubarkeit

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Persistenz und Abbaubarkeit

Persistenz

Ergebnis

Das Produkt kann durch abiotische, z.B. chemische oder

photolytische Prozesse abgebaut werden.

Zerfall durch Hydrolyse.

Aquatische Halbwertszeit < 1 Tag

Biologische Abbaubarkeit

Ergebnis

Die Methoden zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit sind

bei anorganischen Stoffen nicht anwendbar.

12.3. Bioakkumulationspotenzial

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Bioakkumulation

Ergebnis

log Kow -3,42 (20 °C)

Keine Bioakkumulation.

12.4. Mobilität im Boden

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Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Mobilität

Wasser

Das Produkt ist mobil in wässriger Umgebung.

Boden

Hochmobil in Böden

Luft

nicht flüchtig (Henrysche Konstante)

12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Daten für das Produkt

Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ergebnis

Dieser Stoff/diese Mischung enthält keine Komponenten in

Konzentrationen von 0,1 % oder höher, die entweder als

persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) oder sehr

persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) eingestuft sind.

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ergebnis

Die PBT-oder vPvB-Kriterien des Anhangs XIII der REACH-

Verordnung gelten nicht für anorganische Stoffe.

12.6. Andere schädliche Wirkungen

ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung

13.1. Verfahren der Abfallbehandlung

Produkt

Ein Entsorgen zusammen mit normalem Abfall ist nicht

erlaubt. Eine spezielle Entsorgung gemäß lokalen

gesetzlichen Vorschriften ist erforderlich. Nicht in die

Kanalisation gelangen lassen. Sich mit dem Entsorger in

Verbindung setzen.

Verunreinigte

Verpackungen

Kontaminierte Verpackungen sind optimal zu entleeren, sie

können dann nach entsprechender Reinigung einer

Wiederverwertung zugeführt werden. Nicht reinigungsfähige

Verpackungen sind wie der Stoff zu entsorgen.

Europäischer

Abfallkatalogschlüssel

Für dieses Produkt kann keine Abfallschlüsselnummer gemäß

europäischem Abfallverzeichnis festgelegt werden, da erst der

Verwendungszweck durch den Verbraucher eine Zuordnung

erlaubt. Die Abfallschlüsselnummer ist in Absprache mit dem

regionalen Entsorger festzulegen.

Abfallschlüssel Nr.

52701

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

700000000087 /

Version 8.2

17/34

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport

14.1. UN-Nummer

1791

14.2. Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung

ADR

: HYPOCHLORITLÖSUNG

RID

: HYPOCHLORITLÖSUNG

IMDG

: HYPOCHLORITE SOLUTION

14.3. Transportgefahrenklassen

ADR-Klasse

(Gefahrzettel; Klassifizierungscode;

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr;

Tunnelbeschränkungscode)

: 8

8; C9; 80; (E)

RID-Klasse

(Gefahrzettel; Klassifizierungscode;

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr)

: 8

8; C9; 80

IMDG-Klasse

(Gefahrzettel; EmS)

: 8

8; F-A, S-B

14.4. Verpackungsgruppe

: II

: II

IMDG

: II

14.5. Umweltgefahren

Umweltgefährdend gemäß ADR

: ja

Umweltgefährdend gemäß RID

: ja

Meeresschadstoff gemäß IMDG-Code

: ja

14.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

entfällt

14.7. Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß

IBC-Code

IMDG

: entfällt

ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften

15.1. Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften

für den Stoff oder das Gemisch

Daten für das Produkt

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EU. REACH,Anhang

XVII, Beschränkungen

der Herstellung, des

Inverkehrbringens und

der Verwendung

bestimmter gefährlicher

Stoffe, Zubereitungen

und Erzeugnisse

Nr. , 3; Eingetragen

EU. REACH Annex XIV,

Kandidaten Liste von

besonders

besorgniserregenden

Stoffen

; Nicht eingetragen

EU. REACH Anhang

XIV, Zulassungspflichtige

Stoffe

; Nicht eingetragen

EU. Richtlinie 2012/18 /

EU (Seveso III) Anhang I

Anforderungen an Betriebe der unteren Klasse: 100 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E1:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Akut 1 oder

Chronisch 1

Anforderungen an Betriebe der oberen Klasse: 200 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E1:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Akut 1 oder

Chronisch 1

Anforderungen an Betriebe der unteren Klasse: 200 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E2:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Chronisch 2

Anforderungen an Betriebe der oberen Klasse: 500 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E2:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Chronisch 2

Sonstige Vorschriften

Die Einstufung gemäß österreichischem Chemikaliengesetz

BGBl.I 53/1997 ist ident mit der Einstufung gemäß EG-

Richtlinie.

Die Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes

sind zu beachten.

Inhaltsstoff:

Natriumhypochloritlösung

CAS-Nr. 7681-52-9

EU. Verordnung EU Nr

649/2012 über die Aus-

und Einfuhr gefährlicher

Chemikalien

; Der Stoff/ die Mischung unterliegt nicht dieser Gesetzgebung.

EU. REACH,Anhang

XVII, Beschränkungen

der Herstellung, des

Inverkehrbringens und

der Verwendung

bestimmter gefährlicher

Nr. , 3; Eingetragen

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Stoffe, Zubereitungen

und Erzeugnisse

EU. Verordnung Nr.

1451/2007 [Biozide],

Anhang I, OJ (L 325)

EG Nummer: , 231-668-3; Eingetragen

EU. Richtlinie 2012/18 /

EU (Seveso III) Anhang I

Anforderungen an Betriebe der unteren Klasse: 100 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E1:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Akut 1 oder

Chronisch 1

Anforderungen an Betriebe der oberen Klasse: 200 Tonnen;

Teil 1: Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen; E1:

Gewässergefährdend, Gefahrenkategorie Akut 1 oder

Chronisch 1

WGK (DE)

WGK 2: wassergefährdend: 815; Einstufung gemäß VwVwS,

Anhang 2.

15.2. Stoffsicherheitsbeurteilung

Für diesen Stoff wurde eine chemische Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt.

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben

Volltext der Gefahrenhinweise in Abschnitt 2 und 3.

H290

Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere

Augenschäden.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H335

Kann die Atemwege reizen.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

BCF

Biokonzentrationsfaktor

BSB

biochemischer Sauerstoffbedarf

CAS

Chemical Abstracts Service

CLP

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

CMR

krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend

CSB

chemischer Sauerstoffbedarf

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DNEL

abgeleitete Expositionshöhe ohne Beeinträchtigung

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen

chemischen Stoffe

ELINCS

Europäische Liste der angemeldeten chemischen Stoffe

GHS

Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung

von Chemikalien

LC50

Median-Letalkonzentration

LOAEC

niedrigste Konzentration mit beobachtbarer schädlicher Wirkung

LOAEL

niedrigste Dosis mit beobachtbarer schädlicher Wirkung

LOEL

niedrigste Dosis mit beobachtbarer Wirkung

NLP

Nicht-länger-Polymer

NOAEC

Konzentration ohne beobachtbare schädliche Wirkung

NOAEL

Dosis ohne beobachtbare schädliche Wirkung

NOEC

höchste geprüfte Konzentration ohne beobachtete schädliche

Wirkung

NOEL

Dosis ohne beobachtbare Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

OEL

Grenzwert für die Exposition am Arbeitsplatz

PBT

persistent, bioakkumulierbar und toxisch

PNEC

abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration

STOT

Spezifische Zielorgan-Toxizität

SVHC

besonders besorgniserregender Stoff

UVCB-Stoffe

Stoffe mit unbekannter oder variabler Zusammensetzung, komplexe

Reaktionsprodukte und biologische Materialien

vPvB

sehr persistent und sehr bioakkumulierbar

Weitere Information

Wichtige

Literaturangaben und

Datenquellen

Für die Erstellung dieses Sicherheitsdatenblattes wurden

Informationen unserer Lieferanten sowie Daten aus der

"Datenbank registrierter Stoffe" der Europäischen

Chemikalienagentur (ECHA) verwendet.

Methoden verwendet zur

Produkteinstufung

Die Einstufung für die Gesundheit, physikalisch-chemischen

Gefahren und Umweltgefahren wurden abgeleitet aus einer

Kombination von Rechenmethoden und falls verfügbar

Testdaten.

Hinweise für

Schulungen

Die Arbeitnehmer sind regelmäßig basierend auf den Angaben

im Sicherheitsdatenblatt und den örtlichen Gegebenheiten des

Arbeitsplatzes über die sichere Handhabung der Produkte zu

schulen. Nationale Regelungen zur Schulung von

Arbeitnehmern im Umgang mit Gefahrstoffen sind zu beachten.

Sonstige Angaben

Die Angaben in diesem Sicherheitsdatenblatt stützen

sich auf den Stand unserer Kenntnisse zum Zeitpunkt

der Überarbeitung und dienen dazu, unsere Produkte im

Hinblick auf zu treffende Sicherheitsvorkehrungen zu

beschreiben. Sie stellen keine Zusicherung von

Eigenschaften des beschriebenen Produkts und keine

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Produktinformation oder Produktspezifikation dar und

begründen kein vertragliches Rechtsverhältnis. Die

Angaben im Sicherheitsdatenblatt sind nicht übertragbar

auf andere Produkte. Soweit das in diesem

Sicherheitsdatenblatt genannte Produkt mit anderen

Materialien vermengt, vermischt oder verarbeitet wird,

oder einer Bearbeitung unterzogen wird, können die

Angaben in diesem Sicherheitsdatenblatt, soweit sich

hieraus nicht ausdrücklich etwas anderes ergibt, nicht

auf das neue Material übertragen werden.

|| Sektion wurde überarbeitet.

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Nr.

Kurztitel

Haupta

nwende

rgruppe

(SU)

Verwen

dungsse

ktor

(SU)

Produktka

tegorie

(PC)

Verfahrens

kategorie

(PROC)

Umweltfre

isetzungsl

ategorie

(ERC)

Erzeugnis

kategorie

(AC)

Spezifikation

Verwendung als

Zwischenprodukt

8, 9

1, 2, 3, 4,

8a, 8b, 9

ES9182

Zubereitung und (Um-

)Packen von Stoffen

und Gemischen

1, 2, 3, 4,

5, 8a, 8b,

9, 14, 15

ES9179

Verwendung in

Reinigungsmitteln

5, 7, 8a,

9, 10, 13

ES9191

Verwendung in

Reinigungsmitteln

5, 9, 10,

11, 13, 15

8a, 8b,

8d, 8e

ES538

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 1: Verwendung als Zwischenprodukt

Hauptanwendergruppen

SU 3: Industrielle Verwendungen: Verwendungen von Stoffen als solche oder in

Zubereitungen an Industriestandorten

Endverwendungssektoren

SU8: Herstellung von Massenchemikalien (einschließlich Mineralölprodukte)

SU9: Herstellung von Feinchemikalien

Chemikalienkategorie

PC19: Zwischenprodukte

Verfahrenskategorien

PROC1: Verwendung in geschlossenem Verfahren, keine

Expositionswahrscheinlichkeit

PROC2: Verwendung in geschlossenem, kontinuierlichem Verfahren mit

gelegentlicher kontrollierter Exposition

PROC3: Verwendung in geschlossenem Chargenverfahren (Synthese oder

Formulierung)

PROC4: Verwendung in Chargen- und anderen Verfahren (Synthese), bei denen

die Möglichkeit einer Exposition besteht

PROC8a: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in nicht speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC8b: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

Umweltfreisetzungskategorien

ERC6a: Industrielle Verwendung, die zur Herstellung eines anderen Stoffes führt

(Verwendung von Zwischenprodukten)

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC6a

Stoff ist eine einzigartige Struktur, Nicht hydrophob.

, Geringes Potential der Bioakkumulation.

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Eingesetzte Menge

Verwendete Mengen in

der EU (Tonnen/ Jahr)

999,999 Tonne(n)/Jahr

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Andauernde Exposition

360 Tage / Jahr

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige Umweltfaktoren

Fliessgeschwindigkeit

des empfangenden

oberirdischen Gewässers

18.000 m3/d

Verdünnungsfaktor

(Fluss)

Verdünnungsfaktor

(Küstengebiete)

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische

Standortbedingungen und

Maßnahmen zur Reduktion und

Begrenzung von Ausleitungen,

Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Luft

Eine Freisetzung der Substanz in die Luft kann

ausgeschlossen werden

Wasser

Umweltgefährdung wird durch das Süßwasser

hervorgerufen., Abwasser nicht direkt in die Umwelt

einleiten., Abwasserbehandlung vor Ort benötigt,

Keine Einleitung des Stoffes ins Abwasser

Boden

Eine Freisetzung der Substanz in den Boden kann

ausgeschlossen werden

Bedingungen und Maßnahmen

Art der

Öffentliche Abwasserkläranlage

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bezüglich Abwasserkläranlagen

Abwasserkläranlage

Abflussrate der

Abwasserkläranlage

2.000 m3/d

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

Abfallhandhabung

Externe Behandlung und Entsorgung von Abfall

unter Berücksichtigung der einschlägigen lokalen

und/oder nationalen Vorschriften.

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4, PROC8a, PROC8b, PROC9

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig, mittlere Flüchtigkeit

Dampfdruck

25 hPa

Prozesstemperatur

90 °C

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Expositionsdauer pro Tag

Einsatzhäufigkeit

5 Tage / Woche

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige menschliche

Faktoren

Körpergewicht

70 kg

Atemvolumen unter

Verwendungsbedingunge

10 m3/Tag

leichte Aktivität

Andere Betriebsbedingungen mit

Auswirkungen auf die Exposition

der Arbeitnehmer

Innenanwendung.

Vorausgesetzt die Tätigkeiten werden bei Umgebungstemperatur ausgeführt.,

Die Anwendung im Außenbereich ist durch die strikteste Art der Anwendung im

Innenbereich abgedeckt.

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Ein ausreichendes Maß an allgemeiner Belüftung sicherstellen (nicht weniger

als 3 bis 5 Luftwechsel pro Stunde).

System vor dem Öffnen der Geräte oder vor der Wartung entleeren.

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Es ist sicherzustellen, dass keine einatembaren Aerosole erzeugt werden.

Regelmäßige Inspektion und Wartung von Ausrüstung und Geräten.

Es ist sicherzustellen, dass der Arbeitsvorgang nicht über Kopf durchgeführt

wird.

Die Einhüllung der Emissionsquelle ist sicherzustellen.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Im Falle von Geruch, Gasalarm oder unzureichender Belüftung ist geeigneter

Atemschutz zu tragen.

Beim Auftreten gefährlichen Rauchs umgebungsluftunabhängiges

Atemschutzgerät tragen.

Risikomanagementmaßnahmen basieren auf qualitativer Risikobeschreibung.

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

Arbeitnehmer

PROC1, PROC2, PROC3, PROC4, PROC8a, PROC8b, PROC9: verbessertes REACH Werkzeug (ART Modell)

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC1

Arbeitnehmer - inhalativ,

0,02mg/m³

0,01

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langzeitig - lokal

PROC2, PROC3

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,10mg/m³

0,71

PROC4

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,20mg/m³

0,77

PROC8a,

PROC8b

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,25mg/m³

0,81

PROC9

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

0,91mg/m³

0,59

Die kurzfristige Belastung ist durch die Bewertung der langfristigen Belastung abgedeckt. Qualitative Abschätzung

dermal. Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Die Leitlinien basieren auf angenommenen Betriebsbedingungen, die nicht auf alle Standorte anwendbar sein

müssen; daher kann Skalierung nötig sein, um angemessene Risikomanagementmaßnahmen festzulegen.

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Von der Umsetzung eines geeigneten Standards für die Arbeitshygiene wird ausgegangen.

Die Installation einer Gaswarnanlage ist sicherzustellen

Handschuhe wechseln falls die Anwendungsdauer die Durchlasszeit übersteigt.

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 2: Zubereitung und (Um-)Packen von Stoffen

und Gemischen

Hauptanwendergruppen

SU 3: Industrielle Verwendungen: Verwendungen von Stoffen als solche oder in

Zubereitungen an Industriestandorten

Endverwendungssektoren

SU 10: Formulierung [Mischen] von Zubereitungen und/oder Umverpackung

(außer Legierungen)

Verfahrenskategorien

PROC1: Verwendung in geschlossenem Verfahren, keine

Expositionswahrscheinlichkeit

PROC2: Verwendung in geschlossenem, kontinuierlichem Verfahren mit

gelegentlicher kontrollierter Exposition

PROC3: Verwendung in geschlossenem Chargenverfahren (Synthese oder

Formulierung)

PROC4: Verwendung in Chargen- und anderen Verfahren (Synthese), bei denen

die Möglichkeit einer Exposition besteht

PROC5: Mischen oder Vermengen in Chargenverfahren zur Formulierung von

Zubereitungen und Erzeugnissen (mehrfacher und/oder erheblicher Kontakt)

PROC8a: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in nicht speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC8b: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

PROC14: Produktion von Zubereitungen oder Erzeugnissen durch Tablettieren,

Pressen, Extrudieren, Pelettieren

PROC15: Verwendung als Laborreagenz

Umweltfreisetzungskategorien

ERC2: Formulierung von Zubereitungen

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC2

Stoff ist eine einzigartige Struktur, Nicht hydrophob.

, Geringes Potential der Bioakkumulation.

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Eingesetzte Menge

Verwendete Mengen in

der EU (Tonnen/ Jahr)

999,999 Tonne(n)/Jahr

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Andauernde Exposition

360 Tage / Jahr

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige Umweltfaktoren

Fliessgeschwindigkeit

des empfangenden

oberirdischen Gewässers

18.000 m3/d

Verdünnungsfaktor

(Fluss)

Verdünnungsfaktor

(Küstengebiete)

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische

Standortbedingungen und

Maßnahmen zur Reduktion und

Begrenzung von Ausleitungen,

Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Luft

Eine Freisetzung der Substanz in die Luft kann

ausgeschlossen werden

Wasser

Umweltgefährdung wird durch das Süßwasser

hervorgerufen., Abwasser nicht direkt in die Umwelt

einleiten., Abwasserbehandlung vor Ort benötigt,

Keine Einleitung des Stoffes ins Abwasser

Boden

Eine Freisetzung der Substanz in den Boden kann

ausgeschlossen werden

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Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich Abwasserkläranlagen

Art der

Abwasserkläranlage

Öffentliche Abwasserkläranlage

Abflussrate der

Abwasserkläranlage

2.000 m3/d

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

Abfallhandhabung

Externe Behandlung und Entsorgung von Abfall

unter Berücksichtigung der einschlägigen lokalen

und/oder nationalen Vorschriften.

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4, PROC5, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC14, PROC15

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig, mittlere Flüchtigkeit

Dampfdruck

25 hPa

Prozesstemperatur

90 °C

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Expositionsdauer pro Tag

Einsatzhäufigkeit

5 Tage / Woche

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige menschliche

Faktoren

Körpergewicht

70 kg

Atemvolumen unter

Verwendungsbedingunge

10 m3/Tag

leichte Aktivität

Andere Betriebsbedingungen mit

Auswirkungen auf die Exposition

der Arbeitnehmer

Innen-/Außenanwendung.

Vorausgesetzt die Tätigkeiten werden bei Umgebungstemperatur ausgeführt.

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Ein ausreichendes Maß an allgemeiner Belüftung sicherstellen (nicht weniger

als 3 bis 5 Luftwechsel pro Stunde).

System vor dem Öffnen der Geräte oder vor der Wartung entleeren.

Sicherstellen dass Proben unter Eindämmung oder unter Abzugbelüftung

entnommen werden.

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Es ist sicherzustellen, dass keine einatembaren Aerosole erzeugt werden.

Regelmäßige Inspektion und Wartung von Ausrüstung und Geräten.

Es ist sicherzustellen, dass der Arbeitsvorgang nicht über Kopf durchgeführt

wird.

Die Einhüllung der Emissionsquelle ist sicherzustellen.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Im Falle von Geruch, Gasalarm oder unzureichender Belüftung ist geeigneter

Atemschutz zu tragen.

Beim Auftreten gefährlichen Rauchs umgebungsluftunabhängiges

Atemschutzgerät tragen.

Risikomanagementmaßnahmen basieren auf qualitativer Risikobeschreibung.

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

Arbeitnehmer

PROC1, PROC2, PROC3, PROC4, PROC5, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC14, PROC15: EU RAR

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Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5,

PROC8a,

PROC8b,

PROC9,

PROC15

Arbeiter - inhalativ,

Langzeit - lokal und

systemisch

0,705mg/m³

0,4548

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5

Allgemeine Exposition

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal und

systemisch

0,540mg/m³

0,1742

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5

Labortätigkeiten

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal und

systemisch

0,252mg/m³

0,081

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5

Ausrüstungswartung

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal und

systemisch

0,480mg/m³

0,155

PROC8a,

PROC8b,

PROC9

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal und

systemisch

0,498mg/m³

0,161

PROC14

Arbeiter - inhalativ,

Langzeit

0,23mg/m³

0,15

Qualitative Abschätzung dermal. Kontakt ist nur zufällig/unbeabsichtigt. Die Expositionsabschätzung repräsentiert

das 90. Perzentil der Expositionsverteilung.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Die Leitlinien basieren auf angenommenen Betriebsbedingungen, die nicht auf alle Standorte anwendbar sein

müssen; daher kann Skalierung nötig sein, um angemessene Risikomanagementmaßnahmen festzulegen.

Expositionswerte basieren auf dem EU Bericht zur Risikobewertung von Chlor (2007)

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Von der Umsetzung eines geeigneten Standards für die Arbeitshygiene wird ausgegangen.

Die Installation einer Gaswarnanlage ist sicherzustellen

Handschuhe wechseln falls die Anwendungsdauer die Durchlasszeit übersteigt.

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 3: Verwendung in Reinigungsmitteln

Hauptanwendergruppen

SU 3: Industrielle Verwendungen: Verwendungen von Stoffen als solche oder in

Zubereitungen an Industriestandorten

Endverwendungssektoren

SU4: Herstellung von Lebens- und Futtermitteln

Chemikalienkategorie

PC35: Wasch- und Reinigungsmittel (einschließlich Produkte auf

Lösungsmittelbasis)

Verfahrenskategorien

PROC5: Mischen oder Vermengen in Chargenverfahren zur Formulierung von

Zubereitungen und Erzeugnissen (mehrfacher und/oder erheblicher Kontakt)

PROC7: Industrielles Sprühen

PROC8a: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in nicht speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

PROC10: Auftragen durch Rollen oder Streichen

PROC13: Behandlung von Erzeugnissen durch Tauchen und Gießen

Umweltfreisetzungskategorien

ERC6b: Industrielle Verwendung von reaktiven Verarbeitungshilfsstoffen

Aktivität

Anmerkung: Dieses Expositionsszenario ist ausschließlich für eine entsprechend

der Qualität des gelieferten Stoffes geeigneten Verwendung relevant

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC6b

Stoff ist eine einzigartige Struktur, Nicht hydrophob.

, Geringes Potential der Bioakkumulation.

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Eingesetzte Menge

Verwendete Mengen in

der EU (Tonnen/ Jahr)

999,999 Tonne(n)/Jahr

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Andauernde Exposition

360 Tage / Jahr

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige Umweltfaktoren

Fliessgeschwindigkeit

des empfangenden

oberirdischen Gewässers

18.000 m3/d

Verdünnungsfaktor

(Fluss)

Verdünnungsfaktor

(Küstengebiete)

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische

Standortbedingungen und

Maßnahmen zur Reduktion und

Begrenzung von Ausleitungen,

Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Luft

Eine Freisetzung der Substanz in die Luft kann

ausgeschlossen werden

Wasser

Umweltgefährdung wird durch das Süßwasser

hervorgerufen., Abwasser nicht direkt in die Umwelt

einleiten., Abwasserbehandlung vor Ort benötigt,

Keine Einleitung des Stoffes ins Abwasser

Boden

Eine Freisetzung der Substanz in den Boden kann

ausgeschlossen werden

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich Abwasserkläranlagen

Art der

Abwasserkläranlage

Öffentliche Abwasserkläranlage

Abflussrate der

Abwasserkläranlage

2.000 m3/d

Bedingungen und Maßnahmen

Abfallhandhabung

Externe Behandlung und Entsorgung von Abfall

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

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Version 8.2

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bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

unter Berücksichtigung der einschlägigen lokalen

und/oder nationalen Vorschriften.

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC5, PROC7,

PROC8a, PROC9, PROC10, PROC13

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 25 %.

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig, mittlere Flüchtigkeit

Dampfdruck

25 hPa

Prozesstemperatur

90 °C

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Expositionsdauer pro Tag

Einsatzhäufigkeit

5 Tage / Woche

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige menschliche

Faktoren

Körpergewicht

70 kg

Atemvolumen unter

Verwendungsbedingunge

10 m3/Tag

leichte Aktivität

Andere Betriebsbedingungen mit

Auswirkungen auf die Exposition

der Arbeitnehmer

Innenanwendung.

Vorausgesetzt die Tätigkeiten werden bei Umgebungstemperatur ausgeführt.,

Die Anwendung im Außenbereich ist durch die strikteste Art der Anwendung im

Innenbereich abgedeckt.

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Ein ausreichendes Maß an allgemeiner Belüftung sicherstellen (nicht weniger

als 3 bis 5 Luftwechsel pro Stunde).

System vor dem Öffnen der Geräte oder vor der Wartung entleeren.

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Es ist sicherzustellen, dass keine einatembaren Aerosole erzeugt werden.

Regelmäßige Inspektion und Wartung von Ausrüstung und Geräten.

Es ist sicherzustellen, dass der Arbeitsvorgang nicht über Kopf durchgeführt

wird.

Die Einhüllung der Emissionsquelle ist sicherzustellen.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Im Falle von Geruch, Gasalarm oder unzureichender Belüftung ist geeigneter

Atemschutz zu tragen.

Beim Auftreten gefährlichen Rauchs umgebungsluftunabhängiges

Atemschutzgerät tragen.

Risikomanagementmaßnahmen basieren auf qualitativer Risikobeschreibung.

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

Arbeitnehmer

PROC5, PROC7, PROC8a, PROC9, PROC10, PROC13: verbessertes REACH Werkzeug (ART Modell)

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC5,

PROC8a

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,25mg/m³

0,81

PROC7

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,20mg/m³

0,77

PROC9

Arbeitnehmer - inhalativ,

0,91mg/m³

0,59

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

700000000087 /

Version 8.2

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langzeitig - lokal

PROC10

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

1,00mg/m³

0,65

PROC13

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - lokal

0,70mg/m³

0,45

Die kurzfristige Belastung ist durch die Bewertung der langfristigen Belastung abgedeckt. Qualitative Abschätzung

dermal. Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Die Leitlinien basieren auf angenommenen Betriebsbedingungen, die nicht auf alle Standorte anwendbar sein

müssen; daher kann Skalierung nötig sein, um angemessene Risikomanagementmaßnahmen festzulegen.

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Von der Umsetzung eines geeigneten Standards für die Arbeitshygiene wird ausgegangen.

Die Installation einer Gaswarnanlage ist sicherzustellen

Handschuhe wechseln falls die Anwendungsdauer die Durchlasszeit übersteigt.

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

700000000087 /

Version 8.2

32/34

1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 4: Verwendung in Reinigungsmitteln

Hauptanwendergruppen

SU 22: Gewerbliche Verwendungen: Öffentlicher Bereich (Verwaltung, Bildung,

Unterhaltung, Dienstleistungen, Handwerk)

Chemikalienkategorie

PC35: Wasch- und Reinigungsmittel (einschließlich Produkte auf

Lösungsmittelbasis)

Verfahrenskategorien

PROC5: Mischen oder Vermengen in Chargenverfahren zur Formulierung von

Zubereitungen und Erzeugnissen (mehrfacher und/oder erheblicher Kontakt)

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

PROC10: Auftragen durch Rollen oder Streichen

PROC11: Nicht-industrielles Sprühen

PROC13: Behandlung von Erzeugnissen durch Tauchen und Gießen

PROC15: Verwendung als Laborreagenz

Umweltfreisetzungskategorien

ERC8a: Breite dispersive Innenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC8b: Breite dispersive Innenverwendung von reaktiven Stoffen in offenen

Systemen

ERC8d: Breite dispersive Außenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC8e: Breite dispersive Außenverwendung von reaktiven Stoffen in offenen

Systemen

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC8a, ERC8b, ERC8d,

ERC8e

Stoff ist eine einzigartige Struktur, Nicht hydrophob.

, Geringes Potential der Bioakkumulation.

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Stoffanteil im Produkt: 0% - 10%

Eingesetzte Menge

Verwendete Mengen in

der EU (Tonnen/ Jahr)

999999 Tonne(n)/Jahr

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Andauernde Exposition

360 Tage / Jahr

Risikomanagementmaßnahmen

unabhängige Umweltfaktoren

Fliessgeschwindigkeit

des empfangenden

oberirdischen Gewässers

18.000 m3/d

Verdünnungsfaktor

(Fluss)

Verdünnungsfaktor

(Küstengebiete)

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische

Standortbedingungen und

Maßnahmen zur Reduktion und

Begrenzung von Ausleitungen,

Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Luft

Eine Freisetzung der Substanz in die Luft kann

ausgeschlossen werden

Wasser

Umweltgefährdung wird durch das Süßwasser

hervorgerufen., Abwasser nicht direkt in die Umwelt

einleiten., Nicht in die Kanalisation gelangen

lassen., Abwasserbehandlung vor Ort benötigt

Boden

Eine Freisetzung der Substanz in den Boden kann

ausgeschlossen werden

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich Abwasserkläranlagen

Art der

Abwasserkläranlage

Öffentliche Abwasserkläranlage

Abflussrate der

2.000 m3/d

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Abwasserkläranlage

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

Abfallhandhabung

Externe Behandlung und Entsorgung von Abfall

unter Berücksichtigung der einschlägigen lokalen

und/oder nationalen Vorschriften.

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC5, PROC9,

PROC10, PROC13, PROC15

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Stoffanteil im Produkt: 0% - 10%

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig, mittlere Flüchtigkeit

Dampfdruck

25 hPa

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Expositionsdauer pro Tag

Einsatzhäufigkeit

5 Tage / Woche

Andere Betriebsbedingungen mit

Auswirkungen auf die Exposition

der Arbeitnehmer

Innen-/Außenanwendung.

Vorausgesetzt die Tätigkeiten werden bei Umgebungstemperatur ausgeführt.

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Eine gute allgemeine Grundbelüftung sicherstellen. Eine natürliche Belüftung

kommt von Türen, Fenstern, usw. Bei einer kontrollierten Belüftung wird die Luft

durch einen angetriebenen Ventilator zu- oder weggeführt .

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Es ist sicherzustellen, dass keine einatembaren Aerosole erzeugt werden.

Regelmäßige Inspektion und Wartung von Ausrüstung und Geräten.

Es ist sicherzustellen, dass der Arbeitsvorgang nicht über Kopf durchgeführt

wird.

Ein Direktkontakt mit der Chemikalie/dem Produkt/der Zubereitung ist durch

organisatorische Maßnahmen zu vermeiden.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Im Falle von Geruch, Gasalarm oder unzureichender Belüftung ist geeigneter

Atemschutz zu tragen.

Personenschutzmaßnahmen nur im Fall einer möglichen Exposition anwenden.

Risikomanagementmaßnahmen basieren auf qualitativer Risikobeschreibung.

2.3 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC11

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Stoffanteil im Produkt: 0% - 0,05%

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig, mittlere Flüchtigkeit

Dampfdruck

25 hPa

Prozesstemperatur

90 °C

Eingesetzte Menge

0,005 kg

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Expositionsdauer

120 min

Einsatzhäufigkeit

4 Mal pro Tag

Andere Betriebsbedingungen mit

Auswirkungen auf die Exposition

der Arbeitnehmer

Innen-/Außenanwendung.

Vorausgesetzt die Tätigkeiten werden bei Umgebungstemperatur ausgeführt.

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Eine gute allgemeine Grundbelüftung sicherstellen. Eine natürliche Belüftung

kommt von Türen, Fenstern, usw. Bei einer kontrollierten Belüftung wird die Luft

durch einen angetriebenen Ventilator zu- oder weggeführt .

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Regelmäßige Inspektion und Wartung von Ausrüstung und Geräten.

Es ist sicherzustellen, dass der Arbeitsvorgang nicht über Kopf durchgeführt

wird.

Ein Direktkontakt mit der Chemikalie/dem Produkt/der Zubereitung ist durch

HYPOCHLORITLAUGE TR 150G/L

700000000087 /

Version 8.2

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organisatorische Maßnahmen zu vermeiden.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Im Falle von Geruch, Gasalarm oder unzureichender Belüftung ist geeigneter

Atemschutz zu tragen.

Risikomanagementmaßnahmen basieren auf qualitativer Risikobeschreibung.

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Qualitativer Ansatz für den Rückschluss auf sichere Verwendung verfolgt.

Arbeitnehmer

PROC11: EASE v2.0

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC11

Arbeitnehmer - inhalativ,

langzeitig - systemisch

0,0017mg/m³

0,0011

Qualitative Abschätzung dermal. Kontakt ist nur zufällig/unbeabsichtigt. Die Exposition wird als vernachlässigbar

angesehen.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Die Leitlinien basieren auf angenommenen Betriebsbedingungen, die nicht auf alle Standorte anwendbar sein

müssen; daher kann Skalierung nötig sein, um angemessene Risikomanagementmaßnahmen festzulegen.

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Von der Umsetzung eines geeigneten Standards für die Arbeitshygiene wird ausgegangen.

Die Installation einer Gaswarnanlage ist sicherzustellen

Handschuhe wechseln falls die Anwendungsdauer die Durchlasszeit übersteigt.

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