Tramat® 500

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

07-01-2022

Produktinformation Produktinformation (INF)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
500 g/l Ethofumesat
Therapiegruppe:
Herbizid
Produktbesonderheiten:
Flüssiges Herbizid zur Bekämpfung von Kletten-Labkraut und Vogel-Sternmiere in Zucker- und Futterrübe; Artikelnummer: 05445271 Verpackungsgröße: Karton 4 x 5 l Kanister Paletteneinheit: 40
Zulassungsnummer:
00

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Über 50 Jahre

Unsere Erfahrung – Ihr Erfolg

Rüben-

kompetenz

ei Bayer

Schutz von Anfang an

Im Pack mit Öl: durchdringt

auch dickere Wachsschichten

Gute Basiswirkung bei

Problemunkräutern

Ein neuer Standard für die Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben

Rübenanbauer wissen um die Sensibilität junger Zucker-

rüben. Gerade in frühen Entwicklungsstadien, gilt es die jun-

gen Rüben vor Unkrautkonkurrenz zu schützen. In 2021 wird

nun die wichtige Herbizidbehandlung durch den Wegfall des

blattaktiven Wirkstoffs Desmedipham auf neue Füße gestellt.

Zusammensetzung & Wirkungsweise

Einsatz von Rübenherbiziden: Pflanzenschutz und Unkrautgröße

Betanal

Tandem

besteht aus den beiden Wirkstoffen

Ethofumesat und Phenmedipham und ist als Suspensions-

konzentrat (SC) formuliert.

Betanal

Tandem

ist ein blatt- und bodenaktives Herbizid

gegen zweikeimblättrige

Samenunkräuter.

Der Wirkstoff

Phenmedipham wirkt über die Blätter der bereits aufgelau-

fenen Unkräuter. Der Wirkstoff Ethofumesat ist sowohl über

den Boden als auch über das Blatt wirksam.

Blatt- und Bodenwirkung %-Anteil

Phenmedipham

100 %

30 %

70 %

Metamitron

25 %

75 %

Ethofumesat

Blattwirkung in %

Bodenwirkung in %

Durch unser Betanal

Tandem

Pack: bestehend aus

Betanal

Tandem

und Mero

, ist auch für die Anbau-

saison 2021 eine zuverlässige Unkrautbekämpfung für den

Rübenanbau verfügbar!

Der Zusatz von Mero

führt dazu, dass beide Wirkstoffe

die Wachsschicht der Unkräuter rasch durchdringen

und sich im Inneren der Schadpflanze verteilen kön-

nen. Die Ergänzung beider Wirkstoffe lässt zudem auch

bei ungünstigen Witterungsbedingungen

eine sichere

Wirkung zu. Betanal

Tandem

in Kombination mit Mero

bietet somit bestmögliche Sicherheit in der neuen

Behandlungsstrategie.

Vorauflauf

Blattwirkung

Unkrautgröße

Bodenfeuchtigkeit

Nachauflauf

Bodenwirkung

Wichtig: Durch den Wegfall des wichtigen blattaktiven Wirk-

stoffs Desmedipham wird das Timing zunehmend wich-

tiger und die Vorauflaufbehandlung

kann an Bedeutung

gewinnen – vor allem in Rapsfruchtfolgen. Durch Nymeo

mit dem Wirkstoff Metamitron, wird die erste Unkraut-

welle bereits vor dem Auflaufen der Rübe erfolgreich be-

kämpft und die Rübe kann sich ungestört entwickeln.

Nymeo

verhindert Spätverunkrautung effizient und ist somit

ein starker Bodenpartner für Betanal

Tandem

Zusätzlich steht mit Tramat

500 (Wirkstoff Ethofumesat)

ein weiteres Rübenherbizid zur Verfügung. Tramat

bekämpft die

Problemunkräuter Kletten-Labkraut und

Vogel-Sternmiere frühzeitig und effizient.

Wirkungsvergleich – Der Öl-Effekt

Betanal

Tandem

mit Mero

Betanal

Tandem

ohne Mero

Betanal

Tandem

+ Mero

Wirkungsspektrum

Großer Effekt von Öl, gerade in trockenen Jahren und bei Unkräutern wie Gänsefuß, Raps und Knöterichen

Sehr gut Gut

Ausreichend Nicht ausreichend

Amaranth, Zurückgebogener

Bingelkraut, Einjähriges

Brennessel, Kleine

Ehrenpreis, Persischer

Gänsefuß, Bastard-

Gänsefuß, Vielsamiger-

Gänsefuß, Weißer-

Gauchheil, Acker-

Hederich

Hellerkraut, Acker-

Hirtentäschelkraut, Gemeines

Hundspetersilie, Gemeine

Kamille, Echte

Knöterich, Floh-

Knöterich, Vogel-

Knöterich, Winden-

Labkraut, Kletten-

Nachtschatten, Schwarzer-

Raps

Sternmiere, Vogel-

Stiefmütterchen, Acker-

Taubnessel, Purpurrote

Wirkungsweise – Der Öl-Effekt

Leistung in kombinierten Spritzfolgen

100%

100%

Betanal

Tandem

: 1 l / ha zu NAK 1, 1,5 l / ha zu NAK 2 + 3

Betanal

Tandem

+ 1 l / ha Mero

zu NAK 1 - 3

7 Versuchsergebnisse aus Deutschland, 2017-2020,

Bonitur zu Reihenschluss

10 Versuchsergebnisse aus Deutschland, 2018-2020,

Bonitur zu Reihenschluss

Wirkung (%)

Weißer

Gänsefuß

(n=6)

Weißer

Gänsefuß

(n=10)

Bastard-

Gänsefuß

(n=3)

Winden-

knöterich

(n=4)

Vogel-

knöterich

(n=1)

Kletten-

labkraut

(n=2)

Winden-

knöterich

(n=3)

Vogel-

knöterich

(n=3)

Ausallraps

(n=2)

Kletten-

labkraut

(n=2)

Ein-

jähriges

Bingelkraut

(n=1)

Nacht-

schatten,

schwarzer

(n=1)

Betanal

Tandem

+ Mero

+ 2 l/ha Bodenpartner zu NAK 1-3

BCSD 00154461

*keine Anwendung auf drainierten Flächen

Rüben-Herbizide – Einsatz-Schwerpunkt

Weißer Gänsefuß

Ampfer-Knöterich

Windenknöterich

Vogelsternmiere

Vogelknöterich

Ackersenf

Einjähriges RispengrasKamille-Arten

Amaranth-Arten

Klettenlabkraut

Hundspetersilie

Kornblume

Schwarzer Nachtschatten

Weißer Gänsefuß

Windenknöterich

Vogelknöterich

Ampfer-Knöterich

Vogelsternmiere

Klettenlabkraut

Ackersenf

Einjähriges Rispengras

Weißer Gänsefuß

Kamille-Arten

Amaranth-Arten

Hundspetersilie

Kornblume

Schwarzer Nachtschatten

Klettenlabkraut

Vogelsternmiere

Nymeo

Tramat

Rüben-Pflanzenschutzempfehlung – Herbizide

Allgemeine Verunkrautung

Knötericharten,

Melde / Gänsefuß,

Amaranth, Klettenlabkraut

und Kamille

Ein- und mehrjährige Ungräser

inkl. Ausfallgetreide

Betanal* Tandem

: 1,0 l / ha (+ Mero 1,0 l / ha),

+ NAK

: 1,5 l / ha (+ Mero 1,0 l / ha)

GramFix

0,75 l / ha – 1,25 l / ha (bei Quecke 2,0 l / ha)

Nymeo

1,5– 2,0 l / ha, 1 Anwendung im VA, 2 Anwendungen im NA

Kostenloses AgrarTelefon:

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett

und Produktinformationen lesen. Warnhinweise und -symbole beachten.

www.agrar.bayer.de

0 800-220 220 9

Betanal

Tandem

Pack (Betanal

Tandem

+ Mero

Betanal

Tandem

Mero

190 g/l Ethofumesat

200 g/l Phenmedipham

81 % Rapsölmethylester

Herbizid-Zusatzstoff-Kombination zur Bekämpfung von Unkräutern in Zucker- und Futterrüben

Bitte beachten Sie die Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte Betanal Tandem (Zul.-Nr. 00A542-00) und Mero (Listen-Nr. 004716-00)!

Gebinde

5 l + 5 l

Wirkungsspektrum

- Gut bis sehr gut bekämpfbar (mit dem Zusatz von Öl, im Keimblattstadium):

Acker-Hellerkraut, Acker-Gauchheil, Acker-Rettich, Acker-Senf, Acker-Vergissmeinnicht, Ampfer-Knöterich, Einjähriges Rispengras,

Franzosenkraut, Gemeiner Hohlzahn, Gewöhnliches Greiskraut, Hederich, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn, Kleearten, Kletten-Labkraut*,

Kreuzkraut, Spreizende Melde, Ochsenzunge, Taubnessel-Arten, Vogelknöterich, Vogel-Sternmiere, Weißer Gänsefuß, Winden-Knöterich

- Weniger gut bekämpfbar:

Acker-Stiefmütterchen, Amarant, Ausfallraps, Bingelkraut, Ehrenpreisarten, Flohknöterich, Gemeiner Erdrauch, Kleine Brennnessel, Kornblume,

Mohn, Nachtschatten, Saat-Wucherblume

- Nicht ausreichend bekämpfbar:

Acker-Winde, Ampfer, Distel-Arten, Gemeiner Rainkohl, Hundspetersilie, Kamille, Sonnenblumen, Wasserpfeffer, Wicke sowie ausdauernde

Unkräuter

*falls bei allen Anwendungen das Keimblattstadium nicht überschritten wird.

Anwendungsempfehlung (Betanal Tandem + Mero)

Gegen einjährige, zweikeimblättrige Unkräuter in Zucker- und Futterrübe zum BBCH-Stadium 10 - 18 der Kultur und BBCH 10 - 12 der

Unkräuter nach dem Auflaufen im Frühjahr spritzen.

Aufwandmenge:

1,0 l/ha Betanal Tandem + 1 l/ha Mero

zu 1. NAK und 1,5 l/ha Betanal Tandem + 1 l/ha Mero zu NAK 2 und NAK 3 in 200 - 300 l Wasser/ha in

Spritzfolge (maximal 3 Behandlungen im Abstand von 5 - 14 Tagen).

Die maximale Gesamtaufwandmenge von Betanal Tandem pro Vegetationsperiode beträgt 4,0 l/ha, die maximale Dosis je Einzelanwendung 1,5

l/ha.

Bei der Anwendung gegen Unkräuter, die weniger oder nicht ausreichend bekämpfbar sind, wird der Zusatz eines herbiziden Mischpartners

empfohlen.

Anwendungstechnik

Herstellung der Spritzbrühe

Behälter vor Gebrauch gut schütteln. Betanal Tandem ist in etwa 1/3 der notwendigen Wassermenge anzurühren, bei eingeschaltetem Rührwerk

die Restmenge Wasser auffüllen und Mero hinzugeben. Mero immer mit reichlich Wasser einspülen oder über den Dom einfüllen. In

Tankmischungen mit anderen Herbiziden zuerst den Mischpartner lösen, dann Betanal Tandem. Kein stark eisenhaltiges oder verschmutztes

Wasser verwenden.

Mischbarkeit

Betanal Tandem ist mischbar mit Mero

, Metamitronhaltigen, Triflusulfuronhaltigen und Clopyralidhaltigen Produkten. Mischungen mit dem

Gräserherbizid GramFix

sind möglich, können jedoch unter ungünstigen Bedingungen die Kulturpflanzenverträglichkeit beeinträchtigen. Von

anderen als von uns empfohlenen Mischungen raten wir ab, da sowohl die Wirkung auf die Unkräuter als auch die Verträglichkeit bei den Rüben

unsicher ist. Bei Mischungen ist generell die Gebrauchsanleitung des Mischpartners zu beachten. Von Mischungen mit triallathaltigen Produkten

wird abgeraten.

Hinweis: Bitte folgende Reihenfolge der Anmischung beachten: Zuerst feste Formulierungen (WG) - dann SC-Formulierungen - dann EC-

Formulierungen.

Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.

®, TM

ist eine registrierte Marke von Bayer

Hersteller: Bayer CropScience AG, D-40789 Monheim

Allgemeine Hinweise zur Nutzung der Daten

Unbedingt die auf der Packung aufgedruckte bzw. beigegebene Gebrauchsanleitung lesen und beachten. Die Angaben entsprechen dem

heutigen Stand unserer Kenntnisse und sollen über die Präparate und deren Anwendungsmöglichkeiten informieren.

Bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung sind die Präparate für die empfohlenen Zwecke geeignet.

Wir gewährleisten, dass die Zusammensetzung der Produkte in den verschlossenen Originalpackungen den auf den Etiketten gemachten

Angaben entspricht. Da Lagerhaltung und Anwendung eines Pflanzenschutzmittels jedoch außerhalb unseres Einflusses liegen, haften wir

nicht für direkte oder indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger Lagerung oder unsachgemäßer oder vorschriftswidriger

Anwendung der Produkte.

Eine Vielzahl von Faktoren sowohl örtlicher wie auch regionaler Natur, wie z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Pflanzensorten,

Anwendungstermin, Applikationstechnik, Resistenzen, Mischungen mit anderen Produkten etc., können Einfluss auf die Wirkung des

Produktes nehmen. Dies kann unter ungünstigen Bedingungen zur Folge haben, dass eine Veränderung in der Wirksamkeit des Produktes

oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden kann.Für derartige Folgen können der Vertreiber oder Hersteller nicht

haften.

Die Daten dürfen nicht verändert und an Dritte nur dann vollständig oder auszugsweise weitergegeben werden, wenn sie folgende Hinweise

enthalten:

- Bayer CropScience ist Eigentümerin der Daten

- Stand der Daten

- Vorbehalt gemäß Bedingung 1

Bei einer auszugsweisen Weitergabe übernimmt der Weitergebende die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Auszugs.

Internetausgabe, Stand: 16.04.2021

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Betanal

Tandem

Ethofumesat 190 g/l & Phenmedipham 200 g/l, Zul. Nr. 00A542-00

Zulassungsende: 31.07.2022

Zugelassene Indikationen

Kultur

Anwendungs-

bereich

Schadorganismus

Erläuterung

Stadium

Kultur

Anwendungs-

zeitpunkt

Max. Zahl der

Behandlungen in

dieser Anwendung

Max. Zahl der

Behandlungen für die

Kultur bzw. je Jahr

Aufwandmenge

Sonstige

Kennzeichnungs-

auflagen

Wartezeit

in Tagen

Anwendungsbezogene

Anwendungsbestimmungen

Futterrübe,

Zuckerrübe

Freiland

Einjährige

zweikeimblättrige

Unkräuter

10 - 18

nach dem

Auflaufen

1 l/ha in 200 -

300 l Wasser/ha

1,5 l/ha in 200 -

300 l Wasser/ha

1,5 l/ha in 200 -

300 l Wasser/ha

WH9161, WH960,

WP734

NG405, NW706, NW609-1

F: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B.Ernte) verbleibt bzw.die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht

erforderlich.

Für das Produkt Betanal® Tandem® gelten folgende Anwendungsbestimmungen:

(NG405) Keine Anwendung auf drainierten Flächen.

(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof-

und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

(NW609-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender

Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Dieser Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn die Anwendung mit einem Gerät erfolgt, das in das Verzeichnis

"Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich

vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro

geahndet werden.

Futterrübe, Zuckerrübe (Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter): 5 m

(NW706) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss

ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von

20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein

Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.

(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

(SF275-VEAC) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen bis unmittelbar vor der Ernte

lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.

Für das Produkt Betanal® Tandem® gelten folgende Kennzeichnungsauflagen:

SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe

verhindern.)

(NN2002) Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen.

(NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

(NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.

(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des

Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu

beachten.

(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.

(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

(WH9161) In die Gebrauchsanleitung ist eine Zusammenstellung der Unkräuter aufzunehmen, die durch die Anwendung des Mittels gut, weniger gut und nicht ausreichend bekämpft werden, sowie eine Arten- und/

oder Sortenliste der Kulturpflanzen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.

(WH952) Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.

(WH960) Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist auf das hohe Nachbaurisiko hinzuweisen. Insbesondere sind gefährdete Folgekulturen zu benennen und Möglichkeiten für das Risikomanagement zu

beschreiben.

(WMC1) Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): C1

(WMK3) Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): K3

(WP734) Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Für das Produkt Betanal® Tandem® gelten folgende Hinweise:

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft

(B4).

(NN1001) Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Kennzeichnung

Piktogramme:

GHS07 (Ausrufezeichen)

GHS09 (Umwelt)

Signalwort: Achtung

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

EUH208: Enthält Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3- on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Stand: 08.10.2021

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KOMBINATIONSVERPACKUNG

BETANAL TANDEM PACK

Version 1 / D

Überarbeitet am: 30.10.2020

102000056846

Druckdatum: 11.11.2020

Bezeichnung des Produkts und des Unternehmens

Handelsname

BETANAL TANDEM PACK

Produktnummer (UVP)

87272435

Verwendung

Herbizid

Lieferant

Bayer AG

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefax

+49(0)2173-38-7394

Auskunftsgebender

Bereich

Substance Classification & Registration

+49(0)2173-38-3409 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: BCS-SDS@bayer.com

Notrufnummer

+49(0)2133-51-99300 (Sicherheitszentrale)

Kombinationsverpackung

Diese Kombinationsverpackung besteht aus folgenden Produkten:

UVP

Spezifikation

SDB

ETO+PMP SC 190+200 G U-EU

5940486

102000000774

Link

RAPESEED OIL METHYL ESTER EC 733 G U-

5951437

102000004073

Link

Im Anhang übersenden wir die Sicherheitsdatenblätter der einzelnen Produkte. Bitte lesen Sie diese

sorgfältig durch.

Sollten Sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt eines der Produkte als einzelnes Produkt erworben haben,

so wurde das zugehörige Sicherheitsdatenblatt bereits an Sie versandt und wird dann nicht noch einmal

verschickt. Die Aktualisierungen der Sicherheitsdatenblätter der Einzelprodukte erhalten Sie automatisch

mit einem Nachversand.

Diese Information wurde in gutem Glauben, aber ohne vertragliche oder gesetzliche Gewährleistung zur

Verfügung gestellt. Der Käufer übernimmt alle Verantwortung für Sicherheit und für den von den

Anweisungen auf dem Etikett abweichenden Gebrauch.

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

BETANAL TANDEM

1/13

Version 6 / D

Überarbeitet am: 07.01.2021

102000000774

Druckdatum: 08.01.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

BETANAL TANDEM

UFI

C2T0-Y09Y-200H-YK77

Produktnummer (UVP)

05940486

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Herbizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer AG

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefax

+49(0)2173-38-7394

Auskunftsgebender Bereich

Substance Classification & Registration

+49(0)2173-38-3409 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: BCS-SDS@bayer.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer

+49(0)2133-51-99300 (Sicherheitszentrale)

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Augenreizung: Kategorie 2

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Phenmedipham

Ethofumesat

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

BETANAL TANDEM

2/13

Version 6 / D

Überarbeitet am: 07.01.2021

102000000774

Druckdatum: 08.01.2021

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH208

Enthält Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Sicherheitshinweise

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Suspensionskonzentrat (SC)

200 g/l Phenmedipham, 190 g/l Ethofumesat

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Phenmedipham

13684-63-4

237-199-0

Aquatic Chronic 1, H410

Aquatic Acute 1, H400

17,9

Ethofumesat

26225-79-6

247-525-3

Aquatic Chronic 2, H411

17,0

Fettalkoholethersulfat,

Natriumsalz

68891-38-3

500-234-8

01-2119488639-16-XXXX

Eye Dam. 1, H318

Skin Irrit. 2, H315

Aquatic Chronic 3, H412

>= 3 – < 10

2,2'-Oxydiethanol

111-46-6

203-872-2

01-2119457857-21-xxxx

Acute Tox. 4, H302

STOT RE 2, H373

>= 1 – < 10

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-on

55965-84-9

Acute Tox. 3, H301

Acute Tox. 2, H310

Acute Tox. 2, H330

Skin Corr. 1C, H314

>= 0.00015 –

< 0.0015

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

BETANAL TANDEM

3/13

Version 6 / D

Überarbeitet am: 07.01.2021

102000000774

Druckdatum: 08.01.2021

(3:1)

Eye Dam. 1, H318

Skin Sens. 1A, H317

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

Weitere Information

Phenmedipham

13684-63-4

M-Faktor: 1 (acute)

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

M-Faktor: 100 (acute), 100 (chronic)

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Corr. 1C; H314: SCL >= 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Irrit. 2; H315: SCL 0,06 - < 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Eye Dam. 1; H318: SCL >= 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Eye Irrit. 2; H319: SCL 0,06 - < 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Sens. 1A; H317: SCL >= 0,0015 %

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

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Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

anhaltender Augenreizung oder Rötung ist ein Augenarzt aufzusuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Benommenheit, Kopfschmerzen, Lethargie, Dyspnoe, Ataxie, Tremor

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Risiken

Obwohl dieses Produkt ein Carbamat ist, ist es KEIN

Cholinesterasehemmer.

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Forcierte

alkalische Diurese und Haemoperfusion können erwogen werden. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühstrahl, Kohlendioxid (CO2), Schaum, Sand

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Cyanwasserstoff (Blausäure),

Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx), Schwefeloxide

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

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6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl). Produkt

aufnehmen und in einen korrekt etikettierten und dicht

verschlossenen Behälter füllen. Verschmutzte Gegenstände und

Fußboden unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich

reinigen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor Frost

schützen. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

12 Nicht brennbare Flüssigkeiten

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Phenmedipham

13684-63-4

1,5 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Ethofumesat

26225-79-6

10 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

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2,2'-Oxydiethanol

(Dampf und Aerosol.)

111-46-6

44 mg/m3/10 ppm

(MAK)

2013

DFG MAK

2,2'-Oxydiethanol

(Dampf und Aerosol.)

111-46-6

44 mg/m3/10 ppm

(AGW)

09 2013

TRGS 900

2,2'-Oxydiethanol

111-46-6

10 ppm

(TWA)

OES BCS*

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-on

(3:1)

(einatembarer Anteil.)

55965-84-9

0,2 mg/m3

(MAK)

2013

DFG MAK

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Persönliche Schutzausrüstung

Bei bestimmungsgemäßer Handhabung und Anwendung dieses Produktes bitte die Anweisungen auf

dem Etikett beachten. In allen anderen Fällen die aufgeführten persönlichen Schutzmaßnahmen

anwenden.

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

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Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Suspension

Farbe

hellbraun

Geruch

säuerlich

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

5,5 - 7,0 (100 %) (23 °C)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt/Siedebereich

ca. 100 °C

Flammpunkt

> 101 °C

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

510 °C

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

ca. 1,12 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Phenmedipham: log Pow: 3,59

Ethofumesat: log Pow: 2,7 (25 °C)

Viskosität, dynamisch

50 - 150 mPa.s (20 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 100 /s

250 - 350 mPa.s (20 °C)

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Geschwindigkeitsgefälle 20 /s

Viskosität, kinematisch

Keine Daten verfügbar

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

> 275 °C, Heizrate: 10 K/min

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 3,04 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Produkt wurde in Form eines lungengängigen Aerosols geprüft.

Höchste erreichbare Konzentration.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Reizt die Augen. (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Phenmedipham: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

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Ethofumesat: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Phenmedipham verursachte hämolytische Anämie, Methämoglobinämie im Tierversuch. Die

beobachteten Effekte scheinen für den Menschen nicht relevant zu sein.

Ethofumesat verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Auf Basis einer Vielzahl von in vitro und in vivo Mutagenitätsstudien ist Phenmedipham nicht mutagen

oder genotoxisch.

Ethofumesat war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Phenmedipham war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Ethofumesat war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Phenmedipham verursachte Reproduktionstoxizität in einer Zweigenerationenstudie an der Ratte nur bei

Dosen, die auch für die Elterntiere giftig waren. Die bei Phenmedipham beobachtete

Reproduktionstoxizität steht im Zusammenhang mit der parentalen Toxizität.

Ethofumesat verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Phenmedipham verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in den

Muttertieren erzeugten. Phenmedipham verursachte eine foetale Ossifikationsverzögerung. Die bei

Phenmedipham beobachteten Entwicklungseffekte stehen im Zusammenhang mit der maternalen

Toxizität.

Ethofumesat verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 19,8 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 104,5 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Chronische Toxizität für

aquatische Invertebraten

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 0,005 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Phenmedipham.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) 15,8 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

EC50 (Lemna gibba (Bucklige Wasserlinse)) 34,1 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 7 d

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12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Phenmedipham:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Ethofumesat:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Phenmedipham: Koc: 888

Ethofumesat: Koc: 147

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Phenmedipham: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 165

Keine Bioakkumulation.

Ethofumesat: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 144

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Phenmedipham: Schwach mobil in Böden

Ethofumesat: Mäßig mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Phenmedipham: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Ethofumesat: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Produkt

Produkt kann unter Beachtung der geltenden Vorschriften und

gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Entsorger bzw. der

zuständigen Behörde einer Deponie oder einer Verbrennungsanlage

zugeführt werden.

Verunreinigte

Verpackungen

Nicht restentleerte Verpackungen sind als Sonderabfall zu entsorgen.

Abfallschlüssel für das

ungebrauchte Produkt

02 01 08* Abfälle von Chemikalien für die Landwirtschaft, die

gefährliche Stoffe enthalten

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG, N.A.G.

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(PHENMEDIPHAM, ETHOFUMESAT LOESUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Tunnel Code

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

IMDG

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(PHENMEDIPHAM, ETHOFUMESATE SOLUTION)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Meeresschadstoff

IATA

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(PHENMEDIPHAM, ETHOFUMESATE SOLUTION )

14.3 Transportgefahrenklassen

9

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: III (Leicht gefährlich)

Registrierungsnummer

00A542-00

Wassergefährdungsklasse

WGK 2 deutlich wassergefährdend

Einstufung nach AwSV, Anlage 1 (5.2)

Störfallverordnung

Unterliegt der Störfallverordnung.

Anhang I, Liste gefährlicher Stoffe, Nr. E1

Sonstige Vorschriften

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TRGS 510 Lagerung von Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern

BG-Merkblatt M 004 "Reizende Stoffe / Ätzende Stoffe"

BG-Merkblatt M 050 "Umgang mit gesundheitsgefährlichen Stoffen"

BG-Merkblatt M 053 "Allgemeine Arbeitsschutzmaßnahmen für den Umgang mit Gefahrstoffen"

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H301

Giftig bei Verschlucken.

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H310

Lebensgefahr bei Hautkontakt.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H315

Verursacht Hautreizungen.

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H330

Lebensgefahr bei Einatmen.

H373

Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

H412

Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Weitere Angaben zu Wirkstoffen siehe auch: Wirkstoffe in Pflanzenschutz- und

Schädlingsbekämpfungsmitteln: physikalisch-chemische und toxikologische Daten IVA, Industrieverb.

Agrar e.V. - 3., neubearb. Aufl. - München; Wien; Zürich; BLV Verl.-Ges.mbH, 2000 ISBN 3-405-

15809-5.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

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Druckdatum: 08.01.2021

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Abschnitt 2: Mögliche Gefahren. Abschnitt 3:

Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen. Abschnitt 4: Erste-

Hilfe-Maßnahmen. Abschnitt 8: Begrenzung und Überwachung der

Exposition / Persönliche Schutzausrüstung. Abschnitt 9: Physikalische

und chemische Eigenschaften. Abschnitt 11: Toxikologische Angaben.

Abschnitt 12. Umweltbezogene Angaben. Abschnitt 14: Angaben zum

Transport. Abschnitt 15: Rechtsvorschriften.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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MERO

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Druckdatum: 06.01.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

MERO

UFI

E660-M0FM-P00N-FG11

Produktnummer (UVP)

05951437

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Adjuvant

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer AG

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefax

+49(0)2173-38-7394

Auskunftsgebender Bereich

Substance Classification & Registration

+49(0)2173-38-3409 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: BCS-SDS@bayer.com

Vertrieb

Bayer CropScience Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 4a

D-40764 Langenfeld

Deutschland

Telefon: 02173 / 20760

Notfallnummer Vergiftung Mensch/Tier (24 Std./7 Tage):

+49 (0)214/30-20220

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer

+49(0)2133-51-99300 (Sicherheitszentrale)

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Reizwirkung auf die Haut: Kategorie 2

H315

Verursacht Hautreizungen.

2.2 Kennzeichnungselemente

Labelling in accordance with the approval text from Mattilsynet.

Kennzeichnungspflichtig.

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Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Ethoxy (7) tridecanol

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H315

Verursacht Hautreizungen.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Sicherheitshinweise

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P501

Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Emulsionskonzentrat (EC)

Rapsölmethylester als Zusatzstoff, auf pflanzlicher Basis, für Herbizide

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Fettsäuren, C16-18- und

C18-ungesättigt,

Methylester

67762-38-3

267-015-4

01-2119471664-32-XXXX

Nicht eingestuft

81,44

Ethoxy (7) tridecanol

78330-21-9

Acute Tox. 4, H302

Eye Dam. 1, H318

>= 3 – < 10

Weitere Information

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

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ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Verunreinigte Kleidung

sofort ausziehen und sicher entfernen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren.

Einatmung

Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen. Betroffenen in stabile Seitenlage legen und

transportieren. Betroffenen warm und ruhig lagern.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder ein

Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen. Mund

ausspülen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Keine Symptome bekannt oder erwartet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Kohlenmonoxid (CO),

Kohlendioxid (CO2)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.

Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und

Chemieschutzanzug tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

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ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Produkt aufnehmen und in

einen korrekt etikettierten und dicht verschlossenen Behälter füllen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Wassergefährdungsklasse (Empfehlung des Industrieverbandes Agrar e.V.): Es wird empfohlen,

Pflanzenschutzmittel entsprechend den Sicherheitsanforderungen so zu lagern, wie sie für Stoffe der

WGK 3 zu erfüllen sind.

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut

gelüfteten Ort aufbewahren. Im Originalbehälter lagern. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor dem Gefrieren

schützen. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

10 Brennbare Flüssigkeiten, soweit nicht Lagerklasse 3

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7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Keine nationalen Grenzwerte bekannt.

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Persönliche Schutzausrüstung

Bei bestimmungsgemäßer Handhabung und Anwendung dieses Produktes bitte die Anweisungen auf

dem Etikett beachten. In allen anderen Fällen die aufgeführten persönlichen Schutzmaßnahmen

anwenden.

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

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ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Flüssigkeit

Farbe

hellgelb bis braun

Geruch

Keine Daten verfügbar

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

5,5 - 8,5 (1 %) (23 °C) (entmineralisiertes Wasser)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

ca. -8 °C

Siedepunkt/Siedebereich

ca. 300 °C

Flammpunkt

> 100 °C

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

255 °C

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

ca. 0,90 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

emulgierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Keine Daten verfügbar

Viskosität, dynamisch

ca. 14 mPa.s (20 °C)

ca. 16 mPa.s (20 °C)

Viskosität, kinematisch

ca. 11 mm²/s (40 °C) Scherkraft 20/sec

Oberflächenspannung

30,8 mN/m (25 °C)

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

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9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

Bei bestimmungsgemäßer und vorausgesehener Verwendung wird kein

atembares Aerosol gebildet.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 4.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Mutagenität

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Kanzerogenität

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Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Weitere Angaben

Weitere Angaben zur Toxikologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 55,3 mg/l

statischer Test; Expositionszeit: 96 h

NOEC (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 13,3 mg/l

statischer Test; Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

LC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 71 mg/l

Expositionszeit: 48 h

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 27,2 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) 21,2 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

NOEC (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) 14,0 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Leicht biologisch abbaubar

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Keine Daten verfügbar

12.4 Mobilität im Boden

Verteilung zwischen den

Umweltkompartimenten

Keine Daten verfügbar

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Nicht anwendbar

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

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Produkt

Produkt kann unter Beachtung der geltenden Vorschriften und

gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Entsorger bzw. der

zuständigen Behörde einer Deponie oder einer Verbrennungsanlage

zugeführt werden.

Verunreinigte

Verpackungen

Nicht restentleerte Verpackungen sind als Sonderabfall zu entsorgen.

Vollständig entleerte und gespülte Behälter dem kostenlosen

Verpackungsrücknahmesystem PAMIRA (PAckMIttel Rücknahme

Agrar) zuführen.

Abfallschlüssel für das

ungebrauchte Produkt

02 01 08* Abfälle von Chemikalien für die Landwirtschaft, die

gefährliche Stoffe enthalten

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

Gemäß ADN/ADR/RID/IMDG/IATA nicht als Gefahrgut eingestuft.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

14.1 – 14.5 entfällt

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: III (Leicht gefährlich)

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 schwach wassergefährdend

Einstufung nach AwSV, Anlage 1 (5.2)

Störfallverordnung

Unterliegt nicht der Störfallverordnung.

Sonstige Vorschriften

TRGS 510 Lagerung von Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern

BG-Merkblatt M 004 "Reizende Stoffe / Ätzende Stoffe"

BG-Merkblatt M 050 "Umgang mit gesundheitsgefährlichen Stoffen"

BG-Merkblatt M 053 "Allgemeine Arbeitsschutzmaßnahmen für den Umgang mit Gefahrstoffen"

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

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ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Folgende Abschnitte wurden überarbeitet: Abschnitt 2: Mögliche

Gefahren.

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gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

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Überarbeitet am: 05.01.2021

102000004073

Druckdatum: 06.01.2021

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

Lesen Sie das vollständige Dokument

Stand: 07.01.2022

Betanal

Tandem

Zulassungsauflagen und Anwendungsbestimmungen in bezug auf Abstände zu Oberflächengewässern (NW-Sätze), Hangneigung und Nichtzielorganismen

Abstand zu Oberflächengewässern in m

zu Saumkulturen angrenzende 20 m mit mind. x %

driftmindernder Technik

abtriftmindernde

Technik

bewachsener

Randstreifen

abtriftmindernde Technik

Einstufung

Bienengefährdung

Kultur

Schadorganismus /

Indikation

Aufwandmenge

Anwendungstermin

Standard

bei > 2%

Hangneigung

Standard

Auflage für drainierte Flächen

Wartezeit

solo

Auflagen

Futterrübe,

Zuckerrübe

Einjährige zweikeimblättrige

Unkräuter

1 l/ha in 200 - 300 l

Wasser/ha

1,5 l/ha in 200 - 300 l

Wasser/ha

1,5 l/ha in 200 - 300 l

Wasser/ha

nach dem Auflaufen

20 m

Keine Anwendung auf drainierten

Flächen.

NB6641

G: Genehmigung für Lückenindikation

*: Bundeslandspezifischen Mindestabstand zu Oberflächengewässern beachten.

NB6611: Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.

NB6621: Das Mittel wird als bienengefährlich, außer bei Anwendung nach dem Ende des täglichen Bienenfluges in dem zu behandelnden Bestand bis 23.00 Uhr, eingestuft(B2).Es darf außerhalb dieses Zeitraums nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für

Unkräuter.Bienenschutzverordnung vom 22.Juli 1992, BGBl.I S. 1410, beachten.

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet(B3).

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft(B4).

NB6613: Das Mittel darf an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, nicht in Mischung mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese - Hemmer angewendet werden, es sei denn, die Anwendung dieser Mischung an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen

beflogen werden, ist ausweislich der Gebrauchsanleitung des Fungizids erlaubt.Die Bienenschutzverordnung in der geltenden Fassung ist zu beachten

NB6645: Das Mittel darf in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide an blühenden Pflanzen und Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, angewendet werden, sofern dies ausweislich der Gebrauchsanleitung des Insektizids erlaubt ist.

F: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B.Ernte) verbleibt bzw.die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

N: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

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