Tramat® 500

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

30-09-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
500 g/l Ethofumesat
Produktbesonderheiten:
Flüssiges Spezialherbizid zur Bekämpfung von Einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Zuckerrübe, Futterrübe und Rote Rübe und Spinat; Artikelnummer: 05332574 Verpackungsgröße: 12 x 1 l Flasche Paletteneinheit: 720
Zulassungsnummer:
2945

Tramat

500 g/l Ethofumesat

Formulierung: SC (Suspensionskonzentrat)

Flüssiges Spezialherbizid zur Bekämpfung von Einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Zuckerrübe, Futterrübe und Rote Rübe

und Spinat

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Herbizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

05332574 Tramat

500 1 l

2945

Wirkungsweise und -spektrum

Tramat 500 (Wirkungsweise HRAC: N) wirkt über Blatt und Boden und ist in seiner Bodenwirkung von der Bodenfeuchtigkeit abhängig. Tramat

500 ist im Allgemeinen gut verträglich. Lediglich bei ungünstigen Wachstumsbedingungen kann es vorübergehend zu Wachstumsverzögerungen

bzw. Blattdeformationen (Salatköpfigkeit) kommen. Diese Erscheinungen wachsen sich aber wieder aus und haben keinen Einfluss auf die

Ertragsbildung.

Gut bekämpft werden: Gauchheil, Klettenlabkraut, Spörgel, Vogelmiere

Weniger gut bekämpft werden: Amarant, Bingelkraut, Ehrenpreis, Gänsefuß/Melde, Knöterich, Klatschmohn, Hirsearten

Nicht ausreichend bekämpft werden: Ausfallraps, Hellerkraut, Hirtentäschel, Kamille, Knöterich-Arten, Mohn, Nachtschatten, Stiefmütterchen,

Sonnenblume, Rote Taubnessel, Weidelgräser und Wurzelunkräuter wie z.B. Distel, Winde,...

Registrierte Indikationen

Registrierte Indikationen im Ackerbau, Freiland - Zuckerrübe, Futterrübe

1. Gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter mit 0,66 l/ha nach dem Auflaufen der Kultur, bis Stadium 19 (9 und mehr

Laubblätter entfaltet) der Kultur im Abstand von 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 – 400 l/ha

Max. Anzahl der Anwendungen: 3

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Praxisempfehlung im Rübenbau:

Im Nachauflauf in Tankmischung mit anderen Rübenherbiziden mit 0,3 l/ha Tramat 500 im Keimblatt- bis 2-Blattstadium der Unkräuter

einsetzen.

Tramat 500 reduziert die Wachsschicht und kann dadurch bei starker Wachsschicht auf den Unkräutern die Wirkung der beigemischten

Rübenherbizide verstärken.

Registrierte Indikationen im Gemüsebau, Freiland - Rote Rübe

2. Gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter mit 0,66 l/ha nach dem Auflaufen der Kultur, bis Stadium 19 (9 und mehr

Laubblätter entfaltet) der Kultur im Abstand von 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 – 400 l/ha

Max. Anzahl der Anwendungen: 3

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Gemüsebau, Freiland - Spinat

3. Gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter mit 0,8 l/ha von Stadium 00 (Trockener Samen), bis Stadium 09 (Auflaufen: Keimblätter

durchbrechen Bodenoberfläche) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 – 400 l/ha

Max. Anzahl der Anwendungen: 1

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51.

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen

Bedingungen zu prüfen.

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Eine Nachbaufrist von 5 Wochen ist bei einem Ernteausfall der behandelten Kultur vorzusehen.

Sonstige Auflagen und Hinweise für alle registrierten Indikationen:

Bei frühem Ernteausfall innerhalb von einem Monat ist kein Nachbau von Kulturen möglich, die als Lebensmittel verwendet werden,

ausgenommen Zuckerrüben.

Schäden an der Kultur möglich.

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Herbicide Resistance Action Committee (HRAC): Wirkmechanismus (HRAC GRUPPEN): N

Anwendungstechnik

Reinigung

Die Spritzgeräte sind sofort nach Beendigung der Spritzarbeit mit viel Wasser, besser noch mit einem speziellen Reinigungsmittel, gründlich zu

reinigen und mit klarem Wasser nachzuspülen. Reinigungsflüssigkeit nicht in Gewässer gelangen lassen.

Mischbarkeit

Tramat 500 ist mit den Herbiziden Conviso

One und Nymeo

SC sowie mit Decis

Forte und Blattdüngern mischbar.

Nachbau

Bei einem vorzeitigen Umbruch können nach bisherigen Erfahrungen Zucker- und Futterrüben, Ackerbohne, Buschbohne, Erbsen, Lein, Luzerne,

Mais, Sonnenblumen und Weidelgräser nachgebaut werden. Vor Einsaat dieser Kulturen (außer bei Zucker- und Futterrübe) ist 15 – 20 cm tief zu

pflügen und eine Wartezeit von 4 Wochen nach der Applikation einzuhalten.

Nach der Rübenernte können alle Kulturen angebaut werden. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen sind Schäden an der Folgekultur,

insbesondere Wintergetreide möglich.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Hautkontakt: Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt: Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit viel Wasser ausspülen und Arzt konsultieren.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen. Ruhig halten. KEIN Erbrechen herbeiführen. Arzt aufsuchen.

Hinweies für den Arzt

Lokalbehandlung: Erstbehandlung: symptomatisch. Eine Magenspülung sollte nicht erforderlich sein. Jedoch wird empfohlen, Medizinalkohle und

Natriumsulfat zu verabreichen, wenn eine größere Menge aufgenommen wurde. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazolin-3(2H)-one. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P271: Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster

(Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Lagerung

Im Originalbehälter lagern.

An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen,

kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Vor dem Gefrieren schützen.

Von Nahrungsmitteln,

Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

ist eine registrierte Marke von Bayer

Internetausgabe, Stand: 01.12.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

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Überarbeitet am: 14.12.2018

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ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

TRAMAT 500

Produktnummer (UVP)

05934729

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Herbizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 2

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

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Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Ethofumesat

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH208

Enthält 1,2-Benzisothiazolin-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P271

Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden

Änderungs-Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Suspensionskonzentrat (SC)

44,2% Ethofumesat (500 g/l)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Ethofumesat

26225-79-6

Aquatic Chronic 2, H411

44,20

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247-525-3

1,2-Benzisothiazol-3(2H)-

2634-33-5

220-120-9

01-2120761540-60-0003

Eye Dam. 1, H318

Skin Sens. 1, H317

Aquatic Acute 1, H400

Acute Tox. 4, H302

Skin Irrit. 2, H315

> 0,005 – <

0,05

Weitere Information

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Verunreinigte Kleidung

sofort ausziehen und sicher entfernen. Bei auftretenden und

anhaltenden Beschwerden Arzt konsultieren.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Hautkontakt

Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Bei anhaltenden

Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit viel Wasser

ausspülen und Arzt konsultieren.

Verschlucken

Mund ausspülen. Ruhig halten. KEIN Erbrechen herbeiführen. Arzt

aufsuchen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Lokal:, Bisher sind keine Symptome bekannt.

Systemisch:, Benommenheit, Kopfschmerzen, Lethargie, Dyspnoe,

Ataxie, Tremor

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Lokalbehandlung: Erstbehandlung: symptomatisch.

Systemische Behandlung: Erstbehandlung: symptomatisch. Eine

Magenspülung sollte nicht erforderlich sein. Jedoch wird empfohlen,

Medizinalkohle und Natriumsulfat zu verabreichen, wenn eine größere

Menge aufgenommen wurde. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

Ungeeignet

Wasservollstrahl

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5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Im Brandfall werden gefährliche Gase gebildet., Bei Brand kann

freigesetzt werden:, Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO),

Schwefeloxide

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Produkt aus Brandbereich entfernen, andernfalls Behälter mit Wasser

kühlen. Abführung der Wärme zur Vermeidung von Drucksteigerung.

Wenn möglich, Löschwasser mit Sand oder Erde eindämmen.

Ablaufendes Wasser von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser

oder in Wasserläufe gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Personen fernhalten und auf windzugewandter Seite bleiben.

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Nicht essen, trinken oder rauchen beim

Umgang mit verschüttetem Produkt. Persönliche Schutzausrüstung

verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl). Produkt

aufnehmen und in einen korrekt etikettierten und dicht

verschlossenen Behälter füllen. Verschmutzte Gegenstände und

Fußboden unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich

reinigen.

Zusätzliche Hinweise

Auch die internen Werksabläufe beachten.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Keine besonderen Sicherheitsmassnahmen erforderlich bei der

Handhabung ungeöffneter Verpackungen; die entsprechenden Hinweise

zur Handhabung sind zu beachten. Nur in Räumen mit geeigneter

Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

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Explosionsschutz

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. An einem Platz lagern, der nur berechtigten

Personen zugänglich ist. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen. Vor dem Gefrieren schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

12 Nicht brennbare Flüssigkeiten

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Ethofumesat

26225-79-6

10 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

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Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Suspension

Farbe

braun

Geruch

charakteristisch

pH-Wert

6,0 - 7,5 (100 %) (23 °C)

Flammpunkt

Nicht relevant; wässrige Lösung

Dichte

ca. 1,13 g/cm³ ( 20 °C)

Wasserlöslichkeit

mischbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Ethofumesat: log Pow: 2,7 (25 °C)

Viskosität, dynamisch

200 - 450 mPa.s ( 20 °C) Geschwindigkeitsgefälle 20 /s

100 - 180 mPa.s ( 20 °C) Geschwindigkeitsgefälle 100 /s

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

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10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.100 mg/kg

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 4.100 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Nicht sensibilisierend. (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Buehler Test

Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Ethofumesat: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Ethofumesat verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Ethofumesat war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Ethofumesat war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Ethofumesat verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Ethofumesat verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

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ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Cyprinus carpio (Karpfen)) 64,1 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 93,2 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) 9,7 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 96 h

EC50 (Lemna gibba (Bucklige Wasserlinse)) 50,4 mg/l

Expositionszeit: 196 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Ethofumesat.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Ethofumesat:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Ethofumesat: Koc: 147

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Ethofumesat: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 144

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Ethofumesat: Mäßig mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Ethofumesat: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

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Überarbeitet am: 14.12.2018

102000002286

Druckdatum: 14.12.2018

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG, N.A.G.

(ETHOFUMESAT LOESUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

IMDG

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(ETHOFUMESATE SOLUTION)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Meeresschadstoff

IATA

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(ETHOFUMESATE SOLUTION )

14.3 Transportgefahrenklassen

9

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: III (Leicht gefährlich)

Registrierungsnummer

2945

Melde-Nr. SDB gemäß §25,

Abs. 10, Chem.V.

257273

Gefahrklasse nach VbF

Entfällt

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

TRAMAT 500

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Wassergefährdungsklasse

WGK 2 deutlich wassergefährdend

Einstufung nach AwSV, Anlage 1 (5.2)

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H315

Verursacht Hautreizungen.

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

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