Ticlopidin-Puren 250 mg Filmtablette

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Ticlopidinhydrochlorid
Verfügbar ab:
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
INN (Internationale Bezeichnung):
Ticlopidine hydrochloride
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Ticlopidinhydrochlorid 250.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
39448.00.00

GI-269-05/11-05-I

Liebe Patientin, lieber Patient,

bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber

enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen.

Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gebrauchsinformation

TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg

Filmtabletten

Wirkstoff: Ticlopidinhydrochlorid

Zusammensetzung

Arzneilich wirksamer Bestandteil:

1 Filmtablette enthält 250 mg Ticlopidinhydrochlorid (entsprechend 219,6 mg Ticlopidin).

Sonstige Bestandteile:

Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Hypromellose, Macrogol

6000, Titandioxid (E 171).

Darreichungsform und Inhalt

50 Filmtabletten (N2)

100 Filmtabletten (N3)

Indikationsgruppe

Thrombozytenfunktionshemmer (ADP-Antagonist)

Pharmazeutischer Unternehmer

Hersteller

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Aesica Pharmaceuticals GmbH

Elisabeth-Selbert-Str. 1

Alfred-Nobel-Str. 10

40764 Langenfeld

40789 Monheim

Telefon: 02173 / 1674 – 0

Telefax: 02173 / 1674 – 240

Anwendungsgebiete

Zur Prophylaxe von thrombotischem Hirninfarkt bei Patienten nach transitorischen ischämischen

Attacken (TIA), reversiblem ischämischen neurologischen Defizit (RIND) bzw. zur Prophylaxe bei

Patienten, die einen thrombotischen Hirninfarkt durchgemacht haben (Sekundärprophylaxe).

Diese Indikationen gelten nur für Patienten, bei denen eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure nicht

vertretbar ist.

Zur Vermeidung von Blutgerinnseln (Thrombozytenaggregation) bei Patienten mit

Gerinnungsproblemen im körperfremden Kreislauf bei der Blutwäsche (Shuntkomplikationen bei

Hämodialyse), wenn Unverträglichkeit gegenüber acetylsalicylsäurehaltigen Präparaten besteht.

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg, Filmtbl.

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Umfirmierung Hersteller/Endfreigabe

GI-269-05/11-05-I

Gegenanzeigen

Wann darf TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg nicht eingenommen werden?

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg darf nicht eingenommen werden bei:

bestehenden oder aus der Vorgeschichte hervorgehenden Blutbildveränderungen, wie

verminderte Anzahl der weißen Blutkörperchen oder der Blutplättchen (Leukopenie,

Agranulozytose, Thrombopenie)

Überempfindlichkeit gegen Ticlopidin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels

Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese)

Erkrankungen mit Verlängerung der Blutungszeit

Organverletzungen mit Blutungsgefahr, wie z. B. akute Magen-Darm-Geschwüre und

Gehirngefäßblutungen (hämorrhagischer apoplektischer Insult)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wann darf TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg nur mit besonderer Vorsicht eingenommen werden?

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nur unter bestimmten

Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Da Ticlopidin hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt wird, sollte TICLOPIDIN-PUREN

250 mg

bei Patienten mit Lebererkrankungen mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Bitte suchen Sie bei

Symptomen einer Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut, heller Stuhl, dunkler Urin) Ihren Arzt auf, der über

das Absetzen von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg entscheidet.

Patienten mit erhöhter Blutungsneigung, z. B. nach Verletzungen, Operationen oder anderen

krankhaften Zuständen, sind sorgfältig zu überwachen.

Bei bevorstehenden, auch kleineren operativen Eingriffen (z. B. Ziehen eines Zahns) ist der

behandelnde Arzt so früh wie möglich zu benachrichtigen. Sofern die hemmende Wirkung von

Ticlopidin auf die Blutplättchen nicht erwünscht ist, wird der Arzt die Behandlung 10 Tage vor der

Operation absetzen.

Im Falle einer nicht geplanten Operation kann der Arzt geeignete Maßnahmen zur Korrektur einer

verlängerten Blutungszeit bzw. zur Vermeidung einer Blutungsgefahr einleiten (einzeln oder in

Kombination: Gabe von Kortikosteroiden wie Methylprednisolon, von Desmopressin oder im Akutfall

von im Plättchentyp vergleichbarem Plättchenkonzentrat).

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit soll TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nicht

eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen

vorliegen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Die Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise

Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?

Vor Beginn und während der ersten drei Monate der Behandlung sind zum frühzeitigen Erkennen

einer beginnenden Blutbildveränderung Kontrollen des Blutbildes in 14-tägigen Abständen erforderlich.

Sinkt die Anzahl eines Teils der weißen Blutkörperchen (Neutrophilie) unter 1500 pro mm

ab, so ist

sofort eine zweite Blutuntersuchung durchzuführen. Bestätigen die Laboruntersuchungen eine

Verminderung der Anzahl spezieller weißer Blutkörperchen (< 1500 neutrophile Granulozyten/mm

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oder einen Rückgang der Blutplättchenzahl (< 100 000 Thrombozyten/mm

), so wird die Behandlung

mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abgebrochen. Gewöhnlich führt der Therapieabbruch zu einer

Normalisierung des Blutbildes. Die Laboruntersuchungen sollen bis zur Normalisierung des Blutbildes

fortgeführt werden. Wird die Therapie aus anderen Gründen während der ersten drei Monate

abgebrochen, so ist 14 Tage nach Absetzen eine abschließende Kontrolle des Blutbildes notwendig.

Infektionen können Anzeichen einer Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie)

sein. Deshalb sollten sie Ihrem Arzt das Auftreten von Fieber, Halsentzündungen oder

Mundgeschwüren sofort berichten.

Bei einer Verminderung der für die Blutgerinnung wichtigen Blutplättchen (Thrombopenie) können

vermehrt kleine Blutungen in der Haut oder den Schleimhäuten sowie Blutergüsse auftreten.

Beobachten Sie ungewöhnliche Blutungen, sowie häufig Blutergüsse, so benachrichtigen Sie

ebenfalls den behandelnden Arzt. Er wird nach einer Blutbildkontrolle entscheiden, ob die Behandlung

mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abgebrochen oder fortgesetzt wird.

Haut und Schleimhautblutungen sowie vermehrte Blutungen während und nach Operationen können

auftreten.

Die beschriebenen Blutbildveränderungen und Blutungskomplikationen können unter bestimmten

Umständen lebensbedrohlich verlaufen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die notwendigen

Kontrolluntersuchungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt oder die Nebenwirkungen zu spät erkannt

und falsch behandelt werden. Bitte suchen Sie daher Ihren Arzt regelmäßig zu den Kontrollterminen

auf.

Während der ersten Behandlungsmonate kann es zu Leberfunktionsstörungen wie Leberentzündung

und Gelbsucht kommen. Bei Verdacht auf eine Leberfunktionsstörung sollten die Leberwerte

kontrolliert werden, besonders während der ersten 4 Behandlungsmonate, da es vor allem in dieser

Zeit zu einer Erhöhung kommen kann.

Sollten Sie Zeichen für eine Störung der Leberfunktion (z. B. Gelbfärbung der Haut, heller Stuhl,

dunkler Urin), unter Umständen auch in Kombination mit Anzeichen einer vorübergehenden

Durchblutungsstörung des Gehirns oder eines Schlaganfalls (z. B. Schwindelattacken,

Gangunsicherheit, Sprachstörung, Schwäche einer Körperhälfte) beobachten, suchen Sie bitte sofort

Ihren Arzt auf.

Bei Einnahme bestimmter weiterer Arzneimittel sind Laborkontrollen erforderlich (s.

„Wechselwirkungen mit anderen Mitteln“).

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und Arbeiten ohne sicheren

Halt beachten?

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch

individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert

sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen

oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im

Zusammenwirken mit Alkohol.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg?

Die Begleitbehandlung mit anderen die Blutungsneigung fördernden Arzneimitteln (z. B. orale

Antikoagulanzien oder die Funktion der Blutplättchen beeinflussende Arzneistoffe wie Heparin,

Acetylsalicylsäure, sonstige Salicylate, nichtsteroidale Antirheumatika) sollte vermieden werden. Ist

dies nicht möglich, sind engmaschige Laborkontrollen zur Überprüfung der Gerinnungsfähigkeit des

Blutes erforderlich.

Bei Umstellung von acetylsalicylsäurehaltigen Präparaten auf TICLOPIDIN-PUREN

250 mg ist zu

beachten, dass eine noch vorhandene Wirkung von Acetylsalicylsäure durch TICLOPIDIN-PUREN

250 mg verstärkt werden kann.

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Mittel gegen Übersäuerung des Magens (Antazida) senken die Konzentration von Ticlopidin im Blut

um 20 – 30 %.

Eine Langzeitbehandlung mit Cimetidin erhöht die Konzentration von Ticlopidin im Blut deutlich.

Bei gleichzeitiger Gabe von Digoxin kommt es zu einer leichten Abnahme (ca. 15 %) der Digoxin-

Konzentration im Blut. Dies lässt kaum eine Änderung der Wirkung von Digoxin erwarten.

Die Ausscheidung von Antipyrin, das über die Leber (Cytochrom-P450-System) abgebaut wird, erfährt

durch die übliche Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg eine Verlängerung um 25 %. Für

Substanzen, die ähnlich umgewandelt werden (z. B. bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel), ist die

gleiche Wirkung zu erwarten. Auch bei Patienten mit Leberschaden ist mit einer verlängerten

Ausscheidung zu rechnen. Deshalb wird der Arzt zu Beginn und am Ende einer Begleitbehandlung mit

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg für Arzneimittel mit einer schmalen Wirkungsbreite eine

Dosisanpassung vornehmen, um die am besten wirksamen Blutspiegel aufrechtzuerhalten. Bei

gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin wurde über verringerte Ciclosporin-Blutspiegel berichtet, daher

wird der Arzt die Ciclosporin-Blutspiegel kontrollieren und gegebenenfalls die Dosis anpassen.

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg vermindert die Ausscheidung von Theophyllin

(Eliminationshalbwertszeit 12,2 statt 8,6 Stunden). Während und nach einer Behandlung mit

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg muss die Theophyllindosis angepasst werden.

Eine gleichzeitige Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg und Phenytoin soll nur mit Vorsicht

erfolgen. Gegebenenfalls sollten die Plasmaspiegel von Phenytoin bestimmt und die Dosis angepasst

werden.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nicht anders

verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da TICLOPIDIN-PUREN

250 mg

sonst nicht richtig wirken kann!

In welcher Dosierung und wie oft sollten Sie TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg einnehmen?

2-mal täglich 1 Filmtablette TICLOPIDIN-PUREN

250 mg (entsprechend 500 mg

Ticlopidinhydrochlorid pro Tag).

Die Tagesdosis von 500 mg Ticlopidinhydrochlorid sollte nicht überschritten werden.

Wie und wann sollten Sie TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg einnehmen?

Bitte nehmen Sie TICLOPIDIN-PUREN

250 mg auf jeden Fall morgens und abends zu den

Hauptmahlzeiten (nach der Hälfte des Essens) ein, um die möglichen Nebenwirkungen wie Übelkeit

und Durchfall zu vermeiden bzw. zu vermindern.

Wie lange sollten Sie TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg einnehmen?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Krankheitsbild. Meist ist eine Langzeitbehandlung

angezeigt.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler

Was ist zu tun, wenn TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg in zu großen Mengen eingenommen wurde

(beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?

TICLOPIDIN-PUREN

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Bei einer Überdosierung werden neben einer sorgfältigen Überwachung der Patienten induziertes

Erbrechen, Magenspülung und andere allgemein unterstützende Maßnahmen empfohlen. Bei

Überdosierung ist eine verlängerte Blutungszeit zu erwarten. Ihr Arzt kann die Blutungszeit

gegebenenfalls mit Kortikosteroiden (Methylprednisolon), Desmopressin oder

Thrombozytentransfusionen therapeutisch beeinflussen.

Ticlopidin ist nicht dialysierbar.

Bei Tieren wurden bei zu hoher Dosierung zuweilen schwere Störungen im Magen-Darm-Bereich

beobachtet.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg eingenommen oder

eine Anwendung vergessen haben?

Setzen Sie die Einnahme von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg wie verordnet fort.

Haben Sie eine oder mehrere Anwendungen vergessen, nehmen Sie bitte die fehlenden Filmtabletten

nicht nachträglich auf einmal ein. Da TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg über mehrere Tage fortwirkt,

besteht auch bei fehlender Einnahme über einige Tage eine wenn auch abnehmende Wirkung.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg auftreten?

Gelegentlich werden Blutbildveränderungen, wie eine Abnahme der weißen Blutkörperchen

(Neutropenie, Agranulozytose) beobachtet. Selten tritt eine verminderte Anzahl der Blutplättchen

(Thrombopenie), manchmal auch in Verbindung mit einem gleichzeitigen Abbau der roten

Blutkörperchen (hämolytische Anämie), ferner eine Verminderung der Anzahl aller Blutzellen

(Panzytopenie) und in sehr seltenen Fällen Veränderungen des Knochenmarks (medulläre Aplasie)

sowie thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (Moschcowitz-Syndrom) auf.

Vor Beginn und während der ersten 3 Monate der Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg sind

zum frühzeitigen Erkennen einer beginnenden Blutbildveränderung Kontrollen des Blutbildes in 14-

tägigen Abständen erforderlich. Sinkt die Anzahl eines Teils der weißen Blutkörperchen (Neutrophile)

unter 1500 pro mm

ab, so ist sofort eine zweite Blutuntersuchung durchzuführen. Bestätigen die

Laboruntersuchungen eine Verminderung der Anzahl spezieller weißer Blutkörperchen (< 1500

neutrophile Granulozyten/mm

) oder einen Rückgang der Blutplättchenzahl (< 100 000

Thrombozyten/mm

), so wird die Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abgebrochen.

Gewöhnlich führt der Therapieabbruch zu einer Normalisierung des Blutbildes. Die

Laboruntersuchungen sollen bis zur Normalisierung des Blutbildes fortgeführt werden. Wird die

Therapie aus anderen Gründen während der ersten 3 Monate abgebrochen, so ist 14 Tage nach

Absetzen eine abschließende Kontrolle des Blutbildes notwendig.

Infektionen können Anzeichen einer Neutropenie sein. Deshalb sollte jeder Patient seinem Arzt das

Auftreten von Fieber, Halsentzündungen oder Mundgeschwüren sofort berichten. Bei einer

Thrombozytopenie können beispielsweise vermehrt Blutergüsse auftreten. Werden ungewöhnlich

häufig Blutergüsse beobachtet, so ist ebenfalls der behandelnde Arzt zu informieren. Er wird nach

einer Blutbildkontrolle entscheiden, ob die Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg

abgebrochen oder fortgesetzt wird.

Gelegentlich traten Haut- und Schleimhautblutungen auf. Vermehrte Blutungen während und nach

Operationen oder Blutungen im Kopfbereich (intrakranielle Blutungen) sind beobachtet worden.

Die beschriebenen Blutbildveränderungen und Blutungskomplikationen können unter bestimmten

Umständen lebensbedrohlich verlaufen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die notwendigen

Kontrolluntersuchungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt, die Nebenwirkungen zu spät erkannt und

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falsch behandelt werden. Deshalb ist es notwendig, den Arzt regelmäßig zu den Kontrollterminen

aufzusuchen.

Mit Magen-Darm-Störungen (z. B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen etc.) ist häufiger zu rechnen. Diese

meist mäßig ausgeprägten Begleiterscheinungen treten vor allem in den ersten 3

Behandlungsmonaten auf und klingen im Verlauf der Therapie häufig innerhalb 1 – 2 Wochen spontan

ab. Bei schweren Verlaufsformen ist ein Therapieabbruch notwendig. Im Falle eines schweren

Durchfalls muss auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Über einzelne Fälle von schwerer

Diarrhoe mit Colitis wurde berichtet.

Gelegentlich sind allergische Hautreaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht) zu

beobachten, die, wenn sie auftreten, gewöhnlich innerhalb der ersten 3 Behandlungsmonate nach

einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 11 Tagen zu sehen sind. Wird die Behandlung

unterbrochen, bilden sich die Symptome innerhalb weniger Tage zurück. Vereinzelt wurden Fälle mit

stark ausgeprägten Hautausschlägen, die auch in generalisierter Form auftreten können, bekannt.

In Einzelfällen wurde über körpereigene Abwehrreaktionen (Immunreaktionen), mit verschiedenen

Erscheinungsbildern berichtet, wie z. B. Quincke-Ödem, Gefäßentzündung (Vaskulitis) und Lupus

erythematodes (Gefäßentzündung mit möglichen Veränderungen an Haut, Gelenken und inneren

Organen), oder Nierenentzündung (Nephritis) berichtet.

Während der ersten Behandlungsmonate kann es zu Leberfunktionsstörungen kommen, wie

Leberentzündung und Gelbsucht. Bei Verdacht auf Leberfunktionsstörung sollten die Leberwerte

kontrolliert werden, besonders während der ersten 4 Behandlungsmonate, da es vor allem in dieser

Zeit zu einer Erhöhung kommen kann.

Wenn Symptome auftreten, die eine Gelbsucht anzeigen können (Gelbfärbung der Haut, heller Stuhl,

dunkler Urin), soll der Arzt aufgesucht werden.

Die Langzeitbehandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg führt zu höheren Blutfettwerten (Anstieg

von HDL-, LDL-, VLDL-Cholesterin und Triglyzeriden im Serum). 1 bis 4 Monate nach Beginn der

Therapie liegen die Konzentrationen im Blut 8-10 % über den Ausgangswerten.

Danach wird kein weiterer Anstieg beobachtet. Das Verhältnis der verschiedenen Blutfettbestandteile

(insbesondere HDL- zu LDL-Cholesterin) zueinander bleibt unverändert.

Klinische Untersuchungen belegen, dass diese Wirkung von Alter, Geschlecht, Alkoholgenuss oder

Diabetes unabhängig ist. Auch besteht kein erhöhtes Risiko für Herz- oder Gefäßerkrankungen.

Gelegentlich treten Schwindel, Kopfschmerzen bzw. Schmerzen anderer Lokalisation, Schwäche oder

Appetitlosigkeit auf.

Daneben werden selten verschiedene Befindlichkeitsstörungen wie Unwohlsein, Benommenheit,

Ohrensausen, Herzklopfen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Sensibilitätsstörungen,

Veränderung der Geschmacksempfindung oder depressive Verstimmung beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind,

teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels

Das Verfallsdatum dieses Arzneimittels ist auf der Packung aufgedruckt.

Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!

Nicht über 25 °C aufbewahren.

Datum der Fassung der Packungsbeilage

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg, Filmtbl.

LL 09.05.2011

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Umfirmierung Hersteller/Endfreigabe

GI-269-05/11-05-I

Mai 2011

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

TICLOPIDIN-PUREN

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Umfirmierung Hersteller/Endfreigabe

FI-269-03/06

Fachinformation

TICLOPIDIN-PUREN

®

250 mg

1. Bezeichnung des Arzneimittels

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg

Wirkstoff: Ticlopidinhydrochlorid

2. Verschreibungsstatus/ Apothekenpflicht

Verschreibungspflichtig

Dieses Arzneimittel enthält einen Stoff, dessen Wirkung in der medizinischen Wissenschaft noch nicht

allgemein bekannt ist. Der pharmazeutische Unternehmer muss deshalb für dieses Arzneimittel der

zuständigen Bundesoberbehörde einen Erfahrungsbericht nach § 49 Abs. 6 AMG vorlegen.

3. Zusammensetzung des Arzneimittels

3.1 Stoff- oder Indikationsgruppe

Thrombozytenfunktionshemmer

(ADP-Antagonist)

3.2 Arzneilich wirksamer Bestandteil

1 Filmtablette TICLOPIDIN-PUREN

250 mg enthält:

250 mg Ticlopidinhydrochlorid (entsprechend 219,6 mg Ticlopidin)

3.3 Sonstige Bestandteile

Maisstärke, Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Stearinsäure, Hypromellose, Macrogol

6000, Titandioxid E 171.

4. Anwendungsgebiete

Zur Prophylaxe von thrombotischem Hirninfarkt bei Patienten nach transitorischen ischämischen

Attacken (TIA), reversiblem ischämischen neurologischen Defizit (RIND) bzw. zur Prophylaxe bei

Patienten, die einen thrombotischen Hirninfarkt durchgemacht haben (Sekundärprophylaxe).

Diese Indikationen gelten nur für Patienten, bei denen eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure nicht

vertretbar ist.

Zur Hemmung der Thrombozytenaggregation bei Hämodialysepatienten mit Shuntkomplikationen,

wenn Unverträglichkeit gegenüber acetylsalicylsäurehaltigen Präparaten besteht.

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg, Filmtabl.

KSt 07.03.06

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5. Gegenanzeigen

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg darf nicht angewendet werden bei hämorrhagischen Diathesen,

Erkrankungen mit Verlängerung der Blutungszeit sowie Organläsionen mit Blutungsneigung, wie z. B.

akuten Magen-Darm-Geschwüren oder hämorrhagischem apoplektischem Insult sowie

Schwangerschaft und Stillzeit.

Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ticlopidin oder einen der sonstigen Bestandteile des

Arzneimittels sowie bei bestehenden oder aus der Anamnese hervorgehenden Blutbildveränderungen,

wie z. B. Neutropenie oder Thrombozytopenie, darf TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nicht angewendet

werden.

Die Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Ticlopidin passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über. Tierexperimentelle

Untersuchungen ergaben zwar keine Hinweise auf teratogene Wirkungen von Ticlopidin, doch liegen

keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen vor. Deshalb soll

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verabreicht werden.

Hinweise:

Da Ticlopidin hauptsächlich in der Leber metabolisiert wird, sollte TICLOPIDIN-PUREN

250 mg bei

Patienten mit Lebererkrankungen mit besonderer Vorsicht angewandt werden. Bei Verdacht auf

Leberfunktionsstörungen müssen die Leberwerte kontrolliert werden, besonders während der ersten 4

Monate der Behandlung. Bei klinischen Anzeichen einer Hepatitis oder eines Ikterus soll TICLOPIDIN-

PUREN

250 mg abgesetzt werden.

Patienten mit erhöhter Blutungsneigung, z. B. nach Traumata, Operationen oder anderen

pathologischen Zuständen, sind sorgfältig zu überwachen. Bei bevorstehenden, auch kleineren

operativen Eingriffen (z. B. Zahnextraktionen) ist die verlängerte Blutungszeit zu beachten. Sofern der

plättchenfunktionshemmende Effekt von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg vor einem Wahleingriff nicht

erwünscht ist, ist die Behandlung 10 Tage vor der Operation abzusetzen. Im Falle einer nicht

geplanten Operation kann zur Korrektur einer verlängerten Blutungszeit bzw. zur Minimierung eines

Blutungsrisikos die Gabe von Kortikosteroiden mit vasokonstriktiven Eigenschaften

(Methylprednisolon, Anwendung gemäß Herstellerangaben), von DDAVP (Desmopressin, Anwendung

gemäß Herstellerangaben) oder von im Gewebetyp vergleichbarem Plättchenkonzentrat allein oder in

Kombination erwogen werden. Im Falle akuter Blutungen ist die Gabe von im Gewebetyp

vergleichbarem Plättchenkonzentrat indiziert.

Blutbildveränderungen

Vor Beginn und während der ersten 3 Monate der Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg sind

zum frühzeitigen Erkennen einer beginnenden Blutbildveränderung Kontrollen des

Differentialblutbildes und der Thrombozytenzahl in 14-tägigen Abständen erforderlich!

Sinkt die Neutrophilenzahl unter 1500/mm

ab, so ist sofort eine zweite Blutuntersuchung

durchzuführen. Bestätigen Laboruntersuchungen das Vorliegen einer Neutropenie (< 1500 neutrophile

Granulozyten/mm

) oder Thrombopenie (< 100 000 Thrombozyten/mm

), so ist die Behandlung mit

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abzubrechen.

Sollte aus anderen Gründen die Therapie mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg innerhalb der ersten 3

Monate abgebrochen werden, so ist 14 Tage nach Therapieende eine Kontrolle des

Differentialblutbildes durchzuführen.

Gewöhnlich führt der Therapieabbruch zu einer Normalisierung des Blutbildes (Differentialblutbild

kontrollieren, bis sich die Zahl der Neutrophilen bzw. Thrombozyten wieder normalisiert hat).

Diese Blutbildveränderungen werden im Allgemeinen während der ersten 3 Monate nach Beginn der

Behandlung gesehen und sind nicht immer mit Anzeichen einer Infektion oder anderen klinischen

Symptomen kombiniert.

Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP, Moschcowitz-Syndrom)

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg, Filmtabl.

KSt 07.03.06

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FI-269-03/06

Klinische Anzeichen einer sehr selten auftretenden, potenziell letal verlaufenden TTP sind:

Thrombozytopenie, Hämolysezeichen, Fieber, neurologische Symptome, die denen einer TIA oder

eines Schlaganfalls gleichen oder Zeichen einer Nierenschädigung. Die Symptome können in

unterschiedlicher Ausprägung und Kombination auftreten. Eine TTP kann perakut auftreten, die

meisten Fälle wurden innerhalb der ersten 8 Wochen nach Therapiebeginn dokumentiert.

Bei Verdacht auf eine TTP sollte ein Hämatologe hinzugezogen bzw. der Patient in eine

entsprechende Klinik eingewiesen werden.

Eine Therapie mit Plasmapherese kann die Prognose deutlich verbessern. Da die Gabe von

Thrombozyten zu verstärkter Thrombosierung führen kann, sollte sie möglichst unterbleiben.

Aufklärungspflicht

Jeder Patient, der TICLOPIDIN-PUREN

250 mg einnimmt, muss von seinem Arzt angehalten

werden, Symptome, die Zeichen einer Neutropenie (Fieber, Halsentzündungen, Mundgeschwüre),

einer Thrombozytopenie und/oder gestörten Hämostase (verlängerte oder ungewöhnliche Blutungen,

Hämatome, Purpura, Teerstuhl) oder einer TTP (s. o.) darstellen können, zu berichten. Bei Auftreten

dieser Symptome sollte sofort eine Blutbildkontrolle erfolgen. Der behandelnde Arzt entscheidet dann,

ob die Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abgebrochen oder fortgesetzt wird.

Dem Patienten sollen auch Symptome einer Gelbsucht (heller Stuhl, dunkler Urin) erklärt werden; er

soll dazu angehalten werden, entsprechende Symptome dem Arzt zu berichten.

Bei Verdacht auf Leberfunktionsstörungen sollten die Leberwerte kontrolliert werden, besonders

während der ersten 4 Monate der Behandlung.

6. Nebenwirkungen

Gelegentlich werden Blutbildveränderungen wie Neutropenie oder Agranulozytose beobachtet. Diese

Veränderungen werden im allgemeinen während der ersten 3 Monate nach Beginn der Behandlung

gesehen und sind nicht immer mit Anzeichen einer Infektion oder anderen klinischen Symptomen

kombiniert. Typischerweise zeigt das Knochenmark eine Reduktion der Myeloid-Vorläuferzellen. In

sehr seltenen Fällen wurde über medulläre Aplasien berichtet.

Selten tritt Thrombozytopenie isoliert oder in Kombination mit hämolytischer Anämie, ferner

Panzytopenie und in sehr seltenen Fällen thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (Moschcowitz-

Syndrom) auf.

Vor Beginn und während der ersten 3 Monate der Behandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg sind

zum frühzeitigen Erkennen einer beginnenden Blutbildveränderung Kontrollen des

Differentialblutbildes und der Thrombozytenzahl in 14-tägigen Abständen erforderlich. Sinkt die

Neutrophilenzahl unter 1500 pro mm

ab, so ist sofort eine zweite Blutuntersuchung durchzuführen.

Bestätigen Laboruntersuchungen das Vorliegen einer Neutropenie (< 1500 neutrophile

Granulozyten/mm

) oder Thrombopenie (< 100 000 Thrombozyten/mm

), so ist die Behandlung mit

TICLOPIDIN-PUREN

250 mg abzubrechen. Gewöhnlich führt der Therapieabbruch zu einer

Normalisierung des Blutbildes (Differentialblutbild kontrollieren, bis sich die Zahl der Neutrophilen bzw.

Thrombozyten wieder normalisiert hat).

Jeder Patient, der TICLOPIDIN-PUREN

250 mg einnimmt, muss von seinem Arzt angehalten

werden, Symptome, die Zeichen einer Neutropenie (Fieber, Halsentzündung, Mundgeschwüre), einer

Thrombozytopenie und/oder gestörten Hämostase (verlängerte oder ungewöhnliche Blutungen,

Hämatome, Purpura, Teerstuhl) darstellen können, zu berichten. Bei Auftreten dieser Symptome sollte

sofort eine Blutbildkontrolle erfolgen. Der behandelnde Arzt entscheidet dann, ob die Behandlung mit

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250 mg abgebrochen oder fortgesetzt wird.

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Sollte aus anderen Gründen die Therapie mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg innerhalb der ersten 3

Monate abgebrochen werden, so ist 14 Tage nach Therapieende eine Kontrolle des

Differentialblutbildes durchzuführen.

Gelegentlich traten hämorrhagische Nebenwirkungen wie Ekchymosen, Epistaxis, Hämaturie sowie

gastrointestinale Blutungen auf. Peri- bzw. postoperativ erhöhte Blutungsneigung oder intrakranielle

Blutungen sind beobachtet worden.

Hinweise:

Über hämatologische und hämorrhagische Nebenwirkungen mit lebensbedrohlichem Verlauf wurde

berichtet. Schwere Verlaufsformen hämatologischer oder hämorrhagischer Nebenwirkungen treten

besonders dann auf, wenn

- die Kontrolluntersuchungen nicht korrekt durchgeführt werden, die Diagnose zu spät gestellt

wird und falsche Maßnahmen zur Behandlung der Nebenwirkung ergriffen werden,

- gleichzeitig andere die Blutungsneigung fördernde Medikamente ( vgl. Punkt 7

„Wechselwirkungen mit anderen Mitteln“) eingenommen werden.

Gastrointestinale Störungen (z. B. Diarrhö, Nausea, Erbrechen etc.) sind vermehrt zu beobachten.

Diese vor allem in den ersten 3 Monaten auftretenden, meist moderat ausgeprägten

Begleiterscheinungen klingen jedoch im Verlauf der Therapie häufig innerhalb 1-2 Wochen spontan

ab. Bei schweren Verlaufsformen ist ein Therapieabbruch notwendig. Im Falle einer schweren Diarrhö

ist eine Rehydratation, wenn notwendig, durchzuführen.

Über einzelne Fälle von schwerer Diarrhö mit Colitis wurde berichtet.

Gelegentlich kommt es zu allergischen Hautreaktionen (z. B. Exanthemen, Pruritus oder Urtikaria).

Falls diese Nebenwirkungen auftreten, so sind sie gewöhnlich innerhalb der ersten 3

Behandlungsmonate nach einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 11 Tagen zu sehen. Wenn

die Behandlung unterbrochen wird, bilden sich die Symptome innerhalb weniger Tage zurück.

Vereinzelt wurde über stark ausgeprägte Hautausschläge, die in generalisierter Form auftreten

können, berichtet.

In Einzelfällen wurde über immunologische Reaktionen mit verschiedenen Erscheinungsbildern

berichtet, wie z. B. Quincke-Ödem, Vaskulitis, Lupus erythematodes oder Nephritis.

Selten kommt es während der ersten Behandlungsmonate zu Leberfunktionsstörungen wie Hepatitis

und cholestatischem Ikterus. Vorherrschend ist eine cholestatische Symptomatik mit häufig starkem

Anstieg der alkalischen Phosphatasen (AP) und von konjugiertem Bilirubin, während die

Transaminasen im allgemeinen nur mäßig erhöht werden. Die höchsten Werte werden während der

ersten 4 Behandlungsmonate gemessen.

Dem Patienten sollten Symptome einer Gelbsucht (heller Stuhl, dunkler Urin) erklärt werden; er soll

dazu angehalten werden, entsprechende Symptome dem Arzt zu berichten.

Die Langzeitbehandlung mit Ticlopidin führt zu höheren Serumwerten von HDL-, LDL-, VLDL-

Cholesterin und Triglyzeriden. 1 bis 4 Monate nach Beginn der Therapie liegen die Serumspiegel

8 – 10 % über den Ausgangswerten. Ein weiterer Anstieg im weiteren Therapieverlauf wird nicht

registriert. Das Verhältnis der Lipoprotein-Subfraktionen (insbesondere HDL zu LDL) bleibt

unverändert. Wie klinische Studien belegen, ist diese Wirkung nicht mit Alter, Geschlecht,

Alkoholgenuss oder Diabetes korreliert. Auch besteht kein Zusammenhang zu einem kardiovaskulären

Risiko.

Gelegentlich treten Schwindel, Kopfschmerzen bzw. Schmerzen anderer Lokalisation sowie Asthenie

oder Anorexie auf. Selten wurden verschiedenartige Befindlichkeitsstörungen wie Unwohlsein,

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Benommenheit, Tinnitus, Herzklopfen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Sensibilitätsstörungen,

Veränderung der Geschmacksempfindung oder depressive Verstimmung beobachtet.

Hinweis zum Reaktionsvermögen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit

verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von

Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

7. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Die Begleitbehandlung mit anderen die Blutungsneigung fördernden Arzneimitteln (z. B. orale

Antikoagulanzien oder die Thrombozytenfunktion beeinflussende Arzneistoffe wie Heparin,

Acetylsalicylsäure, sonstige Salicylate, nichtsteroidale Antirheumatika) sollte vermieden werden. Lässt

sich eine Kombination von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg mit solchen Arzneimitteln nicht vermeiden,

so sind engmaschige Laborkontrollen zur Überprüfung der Hämostase erforderlich.

Bei Umstellung von acetylsalicylsäurehaltigen Präparaten auf TICLOPIDIN-PUREN

250 mg ist zu

beachten, dass eine noch vorhandene Wirkung von Acetylsalicylsäure durch TICLOPIDIN-PUREN

250 mg verstärkt werden kann.

Bei der Gabe von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nach Antazida werden 20 – 30 % niedrigere

Ticlopidin-Plasmaspiegel beobachtet. Die chronische Verabreichung von Cimetidin erhöht die

Ticlopidin-Plasmaspiegel signifikant.

Bei gleichzeitiger Gabe von Digoxin kommt es zu einer leichten Abnahme (ca. 15 %) der Digoxin-

Plasmaspiegel. Dies lässt kaum eine Änderung des therapeutischen Effektes von Digoxin erwarten.

Die Plasmahalbwertszeit von Antipyrin, das über das mikrosomale hepatische Enzymsystem

(Cytochrom-P450-System) metabolisiert wird, erfährt durch therapeutische Dosen von Ticlopidin eine

Verlängerung um 25 %. Für Substanzen, die ähnlich metabolisiert werden (z. B. bestimmte

Beruhigungs- und Schlafmittel), ist eine analoge Wirkung zu erwarten. Auch bei Patienten mit

Leberschaden ist mit einer Verlängerung der Plasmahalbwertszeit zu rechnen. In diesen Fällen ist

insbesondere für Substanzen mit geringer therapeutischer Breite zu Beginn und am Ende einer

Begleitbehandlung mit TICLOPIDIN-PUREN

250 mg eine Dosisanpassung vorzunehmen, um

optimale therapeutische Blutspiegel aufrechtzuerhalten.

Bei gleichzeitiger Gabe von Ciclosporin wurde über verringerte Ciclosporin-Blutspiegel berichtet. Die

Ciclosporin-Spiegel sollten kontrolliert, die Dosis gegebenenfalls angepasst werden.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg und Theophyllin kommt es zu

einem signifikanten Anstieg der Eliminationshalbwertszeit des Theophyllins von 8,6 auf 12,2 Stunden

und zu einer vergleichbaren Reduktion der Gesamtplasmaclearance von Theophyllin. Wegen des

Risikos einer Überdosierung ist die Theophyllindosis während und auch nach einer Behandlung mit

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250 mg anzupassen.

Die chronische Verabreichung von Phenobarbital zeigte bei einer Untersuchung an gesunden

Probanden keinen Einfluss auf die Hemmung der Plättchenaggregation durch Ticlopidin.

Klinisch relevante Interaktionen mit Betarezeptorenblockern, Kalziumantagonisten und Diuretika

wurden bislang nicht beobachtet. Wechselwirkungen mit Substanzen, die ebenfalls eine hohe

Proteinbindung aufweisen, wie Propranolol oder Phenytoin, traten in In-vitro-Untersuchungen nicht

auf. Da jedoch der Einfluss von Ticlopidin und seiner Metaboliten auf die Plasmaproteinbindung von

Phenytoin noch nicht in vivo untersucht wurde, sollte die gleichzeitige Behandlung mit Phenytoin und

Ticlopidin nur mit Vorsicht erfolgen. Gegebenenfalls sollten die Plasmaspiegel von Phenytoin bestimmt

und angepasst werden.

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8. Warnhinweise

Keine

9. Wichtigste Inkompatibilitäten

Inkompatibilitäten sind bisher keine bekannt.

10. Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben

Die übliche Dosierung bei den angegebenen Indikationen liegt für Erwachsene bei 2-mal

je 1 Filmtablette pro Tag (entsprechend 2-mal 250 mg Ticlopidinhydrochlorid).

Die Tagesdosis von 500 mg Ticlopidinhydrochlorid sollte nicht überschritten werden.

11. Art und Dauer der Anwendung

Um die möglichen gastrointestinalen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Diarrhö zu vermeiden, bzw. zu

vermindern, soll die Tagesdosis auf jeden Fall nur auf 2 Dosen verteilt zu zwei Hauptmahlzeiten (nach

der Hälfte des Essens) eingenommen werden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Krankheitsbild. Meist ist eine Langzeitbehandlung

angezeigt.

12. Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel

Zur Korrektur einer verlängerten Blutungszeit siehe Punkt 5 „Gegenanzeigen“ unter nicht geplanter

Operation.

In tierexperimentellen Untersuchungen wurden nach Überdosierung zuweilen schwere

gastrointestinale Störungen beobachtet.

Bei einer Überdosierung werden neben einer sorgfältigen Überwachung der Patienten induziertes

Erbrechen, Magenspülung und andere allgemein unterstützende Maßnahmen empfohlen.

Ticlopidinhydrochlorid ist nicht dialysierbar.

13. Pharmakologische und toxikologische Eigenschaften, Pharmakokinetik, Bioverfügbarkeit,

soweit diese Angaben für die therapeutische Verwendung erforderlich sind

13.1 Pharmakologische Eigenschaften

Ticlopidinhydrochlorid ist ein ADP-antagonisierender Plättchenfunktionshemmer mit einem

eigenständigen pharmakologischen Profil. Oral verabreicht, bewirkt die Substanz eine dosis- und

zeitabhängige Hemmung der Thrombozytenaggregation sowie der Freisetzung von Plättchenfaktoren

und eine Verlängerung der Blutungszeit. Die Substanz weist keine signifikante In-vitro-Aktivität auf, ein

aktiver Metabolit konnte beim Menschen jedoch bislang nicht nachgewiesen werden.

Ticlopidinhydrochlorid greift in die Thrombozytenmembranfunktion ein, indem es die ADP-induzierte

Plättchenfibrinogenbindung und die Plättchen-Plättchen-Interaktionen hemmt. Der genaue

Wirkungsmechanismus ist nicht vollständig geklärt; im Gegensatz zu Acetylsalicylsäure wirkt

Ticlopidinhydrochlorid jedoch nicht über eine Beeinflussung des Prostacyclin-Thromboxan-

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Antagonismus. Auch die cAMP-Konzentration in Plättchen scheint für die Wirkung von

Ticlopidinhydrochlorid keine Bedeutung zu haben.

Bei therapeutischen Dosen wird die durch ADP in einer Konzentration von 2,5 µmol/l induzierte

Plättchenaggregation zu 50 – 70 % gehemmt. Niedrigere Dosierungen weisen eine entsprechend

geringere Hemmwirkung auf.

Eine Hemmung der Plättchenaggregation ist innerhalb von zwei Tagen nach Verabreichung von 2-mal

250 mg Ticlopidinhydrochlorid/Tag nachweisbar. Das Maximum dieser Wirkung tritt nach 5 – 8-tägiger

Behandlung mit 2-mal täglich 250 mg ein.

Die mittels Simplate-Template-Methode bei einem Manschettendruck von 40 mm Hg bestimmte

Blutungszeit wird gegenüber den Ausgangswerten um das Zweifache verlängert. Die

Blutungszeitverlängerung ohne Stauung ist deutlich weniger ausgeprägt.

Nach Absetzen der TICLOPIDIN-PUREN

250 mg-Behandlung normaliseren sich Blutungszeit und

andere Plättchenfunktionstests bei der Mehrzahl der Patienten innerhalb einer Woche. Bei den

empfohlenen therapeutischen Dosen hat Ticlopidin über die Hemmung der Plättchenfunktion hinaus

keine andere signifikante pharmakologische Wirkung.

Die Wirkung von Ticlopidinhydrochlorid auf die Plättchenfunktion ist irreversibel. So wird die

Fibrinogenbindung nach dem Waschen der Plättchen und die Plättchenaggregation nach

Resuspension der Plättchen im gepufferten Medium gehemmt.

13.2 Toxikologische Eigenschaften

Akute Toxizität

siehe Punkt 12 Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel

Chronische Toxizität

In Studien zur chronischen Toxizität an Ratte und Pavian erwies sich die Leber als das vor allem

betroffene Organ. Die Ergebnisse der Tierversuche (bei Ratte und Pavian: Gewichtszunahme der

Leber, Erhöhung des Cytochrom P450 mit leichter Hemmwirkung seiner Aktivität; bei Ratte außerdem:

Hypercholesterinämie, Hypertrophie der Hepatozyten, Proliferation des ER) lassen sich jedoch nicht

ohne weiteres auf den Menschen übertragen.

Ähnlich verhält es sich mit den Resultaten spezifischer Hämatotoxizitätsstudien. Es fand sich kein

geeignetes Tiermodell, mit dem sich die Blutbildveränderungen beim Menschen erklären lassen.

Reproduktionstoxizität

Untersuchungen zur Reproduktionstoxikologie bei Ratte, Maus und Kaninchen lieferten keine

Hinweise auf eine teratogene Wirkung von Ticlopidin.

Die höchste verabreichte Dosis bei der Maus (200 mg Ticlopidinhydrochlorid/kg KG/Tag) und

maternaltoxische Dosen bei der Ratte (400 mg/kg KG/Tag) führten bei beiden Tierarten zu Anzeichen

einer Fetotoxizität (Zunahme der fetalen Resorptionen, Minderung des fetalen Wachstums,

Ossifikationsstörungen).

Beim Kaninchen hatten selbst maternaltoxische Dosen von 200 mg Ticlopidinhydrochlorid/kg KG/Tag

keinen Einfluss auf die Feten. Störungen der Fertilität wurden nicht beobachtet.

Mutagenes und tumorerzeugendes Potenzial

Hinweise auf ein mutagenes oder kanzerogenes Potenzial von Ticlopidinhydrochlorid ergaben sich

nicht.

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13.3 Pharmakokinetik

Nach einmaliger oraler Gabe einer therapeutischen Dosis von Ticlopidinhydrochlorid erfolgt eine

rasche, nahezu vollständige Resorption. Spitzenplasmawerte treten etwa 2 Stunden nach

Verabreichung auf. Durch die Einnahme von TICLOPIDIN-PUREN

250 mg nach den Mahlzeiten

verbessert sich die Bioverfügbarkeit.

Steady-state-Plasmaspiegel werden bei Gabe von 2-mal täglich 250 mg Ticlopidinhydrochlorid nach

7 – 10 Tagen erreicht. Die durchschnittliche terminale Eliminationshalbwertszeit beim Steady state

beträgt annähernd 30 – 50 Stunden. Die Hemmung der Plättchenaggregation korreliert jedoch nicht

mit den Plasmaspiegeln der Substanz.

Ticlopidin ist reversibel (zu 98 %) an Plasmaproteine, vorwiegend Serumalbumin und Lipoproteine,

gebunden. Die Bindung an diese beiden Proteine ist über einen großen Konzentrationsbereich nicht

gesättigt. Demgegenüber zeigt die Bindung an saures Alpha

-Glykoprotein eine Sättigung. Einige der

Metaboliten sind kovalent an Plasmaproteine gebunden.

Die Metabolisierung von Ticlopidin erfolgt hauptsächlich in der Leber. Im Urin ist kein unverändertes

Ticlopidin nachweisbar. Nach oraler Gabe radioaktiv markierten Ticlopidins wurden 50 – 60 % der

Radioaktivität im Urin und 23 – 30 % in den Faeces wiedergefunden. Es besteht ein enterohepatischer

Kreislauf.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen weisen nach einmaliger und wiederholter Verabreichung

höhere Plasmaspiegel unveränderten Ticlopidins auf als gesunde Probanden.

13.4 Bioverfügbarkeit

Da gegenwärtig keine injizierbare Form von Ticlopidin zur Verfügung steht, lässt sich die absolute

Bioverfügbarkeit nicht bestimmen.

Eine im Jahr 1994 durchgeführte Bioverfügbarkeitsuntersuchung an 20 Probanden ergab im Vergleich

zum Referenzpräparat:

Testpräparat

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250 mg

(2 x 250 mg)

Referenzpräparat

(2 x 250 mg)

Fläche unter der Konzentrations-Zeit-

Kurve (AUC) (h

ng/ml)

5084,0 217,1

4927,1 261,4

maximale Plasmakonzentration

) (ng/ml)

1345,7 47,7

1321,1 43,7

Zeitpunkt der maximalen

Plasmakonzentration (t

) (h)

2,12 0,09

2,17 0,10

Angabe der Werte als arithmetische Mittelwerte Standardabweichung

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Mittlere Plasmakonzentration nach oraler Applikation von 2 x 250 mg Ticlopidinhydrochlorid (single

dose) als TICLOPIDIN-PUREN

250 mg im Vergleich zu einem Referenzpräparat in einem

Konzentrations-Zeit-Diagramm:

Plasmakonzentrationen von Ticlopidin

1000

1200

1400

Zeit (h)

Konz. (ng/ml)

Reihe1

Reihe2

Reihe 1:

Test

Reihe 2

Referenz

14. Sonstige Hinweise

Da über hämatologische und hämorrhagische Nebenwirkungen, deren Verlauf lebensbedrohlich sein

kann, berichtet wurde, ist es unbedingt erforderlich, die Hinweise in dieser Fachinformation zu den

Anwendungsgebieten, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen strikt zu beachten.

15. Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 3 Jahre.

16. Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise

Nicht über 25 °C aufbewahren.

17. Darreichungsformen und Packungsgrößen

20 Filmtabletten (N1)

50 Filmtabletten (N2)

100 Filmtabletten (N3)

Klinikpackung 100 (10 x 50) Filmtabletten

18. Stand der Information

März 2006

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19. Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Elisabeth-Selbert-Str. 1

40764 Langenfeld

Telefon: 02173/1674 – 0

Telefax: 02173/1674 – 240

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