Subutex 0,4 mg Sublingualtabletten

Schweiz - Deutsch - Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

24-10-2018

Fachinformation Fachinformation (SPC)

24-10-2018

Wirkstoff:
buprenorphinum
Verfügbar ab:
Indivior Schweiz AG
ATC-Code:
N07BC01
INN (Internationale Bezeichnung):
buprenorphinum
Darreichungsform:
Sublingualtabletten
Zusammensetzung:
buprenorphinum 0,4 mg zu buprenorphini hydrochloridum, excipiens pro compresso.
Klasse:
A
Therapiegruppe:
Synthetika
Therapiebereich:
Substitutionsbehandlung bei Opioidabhängigkeit
Zulassungsnummer:
54732
Berechtigungsdatum:
1998-12-22

Dokumente in anderen Sprachen

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Französisch

23-10-2018

Fachinformation Fachinformation - Französisch

23-10-2018

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Italienisch

19-10-2018

Patienteninformation

Transferiert von Reckitt Benckiser (Switzerland) AG

Subutex®

Indivior Schweiz AG

Was ist Subutex und wann wird es angewendet?

Subutex ist Teil eines medizinischen, sozialen und psychologischen Behandlungsprogramms für

drogenabhängige Patientinnen und Patienten. Die Behandlung mit Subutex Sublingualtabletten ist für

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren gedacht.

Subutex Sublingualtabletten dürfen nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet

werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Subutex muss genau so eingenommen werden, wie vom Arzt verschrieben.

Unter Missbrauch oder nicht vorschriftsmässiger Einnahme von Subutex bzw. unter gleichzeitiger

Einnahme von Subutex und Benzodiazepinen (Tranquilizer) sind Todesfälle durch Atemstillstand

aufgetreten.

Geben Sie Subutex Sublingualtabletten nicht an andere Personen weiter.

Wann darf Subutex nicht angewendet werden?

Subutex darf nicht angewendet werden

·bei einer Allergie auf Buprenorphin oder einen anderen Bestandteil von Subutex;

·bei Beeinträchtigung der Atemfunktion oder Asthma;

·bei schweren Störungen der Leber;

·bei akutem Alkoholmissbrauch;

·wenn Sie alkoholbedingt an Zittern, starkem Schwitzen, Angstzuständen, Verwirrtheit oder

Halluzinationen leiden (Delirium tremens);

·bei Kindern/Jugendlichen unter 16 Jahren.

Wann ist bei der Einnahme von Subutex Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin, wenn

·Sie vor kurzem eine Kopfverletzung oder eine Erkrankung des Gehirns hatten.

·Sie einen niedrigen Blutdruck haben.

·Sie an Erkrankungen der Harnwege leiden (bei Männern insbesondere in Zusammenhang mit einer

Prostatavergrösserung).

·bei Ihnen ein Asthma bronchiale oder sonstige Atemprobleme vorliegen.

·bei Ihnen eine Nierenerkrankung vorliegt.

·bei Ihnen eine Lebererkrankung wie z.B. Hepatitis vorliegt.

·bei Ihnen eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt.

·bei Ihnen eine Erkrankung der Nebennierenrinde (z.B. Morbus Addison) vorliegt.

Atemprobleme

Einige Menschen starben infolge eines Atmungsversagens (Atemstillstand), weil sie Buprenorphin

missbräuchlich oder zusammen mit anderen das zentrale Nervensystem dämpfenden Stoffen wie z.B.

Alkohol, Benzodiazepinen (Tranquilizern) oder anderen Opioiden angewendet haben.

Leberschäden

Fälle von Leberschäden wurden beschrieben, insbesondere in Zusammenhang mit einer

missbräuchlichen Anwendung. Diese Schädigungen könnten auf Virusinfektionen (chronische

Hepatitis C), Alkoholmissbrauch, Magersucht (Anorexie) oder andere Arzneimittel zurückzuführen

sein. Ihr Arzt kann regelmässige Blutuntersuchungen durchführen, um den Zustand Ihrer Leber zu

überwachen.

Entzugsymptome

Dieses Arzneimittel kann Entzugssymptome hervorrufen, wenn Sie es früher als 6 Stunden nach der

Anwendung eines kurzwirksamen Opioids (z.B. Morphin, Heroin) oder weniger als 24 Stunden nach

der Anwendung eines langwirksamen Opioids (z.B. Methadon) anwenden.

Subutex kann auch dann Entzugssymptome hervorrufen, wenn Sie es plötzlich absetzen.

Blutdruck

Bei Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen, der

Schwindel hervorruft, wenn Sie plötzlich aus dem Sitzen oder dem Liegen aufstehen.

Abhängigkeit

Dieses Arzneimittel kann süchtig machen.

Diagnose nicht suchtassoziierter Erkrankungen

Dieses Arzneimittel kann Schmerzsymptome verschleiern, die für die Diagnose bestimmter

Erkrankungen von Bedeutung sein könnten. Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt zu informieren, wenn

Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Anwendung von Subutex mit anderen Arzneimitteln

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie Subutex zusammen mit anderen, insbesondere den

folgenden Medikamenten, anwenden:

·Benzodiazepine (Arzneimittel zur Behandlung von Angstzuständen oder Schlafstörungen) wie z.B.

Diazepam, Temazepam, Alprazolam. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihnen die korrekte Dosis

verschreiben. Die Einnahme der falschen Dosis Benzodiazepine kann zum Tod durch

Atmungsversagen (Atemstillstand) oder durch Kreislaufkollaps führen.

·Andere Arzneimittel, die Sie möglicherweise schläfrig machen und die zur Behandlung von

Krankheiten wie Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Konvulsionen/Krampfanfällen, Schmerzen

eingesetzt werden. Diese Art von Arzneimitteln setzt Ihre Aufmerksamkeit herab und erschwert das

Führen von Fahrzeugen sowie das Bedienen von Maschinen. Deren Kombination mit Subutex

verstärkt die dämpfende Wirkung auf das Zentralnervensystem und kann zu starker Benommenheit

führen.

Unten finden Sie eine Auflistung dieser Art von Arzneimitteln:

·andere opioidhaltige Arzneimittel wie Methadon, bestimmte Schmerzmittel und Hustenblocker.

·Antidepressiva (zur Behandlung von Depressionen), z.B. Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin,

Tranylcypromin und Valproat, können die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken.

·sedative H1-Rezeptorantagonisten (zur Behandlung allergischer Reaktionen), z.B. Diphenhydramin

und Chlorphenamin.

·Barbiturate (die als Schlaf- oder Beruhigungsmittel eingesetzt werden), z.B. Phenobarbital,

Secobarbital.

·Tranquilizer (die als Schlaf- oder Beruhigungsmittel eingesetzt werden), z.B. Chloralhydrat.

·Clonidin (zur Behandlung von Bluthochdruck) kann die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken.

·Antiretrovirale Arzneimittel (zur Behandlung von AIDS), z.B. Ritonavir, Nelfinavir und Indinavir,

können die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken.

·bestimmte Antimykotika (zur Behandlung von Pilzinfektionen), z.B. Ketoconazol, Itraconazol und

bestimmte Antibiotika, können die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken.

·bestimmte Arzneimittel können die Wirkungen von Subutex abschwächen. Dies betrifft u.a.

Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (z.B. Carbamazepin oder Phenytoin) und Arzneimittel

zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin).

·Naltrexon kann die therapeutische Wirkung von Subutex blockieren. Bei gleichzeitiger Einnahme

dieses Arzneimittels mit Naltrexon kann es zum plötzlichen Auftreten lang anhaltender und starker

Entzugserscheinungen kommen.

·Gestoden (ein Hormon) kann die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken.

Anwendung von Subutex mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Wenden Sie Subutex nicht zusammen mit alkoholischen Getränken an, da Alkohol die durch

Subutex hervorgerufene Benommenheit und das Risiko eines Atmungsversagens verstärken könnte.

Nehmen Sie erst dann Speisen und Getränke zu sich, wenn sich die Tablette vollständig aufgelöst

hat.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Starke Schmerzmittel, Schlafmittel,

Beruhigungsmittel, Mittel gegen Epilepsie sowie Alkohol können diese Wirkung von Subutex

verstärken. Besprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, ob Sie Auto fahren, Maschinen

bedienen oder gefährliche Arbeiten ausführen dürfen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Subutex während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu

werden oder wenn Sie stillen oder stillen möchten. Er/Sie wird entscheiden, ob Ihre Behandlung mit

einer alternativen Medikation fortgeführt werden soll.

Die Anwendung von Arzneimitteln wie Subutex während der Schwangerschaft, insbesondere gegen

Ende der Schwangerschaft, kann beim Neugeborenen zu Entzugssymptomen inkl. Atemproblemen

führen. Diese können mehrere Tage nach der Geburt auftreten.

Wie verwenden Sie Subutex?

Die Dosierung wird für jede Patientin und jeden Patienten individuell vom Arzt oder von der Ärztin

festgelegt und je nach Ansprechen laufend angepasst.

Halten Sie sich bitte genau an die verschriebene Dosierung.

Subutex muss sublingual eingenommen werden, d.h. die Tablette wird unter die Zunge gelegt und

dort zergehen gelassen (5 bis 10 Minuten). Dies ist die einzig wirksame und sichere Art Subutex

einzunehmen. Subutex darf nicht wie eine übliche Tablette mit einem Glas Wasser geschluckt

werden oder zerkaut werden, da Subutex, um wirksam zu sein, über die Mundschleimhaut in den

Körper aufgenommen werden muss.

Im Falle einer Überdosierung von Buprenorphin müssen Sie sofort zur Behandlung eine

Notaufnahme oder eine Klinik aufsuchen oder dorthin gebracht werden. Informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie die Anwendung von Subutex vergessen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt/Ihre

Ärztin.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Hinweise zur korrekten Entnahme der Tablette aus dem Blister:

Drücken Sie die Tabletten nicht aus dem Blister.

Öffnen Sie jeweils nur einen Abschnitt der Blisterpackung.

Ziehen Sie dazu entlang der perforierten Linie.

An einer Ecke kann die Folie angehoben werden.

Heben Sie die Folie an, ziehen Sie sie vorsichtig weg und entnehmen Sie die

Tablette.

Welche Nebenwirkungen kann Subutex haben?

Nach der ersten Einnahme von Subutex kann es zu Opiatentzugssymptomen kommen, ebenso bei

einer ersten Einnahme von Subutex weniger als 6 Stunden nach der letzten Drogeneinnahme und bei

einem plötzlichen Abbrechen der Subutex-Behandlung.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. lassen Sie sich sofort notfallmässig versorgen, wenn

folgende seltene Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:

·Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, wodurch Schluck- oder Atembeschwerden

auftreten können, schwerer Hautausschlag/Nesselsucht. Dies könnten Anzeichen einer

lebensbedrohlichen allergischen Reaktion sein.

·Gefühl von Schläfrigkeit und Koordinationsstörungen, verschwommenes Sehen, undeutliche

Sprache, beeinträchtigtes, unklares Denken oder Ihre Atmung ist deutlich langsamer, als das sonst

bei Ihnen der Fall ist.

Informieren Sie Ihren Arzt auch unverzüglich, wenn Sie an folgenden seltenen Nebenwirkungen

leiden:

·starke Müdigkeit, Juckreiz mit Gelbfärbung der Haut oder der Augen. Dies könnten Symptome

einer Leberschädigung sein.

·wenn Sie Dinge sehen oder hören, die in Wirklichkeit nicht da sind (Halluzinationen).

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Subutex auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen (treten bei mindestens 1 von 10 Patienten auf): Entzugssyndrom,

Kopfschmerzen, Hyperhydrosis (übermässiges Schwitzen), Schlaflosigkeit, Übelkeit und Schmerzen.

Häufige Nebenwirkungen (treten bei mindestens 1 von 100 Patienten auf): Unruhe, Angstgefühl,

Gelenkschmerzen, Bronchitis, Brustschmerzen, Husten, Appetitlosigkeit, Depression, Schwindel,

Mundtrockenheit, Menstruationsschmerzen, Dyspepsie (Oberbauchbeschwerden), Atemnot,

Flatulenz, Magen-Darm-Störungen, Feindseligkeit, erhöhter Blutdruck, Infektionen, Grippe,

Nervosität, Erkrankung der Lymphknoten, Unwohlsein, Migräne, Muskelkrämpfe,

Muskelschmerzen, Pupillenerweiterung, Nackenschmerzen, Palpitationen (Herzklopfen), Paranoia,

Parästhesie (Taubheitsgefühl), peripheres Ödem, Rachenentzündung, Fieber, Hautausschlag,

Schläfrigkeit, anomales Denken, Zahnerkrankungen, Zittern, Gefässerweiterung, Benommenheit,

Schwäche/Kraftlosigkeit, Schwindelgefühl, Gähnen, Tränenflussstörung, Entzündung der

Nasenschleimhaut, Ohnmacht, Blutdruckabfall, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen,

Bauchschmerzen, Rücken- und Knochenschmerzen, Schüttelfrost und Schwitzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (treten bei mindestens 1 von 1000 Patienten auf): Halluzinationen,

Atemdepression, Lebernekrose und Leberentzündung*.

Sehr seltene Nebenwirkungen (treten bei mindestens 1 von 100'000 Patienten auf): Krämpfe der

Bronchialmuskulatur, anaphylaktischer Schock und Haut- und Schleimhautschwellungen.

* Bei einer missbräuchlichen Anwendung dieses Arzneimittels mittels Injektion kann es zu

Entzugssymptomen, Infektionen, anderen Hautreaktionen und zu möglicherweise schweren

Leberproblemen kommen (siehe auch Abschnitt «Wann ist bei der Anwendung von Subutex

Vorsicht geboten?»).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel für Kinder und andere Personen in Ihrem Haushalt unzugänglich aufbewahren!

Buprenorphin kann bei Kindern und nicht abhängigen Personen bei versehentlicher oder

absichtlicher Einnahme zu einer schweren, möglicherweise tödlichen Atemdepression führen.

Öffnen Sie die Blisterpackung nie im Voraus.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nie vor Kindern ein.

Bei versehentlicher Einnahme oder Verdacht auf Einnahme ist umgehend ein Notdienst zu

verständigen.

Dieses Arzneimittel kann für Personen von Interesse sein, die mit verschreibungspflichtigen

Arzneimitteln Missbrauch betreiben. Daher sollte es diebstahlsicher aufbewahrt werden.

Subutex Sublingualtabletten sind nicht über 30 °C, in der Originalpackung und trocken

aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arztpraxis, Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung zurückbringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Subutex enthalten?

1 Sublingualtablette enthält als Wirkstoff entweder 0,4 mg, 2 mg oder 8 mg Buprenorphin als

Buprenorphinhydrochlorid sowie Hilfsstoffe zur Herstellung.

Zulassungsnummer

54732 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Subutex? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Subutex untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe.

Packungen: 7 oder 28 Sublingualtabletten à 0,4 mg, 2 mg oder 8 mg.

Zulassungsinhaberin

Indivior Schweiz AG, 6340 Baar.

Herstellerin

Reckitt Benckiser Healthcare (UK) Ltd.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Fachinformation

Transferiert von Reckitt Benckiser (Switzerland) AG

Subutex®

Indivior Schweiz AG

Untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe

Zusammensetzung

Wirkstoff: Buprenorphinum ut Buprenorphini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Excip. pro compr.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Sublingualtablette enthält 0,4 mg, 2 mg oder 8 mg Buprenorphin.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Substitutionsbehandlung bei Opioidabhängigkeit, im Rahmen einer medizinischen, sozialen und

psychologischen Behandlung.

Dosierung/Anwendung

Die Behandlung mit Subutex Sublingualtabletten kommt für opioidabhängige Erwachsene und

Jugendliche ab 16 Jahren in Frage. Die Patienten benötigen eine sorgfältige Überwachung und

Unterstützung. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, die Medikation täglich in der Praxis unter

Aufsicht durchzuführen.

Bei opioidabhängigen Drogensüchtigen ohne vorherigen Entzug oder bei Drogenabhängigen, die

bereits im Entzug sind: eine Dosis Subutex frühestens 6 Stunden nach der letzten Opioideinnahme,

oder wenn erste Entzugserscheinungen auftreten.

Bei Therapiebeginn sollte man daran denken, dass Subutex bei Patienten, die erst kurz vorher (<6 h)

Opioide eingenommen haben, Entzugssymptome auslösen kann.

Bei Patienten, die unter Methadon stehen, soll die Methadondosis bis auf 30 mg reduziert werden,

bevor die Therapie mit Subutex begonnen wird. Subutex kann bei methadonabhängigen Patienten

Entzugssymptome auslösen.

Die Verabreichung erfolgt sublingual, im Allgemeinen einmal täglich.

Um eine optimale Wirkung der Medikation zu erreichen, muss die Tablette bis zur völligen

Auflösung unter der Zunge belassen werden (5 bis 10 Minuten).

Der Patient ist darüber aufzuklären, dass die sublinguale Einnahme die einzig wirksame und sichere

Verabreichungsart für Subutex ist.

Einstellphase

Initialdosis: 0,8–4 mg/Tag.

In der Regel empfiehlt sich, eine erste Dosis von 2 mg zu verabreichen.

Bei Bedarf und guter Verträglichkeit kann diese Dosis am gleichen Tag wiederholt werden (Intervall

mindestens 4 Stunden). Je nach Bedarf und Verträglichkeit kann am zweiten Tag auf 4 mg oder 8 mg

(einmal täglich) erhöht werden.

Eine erste Dosis von 0,8 mg sollte nur in Fällen von leichter Abhängigkeit verabreicht werden.

Dosisanpassung und -erhaltung

Die Subutex-Dosis sollte entsprechend dem Ansprechen und dem klinischen und psychologischen

Status des Patienten individuell angepasst werden. Die Dosierung soll bei Bedarf schrittweise erhöht

werden. Klinische Studien haben gezeigt, dass die übliche wirksame Tagesdosis im Bereich von 8–

16 mg liegt. Es liegen nur beschränkte Sicherheitsdaten mit Dosierungen über 20 mg vor. In

Einzelfällen haben sich kleinere oder grössere Tagesdosen (max. 32 mg) als therapeutisch wirksam

oder notwendig erwiesen.

Dosisreduktion und Beenden der Behandlung

Nachdem eine zufriedenstellende Periode der Stabilisierung erreicht worden ist, kann die Dosis von

Subutex schrittweise auf ein tieferes Erhaltungsniveau reduziert werden, bis die Therapie unter enger

Überwachung ganz abgesetzt werden kann.

Kontraindikationen

·Überempfindlichkeit gegen Buprenorphin oder gegen einen anderen Bestandteil des Präparates.

·Kombinationsbehandlung mit µ-Rezeptor-Agonisten wie Methadon oder Heroin.

·Asthma oder respiratorische Insuffizienz (Fälle von Atemdepression unter Buprenorphin sind

aufgetreten).

·Schwere hepatische Insuffizienz.

·Akuter Alkoholabusus.

·Delirium tremens.

·Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Subutex Sublingualtabletten werden nur für die Behandlung von Opioidabhängigkeit empfohlen.

Nicht bestimmungsgemässer Gebrauch und Missbrauch

Buprenorphin kann, wie andere legale oder illegale Opioide auch, missbraucht oder nicht

bestimmungsgemäss angewendet werden. Zu den Risiken des Missbrauchs oder des nicht

bestimmungsgemässen Gebrauchs zählen Überdosierung, Verbreitung von hämatogen übertragenen

viralen oder lokalen und systemischen Infektionen, Atemdepression und Leberschädigung.

Eine missbräuchliche Verwendung von Buprenorphin durch Personen, denen das Arzneimittel nicht

verordnet wurde, beinhaltet ausserdem das Risiko neuer Drogenabhängiger, die Buprenorphin als

Hauptdroge missbrauchen, wenn das Arzneimittel direkt vom betreffenden Patienten zum illegalen

Gebrauch in Umlauf gebracht oder wenn es nicht genügend gegen Diebstahl gesichert wird.

Eine suboptimale Behandlung mit Buprenorphin kann einen Arzneimittelmissbrauch durch den

Patienten zur Folge haben, was zu Überdosierung oder Behandlungsabbruch führen kann. Ein

Patient, der eine zu niedrige Dosis Buprenorphin erhält, könnte auf unkontrollierte Entzugssymptome

weiterhin mit der Selbstbehandlung mit Opioiden, Alkohol oder sonstigen Sedativa/Hypnotika,

insbesondere Benzodiazepinen, reagieren.

Kliniker sollen, besonders zu Beginn der Behandlung ein Risiko für Abusus und Missbrauch (z.B.

i.v. Verabreichung) in Betracht ziehen.

Um das Risiko eines nicht bestimmungsgemässen Gebrauchs und Missbrauchs zu minimieren,

sollten die Ärzte bei der Verordnung und Ausgabe von Buprenorphin geeignete

Vorsichtsmassnahmen ergreifen. Daher sollten in der frühen Therapiephase nicht mehrere Dosen

gleichzeitig verschrieben und dem Bedarf des Patienten angemessene Nachbeobachtungstermine zur

klinischen Überwachung angesetzt werden.

Atemdepression

Es wurden eine Anzahl Todesfälle infolge einer Atemdepression beschrieben, insbesondere bei

kombinierter Anwendung von Buprenorphin mit Benzodiazepinen (siehe «Interaktionen»), bei

Verabreichung von hohen Dosen Buprenorphin an nicht opioid-abhängige Personen, die keine

Toleranz gegenüber den Wirkungen von Opioiden haben, oder wenn Buprenorphin nicht gemäss der

Fachinformation angewendet wurde. Todesfälle wurden auch in Zusammenhang mit der

gleichzeitigen Anwendung von Buprenorphin und anderen zentral dämpfenden Mitteln, wie z.B.

Alkohol oder anderen Opioiden, berichtet (siehe «Interaktionen»).

Buprenorphin kann bei Kindern und nicht opioid-abhängigen Personen bei versehentlicher oder

absichtlicher Einnahme zu einer schweren, möglicherweise tödlichen Atemdepression führen. Kinder

sind vor einer Exposition zu schützen.

Patienten müssen ermahnt werden, die Blisterpackung an einem sicheren Ort aufzubewahren, die

Blisterpackung nie im Voraus zu öffnen, die Blisterpackung für Kinder und andere

Haushaltsmitglieder unerreichbar aufzubewahren und dieses Arzneimittel nie vor Kindern

einzunehmen. Bei versehentlicher Einnahme oder Verdacht auf Einnahme ist umgehend ein

Notdienst zu verständigen.

ZNS-Depression

Buprenorphin kann Benommenheit hervorrufen, insbesondere wenn es zusammen mit Alkohol oder

zentral dämpfenden Arzneimitteln (Tranquilizern, Sedativa oder Hypnotika) eingenommen wird

(siehe «Interaktionen»).

Abhängigkeit

Buprenorphin wirkt am µ-Opioidrezeptor partiell agonistisch. Eine Dauertherapie führt zu einer

Abhängigkeit vom Opioidtyp, jedoch in einem geringeren Grad als volle µ-Agonisten wie (z.B.

Morphin). Das Entzugssyndrom ist typischerweise milder als bei Vollagonisten und tritt

möglicherweise verzögert auf.

Ein plötzliches Absetzen des Arzneimittels wird nicht empfohlen, da dies zu einem Entzugssyndrom

führen kann, das möglicherweise auch verzögert auftritt.

Hepatitis und hepatische Ereignisse

In klinischen Studien und Nebenwirkungsberichten nach Markteinführung wurden bei Opioid-

Abhängigen Fälle von akuter Leberschädigung beschrieben.

Das Spektrum der abnormen Veränderungen reicht von passageren asymptomatischen Erhöhungen

der Lebertransaminasen bis hin zu dokumentierten Fällen von zytolytischer Hepatitis,

Leberversagen, Lebernekrose, hepatorenalem Syndrom sowie hepatischer Enzephalopathie und Tod.

In vielen Fällen kann das Vorliegen einer bereits im Vorfeld bestehenden mitochondrialen Störung

(genetische Erkrankung), Abweichungen der Leberenzymwerte, Infektionen mit dem Hepatitis-B-

oder Hepatitis-C-Virus, Alkoholmissbrauch, Anorexie, gleichzeitige Anwendung von anderen

potentiell hepatotoxischen Arzneimitteln oder ein fortbestehender intravenöser Drogenmissbrauch

ursächlich sein oder dazu beitragen.

Patienten, die positiv auf virale Hepatitis getestet worden sind, die gleichzeitig andere Arzneimittel

einnehmen (siehe «Interaktionen») und/oder eine bestehende Leberfunktionsstörung haben, besitzen

ein höheres Risiko für eine Leberschädigung. Diese zu Grunde liegenden Faktoren müssen vor der

Verschreibung von Buprenorphin und während der Behandlung berücksichtigt werden. Bei Verdacht

auf ein hepatisches Ereignis ist eine weitergehende biologische und ätiologische Evaluierung

erforderlich. Ausgehend von den Befunden kann das Arzneimittel vorsichtig abgesetzt werden, um

Entzugssymptome und einen erneuten illegalen Drogenabusus zu verhindern. Bei Fortführung der

Therapie ist die Leberfunktion engmaschig zu überwachen.

Beschleunigter Entzug

Bei Beginn der Behandlung mit Subutex sollte sich der Arzt über das partiell agonistische

Wirkungsprofil von Buprenorphin im Klaren sein. Sublingual verabreichtes Buprenorphin kann bei

opioid-abhängigen Patienten Entzugssymptomen auslösen wenn es verabreicht wird, bevor die

agonistischen Wirkungen, die ein vor kurzem stattgefundener Opioidgebrauch oder -missbrach

ausgelöst hat, abgeklungen sind (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).

Zur Verhinderung eines beschleunigten Entzugs von kurz oder lang wirksamen Opioden sollte die

Einleitung der Behandlung mit Buprenorphin erfolgen, wenn objektive Anzeichen und Symptome

von leichtem Entzug vorliegen; z.B. kann eine Punktzahl grösser als 12 auf der Clinical Opioid

Withdrawal Scale (COWS) als Richtwert verwendet werden (siehe Abschnitt

«Dosierung/Anwendung»).

Patienten sollten in der Umstellungsphase von Methadon auf Buprenorphin genau beobachtet

werden, da von Entzugssymptomen berichtet wurde.

Entzugssymptome können auch mit einer suboptimalen Dosierung assoziiert sein.

Leberfunktionsstörung

Die Auswirkungen einer Einschränkung der Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von

Buprenorphin wurden in einer Studie nach der Marktzulassung beurteilt. Da Buprenorphin in

erheblichem Umfang metabolisiert wird, wurden bei Patienten mit mittelgradig bzw. stark

eingeschränkter Leberfunktion erhöhte Plasmakonzentrationen von Buprenorphin festgestellt. Daher

ist Subutex im Falle einer Leberfunktionsstörung mit Vorsicht anzuwenden. Die Patienten sollten auf

Anzeichen und Symptome für eine Toxizität oder Überdosierung durch erhöhte Buprenorphinspiegel

überwacht werden. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Subutex kontraindiziert.

Nierenfunktionsstörung

Die Ausscheidung über die Niere spielt eine relativ geringe Rolle (ca. 30%) bei der

Gesamtausscheidung von Buprenorphin. Deshalb ist in der Regel keine Dosisanpassung auf Grund

der Nierenfunktion nötig. Die Metaboliten von Buprenorphin akkumulieren sich bei Patienten mit

Niereninsuffizienz. Bei der Verabreichung an Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung

(Kreatinin-Clearance <30 ml/min) ist Vorsicht geboten (siehe Abschnitte «Dosierung/Anwendung»

und «Pharmakokinetik»).

Allgemeine Warnhinweise für die Anwendung von Opioiden

Opioide können bei ambulant behandelten Patienten eine orthostatische Hypotonie verursachen.

Opioide können zu einem erhöhten Liquordruck führen, der Krampfanfälle verursachen kann, so

dass Opioide bei Patienten mit Kopfverletzungen, intrakraniellen Läsionen, anderen Zuständen mit

möglicher Erhöhung des Liquordrucks oder Krampfanfällen in der Krankengeschichte mit Vorsicht

anzuwenden sind.

Durch Opioide verursachte Miosis, Veränderungen des Bewusstseinszustands und Veränderungen

der Schmerzwahrnehmung als Symptom einer Krankheit können die Patientenbeurteilung

beeinträchtigen und die Diagnose oder den klinischen Verlauf einer Begleiterkrankung verschleiern.

Opioide sollten bei Patienten mit Myxödem, Hypothyreose oder Nebenniereninsuffizienz (z.B.

Morbus Addison) mit Vorsicht angewendet werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Opioide bei Patienten mit Hypotonie, Prostatahypertrophie oder

Harnröhrenstenose angewendet werden.

Es hat sich gezeigt, dass Opioide den Druck im Gallengang erhöhen und bei Patienten mit

Dysfunktion der Gallenwege mit Vorsicht angewendet werden sollten.

Bei der Verabreichung von Opioiden an ältere oder geschwächte Patienten ist Vorsicht geboten.

Buprenorphin soll mit Vorsicht angewendet werden bei toxischer Psychose.

Interaktionen

Subutex sollte nicht zusammen eingenommen werden mit:

·Alkohol: Alkohol verstärkt den sedativen Effekt des Buprenorphins. Subutex soll nicht zusammen

mit alkoholhaltigen Getränken eingenommen werden, und es muss mit Vorsicht angewandt werden

bei gleichzeitiger Einnahme von alkoholhaltigen Arzneimittel (siehe «Wirkung auf die

Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen»).

Subutex sollte mit Vorsicht angewendet werden zusammen mit:

·Benzodiazepinen: Diese Kombination kann zum Tod in Folge einer zentralen Atemdepression

führen. Deshalb müssen die Patienten eng überwacht werden, wenn diese Kombination verschreiben

wird, und sie sollte vermieden werden, wenn das Risiko einer missbräuchlichen Anwendung besteht.

Die Patienten sind zu warnen, dass es extrem gefährlich ist, nicht verordnete Benzodiazepine

gleichzeitig mit diesem Arzneimittel einzunehmen. Die Patienten sind ausserdem darauf

hinzuweisen, dass Benzodiazepine zusammen mit diesem Arzneimittel nur auf Anweisung ihres

Arztes eingenommen werden dürfen (s. auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

·Anderen ZNS Hemmstoffe: Die Kombination von ZNS Hemmstoffen und Buprenorphin verstärkt

die zentral hemmenden Wirkungen. Wegen der verminderten Aufmerksamkeit kann das Lenken von

Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen gefährlich werden.

Beispiele für ZNS Hemmstoffen sind: andere Opioidderivate (z.B. Methadon, Analgetika und

Antitussiva), bestimmte Antidepressiva, sedative H1-Rezeptor Antagonisten, Barbiturate,

Anxiolytika, Neuroleptika, Clonidin und verwandte Substanzen.

·Anderen Opioid Analgetika: Die analgetischen Eigenschaften anderer Opioide (wie Methadon oder

Analgetika der Stufe III) können reduziert sein bei Patienten, die mit Buprenorphin bei

Opioidabhängigkeit behandelt werden.

Es kann schwierig sein, eine ausreichende Analgesie zu erreichen, wenn Patienten, die Buprenorphin

erhalten, ein Opioid-Vollagonist verabreicht wird. Umgekehrt ist die Möglichkeit der Überdosierung

in Betracht zu ziehen mit höheren als den üblichen Dosen eines Vollagonisten, wie z.B. Methadon

oder Analgetika der Stufe III, insbesondere wenn versucht wird, die partiell agonistische Wirkung

von Buprenorphin zu überwinden oder wenn die Buprenorphin-Plasmaspiegel sinken.

Patienten die eine analgetische Behandlung und eine Behandlung der Opioidabhängigkeit benötigen,

werden am besten von multidisziplinäre Teams betreut, mit Experten der Schmerzbehandlung als

auch der Opioidabhängigkeit (siehe auch «Beschleunigter Entzug»).

·Naltrexon: Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist, der die pharmakologischen Wirkungen von

Buprenorphin blockieren kann. Bei opioidabhängigen Patienten, die derzeit mit Buprenorphin

behandelt werden, kann der Antagonist Naltrexon zum plötzlichen Einsetzen anhaltender und starker

Opioidentzugssymptome führen.

Bei Patienten, die derzeit mit Naltrexon behandelt werden, können die beabsichtigten

therapeutischen Wirkungen der Buprenorphingabe durch den Antagonisten Naltrexon blockiert

werden.

·CYP3A4-Inhibitoren: Patienten, die Buprenorphin erhalten, sind engmaschig zu überwachen und

bedürfen bei kombinierter Anwendung mit starken CYP3A4- Inhibitoren möglicherweise einer

Dosisreduktion.

In einer Studie zur Wechselwirkung von Buprenorphin mit Ketoconazol (einem starken CYP3A4-

Inhibitor) wurden erhöhte Cmax- und AUC-Werte (Fläche unter der Kurve) für Buprenorphin

(ungefähr 50% bzw. 70%) und zu einem geringeren Grad für Norbuprenorphin gemessen. Beispiele

für übliche CYP3A4- Inhibitoren sind Antibiotika wie Erythromycin oder andere

Makrolidantibiotika, Imidazol-Antimykotika wie Ketoconazol oder Itraconazol, HIV-Protease-

Inhibitoren wie Ritonavir, Saquinavir, Nelfinavir oder Indinavir, oder Antidepressiva wie

Fluvoxamin und Fluoxetin.

·CYP3A4-Induktoren: Die gleichzeitige Anwendung von CYP3A4-Induktoren mit Buprenorphin

kann die Buprenorphin-Plasmakonzentrationen senken und somit möglicherweise zu einer

suboptimalen Behandlung der Opioidabhängigkeit mit Buprenorphin führen.

Es wird empfohlen, Patienten, die Buprenorphin zusammen mit CYP3A4-Induktoren (z.B.

Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin, Rifampicin) erhalten, engmaschig zu überwachen. Die

Buprenorphin- oder CYP3A4-Induktor-Dosis muss gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.

Bisher wurde keine Interaktion mit Kokain, der Substanz, die am häufigsten von Drogenabhängigen

zusammen mit Opioiden genommen wird, beobachtet.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Studien in Ratten und Kaninchen haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt

«Präklinische Daten»).

Subutex darf während der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das

potentielle Risiko für den Fötus rechtfertigt.

Gegen Ende der Schwangerschaft kann Buprenorphin auch nach kurzer Anwendungsdauer eine

Atemdepression beim Neugeborenen hervorrufen. Eine Langzeitanwendung von Buprenorphin

während der letzten drei Schwangerschaftsmonate kann zu Entzugserscheinungen beim

Neugeborenen führen (z.B. Hypertonie, neonataler Tremor, neonatale Agitation, Myoklonus oder

Krämpfe). Das Syndrom tritt im Allgemeinen mit einer Verzögerung von einigen Stunden bis

einigen Tagen nach der Geburt auf.

Stillzeit

Buprenorphin und seine Metaboliten gehen in die Muttermilch über. Untersuchungen an Ratten

haben gezeigt, dass Buprenorphin die Laktation hemmt. Ist eine Anwendung absolut notwendig,

sollte abgestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Subutex kann zu Benommenheit, Schwindel oder zu einer Beeinträchtigung des Denkens führen,

insbesondere bei Therapieeinleitung und Dosisanpassung. Diese Wirkung kann sich verstärken,

wenn Subutex zusammen mit Alkohol oder zentral wirksamen Sedativa angewendet wird.

Patienten sollten solange kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, bis sie sicher sind, dass

Subutex bei ihnen solche Tätigkeiten nicht beeinträchtigt.

Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die beschrieben wurden, waren solche, die mit

Entzugssymptomen verbunden sind (d.h. Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Hyperhidrosis)

und Schmerzen. Patienten mit ausgeprägter Drogenabhängigkeit können bei initialer

Buprenorphinverabreichung Entzugserscheinungen zeigen (Miosis, Obstipation, Bradykardie), die

ähnlich denen unter Naloxon sind.

Liste der unerwünschten Wirkungen

Nachfolgend sind die Meldungen unerwünschter Wirkungen aus zulassungsrelevanten klinischen

Studien zusammengefasst. Diese Wirkungen sind nach Systemorganklassen und ihrer Häufigkeit

aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100), selten

(≥1/10'000 bis <1/1'000) und sehr selten (<1/10'000).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig: Bronchitis, Infektion, Influenza, Pharyngitis, Rhinitis.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: Lymphadenopathie.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Appetitlosigkeit.

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr häufig: Schlaflosigkeit (16%).

Häufig: Unruhe, Angst, Depression, Feindseligkeit, Nervosität, Paranoia, anomales Denken.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen (12%).

Häufig: Ohnmacht, Schwindel, Hypertonie, Migräne, Parästhesie, Schläfrigkeit, Tremor.

Augenerkrankungen

Häufig: Tränenflussstörung, Mydriasis.

Herzerkrankungen

Häufig: Palpitationen.

Gefässerkrankungen

Häufig: Vasodilatation.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Husten, Dyspnoe, Gähnen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Übelkeit.

Häufig: Obstipation, Diarrhoe, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Magen-Darm-Störungen, Blähungen,

Zahnerkrankungen, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Hyperhidrosis.

Häufig: Hautausschlag.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Arthralgie, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, Muskelspasmen, Myalgie,

Nackenschmerzen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig: Dysmenorrhoe.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Arzneimittel-Entzugssyndrom, Schmerzen.

Häufig: Asthenia, Brustschmerzen, Schüttelfrost, Unwohlsein, periphere Ödeme, Pyrexie.

Post-Marketing Daten

Nachfolgend sind die nach Markteinführung am häufigsten gemeldeten unerwünschter Wirkungen

aufgeführt. Die Liste beinhaltet Ereignisse, die in mindestens 1% der Berichte von Fachpersonen

erwähnt worden sind und deren Zusammenhang mit der Behandlung zumindest als möglich

eingestuft worden sind. Diese Wirkungen sind nach Systemorganklassen aufgeführt.

Psychische Störungen: Abhängigkeit.

Störungen des Nervensystems: Kopfschmerzen.

Gastrointestinale Störungen: Übelkeit, Erbrechen.

Allgemeine Störungen: Entzugssyndrom, neonatales Entzugssyndrom, periphere Ödeme.

Beschreibung weiterer ausgewählter unerwünschter Wirkungen, die nach Markteinführung

beobachtet wurden

Zusammenfassung von weiteren nach Markteinführung berichteten unerwünschten Wirkungen, die

als schwerwiegend oder aus anderem Grund nennenswert betrachtet werden:

·In Fällen eines Missbrauchs oder einer missbräuchlichen Anwendung wurden unerwünschte

Reaktionen beschrieben, die eher dem Missbrauch als dem Arzneimittel zuzuschreiben sind: lokale

Reaktionen wie Cellulitis oder Abszess (manchmal septischer Art), eine möglicherweise schwere

akute Hepatitis, Pneumonie, Endokarditis und andere schwerwiegende Infektionen (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

·Atemdepression ist aufgetreten. Es wurden Todesfälle infolge einer Atemdepression beschrieben,

insbesondere bei kombinierter Anwendung von Buprenorphin mit Benzodiazepinen (siehe

«Interaktionen») oder wenn Buprenorphin nicht gemäss der Fachinformation angewendet wurde.

Todesfälle wurden auch in Zusammenhang mit der gleichzeitigen Anwendung von Buprenorphin

und anderen zentral dämpfenden Mitteln, wie z.B. Alkohol oder anderen Opioiden, berichtet (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).

·Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angiödem oder anaphylaktischer Schock sind aufgetreten

(siehe «Kontraindikationen»).

·Transaminasenerhöhung, Hepatitis, akute Hepatitis, zytolytische Hepatitis, Ikterus, hepatorenales

Syndrom, hepatische Enzephalopathie und hepatische Nekrose sind aufgetreten (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

·Ein neonatales Entzugssyndrom ist bei Neugeborenen berichtet worden, deren Mütter während der

Schwangerschaft Buprenorphin erhalten haben. Dieses Syndrom kann milder und langwieriger sein

als das von kurz wirksamen μ-Opioid-Vollagonisten. Die Art des Syndroms kann in Abhängigkeit

von der Historie des Drogenkonsums der Mutter variieren (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).

·Halluzinationen, orthostatische Hypotonie, Harnretention und Schwindelgefühl wurden berichtet

(siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Überdosierung

Aufgrund seiner partiellen Opioid-agonistischen Eigenschaften zeigt Buprenorphin eine breitere

Sicherheitsgrenze als volle Agonisten.

Obwohl die antagonistische Wirkung von Buprenorphin sich bei Dosen manifestieren kann, die

etwas über dem therapeutischen Bereich liegen, können unter gewissen Umständen Dosen im

empfohlenen therapeutischen Bereich klinisch signifikante Atemdepression verursachen (siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Symptome

Manifestationen einer akuten Überdosierung sind Miosis, Schläfrigkeit, Hypotonie, Atemdepression

und Tod. Übelkeit und Erbrechen werden beobachtet. Das Hauptsymptom, das ein Eingreifen

notwendig machen kann, ist eine Atemdepression, die zu Atemstillstand und Tod führen kann.

Behandlung

Falls versehentlich eine Überdosierung auftritt, sollten allgemeine unterstützende Massnahmen,

einschliesslich einer engen Überwachung des respiratorischen und kardialen Status, erfolgen.

Erbricht der Patient, so muss dafür gesorgt werden, dass es nicht zu einer Aspiration des

Erbrochenen kommen kann.

Eine symptomatische Behandlung der Atemdepression und intensivmedizinische

Standardmassnahmen sind einzuleiten. Der Patient sollte intubiert werden und eine assistierte oder

kontrollierte Beatmung muss sichergestellt werden. Da der pharmakodynamische Effekt von

Buprenorphin über 24–48 Stunden anhalten kann, sollte der Patient in ein Zentrum verlegt werden,

das über vollständige Reanimationseinrichtungen verfügt.

Obwohl es sich bei Buprenorphin um einen partiellen µ-Rezeptor-Agonist/κ-Rezeptor-Antagonist

handelt, ist Naloxon als Antagonist wirksam. Da Buprenorphin eine ca. 30 mal höhere Affinität zum

µ-Rezeptor hat als Morphin, sind höhere Dosierungen von Naloxon (d.h. 5–10 mg i.v.) notwendig.

Bis zum Eintritt der Wirkung von Naloxon kann es 30–45 Minuten dauern, der Effekt ist aber

aufgrund der Eliminierungs-Halbwertszeit von ca. 70 Minuten zeitlich begrenzt. Bei der Therapie

von Patienten mit einer Buprenorphin-Überdosierung sind somit hohe Naloxon-Mengen notwendig,

was Versorgungsprobleme verursachen könnte. Da die meisten beobachteten Fälle einer

Buprenorphin-Überdosierung häufig mit gleichzeitigem Missbrauch anderer ZNS-dämpfenden

Substanzen (Benzodiazepine, Barbiturate, Alkohol, Cannabis) verbunden waren, sollten

Massnahmen ergriffen werden, die zur Behandlung einer entsprechenden Überdosierung geeignet

sind.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: N07BC01

Wirkungsmechanismus

Buprenorphin ist ein partieller Opioid-Agonist mit Affinität zu den µ-Rezeptoren des Gehirns und

hat antagonistische Wirkungen auf die κ-Rezeptoren. Seine Wirkung bei der

Opioidsubstitutionsbehandlung wird seiner langsam reversiblen Bindung an den µ-Rezeptor

zugeschrieben, was über eine längere Zeit den Drang des Abhängigen nach der Droge vermindert.

Buprenorphin besitzt aufgrund seiner partiellen Agonist/Antagonist-Wirkung eine breitere

Sicherheitsspanne als volle Agonisten, was die dämpfenden Effekte auf die Atemfunktion limitiert.

Pharmakokinetik

Absorption

Bei oraler Einnahme unterliegt Buprenorphin einem hohen First-pass Metabolismus in der Leber.

Die orale Einnahme ist daher ungeeignet.

Durch sublinguale Verabreichung wird der First-pass Effekt umgangen.

Plasmaspitzenkonzentrationen werden bei sublingualer Gabe nach 90 Minuten erreicht. Das Dosis-

Konzentrations-Verhältnis ist zwischen 2 mg und 16 mg annähernd linear.

Bioverfügbarkeit

Die absolute Bioverfügbarkeit der 2 mg und 8 mg Sublingualtabletten ist nicht untersucht worden. In

einer kleinen Studie an 6 Probanden betrug die Bioverfügbarkeit der Sublingualtabletten (8 mg), im

Vergleich zu einer Lösung (mit der alle klinischen Studien durchgeführt wurden), 51% mit einer

grossen Streuung (90% Konfidenzintervall: 24–81%).

Erste Ergebnisse einer weiteren, noch nicht abgeschlossenen, Studie weisen auf eine möglicherweise

höhere relative Bioverfügbarkeit der Sublingualtablette im Vergleich zu einer Lösung hin (66%, 90%

Konfidenzintervall: 56–78%).

Distribution

Nach Absorption wird Buprenorphin mit einer Halbwertszeit von 2 bis 5 Stunden rasch verteilt.

Metabolismus

Buprenorphin wird durch Dealkylierung zum 14-N-Dealkyl-buprenorphin metabolisiert, welches ein

µ-Agonist mit schwacher intrinsischer Aktivität ist. Die bei der Metabolisierung beteiligten Enzyme

sind nicht charakterisiert. Beide, Buprenorphin und sein dealkylierter Metabolit, werden

anschliessend durch Glucuronidkonjugation inaktiviert.

Subutex wird in der Leber metabolisiert. Daher ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

oder bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Substanzen, die die hepatische Clearance

herabsetzen, mit einer Steigerung oder Verlängerung seiner Wirksamkeit zu rechnen.

Elimination

Die Elimination von Buprenorphin ist bi- oder tri-exponentiell mit einer langen terminalen

Eliminationsphase von 20 bis 25 Stunden. Dies ist teilweise durch eine Reabsorption

(enterohepatischer Kreislauf) von Buprenorphin nach hydrolytischer Spaltung der Konjugate im

Darm und teilweise durch die hohe Lipophilie des Buprenorphins begründet. Es kommt zu einer

erheblichen Kumulation des primären Metaboliten (14-N-Dealkylbuprenorphin).

Buprenorphin wird hauptsächlich über die Faeces durch biliäre Exkretion der Glucuronidkonjugate

(80%) ausgeschieden, der Rest wird über den Urin ausgeschieden.

Es liegen keine pharmakokinetischen Studien bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz und

ebenfalls keine Interaktionsstudien mit Medikamenten vor.

Präklinische Daten

Reproduktionstoxikologie

Bei trächtigen Ratten und Kaninchen erzeugten Dosen von 0,05 mg/kg oder 0,5 mg/kg täglich keine

ungünstigen Befunde. Die Erhöhung der täglichen Dosis auf 0,5 mg/kg verursachte bei beiden

Spezies einen erhöhten Präimplantationsverlust und eine verringerte Gewichtszunahme der Jungen

während der ersten drei Lebenstage.

In einer peri- und postnatalen Studie bekamen Ratten täglich 0,05, 0,5 oder 5 mg/kg Buprenorphin

intramuskulär verabreicht. Es wurde ein dosisabhängiger Rückgang der Überlebensrate der Jungen

beobachtet (Kontrollen 88%, niedrige Dosis 74%, mittlere Dosis 71% und höchste Dosis 37%). Bei

den mit der niedrigsten Dosis behandelten Tieren traten keine unerwünschten Wirkungen auf. Bei

der höchsten Dosis, die etwa das 100fache der therapeutischen Dosis betrug, war die Wurfdauer

verlängert und die Gewichtszunahme der Mütter nach der Geburt geringer als üblich.

Mutagenes und tumorerzeugendes Potential

Buprenorphin wurde in vivo und in vitro ausreichend bezüglich mutagener Wirkungen geprüft. Die

durchgeführten Tests ergaben keinen relevanten Hinweis auf eine mutagene Wirkung.

Langzeituntersuchungen an Ratte und Maus ergaben keine für den Menschen relevanten Hinweise

auf ein kanzerogenes Potential.

Sonstige Hinweise

Information

Buprenorphin wird mit den gegenwärtig durchgeführten Urin-Tests nicht erfasst, es kann aber mit

einem im Handel erhältlichen Buprenorphin-Urin-Test erfasst werden.

Haltbarkeit

Subutex Sublingualtabletten dürfen nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten

Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Das Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Subutex ist in der Originalpackung, nicht über 30 °C und trocken aufzubewahren.

Zulassungsnummer

54732 (Swissmedic).

Packungen

Subutex Sublingualtabletten 0,4 mg: Packungen mit 7 oder 28 Tabletten (A+)

Subutex Sublingualtabletten 2 mg: Packungen mit 7 oder 28 Tabletten (A+)

Subutex Sublingualtabletten 8 mg: Packungen mit 7 oder 28 Tabletten (A+)

Zulassungsinhaberin

Indivior Schweiz AG, 6340 Baar.

Stand der Information

Februar 2015.

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Dokumentverlauf anzeigen

Teilen Sie diese Informationen