Simvastatin-TEVA 5 mg Filmtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Simvastatin
Verfügbar ab:
TEVA GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
simvastatin
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Simvastatin 5.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
56347.00.00

Gebrauchsinformation

Simvastatin-Teva

®

5 mg Filmtabletten

Simvastatin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

dieses Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Simvastatin-Teva

5 mg ist ein Arzneimittel zur Senkung der Cholesterin- und

Triglyzeridwerte in Ihrem Blut und dient zur Verringerung des Risikos, dass Sie eine koronare

Herzkrankheit entwickeln (siehe Abschnitt 1 „Was ist Simvastatin-Teva

5 mg und wofür

wird es angewendet?“).

Bei sehr wenigen Patienten kann Simvastatin-Teva

5 mg zu schweren Muskelproblemen

führen. Wenn Sie unter unklaren Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der

Muskulatur leiden, müssen Sie die EINNAHME DES ARZNEIMITTELS ABBRECHEN und

sich unverzüglich an Ihren Arzt wenden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel NICHT EINNEHMEN, wenn Sie bereits Arzneimittel gegen

Pilzinfektionen (wie Itraconazol, Ketoconazol), Arzneimittel in der HIV-Therapie (sogenannte

HIV-Protease-Inhibitoren wie Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir und Saquinavir), Antibiotika

(wie Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin) oder das Antidepressivum Nefazodon

einnehmen (siehe Abschnitt 2 unter „Bei Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg mit anderen

Arzneimitteln“).

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen, dürfen Sie Simvastatin-

Teva

5 mg NICHT EINNEHMEN (siehe Abschnitt 2 „Was müssen Sie vor der Einnahme

von Simvastatin-Teva

5 mg beachten?“).

Wenn Sie einen hohen Blutdruck, hohe Blutfettwerte oder Blutzuckerwerte oder einen Body-

Maß-Index (BMI) von über 30 kg/m

haben, tragen Sie ein erhöhtes Diabetesrisiko. Ihr Arzt

wird Sie engmaschig überwachen, wenn dies der Fall ist (siehe Abschnitt 2 „Was müssen Sie

vor der Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg beachten?“ und Abschnitt 4 „Welche

Nebenwirkungen sind möglich?“).

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1. Was ist Simvastatin-Teva

5 mg und wofür wird es angewendet?

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg beachten?

3. Wie ist Simvastatin-Teva

5 mg einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Simvastatin-Teva

5 mg aufzubewahren?

6. Weitere Informationen

1. Was ist Simvastatin-Teva

5 mg und wofür wird es angewendet?

Simvastatin-Teva

5 mg wird zur Senkung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyzeride)

eingesetzt. Während Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie eine cholesterinsenkende Diät

einhalten. Dieses Arzneimittel gehört zur Klasse der Statine.

Simvastatin-Teva

5 mg wird zusammen mit einer Diät eingesetzt, wenn Sie:

einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut (primäre Hypercholesterinämie) oder hohe

Blutfettwerte (kombinierte Hyperlipidämie) haben und eine Diät sowie körperliches

Training keine Besserung bewirkt haben.

unter der Erbkrankheit homozygote familiäre Hypercholesterinämie leiden, die zu einem

Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut führt. Eventuell bekommen Sie bereits andere

Arzneimittel gegen diese Krankheit.

eine koronare Herzkrankheit haben oder ein hohes Risiko dafür besteht, dass Sie eine

koronare Herzkrankheit entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit für eine koronare

Herzkrankheit erhöht sich, wenn Sie Diabetes haben, schon einmal einen Schlaganfall

hatten oder andere Blutgefäßerkrankungen haben.

Die meisten Menschen zeigen keinerlei Symptome, die auf einen erhöhten Cholesterinspiegel

hindeuten. Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihren Cholesterinspiegel anhand einer einfachen

Blutuntersuchung messen. Wenn sich zu viel Cholesterin in Ihrem Blutstrom befindet, kann dies

zur koronaren Herzkrankheit führen. Das Cholesterin kann die Blutgefäße verstopfen und zur

Verhärtung der Arterien führen (Atherosklerose). Verhärtete Arterien transportieren das Blut

weniger effizient zum Herzen und durch den Körper. Hierdurch können Schmerzen im Brustkorb

(Angina) und ein Herzinfarkt entstehen.

Wenn Sie einen hohen Cholesterinspiegel haben, erhöht sich das Risiko für eine Herzerkrankung,

wenn Sie außerdem:

einen hohen Blutdruck haben (Hypertonie)

hohe Blutzuckerwerte haben (Diabetes)

sich wenig körperliche Bewegung verschaffen

rauchen

übergewichtig sind oder sich fettreich ernähren

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich über diese Risikofaktoren beraten

lassen möchten.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg beachten?

Simvastatin-Teva

5 mg darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:

überempfindlich

(allergisch) gegen Simvastatin-Teva

5 mg oder einen der sonstigen

Bestandteile von Simvastatin-Teva

5 mg sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere Informationen“)

an einer Leberfunktionsstörung leiden

schwanger

sind oder stillen

bereits Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (wie Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol),

Arzneimittel in der HIV-Therapie (sogenannte HIV-Protease-Inhibitoren wie Indinavir,

Nelfinavir, Ritonavir und Saquinavir), Antibiotika (wie Erythromycin, Clarithromycin,

Telithromycin) oder das Antidepressivum Nefazodon einnehmen (siehe Abschnitt 2 unter „Bei

Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn eine dieser Situationen auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein und

sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Behandlung.

Sprechen Sie vor der Einnahme dieser Tabletten mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie:

schon einmal Probleme mit Ihrer Leber hatten.

regelmäßig große Mengen Alkohol trinken

sich für eine Operation ins Krankenhaus begeben müssen – eventuell müssen Sie die

Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg vorher abbrechen.

eine schwere Lungenkrankheit haben.

Während der Behandlung mit Simvastatin-Teva

5 mg wird Ihr Arzt Sie engmaschig

überwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass

Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln

besteht, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen

hohen Blutdruck haben.

Blutuntersuchungen

Bevor Sie mit der Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg beginnen, wird Ihr Arzt eine

Blutuntersuchung durchführen, um die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber zu prüfen. Nachdem Sie

mit der Einnahme des Arzneimittels begonnen haben, wird Ihr Arzt regelmäßige

Blutuntersuchungen anordnen, um zu prüfen, wie gut das Arzneimittel wirkt.

Wichtig - Suchen Sie einen Arzt auf

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie unter unklaren Muskelschmerzen,

Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskulatur leiden, denn Erkrankungen der

Muskulatur können in seltenen Fällen schwerwiegend sein. Sie können zu Nierenschäden

und in sehr seltenen Fällen zum Tode führen.

Das Risiko für Muskelzerfall ist größer, wenn Sie eine höhere Dosis Simvastatin-Teva

5 mg

einnehmen. Auch bestimmte Patientengruppen tragen ein höheres Risiko. Sprechen Sie mit Ihrem

Arzt, wenn eine der folgenden Beschreibungen auf Sie zutrifft:

Sie trinken regelmäßig große Mengen Alkohol.

Sie leiden unter einer Nierenfunktionsstörung.

Sie haben Probleme mit der Schilddrüse.

Sie sind 65 Jahre alt oder älter.

Sie sind eine Frau.

Sie hatten schon einmal Muskelbeschwerden, während Sie mit cholesterinsenkenden

Arzneimitteln wie Statinen oder Fibraten behandelt wurden.

Sie oder ein naher Familienangehöriger leiden unter erblich bedingten

Muskelerkrankungen.

Bei Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg mit anderen Arzneimitteln

Viele Arzneimittel beeinflussen die Wirkweise von Simvastatin. Sie müssen

mit Ihrem Arzt

sprechen, bevor Sie mit der Einnahme anderer Arzneimittel beginnen

, auch wenn es sich um

nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Mittel oder Vitaminpräparate handelt.

Nehmen Sie kein Simvastatin-Teva

5 mg und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines

der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Ciclosporin

– wird zur Unterdrückung der Abstoßung bei einer Organtransplantation

eingesetzt

ein Hormon namens

Danazol

Antipilzmittel wie

Ketoconazol, Itraconazol, Fluconazol

oder

Posaconazol

Fibrate wie

Gemfibrozil

oder

Bezafibrat

, die ebenfalls zur Behandlung eines hohen

Cholesterinspiegels eingesetzt werden

Niacin

oder

Nikotinsäure

in hohen Dosierungen, die ebenfalls zur Behandlung eines

hohen Cholesterinspiegels eingesetzt werden

Antibiotika wie

Erythromicin, Clarithromycin, Telithromycin

oder

Fusidinsäure

Arzneimittel in der HIV-Therapie (HIV-Protease-Inhibitoren) wie

Indinavir, Nelfinavir,

Ritonavir

oder

Saquinavir

ein Antidepressivum namens

Nefazadon

Arzneimittel wie

Amiodaron, Verapamil, Diltiazem

oder

Amlodipin

, die zur

Behandlung von Herzbeschwerden eingesetzt werden

Wenn Sie eines der oben aufgeführten Arzneimittel einnehmen,

müssen Sie dies Ihrem Arzt

mitteilen und dürfen kein Simvastatin-Teva

5 mg

einnehmen, weil diese Arzneimittel die

Wahrscheinlichkeit für Muskelprobleme vergrößern.

Sprechen Sie vor einer Behandlung mit Simvastatin-Teva

5 mg mit Ihrem Arzt, wenn Sie

eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln wie

Warfarin

, weil die Warfarin-Dosis

eventuell angepasst werden muss

ein Arzneimittel zur Behandlung von Gicht namens

Colchicin

ein Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose namens

Rifampicin

Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie Niacin (Nikotinsäure) oder ein nikotinsäurehaltiges

Präparat einnehmen und chinesischer Abstammung sind.

Bei Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Grapefruitsaft kann die Verarbeitung von Simvastatin-Teva

5 mg in Ihrem Körper beeinflussen.

Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, wenn Sie Simvastatin-Teva

5 mg nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dürfen

KEIN

Simvastatin-Teva

5 mg nehmen, wenn Sie schwanger sind, eine

Schwangerschaft planen oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie während der Einnahme

von Simvastatin-Teva

5 mg schwanger werden, müssen Sie die Einnahme

ABBRECHEN

unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie die

Einnahme von Simvastatin-Teva

5 mg bereits einen Monat lang eingestellt haben, bevor Sie

versuchen, schwanger zu werden.

Nehmen Sie Simvastatin-Teva

5 mg während der Stillzeit nicht ein, da nicht bekannt ist, ob

Simvastatin-Teva

5 mg in die Muttermilch übergeht

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Simvastatin-Teva

5 mg hat keine bekannten Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Da Simvastatin-Teva

5 mg Schwindel verursachen

kann, stellen Sie fest, ob Sie von dieser Nebenwirkung betroffen sind, bevor Sie am

Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Simvastatin-Teva

5 mg

Simvastatin-Teva

5 mg enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Simvastatin-Teva

5 mg erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Simvastatin-Teva

®

5 mg einzunehmen?

Nehmen Sie Simvastatin-Teva

®

5 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Ihr Arzt bestimmt

die für Sie passende Dosis unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Blutuntersuchungen. Die

von Ihrem Arzt verordnete Dosis steht auf dem Etikett, das Ihr Apotheker auf dem Arzneimittel

angebracht hat. Schlucken Sie die Tablette mit reichlich Wasser.

Bitte denken Sie daran, sich fettarm zu ernähren und sich ausreichend körperliche Bewegung zu

verschaffen.

Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK)

Die übliche Dosis beträgt 20 mg-40 mg und sollte am Abend eingenommen werden. Eventuell

erhöht Ihr Arzt Ihre Dosis alle 4 Wochen. Die Höchstdosis beträgt 80 mg.

Patienten mit hohen Blutfettwerten (Hyperlipidämie)

Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg-20 mg und sollte am Abend eingenommen werden.

Eventuell erhöht Ihr Arzt Ihre Dosis alle 4 Wochen. Die Höchstdosis beträgt 80 mg.

Patienten mit erblich bedingtem hohem Cholesterinspiegel (homozygote familiäre

Hypercholesterinämie)

Die übliche Dosis beträgt 40 mg und sollte am Abend eingenommen werden. Es ist möglich, dass

Ihr Arzt 80 mg pro Tag verordnet, die Sie in drei Dosen über den Tag verteilt einnehmen (20 mg,

20 mg und 40 mg). Diese 80-mg-Dosis ist nur für Patienten bestimmt, die einen sehr hohen

Cholesterinspiegel haben oder ein sehr hohes Risiko für die Entwicklung von Herzproblemen

tragen.

Kinder (10-17 Jahre)

Die übliche Anfangsdosis für Kinder im Alter von 10-17 Jahren beträgt 10 mg. Diese Dosis sollte

üblicherweise abends eingenommen werden. Bei Bedarf kann die Dosis auf maximal 40 mg

erhöht werden. Einige Patienten benötigen eine niedrigere Dosis, insbesondere, wenn sie andere

Arzneimittel wie Ciclosporin, Danazol, Fibrate oder Niacin nehmen und wenn sie

Nierenfunktionsstörungen haben.

Gleichzeitige Behandlung mit Simvastatin-Teva

®

5 mg und anderen cholesterinsenkenden

Arzneimitteln

Eventuell verordnet Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel Colestyramin, während Sie Simvastatin-

Teva

®

5 mg einnehmen. Dieses Arzneimittel kann die Wirkweise von Simvastatin-Teva

®

5 mg

beeinflussen. Deswegen müssen Sie Simvastatin-Teva

®

5 mg 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach

dem Colestyramin einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Simvastatin-Teva

®

5 mg eingenommen haben, als Sie

sollten

Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder suchen Sie sofort die Notaufnahme im nächstgelegenen

Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit.

Wenn Sie die Einnahme von Simvastatin-Teva

®

5 mg vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Tablette, sobald Sie daran denken, es

sei denn, der Zeitpunkt für die nächste Dosis steht schon kurz bevor. Nehmen Sie nicht die

doppelte Dosis ein.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Simvastatin-Teva

®

5 mg Nebenwirkungen haben. Machen Sie sich

keine Sorgen wegen dieser Liste von Nebenwirkungen. Sie verspüren vielleicht keinerlei

Nebenwirkungen, aber es ist wichtig zu wissen, was Sie tun müssen, wenn doch eine

Nebenwirkung auftritt.

Brechen Sie die Einnahme von Simvastatin-Teva

®

5 mg sofort ab und begeben Sie sich ins

Krankenhaus, wenn Sie:

eine seltene

allergische Reaktion

wie Schwellungen des Gesichts, der Zunge, der Lippen

und des Rachens, Atembeschwerden, starkes Hautjucken mit Beulen, Gelenkschmerzen,

Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, allgemeines Unwohlsein verspüren. Eventuell ist

dringende ärztliche Hilfe erforderlich.

unklare Muskelprobleme

wie Schmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskulatur

haben. In seltenen Fällen können solche Muskelprobleme schwerwiegend sein und zu

Muskelzerfall und Nierenschäden führen. In einigen Fällen können diese Probleme

lebensbedrohlich sein.

eine Leberentzündung mit Gelbfärbung der Haut und der Augen, dunklem Urin oder hellem

Stuhl haben.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen länger anhält

oder sich verschlimmert oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko für die Entwicklung einer

Blutzuckererkrankung wird größer, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte

haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während

der Behandlung mit Simvastatin-Teva

®

5 mg überwachen.

Niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie)

Taubheit in Armen und Beinen

Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle

Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Blähungen,

Durchfall, Verdauungsstörungen, Magenschmerzen

Ausschlag, Jucken oder Haarausfall

Schlafstörungen wie Einschlafschwierigkeiten und Albträume

Schlechtes Gedächtnis

Sexuelle Probleme wie Erektionsstörungen

Depression

Lungenentzündung, die Atembeschwerden, anhaltenden Husten und Kurzatmigkeit

verursacht

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Simvastatin-Teva

®

5 mg aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 25 °C lagern. Das Behältnis im Umkarton aufbewahren.

Sie dürfen Simvastatin-Teva

®

5 mg nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum

nicht mehr anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie

Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen.

Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6.

Weitere Informationen

Was Simvastatin-Teva

®

5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Simvastatin. Jede Filmtablette enthält 5 mg Simvastatin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Ascorbinsäure, Butylhydroxyanisol (Ph.Eur.) (E 320), Citronensäure-

Monohydrat, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Mikrokristalline

Cellulose, Vorverkleisterte Maisstärke.

Filmüberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogol 3000, Triacetin,

Titandioxid (E 171).

Wie Simvastatin-Teva

®

5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten sind weiß und oval mit Prägung „5“ auf der einen und

glatter Oberfläche auf der anderen Seite.

Simvastatin-Teva

5 mg Tabletten ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten

erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Pharmachemie B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Telefon: (31) 235 147 147

Telefax: (31) 235 312 879

oder:

Teva UK Ltd.

Brampton Road, Hampden Park

Eastbourne, East Sussex, BN22 9AG

Vereinigtes Königreich

Telefon: (44) 1323 501 111

Telefax: (44) 1323 512 813

oder:

TEVA Pharmaceutical Works Private Limited Company

Pallagi út 13

4042 Debrecen

Ungarn

Telefon: 00 36 / 52 / 515 100

Telefax: 00 36 / 52 / 416 399

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Teva Simvastatin 5 mg Film-coated Tablets

Simvastaphar 5 mg

Simvastatine 5 PCH

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2014.

Versionscode: Z02

Fachinformation

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten

Simvastatin-Teva

10 mg Filmtabletten

Simvastatin-Teva

20 mg Filmtabletten

Simvastatin-Teva

40 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 5 mg Simvastatin.

Simvastatin-Teva

10 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 10 mg Simvastatin.

Simvastatin-Teva

20 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 20 mg Simvastatin.

Simvastatin-Teva

40 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 40 mg Simvastatin.

Sonstiger Bestandteil: Lactose-Monohydrat

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten

Weiße ovale Filmtablette, die auf der einen Seite die Prägung "5" aufweist und auf der

anderen Seite glatt ist.

Simvastatin-Teva

10 mg Filmtabletten

Pfirsichfarbene ovale Filmtablette, die auf der einen Seite die Prägung "10" aufweist und auf

der anderen Seite glatt ist.

Simvastatin-Teva

20 mg Filmtabletten

Hautfarbene ovale Filmtablette, die auf der einen Seite die Prägung "20" aufweist und auf

der anderen Seite glatt ist.

Simvastatin-Teva

40 mg Filmtabletten

Pinkfarbene, ovale Filmtablette, die auf der einen Seite die Prägung "40" aufweist und auf

der anderen Seite glatt ist.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Hypercholesterinämie

Zur Behandlung der primären Hypercholesterinämie oder kombinierten Hyperlipidämie

begleitend zu Diät, wenn Diät und andere nicht pharmakologische Maßnahmen (z.B.

körperliches Training und Gewichtsabnahme) allein nicht ausreichen.

Zur Behandlung der homozygoten familiären Hypercholesterinämie begleitend zu Diät und

anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z. B. LDL-Apherese) oder wenn solche Maßnahmen

nicht geeignet sind.

Kardiovaskuläre Prävention

Zur Senkung kardiovaskulärer Mortalität und Morbidität bei Patienten mit manifester

atherosklerotischer Herzerkrankung oder Diabetes mellitus, mit normalen oder erhöhten

Cholesterinwerten, begleitend zur Korrektur anderer Risikofaktoren und kardioprotektiver

Therapie (siehe Abschnitt 5.1).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Der Dosierungsbereich ist 5 mg–80 mg Simvastatin pro Tag, zum Einnehmen als Einzeldosis

am Abend. Dosisanpassungen – falls erforderlich – sollten in Abständen von mindestens 4

Wochen durchgeführt werden, bis zu einem Maximum von 80 mg Simvastatin einmal täglich

als Einzeldosis am Abend. Die 80-mg-Dosis wird nur für Patienten mit schwerer

Hypercholesterinämie und hohem Risiko kardiovaskulärer Komplikationen empfohlen, die

ihre Behandlungsziele mit niedrigeren Dosen nicht erreicht haben und bei denen davon

auszugehen ist, dass der Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt (siehe Abschnitt 4.4).

Hypercholesterinämie

Der Patient sollte eine geeignete cholesterinsenkende Diät erhalten, die er auch während der

Therapie mit Simvastatin fortsetzen sollte. Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg bis 20 mg

einmal täglich als Einzeldosis am Abend. Patienten, deren LDL-Cholesterin stark gesenkt

werden soll (mehr als 45 %), können mit einer Dosis von 20 mg bis 40 mg einmal täglich als

Einzeldosis am Abend beginnen. Dosisanpassungen – falls erforderlich – sollten wie oben

beschrieben durchgeführt werden.

Homozygote familiäre Hypercholesterinämie

Basierend auf den Ergebnissen einer kontrollierten Studie beträgt die empfohlene Dosis von

Simvastatin 40 mg einmal täglich als Einzeldosis am Abend eingenommen oder 80 mg auf 3

Gaben pro Tag verteilt, d.h. 20 mg morgens, 20 mg mittags und 40 mg am Abend.

Simvastatin sollte bei diesen Patienten begleitend zu anderen lipidsenkenden Maßnahmen

(z.B. LDL-Apherese), oder wenn solche Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen,

angewendet werden.

Kardiovaskuläre Prävention

Die übliche Dosis von Simvastatin für Patienten mit hohem Risiko einer koronaren

Herzerkrankung (KHK, mit oder ohne Hyperlipidämie) beträgt 20 mg bis 40 mg/Tag als

Einzeldosis am Abend. Die Therapie mit Simvastatin kann gleichzeitig mit Diät und

körperlichem Training begonnen werden. Dosisanpassungen – falls erforderlich – sollten wie

oben beschrieben durchgeführt werden.

Begleittherapie

Simvastatin ist allein oder zusammen mit Anionenaustauschern wirksam. Die Einnahme

sollte mindestens 2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach der Einnahme eines

Anionenaustauschers erfolgen.

Bei Patienten, die Ciclosporin, Danazol, Gemfibrozil oder andere Fibrate (außer Fenofibrat)

gleichzeitig mit Simvastatin einnehmen, sollte eine Dosis von 10 mg Simvastatin pro Tag

nicht überschritten werden. Bei Patienten, die Amiodaron oder Verapamil gleichzeitig mit

Simvastatin einnehmen, sollte eine Dosis von 20 mg Simvastatin pro Tag nicht überschritten

werden. Bei Patienten, die Diltiazem oder Amlodipin gleichzeitig mit Simvastatin einnehmen,

sollte eine Dosis von 40 mg/Tag nicht überschritten werden (siehe Abschnitt 4.4 und 4.5).

Dosierung bei Nierenfunktionsstörung

Für Patienten mit mäßiger Nierenfunktionsstörung ist in der Regel keine Dosisanpassung

erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter

30 ml/min) sollte eine Dosierung über 10 mg/Tag sorgfältig erwogen und, falls erforderlich,

nur mit Vorsicht verordnet werden.

Anwendung bei älteren Patienten

Für ältere Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre)

Die übliche empfohlene Dosis bei Kindern und Jugendlichen (Jungen: Tanner-Stadium II und

darüber, Mädchen: mindestens 1 Jahr nach der Menarche, im Alter zwischen 10 und 17

Jahren) mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie beträgt zu Beginn der Behandlung

10 mg/Tag als Einzeldosis am Abend. Kinder und Jugendliche sollten vor Beginn der

Therapie mit Simvastatin eine cholesterinsenkende Diät einhalten, die auch während der

Therapie mit Simvastatin fortgesetzt werden sollte.

Der empfohlene Dosierungsbereich liegt bei 10-40 mg Simvastatin pro Tag; die empfohlene

Höchstdosis beträgt 40 mg pro Tag. Die jeweilige Dosis ist individuell gemäß den

Empfehlungen zur Behandlung von Kindern dem jeweiligen empfohlenen Therapieziel

anzupassen (siehe Abschnitt 4.4 und 5.1). Dosisanpassungen sollten in Abständen von

mindestens 4 Wochen durchgeführt werden.

Die Erfahrung mit Simvastatin bei Kindern im vorpubertären Alter ist begrenzt.

4.3

Gegenanzeigen

- Überempfindlichkeit gegenüber Simvastatin oder einen der sonstigen Bestandteile.

- Aktive Lebererkrankung oder unklare andauernde Erhöhung der Serum-Transaminasen.

- Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6).

- Gleichzeitige Anwendung von potenten CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Ketoconazol,

Posaconazol, HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Nelfinavir), Erythromycin, Clarithromycin,

Telithromycin und Nefazodon) (siehe Abschnitt 4.5).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Myopathie/Rhabdomyolyse

Wie andere HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren ruft Simvastatin gelegentlich eine Myopathie

hervor, die sich als Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder –schwäche verbunden mit

Erhöhungen der Kreatinkinase (CK) (

>

das Zehnfache des oberen Normwertes) äußert.

Bisweilen manifestiert sich die Myopathie als Rhabdomyolyse mit oder ohne akutem

Nierenversagen aufgrund von Myoglobinurie, sehr selten mit tödlichem Ausgang. Das Risiko

einer Myopathie ist bei hoher HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoraktivität im Plasma erhöht.

Wie auch bei anderen HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren ist das Risiko einer

Myopathie/Rhabdomyolyse dosisabhängig. In einer Datenbank zu klinischen Studien, in

denen 41.413 Patienten mit Simvastatin behandelt wurden - 24.747 (etwa 60 %) von ihnen

nahmen an Studien mit einem Nachbeobachtungs-Median von mindestens 4 Jahren teil –

betrug die Myopathie-Inzidenz bei unter 20 mg/Tag etwa 0,03 %, bei unter 40 mg/Tag etwa

0,08 % und bei unter 80 mg/Tag etwa 0,61 %. In diesen Studien wurden die Patienten

sorgfältig überwacht und einige interagierende Arzneimittel ausgeschlossen.

In einer klinischen Studie, in der Patienten mit einem Myokardinfarkt in der Anamnese mit

80 mg Simvastatin pro Tag behandelt wurden (die mittlere Nachbeobachtungsdauer lag bei

6,7 Jahren), betrug die Myopathie-Inzidenz etwa 1,0 % im Vergleich zu 0,02 % bei Patienten,

die mit 20 mg/Tag behandelt wurden. Etwa die Hälfte dieser Myopathie-Fälle trat während

des ersten Behandlungsjahres auf. Die Myopathie-Inzidenz in jedem weiteren

Behandlungsjahr betrug etwa 0,1 % (siehe Abschnitt 4.8.).

Messungen der Kreatinkinase (CK)

Die Kreatinkinase (CK) sollte nicht nach körperlicher Anstrengung oder bei Vorliegen anderer

plausibler Ursachen für eine CK-Erhöhung gemessen werden, da dies eine Interpretation der

Werte erschwert. Wenn die Ausgangswerte der CK signifikant erhöht sind (

>

das Fünffache

des oberen Normwertes), sollte die Messung nach 5 – 7 Tagen wiederholt werden, um die

Ergebnisse zu bestätigen.

Vor Beginn der Therapie

Alle Patienten, die auf Simvastatin eingestellt werden, oder deren Simvastatin-Dosis erhöht

wird, sollten über das Risiko einer Myopathie aufgeklärt und aufgefordert werden, unklare

Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder –schwäche umgehend mitzuteilen.

Bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Rhabdomyolyse ist Vorsicht geboten. Um einen

Ausgangswert als Referenz festzusetzen, sollten in folgenden Situationen vor

Behandlungsbeginn Bestimmungen der CK durchgeführt werden:

ältere Patienten (> 65 Jahre alt)

weibliches Geschlecht

Nierenfunktionsstörung

unbehandelte Hypothyreose

hereditäre Muskelerkrankungen in der eigenen oder in der Familienanamnese

muskuläre Symptomatik unter Behandlung mit Statinen oder Fibraten in der Anamnese

Alkoholmissbrauch

In solchen Fällen wird eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung der Behandlung empfohlen.

Die betroffenen Patienten sollten engmaschig überwacht werden. Bei Patienten, bei denen

bereits eine Myopathie unter Behandlung mit Fibraten oder Statinen aufgetreten ist, sollte die

Behandlung mit einem anderen Arzneimittel dieser Klasse nur mit Vorsicht begonnen

werden. Wenn die Ausgangswerte der CK signifikant erhöht sind (

>

das Fünffache des

oberen Normwertes), sollte nicht mit der Therapie begonnen werden.

Reduzierte Funktion von Transportproteinen

Die verminderte Funktion des hepatischen OATP Transportproteins kann die systemische

Exposition von Simvastatin sowie das Risiko für Myopathie und Rhabdomyolyse erhöhen.

Die verminderte Funktion kann als Ergebnis einer Hemmung durch interagierende

Arzneimittel (z.B. Ciclosporin) entstehen oder bei Patienten auftreten, die Träger des

SLC01B1 c.521T>C Genotyps sind.

Patienten, die das Allel c.521T>C des SLC01B1 Gens tragen, das ein weniger aktives

OATP1B1 Protein kodiert, haben eine erhöhte systemische Simvastatinexposition sowie ein

erhöhtes Myopathierisiko. Das Risiko einer durch hochdosiertes Simvastatin (80 mg)

bedingten Myopathie liegt ohne Gentest im Allgemeinen bei 1%. Basierend auf den

Ergebnissen der SEARCH-Studie haben mit 80 mg behandelte Träger des homozygoten C-

Allels (auch CC genannt) ein 15%iges Risiko für eine Myopathie innerhalb eines Jahres,

während das Risiko bei Trägern des heterozygoten C-Allel (CT) bei 1,5% liegt. Patienten mit

dem häufigsten Genotyp (TT) haben diesbezüglich ein Risiko von 0,3% (siehe Abschnitt 5.2).

Sofern verfügbar, sollten eine Genotypisierung bezüglich des Vorliegens des C-Allels als Teil

der Nutzen-Risiko-Bewertung bei einzelnen Patienten vor einer Verordnung von Simvastatin

80 mg in Betracht gezogen sowie hohe Dosen bei identifizierten Trägern des CC- Genotyps

vermieden werden. Die Abwesenheit dieses Gens bei der Genotypisierung schließt

allerdings nicht aus, dass eine Myopathie auftreten kann.

Im Behandlungsverlauf

Wenn während der Behandlung mit einem Statin Muskelschmerzen, -schwäche oder

Krämpfe auftreten, sollten die CK-Werte bestimmt werden. Wenn die CK-Werte ohne

körperliche Anstrengung signifikant erhöht sind (

>

das Fünffache des oberen Normwertes),

ist die Therapie abzusetzen. Sollte die muskuläre Symptomatik schwerwiegend sein und

Beeinträchtigungen verursachen, sollte ein Absetzen der Behandlung in Erwägung gezogen

werden, auch wenn die CK-Werte weniger als auf das Fünffache des oberen Normwertes

erhöht sind. Bei Verdachtsdiagnose einer Myopathie anderer Ursache sollte die Therapie

abgesetzt werden.

Wenn die Symptome verschwinden und die CK-Werte auf den Ausgangswert zurückgehen,

kann die erneute Behandlung mit diesem Statin oder mit einem alternativen Statin in der

jeweils niedrigsten Dosis und bei engmaschiger Überwachung in Erwägung gezogen

werden.

Bei Patienten, deren Dosis auf 80 mg titriert wurde, wurde eine höhere Myopathierate

beobachtet. Regelmäßige CK-Messungen sind empfehlenswert, da hiermit subklinische

Myopathiefälle erkannt werden können. Allerdings ist nicht sichergestellt, dass durch eine

solche Überwachung eine Myopathie verhindert werden kann.

Die Therapie mit Simvastatin sollte einige Tage vor geplanten chirurgischen Eingriffen sowie

bei Eintritt eines akuten ernsten Krankheitsbildes bzw. der Notwendigkeit von chirurgischen

Maßnahmen vorübergehend unterbrochen werden.

Maßnahmen zur Verringerung des Myopathierisikos aufgrund von

Arzneimittelwechselwirkungen (siehe auch Abschnitt 4.5)

Das Risiko einer Myopathie und Rhabdomyolyse ist signifikant erhöht bei gleichzeitiger

Anwendung von Simvastatin mit potenten Inhibitoren von CYP3A4 (wie z.B. Itraconazol,

Ketoconazol, Posaconazol, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, HIV-Protease-

Inhibitoren (z.B. Nelfinavir), Nefazodon) sowie mit Gemfibrozil, Ciclosporin und Danazol

(siehe Abschnitt 4.2).

Das Risiko einer Myopathie und Rhabdomyolyse ist ebenfalls erhöht bei gleichzeitiger

Anwendung von anderen Fibraten oder bei gleichzeitiger Therapie von Amiodaron oder

Verapamil mit höheren Dosen von Simvastatin (siehe Abschnitt 4.2 und 4.5).

Auch bei gleichzeitiger Anwendung von Diltiazem oder Amlodipin und 80 mg Simvastatin

besteht ein erhöhtes Risiko (siehe Abschnitt 4.2 und 4.5).

Das Risiko einer Myopathie, einschließlich Rhabdomyolyse, kann durch gleichzeitige

Anwendung von Fusidinsäure und Statinen erhöht werden (siehe Abschnitt 4.5).

Folglich ist in Bezug auf CYP3A4-Inhibitoren eine gleichzeitige Anwendung von Simvastatin

mit Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol, HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Nelfinavir),

Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin und Nefazodon kontraindiziert (siehe Abschnitt

4.3 und 4.5). Falls eine Behandlung mit Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol,

Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin unabdingbar ist, muss die Therapie mit

Simvastatin während der Behandlungsdauer unterbrochen werden. Außerdem ist Vorsicht

geboten, wenn Simvastatin mit bestimmten anderen weniger potenten CYP3A4-Inhibitoren

kombiniert wird: Fluconazol, Ciclosporin, Verapamil und Diltiazem (siehe Abschnitt 4.2 und

4.5). Genuss von Grapefruitsaft sollte während der Behandlung mit Simvastatin vermieden

werden.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Ciclosporin, Danazol oder Gemfibrozil sollte eine Dosis

von 10 mg Simvastatin pro Tag nicht überschritten werden. Die gleichzeitige Anwendung von

Simvastatin und Gemfibrozil sollte vermieden werden, sofern der Nutzen das erhöhte Risiko

dieser Arzneimittel-Kombination nicht überwiegt. Vor Gabe von anderen Fibraten (außer

Fenofibrat), Ciclosporin oder Danazol mit 10 mg Simvastatin pro Tag sollte eine sorgfältige

Nutzen-Risiko-Analyse erfolgen (siehe Abschnitt 4.2 und 4.5).

Bei der Verordnung von Fenofibrat mit Simvastatin ist Vorsicht geboten, da jedes dieser

Arzneimittel bei Monotherapie eine Myopathie verursachen kann.

Die Kombination von Simvastatin in höheren Dosen als 20 mg/Tag mit Amiodaron oder

Verapamil sollte vermieden werden, sofern der klinische Nutzen das erhöhte Risiko einer

Myopathie nicht überwiegt (siehe Abschnitt 4.2 und 4.5).

Die Kombination von Simvastatin in höheren Dosen als 40 mg/Tag mit Diltiazem oder

Amlodipin sollte vermieden werden, sofern der klinische Nutzen das erhöhte Risiko einer

Myopathie nicht überwiegt (siehe Abschnitt 4.2 und 4.5).

Seltene Fälle von Myopathie/Rhabdomyolyse waren mit der gleichzeitigen Verabreichung

von HMG-CoA-Reduktaseinhibitoren und lipidregulierenden Niacin-Dosen (Nikotinsäure

≥ 1 g/Tag) assoziiert; beide Mittel können auch als Monotherapie eine Myopathie

verursachen.

Ärzte, die eine gleichzeitige Behandlung mit Simvastatin und lipidregulierenden Niacin-

Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag) oder niacinhaltigen Produkten in Erwägung ziehen, sollten

die potenziellen Vorteile und Risiken sorgfältig abwägen und die Patienten engmaschig auf

jegliche Zeichen und Symptome wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit oder Schwäche der

Muskeln überwachen. Dies gilt insbesondere während der ersten Behandlungsmonate und

wenn eine der Arzneimitteldosen erhöht wurde.

In der Zwischenanalyse einer laufenden klinischen Outcome-Studie hat eine unabhängige

Kommission für die Sicherheitsüberwachung entdeckt, dass die Myopathie-Inzidenz bei

chinesischen Patienten, die 40 mg Simvastatin und 2000 mg/40 mg Nikotinsäure/Laropiprant

bekamen, höher als erwartet ausfiel. Deswegen ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger

Behandlung chinesischer Patienten mit Simvastatin (insbesondere in Dosen von 40 mg oder

mehr) und lipidregulierenden Niacin-Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag) oder niacinhaltigen

Produkten. Da das Myopathierisiko bei Statinen dosisabhängig ist, wird eine gleichzeitige

Behandlung chinesischer Patienten mit 80 mg Simvastatin und lipidregulierenden Niacin-

Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag) oder niacinhaltigen Produkten nicht empfohlen. Es ist nicht

bekannt, ob für andere asiatische Patienten ein erhöhtes Myopathierisiko besteht, wenn sie

gleichzeitig mit Simvastatin und lipidregulierenden Niacin-Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag)

oder niacinhaltigen Produkten behandelt werden.

Patienten unter Fusidinsäure und Simvastatin sollten engmaschig überwacht werden, wenn

die Kombination nachweislich notwendig ist (siehe Abschnitt 4.5). Eine vorübergehende

Unterbrechung der Therapie mit Simvastatin kann in Betracht gezogen werden.

Diabetes mellitus

Es gibt Hinweise darauf, dass Statine als Substanzklasse den Blutzuckerspiegel erhöhen

und bei manchen Patienten, die ein hohes Risiko für die Entwicklung eines zukünftigen

Diabetes mellitus haben, eine Hyperglykämie hervorrufen können, die eine adäquate

Diabetesbehandlung erfordert. Dieses Risiko wird jedoch von der Reduktion des vaskulären

Risikos durch Statine aufgewogen und sollte daher nicht zu einem Abbruch der

Statinbehandlung führen. In Übereinstimmung mit nationalen Richtlinien sollten

Risikopatienten (Nüchternblutzucker von 5,6 bis 6,9 mmol/l, BMI > 30 kg/m

, erhöhte

Triglyzeridwerte, Hypertonie) sowohl klinisch als auch in Bezug auf die relevanten

Laborwerte überwacht werden.

Wirkungen auf die Leber

Bei einigen erwachsenen Patienten, die Simvastatin erhielten, wurden in klinischen Studien

persistierende Erhöhungen (auf mehr als den dreifachen oberen Normwert) der Serum-

Transaminasen beobachtet. Nach Unterbrechung oder Beendigung der Therapie fielen die

Transaminasen-Werte gewöhnlich wieder langsam auf die Ausgangswerte ab.

Leberfunktionstests werden vor Beginn der Behandlung empfohlen und danach, wenn

klinisch angezeigt. Bei Patienten, die auf eine Dosis von 80 mg eingestellt wurden, sollte

eine zusätzliche Bestimmung vor der Dosiserhöhung, drei Monate nach Dosiserhöhung auf

80 mg und danach regelmäßig (z.B. halbjährlich) im ersten Behandlungsjahr erfolgen.

Besondere Aufmerksamkeit sollte denjenigen Patienten gelten, die erhöhte Transaminasen

entwickeln; bei diesen Patienten sollten die Bestimmungen umgehend wiederholt und dann

häufiger durchgeführt werden. Wenn die Transaminasenerhöhungen weiter fortschreiten,

insbesondere wenn sie bis zum Dreifachen der oberen Normgrenze ansteigen und

persistieren, sollte Simvastatin abgesetzt werden.

Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht bei Patienten eingesetzt werden, die in erheblichem

Maße Alkohol zu sich nehmen.

Wie bei anderen Lipidsenkern wurden unter der Therapie mit Simvastatin mäßige

Erhöhungen der Serum-Transaminasen beobachtet (auf weniger als den dreifachen oberen

Normwert). Diese Abweichungen traten bald nach Beginn der Therapie mit Simvastatin auf,

waren häufig vorübergehend und nicht von irgendwelchen Symptomen begleitet; ein

Abbruch der Therapie war nicht erforderlich.

Interstitielle Lungenerkrankung

Insbesondere unter Langzeitbehandlung wurde über das Auftreten von Fällen einer

interstitiellen Lungenerkrankung im Zusammenhang mit einigen Statinen, darunter

Simvastatin, berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Vorliegende Befunde können Atemnot,

trockenen Husten und allgemeinen gesundheitlichen Abbau (Müdigkeit, Gewichtsverlust und

Fieber) beinhalten. Besteht der Verdacht, dass ein Patient eine interstitielle

Lungenerkrankung entwickelt hat, muss die Statinbehandlung unterbrochen werden.

Kinder und Jugendliche

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre)Sicherheit und Wirksamkeit von

Simvastatin bei Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie im Alter

zwischen 10 und 17 Jahren wurden in einer kontrollierten klinischen Studie bei

heranwachsenden Jungen, Tanner-Stadium II und darüber, sowie bei Mädchen, mindestens

1 Jahr nach der Menarche, untersucht. Die mit Simvastatin behandelten Patienten wiesen

ein Nebenwirkungsprofil auf, das im Allgemeinen dem Profil der mit Plazebo behandelten

Patienten entsprach. Dosierungen über 40 mg wurden an dieser Population nicht untersucht.

In dieser limitierten kontrollierten Studie gab es keine Anzeichen für Auswirkungen auf das

Größenwachstum oder die sexuelle Entwicklung bei heranwachsenden Jungen und

Mädchen, ebenso wenig wurden Veränderungen an der Dauer des Menstruationszyklus bei

Mädchen beobachtet (siehe Abschnitt 4.2, 4.8 und 5.1). Heranwachsende Mädchen sollten

für die Dauer der Therapie mit Simvastatin auf geeignete Verhütungsmethoden hingewiesen

werden (siehe Abschnitt 4.3 und 4.6). Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten unter 18

Jahren wurden nicht über eine Behandlungsdauer über 48 Wochen untersucht.

Langzeitauswirkungen auf die physische, intellektuelle und sexuelle Entwicklung sind derzeit

nicht bekannt. Simvastatin wurde weder bei Patienten unter 10 Jahren noch bei

präpubertären Kindern und Mädchen vor der Menarche untersucht.

Sonstige Bestandteile

Simvastatin-Teva

5 mg/10 mg/20 mg/40 mg Filmtabletten enthalten Lactose-Monohydrat.

Patienten, die an seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie Galaktoseintoleranz,

Lapp-Laktasemangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption leiden, sollten diese Arzneimittel

nicht einnehmen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wechselwirkungsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.

Pharmakodynamische Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit lipidsenkenden Arzneimitteln, die bei Monotherapie eine Myopathie

verursachen können.

Das Risiko einer Myopathie, einschließlich einer Rhabdomyolyse, ist während gleichzeitiger

Gabe mit Fibraten erhöht. Mit Gemfibrozil besteht außerdem eine pharmakokinetische

Interaktion, die zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simvastatin führt (siehe unten

"Pharmakokinetische Wechselwirkungen" sowie 4.2 und 4.4). Bei gleichzeitiger Gabe von

Simvastatin und Fenofibrat gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Myopathierisiko über die

Summe der Risiken der jeweiligen Einzelwirkstoffe hinausgeht. Für andere Fibrate stehen

keine adäquaten Daten zur Pharmakovigilanz oder Pharmakokinetik zur Verfügung. Seltene

Fälle von Myopathie/Rhabdomyolyse sind mit Simvastatin assoziiert worden, das zusammen

mit lipidregulierenden Niacin-Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag) angewendet wurde (siehe

Abschnitt 4.4).

Pharmakokinetische Wechselwirkungen

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über Empfehlungen zur Verordnung von

interagierenden Substanzen (weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Text; siehe auch

Abschnitt 4.2, 4.3 und 4.4)

Arzneimittelwechselwirkungen, die mit einem erhöhten Risiko einer

Myopathie/Rhabdomyolyse verbunden sind

Interagierende Substanzen

Empfehlungen für die Verordnung

Starke CYP3A4-Inhibitoren:

Itraconazol

Ketoconazol

Posaconazol

Erythromycin

Clarithromycin

Telithromycin

HIV-Protease-Inhibitoren (z.B.

Nelfinavir)

Nefazodon

Mit Simvastatin kontraindiziert

Gemfibrozil

Sollte vermieden werden; wenn

notwendig 10 mg Simvastatin pro Tag

nicht überschreiten

Ciclosporin

Danazol

Andere Fibrate (mit Ausnahme von

Fenofibrat)

10 mg Simvastatin pro Tag nicht

überschreiten

Amiodaron

Verapamil

20 mg Simvastatin pro Tag nicht

überschreiten

Diltiazem

Amlodipin

40 mg Simvastatin pro Tag nicht

überschreiten

Fusidinsäure

Die Patienten müssen engmaschig

überwacht werden. Es kann eine

vorübergehende Aussetzung der

Simvastatin-Therapie erwogen

werden.

Grapefruitsaft

Grapefruitsaft während der Einnahme

von Simvastatin vermeiden

Wirkungen anderer Arzneimittel auf Simvastatin

Wechselwirkungen mit CYP3A4-Inhibitoren

Simvastatin ist ein Substrat von Cytochrom P450 3A4. Potente Inhibitoren von Cytochrom

P450 3A4 erhöhen das Risiko einer Myopathie und Rhabdomyolyse durch Erhöhung der

Konzentration der inhibitorischen Aktivität der HMG-CoA-Reduktase im Plasma während der

Therapie mit Simvastatin.

Zu diesen Inhibitoren zählen Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol, Erythromycin,

Clarithromycin, Telithromycin, HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Nelfinavir) und Nefazodon. Die

gleichzeitige Anwendung von Itraconazol führte zu einer mehr als zehnfachen Erhöhung der

Exposition mit Simvastatin-Säure (aktivem Betahydroxysäure-Metabolit). Telithromycin führte

zu einer elffachen Erhöhung der Exposition mit der Simvastatin-Säure.

Eine gleichzeitige Anwendung von Simvastatin mit Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol,

HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Nelfinavir), Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin und

Nefazodon ist daher kontraindiziert. Falls eine Behandlung mit Itraconazol, Ketoconazol,

Posaconazol, Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin unabdingbar ist, muss die

Therapie mit Simvastatin während der Behandlungsdauer unterbrochen werden. Vorsicht ist

geboten, wenn Simvastatin mit bestimmten anderen, weniger potenten CYP3A4-Inhibitoren

kombiniert wird: Fluconazol, Ciclosporin, Verapamil oder Diltiazem (siehe Abschnitt 4.2 und

4.4).

Fluconazol

Es gibt Berichte über seltene Fälle von Rhabdomyolyse, die mit der gleichzeitigen

Anwendung von Simvastatin und Fluconazol assoziiert waren (siehe Abschnitt 4.4).

Ciclosporin

Das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse wird durch die gleichzeitige Anwendung von

Ciclosporin, insbesondere mit höheren Simvastatin-Dosen, erhöht (siehe Abschnitt 4.2 und

4.4). Daher sollte eine Dosis von 10 mg Simvastatin pro Tag von Patienten, die gleichzeitig

Ciclosporin erhalten, nicht überschritten werden. Obwohl der Mechanismus noch nicht

vollständig geklärt ist, hat sich gezeigt, dass Ciclosporin die AUC der HMG-CoA-

Reduktaseinhibitoren vergrößert. Die Vergrößerung der AUC der Simvastatin-Säure ist

vermutlich teilweise auf eine CYP3A4-Hemmung zurückzuführen.

Danazol

Das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse ist bei gleichzeitiger Anwendung von Danazol

und Simvastatin in höheren Dosen erhöht (siehe Abschnitt 4.2 und 4.4).

Gemfibrozil

Gemfibrozil erhöht die AUC der Simvastatin-Säure um das 1,9fache, möglicherweise

aufgrund einer Hemmung des Glukuronidierungsweges (siehe Abschnitt 4.2 und 4.4).

Amiodaron

Das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse ist bei gleichzeitiger Anwendung von Amiodaron

und Simvastatin in höheren Dosen erhöht (siehe Abschnitt 4.4). In einer klinischen Studie

wurde bei 6 % der Patienten, die 80 mg Simvastatin und Amiodaron einnahmen, über eine

Myopathie berichtet. Deswegen sollte die Dosis Simvastatin bei Patienten, die gleichzeitig

Arzneimittel mit Amiodaron erhalten, nicht höher als 20 mg/Tag sein, sofern der klinische

Nutzen das erhöhte Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse nicht überwiegt.

Kalziumkanalblocker

Verapamil

Das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse ist bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil

und 40 mg oder 80 mg Simvastatin erhöht (siehe Abschnitt 4.4). In einer Pharmakokinetik-

Studie bewirkte die gleichzeitige Anwendung von Verapamil einen 2,3-fachen Anstieg der

Exposition von Simvastatin-Säure, was vermutlich teilweise auf eine CYP3A4-Hemmung

zurückzuführen ist. Deswegen sollte die Dosis Simvastatin bei Patienten, die gleichzeitig

Arzneimittel mit Verapamil erhalten, nicht höher als 20 mg/Tag sein, sofern der klinische

Nutzen das erhöhte Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse nicht überwiegt.

Diltiazem

Das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse ist bei gleichzeitiger Anwendung von Diltiazem

und 80 mg Simvastatin erhöht (siehe Abschnitt 4.4). Das Risiko einer Myopathie war nicht

erhöht bei Patienten, die gleichzeitig Simvastatin 40 mg und Diltiazem erhielten (siehe

Abschnitt 4.4). In einer Pharmakokinetik-Studie bewirkte die gleichzeitige Anwendung von

Diltiazem einen 2,7-fachen Anstieg der Exposition von Simvastatin-Säure, was vermutlich

teilweise auf eine CYP3A4-Hemmung zurückzuführen ist. Deswegen sollte die Dosis

Simvastatin bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel mit Diltiazem erhalten, nicht höher als

40 mg/Tag sein, sofern der klinische Nutzen das erhöhte Risiko einer

Myopathie/Rhabdomyolyse nicht überwiegt.

Amlodipin

Bei Patienten unter Amlodipin, die gleichzeitig mit 80 mg Simvastatin behandelt werden,

besteht ein erhöhtes Myopathierisiko. Das Myopathierisiko bei Patienten, die 40 mg

Simvastatin bekamen, war bei gleichzeitiger Anwendung von Amlodipin nicht erhöht. In einer

Pharmakokinetik-Studie bewirkte die gleichzeitige Verabreichung von Amlodipin einen 1,6-

fachen Anstieg der Exposition von Simvastatin-Säure. Deswegen sollte die Dosis

Simvastatin bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel mit Amlodipin erhalten, nicht höher als

40 mg/Tag sein, sofern der klinische Nutzen das erhöhte Risiko einer

Myopathie/Rhabdomyolyse nicht überwiegt.

Niacin (Nikotinsäure)

Seltene Fälle von Myopathie/Rhabdomyolyse sind mit Simvastatin assoziiert worden, das

zusammen mit lipidregulierenden Niacin-Dosen (Nikotinsäure ≥ 1 g/Tag) angewendet wurde

In einer Pharmakokinetik-Studie bewirkte die gleichzeitige Verabreichung einer Einzeldosis

Nikotinsäure Retard 2 g mit 20 mg Simvastatin einen leichten Anstieg der AUC von

Simvastatin und Simvastatin-Säure sowie des C

der Plasmakonzentration von

Simvastatin-Säure.

Fusidinsäure

Das Myopathierisiko kann durch die gleichzeitige Verabreichung von Fusidinsäure mit

Statinen, einschließlich von Simvastatin, erhöht werden. Es wurden Einzelfälle einer

Rhabdomyolyse mit Simvastatin beobachtet. Es kann eine vorübergehende Unterbrechung

der Simvastatin-Therapie erwogen werden. Wenn es sich als notwendig erweist sollten

Patienten, die Fusidinsäure und Simvastatin erhalten, engmaschig überwacht werden (siehe

Abschnitt 4.4).

Grapefruitsaft

Grapefruitsaft hemmt Cytochrom P450 3A4. Der Genuss großer Mengen von Grapefruitsaft

(über 1 Liter pro Tag) bei gleichzeitiger Anwendung von Simvastatin führte zu einer 7fachen

Erhöhung der Exposition mit der Simvastatinsäure. Der Genuss von 240 ml Grapefruitsaft

am Morgen und die Einnahme von Simvastatin am Abend führte ebenso zu einer 1,9fachen

Erhöhung. Der Genuss von Grapefruitsaft sollte deshalb während der Therapie mit

Simvastatin vermieden werden.

Colchicin

Es gibt Berichte über Fälle von Myopathie und Rhabdomyolyse bei gleichzeitiger

Verabreichung von Colchicin und Simvastatin bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Eine

engmaschige klinische Überwachung solcher Patienten, die diese Kombinationstherapie

erhalten, ist angeraten.

Rifampicin

Da Rifampicin stark zur Induktion von CYP-3A4 beiträgt, kann es bei Patienten, die eine

Langzeitbehandlung von Rifampicin (z. B. eine Tuberkulosebehandlung) zusammen mit

Simvastatin erhalten, zu einer Abnahme der Wirksamkeit von Simvastatin kommen. In einer

Pharmakokinetik-Studie mit gesunden Probanden nahm die Fläche unter der

Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve (AUC) unter Simvastatin-Säure durch die gleichzeitige

Verabreichung von Rifampicin um 93 % ab.

Wirkungen von Simvastatin auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel

Simvastatin übt keine inhibitorische Wirkung auf Cytochrom P450 3A4 aus. Daher wird auch

keine Wirkung von Simvastatin auf die Plasmakonzentrationen von über CYP 3A4

metabolisierten Wirkstoffen erwartet.

Orale Antikoagulanzien

In zwei klinischen Studien, von denen die eine mit gesunden Probanden, die andere mit

Patienten mit Hypercholesterinämie durchgeführt wurde, führte Simvastatin 20-40 mg/Tag zu

einer moderaten Wirkungsverstärkung von Antikoagulanzien vom Typ der Cumarin-Derivate.

Die Prothrombinzeit, angegeben in der International Normalized Ratio (INR), erhöhte sich bei

den gesunden Probanden von 1,7 auf 1,8 und bei den Patienten von 2,6 auf 3,4. Es wurden

sehr seltene Fälle von Erhöhungen der INR berichtet. Daher sollte bei Patienten, die

Cumarin-Derivate einnehmen, vor Beginn einer Therapie mit Simvastatin und in der frühen

Behandlungsphase häufig genug die Prothrombinzeit bestimmt werden, um sicherzustellen,

dass sich keine signifikanten Veränderungen der Prothrombinzeit entwickeln. Nach

Stabilisierung der Werte wird die Bestimmung der Prothrombinzeit anschließend in den

Zeitabständen empfohlen, wie sie für Patienten unter Therapie mit Cumarin-Derivaten üblich

sind. Wird die Dosis von Simvastatin geändert oder Simvastatin abgesetzt, sollte dieselbe

Vorgehensweise eingehalten werden. Die Therapie mit Simvastatin wurde nicht mit

Blutungen oder Veränderungen der Prothrombinzeit bei Patienten, die keine

Antikoagulanzien einnahmen, in Zusammenhang gebracht.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Simvastatin ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Die Sicherheit von Simvastatin bei schwangeren Frauen wurde nicht untersucht. Mit

Simvastatin wurden keine kontrollierten klinischen Studien mit schwangeren Frauen

durchgeführt. Es liegen seltene Berichte über kongenitale Anomalien nach intrauteriner

Exposition mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren in seltenen Fällen vor. Eine Analyse

bisheriger Erfahrungen mit etwa 200 Frauen, die versehentlich Simvastatin oder einen

strukturverwandten HMG-CoA-Reduktase-Inhibitor im ersten Trimenon der Schwangerschaft

eingenommen hatten, zeigte kein erhöhtes Risiko für kongenitale Anomalien gegenüber der

Gesamtpopulation. Diese Fallzahl war statistisch ausreichend, um eine Risikoerhöhung um

das 2,5fache oder mehr im Vergleich zu der für eine Gesamtpopulation erwarteten Häufigkeit

ausschließen zu können.

Obwohl es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Inzidenz kongenitaler Anomalien bei

Kindern, deren Mütter Simvastatin oder einen anderen, eng verwandten HMG-CoA-

Reduktase-Inhibitor eingenommen hatten, von der in der Gesamtpopulation beobachteten

abweicht, kann eine Behandlung der Mutter mit Simvastatin beim Fetus die Spiegel der

Mevalonsäure senken, welche als Vorstufe der Cholesterinsynthese eine Rolle spielt. Da

Atherosklerose eine chronische Erkrankung ist, sollte eine Unterbrechung lipidsenkender

Therapien während einer Schwangerschaft im Allgemeinen kaum Auswirkungen auf das mit

der primären Hypercholesterinämie verbundene Langzeitrisiko haben. Simvastatin darf daher

nicht von Frauen eingenommen werden, die schwanger sind, eine Schwangerschaft planen,

oder vermuten, schwanger zu sein. Die Behandlung mit Simvastatin muss unterbrochen

werden, bis die Schwangerschaft beendet oder definitiv ausgeschlossen ist (siehe Abschnitt

4.3 und 5.3).

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Simvastatin oder seine Metaboliten in die menschliche Muttermilch

übergehen. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und aufgrund des Potenzials

schwerwiegender unerwünschter Wirkungen bei Säuglingen darf Simvastatin von stillenden

Frauen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 4.3).

Fertilität

Es liegen keine Daten vor.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Simvastatin hat keine oder zu vernachlässigende Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit

und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Bei der Teilnahme am Straßenverkehr oder

dem Bedienen von Maschinen ist jedoch zu berücksichtigen, dass nach Markteinführung

selten über Schwindel berichtet wurde.

4.8

Nebenwirkungen

Die Häufigkeiten der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen, die im Rahmen klinischer

Studien und/oder nach der Markteinführung berichtet wurden, wurden anhand einer

Bewertung der Inzidenzraten in groß angelegten Placebo-kontrollierten klinischen

Langzeitstudien wie HPS und 4S mit 20.536 bzw. 4.444 Patienten eingeteilt. In HPS wurden

nur Myalgie und Anstiege der Serum-Transaminasen und des CK-Wertes sowie

schwerwiegende Nebenwirkungen dokumentiert. In 4S wurden alle unten aufgelisteten

Nebenwirkungen berichtet. Inzidenzraten, die für Simvastatin in diesen Studien denen von

Placebo entsprachen oder darunter lagen, und ähnliche Spontanberichte über

Nebenwirkungen mit möglichem Kausalzusammenhang zur Therapie wurden unter „selten“

eingeordnet.

In HPS erhielten 20.536 Patienten entweder 40 mg Simvastatin/Tag (n = 10.269) oder

Placebo (n = 10.267). Das Sicherheitsprofil der mit 40 mg Simvastatin behandelten Patienten

war über die mittlere Studiendauer von 5 Jahren mit dem der Placebo-Gruppe vergleichbar.

Die Abbruchraten aufgrund von Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen vergleichbar

(Simvastatin-Gruppe 4,8 % vs. Placebo-Gruppe 5,1 %). Myopathie trat bei weniger als 0,1 %

der mit 40 mg Simvastatin behandelten Patienten auf. Die Häufigkeit der

Transaminasenerhöhungen (auf mehr als den dreifachen oberen Normwert; bestätigt durch

eine Wiederholung des Tests) betrug 0,21 % (n = 21) bei den mit 40 mg Simvastatin

behandelten Patienten und 0,09 % (n = 9) bei den mit Placebo behandelten Patienten.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (

>

1/10)

häufig (

1/100, < 1/10)

gelegentlich (

1/1000, < 1/100)

selten (

1/10.000, < 1/1000)

sehr selten (< 1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Selten: Anämie

Psychiatrische Erkrankungen:

Sehr selten: Schlaflosigkeit

Nicht bekannt: Depression

Erkrankungen des Nervensystems:

Selten: Kopfschmerzen, Parästhesien, Schwindel, periphere Neuropathie

Sehr selten: Gedächtnisstörung

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:

Nicht bekannt: Interstitielle Lungenerkrankung (siehe Abschnitt 4.4)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Selten: Obstipation, Bauchschmerzen, Flatulenz, Dyspepsie, Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen,

Pankreatitis

Leber- und Gallenerkrankungen:

Selten: Hepatitis/Ikterus

Sehr selten: Leberinsuffizienz

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Selten: Hautausschlag, Pruritus, Alopezie

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Selten: Myopathie* (einschließlich Myositis), Rhabdomyolyse mit oder ohne akutes

Nierenversagen (siehe Abschnitt 4.4), Myalgie, Muskelkrämpfe

Nicht bekannt: Tendinopathie, gelegentlich bis hin zur Sehnenruptur

* Bei Patienten, die in einer klinischen Studie mit 80 mg/Tag Simvastatin behandelt wurden,

trat eine Myopathie häufig auf im Vergleich zu Patienten, die mit 20 mg/Tag behandelt

wurden (1,0 % vs 0,02 %).

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Nicht bekannt: Erektile Dysfunktion

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Selten: Asthenie

Selten wurde über ein offensichtliches Hypersensitivitätssyndrom berichtet, das mit einem

oder mehreren der folgenden Symptome einherging: angioneurotisches Ödem,

lupusähnliches Syndrom, Polymyalgia rheumatica, Dermatomyositis, Vaskulitis,

Thrombozytopenie, Eosinophilie, Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit, Arthritis

und Arthralgie, Urtikaria, Photosensitivität, Fieber, Gesichtsrötung, Dyspnoe und allgemeines

Krankheitsgefühl.

Untersuchungen:

Selten: Erhöhung der Serum-Transaminasen (ALT, AST,

-GT) (siehe Abschnitt 4.4

Wirkungen auf die Leber), der alkalischen Phosphatase und der CK-Werte im Serum (siehe

Abschnitt 4.4).

Folgende Nebenwirkungen wurden bei einigen Statinen beobachtet:

Schlafstörungen einschließlich Alpträume

Gedächtnisverlust

Sexuelle Dysfunktion

Diabetes mellitus: Die Häufigkeit ist abhängig von dem Vorhandensein oder dem

Fehlen von Risikofaktoren (Nüchternblutzucker ≥ 5,6 mmol/l, BMI > 30 kg/m

, erhöhte

Triglyzeridwerte, bestehende Hypertonie).

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche (10 bis 17 Jahre)

In einer 48-wöchigen Studie bei Kindern und Jugendlichen (Jungen: Tanner-Stadium II und

darüber, Mädchen: mindestens 1 Jahr nach der Menarche) im Alter zwischen 10 und 17

Jahren mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (n = 175) war das Sicherheits- und

Verträglichkeitsprofil der mit Simvastatin behandelten Gruppe im Allgemeinen dem Profil der

Plazebo-Gruppe ähnlich. Langzeitauswirkungen auf die physische, intellektuelle und sexuelle

Entwicklung sind nicht bekannt. Nach einjähriger Behandlungsdauer liegen derzeit noch

keine ausreichenden Daten vor (siehe Abschnitt 4.2, 4.4 und 5.1).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,

jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn,

Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Einige Fälle von Überdosierung wurden bisher berichtet. Die höchste eingenommene Dosis

betrug 3,6 g Simvastatin. Bei keinem der Patienten kam es zu Folgeerscheinungen.

Spezifische Erfahrungen zur Behandlung einer Überdosierung mit Simvastatin liegen nicht

vor. Im Fall einer Überdosierung sollten symptomatische und unterstützende Maßnahmen

ergriffen werden.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: HMG-CoA-Reduktase-Hemmer,

ATC-Code: C10AA01

Nach oraler Aufnahme wird Simvastatin, ein inaktives Lacton, in der Leber zur

entsprechenden aktiven Betahydroxysäure hydrolysiert. Dieser Hauptmetabolit ist ein

potenter Inhibitor der 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A (HMG-CoA)-Reduktase; hierbei

handelt es sich um ein Enzym, das einen frühen und geschwindigkeitsbestimmenden Schritt

in der Biosynthese des Cholesterins, den Umbau von HMG-CoA zu Mevalonat, katalysiert.

Sowohl bei normalen als auch bei erhöhten Ausgangswerten führt Simvastatin zu einer

Senkung des LDL-Cholesterinspiegels. LDL entsteht aus VLDL und wird überwiegend über

spezifische LDL-Rezeptoren abgebaut. Der LDL-senkende Wirkmechanismus von

Simvastatin beruht wahrscheinlich auf der Abnahme der Konzentration von VLDL-

Cholesterin als auch auf einer Induktion von LDL-Rezeptoren, also sowohl auf einer

verminderten Produktion als auch auf einem verstärkten Abbau von LDL-Cholesterin. Die

Konzentration von Apolipoprotein B nimmt bei der Behandlung mit Simvastatin ebenfalls ab.

Simvastatin bewirkt zudem einen mäßigen Anstieg des HDL-Cholesterins sowie eine

Abnahme der Triglyceride im Plasma. Insgesamt resultiert aus diesen

Veränderungen eine Abnahme des Verhältnisses von Gesamt- zu HDL-Cholesterin und LDL-

zu HDL-Cholesterin.

Hohes Risiko für eine koronare Herzkrankheit (KHK) oder bestehende koronare

Herzkrankheit:

In der Heart Protection Study (HPS) wurden die Effekte einer Therapie mit Simvastatin an

20.536 Patienten (40 – 80 Jahre) mit oder ohne Hyperlipidämie, mit KHK, anderen

Gefäßverschlusskrankheiten oder Diabetes mellitus beurteilt.

In dieser Studie erhielten über eine mittlere Studiendauer von 5 Jahren 10.269 Patienten 40

mg Simvastatin pro Tag und 10.267 Patienten Placebo. Bei Studienbeginn hatten 6.793 (33

%) Patienten LDL-Cholesterinwerte unter 116 mg/dl; 5.063 (25 %) hatten Werte zwischen

116 mg/dl und 135 mg/dl; und 8.680 (42 %) hatten Werte über 135 mg/dl.

Die Therapie mit 40 mg Simvastatin/Tag reduzierte im Vergleich zu Placebo das

Gesamtmortalitätsrisiko signifikant (1.328 (12,9 %) mit Simvastatin behandelte Patienten vs.

1.507 (14,7 %) Patienten unter Placebo; p = 0,0003), was auf einer Reduktion der KHK-

Mortalität um 18 % beruht (587 (5,7 %) vs. 707 (6,9 %); p = 0,0005; absolute Risikoreduktion

1,2 %). Die Senkung der Mortalitätsrate nicht kardiovaskulärer Ursache war nicht statistisch

signifikant.

Simvastatin senkte ebenfalls das Risiko für schwere koronare Ereignisse (kombinierter

Endpunkt aus nicht letalem Myokardinfarkt oder Tod durch KHK) um 27 % (p = 0,0001).

Simvastatin reduzierte erforderliche gefäßchirurgische Eingriffe am Herzen (einschließlich

Bypass-OP oder perkutaner transluminaler koronarer Angioplasie) um 30 % (p < 0,0001)

sowie erforderliche periphere und andere nicht koronare revaskularisierende Eingriffe um 16

% (p = 0,006). Simvastatin senkte das Risiko für Schlaganfälle um 25 % (p = < 0,0001), was

auf einer Senkung des Risikos für ischämische Schlaganfälle um 30 % (p = <0,0001) beruht.

Zusätzlich senkte Simvastatin in der Subgruppe der Diabetiker das Risiko für die Entwicklung

makrovaskulärer Komplikationen einschließlich peripherer revaskularisierender Eingriffe

(chirurgischer Eingriff oder Angioplasie), Amputation der unteren Extremitäten oder

Geschwüre an den Beinen um 21 % (p = 0,0293). Die Risikoreduktion durch Simvastatin war

für alle Subgruppen von Patienten vergleichbar, einschließlich Patienten ohne KHK, aber mit

zerebrovaskulärer Erkrankung oder peripherer Gefäßerkrankung, Frauen und Männern,

Patienten älter oder jünger als 70 Jahre bei Studienbeginn, mit und ohne Hypertonie und

auch besonders jene mit Ausgangswerten von LDL-Cholesterin unter 3,0 mmol/l bei

Studieneinschluss.

In der Scandinavian Simvastatin Survival Study (4S) wurde der Effekt einer Therapie mit

Simvastatin auf die Gesamtmortalität bei 4.444 Patienten mit koronarer Herzerkrankung

(KHK) sowie Gesamtcholesterin-Ausgangswerten von 212 – 309 mg/dl (5,5 – 8,0 mmol/l)

untersucht. In dieser multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten

Studie wurden Patienten mit Angina pectoris oder vorangegangenem Myokardinfarkt (MI)

über eine mittlere Behandlungsdauer von 5,4 Jahren mit Diät und Standardtherapie sowie

entweder Simvastatin 20–40 mg/Tag (n = 2.221) oder Placebo (n = 2.223) therapiert.

Simvastatin senkte das Mortalitätsrisiko um 30 % (absolute Risikoreduktion 3,3 %). Das

Risiko der KHK-Mortalität wurde um 42 % (absolute Risikoreduktion 3,5 %) reduziert.

Ebenfalls verminderte Simvastatin das Risiko, ein schwerwiegendes koronares Ereignis

(KHK-Mortalität oder im Krankenhaus bestätigter und stummer, nicht tödlicher MI) zu

erleiden, um 34 %: Des Weiteren reduzierte Simvastatin das Risiko tödlicher oder nicht

tödlicher zerebraler Ereignisse (Schlaganfälle und transitorische ischämische Attacken)

um 28 %. Hinsichtlich der nicht kardiovaskulären Mortalität gab es zwischen den beiden

Gruppen keinen statistisch signifikanten Unterschied.

Primäre Hypercholesterinämie und kombinierte Hyperlipidämie

In Vergleichsstudien zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Simvastatin an Patienten mit

Hypercholesterinämie führte eine Behandlung mit 10 mg, 20 mg, 40 mg und 80 mg

Simvastatin pro Tag zu mittleren Senkungen von LDL-Cholesterin um 30 %, 38 %, 41 % und

47 %: In Studien zur kombinierten Hyperlipidämie führte die Behandlung von 40 mg und 80

mg Simvastatin zu mittleren Senkungen der Triglyzeride um 28 % bzw. 33 % (Placebo 2 %)

und zu mittleren Anstiegen von HDL-Cholesterin um 13 % bzw. 16 % (Placebo 3 %).

Klinische Studien bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre)

In einer doppelblinden, plazebokontrollierten Studie erhielten 175 Patienten (99 Jungen:

Tanner-Stadium II und darüber, 76 Mädchen: mindestens 1 Jahr nach der Menarche) im

Alter zwischen 10 und 17 Jahren (Durchschnittsalter 14,1 Jahre) mit heterozygoter familiärer

Hypercholesterinämie (heFH) über einen Zeitraum von 24 Wochen (Basisstudie)

randomisiert Simvastatin oder Plazebo. Voraussetzung für die Aufnahme in die Studie waren

ein LDL-Cholesterin-Ausgangswert zwischen 160 und 400 mg/dl sowie mindestens ein

Elternteil mit einem LDL-Cholesterinwert >189 mg/l. Die Dosierung von Simvastatin (täglich

als Einzeldosis am Abend) betrug in den ersten 8 Wochen 10 mg, in den nächsten 8 Wochen

20 mg und danach 40 mg. In einer 24-wöchigen Studienerweiterung wurden 144 Patienten

zur Fortsetzung der Therapie ausgewählt. Diese erhielten 40 mg Simvastatin oder Plazebo.

Simvastatin verringerte die Plasmakonzentrationen von LDL-Cholesterin, Triglyzeriden und

Apo B signifikant. Die Ergebnisse der Studienerweiterung nach der 48. Woche waren

vergleichbar mit den Ergebnissen der Basisstudie. Nach 24-wöchiger Behandlung lag der

mittlere LDL-Cholesterinwert in der Gruppe, die Simvastatin in einer Dosis von 40 mg erhielt,

bei 124,9 mg/dl (Schwankungsbereich: 64,0-289,0 mg/dl), im Vergleich dazu in der Plazebo-

Gruppe bei 207,8 mg/dl (Schwankungsbereich: 128,0-334,0 mg/dl).

Nach 24-wöchiger Behandlung mit Simvastatin (mit im 8-wöchigen Abstand ansteigenden

Dosierungen von 10, 20 und 40 mg/Tag) führte die Einnahme von Simvastatin zu einer

Senkung des mittleren LDL-Cholesterinwertes um 36,8 % (Plazebo: 1,1 % Anstieg im

Vergleich zum Ausgangswert), des Apo B um 32,4 % (Plazebo: 0,5 %) und der mittleren

Triglyzeridwerte um 7,9 % (Plazebo: 3,2 %) sowie zu einer Erhöhung der HDL-

Cholesterinwerte um 8,3 % (Plazebo: 3,6 %). Die positiven Langzeitauswirkungen von

Simvastatin auf kardiovaskuläre Ereignisse bei Kindern mit heFH sind nicht bekannt.

Sicherheit und Wirksamkeit von Dosierungen über 40 mg/Tag bei Kindern mit heterozygoter

familiärer Hypercholesterinämie wurden nicht untersucht. Es liegen auch keine Daten zur

Langzeitwirkung der Simvastatin-Therapie im Kindesalter auf die Reduzierung von Morbidität

und Mortalität im Erwachsenenalter vor.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Simvastatin, ein inaktives Lacton, wird in-vivo schnell zur entsprechenden Betahydroxysäure,

einem potenten Hemmer der HMG-CoA-Reduktase, hydrolysiert. Die Hydrolyse findet vor

allem in der Leber statt; im menschlichen Plasma verläuft sie sehr langsam.

Die Untersuchung der pharmakokinetischen Eigenschaften wurde an Erwachsenen

durchgeführt. Für Kinder und Jugendliche liegen keine pharmakokinetischen Daten vor.

Resorption

Beim Menschen wird Simvastatin gut resorbiert und unterliegt einem ausgeprägten First-

Pass-Effekt in der Leber – abhängig vom Blutfluss in der Leber. Die Leber ist der primäre

Wirkort der aktiven Form. Die Verfügbarkeit der Betahydroxysäure nach einer oralen

Simvastatin-Dosis betrug im systemischen Kreislauf weniger als 5 % der Dosis. Die

maximalen Inhibitorkonzentrationen im Plasma traten etwa 1–2 Stunden nach der Einnahme

auf. Eine gleichzeitige Nahrungsaufnahme hatte keinen Einfluss auf die Resorption.

Die Pharmakokinetik bei einmaliger und mehrfacher Gabe von Simvastatin zeigte, dass die

wiederholte Einnahme des Arzneimittels nicht zu einer Akkumulation führt.

Verteilung

Simvastatin und sein aktiver Metabolit sind beim Menschen zu mehr als 95 % an

Plasmaproteine gebunden.

Elimination

Simvastatin ist ein Substrat von CYP 3A4 (siehe Abschnitt 4.3 und 4.5). Die im menschlichen

Plasma vorhandenen Hauptmetaboliten von Simvastatin umfassen die Betahydroxysäure

sowie vier weitere wirksame Metaboliten. Nach oraler Gabe von radioaktiv markiertem

Simvastatin an Probanden wurden innerhalb von 96 Stunden 13 % der Radioaktivität im Urin

und 60 % in den Fäces wieder gefunden. Letztere Menge steht sowohl für resorbierte

Anteile, die über die Galle ausgeschieden werden, als auch für nicht resorbierte Substanz.

Nach intravenöser Injektion des Betahydroxysäure-Metaboliten betrug seine Halbwertszeit

etwa 1,9 Stunden; nur durchschnittlich 0,3 % der i.v.-Dosis wurden im Urin als Inhibitoren

ausgeschieden.

Simvastatin wird durch den Transporter OATP1B1 aktiv in die Hepatozyten aufgenommen.

Besondere Zielgruppen

Träger des c.521T>C Allels des SLC01B1 Gens haben eine niedrigere OAT1B1 Aktivität. Die

durchschnittliche Bioverfügbarkeit (AUC) des wichtigsten aktiven Metaboliten,

Simvastatinsäure, beträgt 120% bei heterozygoten Trägern (CT) des C-Allel und 221% bei

homozygoten Trägern (CC), bezogen auf die von Patienten mit dem häufigsten Genotyp

(TT).

Das C Allel hat eine Häufigkeit von 18% in der europäischen Bevölkerung. Bei Patienten mit

SLCO1B1 Polymorphismus besteht ein Risiko für eine verstärkte Simvastatinexposition,

welche zu einem erhöhten Rhabdomyolyserisiko führen kann (siehe Abschnitt 4.4).

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf konventionellen Tierstudien zu Pharmakodynamik, chronischer Toxizität,

Genotoxizität und Kanzerogenität lassen sich keine anderen Gefahren für den Patienten

ableiten, die nicht aufgrund des pharmakologischen Mechanismus zu erwarten wären. In den

höchsten, von Ratte und Kaninchen vertragenen Dosen rief Simvastatin keine fetalen

Missbildungen hervor und hatte keine Auswirkungen auf Fertilität, Fortpflanzung oder

neonatale Entwicklung.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten

Tablettenkern:

Ascorbinsäure

Butylhydroxyanisol (Ph. Eur.)(E 320)

Citronensäure-Monohydrat

Lactose-Monohydrat

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Mikrokristalline Cellulose

Vorverkleisterte Maisstärke.

Filmüberzug:

Lactose-Monohydrat

Hypromellose

Macrogol 3000

Triacetin

Titandioxid (E 171).

Simvastatin-Teva

10 mg Filmtabletten

Tablettenkern:

Ascorbinsäure

Butylhydroxyanisol (Ph.Eur.)(E 320)

Citronensäure-Monohydrat

Lactose-Monohydrat

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Mikrokristalline Cellulose

Vorverkleisterte Maisstärke.

Filmüberzug:

Lactose-Monohydrat

Hypromellose

Macrogol 3000

Triacetin

Titandioxid (E 171)

Eisen(III)-oxid (E 172)

Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172)

Eisen (II,III)-oxid (E 172).

Simvastatin-Teva

20 mg Filmtabletten

Tablettenkern:

Ascorbinsäure

Butylhydroxyanisol (Ph. Eur.)(E 320)

Citronensäure-Monohydrat

Lactose-Monohydrat

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Mikrokristalline Cellulose

Vorverkleisterte Maisstärke.

Filmüberzug:

Lactose-Monohydrat

Hypromellose

Macrogol 3000

Triacetin

Titandioxid (E 171)

Eisen(III)-oxid (E 172)

Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172).

Simvastatin-Teva

40 mg Filmtabletten

Tablettenkern:

Ascorbinsäure

Butylhydroxyanisol (Ph. Eur.)(E 320)

Citronensäure-Monohydrat

Lactose-Monohydrat

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Mikrokristalline Cellulose

Vorverkleisterte Maisstärke.

Filmüberzug:

Lactose-Monohydrat

Hypromellose

Macrogol 3000

Triacetin

Titandioxid (E 171)

Eisen(III)-oxid (E 172).

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern. Das Behältnis im Umkarton aufbewahren.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Transparente oder weiße opake Blisterpackungen (PVC/PVDC/Al) mit 30, 50 und 100

Filmtabletten.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

TEVA GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

8.

Zulassungsnummer

Simvastatin-Teva

5 mg Filmtabletten: 56347.00.00

Simvastatin-Teva

10 mg Filmtabletten: 56347.01.00

Simvastatin-Teva

20 mg Filmtabletten: 56347.02.00

Simvastatin-Teva

40 mg Filmtabletten: 56347.03.00

9.

Datum der Erteilung der Zulassung / Verlängerung der Zulassung

09.04.2003

10.

Stand der Information

Juni 2014

11.

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

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