Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Wirkstoff:
Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H<2>O
Verfügbar ab:
KRKA d.d. NOVO mesto - Geschäftsanschrift - Beiname: KRKA, tovarna zdravil, d.d., Novo mesto
ATC-Code:
A02BC05
INN (Internationale Bezeichnung):
Esomeprazole-Hemimagnesium 1 H<2>O
Darreichungsform:
magensaftresistente Hartkapsel
Zusammensetzung:
Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H<2>O 43.376mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
81167.00.00

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Sempra und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Sempra beachten?

Wie ist Sempra einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Sempra aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST SEMPRA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Sempra enthält einen Wirkstoff, der als Esomeprazol bezeichnet wird. Das Arzneimittel

gehört zur Gruppe der so genannten „Protonenpumpenhemmer“. Diese bewirken, dass sich

die von Ihrem Magen produzierte Säuremenge verringert.

Sempra wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verwendet:

„Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)“. Bei dieser Erkrankung gelangt Säure aus

dem Magen in die Speiseröhre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen). Dadurch

kommt es zu Schmerzen, Entzündungen und Sodbrennen.

Bei Geschwüren im Bereich des Magens und des oberen Teils des Darms, die mit dem

„Helicobacter pylori“ genannten Bakterium infiziert sind. Wenn Sie an dieser Erkrankung

leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt möglicherweise zusätzlich Antibiotika zur Behandlung

der Infektion und um ein Abheilen des Geschwürs zu ermöglichen.

Magengeschwüre, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden, die man als NSARs

(nichtsteroidale Antirheumatika) bezeichnet. Sempra kann auch verwendet werden, um

das Entstehen von Magengeschwüren zu verhindern, wenn Sie NSARs einnehmen.

Magensäureüberschuss, der durch eine Geschwulst im Pankreas (Zollinger-Ellison-

Syndrom) verursacht wird.

Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren

durch intravenös verabreichtes Esomeprazol.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SEMPRA BEACHTEN?

Sempra darf nicht eingenommen werden, wenn

Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Esomeprazol oder einem der

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere

Informationen“).

Sie allergisch gegenüber anderen Protonenpumpenhemmern sind.

Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält, einnehmen (zur Behandlung einer HIV-

Infektion).

Nehmen Sie Sempra nicht ein, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von Sempra mit Ihrem Arzt

oder Apotheker.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sempra ist erforderlich

Halten Sie vor der Einnahme von Sempra mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache, wenn

Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.

Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben.

Sempra kann die Symptome anderer Erkrankungen überdecken. Sprechen Sie daher

umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Angaben vor oder während der

Einnahme von Sempra auf Sie zutrifft:

Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem

Schlucken.

Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen.

Sie erbrechen Nahrung oder Blut.

Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (blutige Fäzes).

Wenn Ihnen Sempra zur Einnahme „nach Bedarf“ verschrieben wurde, wenden Sie sich an

Ihren Arzt, wenn die Krankheitsanzeichen anhalten oder sich verändern.

Falls während der Behandlung mit Sempra Durchfall auftritt, wenden Sie sich umgehend an

Ihren Arzt, da bei der Behandlung mit Protonenpumpenhemmern das Risiko von Magen-

Darm-Infektionen, wie z.B. mit Salmonella und Campylobacter, leicht erhöht ist.

Wenn Sie Sempra mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der

Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als

Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und

erhöhter Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren

Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung

der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige

Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.

Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Esomeprazol kann Ihr Risiko für Hüft-,

Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen

Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer

Osteoporose erhöhen) einnehmen.

Bei Einnahme von Sempra mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es

sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist wichtig, weil Sempra die

Wirkweise einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Einfluss auf die

Wirkung von Sempra haben können.

Nehmen Sie Sempra nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält,

einnehmen (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion)

Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen)

Saquinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion)

Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Infektionen, die durch

einen Pilz hervorgerufen werden)

Citalopram, Imipramin oder Clomipramin (zur Behandlung von Depressionen)

Diazepam (zur Behandlung von Angstzuständen, zur Entspannung von Muskeln oder bei

Epilepsie)

Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt

Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von Sempra

durchführen.

Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden, wie z. B. Warfarin. Ihr Arzt

muss möglicherweise Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme

von Sempra durchführen.

Cisaprid (angewendet bei Verdauungsstörungen und Sodbrennen)

Clopidogrel (zur Vermeidung von Blutgerinnseln (Thromben))

Rifampicin (zur Behandlung der Tuberkulose)

Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung einer milden Depression)

Sempra kann die Aufnahme von Vitamin B12 reduzieren. Dies sollte bei Patienten mit

niedrigen Spiegeln, die eine Langzeitbehandlung mit Sempra erhalten, berücksichtigt

werden.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle derzeit von Ihnen eingenommenen

Arzneimittel informieren, wenn Ihnen die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin

zusammen mit Sempra zur Behandlung von Geschwüren verschrieben wurden, die durch

eine Helicobacter-pylori-Infektion verursacht werden.

Bei Einnahme von Sempra zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Ihre Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Sempra, wenn Sie schwanger sind oder

eine Schwangerschaft planen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Sempra während dieser Zeit

einnehmen können.

Es ist nicht bekannt, ob Sempra in die Muttermilch übergeht. Daher sollten Sie Sempra nicht

einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Sempra Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren oder Maschinen zu

bedienen beeinträchtigt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Sempra

Sempra magensaftresistente Hartkapseln enthalten Sucrose, eine bestimmte Zuckerart. Bitte

nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

WIE IST SEMPRA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Sempra immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Sempra magensaftresistente Hartkapseln werden für Kinder unter 12 Jahren nicht

empfohlen.

Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen langen Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt

Kontrolluntersuchungen durchführen (insbesondere, wenn Sie es länger als ein Jahr

einnehmen).

Falls Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie dieses Arzneimittel nach Bedarf einnehmen

sollen, informieren Sie ihn, wenn sich Ihre Beschwerden verändern.

Art der Anwendung

Sie können die Kapseln zu jeder Tageszeit einnehmen.

Sie können die Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schlucken Sie Ihre Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser. Die Kapseln dürfen nicht

zerkaut oder zerdrückt werden. Sie enthalten überzogene Pellets, die verhindern, dass

der Arzneistoff im Magen durch die Säure zersetzt wird. Es ist wichtig, dass die Pellets

nicht zerstört werden.

Bei Schwierigkeiten mit dem Schlucken von Kapseln

Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben:

Öffnen Sie die Kapsel und entleeren diese in ein halbes Glas Wasser ohne

Kohlensäure. Verwenden Sie keine anderen Flüssigkeiten.

Trinken Sie die Mischung sofort oder innerhalb von 30 Minuten. Rühren Sie die

Mischung unmittelbar vor dem Trinken immer um.

Um sicherzustellen, dass Sie das gesamte Arzneimittel getrunken haben, füllen Sie

das Glas erneut halb mit Wasser. Schwenken Sie das Glas gründlich um und trinken

Sie es aus. Die festen Bestandteile enthalten den Arzneistoff. Zerkauen oder

zerstoßen Sie diese bitte nicht.

Wenn Ihnen das Schlucken nicht möglich ist, kann der Kapselinhalt mit etwas Wasser

gemischt und in eine Spritze gefüllt werden. Das Arzneimittel kann dann über einen

Schlauch direkt in Ihren Magen verabreicht werden („Magensonde“).

Wie viel soll eingenommen werden?

Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Kapseln und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Dies ist

abhängig von der Art Ihrer Erkrankung, Ihrem Alter und davon, wie gut Ihre Leber

arbeitet.

Nachfolgend sind die üblichen Dosierungen angegeben.

Zur Behandlung von Sodbrennen aufgrund von gastroösophagealer Refluxkrankheit

(GERD):

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:

Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihre Speiseröhre leicht geschädigt ist, ist die übliche

Dosis 1 Kapsel Sempra 40 mg pro Tag über einen Zeitraum von 4 Wochen. Ihr Arzt

verordnet Ihnen möglicherweise die gleiche Dosis für 4 weitere Wochen, wenn Ihre

Speiseröhre noch nicht wieder verheilt ist.

Sobald die Speiseröhre verheilt ist, ist die übliche Dosis 1 Kapsel Sempra 20 mg täglich.

Wenn Ihre Speiseröhre nicht angegriffen ist, ist die übliche Dosis 1 Kapsel Sempra

20 mg pro Tag. Sobald die Erkrankung unter Kontrolle ist, sagt Ihnen Ihr Arzt

möglicherweise, dass Sie Ihr Arzneimittel nach Bedarf einnehmen sollen, bis zu 1 Kapsel

Sempra 20 mg täglich.

Wenn Sie schwerwiegende Leberstörungen haben, verordnet Ihnen Ihr Arzt

möglicherweise eine niedrigere Dosis.

Zur Behandlung von Geschwüren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori

verursacht werden und zur Vorbeugung eines Rückfalls:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 2-mal täglich

für eine Woche.

Ihr Arzt wird Ihnen ebenfalls die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin verschreiben.

Zur Behandlung von Magengeschwüren, die durch NSARs (nichtsteroidale

Antirheumatika) verursacht werden:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 1-mal täglich

für 4 bis 8 Wochen.

Zur Vorbeugung von Magengeschwüren, wenn Sie NSARs (nichtsteroidale

Antirheumatika) einnehmen:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 1-mal täglich.

Zur Behandlung von Magensäureüberschuss, verursacht durch eine Geschwulst im

Pankreas (Zollinger-Ellison-Syndrom):

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 40 mg 2-mal täglich.

Ihr Arzt passt die Dosis entsprechend Ihrem Bedarf an und entscheidet ebenfalls, wie

lange Sie das Arzneimittel einnehmen müssen. Die Maximaldosis sind 80 mg 2-mal

täglich.

Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren

durch intravenös verabreichtes Esomeprazol:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 40 mg 1-mal täglich

für 4 Wochen.

Wenn Sie eine größere Menge von Sempra eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Sempra eingenommen haben, als von Ihrem Arzt

verschrieben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Sempra vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie

daran denken. Sollte es dann jedoch bald Zeit für Ihre nächste Dosis sein, lassen Sie die

vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um die vergessene

Dosis auszugleichen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Sempra Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die Nebenwirkungen können mit bestimmten Häufigkeiten auftreten, die folgendermaßen

festgelegt sind:

Sehr häufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Unbekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken,

beenden Sie die Einnahme von Sempra und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:

Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des

Halses oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden

(schwere allergische Reaktion).

Hautrötung mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es können auch schwerwiegende

Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den

Genitalien auftreten. Dies könnte auf ein „Stevens-Johnson-Syndrom“ oder eine

„toxische epidermale Nekrolyse“ hinweisen.

Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Symptome sein, die auf

Leberfunktionsstörungen hindeuten.

Diese Effekte sind selten und treten bei weniger als 1 von 1.000 mit Sempra

behandelten Patienten auf.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Häufig

Kopfschmerzen

Auswirkungen auf den Magen oder Darm: Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung,

Blähungen (Flatulenz)

Übelkeit oder Erbrechen

Gelegentlich

Schwellung der Füße und Fußknöchel

Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)

Schwindel, Kribbeln, Müdigkeit

Drehschwindel (Vertigo)

Mundtrockenheit

Veränderte Ergebnisse der Bluttests, mit denen die Leberfunktion geprüft wird

Hautausschlag, Nesselsucht und Juckreiz

Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule) (siehe Abschnitt 2.2

„Besondere Vorsicht bei der Einnahme“)

Selten

Störungen im Blut, wie z. B. Verminderung der Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen

oder der Blutplättchen. Dies kann zu Schwäche und blauen Flecken führen oder das

Auftreten von Infekten erhöhen.

Niedrige Natriumkonzentrationen im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen)

und Muskelkrämpfen führen.

Erregung, Verwirrtheitszustände, Depressionen

Geschmacksveränderungen

Sehstörungen wie unscharfes Sehen

Plötzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchialkrämpfe)

Entzündung des Mundinnenraums

Eine als „Soor“ bezeichnete Infektion, die den Magen-Darm-Trakt betreffen kann und von

einem Pilz hervorgerufen wird

Leberfunktionsstörungen, inklusive Gelbsucht, welche zu Gelbfärbung der Haut,

Dunkelfärbung des Urins und Müdigkeit führen können

Haarausfall (Alopezie)

Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung

Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)

Generelles Unwohlsein und verminderter Antrieb

Vermehrtes Schwitzen

Sehr selten

Veränderungen des Blutbilds einschließlich Agranulozytose (Fehlen weißer

Blutkörperchen)

Aggressivität

Sehen, Fühlen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)

Schwere Leberfunktionsstörungen, die zu Leberversagen und Gehirnentzündung führen

Plötzliches Auftreten von schwerem Hautauschlag, Blasenbildung oder Ablösen der

Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema

multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)

Muskelschwäche

Schwere Nierenfunktionsstörungen

Vergrößerung der männlichen Brust

niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie) (siehe Abschnitt 2.2 „Besondere

Vorsicht bei der Einnahme“)

In sehr seltenen Fällen kann Sempra die weißen Blutkörperchen beeinflussen und zu einer

Immunschwäche führen. Wenn Sie eine Infektion mit Beschwerden wie Fieber und einem

stark reduzierten allgemeinen Gesundheitszustand haben oder Fieber mit Beschwerden

einer lokalen Infektion, wie Schmerzen im Nacken, Rachen, Mund oder Schwierigkeiten beim

Wasserlassen, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen. Er wird dann

schnellstmöglich ein Fehlen an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest

ausschließen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über die von Ihnen zurzeit eingenommenen

Medikamente informieren.

Seien Sie nicht beunruhigt aufgrund der hier aufgeführten Nebenwirkungen. Möglicherweise

tritt keine der genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auf. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder

Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder

Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST SEMPRA AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Sempra nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr

anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Blisterpackung aus OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie:

Für die Lagerung dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen

erforderlich.

In der Originalverpackung (Blisterpackung) aufbewahren, um das Arzneimittel vor

Feuchtigkeit zu schützen.

Blisterpackung aus OPA/Al/PVC/Al-Folie:

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung (Blister) aufbewahren, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit zu

schützen.

HDPE-Flasche:

Für die Lagerung dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen

erforderlich.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit zu schützen.

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen

Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Sempra enthält

Der Wirkstoff ist Esomeprazol. Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 20 mg oder 40

mg Esomeprazol (als Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H

Die sonstigen Bestandteile sind:

Zucker-Stärke-Pellets (Sucrose und Maisstärke), Povidon K30, Natriumdodecylsulfat,

Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol, Talkum (E553b), schweres basisches

Magnesiumcarbonat, Polysorbat 80 (E433), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-

Dispersion 30 % (Ph.Eur.) in den Pellets im Kapselinhalt und Gelatine (E441), Titandioxid (E

171), Eisen(III)-oxid (E 172) in der Kapselhülle.

Wie Sempra aussieht und Inhalt der Packung

Der Kapselboden und die Kapselkappe der 20 mg-Kapseln sind hellrosa gefärbt, und die

Kapseln enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

Der Kapselboden und die Kapselkappe der 40 mg-Kapseln sind dunkelrosa gefärbt, und die

Kapseln enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

Die Kapseln sind erhältlich in Blisterpackungen mit 15, 30, 60 und 90 Kapseln in

Faltschachteln und in HDPE-Flaschen mit 98 magensaftresistenten Hartkapseln und einer

Kapsel mit Trockenmittel in Faltschachteln. Die Kapsel mit Trockenmittel, die sich in der

Flasche befindet, darf nicht eingenommen werden.

Pharmazeutischer Unternehmer

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Hersteller

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Deutschland

Sempra 20 / 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Slowenien

Sempra

Spanien

Esomeprazol Kern Pharma

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im (Mai 2012)

Fachinformation

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

20 mg: Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält: 20 mg Esomeprazol (als

Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H

40 mg: Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält: 40 mg Esomeprazol (als

Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H

Sonstiger Bestandteil:

20 mg: 28,46 mg – 32,56 mg Sucrose pro magensaftresistenter Hartkapsel.

40 mg: 56,93mg – 65,11mg Sucrose pro magensaftresistenter Hartkapsel.

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Magensaftresistente Hartkapsel

20 mg: Der Kapselboden und die Kapselkappe sind hellrosa gefärbt, und die Kapseln

enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

40 mg: Der Kapselboden und die Kapselkappe sind dunkelrosa gefärbt, und die

Kapseln enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Sempra ist angezeigt bei:

Erwachsenen

Gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD)

Behandlung der erosiven Refluxösophagitis

Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis

Symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)

Eradikation des Helicobacter pylori in Kombination mit einer geeigneten

Antibiotikabehandlung und

Heilung des Helicobacter-pylori-assoziierten Ulcus duodeni und

Rezidivprophylaxe des peptischen Ulcus bei Patienten mit Helicobacter-pylori-

assoziierten Ulcera

Patienten, die einer kontinuierlichen Therapie mit nichtsteroidalen

Antiphlogistika (NSAR) bedürfen

Heilung von Ulcera ventriculi, die durch die Therapie mit nichtsteroidalen

Antiphlogistika verursacht werden

Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, die durch die Therapie mit

nichtsteroidalen Antiphlogistika bei Risikopatienten verursacht werden

Langzeitbehandlung nach intravenös induzierter Prophylaxe von erneuten

Blutungen von Magengeschwüren

Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndrom

Jugendliche ab 12 Jahren

Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Behandlung der erosiven Refluxösophagitis

Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter

Ösophagitis

Symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)

In Kombination mit Antibiotika zur Behandlung von

Zwölffingerdarmgeschwüren, die durch Helicobacter pylori vorgerufen wurden.

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Die Kapseln sollen unzerkaut und unzerstoßen mit Flüssigkeit eingenommen werden.

Für Patienten mit Schluckbeschwerden können die Kapseln auch geöffnet und die

Pellets in ein halbes Glas mit Wasser (ohne Kohlensäure) gegeben werden. Andere

Flüssigkeiten sollten hierzu nicht verwendet werden, weil sich der magensaftresistente

Überzug auflösen könnte. Die pelletshaltige Flüssigkeit soll sofort, oder aber innerhalb

von 30 Minuten getrunken werden. Das Glas wird erneut halb mit Wasser gefüllt,

umgeschwenkt, so dass keine Rückstände im Glas bleiben, und dann ausgetrunken.

Die Pellets dürfen nicht zerkaut oder zerkleinert werden.

Für Patienten, die nicht schlucken können, ist es möglich, die Kapseln zu öffnen, die

Pellets in kohlensäurefreies Wasser zu geben und über eine Magensonde

anzuwenden. Es ist wichtig, dass die Eignung der ausgewählten Spritze und Sonde vor

Anwendung sorgfältig geprüft wird (siehe Abschnitt 6.6).

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Behandlung der erosiven Refluxösophagitis

1-mal täglich 40 mg Esomeprazol für 4 Wochen.

Eine zusätzliche Therapie über 4 Wochen wird bei Patienten empfohlen, bei

denen die Ösophagitis noch nicht abgeheilt ist oder die persistierende Symptome

haben.

Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Ösophagitis

1-mal täglich 20 mg Esomeprazol.

Symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD)

1-mal täglich 20 mg Esomeprazol bei Patienten ohne Ösophagitis. Reicht eine 4-

wöchige Behandlungsperiode nicht aus, sind weitergehende Untersuchungen

notwendig. Sobald Beschwerdefreiheit erreicht ist, kann die weitere Kontrolle der

Symptome mit 1-mal täglich 20 mg Esomeprazol erreicht werden. Bei

Erwachsenen kann eine Bedarfstherapie erfolgen. Hierfür werden bei Bedarf

20 mg Esomeprazol 1-mal täglich eingenommen. Bei Patienten, die mit

nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) behandelt werden und bei denen das

Risiko besteht, Ulcera ventriculi oder duodeni zu entwickeln, wird die weitere

Kontrolle der Symptome mit einer Therapie nach Bedarf nicht empfohlen.

Erwachsene

Eradikation des Helicobacter pylori in Kombination mit einer geeigneten

Antibiotikabehandlung und

Heilung des Helicobacter-pylori-assoziierten Ulcus duodeni und

Rezidivprophylaxe des peptischen Ulcus bei Patienten mit Helicobacter-pylori-

assoziierten Ulcera

20 mg Sempra in Kombination mit 1 g Amoxicillin und 500 mg Clarithromycin über

7 Tage jeweils 2-mal täglich.

Patienten, die einer kontinuierlichen Therapie mit nichtsteroidalen

Antiphlogistika (NSAR) bedürfen

Heilung von Ulcera ventriculi, die durch die Therapie mit nichtsteroidalen

Antiphlogistika verursacht werden: Die normale Dosis beträgt 1-mal täglich 20 mg

Esomeprazol. Die Behandlungsdauer beträgt 4 – 8 Wochen.

Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, die durch die Therapie mit

nichtsteroidalen Antiphlogistika bei Risikopatienten verursacht werden: 1-mal täglich

20 mg Esomeprazol.

Langzeitbehandlung nach intravenös induzierter Prophylaxe von erneuten

Blutungen von Magengeschwüren

40 mg 1-mal täglich für 4 Wochen nach intravenös induzierter Prophylaxe von erneuten

Blutungen von Magengeschwüren.

Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 2-mal täglich Sempra 40 mg. Anschließend sollte

die Dosierung individuell angepasst werden. Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt

werden, wie sie klinisch erforderlich ist. Basierend auf den verfügbaren klinischen

Daten kann die Mehrheit der Patienten mit einer Tagesgesamtdosis zwischen 80 mg

und 160 mg Esomeprazol ausreichend kontrolliert werden. Bei einer Tagesgesamtdosis

von mehr als 80 mg sollte die Dosis in zwei Einzelgaben aufgeteilt werden.

Jugendliche ab 12 Jahren

Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren, die durch Helicobacter pylori

vorgerufen wurden.

Bei der Auswahl einer geeigneten Kombinationstherapie sollten nationale, regionale

und lokale Behandlungsrichtlinien bezüglich bakterieller Resistenzen,

Behandlungsdauer (üblicherweise 7 Tage aber manchmal bis 14 Tage) und geeigneter

Anwendung antibakterieller Wirkstoffe beachtet werden.

Die Behandlung sollte durch einen Arzt monitoriert werden.

Die empfohlene Dosierung ist:

Gewicht

Dosierung

30 - 40 kg

Kombination mit zwei Antibiotika: Sempra 20 mg,

Amoxicillin 750 mg und Clarithromycin 7,5 mg/kg

Körpergewicht werden gemeinsam zweimal täglich für

eine Woche verabreicht.

> 40 kg

Kombination mit zwei Antibiotika: Sempra 20 mg,

Amoxicillin 1 g und Clarithromycin 500 mg werden

gemeinsam zweimal täglich für eine Woche verabreicht.

Kinder unter 12 Jahren

Sempra sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da keine Daten

für die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren vorliegen.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung

erforderlich. Aufgrund der begrenzten Erfahrungen bei Patienten mit schwerer

Niereninsuffizienz sollten diese Patienten mit Vorsicht behandelt werden (siehe

Abschnitt 5.2).

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine

Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sollte

die maximale tägliche Dosis von 20 mg Sempra nicht überschritten werden (siehe

Abschnitt 5.2).

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

4.3

Gegenanzeigen

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Esomeprazol, substituierten Benzimidazolen oder

einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.

Esomeprazol darf nicht gleichzeitig mit Nelfinavir angewendet werden (siehe Abschnitt

4.5).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Wenn Alarmzeichen auftreten (z. B. deutlicher unbeabsichtigter Gewichtsverlust,

wiederholtes Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena) und bei Verdacht auf

ein Magengeschwür oder bei bestehendem Ulcus ventriculi, sollte eine Bösartigkeit

ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Sempra die Symptome lindern und

eine Diagnose verzögern kann.

Bei Patienten unter Langzeitbehandlung (besonders bei solchen, die länger als ein

Jahr behandelt werden) sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt

werden.

Patienten, bei denen eine Bedarfstherapie mit Esomeprazol durchgeführt wird, sollten

angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen, wenn sich die Art ihrer

Krankheitssymptome verändert. Wenn Esomeprazol zur Bedarfstherapie verordnet

wird, sollten die Implikationen für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

aufgrund der wechselnden Plasmakonzentrationen von Esomeprazol bedacht werden

(siehe Abschnitt 4.5).

Wenn Esomeprazol zur Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori verordnet wird,

sollten mögliche Wechselwirkungen für alle Komponenten der Tripel-Therapie bedacht

werden. Da Clarithromycin ein potenter Inhibitor des CYP3A4-Isoenzyms ist, sollten

auch die Gegenanzeigen und Wechselwirkungen für Clarithromycin berücksichtigt

werden, wenn der Patient zusätzlich zur Tripel-Therapie noch andere Arzneimittel

einnimmt, die ebenfalls über das CYP3A4 metabolisiert werden, wie z. B. Cisaprid.

Eine Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer kann dazu führen, dass das Risiko

für Magen-Darm-Infektionen, wie z. B. mit Salmonellen und Campylobacter, leicht

erhöht ist (siehe Abschnitt 5.1).

Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol mit Atazanavir wird nicht empfohlen

(siehe Abschnitt 4.5). Wird die Kombination von Atazanavir mit einem

Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar angesehen, wird eine engmaschige

klinische Überwachung, kombiniert mit einer Dosiserhöhung von Atazanavir auf

400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir, empfohlen; eine Dosierung von 20 mg

Esomeprazol sollte nicht überschritten werden.

Esomeprazol ist ein CYP2C19-Hemmer. Zu Beginn oder Ende der Behandlung mit

Esomeprazol sollte die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit Substanzen, die durch

CYP2C19 metabolisiert werden, berücksichtigt werden. Eine Wechselwirkung wurde

zwischen Clopidogrel und Omeprazol beobachtet (siehe Abschnitt 4.5). Die klinische

Bedeutung dieser Wechselwirkung ist ungewiss. Sicherheitshalber sollte von einer

gleichzeitigen Anwendung von Esomeprazol und Clopidogrel abgeraten werden.

Auswirkung auf Laboruntersuchungen

Erhöhte

CgA-Spiegel

können

Untersuchungen

neuroendokrine

Tumoren

beeinflussen. Um diese Auswirkung zu vermeiden, sollte die Behandlung mit

Esomeprazol mindestens fünf Tage vor den CgA Messungen vorübergehend abgesetzt

werden.

Als säurehemmendes Arzeneimittel kann Esomeprazol zu Hypo- und Achlorhydrie

führen und die Aufnahme von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) reduzieren. Dies sollte in

Patienten mit einem verminderten Körpervorrat oder Risikofaktoren für eine reduzierte

Vitamin B12 Aufnahme unter Langzeittherapie berücksichtigt werden.

Hypomagnesiämie

Schwere Hypomagnesiämie wurde bei Patienten berichtet, die für mindestens drei

Monate, jedoch in den meisten Fällen für ein Jahr mit PPIs wie Esomeprazol behandelt

wurden.

Schwerwiegende

Manifestationen

Hypomagnesiämie

Erschöpfungszuständen, Tetanie, Delir, Krämpfe, Schwindelgefühl und ventrikulären

Arrhythmien können auftreten, aber sie können sich schleichend entwickeln und dann

übersehen werden. Bei den meisten betroffenen Patienten verbesserte sich die

Hypomagnesiämie nach Gabe von Magnesium und Absetzen des PPIs.

Bei Patienten, für die eine längere Behandlungsdauer vorgesehen ist oder die PPIs mit

Digoxin oder anderen Arzneistoffen einnehmen, welche Hypomagnesiämie hervorrufen

können (z.B. Diuretika), sollte der Arzt vor und periodisch während der Behandlung mit

PPI eine Überwachung der Magnesiumwerte in Betracht ziehen.

Frakturen

Protonenpumpeninhibitoren, besonders wenn sie in einer hohen Dosierung und über

eine längere Zeit (>1 Jahr) angewendet werden, können das Risiko von Hüft-,

Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen, insbesondere bei älteren Patienten oder bei

Vorliegen anderer bekannter Risikofaktoren, mäßig erhöhen. Beobachtungsstudien

deuten darauf hin, dass Protonenpumpeninhibitoren das Risiko von Frakturen

möglicherweise um 10-40% erhöhen, wobei dieses erhöhte Risiko teilweise auch durch

andere Risikofaktoren bedingt sein kann. Patienten mit Osteoporoserisiko sollen

entsprechend den gültigen klinischen Richtlinien behandelt werden und Vitamin D und

Kalzium in ausreichendem Maße erhalten.

Spezielle Information über bestimmte Inhaltsstoffe

Sempra enthält Sucrose. Patienten mit den seltenen Erbkrankheiten Fruktose-

Intoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel

sollten das Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige

Wechselwirkungen

Wirkung von Esomeprazol auf die Pharmakokinetik anderer Wirkstoffe

Arzneimittel mit pH-abhängiger Resorption

Die Suppression von Magensäure während einer Behandlung mit Esomeprazol und

anderen Protonpumpeninhibitoren (PPIs) kann die Resorption von Arzneimitteln, deren

Resorption vom pH-Wert der Magensäure abhängig ist, vermindern oder erhöhen. Wie

bei anderen Arzneimittel, die den intragastrischen Säuregrad vermindern, kann

während einer Behandlung mit Esomeprazol die Resorption von Arzneimitteln wie

Ketoconazol, Itraconazol und Erlotinib vermindert werden und die Resorption von

Digoxin heraufgesetzt sein.Bei gleichzeitiger Behandlung mit Omeprazol (20mg täglich)

und Digoxin erhöhte sich die Bioverfügbarkeit von Digoxin bei gesunden Probanden

um 10% (um bis zu 30% bei zwei von zehn Probanden). Über eine Digoxin-Toxizität

wurde selten berichtet. Die Anwendung hoher Esomeprazol-Dosen sollte bei älteren

Patienten jedoch mit Vorsicht erfolgen. Die Digoxin-Spiegel sollten dann verstärkt

therapeutisch kontrolliert werden.

Es ist über Interaktionen von Omeprazol mit einigen Proteasehemmern berichtet

worden. Die klinische Bedeutsamkeit und die Mechanismen, auf denen diese

Interaktionen beruhen, sind nicht immer bekannt. Ein erhöhter pH-Wert im Magen

während der Therapie mit Omeprazol kann die Absorption des Proteasehemmers

verändern. Andere mögliche Interaktionsmechanismen beruhen auf der Hemmung von

CYP2C19. Bei Atazanavir und Nelfinavir sind bei gleichzeitiger Anwendung von

Omeprazol verringerte Serumspiegel beobachtet worden und eine gleichzeitige

Anwendung wird nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (40 mg

einmal täglich) und Atazanavir 300 mg / Ritonavir 100 mg bei gesunden Probanden

führte zu einer deutlichen Verringerung der Exposition gegenüber Atazanavir

(Verringerung der AUC-, C

- und C

-Werte um ca. 75 %). Eine Erhöhung der

Atazanavir-Dosis auf 400 mg konnte den Einfluss von Omeprazol auf die Exposition

gegenüber Atazanavir nicht ausgleichen. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol

(20 mg einmal täglich) und Atazanavir 400 mg / Ritonavir 100 mg bei gesunden

Probanden führte zu einer etwa 30 %igen Verringerung der Exposition gegenüber

Atazanavir im Vergleich zur Exposition, die bei täglicher Gabe von 300 mg Atazanavir /

100 mg Ritonavir, ohne gleichzeitige Gabe von 20 mg Omeprazol einmal täglich,

beobachtet wurde. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (40 mg einmal täglich)

reduziert die mittleren AUC-, C

- und C

-Werte von Nelfinavir um 36-39 % und die

mittleren AUC-, C

- und C

-Werte des pharmakologisch wirksamen Metaboliten M8

um 75-92 %. Bei Saquinavir (gleichzeitig mit Ritonavir) wurden während einer

gleichzeitigen Behandlung mit Omeprazol (40 mg einmal täglich) erhöhte Serumspiegel

(80-100 %) beobachtet. Eine Behandlung mit täglich 20 mg Omeprazol hatte keinen

Einfluss auf die Exposition gegenüber Darunavir (gleichzeitig mit Ritonavir) und

Amprenavir (gleichzeitig mit Ritonavir). Eine Behandlung mit täglich 20 mg

Esomeprazol hatte keinen Einfluss auf die Exposition gegenüber Amprenavir (mit und

ohne gleichzeitige Anwendung von Ritonavir). Die Behandlung mit täglich 40 mg

Esomeprazol hat keinen Effekt auf die Exposition von Lopinavir (gleichzeitig mit

Ritonavir). Aufgrund der ähnlichen pharmakodynamischen Wirkungen und

pharmakokinetischen Eigenschaften von Omeprazol und Esomeprazol wird die

gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und Atazanavir nicht empfohlen. Die

gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und Nelfinavir ist kontraindiziert.

Wirkstoffe, die über CYP2C19 verstoffwechselt werden

Esomeprazol hemmt CYP2C19, ein wesentliches Enzym, durch das Esomeprazol

verstoffwechselt wird. Bei gleichzeitiger Anwendung von Esomeprazol und

Substanzen, die ebenfalls über das Enzym CYP2C19 verstoffwechselt werden, wie u.

a. Diazepam, Citalopram, Imipramin, Clomipramin, Phenytoin, kann deshalb die

Plasmakonzentration dieser Substanzen erhöht werden, so dass eine Herabsetzung

der Dosis erforderlich werden kann. Dies sollte insbesondere dann bedacht werden,

wenn Esomeprazol zur Bedarfstherapie verordnet wird.

Die gleichzeitige Anwendung von 30 mg Esomeprazol führte zu einer Abnahme der

Clearance des CYP2C19-Substrats Diazepam um 45 %. Epileptiker, die gleichzeitig

Phenytoin und 40 mg Esomeprazol erhielten, wiesen eine 13 %ige Steigerung des

Talplasmaspiegels von Phenytoin auf. Deshalb wird empfohlen, die

Phenytoinplasmakonzentration zu kontrollieren, wenn eine Behandlung mit

Esomeprazol begonnen oder beendet wird. Die gleichzeitige Anwendung von

Omeprazol (40 mg 1-mal täglich) und Voriconazol erhöhte die C

von Voriconazol

(einem CYP2C19-Substrat) um 15 % und die AUC um 41 %.

Im Rahmen einer klinischen Prüfung lagen bei gleichzeitiger Anwendung von 40 mg

Esomeprazol bei mit Warfarin behandelten Patienten die Gerinnungszeiten innerhalb

des empfohlenen Bereiches. Jedoch wurde seit Markteinführung bei der gleichzeitigen

Behandlung über wenige Einzelfälle von klinisch signifikant erhöhten INR-Werten

berichtet. Bei Patienten, die gleichzeitig Warfarin oder andere Cumarinderivate

einnehmen, werden entsprechende Kontrollen bei Beginn und am Ende einer

Behandlung mit Esomeprazol empfohlen.

Omeprazol sowie auch Esomeprazol sind CYP2C19-Hemmer. Bei gesunden

Probanden erhöhte die Gabe von 40-mg-Dosen Omeprazol in einer Cross-Over-Studie

die Cmax- und AUC-Werte von Cilostazol um 18 % bzw. um 26 % und die

entsprechenden Werte für einen seiner aktiven Metaboliten um 29 % bzw. um 69 %.

Bei gesunden Probanden führte die gleichzeitige Anwendung von 40 mg Esomeprazol

zu einer 32 %igen Erhöhung der Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC)

und zu einer Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit (t

) um 31 %, aber zu keinem

signifikanten Anstieg der maximalen Plasmaspiegel von Cisaprid. Die leichte

Verlängerung des QTc-Intervalls, die nach der Gabe von Cisaprid beobachtet wurde,

nahm bei kombinierter Gabe von Cisaprid und Esomeprazol nicht zu (siehe auch

Abschnitt 4.4).

Es konnte gezeigt werden, dass Esomeprazol keinen klinisch relevanten Einfluss auf

die Pharmakokinetik von Amoxicillin oder Chinidin hat.

In Kurzzeitstudien, in denen die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und

Naproxen oder Rofecoxib untersucht wurde, sind keine klinisch relevanten

pharmakokinetischen Wechselwirkungen festgestellt worden.

In einer klinischen Cross-Over Studie wurde Clopidogrel (300mg Initialdosis gefolgt von

75 mg/Tag) allein und mit Omeprazol (80 mg zur selben Zeit wie Clopidogrel) über 5

Tage verabreicht. Die Exposition zum aktiven Metaboliten von Clopidogrel wurde um

46% (Tag 1) und 42% (Tag 5) verringert, wenn Clopidogrel und Omeprazol zusammen

verabreicht wurden. Die mittlere Hemmung der Plättchenaggregation (inhibition of

platelet aggregation, IPA) wurde um 47% (24 Stunden) und 30% (Tag 5) vermindert,

wenn Clopidogrel und Omeprazol zusammen verabreicht wurden. In einer anderen

Studie wurde gezeigt, dass die Gabe von Clopidogrel

und Omeprazol

verschiedenen Zeitpunkten ihre Interaktion, die wahrscheinlich durch den hemmenden

Effekt von Omeprazol

auf CYP2C19 vorangetrieben wird, nicht verhinderte.

Widersprüchliche Daten bezüglich der klinischen Bedeutung dieser PK/PD-Interaktion

in Bezug auf bedeutende kardiovaskuläre Ereignisse sind bei Beobachtungs- und

klinischen Studien berichtet worden.

Unbekannter Mechanismus

Bei einigen Patienten wurde über eine Erhöhung der Methotrexat-Spiegel berichtet,

wenn Methotrexat zusammen mit PPIs gegeben wurde. Wird Methotrexat in hohen

Dosen gegeben, muss möglicherweise ein zeitweiliges Absetzen von Esomeprazol in

Betracht gezogen werden.

Beeinflussung der Pharmakokinetik von Esomeprazol durch andere Wirkstoffe

Esomeprazol wird durch die Enzyme CYP2C19 und CYP3A4 metabolisiert. Die

gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und dem CYP3A4-Hemmer Clarithromycin

(2-mal täglich 500 mg) führte zu einer Verdoppelung der Bioverfügbarkeit von

Esomeprazol (AUC).

Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und einem kombinierten CYP2C19-

und CYP3A4-Hemmer kann zu einer mehr als verdoppelten Bioverfügbarkeit von

Esomeprazol führen. Voriconazol, ein CYP2C19- und CYP3A4-Hemmer, erhöhte die

AUC von Omeprazol um 280 %.

Üblicherweise ist in den o. g. Fällen keine Dosisanpassung von Esomeprazol

erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion und bei

Patienten, bei denen eine Langzeitanwendung indiziert ist, sollte jedoch eine

Dosisanpassung in Erwägung gezogen werden.

Wirkstoffe, für die bekannt ist, dass sie CYP2C19 oder CYP3A4 oder beide induzieren

(wie z. B. Rifampicin und Johanniskraut) können durch Erhöhung der Stoffwechselrate

von Esomeprazol zu einer erniedrigten Esomeprazol-Konzentration im Serum führen.

4.6

Schwangerschaft und Stillzeit

Die klinischen Daten zur Anwendung von Esomeprazol in der Schwangerschaft sind

nicht ausreichend. Daten aus epidemiologischen Studien über eine größere Anzahl von

gegenüber dem razemischen Gemisch Omeprazol exponierter Schwangerschaften

weisen nicht auf eine teratogene oder fetotoxische Wirkung hin. In tierexperimentellen

Studien mit Esomeprazol zeigte sich weder eine direkte noch eine indirekte schädliche

Wirkung auf die Entwicklung des Embryos/Fetus. Tierexperimentelle Studien mit dem

razemischen Gemisch zeigten keinen direkten oder indirekten schädlichen Einfluss auf

Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung. Das Arzneimittel sollte

Schwangeren nur mit Vorsicht verordnet werden.

Da nicht bekannt ist, ob Esomeprazol in die Muttermilch übergeht, und keine Studien

mit Stillenden durchgeführt worden sind, sollte Sempra während der Stillzeit nicht

angewendet werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen

Es wurde kein Einfluss festgestellt.

4.8

Nebenwirkungen

Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgrund von klinischen Studien zu Esomeprazol

sowie seit Markteinführung festgestellt bzw. vermutet worden. Keine davon war

dosisbezogen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien

zugrunde gelegt:

sehr häufig (≥ 1/10)

häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)

gelegentlich (≥ 1/1000 bis < 1/100)

selten (≥ 1/10 000 bis < 1/1000)

sehr selten (< 1/10 000)

nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten:

Leukopenie, Thrombozytopenie

Sehr selten:

Agranulozytose, Panzytopenie

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B. Fieber,

angioneurotisches Ödem und anaphylaktische

Reaktionen/anaphylaktischer Schock

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: periphere Ödeme

Selten:

Hyponatriämie

Unbekannt:

Hypomagnesiämie (siehe „Besondere Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“(4.4)). Eine

schwerwiegende Hypomagnesiämie kann mit einer

Hypokalzämie einhergehen.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:

Schlaflosigkeit

Selten:

Erregung, Verwirrtheitszustände, Depressionen

Sehr selten:

Aggressivität, Halluzinationen

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Kopfschmerzen

Gelegentlich:

Schwindel, Parästhesie, Müdigkeit

Selten:

Geschmacksveränderungen

Augenerkrankungen

Selten:

Verschwommensehen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich:

Vertigo

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten:

Bronchospasmus

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig:

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen,

Übelkeit/Erbrechen

Gelegentlich: Mundtrockenheit

Selten:

Mundschleimhautentzündung, gastrointestinale Candidose

Nicht bekannt: Mikroskopische Colitis

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: erhöhte Leberenzyme

Selten:

Hepatitis mit und ohne Gelbsucht

Sehr selten:

Leberversagen, Enzephalopathie bei Patienten mit

vorbestehender Lebererkrankung

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Dermatitis, Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria

Selten:

Haarausfall, Photosensibilität

Sehr selten:

Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-

epidermale Nekrolyse (TEN)

Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten:

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen

Sehr selten:

Muskelschwäche

Gelegentlich:

Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule

(siehe Abschnitt 4.4 „Warnhinweise“)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Sehr selten:

interstitielle Nephritis

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdruese

Sehr selten:

Gynäkomastie

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten:

Unwohlsein, vermehrtes Schwitzen

4.9

Überdosierung

Bisher liegen sehr begrenzte Erfahrungen zur absichtlichen Überdosierung vor. Die im

Zusammenhang mit der Einnahme von 280 mg Esomeprazol beschriebenen

Symptome waren gastrointestinale Symptome und Schwäche. Bei Einzeldosen von

80 mg Esomeprazol wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Es ist kein spezielles

Gegenmittel bekannt. Esomeprazol ist stark plasmaproteingebunden und deshalb nicht

leicht dialysierbar. Wie bei allen Fällen von Überdosierung sollte die Behandlung

symptomatisch erfolgen, verbunden mit der Einleitung allgemein unterstützender

Maßnahmen.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Protonenpumpenhemmer

ATC-Code: A02B C05

Esomeprazol ist das S-Isomer von Omeprazol und vermindert die Sekretion von

Magensäure über einen speziellen, gezielten Wirkmechanismus. Es ist ein spezifischer

Protonenpumpenhemmer in der Parietalzelle. Die pharmakodynamische Aktivität von

S- und R-Omeprazol an der Protonenpumpe ist aufgrund des Wirkungsmechanismus

gleich.

Wirkort und Wirkmechanismus

Esomeprazol ist eine schwache Base und wird im stark sauren Milieu der

sekretorischen Canaliculi der Parietalzelle konzentriert und in die aktive Form

umgewandelt, wo es das Enzym H+K+-ATPase – die Protonenpumpe – hemmt und

sowohl die basale als auch die stimulierbare Säuresekretion hemmt.

Wirkungen auf die Säuresekretion im Magen

Nach oraler Gabe von 20 mg bzw. 40 mg Esomeprazol setzt die Wirkung innerhalb

einer Stunde ein. Bei wiederholter Anwendung von 20 mg Esomeprazol 1-mal täglich

über 5 Tage ist die durchschnittliche maximale pentagastrinstimulierte Säureproduktion

um 90 % vermindert (gemessen am 5. Tag, 6 – 7 Stunden nach der Anwendung).

Bei einer oralen Gabe von 20 mg bzw. 40 mg Esomeprazol über 5 Tage wird der

intragastrische pH-Wert bei Patienten mit symptomatischer Refluxkrankheit über einen

mittleren Zeitraum von 13 bzw. 17 von 24 Stunden auf Werte über 4 angehoben. Der

Anteil der Patienten, bei denen der pH-Wert im Magen für mindestens 8, 12 bzw.

16 Stunden bei über 4 lag, betrug für Esomeprazol 20 mg 76 %, 54 % und 24 %. Für

40 mg Esomeprazol betrug der entsprechende Anteil 97 %, 92 % und 56 %.

Durch Verwendung der AUC als Surrogatparameter für die Plasmakonzentration

konnte ein Zusammenhang zwischen der Hemmung der Säuresekretion und der Dosis

gezeigt werden.

Therapeutische Wirkung der Säurehemmung

Bei ca. 78 % der Patienten wird eine Refluxösophagitis durch 40 mg Esomeprazol

innerhalb von 4 Wochen geheilt und bei 93 % nach 8 Wochen.

Eine einwöchige Behandlung mit 20 mg Esomeprazol 2-mal täglich und geeigneten

Antibiotika führt bei ca. 90 % der Patienten zu einer erfolgreichen Beseitigung des

Erregers Helicobacter pylori.

Nach der einwöchigen Eradikationstherapie ist bei unkomplizierten

Zwölffingerdarmgeschwüren für eine wirksame Heilung des Geschwürs und zur

Symptombeseitigung keine weitere Monotherapie mit sekretionshemmenden

Wirkstoffen erforderlich.

In einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie wurden Patienten

mit endoskopisch bestätigten Magengeschwürblutungen, die als Forrest Ia, Ib, IIa oder

IIb charakterisiert wurden (9 %, 43 %, 38 % oder 10 %), zufällig ausgewählt, um mit

Esomeprazol Infusionslösung (n = 375) oder Placebo (n = 389) behandelt zu werden.

Im Anschluss an die endoskopische Hämostase erhielten die Patienten entweder

80 mg Esomeprazol als intravenöse Infusion über einen Zeitraum von 30 Minuten,

gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion mit 8 mg/h über einen Zeitraum von

72 Stunden, oder Placebo über einen Zeitraum von 72

Stunden. Nach der initialen 72-

Stunden-Administration erhielten alle Patienten informationsoffen 27 Tage lang eine

orale Gabe von 40 mg Esomeprazol zur Hemmung der Magensäure. Erneute

Blutungen innerhalb von 3 Tagen traten bei 5,9 % in der mit Esomeprazol behandelten

Gruppe im Vergleich zu 10,3 % in der mit Placebo behandelten Gruppe auf. Am Tag 30

nach der Behandlung kamen erneute Blutungen bei 7,7 % in der mit Esomeprazol

behandelten Gruppe vs. 13,6 % in der Gruppe, die Placebo erhielt, vor.

Andere mit der Hemmung der Säuresekretion verbundene Wirkungen

Während der Behandlung mit sekretionshemmenden Wirkstoffen steigt das

Serumgastrin als Reaktion auf die verminderte Säuresekretion an. Chromogranin A

(CgA) steigt aufgrund der erniedrigten gastrischen Azidität ebenfalls an.

Bei einigen Patienten ist während der Langzeitbehandlung mit Esomeprazol eine

erhöhte Zahl an ECL-Zellen (enterochromaffinähnliche Zellen) beobachtet worden, die

möglicherweise mit erhöhten Serumgastrinwerten in Zusammenhang steht.

Während der Langzeitbehandlung mit sekretionshemmenden Wirkstoffen wurden

vereinzelt Drüsenzysten beobachtet. Diese Veränderungen sind eine physiologische

Folge der ausgeprägten Hemmung der Säuresekretion; sie sind gutartig und scheinen

reversibel zu sein.

Ein verringerter Säuregrad im Magen erhöht - unabhängig von den möglichen

Ursachen (einschließlich Protonenpumpenhemmer) - die Anzahl derjenigen Bakterien

im Magen, die normalerweise den Magen-Darm-Trakt besiedeln. Eine Therapie mit

einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko für Magen-Darm-Infektionen, wie z.

B. mit Salmonellen und Campylobacter, und bei hospitalisierten Patienten

möglicherweise auch mit Clostridium difficile leicht erhöhen.

In zwei Studien mit Ranitidin als aktiver Vergleichssubstanz zeigte Esomeprazol eine

bessere Wirkung bezüglich der Heilung von Ulcera ventriculi bei Patienten, die

nichtsteroidale Antiphlogistika (einschließlich COX-2-selektiver NSAR) anwenden.

In zwei Studien zeigte Esomeprazol im Vergleich zu Placebo eine bessere Wirkung

bezüglich der Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni bei Patienten (> 60 Jahre

und/oder mit Ulcus in der Vorgeschichte), die nichtsteroidale Antiphlogistika

(einschließlich COX-2-selektiver NSAR) anwenden.

Kinder und Jugendliche

In einer Studie mit pädiatrischen GERD-Patienten (im Alter von < 1 bis 17 Jahren), die

eine Langzeittherapie mit PPIs erhielten, entwickelten 61 % der Kinder ECL-

Zellhyperplasien leichten Grades ohne bekannte klinische Signifikanz und ohne

Entwicklung einer atrophischen Gastritis oder karzinogener Tumoren.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption und Verteilung

Esomeprazol ist säurelabil und wird oral in Form von magensaftresistenten Pellets

angewendet. Die In-vivo-Umwandlung zum R-Isomer ist vernachlässigbar klein. Die

Aufnahme von Esomeprazol erfolgt schnell, wobei die maximalen Plasmaspiegel

ungefähr 1 – 2 Stunden nach der Anwendung auftreten. Die absolute Bioverfügbarkeit

beträgt nach einer Einzeldosis von 40 mg 64 % und erhöht sich nach wiederholter

täglicher Einmalgabe auf 89 %. Für 20 mg Esomeprazol sind die entsprechenden

Werte 50 % bzw. 68 %. Das scheinbare Verteilungsvolumen im Steady State beträgt

bei gesunden Probanden ca. 0,22 l/kg Körpergewicht. Die Plasmaproteinbindung von

Esomeprazol beträgt 97 %.

Nahrungsaufnahme verzögert und reduziert die Resorption von Esomeprazol, dies hat

jedoch keinen signifikanten Einfluss auf den Effekt von Esomeprazol auf den

Säuregehalt des Magensaftes.

Metabolismus und Ausscheidung

Esomeprazol wird vollständig durch das Cytochrom-P-450-System (CYP) metabolisiert.

Ein großer Teil der Verstoffwechselung von Esomeprazol erfolgt durch das polymorphe

CYP2C19, das für die Bildung der Hydroxy- und Desmethylmetaboliten von

Esomeprazol verantwortlich ist. Der verbleibende Teil wird durch eine andere

spezifische Isoform, nämlich CYP3A4, verstoffwechselt, die für die Bildung von

Esomeprazolsulfon, dem Hauptmetaboliten im Plasma, verantwortlich ist.

Die nachfolgend angegebenen Parameter beziehen sich hauptsächlich auf die

Pharmakokinetik bei Personen mit einem funktionstüchtigen CYP2C19-Enzym, einem

so genannten „extensive metabolizer” (schnellen Verstoffwechsler).

Die Gesamtplasmaclearance beträgt ca. 17 l/h nach einer Einzeldosis und ca. 9 l/h

nach einer Mehrfachanwendung. Die Plasmaeliminationshalbwertszeit beträgt nach

wiederholter täglicher Einmalgabe ungefähr 1,3 Stunden. Die Pharmakokinetik von

Esomeprazol wurde in Dosierungen von bis zu 40 mg zweimal täglich untersucht. Die

Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve nimmt mit wiederholter Esomeprazolgabe

zu. Diese Zunahme ist dosisabhängig und führt zu einer überproportionalen Erhöhung

der AUC. Diese Abhängigkeit von der Zeit und der Dosis ist auf einen geringeren First-

pass-Metabolismus und eine verminderte systemische Clearance zurückzuführen, die

wahrscheinlich durch eine Hemmung des CYP2C19-Enzyms durch Esomeprazol bzw.

seinen Sulfonmetaboliten bewirkt wird. Esomeprazol wird im Dosierungsintervall

vollständig aus dem Plasma eliminiert mit keinem Anhaltspunkt zur Kumulation bei

einer 1-mal täglichen Anwendung.

Die Hauptmetaboliten von Esomeprazol haben keine Wirkung auf die

Magensäuresekretion. Fast 80 % einer oralen Dosis von Esomeprazol werden als

Metaboliten mit dem Urin ausgeschieden, der übrige Teil mit den Fäzes. Weniger als

1 % der Ausgangssubstanz ist im Urin nachweisbar.

Besondere Patientengruppen

Ungefähr 2,9

1,5 % der Bevölkerung haben kein funktionstüchtiges CYP2C19-

Enzym und sind daher so genannte „poor metabolizer” (langsame Verstoffwechsler).

Bei diesen Personen wird der Stoffwechsel von Esomeprazol wahrscheinlich

hauptsächlich durch CYP3A4 katalysiert. Nach wiederholter 1-mal täglicher

Anwendung von 40 mg Esomeprazol war die durchschnittliche Fläche unter der

Konzentrations-Zeit-Kurve bei „poor metabolizer” ungefähr um 100 % höher als bei

Personen mit einem schnell arbeitenden CYP2C19-Enzym („extensive metabolizer”).

Die durchschnittlichen maximalen Plasmakonzentrationen waren ungefähr um 60 %

erhöht.

Diese Ergebnisse haben keine Auswirkungen auf die Dosierung von Esomeprazol.

Der Metabolismus von Esomeprazol ist bei älteren Personen (71 – 80 Jahre) nicht

signifikant verändert.

Nach einer Einmaldosis von 40 mg Esomeprazol ist die mittlere Fläche unter der

Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve bei Frauen ungefähr um 30 % größer als bei

Männern. Nach wiederholter 1-mal täglicher Einnahme wurde kein

geschlechtsspezifischer Unterschied beobachtet. Auch diese Befunde haben keinen

Einfluss auf die Dosierung von Esomeprazol.

Patienten mit eingeschränkter Organfunktion

Der Metabolismus von Esomeprazol kann bei Patienten mit leicht bis mäßig

verringerter Leberfunktion beeinträchtigt sein. Die Metabolisierungsrate ist bei

Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vermindert, wobei eine Verdoppelung

der Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve von Esomeprazol auftritt. Daher

sollten Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung mit einer Dosis von maximal

20 mg behandelt werden. Esomeprazol und seine Hauptmetaboliten zeigen keinen

Anhaltspunkt zur Kumulation bei einer 1-mal täglichen Gabe.

Es sind keine Untersuchungen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

durchgeführt worden. Da die Niere für die Ausscheidung der Metaboliten von

Esomeprazol verantwortlich ist, nicht jedoch für die Elimination von Esomeprazol, ist

nicht zu erwarten, dass der Metabolismus von Esomeprazol bei Patienten mit

eingeschränkter Nierenfunktion verändert ist.

Pädiatrische Patienten

Jugendliche 12 bis 18 Jahre:

Nach Mehrfachgabe von 20

mg und 40 mg Esomeprazol waren bei den 12- bis 18-

Jährigen die Bioverfügbarkeit (AUC) und die Zeit bis zum Erreichen der maximalen

Plasmakonzentration (t

) für beide Dosierungen vergleichbar mit denen bei

Erwachsenen.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Präklinische Brückenstudien haben, basierend auf den üblichen Studien zur Toxizität

bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und Reproduktionstoxizität, keine Hinweise auf

besondere Gefahren für den Menschen ergeben. In Studien zur Kanzerogenität an

Ratten mit dem razemischen Gemisch wurden eine Hyperplasie der ECL-Zellen im

Magen und Karzinoide festgestellt. Diese Wirkungen auf den Magen bei der Ratte sind

das Ergebnis einer andauernden ausgeprägten Hypergastrinämie infolge der

verringerten Magensäureproduktion. Sie werden bei der Ratte nach einer

Langzeitbehandlung mit Hemmern der Magensäure beobachtet.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Pellets im Kapselinhalt:

Zucker-Stärke-Pellets (Sucrose und Maisstärke)

Povidon K30

Natriumdodecylsulfat

Poly(vinylalkohol)

Titandioxid (E 171)

Macrogol

Talkum (E553b)

Schweres, basisches Magnesiumcarbonat

Polysorbat 80 (E433)

Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30 % (Ph.Eur.)

Kapselhülle:

Gelatine (E441)

Titandioxid (E 171)

Eisen(III)-oxid (E 172)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3

Dauer der Haltbarkeit

Blisterpackung / HDPE-Flasche: 2 Jahre

HDPE-Flasche: Nach dem ersten Öffnen muss das Arzneimittel innerhalb von

6 Monaten aufgebraucht werden.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Blisterpackung aus OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie:

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung (Blister) aufbewahren, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit

zu schützen.

Blisterpackung aus OPA/Al/PVC/Al-Folie:

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung (Blister) aufbewahren, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit

zu schützen.

HDPE-Flasche:

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen erforderlich.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit zu

schützen.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen bestehend aus kaltgeformter OPA/Al/PE-Verbundfolie mit einem

Trockenmittel-Film und Aluminiumfolie: 7, 10, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 98 und

100 magensaftresistente Hartkapseln in einer Faltschachtel.

HDPE-Flasche, PP-Verschluss mit Trockenmittel: 98 magensaftresistente

Hartkapseln und eine Kapsel mit Trockenmittel in einer Faltschachtel.

Die Kapsel mit Trockenmittel, die sich in der Flasche befindet, darf nicht

eingenommen werden.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise

zur Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen

Anforderungen zu entsorgen.

Anwendung über eine Magensonde:

Öffnen Sie die Kapsel, geben Sie die Pellets in eine geeignete

Spritze, und füllen Sie diese mit ungefähr 25 ml Wasser und ungefähr

5 ml Luft.

Für manche Sonden kann die Auflösung in 50 ml Wasser

notwendig sein, um ein Verstopfen der Sonde durch die Pellets zu

verhindern.

Schütteln Sie die Spritze sofort, um die Pellets gleichmäßig in der

Suspension zu verteilen.

Halten Sie die Spritze mit der Spitze nach oben, und versichern Sie

sich, dass die Spitze nicht verstopft ist.

Setzen Sie die Spritze auf die Sonde, und behalten Sie die oben

beschriebene Position bei.

Schütteln Sie die Spritze, und halten Sie diese dann mit der Spitze

nach unten. Injizieren Sie sofort 5 – 10 ml in die Sonde. Drehen Sie

die Spritze danach um, und schütteln Sie diese (die Spritze muss mit

der Spitze nach oben gehalten werden, um ein Verstopfen zu

verhindern).

Halten Sie die Spritze mit der Spitze nach unten, und injizieren Sie

sofort wieder 5 – 10 ml in die Sonde. Wiederholen Sie diesen

Vorgang, bis die Spritze geleert ist.

Wenn nötig, füllen Sie die Spritze mit 25 ml Wasser und 5 ml Luft und

wiederholen Sie Schritt 5, um jegliche Reste/Ablagerungen in der

Spritze auszuwaschen. Für manche Sonden werden 50 ml Wasser

benötigt.

7.

Inhaber der Zulassung

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

8.

Zulassungsnummern

20 mg: 81166.00.00

40 mg: 81167.00.00

9.

Datum der Erteilung der Zulassung

[siehe Unterschrift]

10.

Stand der Information

April 2013

11.

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

Wortlaut der für die äußere Umhüllung (Faltschachtel für Blisterpackung ([OPA/Al/PE +

DES Film/Al-Folie] und [OPA/Al/PVC/Al-Folie])) vorgesehenen Angaben:

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 20 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

7 Magensaftresistente Hartkapseln

10 Magensaftresistente Hartkapseln

14 Magensaftresistente Hartkapseln

15 Magensaftresistente Hartkapseln

28 Magensaftresistente Hartkapseln

30 Magensaftresistente Hartkapseln

50 Magensaftresistente Hartkapseln

56 Magensaftresistente Hartkapseln

60 Magensaftresistente Hartkapseln

90 Magensaftresistente Hartkapseln

98 Magensaftresistente Hartkapseln

100 Magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verwendbar bis

Blisterpackung aus OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie:

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Blisterpackung aus OPA/Al/PVC/Al-Folie:

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81166.00.00

Ch.-B.:

Verschreibungspflichtig.

Information in Braille-Schrift:

Sempra 20 mg

_______________________________________________

Bei Musterpackungen zusätzlich: UM 7: "Unverkäufliches Muster"

MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN

Blisterpackung / (OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie) und (OPA/Al/PVC/Al-Folie)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

2.

NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

KRKA

3.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis:

4.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

5.

WEITERE ANGABEN

Wortlaut der für die äußere Umhüllung (Faltschachtel für HDPE-Flasche) vorgesehenen

Angaben:

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 20 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

98 magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

verwendbar bis:

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81166.00.00

Ch.-B.:

Verschreibungspflichtig.

Information in Braille-Schrift:

Sempra 20 mg

Wortlaut der für das Behältnis (HDPE-Flasche) vorgesehenen Angaben:

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 20 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

98 magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

Zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

verw. bis

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81166.00.00

Ch.-B.

Verschreibungspflichtig.

___________________________________________________________

Bei Musterpackungen zusätzlich: Unverkäufliches Muster

Wortlaut der für die äußere Umhüllung (Faltschachtel für Blisterpackung ([OPA/Al/PE +

DES Film/Al-Folie] und [OPA/Al/PVC/Al-Folie])) vorgesehenen Angaben:

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 40 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

7 Magensaftresistente Hartkapseln

10 Magensaftresistente Hartkapseln

14 Magensaftresistente Hartkapseln

15 Magensaftresistente Hartkapseln

28 Magensaftresistente Hartkapseln

30 Magensaftresistente Hartkapseln

50 Magensaftresistente Hartkapseln

56 Magensaftresistente Hartkapseln

60 Magensaftresistente Hartkapseln

90 Magensaftresistente Hartkapseln

98 Magensaftresistente Hartkapseln

100 Magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verwendbar bis

Blisterpackung aus OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie:

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Blisterpackung aus OPA/Al/PVC/Al-Folie:

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81167.00.00

Ch.-B.:

Verschreibungspflichtig.

Information in Braille-Schrift:

Sempra 40 mg

_______________________________________________

Bei Musterpackungen zusätzlich: UM 7: "Unverkäufliches Muster"

MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN

Blisterpackung / (OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie) und (OPA/Al/PVC/Al-Folie)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

2.

NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

KRKA

3.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis:

4.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

5.

WEITERE ANGABEN

Wortlaut der für die äußere Umhüllung (Faltschachtel für HDPE-Flasche) vorgesehenen

Angaben:

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 40 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

98 magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

verwendbar bis:

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81167.00.00

Ch.-B.:

Verschreibungspflichtig.

Information in Braille-Schrift:

Sempra 40 mg

Wortlaut der für das Behältnis (HDPE-Flasche) vorgesehenen Angaben:

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 40 mg Esomeprazol (als Esomeprazol-

Hemimagnesium 1 H

Enthält Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

98 magensaftresistente Hartkapseln

Packungsbeilage beachten.

Zum Einnehmen

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

verw. bis

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Zul.-Nr.: 81167.00.00

Ch.-B.

Verschreibungspflichtig.

___________________________________________________________

Bei Musterpackungen zusätzlich: Unverkäufliches Muster

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Sempra 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Sempra 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Esomeprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Sempra und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Sempra beachten?

Wie ist Sempra einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Sempra aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST SEMPRA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Sempra enthält einen Wirkstoff, der als Esomeprazol bezeichnet wird. Das Arzneimittel

gehört zur Gruppe der so genannten „Protonenpumpenhemmer“. Diese bewirken, dass sich

die von Ihrem Magen produzierte Säuremenge verringert.

Sempra wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verwendet:

Erwachsene und junge Leute ab 12 Jahren

„Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)“. Bei dieser Erkrankung gelangt Säure aus

dem Magen in die Speiseröhre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen). Dadurch

kommt es zu Schmerzen, Entzündungen und Sodbrennen.

Bei Geschwüren im Bereich des Magens und des oberen Teils des Darms, die mit dem

„Helicobacter pylori“ genannten Bakterium infiziert sind. Wenn Sie an dieser Erkrankung

leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt möglicherweise zusätzlich Antibiotika zur Behandlung

der Infektion und um ein Abheilen des Geschwürs zu ermöglichen.

Erwachsene

Magengeschwüre, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden, die man als NSARs

(nichtsteroidale Antirheumatika) bezeichnet. Sempra kann auch verwendet werden, um

das Entstehen von Magengeschwüren zu verhindern, wenn Sie NSARs einnehmen.

Magensäureüberschuss, der durch eine Geschwulst im Pankreas (Zollinger-Ellison-

Syndrom) verursacht wird.

Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren

durch intravenös verabreichtes Esomeprazol.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SEMPRA BEACHTEN?

Sempra darf nicht eingenommen werden, wenn

Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Esomeprazol oder einem der

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere

Informationen“).

Sie allergisch gegenüber anderen Protonenpumpenhemmern sind (z. B. Pantoprazol,

Lansoprazol, Rabeprazol, Omeprazol).

Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält, einnehmen (zur Behandlung einer HIV-

Infektion).

Nehmen Sie Sempra nicht ein, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von Sempra mit Ihrem Arzt

oder Apotheker.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sempra ist erforderlich

Halten Sie vor der Einnahme von Sempra mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache, wenn

Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.

Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben.

Sempra kann die Symptome anderer Erkrankungen überdecken. Sprechen Sie daher

umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Angaben vor oder während der

Einnahme von Sempra auf Sie zutrifft:

Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem

Schlucken.

Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen.

Sie erbrechen Nahrung oder Blut.

Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (blutige Fäzes).

Wenn Ihnen Sempra zur Einnahme „nach Bedarf“ verschrieben wurde, wenden Sie sich an

Ihren Arzt, wenn die Krankheitsanzeichen anhalten oder sich verändern.

Falls während der Behandlung mit Sempra Durchfall auftritt, wenden Sie sich umgehend an

Ihren Arzt, da bei der Behandlung mit Protonenpumpenhemmern das Risiko von Magen-

Darm-Infektionen, wie z.B. mit Salmonella und Campylobacter, leicht erhöht ist.

Wenn Sie Sempra mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der

Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als

Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und

erhöhter Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren

Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung

der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige

Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.

Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Esomeprazol kann Ihr Risiko für Hüft-,

Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen

Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer

Osteoporose erhöhen) einnehmen.

Bei Einnahme von Sempra mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es

sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist wichtig, weil Sempra die

Wirkweise einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Einfluss auf die

Wirkung von Sempra haben können.

Nehmen Sie Sempra nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält,

einnehmen (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion)

Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen)

Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Infektionen, die durch

einen Pilz hervorgerufen werden)

Erlotinib (zur Behandlung von Krebs)

Citalopram, Imipramin oder Clomipramin (zur Behandlung von Depressionen)

Diazepam (zur Behandlung von Angstzuständen, zur Entspannung von Muskeln oder bei

Epilepsie)

Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt

Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von Sempra

durchführen.

Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden, wie z. B. Warfarin. Ihr Arzt

muss möglicherweise Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme

von Sempra durchführen.

Cilostazol (zur Behandlung von Claudicatio intermittens - einem Schmerz, der beim

Gehen in Ihren Beinen aufgrund von Durchblutungsstörungen auftritt)

Cisaprid (angewendet bei Verdauungsstörungen und Sodbrennen)

Methotrexat (ein Arzneimittel, das in hohen Dosen bei der Chemotherapie zur

Behandlung von Krebs eingesetzt wird) – wenn Sie Methotrexat in hoher Dosis

einnehmen, setzt Ihr Arzt Ihre Behandlung mit Sempra möglicherweise vorübergehend

Rifampicin (zur Behandlung der Tuberkulose)

Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung einer Depression)

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle derzeit von Ihnen eingenommenen

Arzneimittel informieren, wenn Ihnen die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin

zusammen mit Sempra zur Behandlung von Geschwüren verschrieben wurden, die durch

eine Helicobacter-pylori-Infektion verursacht werden.

Bei Einnahme von Sempra zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Ihre Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Sempra, wenn Sie schwanger sind oder

eine Schwangerschaft planen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Sempra während dieser Zeit

einnehmen können.

Es ist nicht bekannt, ob Sempra in die Muttermilch übergeht. Daher sollten Sie Sempra nicht

einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Sempra Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren oder Maschinen zu

bedienen beeinträchtigt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Sempra

Sempra magensaftresistente Hartkapseln enthalten Sucrose, eine bestimmte Zuckerart. Bitte

nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

WIE IST SEMPRA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Sempra immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Sempra magensaftresistente Hartkapseln werden für Kinder unter 12 Jahren nicht

empfohlen.

Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen langen Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt

Kontrolluntersuchungen durchführen (insbesondere, wenn Sie es länger als ein Jahr

einnehmen).

Falls Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie dieses Arzneimittel nach Bedarf einnehmen

sollen, informieren Sie ihn, wenn sich Ihre Beschwerden verändern.

Art der Anwendung

Sie können die Kapseln zu jeder Tageszeit einnehmen.

Sie können die Kapseln mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Schlucken Sie Ihre Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser. Die Kapseln dürfen nicht

zerkaut oder zerdrückt werden. Sie enthalten überzogene Pellets, die verhindern, dass

der Arzneistoff im Magen durch die Säure zersetzt wird. Es ist wichtig, dass die Pellets

nicht zerstört werden.

Bei Schwierigkeiten mit dem Schlucken von Kapseln

Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben:

Öffnen Sie die Kapsel und entleeren diese in ein halbes Glas Wasser ohne

Kohlensäure. Verwenden Sie keine anderen Flüssigkeiten.

Trinken Sie die Mischung sofort oder innerhalb von 30 Minuten. Rühren Sie die

Mischung unmittelbar vor dem Trinken immer um.

Um sicherzustellen, dass Sie das gesamte Arzneimittel getrunken haben, füllen Sie

das Glas erneut halb mit Wasser. Schwenken Sie das Glas gründlich um und trinken

Sie es aus. Die festen Bestandteile enthalten den Arzneistoff. Zerkauen oder

zerstoßen Sie diese bitte nicht.

Wenn Ihnen das Schlucken nicht möglich ist, kann der Kapselinhalt mit etwas Wasser

gemischt und in eine Spritze gefüllt werden. Das Arzneimittel kann dann über einen

Schlauch direkt in Ihren Magen verabreicht werden („Magensonde“).

Wie viel soll eingenommen werden?

Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Kapseln und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Dies ist

abhängig von der Art Ihrer Erkrankung, Ihrem Alter und davon, wie gut Ihre Leber

arbeitet.

Nachfolgend sind die üblichen Dosierungen angegeben.

Zur Behandlung von Sodbrennen aufgrund von gastroösophagealer Refluxkrankheit

(GERD):

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:

Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihre Speiseröhre leicht geschädigt ist, ist die übliche

Dosis 1 Kapsel Sempra 40 mg pro Tag über einen Zeitraum von 4 Wochen. Ihr Arzt

verordnet Ihnen möglicherweise die gleiche Dosis für 4 weitere Wochen, wenn Ihre

Speiseröhre noch nicht wieder verheilt ist.

Sobald die Speiseröhre verheilt ist, ist die übliche Dosis 1 Kapsel Sempra 20 mg täglich.

Wenn Ihre Speiseröhre nicht angegriffen ist, ist die übliche Dosis 1 Kapsel Sempra

20 mg pro Tag. Sobald die Erkrankung unter Kontrolle ist, sagt Ihnen Ihr Arzt

möglicherweise, dass Sie Ihr Arzneimittel nach Bedarf einnehmen sollen, bis zu 1 Kapsel

Sempra 20 mg täglich.

Wenn Sie schwerwiegende Leberstörungen haben, verordnet Ihnen Ihr Arzt

möglicherweise eine niedrigere Dosis.

Zur Behandlung von Geschwüren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori

verursacht werden und zur Vorbeugung eines Rückfalls:

Erwachsene ab 12 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 2-mal täglich

für eine Woche.

Ihr Arzt wird Ihnen ebenfalls Antibiotika wie beispielsweise Amoxicillin und Clarithromycin

verschreiben.

Zur Behandlung von Magengeschwüren, die durch NSARs (nichtsteroidale

Antirheumatika) verursacht werden:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 1-mal täglich

für 4 bis 8 Wochen.

Zur Vorbeugung von Magengeschwüren, wenn Sie NSARs (nichtsteroidale

Antirheumatika) einnehmen:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 20 mg 1-mal täglich.

Zur Behandlung von Magensäureüberschuss, verursacht durch eine Geschwulst im

Pankreas (Zollinger-Ellison-Syndrom):

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 40 mg 2-mal täglich.

Ihr Arzt passt die Dosis entsprechend Ihrem Bedarf an und entscheidet ebenfalls, wie

lange Sie das Arzneimittel einnehmen müssen. Die Maximaldosis sind 80 mg 2-mal

täglich.

Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren

durch intravenös verabreichtes Esomeprazol:

Erwachsene ab 18 Jahren: Die übliche Dosis ist 1 Kapsel Sempra 40 mg 1-mal täglich

für 4 Wochen.

Wenn Sie eine größere Menge von Sempra eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Sempra eingenommen haben, als von Ihrem Arzt

verschrieben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Sempra vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie

daran denken. Sollte es dann jedoch bald Zeit für Ihre nächste Dosis sein, lassen Sie die

vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein (zwei Dosen gleichzeitig), um die vergessene

Dosis auszugleichen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Sempra Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken,

beenden Sie die Einnahme von Sempra und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:

Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des

Halses oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden

(schwere allergische Reaktion).

Hautrötung mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es können auch schwerwiegende

Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den

Genitalien auftreten. Dies könnte auf ein „Stevens-Johnson-Syndrom“ oder eine

„toxische epidermale Nekrolyse“ hinweisen.

Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Symptome sein, die auf

Leberfunktionsstörungen hindeuten.

Diese Effekte sind selten und treten bei weniger als 1 von 1.000 mit Sempra

behandelten Patienten auf.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Patienten)

Kopfschmerzen

Auswirkungen auf den Magen oder Darm: Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung,

Blähungen (Flatulenz)

Übelkeit oder Erbrechen

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten)

Schwellung der Füße und Fußknöchel

Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)

Schwindel, Kribbeln, Müdigkeit

Drehschwindel (Vertigo)

Mundtrockenheit

Veränderte Ergebnisse der Bluttests, mit denen die Leberfunktion geprüft wird

Hautausschlag, Nesselsucht und Juckreiz

Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule) (siehe Abschnitt 2.2

„Besondere Vorsicht bei der Einnahme“)

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Störungen im Blut, wie z. B. Verminderung der Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen

oder der Blutplättchen. Dies kann zu Schwäche und blauen Flecken führen oder das

Auftreten von Infekten erhöhen.

Niedrige Natriumkonzentrationen im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen)

und Muskelkrämpfen führen.

Erregung, Verwirrtheitszustände, Depressionen

Geschmacksveränderungen

Sehstörungen wie unscharfes Sehen

Plötzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchialkrämpfe)

Entzündung des Mundinnenraums

Eine als „Soor“ bezeichnete Infektion, die den Magen-Darm-Trakt betreffen kann und von

einem Pilz hervorgerufen wird

Leberfunktionsstörungen, inklusive Gelbsucht, welche zu Gelbfärbung der Haut,

Dunkelfärbung des Urins und Müdigkeit führen können

Haarausfall (Alopezie)

Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung

Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)

Generelles Unwohlsein und verminderter Antrieb

Vermehrtes Schwitzen

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Veränderungen des Blutbilds einschließlich Agranulozytose (Fehlen weißer

Blutkörperchen)

Aggressivität

Sehen, Fühlen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)

Schwere Leberfunktionsstörungen, die zu Leberversagen und Gehirnentzündung führen

Plötzliches Auftreten von schwerem Hautauschlag, Blasenbildung oder Ablösen der

Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema

multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)

Muskelschwäche

Schwere Nierenfunktionsstörungen

Vergrößerung der männlichen Brust

Unbekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie) (siehe Abschnitt 2.2 „Besondere

Vorsicht bei der Einnahme“)

Darmentzündung (führt zu Durchfall)

In sehr seltenen Fällen kann Sempra die weißen Blutkörperchen beeinflussen und zu einer

Immunschwäche führen. Wenn Sie eine Infektion mit Beschwerden wie Fieber und einem

stark reduzierten allgemeinen Gesundheitszustand haben oder Fieber mit Beschwerden

einer lokalen Infektion, wie Schmerzen im Nacken, Rachen, Mund oder Schwierigkeiten beim

Wasserlassen, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen. Er wird dann

schnellstmöglich ein Fehlen an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest

ausschließen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über die von Ihnen zurzeit eingenommenen

Medikamente informieren.

Seien Sie nicht beunruhigt aufgrund der hier aufgeführten Nebenwirkungen. Möglicherweise

tritt keine der genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auf. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder

Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder

Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST SEMPRA AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Sempra nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr

anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Blisterpackung aus OPA/Al/PE + DES Film/Al-Folie:

Für die Lagerung dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen

erforderlich.

In der Originalverpackung (Blisterpackung) aufbewahren, um das Arzneimittel vor

Feuchtigkeit zu schützen.

Blisterpackung aus OPA/Al/PVC/Al-Folie:

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung (Blister) aufbewahren, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit zu

schützen.

HDPE-Flasche:

Für die Lagerung dieses Arzneimittel sind keine besonderen Temperaturbedingungen

erforderlich.

Das Behältnis fest verschlossen halten, um das Arzneimittel vor Feuchtigkeit zu schützen.

Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten

aufgebraucht werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen

Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Sempra enthält

Der Wirkstoff ist Esomeprazol. Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 20 mg oder 40

mg Esomeprazol (als Esomeprazol-Hemimagnesium 1 H

Die sonstigen Bestandteile sind:

Zucker-Stärke-Pellets (Sucrose und Maisstärke), Povidon K30, Natriumdodecylsulfat,

Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol, Talkum (E553b), schweres basisches

Magnesiumcarbonat, Polysorbat 80 (E433), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-

Dispersion 30 % (Ph.Eur.) in den Pellets im Kapselinhalt und Gelatine (E441), Titandioxid (E

171), Eisen(III)-oxid (E 172) in der Kapselhülle.

Wie Sempra aussieht und Inhalt der Packung

Der Kapselboden und die Kapselkappe der 20 mg-Kapseln sind hellrosa gefärbt, und die

Kapseln enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

Der Kapselboden und die Kapselkappe der 40 mg-Kapseln sind dunkelrosa gefärbt, und die

Kapseln enthalten weiße bis cremeweiße Pellets.

Die Kapseln sind erhältlich in Blisterpackungen mit 15, 30, 60 und 90 Kapseln in

Faltschachteln und in HDPE-Flaschen mit 98 magensaftresistenten Hartkapseln und einer

Kapsel mit Trockenmittel in Faltschachteln. Die Kapsel mit Trockenmittel, die sich in der

Flasche befindet, darf nicht eingenommen werden.

Pharmazeutischer Unternehmer

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Hersteller

KRKA, tovarna zdravil, d. d., Novo mesto,

Šmarješka cesta 6,

8501 Novo mesto,

Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Deutschland

Deutschland

Sempra 20 / 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Slowenien

Sempra

Spanien

Esomeprazol

Krka

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im MM/JJJJ

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