Reboot®

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

30-09-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Wasserdispergierbares Granulat
Zusammensetzung:
330 g/kg Cymoxanil; 330 g/kg Zoxamide
Produktbesonderheiten:
Fungizid zur Bekämpfung von Peronospora (Plasmopara viticola) an Weinreben sowie Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an der Kartoffel.; Artikelnummer: 86271842 Verpackungsgröße: 10 x 1 kg Karton Paletteneinheit: 720
Zulassungsnummer:
3640

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Fungizide

Fungizid

Kurzcharakteristik:

Fungizid zur Bekämpfung von Peronospora.

Pfl.Reg.Nr.

3640

Wirkstoffe:

Cymoxanil, Zoxamide

Wirkungsweise (FRAC):

Gruppe 22, 27

Aufwandmenge:

Vor der Blüte: 0,2 kg/ha

Nach der Blüte: 0,3 – 0,4 kg/ha

Anwendungszeitraum:

Stadium 15 (5 Laubblätter entfaltet) bis

Stadium 89 (Vollreife der Beeren (Lesereife))

Mischbar mit:

Flint Max, Teldor WG, Cosan Super Kolloid

Netzschwefel, Luna Experience, Serenade

ASO, Cupravit

Anzahl der Anwendungen:

Max. 4 Anwendungen

Wartezeit:

Gewässerabstand:

20 m

Gebinde:

1 kg

VINO

Die neue Stärke gegen Peronospora: Reboot.

Reboot ist ein Fungizid zur Bekämpfung von Peronospora

(Plasmopara viticola) mit Zusatzwirkung auf Botrytis*. Reboot

kann vom 5-Blattstadium der Reben bis zur Vollreife der Beeren

angewendet werden.

Ideal für Spritzfolgen mit Melody Combi und

Profiler

Zusatzwirkung gegen Botrytis* und Roten

Brenner*

Geringe Aufwandmenge

Ersetzt Ortho-Phaltan

Die Wirkung.

Reboot ist ein wasserdispergierbares Granulat (WG) mit vorbeu-

gender Wirkung gegen Peronospora (Plasmopara viticola). Das

Produkt wirkt lokal-systemisch, es dringt schnell in das Blatt ein

und hemmt die Entwicklung der Pilze. Cymoxanil wird in der

Pflanze translaminar verteilt. Zoxamide ist ein vorbeugend wirk-

samer Wirkstoff. Dieser wird in die Wachsschicht der Pflanze

eingebunden und bildet ein regenfestes Wirkstoffdepot.

Die Vorteile.

Die Kombination der Wirkstoffe Zoxamide und Cymoxanil bietet

viele Vorteile. Das Wirkungsspektrum umfasst Peronospora und

Zusatzwirkungen gegen Botrytis* bei Anwendungen nach der

Blüte. Die Wirkungsmechanismen der beiden Wirkstoffe passen

ideal in eine Spritzfolge mit Profiler und Melody Combi. Damit

werden in der von Bayer empfohlenen Spritzfolge 6 Wirkstoffe

mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen eingesetzt.

Ein attraktiver

Baustein in

der Spritzfolge

* Zusatzwirkung nach eigener Erfahrung

Bis (BBCH 89)

Lesereife

anwendbar

Reboot

330 g/kg Cymoxanil

330 g/kg Zoxamide

Formulierung: WG (Wasserdispergierbares Granulat)

Fungizid zur Bekämpfung von Peronospora (Plasmopara viticola) an Weinreben sowie Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora

infestans) an der Kartoffel.

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Fungizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

86271842 Reboot

1 kg

RegNr-A: 3640

Wirkungsweise

Wirkungsweise (FRAC): Gruppe 22, 27

Reboot ist ein wasserdispergierbares Granulat (WG) mit vorbeugender Wirkung gegen Peronospora (Plamopara viticola). Das Produkt wirkt

lokal-systemisch, es dringt schnell in das Blatt ein und hemmt die Entwicklung der Pilze. Cymoxanil wird in der Pflanze translaminar verteilt.

Zoxamide ist ein vorbeugend wirksamer Wirkstoff. Dieser wird in die Wachsschicht der Pflanze eingebunden und bildet ein regenfestes

Wirkdepot.

Registrierte Indikationen

Weinbau - Freiland

Weinreben

Gegen Falschen Mehltau, Rebenperonospora (Plasmopara viticola) mit 0,4 kg/ha spritzen.

Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab Stadium 15 (5 Laubblätter entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife der

Beeren (Lesereife))

Wasseraufwandmenge: 1000 l/ha (Berechnungsbasis)

Max. Anzahl der Anwendungen: 4

Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 7

Wartefrist in Tagen: 28

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Die Anwendung des Mittels kann den biologischen Säureabbau verzögern.

Weinbau:

In Abhängigkeit von der Bestandsdichte und dem Entwicklungsstadium der Kulturpflanze werden folgende Aufwandmengen festgelegt:

Weinreben (VITVI) - spritzen

Aufwandmenge:

Menge von

Menge bis

Einheit Stadium

0,13

kg/ha

bis Stadium 71 (bis

Fruchtansatz)

0,08

kg/ha

bis Stadium 61 (Austrieb

bis Beginn der Blüte)

kg/ha

ab Stadium 71

(Fruchtansatz)

Ackerbau - Freiland

Kartoffel

Gegen Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) mit 0,45 kg/ha spritzen.

Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; ab Stadium 21 (1. basaler Seitentrieb (größer 5 cm) gebildet) bis

Stadium 89 (Beeren des 1. Fruchtstandes (Hauptspross sind welk. Samen sind sortentypisch dunkel gefärbt).

Wasseraufwandmenge: 200 - 600 l/ha

Max. Anzahl der Anwendungen: 4

Zeitlicher Abstand in Tagen: 7

Wartefrist in Tagen: 7

Sonstige Auflagen und Hinweise für ALLE Indikationen:

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten

sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Fungicide Resistance Action Committee (FRAC): Wirkmechanismus (FRAC CODE): 22;

Wirkmechanismus (FRAC CODE): 27.

Pflanzenverträglichkeit

Nach bisherigen Erfahrungen ist Reboot in allen Rebsorten gut verträglich.

Mischbarkeit

Reboot ist mit Flint Max, Teldor WG, Envidor, Cosan Super Kolloid Netzschwefel, Luna Experience, Serenade ASO, Cupravit mischbar.

Mindestabstände zu Oberflächengewässern

Weinbau:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter

reduziert werden.

Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand

durch einen 20 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert

werden.

Kartoffel:

Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand

durch einen 10 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert

werden.

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone von 10 m zu Oberflächengewässern einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter

reduziert werden.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS08 (Gesundheitsgefahr)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H361fd: Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

H373: Kann die Organe (alle betroffenen Organe nennen, sofern bekannt) schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition (Expositionsweg

angeben, wenn schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht).

H400: Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

EUH208: Enthält Zoxamide. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH208: Enthält Cymoxanil. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P261: Einatmen von Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden.

P264: Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P272: Kontaminierte Arbeitskleidung soll am Arbeitsplatz verbleiben.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P301+312: BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P302+P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P308+P313: Bei Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P330: Mund ausspülen.

P333+P313: Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P363: Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in

anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren. Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu

Gesundheitsschäden führen.:

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.:

Bei Wiederbetreten der behandelten Flächen Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.:

Originalverpackungen oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.:

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43:

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Nach Einatmen: Frischluftzufuhr, sicherheitshalber Arzt aufsuchen. Bei Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage.

Nach Hautkontakt: Sofort mit Wasser und Seife abwaschen und gut nachspülen.

Nach Augenkontakt: Augen bei geöffnetem Lidspalt mehrere Minuten mit fließendem Wasser spülen.

Nach Verschlucken: Sofort Arzt aufsuchen.

Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung: Behandlung symptomatisch.

Lagerung

Produkt in dichtverschlossener Originalverpackung an einem gut belüfteten Ort, kühl und trocken lagern. Vor direkter Sonneneinstrahlung

schützen

Getrennt von Nahrungsmittle, Getränken und Futtermitteln lagern.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

Internetausgabe, Stand: 04.10.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

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Version 1 / A

Überarbeitet am: 29.01.2019

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Druckdatum: 29.01.2019

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

REBOOT

Produktnummer (UVP)

85848062

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Fungizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Akute Toxizität: Kategorie 4

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Sensibilisierung durch Hautkontakt: Kategorie 1

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Reproduktionstoxizität: Kategorie 2

H361fd

Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im

Mutterleib schädigen.

Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition: Kategorie 2

H373

Kann die Organe (Thymusdrüse, Blut) schädigen bei längerer oder wiederholter

Exposition.

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

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H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Akute Toxizität: Kategorie 4

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Sensibilisierung durch Hautkontakt: Kategorie 1

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Reproduktionstoxizität: Kategorie 2

H361fd

Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im

Mutterleib schädigen.

Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition: Kategorie 2

H373

Kann die Organe (Thymusdrüse, Herz-Kreislauf-System) schädigen bei längerer

oder wiederholter Exposition.

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Cymoxanil

Zoxamid

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H361fd

Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im

Mutterleib schädigen.

H373

Kann die Organe () schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH208

Enthält Cymoxanil. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

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Druckdatum: 29.01.2019

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P261

Einatmen von Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol vermeiden.

P264

Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P272

Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P301 + P312

BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

P330

Mund ausspülen.

P302 + P352

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.

P308 + P313

BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P333 + P313

Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P363

Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden

Änderungs-Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Cymoxanil 33 %; Zoxamide 33 %

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Cymoxanil

57966-95-7

261-043-0

Repr. 2, H361fd

Acute Tox. 4, H302

STOT RE 2, H373

Skin Sens. 1, H317

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

33

Zoxamid

156052-68-5

Skin Sens. 1, H317

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

33

Weitere Information

Cymoxanil

57966-95-7

M-Faktor: 1 (acute), 1 (chronic)

Zoxamid

156052-68-5

M-Faktor: 10 (acute), 10 (chronic)

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

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ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Bisher sind keine Symptome bekannt.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Cyanwasserstoff (Blausäure),

Chlorwasserstoff (HCl), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

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ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Staubbildung vermeiden. Berührung mit verschüttetem Produkt oder

verunreinigten Oberflächen vermeiden. Persönliche

Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Staubbildung vermeiden. Mechanisch aufnehmen. Verschmutzte

Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der Umweltvorschriften

gründlich reinigen. Zur Entsorgung in geeignete und verschlossene

Behälter geben.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Staubbildung vermeiden. Nur in Räumen mit geeigneter

Absaugvorrichtung verwenden. Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung

vermeiden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Staub kann mit Luft explosive Mischungen bilden. Von Hitze- und

Zündquellen fernhalten. Maßnahmen gegen elektrostatisches Aufladen

treffen.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Nach der Arbeit sofort Hände waschen,

gegebenenfalls duschen. Beschmutzte Kleidung sofort ausziehen und

vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht reinigungsfähige

Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen. Vor dem Gefrieren schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

11 Brennbare Feststoffe

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7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Keine nationalen Grenzwerte bekannt.

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Atemschutzgerät mit einem Partikelfilter (Schutzfaktor 20) gemäss

Europäischer Norm EN149FFP3 oder EN140P3 oder gleichwertigen

Schutz tragen.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 4 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

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102000037266

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Allgemeine Schutzmaßnahmen

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Vollständiger Chemieschutzanzug

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Granulat

Farbe

dunkelgelb

pH-Wert

6,8 (1 %)

Selbstentzündungs-

temperatur

Das Produkt ist nicht selbstentzündlich.

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Cymoxanil: log Pow: 0,67 (pH-Wert 7)

Zoxamid: log Pow: 3,76

Explosivität

Nicht explosiv

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bekannt.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Starke Säuren, Basen, Oxidationsmittel

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) 1.469 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 4,4 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Höchste erreichbare Konzentration.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

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Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Sensibilisierend (Meerschweinchen)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Cymoxanil: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Cymoxanil verursachte in Tierversuchen eine spezifische Zielorgan-Toxizität in den folgenden Organen:

Blut, Thymus.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Mutagenität

Auf Basis einer Vielzahl von in vitro und in vivo Mutagenitätsstudien ist Cymoxanil nicht mutagen oder

genotoxisch.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Kanzerogenität

Cymoxanil war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Cymoxanil verursachte verringerte Spermienzahl bei männlichen Ratten bei hoher Dosierung, eine

verringerte Wurfgröße und ein verringertes Jungtiergewicht.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Cymoxanil verursachte ein erhöhtes Auftreten von nicht spezifischen Missbildungen, ein erhöhtes

Auftreten von Variationen.

Zoxamid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Lepomis macrochirus (Blaukiemensonnenbarsch)) 29 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Cymoxanil.

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 0,16 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Zoxamid.

Toxizität gegenüber

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 27 mg/l

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wirbellosen Wassertieren

Expositionszeit: 48 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Cymoxanil.

LC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 0,78 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Zoxamid.

Chronische Toxizität für

aquatische Invertebraten

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 0,067 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Cymoxanil.

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 0,0072 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Zoxamid.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) 2,39 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Cymoxanil.

EC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) 0,274 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 96 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Zoxamid.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Cymoxanil:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Zoxamid:

Nicht leicht biologisch abbaubar.

Koc

Cymoxanil: Koc: 43,6

Zoxamid: Koc: 1224

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Cymoxanil:

Keine Bioakkumulation.

Zoxamid: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 95 - 136

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Cymoxanil: Mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Cymoxanil: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch

(PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Zoxamid: Nicht anwendbar

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

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ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FEST, N.A.G.

(CYMOXANIL, ZOXAMIDE MISCHUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

IMDG

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID,

N.O.S.

(CYMOXANIL, ZOXAMIDE MIXTURE)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Meeresschadstoff

IATA

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID,

N.O.S.

(CYMOXANIL, ZOXAMIDE MIXTURE )

14.3 Transportgefahrenklassen

9

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

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