Priori Xtra Suspensionskonzentrat

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
80 g/l Cyproconazol; 200 g/l Azoxystrobin
Verfügbar ab:
Syngenta Agro GmbH
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
80 g/l Cyproconazol; 200 g/l Azoxystrobin
Klasse:
Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich
Therapiegruppe:
Fungizid
Zulassungsnummer:
005481-00

Handelsbezeichnung

Priori Xtra

Zulassungsnummer

005481-00

Zulassungsinhaber

Syngenta Agro GmbH

Weitere Vertriebsfirmen

ADAMA Deutschland GmbH

Zulassungsende

31.12.18

Wirkungsbereich

Fungizid

Wirkstoffgehalt

80 g/l Cyproconazol

200 g/l Azoxystrobin

Formulierung

Suspensionskonzentrat

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 20/22 : Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

R 63 : Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.

S 36/37 : Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen

S 2 : Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

S 13 : Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 46 : Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

SPo 5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages.

Anwendungs-

bestimmungen

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für

indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Auflagen

NN2842: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi

(Brackwespe) eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SF1891: Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der

persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist.

Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der

Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen

Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim

Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

SS610: Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

VH619: Der Gehalt an Toluol und Z-Isomer im technischen Wirkstoff Azoxystrobin darf 2 g/kg bzw. 25

g/kg nicht überschreiten.

Hinweise

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4).

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