Oxsoralen 10 mg - Kapseln

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

24-02-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

23-05-2013

Wirkstoff:
METHOXSALEN
Verfügbar ab:
G.L. Pharma GmbH
ATC-Code:
D05BA02
INN (Internationale Bezeichnung):
METHOXSALEN
Einheiten im Paket:
50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Methoxsalen
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
15892
Berechtigungsdatum:
1981-12-11

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Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Oxsoralen 10 mg-Kapseln

Wirkstoff: 8-Methoxypsoralen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Oxsoralen und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Oxsoralen beachten?

Wie ist Oxsoralen einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Oxsoralen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Oxsoralen und wofür wird es angewendet?

Der Wirkstoff 8-Methoxypsoralen in Oxsoralen 10 mg-Kapseln wird durch langwelliges UV-

Licht (ultraviolettes Licht) aus Spezialstrahlern oder durch intensives Sonnenlicht aktiviert

und erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut (dies äußert sich zunächst in Rötung, dann in

Bräunung der Haut). Gleichzeitig wird die Zellteilung der Haut gehemmt.

Oxsoralen dient zur Behandlung schwerer und schwerster Fälle von Schuppenflechte

(Psoriasis) im Rahmen einer PUVA-Behandlung.

Die PUVA-Behandlung („PUVA“ = Psoralen + UV-A) besteht aus zwei Komponenten:

Einnahme der Kapseln wie vom Arzt verordnet und anschließende Bestrahlung mit UV-A-

Licht aus speziellen Bestrahlungsgeräten (siehe auch Abschnitt 3.).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Oxsoralen beachten?

Oxsoralen darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen 8-Methoxypsoralen, andere verwandte Stoffe (Psoralene)

oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind.

wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenkrankheit leiden,

wenn Sie eine Erkrankung haben, die durch Licht ausgelöst oder verschlechtert werden

kann,

wenn Sie an Lupus erythematodes, Albinismus, Melanom oder bestimmten Arten von

Hautkrebs bzw. deren Vorstufen leiden,

falls Sie derzeit eine Tumorbehandlung (Chemotherapie, Strahlentherapie) erhalten,

bei Fehlen der Linse im Auge (Aphakie),

von Kindern unter 12 Jahren,

während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Oxsoralen einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Oxsoralen ist erforderlich,

wenn Sie in der Vergangenheit mit Teer, Arsen, UV-B-Licht oder Röntgenstrahlen

behandelt wurden: In diesen Fällen sollte eine PUVA-Behandlung möglichst vermieden

werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine derartige Behandlung

durchgeführt wurde.

wenn Sie an einer Hautkrankheit (einschließlich früherer Hauttumor-Erkrankungen),

Fieberblasen, einer Erkrankung des Auges (vor allem grauer und grüner Star) leiden oder

eine Herz-Kreislauf-Störung haben: Teilen Sie das dem Arzt vor Beginn der Behandlung

unbedingt mit. Er wird auch in diesen Fällen die Vor- und Nachteile einer PUVA-

Behandlung genau abwägen.

wenn Sie unter einer Leberstörung leiden. Ihr Arzt wird eventuell Ihre Leberwerte

kontrollieren und bei Bedarf eine Dosisanpassung vornehmen.

Bei folgenden Personen wird der Arzt die Vor- und Nachteile einer PUVA-Behandlung

ebenfalls streng abwägen:

junge Patienten.

Patienten mit heller Haut (Hauttyp I und II).

Was müssen Sie außerdem beachten?

Während der Dauer der Oxsoralen-Behandlung sollten sexuell aktive Männer und Frauen im

gebärfähigen Alter eine geeignete Methode zur Schwangerschaftsverhütung anwenden.

Halten Sie die vom Arzt angeordneten Kontrollen (Augen, Blutbild, Leber- und

Nierenfunktion) genau ein.

Bei Patienten, die an Epilepsie leiden, ist daran zu denken, dass das Flackerlicht der UV-A-

Fluoreszenzröhren unter Umständen einen epileptischen Anfall auslösen könnte.

Wichtige Hinweise zur Vermeidung von Haut- und Augenschäden

Durch Oxsoralen wird die Haut des ganzen Körpers empfindlicher gegenüber Sonnenlicht

und sonnenähnlichem künstlichem Licht.

Das Auftreten einer leichten Hautreaktion (Rötung) ist erwünscht, da es die Wirkung der

Behandlung anzeigt. Gegen Juckreiz nach der Bestrahlung können Fettcreme oder

juckreizstillende Salben verwendet werden.

Da langwellige UV-Strahlen auch im Tageslicht enthalten sind, müssen während der

Behandlung mit Oxsoralen unbedingt die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen eingehalten

werden, um das Risiko von Nebenwirkungen speziell an den Augen und der Haut möglichst

gering zu halten.

Längere Aufenthalte im Freien bzw. Sonnenbestrahlung auch durch Fensterglas sind zu

vermeiden. Wenn die Haut nach der Einnahme ungeschützt dem Tageslicht (auch im

Schatten!) ausgesetzt wird, kann es zu einem schweren Sonnenbrand kommen.

Ab 24 Stunden vor Behandlungsbeginn und während der gesamten Behandlungsdauer sind

Sonnenbäder zu vermeiden; Oxsoralen 10 mg-Kapseln dürfen keinesfalls als

Bräunungsmittel verwendet werden!

Die unsachgemäße Anwendung kann zu lebensbedrohlichen Verbrennungen der Haut und

einem erhöhten Hautkrebsrisiko führen.

Der Bereich der Geschlechtsorgane muss bei männlichen Patienten entsprechend

abgedeckt werden, da über das vermehrte Auftreten von Hautkrebs in diesem Bereich

berichtet wurde. Die Abdeckung der Genitalgegend ist auch bei Frauen erforderlich, wenn

die Bestrahlung an der liegenden Patientin durchgeführt wird.

Zum Schutz der Augen sind während der ersten 8 Stunden nach Einnahme von Oxsoralen

rundum abschließende, für UV-A-Licht undurchlässige Sonnenbrillen zu tragen.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie an einer Störung der Leberfunktion leiden, da Sie die

Vorsichtsmaßnahmen gegen Sonneneinstrahlung unter Umständen länger einhalten

müssen.

Einnahme von Oxsoralen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Oxsoralen darf nicht eingenommen werden, wenn Sie derzeit eine Tumorbehandlung

(Chemotherapie, Strahlentherapie) erhalten.

Phenytoin (Wirkstoff gegen Krampfanfälle) kann zur rascheren Ausscheidung von

Oxsoralen aus dem Körper führen und die Wirksamkeit der PUVA-Behandlung

abschwächen.

Nebenwirkungen der Oxsoralen-Behandlung können durch bestimmte Umstände, bei denen

Zellen zerstört oder die Lichtempfindlichkeit erhöht werden, gehäufter auftreten. Dazu

zählen:

vorheriger Kontakt mit anderen Hautkrebs-Risikofaktoren, wie Teer-, UV-B-, Arsen- oder

Röntgenbehandlung

gleichzeitige Einnahme von:

Arzneimitteln zur Behandlung von Hautkrankheiten (z.B. Anthralin,

Griseofulvin),

verschiedenen Antibiotika (z.B. Tetrazykline) und Chemotherapeutika (z.B.

Nalixidinsäure);

Mitteln gegen Zuckerkrankheit (Sulfonylharnstoffe, insbesondere Tolbutamid),

entwässernden Arzneimitteln (z.B. Thiazide),

Arzneimitteln mit beruhigender und/oder dämpfender Wirkung

(Phenothiazine),

bestimmten Mitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen (halogenierte

Salicylanilinderivate),

Farbstoffen (z.B. Methylen- und Toluidinblau, Bengalrosa, Methylorange).

Oxsoralen beeinflusst die Wirksamkeit der folgenden Arzneimittel:

Antipyrin (Fiebermittel)

Cumarine (blutgerinnungshemmende Arzneimittel)

Paracetamol (Schmerzmittel)

Die gleichzeitige Gabe bestimmter Vitamin-A-Präparate (Retinoide) ist möglich.

Einnahme von Oxsoralen zusammen mit Alkohol

Während der Oxsoralen-Behandlung sollte auf die Einnahme von Alkohol verzichtet werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt um Rat.

Oxsoralen darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Sollte eine Schwangerschaft eintreten, so ist die Behandlung zu unterbrechen und erst nach

Abschluss der Stillzeit fortzusetzen.

Während der Dauer der Oxsoralen-Behandlung sollten sexuell aktive Männer und Frauen im

gebärfähigen Alter eine geeignete Methode zur Schwangerschaftsverhütung anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Oxsoralen enthält kleine Mengen von Sorbitol, Mannitol und Sorbitan.

Die Kapselhülle von Oxsoralen enthält als Bestandteile von Anidrisorb unter anderem

Sorbitol, Mannitol und Sorbitan. Bitte nehmen Sie Oxsoralen erst nach Rücksprache mit

Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Oxsoralen einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Behandlung mit Oxsoralen und UV-A-Strahlung darf nur von medizinischem Personal

durchgeführt werden, das eine Spezialausbildung auf diesem Gebiet besitzt und die dafür

geeigneten Bestrahlungsgeräte zur Verfügung hat.

Die empfohlene Dosis beträgt bei

Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren (0,3 bis) 0,6 mg/kg Körpergewicht.

Die Einnahme von Oxsoralen erfolgt gemäß folgendem Schema:

Körpergewicht

Oxsoralen-Dosis

Entsprechende Anzahl an

Kapseln

Unter 30 kg

10 mg

1 Kapsel

30 bis 49 kg

20 mg

2 Kapseln

50 bis 60 kg

30 mg

3 Kapseln

Über 60 kg

40 mg (bis maximal 50 mg)

4 bis maximal 5 Kapseln

Bei Patienten mit geringer UV-Empfindlichkeit kann der Arzt unter Umständen auch eine

höhere Oxsoralen-Dosis verordnen.

Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren

Oxsoralen 10 mg-Kapseln dürfen von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden.

Wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, wird Ihr Arzt die Behandlung mit

Oxsoralen zuvor sorgfältig abwägen.

Informationen zum Ablauf der PUVA-Behandlung

Vor Beginn der eigentlichen Behandlung wird der Arzt eine sogenannte Phototestung

durchführen, um feststellen zu können, welche Bestrahlungsdosis (Dauer der Bestrahlung)

für Sie erforderlich ist. Vor der Testung nehmen Sie zum vorgeschriebenen Zeitpunkt die

vom Arzt verordnete Oxsoralen-Dosis ein. Etwa eine Stunde nach der Einnahme wird die

Bestrahlung mit UV-A-Licht begonnen und die Dauer der Bestrahlung in kleinen Schritten so

lang erhöht, bis eine leichte Hautrötung anzeigt, dass die Wirkung eingesetzt hat.

Die auf diese Weise ermittelte Bestrahlungsdosis wird für die weitere Behandlung verwendet,

sofern der Arzt keine Änderung der Dosis für nötig hält.

Die weitere Behandlung erfolgt anfangs einmal täglich und maximal 4-mal wöchentlich. Auch

dabei ist jeweils zuerst die verordnete Oxsoralen-Dosis einzunehmen. Nach etwa einer

Stunde wird die Bestrahlung mit UV-A-Licht durchgeführt. Nach zwei aufeinanderfolgenden

Behandlungen wird jeweils ein Ruhetag eingeschaltet.

Bei notwendiger Änderung der Bestrahlungsdosis wird der Arzt unter Umständen wieder eine

Phototestung durchführen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Kapseln werden vorzugsweise mit einem Glas Milch oder etwas fester Nahrung

eingenommen. Etwa eine Stunde später wird die Bestrahlung durchgeführt.

Während jeder UV-A-Bestrahlung sind die Augen durch einen lichtundurchlässigen

Augenschutz abzudecken (siehe auch Abschnitt 2, „Wichtige Hinweise zur Vermeidung von

Haut- und Augenschäden“).

Dauer der Anwendung

Die Intervalle zwischen den Einzelbehandlungen und die Dauer der gesamten Behandlung

legt Ihr Arzt fest.

Wenn Sie eine größere Menge von Oxsoralen eingenommen haben, als Sie sollten

Eine akute und massive Überdosierung äußert sich in Übelkeit, heftigem Erbrechen und

Schwindel.

Hinweis für den Arzt/das medizinische Fachpersonal:

Maßnahmen bei Überdosierung sind am Ende dieser Packungsbeilage angeführt.

Wenn Sie die Einnahme von Oxsoralen vergessen haben

Da die Oxsoralen 10 mg-Kapseln Teil der PUVA-Behandlung sind, müssen Sie den Arzt vor

der Bestrahlung informieren, wenn Sie die Einnahme der vorgeschriebenen Dosis zum

geplanten Zeitpunkt vergessen haben.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen, Nervosität und Schlaflosigkeit

Übelkeit und Erbrechen unmittelbar nach der Einnahme von Oxsoralen. Derartige

Störungen können durch Einnahme mit Nahrung oder Milch vermindert werden.

Reaktionen wie leichte Hautrötung und Juckreiz nach der Bestrahlung. Stärkere Rötung

oder Blasenbildung ist vor der nächsten Behandlung unbedingt dem Arzt mitzuteilen. Bei

einer Überdosierung von UV-A-Licht kommt es zu Sonnenbrand, in schweren Fällen mit

Blasenbildung oder anderen Anzeichen einer Verbrennung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Ausbleichen der Haare; diese Wirkung bildet sich jedoch bei Absetzen von Oxsoralen

wieder vollständig zurück.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Blutbildveränderungen (vor allem bei Langzeitbehandlung)

Nierenschäden (vor allem bei Langzeitbehandlung)

Leberschäden (vor allem bei Langzeitbehandlung)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Bei Langzeitbehandlung: gesteigerte Verhornung, vorzeitige Hautalterung und

fleckenförmige Hautpigmentierung.

Die Gefahr eines vermehrten Auftretens von Hautkrebs ist gegeben. Diese Gefahr ist für

den Bereich der Geschlechtsorgane von männlichen Patienten erhöht und kann auch für

weibliche Patienten nicht ausgeschlossen werden (siehe auch in Abschnitt 2 „Wichtige

Hinweise zur Vermeidung von Haut- und Augenschäden“.).

Trübung der Augenlinse (Grauer Star)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe

unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Oxsoralen aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung nach „verw.

bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzeimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Oxsoralen enthält

Der Wirkstoff ist: 8-Methoxypsoralen. 1 Kapsel enthält 10 mg 8-Methoxypsoralen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Macrogol 400, 1,2-Propylenglycol.

Kapselhülle: Anidrisorb 85/70 (als Trockensubstanz; bestehend aus Sorbitol, Mannitol,

Sorbitan und teil-hydrolysierter Stärke), Glycerol 85%, Gelatine, Titandioxid (E 171).

Wie Oxsoralen aussieht und Inhalt der Packung

Weiße Weichgelatinekapsel, oblong.

Packungsgröße: 50 Stück in PVC/PVDC-Aluminium-Blisterpackungen

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 15.892

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis für den Arzt zur Behandlung einer Überdosierung:

Akute Überdosierung (bei ca. 140-facher Überschreitung der therapeutischen Dosis) äußerte

sich in Übelkeit, heftigem Erbrechen und Schwindel. Der Brechreiz sollte forciert werden, der

Patient sollte mindestens 24 Stunden in einem abgedunkelten Raum verbringen. Eine

Überwachung der kadiovaskulären Funktion wird empfohlen.

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zugelassen: 11.12.1981

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geändert: 23.05.2013

erstellt:

bearbeitet: DS

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ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Oxsoralen 10 mg - Kapseln

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Kapsel enthält 10 mg 8-Methoxypsoralen.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Die Kapselhülle enthält 55,08 mg Anidrisorb

85/70 (als Trockensubstanz), bestehend aus Sorbitol, Mannitol, Sorbitan und hydriertem,

partiellem Hydrolisat von Stärke.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Weichkapsel

Weiße Weichgelatinekapseln, oblong.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Oxsoralen 10 mg-Kapseln werden angewendet zur Behandlung schwerer und schwerster

Fälle von Psoriasis vulgaris im Rahmen einer PUVA-Therapie (PUVA = Psoralen + UV-A-

Strahlen) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Arzneimittel

darf

einem

erfahrenen

Spezialisten

PUVA-Therapie

verschrieben und nach dessen Anweisungen angewendet werden.

Die PUVA-Therapie ist eine Kombination aus Einnahme von Psoralen (zur Aktivierung der

Lichtempfindlichkeit)

anschließender

Bestrahlung

UV-A-Licht

speziellen

Strahlungsquellen.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Dosierungsangaben: (0,3 bis) 0,6 mg/kg Körpergewicht

Die Einnahme von Oxsoralen erfolgt nach dem Körpergewicht gemäß folgendem Schema:

Körpergewicht

Oxsoralen-Dosis

unter 30 kg

10 mg

30 bis 49 kg

20 mg

50 bis 60 kg

30 mg

über 60 kg

40 mg (bis maximal 50 mg)

Bei Patienten mit geringer UV-Empfindlichkeit muss eventuell höher dosiert werden, um zu

lange Bestrahlungszeiten zu vermeiden.

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Kinder unter 12 Jahren

Die Sicherheit von Oxsoralen 10 mg-Kapseln bei Kindern unter 12 Jahren ist nicht erwiesen

(siehe

Abschnitt

4.3).

Möglicherweise

führt

eine

Langzeit-Therapie

einem

erhöhten

Hautkrebsrisiko sowie zu Augenschädigungen (siehe Abschnitt 4.4).

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist bei leichter bis mittlerer Niereninsuffizienz nicht angezeigt.

Die Anwendung von Oxsoralen 10 mg-Kapseln bei Patienten mit stark eingeschränkter

Nierenfunktion ist jedoch kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung ist erforderlich, bevor eine PUVA-Therapie bei

Patienten

eingeschränkter

Leberfunktion

durchgeführt

wird.

Leberfunktionsstörungen

können zu einer verlängerten Halbwertszeit von 8-Methoxypsoralen führen, was eine längere

Lichtempfindlichkeit

Folge

haben

kann.

Zusätzlich

sind

regelmäßige

Kontrollen

Leberwerte während der Therapie empfehlenswert, und eine Dosisreduktion kann notwendig

sein.

Die Anwendung von Oxsoralen 10 mg-Kapseln bei Patienten mit stark eingeschränkter

Leberfunktion ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Ältere Patienten (≥65 Jahre)

Eine

Dosisanpassung

dieser

Patientengruppe

intakter

Leberfunktion

nicht

angezeigt.

Ablauf der PUVA-Therapie

Vor Beginn der eigentlichen Therapie ist eine Phototestung zur Bestimmung der geeigneten

UV-A-Strahlungsdosis (Bestrahlungsdauer) durchzuführen. Dabei ist wie folgt vorzugehen:

1 Stunde nach der Einnahme der Oxsoralen 10 mg-Kapseln wird der Patient ausgehend von

einer geringen Strahlungsdosis mit ansteigenden UV-A-Dosen bestrahlt. Die Phototestung

sollte

empfindlichen

Körperstellen

(Gesäßregion,

Leistengegend)

vorgenommen

werden. Die minimale phototoxische Dosis, die ein gerade sichtbares Erythem hervorruft,

dient als erste therapeutische Dosis.

Die weitere Behandlung erfolgt anfangs einmal täglich und maximal 4-mal wöchentlich.

Dabei ist ebenfalls jeweils zuerst die verordnete Oxsoralen-Dosis einzunehmen und nach

etwa einer Stunde die Bestrahlung mit UV-A-Licht durchzuführen. Nach zwei aufeinander-

folgenden Expositionen ist jeweils ein Ruhetag einzuschalten.

Nach Erreichen klinischer Erscheinungsfreiheit wird die Therapie bei gleichbleibender Dosis

als Intervallbehandlung fortgesetzt, wobei der Patient einen Monat zweimal pro Woche und

einen Monat einmal pro Woche behandelt wird, vorausgesetzt, er ist weiterhin symptomfrei.

Bleibt der Patient während einer derartigen zweimonatigen Intervallbehandlung symptomfrei,

kann die Therapie ausgesetzt werden, da in diesen Fällen mit längerdauernden Remissionen

zu rechnen ist.

Die Gesamtdosis von 8-Methoxypsoralen und UV-A-Strahlen sollte möglichst gering gehalten

werden.

Obwohl

keine

Gewöhnungseffekte

bekannt

sind,

kann

Grund

Laufe

Behandlung

einsetzenden

Pigmentierung

eine

langsame

Erhöhung

Strahlungsdosis

notwendig werden. Zur Bestimmung von Zeitpunkt und Ausmaß der Dosissteigerung ist

neuerlich eine Phototestung durchzuführen.

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Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Kapseln werden vorzugsweise mit Nahrung oder Milch eingenommen.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Psoralene oder einen der in Abschnitt

6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

schwere hepatische oder renale Insuffizienz

Krankheiten mit Lichtüberempfindlichkeit:

Porphyria cutanea tarda, Porphyria variegata, Protoporphyria erythropoetica, Xeroderma

pigmentosum, polymorphe Photodermatosen

Lupus erythematodes

Albinismus

invasives Melanom, Hautkarzinome der Basalzellen oder squamösen Zellen

gleichzeitige Behandlung mit Zytostatika oder ionisierender Strahlung

Aphakie

Kinder unter 12 Jahre

Schwangerschaft und Stillzeit

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

folgenden

Patienten

sollte

Indikationsstellung

für

eine

PUVA-Behandlung

zurückhaltend erfolgen:

junge Patienten

Patienten mit Hauttyp I und II

Patienten mit Hauttumor-Erkrankungen in der Anamnese

Patienten mit Basaliom, Spinaliom, Dubreuilh'scher Melanose, Leukodermien infektiösen

Ursprungs (bei PUVA-Therapie ist ein Abdecken der betroffenen Hautpartien vor der

Bestrahlung unbedingt erforderlich!)

Herpes simplex

Katarakt, Chorioretinitis, Glaukom

Herz-Kreislauf-Störungen (das lange Stehen während der Bestrahlung ist möglichst durch

liegende Haltung zu ersetzen.)

Bei vorheriger Exposition gegenüber anderen Hautkrebs-Risikofaktoren, wie Teer-, UV-B-,

Arsen- oder Röntgenbehandlung sollte eine PUVA-Therapie möglichst vermieden werden

(siehe Abschnitt 4.5).

Die Anwendung bei sexuell aktiven Männern und Frauen im gebärfähigen Alter sollte nur

erfolgen, wenn während der Behandlung geeignete Methoden der Empfängnisverhütung

angewendet werden (siehe Abschnitt 4.6).

Jede Photochemotherapie darf nur von Personen und Institutionen durchgeführt werden, die

eine Spezialausbildung und geeignete Einrichtungen auf diesem Gebiet besitzen.

Zur Phototherapie sollen nur UV-A-Spezialstrahler verwendet werden, die eine homogene,

konstante Emission im UV-A-Bereich, aber keine nennenswerte Emission von UV-B- oder

UV-C-Strahlung aufweisen. Eine genaue und ständige Messung der abgegebenen UV-A-

Energie

Joule

damit

Strahlungsintensität

J/cm

sollte

möglich

entsprechende Sicherheitsvorrichtungen vorhanden sein.

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kontrolliert

Ab 24 Stunden vor der einleitenden Phototestung sind Sonnenbäder zu vermeiden, da ein

Sonnenbrand zu falschen Testergebnissen führt. Beim Auftreten eines Erythems darf die

Strahlendosis unter keinen Umständen erhöht werden.

Augen: Hochdosierte UV-A-Bestrahlung verursacht Katarakt bei Tieren, ein Effekt, der durch

die orale Verabreichung von 8-Methoxypsoralen verstärkt wird. Die Konzentration von 8-

Methoxypsoralen in der menschlichen Linse ist proportional zum Serumspiegel. Ist die Linse

einer UV-A-Strahlung ausgesetzt, während 8-Methoxypsoralen in der Linse vorhanden ist,

kann die photochemische Wirkung zu einer irreversiblen Bindung von 8-Methoxypsoralen an

die Protein- und DNA-Komponenten der Linse führen. Deshalb sind mindestens 24 Stunden

nach Einnahme von Oxsoralen rundum abschließende, UV-A-undurchlässige Sonnenbrillen

zu tragen, während der UV-A-Behandlung sind die Augen durch einen lichtundurchlässigen

Augenschutz zu schützen.

Da die Möglichkeit

von Augenschädigungen besteht, muss der Patient vom Arzt auch

vollständig über die Risken informiert werden, die bei der PUVA-Therapie diesbezüglich

bestehen.

Therapiebeginn

später

einmal

jährlich

sind

augenärztliche

Untersuchungen durchzuführen.

Haut: Nach oraler Verabreichung von Psoralenen können bei Einwirkung von Sonnenlicht

oder UV-Strahlung (selbst durch Fensterscheiben) ernsthafte Verbrennungen und langfristig

eine vorzeitige Hautalterung eintreten. Darüber hinaus ist das Hautkrebsrisiko erhöht.

Patienten

sind

daher

darauf

hinzuweisen,

dass

Oxsoralen

mg-Kapseln

Bräunungsmittel

ungeeignet

sind

unsachgemäße

Anwendung

schwerer

Schädigung

Haut

(einschließlich

lebensbedrohlicher

Verbrennungen

erhöhtem

Hautkrebsrisiko) führen kann. Für eine Dauer von 24 Stunden nach der Einnahme sind

längere Aufenthalte im Freien bzw. Sonnenexposition auch durch Fensterglas zu vermeiden.

Sonnenbäder sind während der gesamten Therapie zu unterlassen.

Gegen Juckreiz nach der Bestrahlung können Fettcreme oder Antihistaminika angewendet

werden.

In der wissenschaftlichen Literatur wird ein mögliches Langzeitrisiko der PUVA-Therapie

hinsichtlich Neubildungen der Haut noch kontrovers diskutiert. Untersuchungen außerhalb

Europas,

allem

USA,

halten

gegenüber

Normalbevölkerung

erhöhtes

Hautkrebsrisiko für möglich.

In Deutschland durchgeführte Langzeitstudien finden keine Erhöhung des Risikos. Im Sinne

größtmöglicher Arzneimittelsicherheit sollen die PUVA-Patienten in regelmäßigen Abständen

diesbezüglich untersucht werden.

Leber: Da die hepatische Biotransformation für die Ausscheidung über den Urin notwendig

ist, könnte eine Leberfunktionsstörung eine verlängerte Halbwertszeit von 8-Methoxypsoralen

bewirken. Das könnte zu einer längeren Lichtempfindlichkeit führen. Vorsichtsmaßnahmen

gegen Sonneneinstrahlung sind bei diesen Patienten gegebenenfalls zeitlich auszudehnen.

ZNS: Bei Patienten, die an Epilepsie leiden, ist daran zu denken, dass das Flackerlicht der

UV-A-Fluoreszenzröhren unter Umständen einen epileptischen Anfall auslösen könnte.

Laborbefunde:

Blutbild,

antinukleäre

Antikörper,

Leber-

Nierenfunktionsparameter

sollten am Beginn der Behandlung sowie in 6- bis 12-monatlichen Abständen kontrolliert

werden.

Weitere

Hinweise:

Genitalbereich

muss

männlichen

Patienten

entsprechend

abgedeckt werden, da über das vermehrte Auftreten von Plattenepithelkarzinomen in diesem

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kontrolliert

Bereich berichtet wurde. Die Abdeckung der Genitalgegend ist auch bei Frauen erforderlich,

wenn die Bestrahlung an der liegenden Patientin durchgeführt wird.

Die

Kapselhülle

von

Oxsoralen

enthält

Bestandteile

Anidrisorb

85/70

unter

anderem Sorbitol, Mannitol und Sorbitan. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-

Intoleranz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

1.

Gleichzeitige Anwendung von 8-Methoxypsoralen mit den folgenden Arzneimitteln ist

kontraindiziert bzw. erhöht das Risiko von Nebenwirkungen:

Kontraindiziert: Zytostatika und ionisierende Strahlen (siehe Abschnitt 4.3):

Erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen:

Bei vorheriger Exposition gegenüber anderen Hautkrebs-Risikofaktoren, wie Teer-, UV-

B-, Arsen- oder Röntgenbehandlung, sollte eine PUVA-Therapie möglichst vermieden

werden (siehe Abschnitt 4.4).

begleitende

Verwendung

8-Methoxypsoralen

Tolbutamid,

Sulfonylharnstoffen,

Anthralin,

Griseofulvin,

Nalidixinsäure,

Sulfonamiden,

Tetrazyklinen,

halogenierten

Salicylanilinderivaten,

Thiaziden,

Phenothiazinen,

Methylenblau,

Toluidinblau,

Bengalrosa,

Methylorange

anderen

photosensibilisierenden

Substanzen

kann

einer

verstärkten

Photosensibilität

führen.

2.

Die Wirksamkeit von 8-Methoxypsoralen wird durch folgende Arzneimittel beeinflusst:

Phenytoin: Phenytoin kann den Stoffwechsel von Psoralenen steigern.

3.

8-Methoxypsoralen beeinflussen die Wirksamkeit der folgenden Arzneimittel:

Antipyrin: 8-Methoxypsoralen reduziert die Antipyrin-Clearance bei Menschen.

Cumarine: 8-Methoxypsoralen ist ein potenter Inhibitor der Cumarin-7-Hydroxylierung.

So kommt es bei gleichzeitiger Einnahme von 8-Methoxypsoralen und Cumarin-haltigen

Präparaten

einem

verlangsamten

metabolischen

Abbau

Cumarin;

höhere

Cumarin-Spiegel können auftreten.

Paracetamol: 8-Methoxypsoralen oral kann den Metabolismus von Paracetamol in der

Leber hemmen und damit dessen Ausscheidung.

4.

Sonstige Wechselwirkungen:

Retinoide: Die gleichzeitige Gabe von Retinoiden ist möglich und vermindert die

Rückfallrate.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Da es keine ausreichenden humanmedizinischen Erfahrungen mit der Verwendung von 8-

Methoxypsoralen

während

Schwangerschaft

gibt,

Oxsoralen

während

Schwangerschaft kontraindiziert.

Präklinische Daten weisen auf eine mögliche fötale Schädigung durch 8-Methoxypsoralen hin,

wenn es bei trächtigen Tieren angewendet wird (siehe Abschnitt 5.3).

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, ob 8-Methoxypsoralen in die Muttermilch ausgeschieden wird, darf

Oxsoralen während der Stillzeit nicht angewendet werden.

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Fertilität

Die Einnahme von Oxsoralen durch sexuell aktive Männer und Frauen im gebärfähigen Alter

sollte

erfolgen,

wenn

während

Behandlung

geeignete

Methoden

Empfängnisverhütung angewendet werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Oxsoralen hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen. Aufgrund von möglichen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen,

Übelkeit und Augenschädigungen (siehe Abschnitt 4.8) kann Oxsoralen die Fähigkeit zum

Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen einschränken.

4.8

Nebenwirkungen

Sehr häufig:

≥ 1/10

Häufig:

≥ 1/100, < 1/10

Gelegentlich:

≥ 1/1.000, < 1/100

Selten:

≥ 1/10.000, < 1/1.000

Sehr selten:

< 1/10.000

Häufigkeit nicht bekannt:

Häufigkeit

Grundlage

verfügbaren

Daten

nicht

abschätzbar

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen)

Häufigkeit nicht bekannt:

Gefahr

eines

vermehrten

Auftretens

Plattenepithelkarzinomen der Haut ist gegeben. Diese Gefahr ist für den

Genitalbereich von männlichen Patienten noch wesentlich erhöht und kann

auch für weibliche Patienten nicht ausgeschlossen werden (siehe Abschnitt

4.4).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten:

Bei PUVA-Langzeittherapie Blutbildschäden.

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich:

Kopfschmerzen, Nervosität, Schlaflosigkeit.

Augenerkrankungen

Häufigkeit nicht bekannt: Katarakt

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich:

Übelkeit

Erbrechen

unmittelbar

nach

Verabreichung.

Derartige

Verträglichkeitsstörungen können durch Einnahme mit Nahrung oder Milch

vermindert werden.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:

Bei PUVA-Langzeittherapie Leberschäden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Phototoxische Reaktionen wie Erythem, Blasenbildung, Juckreiz.

Erst

Überdosierung

UV-A

kommt

sonnenbrandähnlichen

Erythemen und bullösen Hautveränderungen bis zu Verbrennungen 2. Grades.

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Da diese Erscheinungen erst 48 bis 72 Stunden nach der Bestrahlung ihren

Höhepunkt erreichen, sollte eine Steigerung der Strahlungsdosis nie an zwei

aufeinanderfolgenden Tagen erfolgen.

Selten:

Ausbleichen der Haare, das jedoch bei vorübergehendem Absetzen von 8-

Methoxypsoralen voll reversibel ist.

Häufigkeit nicht bekannt: Bei PUVA-Langzeittherapie Hyperkeratose, vorzeitige Hautalterung,

fleckförmige Pigmentverschiebungen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Sehr selten:

Bei PUVA-Langzeittherapie: Nierenschäden.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Meldung

Verdachts

Nebenwirkungen

nach

Zulassung

großer

Wichtigkeit.

ermöglicht

eine

kontinuierliche

Überwachung

Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden

Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9

Überdosierung

Akute Überdosierung (bei ca. 140-facher Überschreitung der therapeutischen Dosis) äußerte

sich in Übelkeit, heftigem Erbrechen und Schwindel. Der Brechreiz sollte forciert werden, der

Patient

sollte

mindestens

Stunden

einem

abgedunkelten

Raum

verbringen.

Eine

Überwachung der kadiovaskulären Funktion wird empfohlen.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antipsoriatika, Psoralene für die systemische Anwendung

ATC-Code: D05B A02

Wirkmechanismus

8-Methoxypsoralen

(8-MOP)

gehört

Furocumarinen,

unter

Einwirkung

langwelligem UV-Licht (UV-A 320 bis 400 nm) photosensibilisierend wirken. Die Bildung von

Doppelstrangbrücken

behindert

die epidermale DNA-Synthese und hemmt damit hyper-

proliferative Zustände, wie sie für die Psoriasis pathognostisch sind. An den bei diesem

Prozess gebildeten Nukleinsäure-Furocumarinkomplexen sind schwache Bindungskräfte (van

der Waal´sche Kräfte, Wasserstoffbindung und hydrophile Kräfte) beteiligt. Diese Bindungen

lassen sich leicht aufheben, und bei Fehlen einer Photoaktivierung sind sie ohne pharmako-

logische Folgen. Bei der Aktivierung durch UVA-Absorption geht jedoch 8-Methoxypsoralen

eine Verbindung mit den Pyrimidinbasen der Nukleinsäure ein und bildet kovalente Cross-

links

zwischen

beiden

DNA-Strängen.

Reaktion

erfolgt

innerhalb

weniger

Mikrosekunden. Bei Ende der Bestrahlung geht der arzneilich wirksame Bestandteil sofort

wieder

seine

inerte

Form

über.

Bildung

dieser

Photoaddukte

führt

antiproliferativen

Effekten.

Entzündliche

Reaktionen

gefolgt

einer

Steigerung

Melaninsynthese und der Melanozytenzahl sowie einer Verdickung des Stratum corneum der

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Epidermis wurden ebenfalls beobachtet.

8-MOP

allein

unwirksam

wird

erst

durch

UV-A-Spezialstrahler

oder

intensives

Sonnenlicht aktiviert. Sichtbares Licht und kurzwelliges UV-Licht (UV-B und UV-C) führen zu

keiner Aktivierung. Die Verabreichung von 8-MOP ist deshalb nur sinnvoll, wenn spezielle

Strahlungsquellen zur Verfügung stehen.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Durch die Verwendung von Weichgelatinekapseln, welche die Wirksubstanz in gelöster Form

enthalten,

wird

eine

ausgezeichnete

Bioverfügbarkeit

erzielt.

Außerdem

dadurch

gegenüber den kristallinen Formen eine bis zur Hälfte geringere Dosierung möglich.

Verteilung

Oral verabreichtes 8-Methoxypsoralen erreicht maximale Gewebe- und Plasmaspiegel bereits

ca. 1 Stunde nach der Einnahme. Die Plasmahalbwertszeit beträgt ca. 2 Stunden.

Biotransformation

8-Methoxypsoralen wird in der Leber durch Hydroxylierung und Glukuronisierung nahezu

vollständig metabolisiert.

Elimination

8-Methoxypsoralen wird überwiegend über die Niere ausgeschieden. 90% der zugeführten

Dosis finden sich nach 6 bis 8 Stunden im Harn.

Pharmakokinetische Zusammenhänge

Obwohl gezeigt wurde, dass 8-Methoxypsoralen hinsichtlich der hepatischen Enzyme sowohl

induzierend als auch inhibierend wirken kann, scheint es beim Menschen vorrangig stark

inhibierend auf die mikrosomalen oxidativen Metabolismusprozesse zu wirken. Daher ist zu

erwarten,

dass

Interaktionen

zwischen

8-Methoxypsoralen

anderen

Arzneimitteln

auftreten,

deren

Metabolismus

Cytochrom

P450-System

involviert

ist.

Clearanceraten

Coffein

Antipyrin

waren

nach

8-Methoxypsoralen-Behandlung

merklich reduziert. Studien haben gezeigt, dass 8-Methoxypsoralen auch die metabolische

Aktivierung von Paracetamol vermindert, wahrscheinlich auch als Folge der Hemmung der

Cytochrom P450 Oxidationstransformation von Paracetamol.

Es wurden sowohl konjugierte als auch unkonjugierte Metaboliten identifiziert, die aber keine

pharmakologisch relevante Aktivität besitzen.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

In vitro wurde Methoxsalen mit und ohne gleichzeitige UVA-Bestrahlung an verschiedensten

Modellen toxikologisch überprüft. Für diese Versuche wurden Bakterienkulturen, Pilzkulturen,

Kulturen verschiedener Säugerzellen, so z.B. die Zell-Linie V 79 oder Hamster-Ovar-Zellen

und auch menschliche Zellen, vor allem Fibroblasten, verwendet.

Alle

Untersuchungen

zeigten,

dass

Methoxsalen

oder

allein

keine

wesentlichen

zytotoxischen oder mutagenen Effekte haben, während die Kombination von Methoxsalen

und UVA die Rate an sister-chromatid-exchanges und Chromosomen-Aberration erhöht.

Insgesamt

nicht

eine

deutliche

dosisabhängige Mutagenität,

sondern auch eine

dosisabhängige Zytotoxizität von PUVA mit diesem Versuchsaufbau festzustellen.

Lediglich bei der in-vitro-Bestrahlung von menschlichen polymorphkernigen Leukozyten, die

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zuvor mit Methoxsalen inkubiert worden waren, war keine wesentliche Beeinträchtigung der

Zell-Vitalität und auch der chemotaktischen Aktivität festzustellen. Offenbar scheinen also

diese sich nicht mehr teilenden Zellen relativ unempfindlich gegen PUVA zu sein. Auf isolierte

menschliche Monozyten hingegen wirkt UVA allein und in noch stärkerem Maße PUVA letal.

einer

Langzeituntersuchung

Ratten,

denen

mg/kg

Körpergewicht

Methoxsalen verfüttert wurde, zeigten sich ohne UVA-Bestrahlung folgende toxische Effekte

überwiegend

hohen

Dosen

(200

mg/kg

Körpergewicht):

Mortalität,

Gewichtsverlust,

histologische

Veränderungen

Leber,

Testes

Nebennieren.

Vergleich zu klinisch üblichen Dosierungen wurden jedoch relativ hohe Dosen (bis 100 mg/kg

Körpergewicht) insgesamt noch problemlos vertragen.

Akute Toxizität

Über die akute Toxizität beim Menschen liegt nur die Kasuistik einer Patientin vor, die in

suizidaler Absicht 850 mg Methoxsalen einnahm. Es stellten sich Schwindel, Übelkeit und

Erbrechen ein, die Patientin war nach 36 Stunden wiederhergestellt.

Chronische Toxizität

Langzeituntersuchungen

Psoriasis-Patienten

unter

systemischer

PUVA-Therapie

konnten lediglich geringfügige Veränderungen einzelner Laborparameter festgestellt werden;

insgesamt ergab sich kein Anhaltspunkt für eine chronische systemische Toxizität.

Lokale Toxizität

Biopsien

gesunder

Haut

Patienten,

wegen

einer

Psoriasis

PUVA

systemisch

behandelt

worden

waren,

zeigten

sich

zwei-,

vier-

mehrkernige

Epidermiszellen und zwei- und vierkernige dermale Fibroblasten. Kernschäden waren bis zu

einer Tiefe von 700 μm in der Dermis nachweisbar. Eine „unscheduled“ DNA-Synthese wurde

jedoch nicht nachgewiesen. Zirkulierende Lymphozyten von Patienten, die unter PUVA-

Therapie

stehen,

weisen

keine

erhöhte

Rate

sister-chromatid-exchanges

Gegensatz zu Lymphozyten, die in vitro mit PUVA behandelt wurden.

Tierversuch

wurden

unter

PUVA

reversible

Hornhaut-Trübungen,

irreversible

Iris-

Devaskularisationen

Katarakte

beobachtet.

Untersuchungen

größeren

Patientengruppen

zeigten

sich

nach

systemischer

PUVA-Therapie,

auch

nach

Langzeitbehandlung,

keine

Augenveränderungen.

Einzelfällen

wurde

jedoch

Entwicklung einer Katarakt beschrieben.

Mutagenität, Kanzerogenität, Teratogenität

Bei Nacktmäusen wurde im Tierversuch mit Methoxsalen oral und UVA-Bestrahlung eine

erhöhte Aktivität der Ornithin-Decarboxylase, die als Marker der Kanzerogenität des Induktors

gedeutet

wird,

nachgewiesen.

Durch

systemische

Verabreichung

Methoxsalen

nachfolgende Bestrahlung mit UVA konnten Karzinome der Haut provoziert werden, wobei

nicht unbedingt eine quantitative Korrelation zwischen den chromosomalen Veränderungen

Tumor-Inzidenz

festzustellen

war.

Eine

Autorengruppe

konnte

auch

Langzeitversuchen mit PUVA bei Nacktmäusen keine Malignome provozieren.

Langzeituntersuchungen

Kollektiven

Patienten,

unter

systemischer

PUVA-

Therapie standen, ergaben insgesamt keine erhöhte Rate an malignen Haut-Tumoren; unter

PUVA-Therapie

änderte

sich

jedoch

Häufigkeitsverhältnis

Basaliomen

Plattenepithel-Karzinomen von 3:1 in der Normalbevölkerung auf 1:4 bei PUVA-Patienten. In

Untersuchungen

kleineren

Kollektiven

wurde

über

Auftreten

Plattenepithel-

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Karzinomen, Keratoakanthomen und aktinischen Keratosen berichtet; außerdem wurde in

Einzelfällen ein M. Bowen beobachtet. Relativ häufig traten sogenannte PUVA-Lentigines auf,

Pigmentflecken

sonnengeschützten

Körperstellen.

Über

Auftreten

malignen

Melanomen

Zusammenhang

einer

PUVA-Behandlung

existieren

kasuistische

Mitteilungen, wobei der Zusammenhang zwischen der PUVA-Therapie und dem Auftreten des

Tumors fraglich ist.

Bezüglich

Teratogenität

liegt

kaum

wissenschaftliches

Erkenntnismaterial

vor:

Seeigeleier, die mit Spermien befruchtet wurden, die zuvor mit PUVA behandelt worden

waren, entwickelten sich nicht regelrecht. In einer Arbeit wurde das genetische Risiko für

Männer durch PUVA abgeschätzt und als unerheblich bewertet.

Zur Mutagenität liegt kein wissenschaftliches Erkenntnismaterial vor.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Macrogol 400

1,2-Propylenglycol

Anidrisorb

85/70

(als

Trockensubstanz;

bestehend aus

Sorbitol,

Mannitol, Sorbitan und

hydriertem, partiellem Hydrolisat von Stärke)

Glycerol 85%

Gelatine

Titandioxid (E 171)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

5 Jahre.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

PVC/PVDC-Aluminium-Blisterpackungen zu 50 Stück.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

8.

ZULASSUNGSNUMMER

15.892

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9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG / VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 11. Dezember 1981

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 20. Oktober 2005

10.

STAND DER INFORMATION

Mai 2013

REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig

Lesen Sie das vollständige Dokument

Für diese Arzneispezialität steht kein NPAR zur Verfügung. Alle relevanten

Änderungen seit 01.07.2011 finden sich in der Life – Cycle Tabelle.

Relevante Änderungen

Art der

Änderung

Genehmigungs-

Datum

Fachinformation

Gebrauchsinformation

Kennzeichnung

betroffen

Zusammenfassung der

Änderung bzw.

wissenschaftliche

Information

Übertragung

27.03.2012

FI GI KE

Übertragung auf: G.L. Pharma

GmbH, 8502 Lannach

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