Otrivin Schnupfen 0,05 % ohne Konservierungsmittel Dosierspray

Schweiz - Deutsch - Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

01-05-2019

Fachinformation Fachinformation (SPC)

25-10-2018

Wirkstoff:
xylometazolini hydrochloridum
Verfügbar ab:
GSK Consumer Healthcare Schweiz AG
ATC-Code:
R01AA07
INN (Internationale Bezeichnung):
xylometazolini hydrochloridum
Darreichungsform:
Dosierspray
Zusammensetzung:
xylometazolini hydrochloridum 0.5 mg, excipiens ad-Lösung für 1 ml.
Klasse:
D
Therapiegruppe:
Synthetika
Therapiebereich:
Nasenschleimhautentzündung
Zulassungsnummer:
58857
Berechtigungsdatum:
2009-02-26

Dokumente in anderen Sprachen

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Französisch

01-05-2019

Fachinformation Fachinformation - Französisch

23-10-2018

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Italienisch

01-05-2019

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

Apothekers oder Drogisten bzw. der Ärztin, Apothekerin oder Drogistin an, um den grössten Nutzen

zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG

Was ist Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel und wann wird es angewendet?

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel ist für die Anwendung in der Nase bestimmt, verengt

dort die Blutgefässe und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im

angrenzenden Bereich des Rachenraumes. Das ermöglicht bei Schnupfen wieder ein freieres Atmen

durch die Nase. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält mehrere Stunden an.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da

eine längerdauernde Anwendung zu einer bleibenden Schleimhautschädigung führen kann («Rhinitis

medicamentosa»).

Wann darf Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel nicht angewendet werden?

Nach einer transnasalen Operation (chirurgische Eingriffe im Nasenbereich, bei denen die Hirnhaut

freigelegt wurde) darf Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel, wie andere

schleimhautabschwellende Arzneimittel, nicht angewendet werden.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel darf nicht angewendet werden bei:

·sehr trockener oder chronisch entzündeter Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca oder Rhinitis

atrophicans),

·Engwinkelglaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck),

·bekannter Überempfindlichkeit auf Xylometazolin oder einen Hilfsstoff.

Wann ist bei der Anwendung von Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Vorsicht geboten?

Bei der Anwendung von Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel können Schlaf- und

Sehstörungen oder Schwindel als Anzeichen einer gesteigerten Empfindlichkeit auftreten. Wenden

Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin:

·wenn Sie diese Erscheinungen als sehr störend empfinden,

·wenn Ihr Schnupfen anhält oder sich verschlimmert, oder

·wenn zusätzliche Beschwerden auftreten sollten.

In folgenden Fällen soll Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel mit Vorsicht und erst nach

Rücksprache mit dem Arzt / Apotheker bzw. der Ärztin / Apothekerin angewendet werden:

·Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Long-QT Syndrom). Bei Patienten, die an

einem Long-QT Syndrom leiden, kann es bei der Anwendung von Otrivin Schnupfen zu schweren

Herzrhythmusstörungen kommen.

·Schilddrüsenüberfunktion,

·Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

·Prostatavergrösserung,

·Phäochromozytom (einem Tumor der Nebenniere).

Wenn Sie MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder innerhalb der letzten

14 Tage eingenommen haben, sollten Sie Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel nicht

anwenden.

Wenn Sie gewisse stimmungsaufhellende Arzneimittel (tri- oder tetrazyklische Antidepressiva) oder

Parkinsonmittel (Levodopa) einnehmen, sollten Sie dieses Arzneimittel ebenfalls nicht anwenden.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da

eine längerdauernde Anwendung eine medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut

(Rhinitis medicamentosa oder Rhinitis atrophicans) auslösen kann, die in ihren Symptomen einem

Schnupfen sehr ähnlich ist.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.05% sollte bei Kindern unter 1 Jahr

nicht angewendet werden. Bei Kindern zwischen 1 bis 2 Jahren nur gemäss ärztlicher Verschreibung

anwenden. Bei Kindern ab 2 bis 11 Jahren unter Aufsicht von Erwachsenen anwenden.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.1% sollte bei Kindern unter 12 Jahren

nicht angewendet werden.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel sollte nicht in den Mund oder in die Augen gelangen.

Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, speziell bei Kindern und älteren

Patienten.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel während einer Schwangerschaft oder in der

Stillzeit angewendet werden?

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel soll während der Schwangerschaft nicht angewendet

werden. Während der Stillzeit sollte die Anwendung von Otrivin Schnupfen ohne

Konservierungsmittel nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin bevor Sie Arzneimittel

anwenden.

Wie verwenden Sie Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, gelten die folgenden

Dosierungsempfehlungen:

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.05%

Kinder unter 1 Jahr: das Präparat sollte nicht angewendet werden.

Kinder zwischen 1–2 Jahren: nur gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden.

Kinder zwischen 2-11 Jahren: nur unter Aufsicht Erwachsener anwenden.

Üblicherweise genügen 1- bis 2-mal täglich 1 Sprühstoss mit dem Dosierspray 0.05% in jedes

Nasenloch, wobei 3 Anwendungen pro Tag nicht überschritten werden dürfen.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.1%

Nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

1 Sprühstoss in jedes Nasenloch. Bei Bedarf wiederholen, wobei 3 Anwendungen pro Tag nicht

überschritten werden dürfen.

Die letzte Anwendung am Tag sollte vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen erfolgen.

Anwendungshinweis für den Dosierspray (ohne Treibgas):

Den Sprühansatz nicht wegschneiden. Der Dosierspray ist bereit für das erste

Pumpen vor der Anwendung.

Vor der Anwendung sollte die Nase gründlich gereinigt werden (Schnäuzen).

Schutzkappe abnehmen.

Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen (Abb. 2) bis zum Austreten

eines gleichmässigen Sprühnebels. Bei allen weiteren Anwendungen ist der

Dosierspray sofort gebrauchsfertig. Sollte nach dem Pumpvorgang der

Sprühnebel nicht komplett ausströmen, z.B. nach einem

Anwendungsunterbruch, muss die Pumpe erneut 4x betätigt werden.

Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen. Während

des Sprühvorgangs leicht durch die Nase einatmen.

Nach der Anwendung die Schutzkappe wieder aufsetzen.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel sollte nicht länger als 1 Woche angewendet werden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel angewendet

haben, als Sie sollten, sollten Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren. Vergiftungen können

durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel haben?

Stoppen Sie die Anwendung von Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel und suchen Sie

unverzüglich medizinische Hilfe, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eines der nachfolgenden

Anzeichen festgestellt wird; es könnte sich um eine allergische Reaktion handeln:

·Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken;

·Schwellung des Gesichts, der Lippen, Zunge und/oder im Halsbereich

·Starker Juckreiz mit rotem Ausschlag und/oder Erhebungen auf der Haut

·Unregelmässiger Herzschlag.

Häufige Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Behandelten):

Trockenheit und Irritation der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Kopfschmerzen und lokales Gefühl des

Brennens.

Sehr seltene Nebenwirkungen (bei 1 von 10'000 Behandelten):

Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz), vorübergehendes verschwommenes Sehen,

unregelmässiges oder beschleunigtes Herzklopfen, medikamentös bedingte Anschwellung der

Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Lagerungshinweis

Bei 15–30 °C lagern.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel enthalten?

Wirkstoff

Dosierspray 0.05% (Kinder) enthält 0.5 mg/ml Xylometazolin hydrochlorid; 1 Sprühstoss

(= 0.07 ml) enthält 0.035 mg Xylometazolin hydrochlorid.

Dosierspray 0.1% (Erwachsene) enthält 1 mg/ml Xylometazolin hydrochlorid; 1 Sprühstoss

(= 0.14 ml) enthält 0,14 mg Xylometazolin hydrochlorid.

Hilfsstoffe

Das Präparat enthält folgende Hilfsstoffe: Natriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat,

Natriumedetat, Natriumchlorid, Wasser.

Zulassungsnummer

58857 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Dosierspray 0.1%: 10 ml.

Dosierspray 0.05%: 10 ml.

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Fachinformation

Transferiert von Novartis Consumer Health Schweiz AG

Otrivin® Schnupfen ohne Konservierungsmittel

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Xylometazolini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Dinatrii hydrogenophosphas; natrii dihydrogenophosphas; dinatrium edetat; natrii

chloridum, aqua.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Dosierspray ohne Konservierungsmittel 0.05% enthält 0.5 mg/ml Xylometazolin hydrochlorid; 1

Sprühstoss (= 0.07 ml) enthält 0.035 mg Xylometazolin hydrochlorid.

Dosierspray ohne Konservierungsmittel 0.1% enthält 1 mg/ml Xylometazolin hydrochlorid; 1

Sprühstoss (= 0.14 ml) enthält 0.14 mg Xylometazolin hydrochlorid.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Schnupfen verschiedener Art.

Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Bei Otitis media als Adjuvans zur Schleimhautabschwellung im Nasen-Rachen Raum.

Zur Erleichterung der Rhinoskopie.

Dosierung/Anwendung

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.05%

Kinder unter 1 Jahr: Das Präparat sollte nicht angewendet werden.

Kinder zwischen 1–2 Jahren: gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden.

Kinder zwischen 2-11 Jahren: unter Aufsicht Erwachsener anwenden.

Üblicherweise genügen 1-2× täglich 1 Sprühstoss in jedes Nasenloch, wobei 3 Anwendungen pro

Tag nicht überschritten werden dürfen.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.1%

Nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

1 Sprühstoss in jedes Nasenloch. Bei Bedarf wiederholen; wobei 3 Anwendungen pro Tag nicht

überschritten werden dürfen.

Die letzte Anwendung am Tag sollte vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen erfolgen.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel sollte nicht länger als 1 Woche angewendet werden,

da eine längerdauernde Anwendung zu einer Rhinitis medicamentosa führen kann.

Anwendung des Dosiersprays:

Vor der Anwendung sollte die Nase gründlich gereinigt werden (Schnäuzen). Schutzkappe

abnehmen. Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen bis zum Austreten eines gleichmässigen

Sprühnebels. Bei weiteren Anwendungen ist der Dosierspray sofort gebrauchsfertig. Sollte nach dem

Pumpvorgang der Sprühnebel nicht komplett ausströmen, z.B. nach einem Anwendungsunterbruch,

muss die Pumpe erneut 4× betätigt werden. Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und

einmal kräftig auf den Sprühkopf drücken. Eine optimale Verteilung des Sprühnebels wird durch

leichtes Einatmen durch die Nase während des Sprühvorgangs erreicht. Nach Benutzung die

Schutzkappe wieder aufsetzen.

Kontraindikationen

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel darf nicht angewendet werden bei Status nach

transsphenoidaler Hypophysektomie (oder nach transnasalen oder transoralen chirurgischen

Eingriffen, bei denen die Dura mater freigelegt ist) sowie bei trockener Nasenschleimhaut (Rhinitis

sicca), atrophischer Rhinitis, Engwinkelglaukom oder bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber

Xylometazolin oder einem Hilfsstoff.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel soll mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten

·mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen,

·mit Hyperthyreose, Diabetes mellitus, Phäochromozytom

·mit Prostatahypertrophie,

·die mit MAO-Hemmern behandelt werden oder innerhalb der letzten 14 Tage erhalten haben (siehe

«Interaktionen»),

·mit verstärkter Reaktion auf sympathikomimetische Substanzen mit Anzeichen von Schlaflosigkeit,

Schwindel usw.

Eine fortlaufende, länger als 1 Woche dauernde Behandlung mit Otrivin Schnupfen ohne

Konservierungsmittel ist, wie mit anderen topischen vasokonstriktorischen Mitteln nicht angezeigt,

da eine Rhinitis medicamentosa mit Anschwellung der Nasenschleimhaut auftreten kann, die in ihren

Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.

Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, speziell bei Kindern und älteren

Patienten.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.05%: sollte bei Kindern unter 1 Jahr

nicht angewendet werden. Bei Kindern ab 1 bis 2 Jahren nur gemäss ärztlicher Verschreibung

anwenden. Bei Kindern ab 2 bis 11 Jahren unter der Aufsicht von Erwachsenen anwenden.

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel Dosierspray 0.1% sollte bei Kindern unter 12 Jahren

nicht angewendet werden.

Interaktionen

MAO-Hemmer: Xylometazolin kann die Wirkung von MAO-Hemmern verstärken und eine

hypertensive Krise verursachen. Xylomeatzolin wird nicht empfohlen bei Patienten, die MAO-

Hemmer einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben (siehe «Warnhinweise

und Vorsichtsmassnahmen»).

Tri- oder tetrazyklische Antidepressiva: Die gleichzeitige Anwendung von tri- oder tetrazyklischen

Antidepressiva mit Sympathomimetika kann zu einer Verstärkung der sympathomimetischen

Wirkung von Xylometazolin führen und wird deshalb nicht empfohlen.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft: Wegen seiner vasokonstriktiven Eigenschaften sollte Otrivin Schnupfen ohne

Konservierungsmittel während der Schwangerschaft vorsorglich nicht angewendet werden.

Stillzeit: Es ist nicht bekannt, ob Xylometazolin in die Muttermilch übergeht. Die Anwendung von

Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel sollte während der Stillzeit nur unter ärztlicher

Anweisung erfolgen.

Fertilität: Es liegen keine entsprechenden Daten zur Wirkung von Otrivin Schnupfen ohne

Konservierungsmittel auf die Fertilität vor und kontrollierte Studien bei Tieren sind nicht verfügbar.

Da die systemische Exposition zu Xylometazolin sehr gering ist, sind Effekte auf die Fertilität sehr

unwahrscheinlich.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Bei längerer Applikation oder höherer Dosierung von Xylometazolin-Schnupfen-Arzneimitteln sind

eventuell systemische Wirkungen mit kardiovaskulären Effekten nicht auszuschliessen.

Unerwünschte Wirkungen

Nachfolgend werden die unerwünschten Wirkungen, nach Systemorganklasse und Häufigkeiten

geordnet, aufgelistet. Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig

(≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1000), sehr selten

(<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Wirkungen nach

absteigendem Schweregrad geordnet.

Immunsystem:

Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Ausschlag, Pruritus).

Nervensystem:

Häufig: Kopfschmerzen.

Augen:

Sehr selten: vorübergehende Sehstörungen.

Herz:

Sehr selten: unregelmässige und erhöhte Herzfrequenz, Hypertonie, Arrhythmien.

Atemwege:

Häufig: Trockenheit der Nase, Nasenbeschwerden, Brennen, Rhinitis medicamentosa.

Gastrointestinale Beschwerden:

Häufig: Nausea.

Allgemein:

Häufig: Brennen an der Applikationsstelle.

Überdosierung

Eine übermässige Anwendung von topischem Xylometazolin oder die versehentliche Einnahme kann

sympatholytische Wirkungen, einschliesslich ZNS-Depression (wie Schläfrigkeit, Koma),

Hypertonie oder Hypotonie, wie auch Tachykardie und Bradykardie verursachen. Gastrointestinale

Symptome wie Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls auftreten. Weitere Symptome sind Blässe,

übermässiges Schwitzen, Hypothermie, Miosis, Atemdepression, Ataxie und Unruhe.

Schwere Symptome nach versehentlicher Exposition wurden nicht beobachtet; bei einem

Neugeborenen (2 Wochen alt) führte jedoch die Anwendung von 1 Tropfen einer 0.1% Lösung in

jedes Nasenloch zu einem Koma.

Bei Kleinkindern führte die Einnahme von bis zu 0.5 mg/kg Körpergewicht zu keinen klinisch

relevanten Symptomen. Aufgrund fehlender Daten können nach Einnahme von mehr wie 0.5 mg/kg

Körpergewicht schwere Symptome nicht ausgeschlossen werden. In solchen Fällen ist nach

Rücksprache mit einem erfahrenen Kliniker oder einem Toxikologischen Informationszentrum eine

medizinische Überwachung und die Gabe einer Einzeldosis Aktivkohle angezeigt. Ein spezifisches

Antidot gibt es nicht. Die Therapie ist symptomatisch; eine Bradykardie kann mit Atropin behandelt

werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: R01AA07

Wirkungsmechanismus

Xylometazolin ist ein Sympathomimetikum und wirkt auf die alpha-adrenergen Rezeptoren der

Nasenschleimhaut.

Nach Applikation in die Nase werden die Blutgefässe verengt und es wird dadurch eine

Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes

erreicht. Das Atmen durch die Nase wird erleichtert. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten

ein und hält bis zu 12 Stunden an. Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel beeinträchtigt die

Funktion des Flimmerepithels nicht.

Die spezielle Einwegpumpe, welche für Otrivin Schnupfen ohne Konservierungsmittel verwendet

wird, verhindert das Zurückfliessen von Luft in die Flasche während der Anwendung. Der

Nasenaufsatz hat eine spezielle Form und eine Kappe mit Öffnungen, welche das Austrocknen von

Restflüssigkeit ermöglichen und damit eine mikrobielle Kontamination des nächsten Sprühstosses

verhindern.

Pharmakokinetik

Nach nasaler Applikation sind die Plasmakonzentrationen von Xylometazolin beim Menschen in der

Regel tief und nahe am Detektionslimit.

Präklinische Daten

Xylometazolin besitzt keine mutagene Wirkung. Nach subkutaner Verabreichung von Xylometazolin

an Mäuse und Ratten wurden keine teratogenen Wirkungen beobachtet.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwenden.

Lagerungshinweis

Bei 15-30 °C lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zulassungsnummer

58857 (Swissmedic).

Packungen

Dosierspray ohne Konservierungsmittel 0.05%: 10 ml. [C]

Dosierspray ohne Konservierungsmittel 0.1%: 10 ml. [D]

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Stand der Information

Juli 2015.

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