Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Olanzapin
Verfügbar ab:
Zentiva Pharma GmbH
ATC-Code:
N05AH03
INN (Internationale Bezeichnung):
olanzapine
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Olanzapin 7.5mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
77435.00.00

Dokumenten

Packungsbeilage Packungsbeilage - Englisch

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Olanzapin Zentiva

®

7,5 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Olanzapin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor

Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie

enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese

später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben

Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden,

auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht

in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Olanzapin Zentiva und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Olanzapin Zentiva beachten?

Wie ist Olanzapin Zentiva einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Olanzapin Zentiva aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Olanzapin Zentiva und wofür wird es angewendet?

Olanzapin Zentiva enthält den Wirkstoff Olanzapin.

Olanzapin Zentiva gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die

Antipsychotika genannt werden, und wird zur Behandlung der folgenden

Krankheitsbilder eingesetzt:

Schizophrenie, einer Krankheit mit Symptomen wie Hören, Sehen oder

Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen Überzeugungen,

ungewöhnlichem Misstrauen und Rückzug von der Umwelt. Patienten

mit dieser Krankheit können sich außerdem depressiv, ängstlich oder

angespannt fühlen.

mäßig schwere bis schwere manische Episoden, einem Zustand mit

Symptomen wie Aufgeregtheit und Hochstimmung.

Es konnte gezeigt werden, dass Olanzapin Zentiva dem Wiederauftreten

dieser Symptome bei Patienten mit bipolarer Störung, deren manische

Episoden auf eine Olanzapin-Behandlung angesprochen haben, vorbeugt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Olanzapin Zentiva

beachten?

Olanzapin Zentiva darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Olanzapin, Soja, Erdnuss oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz,

geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar

machen. Wenn dies bei Ihnen aufgetreten ist, sagen Sie es bitte Ihrem

Arzt.

wenn bei Ihnen früher Augenprobleme wie bestimmte Glaukomarten

(erhöhter Druck im Auge) festgestellt wurden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Olanzapin

Zentiva einnehmen.

Bei älteren Patienten mit Demenz wird die Anwendung von Olanzapin

Zentiva nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen

auftreten können.

Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor

allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies während der

Einnahme von Olanzapin Zentiva auftritt, wenden Sie sich bitte an

Ihren Arzt.

Sehr selten können vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von

Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und

Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt,

setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Bei Patienten, die Olanzapin Zentiva einnehmen, wurde

Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht

regelmäßig überprüfen. Wenden Sie sich bei Bedarf an einen

Ernährungsberater bzw. befolgen Sie einen Diätplan.

Bei Patienten, die Olanzapin Zentiva einnehmen, wurden hohe

Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin)

beobachtet. Ihr Arzt sollte Ihren Blutzucker- und bestimmte

Blutfettspiegel überprüfen, bevor Sie mit der Einnahme von Olanzapin

Zentiva beginnen sowie regelmäßig während der Behandlung.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal

venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel

werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte

sobald wie möglich Ihrem Arzt.

Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung

(kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)

Parkinsonsche Erkrankung

Schwierigkeiten mit der Prostata

Darmverschluss (paralytischer Ileus)

Leber- oder Nierenerkrankung

Blutbildveränderungen

Herzerkrankung

Diabetes

Krampfanfälle

Salzmangel auf Grund von anhaltendem, schwerem Durchfall und

Erbrechen oder Einnahme von Diuretika.

Wenn Sie unter Demenz leiden, sollen Sie oder die für Ihre Pflege

zuständige Person/Angehöriger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen

Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung hatten.

Falls Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinemäßige

Vorsichtsmaßnahme von Ihrem Arzt den Blutdruck überwachen lassen.

Kinder und Jugendliche

Olanzapin Zentiva ist nicht für Patienten unter 18 Jahren geeignet.

Einnahme von Olanzapin Zentiva zusammen mit anderen

Arzneimitteln

Bitte nehmen Sie während der Behandlung mit Olanzapin Zentiva andere

Arzneimittel nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt. Sie können sich

benommen fühlen, wenn Sie Olanzapin Zentiva zusammen mit

Antidepressiva oder Arzneimitteln gegen Angstzustände oder zum

Schlafen (Tranquilizer) nehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/

angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, insbesondere wenn Sie Folgendes

einnehmen/anwenden:

Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung

Carbamazepin (ein Antiepileptikum und Stimmungsstabilisierer),

Fluvoxamin (ein Antidepressivum) oder Ciprofloxacin (ein

Antibiotikum), da es notwendig sein kann, Ihre Olanzapin-Zentiva-

Dosis zu ändern.

Einnahme von Olanzapin Zentiva zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit Olanzapin Zentiva behandelt

werden, da beides zusammen dazu führen kann, dass Sie sich

benommen fühlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten,

schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie

vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Da der

Wirkstoff aus Olanzapin Zentiva in geringen Mengen in die Muttermilch

ausgeschieden wird, sollten Sie unter einer Olanzapin-Zentiva-

Behandlung nicht stillen.

Bei neugeborenen Babys von Müttern, die Olanzapin im letzten Trimenon

(letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, können folgende

Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche,

Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim

Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie

Ihren Arzt kontaktieren.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen fühlen, wenn Ihnen

Olanzapin Zentiva gegeben wurde. Wenn dies eintritt, führen Sie kein

Fahrzeug und benutzen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

Olanzapin Zentiva enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit

Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist Olanzapin Zentiva einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem

Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich

nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Olanzapin Zentiva Filmtabletten und

wie lange Sie diese einnehmen sollen.

Die tägliche Dosis Olanzapin Zentiva beträgt zwischen 5 mg und

20 mg. Falls Ihre Symptome wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem

Arzt. Hören Sie jedoch nicht auf, Olanzapin Zentiva einzunehmen, es sei

denn, Ihr Arzt sagt es Ihnen.

Sie sollten Ihre Olanzapin Zentiva Filmtabletten 1-mal täglich nach den

Anweisungen Ihres Arztes einnehmen.

Versuchen Sie, die Filmtabletten immer zur gleichen Tageszeit

einzunehmen.

Es ist nicht wichtig, ob Sie die Filmtabletten mit oder ohne Nahrung

einnehmen.

Olanzapin Zentiva Filmtabletten sind zum Einnehmen.

Bitte schlucken Sie die Olanzapin Zentiva Filmtabletten unzerkaut mit

Wasser.

Wenn Sie eine größere Menge von Olanzapin Zentiva eingenommen

haben, als Sie sollten

Patienten, die eine größere Menge Olanzapin Zentiva eingenommen

haben, als sie sollten, hatten folgende Symptome: schneller Herzschlag,

Agitiertheit/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche

Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusst-

seinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich

auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine

Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit

und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung,

Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.

Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus, wenn

Sie eines der oben genannten Symptome haben. Zeigen Sie dem Arzt

Ihre Tablettenpackung.

Wenn Sie die Einnahme von Olanzapin Zentiva vergessen haben

Nehmen Sie Ihre Tabletten, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie

nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme

vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Olanzapin Zentiva abbrechen

Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen. Es ist

wichtig, dass Sie Olanzapin Zentiva so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es

Ihnen empfiehlt.

Wenn Sie plötzlich aufhören, Olanzapin Zentiva einzunehmen, können

Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit

und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt kann Ihnen vorschlagen, die Dosis

schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben,

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen

haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

ungewöhnliche Bewegungen (eine häufige Nebenwirkung, von der

bis zu 1 von 10 Personen betroffen sein können), insbesondere des

Gesichts oder der Zunge;

Blutgerinnsel in den Venen (eine gelegentliche Nebenwirkung, von

der bis zu 1 von 100 Personen betroffen sein können), vor allem in

den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der

Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge

gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim

Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei

sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein;

eine Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen,

Muskelsteifheit, Benommenheit oder Schläfrigkeit (eine seltene

Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 1000 Personen betroffen sein

können).

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen

betreffen):

Gewichtszunahme;

Schläfrigkeit;

Erhöhungen der Prolaktinwerte im Blut.

Zu Beginn der Behandlung können sich einige Patienten schwindlig

oder sich der Ohnmacht nahe fühlen (mit einem langsamen Puls),

insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen. Dies

gibt sich üblicherweise von selbst. Falls nicht, sagen Sie es bitte

Ihrem Arzt.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfette sowie

zu Beginn der Behandlung erhöhte Leberwerte;

Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin;

Erhöhung der Harnsäure- und Kreatinphosphokinasewerte (CK)

im Blut;

verstärktes Hungergefühl;

Schwindel;

Ruhelosigkeit;

Zittern;

ungewöhnliche Bewegungen (Dyskinesien);

Verstopfung;

Mundtrockenheit;

Ausschlag;

Schwäche;

starke Müdigkeit;

Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der Hände, Knöchel

oder Füße führen;

Fieber;

Gelenkschmerzen;

sexuelle Funktionsstörungen wie erniedrigter Sexualtrieb bei

Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen

betreffen):

Überempfindlichkeit (z.B. Schwellung im Mund und Hals,

Juckreiz, Ausschlag);

Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit,

gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonkörper in

Blut und Urin) oder Koma;

Krampfanfälle, eher bei einem Anfallsleiden (Epilepsie) in der

Vorgeschichte;

Muskelsteifheit oder Muskelkrämpfe (einschließlich Blickkrämpfe);

Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der ruhelosen Beine);

Sprachstörungen;

langsamer Herzschlag;

Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht;

Nasenbluten;

geblähter Bauch;

Gedächtnisverlust oder Vergesslichkeit;

Harninkontinenz;

Unfähigkeit, Wasser zu lassen;

Haarausfall;

Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen;

Veränderungen der Brustdrüse bei Männern und Frauen wie

abnormale Bildung von Milch oder Vergrößerung.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen):

Erniedrigung der normalen Körpertemperatur;

Herzrhythmusstörungen;

plötzlicher ungeklärter Tod;

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere

Magenschmerzen, Fieber und Übelkeit verursacht;

Lebererkrankungen mit Gelbfärbungen der Haut und der weißen

Teile des Auges;

Muskelerkrankung, die sich in Form von nicht erklärbaren

Schmerzen zeigt;

verlängerte und/oder schmerzhafte Erektion.

Sehr seltene Nebenwirkungen sind schwere allergische Raktionen wie

Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen

(DRESS). DRESS tritt zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und

Ausschlag im Gesicht auf, gefolgt von großflächigem Ausschlag, hohem

Fieber, vergrößerten Lymphknoten, erhöhten Leberenzymwerten, die bei

Blutuntersuchungen festgestellt werden, und einem Anstieg bestimmter

weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).

Bei älteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von

Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen,

extremer Müdigkeit, optischen Halluzinationen, Erhöhung der

Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen.

In dieser speziellen Patientengruppe wurden damit zusammenhängend

einige Todesfälle berichtet.

Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann Olanzapin Zentiva die

Symptome verschlechtern.

Entölte Phospholipide aus Sojabohnen können sehr selten allergische

Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu

beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses

Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Olanzapin Zentiva aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu

schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Olanzapin Zentiva enthält

Der Wirkstoff ist Olanzapin.

Jede Filmtablette enthält 7,5 mg Olanzapin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mannitol (Ph. Eur.), Lactose, Carboxymethylstärke-

Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Hyprolose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Talkum, entölte

Phospholipide aus Sojabohnen, Xanthangummi.

Wie Olanzapin Zentiva aussieht und Inhalt der Packung

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten sind runde, glatte, bikonvexe,

weiße Filmtabletten mit der Prägung „Z“ auf einer Seite.

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten sind in Blisterpackungen mit 14,

35, 56 und 70 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr

gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Zentiva Pharma GmbH

65927 Frankfurt am Main

Telefon: (01 80) 2 02 00 10*

Telefax: (01 80) 2 02 00 11*

Mitvertrieb

Winthrop Arzneimittel GmbH

65927 Frankfurt am Main

Hersteller

S.C. Zentiva S.A.

B-dul Theodor Pallady Nr. 50

032266, Sektor 3, Bukarest

Rumänien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen

zugelassen:

Frankreich:

Olanzapine Zentiva 7.5 mg comprimé pelliculé

Deutschland:

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten

Portugal:

Olanzepina Zentiva 7.5 mg comprimido revestido

por película

Vereinigtes Königreich: Olanzapine 7.5 mg film-coated tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2017.

Verschreibungspflichtig.

*0,06 €/Anruf (dt. Festnetz); max. 0,42 €/min (Mobilfunk).

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Fachinformation

1.

BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

Olanzapin Zentiva 2,5 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva 5 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva 10 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva 15 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva 20 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Olanzapin Zentiva 2,5 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 2,5 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 42,81 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva 5 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 5 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 85,62 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 7,5 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 128,44 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva 10 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 10 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 171,25 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva 15 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 15 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 256,87 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva 20 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 20 mg Olanzapin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält 342,50 mg Lactose.

Olanzapin Zentiva Filmtabletten enthalten entölte Phospholipide aus Sojabohnen

(siehe Abschnitte 4.3 und 4.8).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette.

Olanzapin Zentiva 2,5 mg Filmtabletten

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Runde, glatte, bikonvexe, weiße Filmtabletten.

Olanzapin Zentiva 5 mg Filmtabletten

Runde, weiße, bikonvexe Filmtabletten mit einer Bruchrille auf der einen Seite und

einer glatten Oberfläche auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Olanzapin Zentiva 7,5 mg Filmtabletten

Runde, glatte, bikonvexe, weiße Filmtabletten mit der Prägung „Z” auf einer Seite.

Olanzapin Zentiva 10 mg Filmtabletten

Runde, weiße, bikonvexe Filmtabletten mit einer Bruchrille auf der einen Seite und

einer glatten Oberfläche auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Olanzapin Zentiva 15 mg Filmtabletten

Kapselförmige, bikonvexe, blaue Filmtabletten mit einer Bruchrille auf der einen

Seite und einer glatten Oberfläche auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Olanzapin Zentiva 20 mg Filmtabletten

Kapselförmige, bikonvexe, rosafarbene Filmtabletten mit einer Bruchrille auf der

einen Seite und einer glatten Oberfläche auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Erwachsene

Olanzapin ist zur Behandlung der Schizophrenie angezeigt.

Bei Patienten, die initial auf die Behandlung angesprochen haben, ist Olanzapin bei

fortgesetzter Behandlung zur Aufrechterhaltung der klinischen Besserung wirksam.

Olanzapin ist zur Behandlung von mäßig schweren bis schweren manischen

Episoden angezeigt.

Bei Patienten, deren manische Episode auf eine Behandlung mit Olanzapin

angesprochen hat, ist Olanzapin zur Phasenprophylaxe bei Patienten mit bipolarer

Störung angezeigt (siehe Abschnitt 5.1).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene

Schizophrenie: Die empfohlene Anfangsdosis für Olanzapin beträgt 10 mg/Tag.

Manische Episoden: Die Anfangsdosis beträgt bei einer Monotherapie 15 mg einmal

täglich oder 10 mg einmal täglich bei einer Kombinationstherapie (siehe Abschnitt

5.1).

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt

10 mg/Tag. Bei Patienten, die Olanzapin zur Behandlung einer manischen Episode

erhalten haben, sollte die Behandlung zur Vorbeugung eines Rezidivs mit derselben

Dosis fortgesetzt werden. Falls erneut eine manische, gemischte oder depressive

Episode auftritt, sollte die Olanzapin-Behandlung fortgesetzt werden

(Dosisoptimierung entsprechend den Erfordernissen) mit einer ergänzenden

Therapie der Stimmungssymptome, falls klinisch angezeigt.

Während der Behandlung einer Schizophrenie, einer manischen Episode und zur

Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen kann die Dosis anschließend innerhalb

eines Bereichs von 5–20 mg/Tag auf der Grundlage des individuellen klinischen

Zustands angepasst werden. Eine Erhöhung der Dosis über die empfohlene

Anfangsdosis hinaus sollte nur nach einer angemessenen erneuten klinischen

Beurteilung und im Allgemeinen in Abständen von nicht weniger als 24 Stunden

erfolgen. Bei einer Beendigung der Olanzapin-Behandlung sollte eine schrittweise

Verminderung der Dosis in Betracht gezogen werden.

Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten

Eine niedrigere Anfangsdosis (5 mg/Tag) wird üblicherweise nicht notwendig sein,

sollte jedoch bei über 65-Jährigen, wenn klinische Gründe dafür sprechen, in

Betracht gezogen werden (siehe Abschnitt 4.4).

Patienten mit Nieren- und/oder Leberinsuffizienz

Bei diesen Patienten sollte eine niedrigere Anfangsdosis (5 mg) in Betracht gezogen

werden. In Fällen von mittelgradiger Leberinsuffizienz (Zirrhose, Child-Pugh-Klasse

A oder B) sollte die Anfangsdosis 5 mg betragen und nur mit Vorsicht erhöht

werden.

Raucher

Anfangsdosis und Dosierungsbereich müssen üblicherweise bei Nichtrauchern im

Vergleich zu Rauchern nicht verändert werden. Die Olanzapin-Metabolisierung kann

durch Rauchen beschleunigt werden. Eine klinische Überwachung wird empfohlen

und eine Erhöhung der Olanzapin-Dosis könnte, wenn nötig, in Betracht gezogen

werden (siehe Abschnitt 4.5).

Liegt mehr als ein Faktor vor, der den Metabolismus verlangsamen kann (weibliches

Geschlecht, höheres Alter, Nichtraucher), muss überlegt werden, die Behandlung

mit einer niedrigeren Dosis zu beginnen. Eine Dosiserhöhung muss, falls

erforderlich, bei diesen Patienten vorsichtig durchgeführt werden.

(siehe Abschnitte 4.5 und 5.2.)

Kinder und Jugendliche

Olanzapin wird zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

aufgrund des Fehlens von Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Bei jugendlichen Patienten wurde in Kurzzeitstudien ein größeres Ausmaß von

Gewichtszunahme, Lipid- und Prolaktinveränderungen berichtet als in Studien bei

erwachsenen Patienten (siehe Abschnitte 4.4, 4.8, 5.1 und 5.2).

Art der Anwendung

Olanzapin kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden, da die

Resorption durch die Nahrung nicht beeinflusst wird.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt

6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Patienten mit bekanntem Risiko eines Engwinkelglaukoms.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Während der Behandlung mit einem Antipsychotikum kann es mehrere Tage bis zu

einigen Wochen dauern, bis sich der klinische Zustand des Patienten bessert. Die

Patienten sollten daher während dieser Zeit engmaschig überwacht werden.

Demenz-assoziierte Psychosen und/oder Verhaltensstörungen

Olanzapin ist für die Behandlung von Psychosen und/oder Verhaltensstörungen im

Zusammenhang mit einer Demenz nicht zugelassen und die Anwendung in dieser

speziellen Patientengruppe wird nicht empfohlen, da die Mortalität und das Risiko

eines zerebrovaskulären Zwischenfalls erhöht ist. In placebokontrollierten Studien

(über 6–12 Wochen) bei älteren Patienten (Durchschnittsalter 78 Jahre) mit

Psychosen und/oder Verhaltensstörungen im Rahmen einer Demenz kam es bei mit

Olanzapin behandelten Patienten im Vergleich zu mit Placebo behandelten

Patienten zu einer Zunahme der Häufigkeit von Todesfällen um das 2-Fache (3,5 %

bzw. 1,5 %). Die höhere Inzidenz von Todesfällen war nicht von der Olanzapin-

Dosis (durchschnittliche tägliche Dosis 4,4 mg) oder der Dauer der Behandlung

abhängig. Risikofaktoren für eine höhere Sterblichkeit in dieser Patientengruppe

können Alter > 65 Jahre, Dysphagie, Sedierung, Mangelernährung und

Dehydrierung, Erkrankungen der Lunge (z. B. Pneumonie mit oder ohne Aspiration)

oder die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen sein. Bei mit Olanzapin

behandelten Patienten war die Inzidenz für Todesfälle unabhängig von diesen

Risikofaktoren höher als bei mit Placebo behandelten Patienten.

In denselben klinischen Prüfungen wurden unerwünschte zerebrovaskuläre

Ereignisse (z. B. Schlaganfall, transitorische ischämische Attacken), einschließlich

solcher mit tödlichem Verlauf, berichtet. Bei mit Olanzapin behandelten Patienten

traten zerebrovaskuläre Ereignisse 3-mal häufiger auf als bei mit Placebo

behandelten Patienten (1,3 % bzw. 0,4 %). Bei allen mit Olanzapin oder Placebo

behandelten Patienten, bei denen es zu einem zerebrovaskulären Ereignis kam,

bestanden bereits vor der Behandlung Risikofaktoren. Als Risikofaktoren für ein

zerebrovaskuläres Ereignis im Zusammenhang mit einer Olanzapin-Behandlung

wurden ein Alter > 75 Jahre und eine Demenz vaskulärer oder gemischter Ursache

identifiziert. Die Wirksamkeit von Olanzapin wurde in diesen Studien nicht belegt.

Parkinson-Erkrankung

Die Anwendung von Olanzapin wird zur Behandlung von durch Arzneimittel mit

dopaminerger Wirkung ausgelösten Psychosen bei Patienten mit Parkinson-

Erkrankung nicht empfohlen. In klinischen Prüfungen wurden sehr häufig und

häufiger als unter Placebo eine Verschlechterung der Parkinson-Symptome und

Halluzinationen berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Olanzapin war dabei in der

Behandlung der psychotischen Symptome nicht wirksamer als Placebo. In diesen

Prüfungen war vorausgesetzt, dass der Zustand der Patienten zu Beginn mit der

niedrigsten wirksamen Dosis von Antiparkinson-Arzneimitteln (Dopaminagonist)

stabil ist und die Patienten während der gesamten Studie mit den gleichen

Dosierungen der gleichen Antiparkinson-Arzneimittel behandelt werden. Die

Olanzapin-Behandlung wurde mit 2,5 mg/Tag begonnen und entsprechend der

Beurteilung des Prüfarztes auf höchstens 15 mg/Tag titriert.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)

MNS ist ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand, der mit der Einnahme von

Antipsychotika zusammenhängt. Seltene, als MNS berichtete Fälle wurden auch im

Zusammenhang mit Olanzapin berichtet. Klinische Manifestationen eines MNS sind

eine Erhöhung der Körpertemperatur, Muskelrigidität, wechselnde

Bewusstseinslagen und Anzeichen autonomer Instabilität (unregelmäßiger Puls oder

Blutdruck, Tachykardie, Schwitzen und Herzrhythmusstörungen). Weitere

Symptome können eine Erhöhung der Kreatinphosphokinase, Myoglobinurie

(Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen sein. Wenn ein Patient Symptome

entwickelt, die auf ein MNS hindeuten, oder unklares hohes Fieber bekommt ohne

eine zusätzliche klinische Manifestation von MNS, müssen alle Antipsychotika

einschließlich Olanzapin abgesetzt werden.

Hyperglykämie und Diabetes

Eine Hyperglykämie und/oder Entwicklung oder Verschlechterung eines Diabetes

wurden gelegentlich berichtet, mitunter begleitet von Ketoacidose oder Koma,

einschließlich einiger letaler Fälle (siehe Abschnitt 4.8). In einigen Fällen wurde eine

vorherige Zunahme des Körpergewichts berichtet, was ein prädisponierender Faktor

sein könnte. Eine angemessene ärztliche Überwachung in Übereinstimmung mit den

gebräuchlichen Therapierichtlinien für Antipsychotika ist ratsam, z. B. eine Bestimmung

der Blutglukose zu Beginn der Therapie, 12 Wochen nach Beginn der Olanzapin-

Behandlung und anschließend in jährlichen Abständen.

Patienten, die mit antipsychotischen Arzneimitteln, einschließlich Olanzapin, behandelt

werden, sollten hinsichtlich Symptomen einer Hyperglykämie (wie Polydipsie, Polyurie,

Polyphagie und Schwäche) beobachtet werden. Patienten mit Diabetes mellitus oder

mit Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes sollten regelmäßig bezüglich

einer Verschlechterung der Glukoseeinstellung überwacht werden. Das Gewicht sollte

regelmäßig kontrolliert werden, z. B. zu Beginn der Therapie, 4, 8 und 12 Wochen nach

Beginn der Olanzapin-Behandlung und anschließend in vierteljährlichen Abständen.

Lipidveränderungen

In placebokontrollierten klinischen Studien wurden bei mit Olanzapin behandelten

Patienten unerwünschte Veränderungen der Lipidwerte beobachtet (siehe Abschnitt

4.8). Lipidveränderungen sind zu behandeln, wie es klinisch erforderlich ist,

insbesondere bei Patienten mit einer Lipidstoffwechselstörung und bei Patienten mit

Risikofaktoren für die Entwicklung einer solchen.

Patienten, die mit antipsychotischen Arzneimitteln, einschließlich Olanzapin, behandelt

werden, sollten in Übereinstimmung mit den gebräuchlichen Therapierichtlinien für

Antipsychotika regelmäßig hinsichtlich der Lipidwerte überwacht werden, z. B. zu

Beginn der Therapie, 12 Wochen nach Beginn der Olanzapin-Behandlung und

anschließend alle 5 Jahre.

Anticholinerge Wirkung

Obwohl Olanzapin in vitro eine anticholinerge Wirkung zeigte, wurde während der

klinischen Prüfung eine niedrige Inzidenz von damit zusammenhängenden

Ereignissen beobachtet. Da aber die klinische Erfahrung bei Patienten mit

Begleiterkrankungen begrenzt ist, wird bei der Verordnung für Patienten mit

Prostatahypertrophie oder paralytischem Ileus und damit zusammenhängenden

Zuständen zur Vorsicht geraten.

Leberfunktion

Vorübergehende, asymptomatische Erhöhungen der Lebertransaminasen ALT

(GPT) und AST (GOT) wurden, besonders zu Beginn der Behandlung, häufig

beobachtet. Bei Patienten mit erhöhten ALT- und/oder AST-Werten, bei Patienten

mit Anzeichen einer Leberfunktionseinschränkung, bei Patienten mit

vorbestehenden Erkrankungen, die mit einer eingeschränkten Leberfunktionsreserve

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

einhergehen, und Patienten, die mit möglicherweise hepatotoxischen Arzneimitteln

behandelt werden, ist daher Vorsicht angebracht und Nachuntersuchungen sind

durchzuführen. In Fällen, in denen eine Hepatitis (einschließlich einer

hepatozellulären oder cholestatischen Leberschädigung oder einer Mischform)

diagnostiziert wurde, muss die Olanzapin-Therapie beendet werden.

Neutropenie

Vorsicht ist angebracht bei Patienten mit niedrigen Leukozyten- und/oder

Neutrophilenwerten jeglicher Ursache, bei Patienten, die Arzneimittel erhalten, von

denen bekannt ist, dass sie eine Neutropenie verursachen können, bei Patienten mit

arzneimittelbedingter Knochenmarkdepression/-toxizität in der Anamnese, bei

Patienten mit Knochenmarkdepression bedingt durch eine Begleiterkrankung,

Strahlentherapie oder Chemotherapie und bei Patienten mit hypereosinophilen

Zuständen oder einer myeloproliferativen Erkrankung. Wenn Olanzapin und Valproat

gleichzeitig angewendet wurden, wurde häufig über Neutropenie berichtet (siehe

Abschnitt 4.8).

Absetzen der Behandlung

Wenn Olanzapin plötzlich abgesetzt wurde, wurden selten (≥ 0,01 %, < 0,1 %)

akute Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst, Übelkeit oder

Erbrechen berichtet.

QT-Intervall

In klinischen Prüfungen wurden bei mit Olanzapin behandelten Patienten

gelegentlich (≥ 0,1 %, < 1 %) klinisch relevante QT-Verlängerungen gefunden (nach

Fridericia korrigiertes QT-Intervall [QTcF] ≥ 500 Millisekunden [msec] zu beliebigen

Zeitpunkten nach dem Ausgangswert, bei einem Ausgangswert QTcF < 500 msec).

Im Vergleich zu Placebo zeigten sich keine signifikanten Unterschiede bei

assoziierten kardialen Ereignissen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, wenn Olanzapin

zusammen mit anderen Arzneimitteln verschrieben wird, von denen bekannt ist,

dass sie die QTc-Strecke verlängern, insbesondere bei älteren Patienten, bei

Patienten mit angeborener Verlängerung der QT-Strecke, Herzinsuffizienz,

Hypertrophie des Herzens, Kalium- oder Magnesiummangel im Blut.

Thromboembolien

Gelegentlich (≥ 0,1 %, < 1 %) wurde ein zeitlicher Zusammenhang zwischen einer

Olanzapin-Behandlung und venösen Thromboembolien (VTE) berichtet. Ein

ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von VTE und einer

Olanzapin-Behandlung wurde nicht nachgewiesen. Da jedoch Patienten mit

Schizophrenie häufig Risikofaktoren für venöse Thromboembolien entwickeln, sind

alle möglichen Risikofaktoren für VTE, wie z. B. Immobilisation, festzustellen und

entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Allgemeine Wirkungen auf das Zentralnervensystem

Da Olanzapin hauptsächlich auf das Zentralnervensystem wirkt, ist bei gleichzeitiger

Einnahme von anderen zentralnervös wirksamen Arzneimitteln und Alkohol Vorsicht

angebracht. Da Olanzapin in vitro einen Dopaminantagonismus zeigt, kann es die

Wirkung von direkten oder indirekten Dopaminagonisten abschwächen.

Krampfanfälle

Olanzapin muss bei Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese oder bei die

Krampfschwelle verändernden Zuständen vorsichtig angewendet werden. Das

Auftreten von Krampfanfällen wurde gelegentlich bei mit Olanzapin behandelten

Patienten berichtet. Bei den meisten dieser Fälle wurden Krampfanfälle in der

Anamnese oder Risikofaktoren für Krampfanfälle berichtet.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Spätdyskinesien

In vergleichenden Studien von einer Dauer bis zu einem Jahr war die Behandlung

mit Olanzapin mit einer statistisch signifikant geringeren Inzidenz von Dyskinesien

assoziiert. Das Risiko einer Spätdyskinesie nimmt jedoch während einer

Langzeitbehandlung zu. Wenn bei einem mit Olanzapin behandelten Patienten

Anzeichen einer Spätdyskinesie auftreten, sollte daher überlegt werden, die Dosis

zu reduzieren oder die Behandlung abzubrechen. Diese Symptome können sich

zeitweilig verschlechtern oder auch erst nach Beendigung der Behandlung auftreten.

Orthostatische Hypotonie

Gelegentlich wurde in klinischen Prüfungen bei älteren Patienten orthostatische

Hypotonie beobachtet.Es wird empfohlen, bei Patienten über 65 Jahre den Blutdruck

in regelmäßigen Abständen zu messen.

Plötzlicher Herztod

In Berichten nach Markteinführung wurde das Ereignis eines plötzlichen Herztodes

bei Patienten mit Olanzapin berichtet. In einer retrospektiven beobachtenden

Kohortenstudie hatten Patienten, die mit Olanzapin behandelt wurden, ein ungefähr

zweifach erhöhtes Risiko eines vermuteten plötzlichen kardialen Todes im Vergleich

zu nicht mit Antipsychotika behandelten Patienten. In der Studie war das Risiko von

Olanzapin vergleichbar einer gepoolten Analyse von atypischen Antipsychotika.

Kinder und Jugendliche

Olanzapin ist nicht angezeigt für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.

Studien bei Patienten im Alter von 13–17 Jahren zeigten verschiedene

Nebenwirkungen, einschließlich Gewichtszunahme, Veränderungen metabolischer

Parameter und Erhöhung der Prolaktinspiegel (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Lactose

Olanzapin-Zentiva-Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen

hereditären Galactoseintoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-

Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wechselwirkungsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.

Mögliche Wechselwirkungen, die Olanzapin beeinflussen

Da Olanzapin durch CYP1A2 metabolisiert wird, beeinflussen Substanzen, die

spezifisch dieses Isoenzym induzieren oder hemmen, möglicherweise die

Pharmakokinetik von Olanzapin.

Induktion von CYP1A2

Der Metabolismus von Olanzapin kann durch Rauchen und Carbamazepin induziert

werden. Dadurch kann es zu niedrigeren Olanzapin-Konzentrationen kommen.

Beobachtet wurde nur eine leichte bis mäßige Zunahme der Olanzapin-Clearance.

Die klinischen Konsequenzen sind wahrscheinlich gering, es wird jedoch eine

klinische Überwachung empfohlen. Falls erforderlich, kann eine Erhöhung der

Olanzapin-Dosis erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).

Hemmung von CYP1A2

Für Fluvoxamin, einen spezifischen CYP1A2-Hemmstoff, wurde eine signifikante

Hemmung des Olanzapin-Metabolismus gezeigt. Die durchschnittliche Zunahme der

Olanzapin-C

nach Fluvoxamin betrug bei weiblichen Nichtrauchern 54 % und bei

männlichen Rauchern 77 %. Die durchschnittliche Zunahme der Olanzapin-AUC

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

betrug 52 % bzw. 108 %. Bei Patienten, die Fluvoxamin oder einen anderen

CYP1A2-Hemmer wie Ciprofloxacin anwenden, muss eine niedrigere Anfangsdosis

von Olanzapin in Betracht gezogen werden. Eine Reduzierung der Olanzapin-Dosis

muss in Betracht gezogen werden, wenn eine Behandlung mit einem CYP1A2-

Hemmer begonnen wird.

Verminderte Bioverfügbarkeit

Aktivkohle vermindert die Bioverfügbarkeit von oralem Olanzapin um 50–60 % und

sollte mindestens zwei Stunden vor oder nach Olanzapin eingenommen werden.

Fluoxetin (ein CYP2D6-Hemmstoff), Einzeldosen von Antazida (Aluminium,

Magnesium) oder Cimetidin haben keinen signifikanten Einfluss auf die

Pharmakokinetik von Olanzapin.

Möglicher Einfluss von Olanzapin auf andere Arzneimittel

Olanzapin kann die Wirkung von direkten und indirekten Dopaminagonisten

abschwächen.

Die wichtigsten CYP450-Isoenzyme (z. B. 1A2, 2D6, 2C9, 2C19, 3A4) werden durch

Olanzapin in vitro nicht gehemmt. Deshalb ist hier keine besondere Wechselwirkung

zu erwarten, was auch durch In-vivo-Studien belegt wurde, in denen keine

Hemmung des Metabolismus der folgenden Wirkstoffe gefunden wurde: trizyklische

Antidepressiva (im Allgemeinen typisch für den CYP2D6-Weg), Warfarin (CYP2C9),

Theophyllin (CYP1A2) oder Diazepam (CYP3A4 und 2C19).

Olanzapin zeigte keine Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Gabe von Lithium oder

Biperiden.

Die therapeutische Überwachung der Valproatblutspiegel hat nicht gezeigt, dass die

Valproatdosis angepasst werden muss, nachdem mit der gleichzeitigen Gabe von

Olanzapin begonnen wurde.

Allgemeine Wirkung auf das Zentralnervensystem

Bei Patienten, die Alkohol konsumieren bzw. Arzneimittel mit einer das

Zentralnervensystem dämpfenden Wirkung erhalten, ist Vorsicht angebracht.

Die gleichzeitige Anwendung von Olanzapin mit Antiparkinson-Arzneimitteln bei

Patienten mit Parkinson-Erkrankung und Demenz wird nicht empfohlen (siehe

Abschnitt 4.4).

QTc-Intervall

Vorsicht ist angebracht, wenn Olanzapin gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet

wird, die bekanntermaßen das QTc-Intervall verlängern (siehe Abschnitt 4.4).

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine hinreichenden und kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen

vor. Die Patientinnen sollten darauf hingewiesen werden, ihren Arzt zu unterrichten,

wenn sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft während der Behandlung mit

Olanzapin planen. Da die Erfahrung bei Menschen begrenzt ist, darf Olanzapin in

der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das

potenzielle Risiko für den Fötus rechtfertigt.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Neugeborene, die während des dritten Trimenons der Schwangerschaft gegenüber

Antipsychotika (einschließlich Olanzapin) exponiert sind, sind durch

Nebenwirkungen einschließlich extrapyramidaler Symptome und/oder

Entzugserscheinungen gefährdet, deren Schwere und Dauer nach der Entbindung

variieren können.

Es gab Berichte über Agitiertheit, erhöhten oder erniedrigten Muskeltonus, Tremor,

Somnolenz, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme.

Dementsprechend sollten Neugeborene sorgfältig überwacht werden.

Stillzeit

In einer Studie mit stillenden, gesunden Frauen wurde Olanzapin in die Muttermilch

ausgeschieden. Die durchschnittliche vom Säugling aufgenommene Menge (mg/kg)

wurde im Steady State mit ca. 1,8 % der mütterlichen Olanzapin-Dosis bestimmt.

Den Patientinnen sollte geraten werden, ihr Kind nicht zu stillen, wenn sie Olanzapin

einnehmen.

Fertilität

Es sind keine Auswirkungen auf die Fertilität bekannt (siehe Abschnitt 5.3 zu den

präklinischen Daten).

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Da Olanzapin Schläfrigkeit

und Schwindel verursachen kann, muss der Patient vor dem Bedienen von

Maschinen gewarnt werden, dies gilt auch für das Autofahren.

4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Erwachsene

Die am häufigsten (≥ 1 % der Patienten) berichteten Nebenwirkungen im

Zusammenhang mit der Anwendung von Olanzapin in klinischen Prüfungen waren

Schläfrigkeit, Gewichtszunahme, Eosinophilie, erhöhte Prolaktin-, Cholesterin-,

Glukose- und Triglyceridspiegel (siehe Abschnitt 4.4), Glukosurie, Zunahme des

Appetits, Schwindel, Akathisie, Parkinsonismus, Leukopenie, Neutropenie (siehe

Abschnitt 4.4), Dyskinesie, orthostatische Hypotonie, anticholinerge Effekte,

vorübergehende asymptomatische Erhöhungen von Lebertransaminasen (siehe

Abschnitt 4.4), Ausschlag, Asthenie, Ermüdung, Fieber, Arthralgie, erhöhte alkalische

Phosphatasewerte, hohe Gamma-Glutamytransferase-(GGT-)Werte, hohe

Harnsäurewerte, hohe Kreatinphosphokinase-(CK-)Werte und Ödeme.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die folgende Tabelle führt Nebenwirkungen und Ergebnisse klinisch-chemischer

Untersuchungen auf, beruhend auf Spontanberichten und klinischen Prüfungen.

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem

Schweregrad angegeben. Die aufgeführten Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr

häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100), selten

(≥ 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf

Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Sehr häufig

Häufig

Gelegentlic

h

Selten

Nicht

bekannt

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Eosinophilie,

Leukopenie

Neutropenie

Thrombozytope

Erkrankungen des Immunsytems

Überempfindl

ichkeit

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gewichtszuna

erhöhte

Cholesterinspieg

2, 3

erhöhte

Glukosespiegel

erhöhte

Triglyceridspiegel

2, 5

Glukosurie,

Zunahme des

Appetits

Entwicklung

oder

Verschlechteru

ng eines

Diabetes,

gelegentlich

begleitet von

Ketoacidose

oder Koma,

einschließlich

einiger letaler

Fälle (siehe

Abschnitt 4.4)

Hypothermie

Erkrankungen des Nervensystems

Schläfrigkeit

Schwindel,

Akathisie

Parkinsonismus

Dyskinesie

Krampfanfälle,

wobei in den

meisten dieser

Fälle

Krampfanfälle

in der

Anamnese oder

Risikofaktoren

für

Krampfanfälle

berichtet

wurden

Dystonie

(einschließlich

Blickkrämpfen)

tardive

Dyskinesie

Amnesie

Dysarthrie,

Restless-

Legs-

Syndrom

malignes

neuroleptisches

Syndrom (siehe

Abschnitt 4.4)

Absetzsympto

7, 12

Herzerkrankungen

Bradykardie,

QTc-

Verlängerun

g (siehe

Abschnitt

ventrikuläre

Tachykardie/Fi

brillation,

plötzlicher Tod

(siehe

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

4.4)

Abschnitt 4.4)

Gefäßerkrankungen

orthostatische

Hypotonie

Thromboemboli

(einschließlich

Lungenembolie

n und tiefer

Venenthrombos

e) (siehe

Abschnitt 4.4)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Nasenbluten

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

leichte,

vorübergehende

anticholinerge

Effekte

einschließlich

Verstopfung und

Mundtrockenheit

geblähtes

Abdomen

Pankreatitis

Leber- und Gallenerkrankungen

vorübergehende,

asymptomatische

Erhöhungen von

Lebertransamina

sen (ALT, AST),

besonders zu

Beginn der

Behandlung

(siehe Abschnitt

4.4)

Hepatitis

(einschließlich

einer

hepatozellulär

en oder

cholestatische

Leberschädigu

ng oder einer

Mischform)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Ausschlag

Lichtüberempfin

dlich-

keitsreaktionen,

Alopezie

Arzneimittelre

aktion mit

Eosinophilie

systemischen

Symptomen

(DRESS)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Arthralgie

Rhabdomyolys

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Harninkontine

Harnverhalt,

Schwierigkeiten

beim

Wasserlassen

Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen

Arzneimittelen

tzugssyndrom

Neugeborene

n (siehe

Abschnitt 4.6.)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

erektile

Dysfunktion bei

Männern,

Amenorrhö,

Brustvergrößeru

Priapismus

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

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erniedrigte

Libido bei

Männern und

Frauen

Galaktorrhö bei

Frauen,

Gynäkomasti

Brustvergröß

erung bei

Männern

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Asthenie,

Müdigkeit,

Ödeme,

Fieber

Untersuchungen

erhöhte

Plasmaprolakt

in-spiegel

erhöhte alkalische

Phosphatasewer

hohe

Kreatinphosphok

inase-(CK-

)Werte

hohe Gamma-

Glutamyltransfer

ase-(GGT-

)Werte

hohe

Harnsäurewerte

erhöhtes

Gesamtbilirub

Eine klinisch signifikante Gewichtszunahme wurde durchgängig bei allen Kategorien

der Ausgangs-Body-Mass-Indices (BMI) beobachtet. Nach einer Kurzzeittherapie

(mittlere Dauer 47 Tage) war eine Gewichtszunahme ≥ 7 % des

Ausgangskörpergewichtes sehr häufig (22,2 % der Patienten), ≥ 15 % häufig (4,2 %)

und ≥ 25 % gelegentlich (0,8 %). Eine Gewichtszunahme ≥ 7 %, ≥ 15 % und ≥ 25 %

des Ausgangskörpergewichtes war bei Langzeitgabe (mindestens 48 Wochen) sehr

häufig (64,4 %, 31,7 % und 12,3 %).

Die mittleren Anstiege der Nüchtern-Lipidwerte (Gesamtcholesterin, LDL, Cholesterin

und Triglyceride) waren größer bei Patienten ohne Hinweis auf eine Lipidstörung bei

Beginn der Therapie.

Beobachtet wurden normale Nüchtern-Ausgangswerte (< 5,17 mmol/l), die über die

Normwerte anstiegen (≥ 6,2 mmol/l). Veränderungen grenzwertiger Ausgangs-

Nüchtern-Gesamtcholesterinwerte (≥ 5,17, < 6,2 mmol/l) zu hohen Werten

(≥ 6,2 mmol/l) waren sehr häufig.

Beobachtet wurden normale Nüchtern-Ausgangswerte (< 5,56 mmol/l), die über die

Normwerte (≥ 7 mmol/l) anstiegen. Veränderungen grenzwertiger Ausgangs-Nüchtern-

Glukosewerte (≥ 5,56 mmol/l, < 7 mmol/l) zu hohen Werten (≥ 7 mmol/l) waren sehr

häufig.

Beobachtet wurden normale Nüchtern-Ausgangswerte (< 1,69 mmol/l), die über die

Normwerte (≥ 2,26 mmol/l) anstiegen. Veränderungen grenzwertiger Ausgangs-

Nüchtern-Triglyceridwerte (≥ 1,69 mmol/l, < 2,26 mmol/l) zu hohen Werten

(≥ 2,26 mmol/l) waren sehr häufig.

In klinischen Studien war die Häufigkeit von Parkinsonismus und Dystonie bei mit

Olanzapin behandelten Patienten numerisch größer, aber nicht statistisch signifikant

unterschiedlich im Vergleich zu Placebo. Bei mit Olanzapin behandelten Patienten war

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

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die Häufigkeit von Parkinsonismus, Akathisie und Dystonie geringer als bei denen, die

titrierte Dosen Haloperidol erhielten. Da keine genauen Informationen über individuelle

akute oder späte extrapyramidale Bewegungsstörungen in der Anamnese vorliegen,

kann zurzeit nicht geschlossen werden, dass Olanzapin weniger Spätdyskinesien

und/oder spät auftretende extrapyramidale Bewegungsstörungen verursacht.

Wenn Olanzapin plötzlich abgesetzt wurde, wurden akute Symptome wie Schwitzen,

Schlaflosigkeit, Zittern, Angst, Übelkeit oder Erbrechen berichtet.

In klinischen Studien bis zu einer Dauer von 12 Wochen waren die

Plasmaprolaktinkonzentrationen bei normalem Ausgangsprolaktinwert bei mehr als

30 % der mit Olanzapin behandelten Patienten über den oberen Normbereich erhöht.

Bei der Mehrzahl dieser Patienten waren die Werte im Allgemeinen leicht erhöht, und

die Erhöhung blieb unterhalb des zweifachen oberen Normbereichs.

Aus klinischen Studien aufgezeigte Nebenwirkung in der Olanzapin-Datenbank.

Beurteilt anhand von Messwerten aus klinischen Studien in der Olanzapin-

Gesamtdatenbank.

Nebenwirkung, die aus Spontanberichten nach Markteinführung in der Olanzapin-

Gesamtdatenbank aufgezeigt wurde.

Nebenwirkung, die aus Spontanberichten nach Markteinführung mit einer

Häufigkeit einer geschätzten Obergrenze von 95 % des Konfidenzintervalls in der

Olanzapin-Gesamtdatenbank aufgezeigt wurde.

Entölte Phospholipide aus Sojabohnen können sehr selten allergische Reaktionen

hervorrufen.

Langzeitgabe (mindestens 48 Wochen)

Der Anteil der Patienten mit unerwünschten, klinisch signifikanten Veränderungen

folgender Parameter nahm mit der Zeit zu: Gewichtszunahme, Glukose,

Gesamt/LDL/HDL-Cholesterin oder Triglyceride. Bei erwachsenen Patienten, die 9–12

Monate lang behandelt wurden, nahm nach 6 Monaten das Ausmaß der Zunahme der

mittleren Blutglukosewerte ab.

Zusätzliche Informationen zu speziellen Patientenpopulationen

In klinischen Prüfungen bei älteren Patienten mit Demenz war die Behandlung mit

Olanzapin im Vergleich zu Placebo mit einer höheren Inzidenz an Todesfällen und

zerebrovaskulären Ereignissen verbunden (siehe Abschnitt 4.4). Sehr häufige

unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Olanzapin in

dieser Patientengruppe waren abnormer Gang und Stürze. Pneumonie, erhöhte

Körpertemperatur, Lethargie, Erythem, visuelle Halluzinationen und Harninkontinenz

wurden häufig beobachtet.

In klinischen Prüfungen bei Patienten mit einer durch Arzneimittel (Dopaminagonist)

ausgelösten Psychose im Zusammenhang mit einer Parkinson-Erkrankung wurde sehr

häufig und häufiger als unter Placebo über eine Verschlechterung der Parkinson-

Symptome und Halluzinationen berichtet.

In einer klinischen Prüfung bei Patienten mit bipolarer Manie betrug bei einer

gleichzeitigen Behandlung mit Valproat und Olanzapin die Häufigkeit einer Neutropenie

4,1 %. Möglicherweise haben hohe Valproatplasmaspiegel dazu beigetragen. Bei

gleichzeitiger Gabe von Olanzapin und Lithium oder Valproat kam es häufiger (≥ 10 %)

zu Zittern, Mundtrockenheit, größerem Appetit und Gewichtszunahme.

Olanzapin Zentiva

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Sprachstörungen wurden häufig berichtet. Während einer Behandlung mit Olanzapin in

Kombination mit Lithium oder Divalproex kam es bei 17,4 % der Patienten während der

Akutbehandlung (bis zu 6 Wochen) zu einer Zunahme des Körpergewichts von ≥ 7 %

gegenüber dem Ausgangswert. Die Langzeitbehandlung mit Olanzapin (bis zu 12

Monate) zur Phasenprophylaxe bei Patienten mit bipolaren Störungen war bei 39,9 %

der Patienten mit einer Zunahme des Körpergewichts von ≥ 7 % gegenüber dem

Ausgangswert verbunden.

Kinder und Jugendliche

Olanzapin ist nicht angezeigt für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter

18 Jahren. Obwohl keine klinischen Studien durchgeführt wurden, die konzipiert waren,

um Jugendliche mit Erwachsenen zu vergleichen, wurden die Daten von Studien mit

Kindern mit denen aus Erwachsenenstudien verglichen.

Die folgende Tabelle fasst die Nebenwirkungen zusammen, die mit einer größeren

Häufigkeit bei jugendlichen Patienten (13–17 Jahre) als bei erwachsenen Patienten

berichtet wurden, oder Nebenwirkungen, die nur bei Kurzzeitstudien bei jugendlichen

Patienten auftraten. Eine klinisch signifikante Gewichtszunahme (≥ 7 %) schien

häufiger in der jugendlichen Population aufzutreten im Vergleich zu Erwachsenen mit

ähnlicher Exposition. Das Ausmaß der Gewichtszunahme und der Anteil an

jugendlichen Patienten, die eine klinisch signifikante Gewichtszunahme entwickelten,

war größer bei Langzeitbehandlung (mindestens 24 Wochen) als bei Kurzzeittherapie.

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem

Schweregrad aufgeführt. Die angegebenen Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr

häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: Gewichtszunahme

, erhöhte Triglyceridspiegel

, Zunahme des

Appetits.

Häufig: erhöhte Cholesterinspiegel

Erkrankungen des Nervensystemes

Sehr häufig: Sedierung (einschließlich Hypersomnie, Lethargie,

Schläfrigkeit).

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

Häufig: Mundtrockenheit.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr häufig: Erhöhungen von Lebertransaminasen (ALT/AST; siehe

Abschnitt 4.4).

Untersuchungen

Sehr häufig: erniedrigtes Gesamtbilirubin, erhöhte GGT, erhöhte

Plasmaprolaktinspiegel

Nach einer Kurzzeittherapie (mittlere Dauer 22 Tage) war eine Gewichtszunahme

≥ 7 % des Ausgangskörpergewichtes (kg) sehr häufig (40,6 % der Patienten), ≥ 15 %

des Ausgangskörpergewichtes häufig (7,1 %) und ≥ 25 % häufig (2,5 %). Bei

Langzeitbehandlung (mindestens 24 Wochen) nahmen 89,4 % der Patienten ≥ 7 %,

55,3 % ≥ 15 % und 29,1 % ≥ 25 % des Ausgangskörpergewichtes zu.

Beobachtet wurden normale Nüchtern-Ausgangswerte (< 1,016 mmol/l), die über die

Normwerte (≥ 1,467 mmol/l) anstiegen, und Veränderungen grenzwertiger Ausgangs-

Nüchtern-Triglyceridwerte (≥ 1,016 mmol/l, < 1,467 mmol/l) zu hohen Werten

(≥ 1,467 mmol/l).

Veränderungen normaler Nüchtern-Gesamtcholesterin-Ausgangswerte

(< 4,39 mmol/l) zu hohen Werten (≥ 5,17 mmol/l) wurden häufig beobachtet.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Veränderungen grenzwertiger Ausgangs-Nüchtern-Gesamtcholesterinwerte (≥ 4,39,

< 5,17 mmol/l) zu hohen Werten (≥ 5,17 mmol/l) waren sehr häufig.

Erhöhte Plasmaprolaktinspiegel wurden bei 47,4 % der jugendlichen Patienten

berichtet.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind

aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Symptome

Zu den sehr häufigen Symptomen einer Überdosierung (Häufigkeit > 10 %) gehören

Tachykardie, Agitiertheit/Aggressivität, Dysarthrie, verschiedene extrapyramidale

Symptome und Bewusstseinsverminderungen, die von Sedierung bis hin zum Koma

reichen.

Andere medizinisch relevante Folgeerscheinungen einer Überdosierung sind

Delirium, Krampfanfälle, Koma, mögliches malignes neuroleptisches Syndrom,

Atemdepression, Aspiration, Hypertonie oder Hypotonie, Herzarrhythmien (< 2 %

der Fälle von Überdosierung) und Herz-/Atemstillstand. Ein letaler Ausgang wurde

bei einer akuten Überdosis von nicht mehr als 450 mg, ein Überleben jedoch auch

nach einer akuten Überdosis von etwa 2 g oralem Olanzapin berichtet.

Behandlung

Es gibt kein spezifisches Antidot für Olanzapin. Das Herbeiführen von Erbrechen

wird nicht empfohlen. Standardverfahren zur Behandlung einer Überdosis können

angezeigt sein (d. h. Magenspülung, Gabe von Aktivkohle). Die gleichzeitige Gabe

von Aktivkohle reduzierte die orale Bioverfügbarkeit von Olanzapin um 50 bis 60 %.

Entsprechend dem klinischen Bild sollten eine symptomatische Behandlung und

Überwachung der lebenswichtigen Organfunktionen eingeleitet werden,

einschließlich Behandlung von Hypotonie und Kreislaufkollaps und Unterstützung

der Atemfunktion. Verwenden Sie kein Adrenalin, Dopamin oder andere

Sympathomimetika mit betaagonistischer Aktivität, da die Betastimulation eine

Hypotonie verschlimmern kann. Kardiovaskuläres Monitoring ist notwendig, um

mögliche Arrhythmien zu erkennen. Eine engmaschige ärztliche Überwachung sollte

bis zur Erholung des Patienten fortgesetzt werden.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Psycholeptika; Diazepine, Oxazepine, Thiazepine

und Oxepine,

ATC-Code: N05A H03.

Pharmakodynamische Wirkungen

Olanzapin ist ein neuroleptischer antimanischer und stimmungsstabilisierender

Wirkstoff, der mit einer größeren Anzahl von Rezeptorsystemen reagiert.

In präklinischen Studien zeigte Olanzapin eine Reihe von Rezeptoraffinitäten (Ki;

< 100 nMol) auf Serotonin 5HT

2A/2C

, 5HT

, 5HT

; Dopamin D

cholinerge Muskarinrezeptoren (M

–M

); α

-adrenerge und Histamin-H

-Rezeptoren.

In Tierverhaltensstudien mit Olanzapin zeigten sich serotonerge, dopaminerge und

cholinerge antagonistische Wirkungen, die mit den Rezeptorbindungsprofilen

konsistent sind. Olanzapin zeigte in vitro eine größere Affinität zu Serotonin 5HT

zu Dopamin-D

-Rezeptoren und eine größere 5HT

- als D

-Aktivität in In-vivo-

Modellen. Elektrophysiologische Untersuchungen zeigten, dass Olanzapin selektiv

die Reizübertragung von mesolimbischen (A10) dopaminergen Neuronen verringert,

während es wenig Einfluss auf die striatalen (A9) Leitungen der motorischen

Funktionen nimmt. Olanzapin verringerte die Ansprechrate in einem konditionierten

Vermeidungstest, einem Test, der auf eine antipsychotische Aktivität hinweist, und

zwar bei geringeren Dosen als denen, die eine Katalepsie hervorriefen, eine

Wirkung, die auf motorische Nebenwirkungen hinweist. Im Gegensatz zu einigen

anderen antipsychotischen Wirkstoffen erhöht Olanzapin die Ansprechrate in einem

Test zur Erfassung „anxiolytischer“ Effekte.

Bei einer Untersuchung mit einer oralen Einzeldosis (10 mg) mittels Positron-

Emissions-Tomographie (PET) an gesunden Probanden führte Olanzapin zu einer

höheren 5HT

- als Dopamin-D

-Rezeptorbesetzung. Zusätzlich zeigte sich bei

schizophrenen Patienten in einer Single-Photon-Emissions-Computertomographie-

Studie (SPECT), dass Patienten, die auf Olanzapin ansprachen, eine niedrigere

striatale D

-Besetzung aufwiesen als Patienten, die auf einige andere Antipsychotika

und Risperidon ansprachen. Diese war jedoch vergleichbar mit der bei Patienten,

die auf Clozapin ansprachen.

Klinische Wirksamkeit

In zwei von zwei placebokontrollierten Studien und zwei von drei Studien mit

wirksamer Vergleichssubstanz bei insgesamt über 2.900 schizophrenen Patienten,

die sowohl positive als auch negative Symptome aufwiesen, war Olanzapin mit einer

statistisch signifikant größeren Besserung der negativen sowie auch der positiven

Symptome verbunden.

In einer multinationalen, vergleichenden Doppelblindstudie bei Schizophrenie,

schizoaffektiven und verwandten Störungen an 1.481 Patienten mit depressiven

Begleitsymptomen unterschiedlichen Schweregrades (Ausgangswert

durchschnittlich 16,6 auf der Montgomery-Asberg-Depressionsskala) erwies sich

Olanzapin (–6,0) in einer prospektiven Analyse der Depressionsscore-Änderung

vom Ausgangspunkt zum Endpunkt (sekundäre Fragestellung) gegenüber

Haloperidol (–3,1) als signifikant überlegen (p = 0,001).

Olanzapin war bei Patienten mit manischen oder gemischten Episoden bipolarer

Erkrankungen wirksamer als Placebo und Valproat seminatrium (Divalproex) bzgl.

Besserung der manischen Symptome über einen Zeitraum von 3 Wochen.

Olanzapin zeigte eine mit Haloperidol vergleichbare Wirksamkeit in Bezug auf den

Anteil der Patienten mit einer symptomatischen Remission der Manie und

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Depression nach 6 und 12 Wochen. In einer Studie mit der Kombinationstherapie, in

der Patienten mindestens zwei Wochen mit Lithium oder Valproat behandelt wurden,

führte die zusätzliche Gabe von 10 mg Olanzapin (gleichzeitig mit Lithium oder

Valproat) zu einer größeren Reduktion der manischen Symptome als die

Monotherapie mit Lithium oder Valproat nach 6 Wochen.

In einer 12-monatigen Studie zur Phasenprophylaxe wurden Patienten mit

manischen Episoden, bei denen es unter Olanzapin zu einer Remission kam,

randomisiert entweder Olanzapin oder Placebo zugeordnet. Olanzapin war

hinsichtlich des primären Endpunkts eines bipolaren Rezidivs Placebo statistisch

signifikant überlegen. Olanzapin zeigte auch hinsichtlich des Wiederauftretens einer

Manie oder einer Depression einen statistisch signifikanten Vorteil gegenüber

Placebo.

In einer zweiten 12-monatigen Studie zur Phasenprophylaxe wurden Patienten mit

manischen Episoden, bei denen es unter einer Kombination von Olanzapin und

Lithium zu einer Remission kam, randomisiert einer Gruppe zugeordnet, die

entweder nur Olanzapin oder nur Lithium bekam. Hinsichtlich des primären

Endpunkts eines bipolaren Rezidivs war Olanzapin Lithium statistisch nicht

unterlegen (Olanzapin 30,0 %, Lithium 38,3 %; p = 0,055).

In einer 18-monatigen Kombinationsstudie zur Phasenprophylaxe wurden Patienten

mit manischen oder gemischten Episoden zunächst mit Olanzapin und einem

Stimmungsstabilisator (Lithium oder Valproat) stabilisiert. Die Langzeitbehandlung

mit Olanzapin und Lithium oder Valproat war hinsichtlich der Verzögerung eines

bipolaren Rezidivs – definiert entsprechend syndromaler diagnostischer Kriterien –

der alleinigen Behandlung mit Lithium oder Valproat nicht statistisch signifikant

überlegen.

Kinder und Jugendliche

Kontrollierte Daten zur Wirksamkeit bei Jugendlichen (Alter 13–17 Jahre) sind begrenzt

auf Kurzzeitstudien bei Schizophrenie (6 Wochen) und Manie assoziiert mit einer

Bipolar-I-Erkrankung (3 Wochen). Weniger als 200 Jugendliche waren in klinischen

Studien eingeschlossen. Olanzapin wurde mit einer variablen Dosis beginnend mit

2,5 mg bis zu 20 mg/Tag eingesetzt. Während der Behandlung mit Olanzapin nahmen

die Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen signifikant mehr Gewicht zu. Das

Ausmaß der Veränderungen der Nüchtern-Gesamt-Cholesterinwerte, LDL-Cholesterin,

Triglyceride und Prolaktin (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8) war bei Jugendlichen größer

als bei Erwachsenen. Es liegen keine kontrollierten Daten zur Aufrechterhaltung der

Wirkung oder zur Langzeitsicherheit vor (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).Informationen

zur Langzeitsicherheit sind vor allem auf unkontrollierte Open-Label-Daten begrenzt.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Olanzapin wird nach oraler Gabe gut resorbiert und erreicht Plasmaspitzenspiegel

innerhalb von 5–8 Stunden. Die Resorption wird nicht durch Mahlzeiten beeinflusst.

Die absolute orale Bioverfügbarkeit im Vergleich zu einer i. v. Applikation wurde

nicht untersucht.

Verteilung

Die Plasmaproteinbindung von Olanzapin betrug etwa 93 % über einen Konzen-

trationsbereich von etwa 7 bis etwa 1.000 ng/ml. Olanzapin wird überwiegend an

Albumin und

1-saures Glykoprotein gebunden.

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Biotransformation

Olanzapin wird in der Leber durch Konjugation und Oxidation metabolisiert. Der

Hauptmetabolit ist das 10-N-Glukuronid, das die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert.

Die Cytochrome P450 1A2 und 2D6 tragen bei zur Bildung von N-Desmethyl- und 2-

Hydroxymethylmetaboliten, die beide in Tierversuchsmodellen signifikant weniger in

vivo pharmakologische Wirkung als Olanzapin aufwiesen. Die pharmakologische

Hauptwirkung wird unverändertem Olanzapin zugeschrieben.

Elimination

Nach oraler Gabe variierte die mittlere terminale Eliminationshalbwertszeit von

Olanzapin bei gesunden Probanden in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht.

Bei gesunden älteren Personen (65 Jahre und älter) war die mittlere

Eliminationshalbwertszeit von Olanzapin im Vergleich zu jüngeren Personen

verlängert (51,8 vs. 33,8 Std.), die Clearance war verringert (17,5 vs. 18,2 l/Std.).

Die pharmakokinetische Variabilität lag bei älteren Personen im gleichen Bereich

wie bei jüngeren. Bei 44 schizophrenen Patienten, die älter als 65 Jahre waren und

Dosen zwischen 5 und 20 mg/Tag erhielten, wurde kein Unterschied im

Nebenwirkungsprofil festgestellt.

Bei weiblichen Personen, verglichen mit männlichen Personen, war die mittlere

Eliminationshalbwertszeit leicht verlängert (36,7 vs. 32,3 Std.), die Clearance war

verringert (18,9 vs. 27,3 l/Std.). Olanzapin (5–20 mg) zeigte jedoch ein

vergleichbares Sicherheitsprofil bei weiblichen (n = 467) und männlichen (n = 869)

Patienten.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei einem Vergleich von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-

Clearance < 10 ml/min) und gesunden Probanden gab es keinen signifikanten

Unterschied der mittleren Eliminationshalbwertszeit (37,7 vs. 32,4 Std.) oder der

Clearance (21,2 vs. 25,0 l/Std.). Eine Massenbilanzierungsstudie zeigte, dass etwa

57 % von radioaktiv markiertem Olanzapin im Urin ausgeschieden werden,

vornehmlich als Metaboliten.

Raucher

Bei Rauchern mit leichter Leberfunktionseinschränkung waren die mittlere

Eliminationshalbwertszeit (39,3 Std.) und die Clearance (18,0 l/Std.) im Vergleich mit

nicht rauchenden, gesunden Probanden (48,8 Std. bzw. 14,1 l/Std.) verlängert bzw.

verringert.

Im Vergleich von Nichtrauchern zu Rauchern (Männer und Frauen) war die mittlere

Eliminationshalbwertszeit verlängert (38,6 vs. 30,4 Std.) und die Clearance

verringert (18,6 vs. 27,7 l/Std.).

Die Plasma-Clearance von Olanzapin ist bei älteren Personen, verglichen mit

jüngeren Personen, bei Frauen, verglichen mit Männern, und bei Nichtrauchern,

verglichen mit Rauchern, geringer. Der Einfluss von Alter, Geschlecht oder Rauchen

auf die Olanzapin-Clearance ist jedoch gering, verglichen mit der gesamten

Schwankungsbreite zwischen einzelnen Personen.

In einer Untersuchung an Kaukasiern, Japanern und Chinesen zeigte sich kein

Unterschied bezüglich der pharmakokinetischen Parameter in diesen 3

Populationen.

Olanzapin Zentiva

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Mat.-Nr.: 326329

Kinder und Jugendliche

Jugendliche (Alter 13–17 Jahre): Die Pharmakokinetik von Olanzapin war bei

Jugendlichen und Erwachsenen vergleichbar. In klinischen Studien war die

durchschnittliche Verfügbarkeit von Olanzapin bei Jugendlichen ca. 27 % höher.

Demographische Unterschiede zwischen den Jugendlichen und Erwachsenen

schlossen ein niedrigeres Durchschnittskörpergewicht und einen geringeren

Raucheranteil bei Jugendlichen ein. Diese Faktoren haben möglicherweise zur höheren

durchschnittlichen Verfügbarkeit beigetragen, die bei Jugendlichen beobachtet wurde.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Akute Toxizität nach Einmalgabe

Die in den Toxizitätsstudien nach oraler Gabe beobachteten Symptome entsprachen

denen für potente antipsychotische Substanzen: Hypoaktivität, Koma, Tremor,

klonische Krämpfe, Speichelfluss und verringerte Zunahme des Körpergewichts. Die

mittlere letale Dosis lag bei ca. 210 mg/kg Körpergewicht (Maus) bzw. 175 mg/kg

Körpergewicht (Ratte). Hunde vertrugen orale Einzeldosen von bis zu 100 mg/kg

Körpergewicht. Todesfälle traten nicht auf. Klinische Symptome waren Sedierung,

Ataxie, Tremor, Tachykardie, erschwerte Atmung, Miosis und Anorexie. Bei Affen

führten orale Einzeldosen von bis zu 100 mg/kg Körpergewicht zu

Erschöpfungszuständen und bei höheren Dosen zu Dämmerzuständen.

Chronische Toxizität

In Studien an Mäusen (bis zu 3 Monaten) und an Ratten und Hunden (bis zu 1 Jahr)

waren die vorherrschenden Wirkungen eine zentralnervöse Dämpfung, anticholinerge

Effekte und periphere hämatologische Störungen. Gegenüber der zentralnervösen

Dämpfung entwickelte sich eine Toleranz. Bei hohen Dosen waren

Wachstumsparameter verringert. Bei Ratten wurden als Folge erhöhter Prolaktinspiegel

verringerte Gewichte der Ovarien und des Uterus sowie morphologische

Veränderungen des vaginalen Epithels und der Brustdrüsen beobachtet. Diese

Veränderungen waren reversibel.

Hämatologische Toxizität

Es traten bei allen Tierarten Wirkungen auf hämatologische Parameter auf,

einschließlich dosisabhängiger Verminderung der zirkulierenden Leukozyten bei

Mäusen und unspezifischer Verringerung der zirkulierenden Leukozyten bei Ratten; es

wurden jedoch keine Anzeichen für eine Knochenmarktoxizität gefunden. Bei einigen

Hunden, die mit 8 oder 10 mg/kg Körpergewicht/Tag (die Gesamtmenge Olanzapin

[AUC] ist 12- bis 15-fach größer als nach einer 12-mg-Dosis beim Menschen)

behandelt wurden, entwickelte sich eine reversible Neutropenie, Thrombozytopenie

oder Anämie. Bei zytopenischen Hunden traten keine unerwünschten Wirkungen auf

Stammzellen oder proliferierende Zellen im Knochenmark auf.

Reproduktionstoxizität

Olanzapin hatte keine teratogenen Wirkungen. Die Sedierung beeinflusste das

Paarungsverhalten männlicher Ratten. Östrogenzyklen wurden bei Dosen von

1,1 mg/kg Körpergewicht (das 3-Fache der Höchstdosis für den Menschen) und

Reproduktionsparameter wurden bei Ratten, die 3 mg/kg Körpergewicht (das 9-Fache

der Höchstdosis für den Menschen) erhielten, beeinflusst. Die Nachkommen von

Ratten, denen Olanzapin gegeben wurde, zeigten eine verzögerte fetale Entwicklung

und vorübergehende Beeinträchtigung der Aktivität.

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Mutagenität

Olanzapin wirkte in einer Reihe von Standarduntersuchungen, die bakterielle

Mutationstests und In-vitro- und In-vivo-Tests an Säugetierzellen einschlossen, nicht

mutagen oder klastogen.

Karzinogenität

Basierend auf Studien bei Ratten und Mäusen wurde geschlossen, dass Olanzapin

nicht kanzerogen ist.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern:

Mannitol (Ph. Eur.)

Lactose

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.)

Hyprolose

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Filmüberzug:

Poly(vinylalkohol)

Titandioxid (E 171)

Talkum

Entölte Phospholipide aus Sojabohnen

Xanthangummi

Olanzapin Zentiva 15 mg zusätzlich:

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132)

Olanzapin Zentiva 20 mg zusätzlich:

Eisen(III)-oxid (E 172)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

24 Monate.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

OPA/Al/PVC/Al-Blisterpackungen.

Olanzapin Zentiva 2,5 mg,5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg Filmtabletten:

Packungen mit 35, 56 oder 70 Filmtabletten.

Unverkäufliches Muster mit 14 Filmtabletten.

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

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Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen

Anforderungen zu entsorgen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Zentiva Pharma GmbH

65927 Frankfurt am Main

Telefon: (01 80) 2 02 00 10*

Telefax: (01 80) 2 02 00 11*

Mitvertrieb

Winthrop Arzneimittel GmbH

65927 Frankfurt am Main

8.

ZULASSUNGSNUMMERN

77433.00.00

77434.00.00

77435.00.00

77436.00.00

77437.00.00

77438.00.00

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassungen:

28. Dezember 2010

10.

STAND DER INFORMATION

Januar 2017

11.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

*0,06 €/Anruf (dt. Festnetz); max. 0,42 €/min (Mobilfunk).

Olanzapin Zentiva

Filmtabletten

Mat.-Nr.: 326329

Zusätzliche Angaben der Zentiva Pharma GmbH

zur Bioverfügbarkeit von

Olanzapin-Zentiva-Filmtabletten

Testpräparat: Olanzapin Zentiva 10 mg Filmtabletten

Referenzpräparat: Originator-Präparat

Studie: Nüchtern, Einzeldosis, randomisiert, cross over mit 36 Probanden (22 weiblich,

14 männlich, 18–43 Jahre alt)

Im Vergleich zum Referenzpräparat wurden folgende Werte gefunden:

Referenzpräparat

C

max

(ng/ml)

t

max

(Stunden)

AUC

0-t

(ng/ml*h)

Mittelwert

16,403

4,275

533,873

Standardabweichung

4,695

1,477

194,933

Olanzapin Zentiva 10 mg Filmtabletten

C

max

(ng/ml)

t

max

(Stunden)

AUC

0-t

(ng/ml*h)

Mittelwert

16,687

3,613

538,525

Standardabweichung

5,711

1,926

193,815

Mittlere Plasmaspiegelverläufe im Vergleich zum Referenzpräparat in einem

Konzentrations-Zeit-Diagramm:

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