Norspan 40 Mikrogramm/h transdermales Pflaster

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

05-08-2021

Wirkstoff:
Buprenorphin
Verfügbar ab:
Mundipharma GmbH
ATC-Code:
N02AE01
INN (Internationale Bezeichnung):
Buprenorphine
Dosierung:
40 Mikrogramm/h
Darreichungsform:
transdermales Pflaster
Verabreichungsweg:
transdermale
Einheiten im Paket:
Packungsgrößen: 1, 2, 3, 4, 5, 8, 10 oder 12 transdermale Pflaster.
Verschreibungstyp:
Verschreibungspflichtig, Betäubungsmittel
Hergestellt von:
Bard Pharmaceuticals Limited
Therapiegruppe:
Analgetika, Opioide
Anwendungsgebiete:
Behandlung von mittelstarken nicht-malignen Schmerzen, wenn ein Opioid zum Erreichen einer adäquaten Analgesie notwendig ist. Norspan ist nicht zur Behandlung akuter Schmerzen geeignet. Norspan wird angewendet bei Erwachsenen.
Berechtigungsstatus:
Verkehrsfähig
Zulassungsnummer:
90198.00.00
Berechtigungsdatum:
2015-04-10

FACHINFORMATION

1.BEZEICHNUNGDESARZNEIMITTELS

Norspan 30Mikrogramm/htransdermalesPflaster

Norspan 40Mikrogramm/htransdermalesPflaster

2.QUALITATIVEUNDQUANTITATIVEZUSAMMENSETZUNG

Norspan 30Mikrogramm/htransdermalesPflaster

1 transdermales Pflasterenthält30mg Buprenorphin aufeinerFläche von37,5cm².

Nominale Abgaberate:30MikrogrammBuprenorphin pro StundeübereinenZeitraumvon7

Tagen.

Norspan 40Mikrogramm/htransdermalesPflaster

1 transdermales Pflasterenthält40mg Buprenorphin aufeinerFläche von50cm².Nominale

Abgaberate:40MikrogrammBuprenorphin proStundeübereinen Zeitraumvon7Tagen.

Vollständige Auflistung dersonstigenBestandteile,siehe Abschnitt6.1.

3.DARREICHUNGSFORM

Transdermales Pflaster

Rechteckiges,beiges,an den Eckenabgerundetes PflastermitderAufschrift:

Norspan 30µg/hoder

Norspan40µg/h

4.KLINISCHEANGABEN

4.1Anwendungsgebiete

Behandlungvonmittelstarkennicht-malignenSchmerzen,wenn einOpioid zumErreichen

eineradäquatenAnalgesie notwendigist.

Norspan istnichtzurBehandlungakuterSchmerzengeeignet.

Norspanwird angewendetbeiErwachsenen.

4.2Dosierung undArtderAnwendung

Dosierung

Norspan solltejeden7.Tag appliziertwerden.

Patientenab18Jahren

AlsInitialdosissollte dieniedrigste DosisNorspan (Norspan 5Mikrogramm/htransdermales

Pflaster)angewendetwerden.Die Opioidanamnese desPatienten(sieheAbschnitt4.5)

sowie derderzeitige Allgemeinzustand undklinischeZustanddesPatientensinddabeizu

berücksichtigen.

Dosistitration

BeiEinleitungderTherapie mitNorspankönnendie Patientennach Bedarfzusätzlich kurz

wirksame Analgetika(sieheAbschnitt4.5)erhalten,bisunterNorspaneine wirksame

Analgesie erreichtist.

Die Norspan-DosiskannentsprechendderSymptomatiknach dreiTagenerhöhtwerden,

wenn dieMaximalwirkung derjeweiligenWirkstärkeerreichtist.WeitereDosissteigerungen

könnendannjenach Notwendigkeiteinerweiteren Schmerzlinderungundentsprechenddes

analgetischenAnsprechensdesPatientenaufdasPflastererfolgen.

ZurDosissteigerungsollte dasgegenwärtigapplizierte Pflasterdurch eingrößeresPflaster

ersetztodereineKombination vonPflastern anverschiedenenKörperstellenangewendet

werden,umdiegewünschteDosiszu erreichen.Eswird empfohlen,nichtmehralszwei

Pflastergleichzeitigzu applizierenund einemaximaleGesamtdosisvon40Mikrogramm/h

Norspan nichtzu überschreiten.Inden darauffolgenden3 bis4Wochensolltekein neues

PflasteraufdieselbeHautpartie appliziertwerden (siehe Abschnitt5.2).Die Patientensind

sorgfältig undregelmäßig zu überwachen,umdie optimaleDosisund Behandlungsdauerzu

bestimmen.

Umstellung vonOpioiden

Norspankannalsalternative Behandlungzu anderenOpioidenangewendetwerden.Bei

solchen Patientensolltedie Behandlungmitderniedrigsten verfügbarenDosis(Norspan

5Mikrogramm/htransdermales Pflaster)eingeleitetundwährend derDosistitrationje nach

Bedarfzusätzlich einkurzwirksames Analgetikum(siehe Abschnitt4.5)angewendetwerden.

Kinderund Jugendliche

Die SicherheitundWirksamkeitvonNorspan beiKindernunter18Jahrenistnichterwiesen.

EsliegenkeineDatenvor.

ÄlterePatienten

BeiälterenPatientenistkeineÄnderungderDosierungvonNorspanerforderlich.

Niereninsuffizienz

BeiPatientenmitNiereninsuffizienzistkeinespezielle DosisanpassungvonNorspan

erforderlich.

Leberinsuffizienz

Buprenorphin wird inderLebermetabolisiert.AusmaßundDauerseinerWirkungkönnenbei

PatientenmiteingeschränkterLeberfunktionverändertsein.DeshalbsolltenPatientenmit

Leberinsuffizienzwährend derBehandlung mitNorspan sorgfältig beobachtetwerden.

BeiPatientenmitschwererLeberinsuffizienzkannes während derBehandlung mitNorspan

zu einerAkkumulationvonBuprenorphinkommen.BeidiesenPatientensollte eine

alternative Behandlung erwogenund Norspan,wenn überhaupt,mitVorsichtangewendet

werden.

ArtderAnwendung

Das Pflastersollte7Tagelanggetragenwerden.Das PflasterdarfnichtgeteiltoderinTeile

geschnittenwerden.

Applikation desPflasters

Norspan sollteaufnichtgereizte,intakte HautanderAußenseitedesOberarms,amoberen

Brustkorb,oberenRücken oderseitlich amBrustkorbappliziertwerden,nichtjedochauf

HautpartienmitgroßenNarben.Norspansollte aufrelativunbehaarteoderfastunbehaarte

Hautpartienaufgeklebtwerden.WennkeineentsprechendenStellenzurVerfügung stehen,

solltendie HaareanderApplikationsstellemitderSchereentferntundnichtrasiertwerden.

Wenn die Applikationsstelle gereinigtwerden muss,sollte dazu lediglich sauberesWasser

verwendetwerden.Seifen,Alkohol,Öle,LotionenoderScheuermitteldürfennichtverwendet

werden.Die HautmussvorAufklebendesPflasterstrockensein.Norspan sollte unmittelbar

nach derEntnahme ausdemversiegeltenBeutelaufgeklebtwerden.NachEntfernender

Schutzfolie solltedastransdermalePflastermitderHandflächeungefähr30Sekunden lang

festangedrücktwerden.Dabeisollte sichergestelltwerden,dassdasPflastervollständigin

KontaktmitderHautist,vorallemandenRändern.Wennsichdie RänderdesPflasters

abzulösen beginnen,können diesemiteinemgeeignetenHeftpflasterwiederfestgeklebt

werden,so dasseinesiebentägigeTragezeitgewährleistetist.Das Pflastersollte

kontinuierlich 7Tagelanggetragenwerden.DasPflasterwird durch Baden,Duschenoder

Schwimmennormalerweise nichtbeschädigt.Wennsich ein Pflasterablöst,sollte einneues

aufgeklebtund7Tage langgetragenwerden.

DauerderAnwendung

NorspandarfaufkeinenFalllängeralsunbedingtnotwendigangewendetwerden.Wenn

entsprechendArtundSchwerederErkrankung eineLangzeit-Schmerzbehandlungmit

Norspan erforderlich ist,sollte sorgfältigundregelmäßig überprüftwerden(gegebenenfalls

durch EinlegenvonAnwendungspausen),obundin welchemUmfangeine

Weiterbehandlungerforderlich ist.

BeendigungderTherapie

NachEntfernendesPflastersnehmendie Buprenorphin-Serumkonzentrationenlangsamab,

so dassderanalgetischeEffektübereinengewissenZeitraumweiterbesteht.Dies istzu

berücksichtigen,wenn sichandieTherapiemitNorspan eineTherapiemitanderenOpioiden

anschließensoll.Allgemein gilt,dasseinOpioid zurFolgebehandlung nichtvorAblaufvon

24Stundennach Entfernung desPflastersangewendetwerden sollte.

Derzeitliegennurbegrenzte Informationenüberdie InitialdosisandererOpioidenach

AbsetzendestransdermalenPflastersvor(sieheAbschnitt4.5).

PatientenmitFieberoderäußererWärmeeinwirkung

Die Patientensolltendaraufhingewiesen werden,während desTragensdes Pflastersdie

ApplikationsstellekeinenexternenWärmequellenwie Heizkissen,elektrischen Heizdecken,

Wärmelampen,Sauna,Whirlpoolsund beheiztenWasserbettenusw.auszusetzen,daes

dadurch zu einerverstärktenResorption vonBuprenorphinkommenkönnte.Beider

BehandlungvonPatientenmitFieberistzu beachten,dassFieberebenfallsdie Resorption

steigernkann.Dadurchkann eszu erhöhtenPlasmakonzentrationenvonBuprenorphin und

damitzu einemerhöhtenRisikofürOpioidreaktionenkommen.

4.3Gegenanzeigen

Norspan darfnichtangewendetwerden bei:

Überempfindlichkeitgegen denWirkstoffodereinenderin Abschnitt6.1genannten

sonstigenBestandteile,

opioidabhängigenPatientenundzurDrogensubstitution,

Krankheitszuständen,beidenen eineschwerwiegendeStörung desAtemzentrumsund

derAtemfunktionvorliegtodersich entwickelnkann,

Patienten,diegleichzeitig MAO-Hemmererhalten oderdiesein denvorausgegangenen

2Wochenerhaltenhaben (siehe Abschnitt4.5),

Patienten,die anMyasthenia gravisleiden,

Patienten,die unterDeliriumtremensleiden.

4.4BesondereWarnhinweiseund VorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

Norspan solltebeiPatientenmitakuterAlkoholintoxikation,Kopfverletzungen,Schock,

BewusstseinsstörungenunbekannterGenese,intrakraniellenLäsionenodererhöhtem

intrakraniellemDrucksowie beiPatientenmitschwererLeberinsuffizienzmitbesonderer

Vorsichtangewendetwerden(siehe Abschnitt4.2).

BuprenorphinkannbeiPatientenmitAnfallsleiden inderVorgeschichte dieKrampfschwelle

absenken.

MitBuprenorphin wurdeeinesignifikante Atemdepressionin Verbindunggebracht,

insbesonderebeiintravenöserGabe.EinigeTodesfälle tratennach Überdosierung bei

intravenösemMissbrauch vonBuprenorphin beiDrogenabhängigenauf,meistbei

gleichzeitigerAnwendungvonBenzodiazepinen.WeitereTodesfälle wurdennach

ÜberdosierungvonAlkoholund Benzodiazepinen inKombinationmitBuprenorphin berichtet.

Da CYP3A4-Inhibitorenden Buprenorphinspiegelerhöhenkönnen(sieheAbschnitt4.5),

sollte beiPatienten,diebereitsmitCYP3A4-Inhibitorenbehandeltwerden,die Norspan-

Dosissorgfältig titriertwerden,dabeidiesenPatienteneinereduzierte Dosisunter

Umständenbereitsausreicht.

Norspan wird nichtzurSchmerzbehandlung unmittelbarpostoperativoderin anderen

SituationenmitgeringemtherapeutischenIndexempfohlen,oderwenn sichdie

Anforderungenandie Analgesie schnellverändern.

Kontrollierte StudienbeimMenschen und beiTierenzeigen,dassBuprenorphin ein

geringeres AbhängigkeitspotenzialhatalsreineOpioidagonisten.BeimMenschenwurden

unterBuprenorphinbegrenzte euphorisierendeWirkungenbeobachtet.Dieskönntezu einem

gewissenMissbrauch desArzneimittelsführen.BeiderVerordnung desArzneimittelsan

Patientenmitanamnestisch bekanntemodervermutetemDrogen-oderAlkoholmissbrauch

odereinerschwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung istdaherVorsichtgeboten.

WiebeiallenOpioidenkann esbeichronischerAnwendungvonBuprenorphin zur

Entwicklungeinerkörperlichen Abhängigkeitkommen.Entzugserscheinungen

(Abstinenzsyndrom),wenn sieüberhauptauftreten,sindimAllgemeinen leicht,beginnen

nach 2Tagenundkönnen biszu 2Wochen anhalten.Entzugssymptome sindu.a.

Agitiertheit,Angst,Nervosität,Schlaflosigkeit,Hyperkinesie,Tremorundgastrointestinale

Störungen.

Norspan solltenichtinhöhererDosierungalsempfohlenangewendetwerden.

AuswirkungenbeiFehlgebrauchzuDopingzwecken

Die AnwendungvonNorspankann beiDopingkontrollenzu positivenErgebnissenführen.

4.5WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnund sonstigeWechselwirkungen

Norspan darfnichtgleichzeitigmitMAO-Hemmern oderbeiPatientenangewendetwerden,

die inden vorausgegangenen 2Wochen MAO-Hemmererhaltenhaben(siehe Abschnitt

4.3).

WirkungandererWirkstoffeaufdie PharmakokinetikvonBuprenorphin

Buprenorphin wird primärdurchGlukuronidierung und imgeringerenMaße (zu ca.30%)

durchCYP3A4metabolisiert.EinegleichzeitigeBehandlungmitCYP3A4-Inhibitorenkönnte

deshalb zu höherenPlasmaspiegeln und damiteinerstärkerenWirkung des Buprenorphins

führen.

StudienmitdemCYP3A4-InhibitorKetoconazolzeigtenkeineklinischrelevanteErhöhung

derdurchschnittlichen maximalenPlasmakonzentration(C

)oderdergesamten

Verfügbarkeit(AUC)desBuprenorphinsnachBehandlungmitNorspaninKombinationmit

KetoconazolgegenüberderBehandlungmitNorspan alleine.

DieWechselwirkungvonBuprenorphinmitCYP3A4-Enzyminduktorenwurdebislangnicht

untersucht.DiegleichzeitigeAnwendungvonNorspan und Enzyminduktoren(z.B.

Phenobarbital,Carbamazepin,Phenytoin und Rifampicin)kannpotenziellzu einererhöhten

Clearance und somitzu einerreduziertenWirksamkeitführen.

EineAbnahme derLeberdurchblutung,die durchbestimmteAllgemeinanästhetika(z.B.

Halothan)undandereArzneimittelinduziertwird,kanndie hepatischeEliminationvon

Buprenorphin vermindern.

PharmakodynamischeWechselwirkungen

Norspan solltemitVorsichtangewendetwerdenmit:

Benzodiazepinen:Die KombinationkanneineverstärktezentraleStörungdesAtemzentrums

hervorrufen,die imFalleeinerÜberdosierung zumTodführenkann(siehe Abschnitt4.4).

SonstigenZNS-dämpfendenArzneimitteln:andere Opioidderivate(Analgetikaund

Antitussiva,die z.B.Morphin,Dextropropoxyphen,Codein,Dextromethorphanoder

Noscapin enthalten).BestimmteAntidepressiva,sedierendeH1-Rezeptorantagonisten,

Alkohol,Anxiolytika,Neuroleptika,Clonidin und verwandteSubstanzen.

DieseKombinationenverstärkendieZNS-dämpfendeWirkung.

Beiüblichen analgetischenDosierungenwird Buprenorphin alsreinerµ-Rezeptor-Agonist

beschrieben.Inklinischen StudienmitNorspan,beidenen mitreinenµ-Opioid-Agonisten

behandeltePatienten(biszu 90mgorales Morphin oderorales MorphinäquivalentproTag)

aufNorspan umgestelltwurden,gabeskeineBerichteüberAbstinenzsyndromeoderOpioid-

Entzugserscheinungenwährend derUmstellungvomAusgangsopioid aufNorspan(siehe

Abschnitt4.4).

4.6Fertilität,SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

Esliegenkeineodernurbegrenzte Datenüberdie AnwendungvonNorspanbei

Schwangerenvor.Tierexperimentelle StudienhabeneineReproduktionstoxizitätgezeigt

(siehe Abschnitt5.3).DasmöglicheRisikofürden Menschen istnichtbekannt.GegenEnde

derSchwangerschaftkönnenhoheDosenBuprenorphin auch nachkurzer

AnwendungsdauereineAtemdepressionbeiNeugeborenenhervorrufen.Die

LangzeitanwendungvonBuprenorphin während derletztendreiSchwangerschaftsmonate

kannbeiNeugeborenenein Entzugssyndromhervorrufen.Dahersollte eineAnwendungvon

Norspan während derSchwangerschaftundbeiFrauenimgebärfähigenAlter,diekeine

zuverlässige Verhütungsmethodeanwenden,vermiedenwerden.

Stillzeit

Buprenorphin wird indieMuttermilch ausgeschieden.StudienanRattenzeigen,dass

Buprenorphin die Laktationhemmenkann.Die zurVerfügungstehenden

pharmakodynamischen/toxikologischen DatenvomTierzeigen,dassBuprenorphin indie

Milch übergeht(siehe Abschnitt5.3).Deshalb sollte die AnwendungvonNorspan während

derStillzeitvermiedenwerden.

Fertilität

EsliegenkeineDatenüberdieWirkung vonBuprenorphin aufdiemenschlicheFertilitätvor.

In einerStudie zurFertilitätundfrühenEmbryonalentwicklungwurden beimännlichen oder

weiblichen RattenkeineWirkungenaufReproduktionsparameterbeobachtet(siehe

Abschnitt5.3).

4.7AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitund dieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

Norspan hatgroßen Einfluss aufdie Verkehrstüchtigkeitunddie FähigkeitzumBedienenvon

Maschinen.Norspankann auch beibestimmungemäßemGebrauchdasReaktionsvermögen

derPatientensoweitverändern,dassdie FähigkeitzuraktivenTeilnahmeam

StraßenverkehroderzumBedienenvonMaschinen beeinträchtigtseinkann.Diesgilt

insbesonderezu BehandlungsbeginnundimZusammenwirkenmitanderenzentral

wirkendenSubstanzen,u.a.Alkohol,Beruhigungsmitteln,Sedativa undHypnotika.Eine

individuelle Empfehlungsollte vombehandelndenArztgegebenwerden.In Fällenmit

stabilerDosierung isteinegenerelle Einschränkungnichterforderlich.

BetroffenenPatienten,beidenen zu BeginnderBehandlungoderbeiTitration zu höheren

Dosen Nebenwirkungen(z.B.Schwindel,Schläfrigkeit,verschwommenesSehen)auftreten,

solltenmindestensin den ersten24Stundennach EntfernendesPflasterskein Fahrzeug

führenoderMaschinen bedienen.

4.8Nebenwirkungen

SchwerwiegendeunerwünschteReaktionen,dieunterNorspanin derklinischen Anwendung

beobachtetwurden,sindvergleichbardenjenigenbeianderenOpioid-Analgetika,u.a.

Atemdepression(insbesondere beigleichzeitigerAnwendungmitanderenZNS-dämpfenden

Substanzen)und Hypotonie (siehe Abschnitt4.4).

FolgendeNebenwirkungen sind aufgetreten:

Sehrhäufig (≥1/10),häufig (≥1/100bis<1/10),gelegentlich(≥1/1000 bis<1/100),selten

(≥1/10.000 bis<1/1000),sehrselten(<1/10.000),nichtbekannt(HäufigkeitaufGrundlage

derverfügbarenDatennichtabschätzbar).

MedDRA-

Systemorgan-

klasse Sehrhäufig

(≥1/10) Häufig

(≥1/100bis

<1/10) Gelegentlich

(≥1/1000bis

<1/100) Selten

(≥1/10.000

bis<1/1000) Sehrselten

(<1/10.000) Nichtbekannt

(Häufigkeit

auf

Grundlage

der

verfügbaren

Datennicht

abschätzbar)

Erkrankungen

des

Immunsystems Überempfind-

lichkeit Anaphylak-

tische

Reaktion Anaphylak-

toide

Reaktion

Stoffwechsel-

und

Ernährungs-

störungen Appetitlosig-

keit De-

hydratation

Psychiatrische

Erkrankungen Verwirrtheit

Depression

Schlaflosigkeit

Nervosität

Angstzustände Schlaf-

störungen

Unruhe

Agitiertheit

Euphorische

Stimmung

Affektlabilität

Halluzinatio-

nen

Albträume

Verminderte

Psychose Arzneimittel-

abhängigkeit

Stimmungs-

schwankung

en Depersona-

lisation

Erkrankungen

desNerven-

systems Kopfschmer

zen

Schwindel

Somnolenz Tremor Sedierung

Geschmacks-

störungen

Dysarthrie

Hypoästhesie

Gedächtnis-

störung

Migräne

Synkope

Koordinations

-störungen

Aufmerksam-

keits-

störungen

Gleich-

gewichts-

störungen

Sprech-

störungen Unwillkür-

licheMuskel-

kontraktio-

nen Konvulsionen

Augen-

erkrankungen Trockenes

Auge

Verschwom-

menes Sehen Seh-

störungen

Lidödeme

Miosis

Erkrankungen

desOhrsund

desLabyrinths Tinnitus

Vertigo Ohr-

schmerzen

Herz-

erkrankungen Palpitationen

Tachykardie Angina

pectoris

Gefäß-

erkrankungen Hypotonie

Kreislauf-

kollaps

Hypertonie

Hautrötung Vaso-

dilatation

Orthostase-

syndrom

Erkrankungen

derAtemwege,

des

Brustraums

und

Mediastinums Dyspnoe Husten

Giemen

Schluckauf Atem-

depression

Respira-

torische

Insuffizienz

Verschlim-

merung

eines

Asthmas

Hyper-

ventilation

Erkrankungen

desGastro-

intestinaltrakts Obstipation

Übelkeit

Erbrechen Abdominal-

schmerz

Diarrhoe

Dyspepsie

Mundtrocken-

heit Flatulenz Dysphagie

Ileus Divertikulitis

Leber-und

Gallen-

erkrankungen Gallenkolik

Erkrankungen

derHautund

des

Unterhautzell-

gewebes Pruritus

Erythem Ausschlag

Schwitzen

Exanthema Trockene

Haut

Urtikaria

Kontakt-

dermatitis Gesichts-

ödem Pusteln

Bläschen

Skelett-

muskulatur-,

Bindegewebs-

und Knochen-

erkrankungen Myasthenie Myalgie

Muskelspasm

en

Erkrankungen

derNiereund

derHarnwege Harn-

verhalten

Miktions-

störung

Erkrankungen

der

Geschlechts-

organe undder

Brustdrüse Erektile

Dysfunktion

Sexuelle

Funktions-

störungen

Allgemeine

Erkrankungen

und

Beschwerden

am

Verabreichung

sort Reaktion

ander

Applikation

s-stelle 1 Müdigkeit

Schwäche-

zustände

(Asthenie)

Periphere

Ödeme Erschöpfung

Fieber

Rigor

Ödeme

Arzneimittel-

entzugs-

syndrom

Dermatitisan

der

Applikations-

stelle*

Brust-

Grippe-

ähnliche

Erkrankung

Unter-

suchungen Alaninamino-

transferase

erhöht

Gewichts-

abnahme

Verletzung,

Vergiftung und

durch Eingriff

bedingte

Komplikationen Verletzung

durch Unfälle

Stürze

*In einigenFällentratenverzögertlokale allergischeReaktionenmitdeutlichen

Entzündungszeichen auf.In diesenFällensollte die BehandlungmitNorspanbeendet

werden

U.a.ErythemanderApplikationsstelle,Ödeman derApplikationsstelle,Pruritusander

Applikationsstelle,AusschlaganderApplikationsstelle.

Buprenorphin hateingeringes Abhängigkeitsrisiko.NachAbsetzenvonNorspan sind

Entzugssymptome unwahrscheinlich.Dies istmöglicherweise aufdiesehrlangsame

DissoziationvonBuprenorphin vomOpioidrezeptorunddaslangsame Absinkender

Buprenorphin-Plasmaspiegel(gewöhnlichübereinen Zeitraumvon30Stundennach

EntfernendesletztenPflasters)zurückzuführen.NachLangzeitanwendung vonNorspan

könnenjedoch EntzugssymptomevergleichbardenjenigenbeiOpiatentzugnichtgänzlich

ausgeschlossen werden.ZurSymptomatikgehörenAgitiertheit,Angstzustände,Nervosität,

Schlaflosigkeit,Hyperkinesie,Tremorundgastrointestinale Störungen.

Meldungdes Verdachts aufNebenwirkungen

Die MeldungdesVerdachtsaufNebenwirkungennach derZulassungistvongroßer

Wichtigkeit.Sie ermöglichteinekontinuierlicheÜberwachungdesNutzen-Risiko-

Verhältnisses desArzneimittels.AngehörigevonGesundheitsberufensindaufgefordert,

jedenVerdachtsfalleinerNebenwirkungdemBundesinstitutfürArzneimittelund

Medizinprodukte,Abt.Pharmakovigilanz,Kurt-Georg-KiesingerAllee3,D-53175 Bonn,

Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9Überdosierung

Symptome

EssindähnlicheSymptome wie beianderenzentralwirksamenAnalgetikazu erwarten.

Dazu gehörenAtemdepression,Sedierung,Schläfrigkeit,Übelkeit,Erbrechen,Herz-

Kreislauf-Kollapsund ausgeprägteMiosis.

Behandlung

Alle PflastersindvonderHautdesPatientenzuentfernen.DieAtemwegesindfreizumachen

undfreizuhalten,dieAtmung entsprechendderSymptomatikzuunterstützenoderzu

überwachenund eineangemesseneKörpertemperaturundFlüssigkeitsbilanzaufrechtzu

erhalten.Sauerstoff,intravenöseFlüssigkeit,Vasopressorenund andereunterstützende

Maßnahmensindentsprechend derSymptomatikeinzusetzen.

Ein spezifischerOpioidantagonistwie NaloxonkanndieWirkungenvonBuprenorphin

aufheben,auch wenn NaloxondieWirkungenvonBuprenorphinunterUmständen weniger

wirksamumkehrtalsandereµ-Opioidagonisten.Die BehandlungmitintravenöserNaloxon-

Dauerinfusionsolltemitderüblichen Dosiseingeleitetwerden,eskönnenaberauchhohe

Dosen erforderlich sein.

5.PHARMAKOLOGISCHEEIGENSCHAFTEN

5.1PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:Analgetika,Opioide

ATC-Code:N02 AE01

Buprenorphin istein partiellerOpioidagonistundwirktamµ-Opioidrezeptor.Esbesitztauch

eineantagonistischeAktivitätamκ-Opioidrezeptor.

DieWirksamkeitwurdeimRahmenvonsiebenPhase-III-PivotalstudienmiteinerDauervon

biszu 12WochenbeiPatientenmitnicht-malignen SchmerzenunterschiedlicherGenese,

u.a.beiPatientenmitmittelschwererundschwererOsteoarthritisundRückenschmerzen,

untersucht.Norspanführte zu einerklinischsignifikantenSenkung derSchmerzscores(etwa

3PunkteaufderBS-11-Skala)und einersignifikantstärkerenSchmerzkontrolle alsPlacebo.

Aucheineoffene Langzeit-Extensionsstudie(n=384)wurdebeiPatientenmitnicht-malignen

Schmerzendurchgeführt.UnterLangzeitgabe wurdeeineSchmerzkontrolle bei63%der

Patientenübersechs Monate,bei39%derPatientenüber12Monate,bei13%der

Patientenüber18Monateund bei6%derPatientenüber21Monateerreicht.Etwa 17%

derPatientenwurden unterder5-mg-Dosis,35%unterder10-mg-Dosisund48%unterder

20-mg-Dosisstabilisiert.

5.2PharmakokinetischeEigenschaften

EsgibtHinweise aufeine enterohepatischeRezirkulation.

Untersuchungenanträchtigenund nichtträchtigen Rattenhabengezeigt,dassBuprenorphin

sowohldie Blut-Hirn-Schranke alsauchdie Plazenta-Schranke passiert.Nachparenteraler

Gabe warendie Konzentrationen imGehirn(nurunverändertes Buprenorphin vorhanden)2

bis3malhöheralsnachoralerGabe.NachintramuskuläreroderoralerAnwendung

kumuliertBuprenorphinoffenbarimGastrointestinallumendesFötus –vermutlich aufGrund

derbiliärenAusscheidung,daderenterohepatischeKreislaufnoch nichtvollentwickeltist.

Jedes Pflastergibtbiszu 7Tagelangkontinuierlich Buprenorphinab.DerSteady-Statewird

während derzweitenApplikation erreicht.NachEntfernen desNorspanPflastersnehmendie

Buprenorphin-KonzentrationenmiteinermittlerenEliminationshalbwertzeitzwischen 31und

45Stundenab.

Resorption

NachderApplikationvonNorspandiffundiertBuprenorphin ausdemPflasterdurch die Haut.

Inklinischen pharmakologischenStudienbetrug die mediane ZeitfürNorspan

10Mikrogramm/h biszurDetektionnachweisbarerBuprenorphin-Konzentrationen

(25Pikogramm/ml)etwa 17Stunden.Die Analyse desBuprenorphin-Restgehaltsin Pflastern

nach 7-tägigerAnwendungzeigt,dassetwa 15%derursprünglichen Beladung abgegeben

wurden.EineStudie zurBioverfügbarkeitimVergleich zurintravenösenAnwendung

bestätigt,dassdieseMengesystemischresorbiertwird.Die Buprenorphin-Konzentrationen

imBlutbleiben währendder7-tägigenApplikationdesPflastersrelativkonstant.

Applikationsstelle

EineStudie mitgesunden Probandenwies nach,dassdaspharmakokinetischeProfilvon

Buprenorphin beiAbgabe ausNorspan ähnlich ist,wenndasPflasteraufdie Außenseite des

Oberarms,den oberenBrustkorb,den oberenRückenoderseitlich amBrustkorbaufgeklebt

wird (mittlereAxillarlinie,5.Interkostalraum).DieResorption variiertimgewissenMaße in

AbhängigkeitvonderApplikationsstelle und die Aufnahmeistmaximalca.26%höherbei

Applikation aufdenoberenRückenalsbeiApplikation seitlich amBrustkorb.

In einerStudiemitgesunden Probanden,die Norspan wiederholtanderselben Stelle

erhielten,zeigtesicheinefastdoppeltsohohe AufnahmevonBuprenorphin verglichen mit

einer14-tägigenRuhephase.AusdiesemGrundwird einWechselderApplikationsstellen

empfohlen.Ein neuesPflastersollte erstnach3 bis4Wochen wiederaufdieselbe

Hautpartiegeklebtwerden.

In einerStudiemitgesunden Probandenverursachtedie Applikation einesHeizkissensdirekt

aufdastransdermale Pflastereinen vorübergehendenAnstiegderBlutkonzentrationen von

Buprenorphin um26bis55%.NachEntfernungderWärmequelle normalisiertensichdie

Konzentrationen innerhalb von5Stunden.AusdiesemGrund wird empfohlen,keine

WärmequellenwieWärmflaschen,HeizkissenoderelektrischeHeizdeckendirektmitdem

Pflasterin Kontaktzu bringen.Wurdeein HeizkissenunmittelbarnachEntfernung des

Norspan Pflastersaufdie Applikationsstellegelegt,so verändertedies die Resorptionaus

demHautdepotnicht.

Verteilung

Buprenorphin wird zu etwa 96%anPlasmaproteinegebunden.

Studienmitintravenös appliziertemBuprenorphinzeigeneingroßesVerteilungsvolumen;

dies impliziert,dasses zu einerextensivenVerteilungvonBuprenorphinkommt.Ineiner

Studie mitintravenös verabreichtemBuprenorphin angesundenProbandenbetrugdas

VerteilungsvolumenimSteady-State430l;dies zeigtdasgroßeVerteilungsvolumenunddie

Lipophilie desArzneistoffes.

NachintravenöserAnwendung werden Buprenorphin und seineMetabolitenin dieGalle

sezerniertundinnerhalbwenigerMinutenin denLiquorcerebrospinalisverteilt.Die

Buprenorphin-KonzentrationenimLiquorbetragenetwa 15%bis25%dergleichzeitig

gemessenenPlasmakonzentrationen.

BiotransformationundElimination

DerMetabolismus vonBuprenorphin inderHautnach ApplikationvonNorspan ist

vernachlässigbargering.NachtransdermalerApplikation wird Buprenorphin überden

hepatischen Metabolismus eliminiertundanschließend biliärundrenalinFormlöslicher

Metabolitenausgeschieden.DerhepatischeMetabolismus,andemdie Enzyme CYP3A4

und UGT1A1/1A3beteiligtsind,führtzu zweiprimärenMetaboliten,Norbuprenorphin und

Buprenorphin-3-O-Glucuronid.Norbuprenorphinwird vorderEliminationglukuronidiert.

Buprenorphin wird auch in den Fäzes ausgeschieden.In einerStudiemitpostoperativen

Patientenbetrug dieGesamteliminationsratevonBuprenorphin etwa 55l/Stunde.

Norbuprenorphinistdereinzige bekannte aktive MetabolitvonBuprenorphin.

WirkungvonBuprenorphin aufdie PharmakokinetikandererWirkstoffe

Basierend aufIn-vitro-StudienmithumanenMikrosomenundHepatozytenbesitzt

Buprenorphin inKonzentrationen,wie siedurch das Norspan20Mikrogramm/h Pflaster

erreichtwerden,nichtdie Fähigkeit,den durch die CYP450 Enzyme CYP1A2,CYP2A6,

CYP3A4 vermitteltenMetabolismus zu inhibieren.DieWirkung aufden Metabolismus durch

CYP2C8,CYP2C9 undCYP2C19wurdenichtuntersucht.

5.3PräklinischeDatenzurSicherheit

Reproduktions-und Entwicklungstoxizität

BeimitBuprenorpin behandeltenRattenwurdenkeineAuswirkungen aufdie Fertilitätoder

die allgemeineReproduktionsleistung beobachtet.InStudienanRatte undKaninchenmit

Buprenorphin zurembryo-fetalenEntwicklungstoxizitätließensichkeineembryo-fetalen

toxischenWirkungenfeststellen.EineStudie anRattenzurprä-undpostnatalen

EntwicklungstoxizitätmitBuprenorphin zeigtebeiden NachkommeneineSterblichkeitund

vermindertesKörpergewichtsowie gleichzeitigbeimMuttertiereineverminderte

Nahrungsaufnahme undklinischeAnzeichen.

Genotoxizität

EineStandardbatterie anGenotoxizitätstestszeigte,dassBuprenorphin nichtgenotoxisch

ist.

Kanzerogenes Potential

LangzeituntersuchungenanRatteund Mausergabenkeinefürden Menschen relevanten

Hinweise aufeinkanzerogenesPotenzial.

SystemischeToxizitätund dermaleToxizität

In UntersuchungenanRatten,Kaninchen,Meerschweinchen,Hundenund Minischweinen

zurToxizitätbeieinmaligerundwiederholterAnwendungverursachte Norspan minimale

odergarkeineunerwünschtensystemischen Ereignisse.Demgegenüberwurden beiallen

untersuchtenSpezies Hautirritationenbeobachtet.Die vorhandenentoxikologischen Daten

wiesen nichtaufein allergisierendesPotenzialdersonstigenBestandteiledertransdermalen

Pflasterhin.

6.PHARMAZEUTISCHEANGABEN

6.1ListedersonstigenBestandteile

AdhäsiveMatrix(Buprenorphin enthaltend):

[(9Z)-Octadec-9-en-1-yl]oleat

Povidon K90

4-Oxopentansäure

Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat](5:15:75:5)vernetzt

AdhäsiveMatrix(ohneBuprenorphin):

Poly[acrylsäure-co-butylacrylat-co-(2-ethylhexyl)acrylat-co-vinylacetat](5:15:75:5)nicht

vernetzt

Trennfolie zwischen denbeiden adhäsivenMatrizes mit/ohneBuprenorphin:

Poly(ethylenterephthalat)

Trägerschicht(rückseitig):

Poly(ethylenterephthalat)

Schutzfolie(vorderseitig/die adhäsive Buprenorphin enthaltendeMatrixabdeckend,wird vor

derAnwendungdesPflastersentfernt):

Poly(ethylenterephthalat),silikonisiert,einseitigmitAluminiumbeschichtet.

6.2Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3DauerderHaltbarkeit

2 Jahre

6.4BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

Nichtüber25°C lagern.

6.5Artund Inhaltdes Behältnisses

VersiegelterBeutel,Ober-undUnterseitedesversiegeltenBeutelsbestehenausdem

gleichen heißsiegelfähigen Laminat,bestehendaus (vonaußennach innen)Papier,LDPE,

Aluminiumund Poly(acrylsäure-co-ethylen).

VersiegelterBeutel,Ober-undUnterseitedesversiegeltenBeutelsbestehenausdem

gleichen heißsiegelfähigen Laminat,bestehendaus (vonaußennach innen)Papier,PET,

Polyethylen,Aluminiumund Poly(acrylsäure-co-ethylen).

Packungsgrößen:1,2,3,4,5,8,10oder12transdermale Pflaster.

Eswerden möglicherweise nichtalle Packungsgrößenin den Verkehrgebracht.

6.6BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdie BeseitigungundsonstigeHinweisezur

Handhabung

Das Pflasterdarfnichtverwendetwerden,wenndie Versiegelung desBeutelnichtintaktist.

Entsorgung nach Anwendung:

BeimWechseln desPflastersdasgebrauchte Pflasterentfernen,mitderKlebeseite nach

innenzusammenfaltenundsicherundfürKinderunzugänglich entsorgen.

7.INHABERDERZULASSUNG

MundipharmaGmbH

Mundipharmastraße 2

65549 Limburg

Telefon:(0 6431)701-0

Telefax:(0 6431)74272

8.ZULASSUNGSNUMMERN

Norspan 30Mikrogramm/htransdermalesPflaster:90197.00.00

Norspan 40Mikrogramm/htransdermalesPflaster:90198.00.00

9.DATUMDERERTEILUNGDERZULASSUNG

11.Februar2015

10.STANDDERINFORMATION

Februar2015

11.VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig,Betäubungsmittel

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