Nervennahrung medizinischer Honig

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Walderdbeeren, FE mit Sucrose-Wasser (x:y), Apis regina (Pot.-Angaben), Cichorium intybus e planta tota ferm (Pot.-Angaben), Walderdbeer-Blätter, Natriumcarbonat, Sauerkleekraut, Kaliumcarbonat, Salbeiblätter, Pollenwaben, Eisen(II)-phosphat 8 H<2>O, Brennnesselkraut, Spinacia oleracea e radice ferm (Pot.-Angaben), Weiße Austernschalen-Innenschichten von Ostrea edulis, pulverisiert, Haferkörnerasche gemischt mit Magnesiumhydrogenphosphat-Trihydrat (1:1)
Verfügbar ab:
Wala-Heilmittel GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
Forest strawberries, FE Sucrose-water (x:y), Apis regina (Pot.-Information), Cichorium intybus e planta tota ferm (Pot.-Information), forest strawberry leaves, sodium carbonate, sorrel herb, potassium carbonate, sage leaves, pollen, honeycomb, iron(II) phosphate 8 H<2>O, nettle herb, Spinacia oleracea e radice ferm (Pot.-Information), White oyster shells, pulverized into the inner layers of Ostrea edulis,, of oats grains of ash mixed with magnesium hydrogen phosphate trihydrate (1:1)
Darreichungsform:
medizinischer Honig
Zusammensetzung:
Walderdbeeren, FE mit Sucrose-Wasser (x:y) 0.05g; Apis regina (Pot.-Angaben) 0.01g; Cichorium intybus e planta tota ferm (Pot.-Angaben) 0.001g; Walderdbeer-Blätter 0.0125g; Natriumcarbonat 0.0001g; Sauerkleekraut 0.005g; Kaliumcarbonat 0.0001g; Salbeiblätter 0.0125g; Pollenwaben 0.1g; Eisen(II)-phosphat 8 H<2>O 0.0001g; Brennnesselkraut 0.0125g; Spinacia oleracea e radice ferm (Pot.-Angaben) 0.001g; Weiße Austernschalen-Innenschichten von Ostrea edulis, pulverisiert 0.01g; Haferkörnerasche gemischt mit Magnesiumhydrogenphosphat-Trihydrat (1:1) 0.0001g
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
6841538.00.00

ÄnderungsanzeigeAugust2008

GEBRAUCHSINFORMATION

Nervennahrung

MedizinischerHonig

AnthroposophischesArzneimittelbeinervösenErkrankungen

Anwendungsgebiete

gemäßderanthroposophischenMenschen-undNaturerkenntnis.

Dazugehören:

AnregungdesAufbaustoffwechselsbeinervöserErschöpfungundinderRekonvaleszenz.

Gegenanzeigen:

DasArzneimittelsolltebeibekannterÜberempfindlichkeitgegenEiweißderHonigbiene,

WegwarteundandereKorbblütler,Erdbeeren,Pollen,Salbei,Brennnesselnodereinender

übrigenInhaltsstoffenichtangewendetwerden.

VorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendungundWarnhinweise:

WasmüssenSieinSchwangerschaftundStillzeitbeachten?

WiealleArzneimittelsollteNervennahrunginSchwangerschaftundStillzeitnurnach

RücksprachemitdemArztangewendetwerden.

DiesesArzneimittelenthältLactosesowieeineMischungausGlucoseundFructose(Honig).

BittenehmenSieNervennahrungerstnachRücksprachemitIhremArztein,wennIhnen

bekanntist,dassSieuntereinerUnverträglichkeitgegenüberbestimmtenZuckernleiden.

1Teelöffelenthältca.7geinerMischungausGlucoseundFructoseentsprechendca.0,6

Broteinheiten(BE).WennSieeineDiabetes-Diäteinhaltenmüssen,solltenSiedies

berücksichtigen.

NervennahrungkannschädlichfürdieZähnesein(Karies).

BeilängeranhaltendenoderunklarenBeschwerdenmusseinArztaufgesuchtwerden.

WechselwirkungenmitanderenMitteln:Keinebekannt.

DosierungundArtderAnwendung:

Soweitnichtandersverordnet,1-bis2-maltäglich,ambestenfrühundabends,je1Teelöffel

NervennahrunginlauwarmerFlüssigkeiteinnehmen.

DauerderAnwendung:

DieBehandlungsolltenach2Wochenabgeschlossensein.

TrittinnerhalbdiesesZeitraumeskeineBesserungein,sollteeinArztkonsultiertwerden.

Nebenwirkungen:Keinebekannt.

WennSieNebenwirkungenbeobachten,teilenSiediesebitteIhremArztoderApothekermit.

ArzneimittelnachAblaufdesaufdemBehältnisundderäußerenUmhüllungangegebenen

Verfalldatumsnichtmehranwenden.

Nichtüber25°Clagern/aufbewahren!

Zusammensetzung:

10genthalten:

Wirkstoffe:

ApisreginatotaGlØ(HAB,Vs.41c) 0,01 g

Cichoriumintybuseplantatotaferm33cØ(HAB,Vs.33c) 0,001g

CinisefructibusAvenaesativaecumMagnesiophosphorico(1:1) 0,0001g

Conchae 0,01 g

AuszugausFragariavesca,Fructusrec.(FrüchtezuAuszug

=1:5,Auszugsmittel:Wasser,Saccharose1:1) 0,05 g

Fragariaevescaefoliumsicc. 0,0125g

KaliumcarbonicumecinereFagisilvaticae 0,0001g

Natriumcarbonicum 0,0001g

Oxalidisacetosellaeherbasicc. 0,005g

Pollenwaben 0,1 g

Salviaeofficinalisfolium 0,0125g

Spinaciaoleraceaeradiceferm34fØ(HAB,Vs.34f) 0,001g

Urticaedioicaeherbasicc. 0,0125g

Vivianit 0,0001g

SonstigeBestandteile:

Honig,Lactose-Monohydrat,GereinigtesWasser.

DarreichungsformundPackungsgröße:240gMedizinischerHonig

PharmazeutischerUnternehmer/Hersteller:

WALAHeilmittelGmbH

73085BadBoll/Eckwälden

DEUTSCHLAND

Telefon:07164/930-0

Telefax:07164/930-297

info@wala.de

www.wala.de

Stand:08/2008

AusderNaturfürdenMenschen

GebrauchsinformationRückseite:

WALAHeilmittelGmbH

EinmodernesUnternehmenmitTradition

DieWALAHeilmittelGmbHamFußederSchwäbischenAlbkannaufeinelangeTraditionin

derHerstellungwässrigerPflanzenauszügeohneAlkoholzusatzzurückblicken.Seitmehrals

60JahrenwerdenhierWALAArzneimittelentsprechendderanthroposophischenMenschen-

undNaturerkenntnisnachhomöopathischenVerfahrenhergestellt.

HochentwickelteProduktionstechnikgewährleistetReinheitundSicherheitbeider

Verarbeitung.Ständige,vorwiegendimeigenenHausedurchgeführteRohstoffkontrollen

garantierendiehoheArzneimittelqualität.

DieNervennahrung

DieNervennahrungbestehtauseinerKompositionbewährterHeilpflanzen,dieineine

GrundlageausWaldhonigeingebundensind.Verwendetwirdeinhochwertiger,inderWabe

vollausgereifterHonig,derreichanFermentenundmitdemBlütennektardesWaldes

durchsetztist.

BekannteHeilpflanzenwiezumBeispielWegwarte,GroßeBrennnessel,Spinatoder

WalderdbeereentfalteninderHoniggrundlageihreKraft.EinebedeutendeRolleindiesem

PräparatspieltdieWegwarte(Cichoriumintybus),auchZichoriegenannt.Sieregtden

gesamtenStoffwechselan,vertreibtmitihrenBitterstoffendieMüdigkeitundhilftbeider

Verdauung.FrüherverwendetendieMenschendieWurzelderWegwartealsKaffeeersatzund

brautendamitdensogenannten„Muckefuck".EinweitererwesentlicherBestandteildes

PräparatsistdieGroßeBrennnessel(Urticadioica).MitihremweitenSpektruman

InhaltsstoffenistsieseitlangeminderVolksmedizinalsHeilmittelbeiverschiedensten

Beschwerdensehrbeliebt.AlsUnkrautverschrienhatessehrlangegedauert,bissichdie

WissenschaftihrerErforschungannahm.InzwischenistsieBestandteilvieler

stoffwechselanregenderTeemischungen.DerinderNervennahrungenthalteneSpinat

(Spinaciaoleracea)fördertdieBlutbildung.SeinhoherChlorophyllanteilsorgtfürdiekräftig

dunkelgrüneFarbederBlätter.DieWalderdbeere(Fragariavesca)istmitihrenBlätternund

FrüchteninderNervennahrungvertreten.WiealleRosengewächsehatauchsieeine

BeziehungzurBlutbildungundfördertdieLebertätigkeit.IhreWirksamkeitwirddurchden

enthaltenenBlütenpollenintensiviert.

Information

FürweitereInformationenzuWALAArzneimittelnundDr.HauschkaKosmetikfordernSie

unsereBroschüren„WALAHausapotheke“und„Dr.HauschkaKosmetik“an.

Änderungsanzeige 05.09.2008

FACHINFORMATION (spcde)

Bezeichnung des Arzneimittels

Nervennahrung

Medizinischer Honig

Qualitative und quantitative Zusammensetzung

10 g enthalten:

Wirkstoffe:

Apis regina tota Gl Ø(HAB, Vs. 41c) 0,0100  g

Cichorium intybus e planta tota ferm 33c Ø (HAB, Vs. 33c) 0,0010  g

Cinis e fructibus Avenae sativae cum Magnesio phosphorico (1:1) 0,0001  g

Conchae 0,0100  g

Auszug aus Fragaria vesca, Fructus rec. (Früchte zu Auszug = 1:5,

Auszugsmittel: Wasser, Saccharose 1:1) 0,0500  g

Fragariae vescae folium sicc. 0,0125  g

Kalium carbonicum e cinere Fagi silvaticae 0,0001  g

Natrium carbonicum 0,0001  g

Oxalidis acetosellae herba sicc. 0,0050  g

Pollenwaben 0,1000  g

Salviae officinalis folium 0,0125  g

Spinacia oleracea e radice ferm 34f Ø (HAB, Vs. 34f) 0,0010  g

Urticae dioica ex herba sicc. 0,0125  g

Vivianit 0,0001  g

Sonstige Bestandteile:

Honig, Lactose­Monohydrat

Die Liste aller sonstigen Bestandteile siehe unter 6.1

Darreichungsform

Medizinischer Honig

Klinische Angaben

Anwendungsgebiete

gemäß der anthroposophischen Menschen­ und Naturerkenntnis

Dazu gehören:

Anregung des Aufbaustoffwechsels bei nervöser Erschöpfung und in der Rekonvaleszenz.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Soweit nicht anders verordnet, 1­ bis 2­mal täglich, am besten früh und abends, je 1 Teelöffel Nervennahrung 

in lauwarmer Flüssigkeit einnehmen.

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Die Behandlung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb dieses Zeitraumes keine Besserung 

ein, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel sollte bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Eiweiß der Honigbiene, Wegwarte und 

andere Korbblütler, Erdbeeren, Pollen, Salbei, Brennnessel oder einen der übrigen Inhaltsstoffe nicht 

angewendet werden.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Patienten mit der seltenen hereditären Fructose­ bzw. Galactose­Intoleranz, Lactasemangel oder Glucose­

Galaktose­Malabsorption sollten Nervennahrung nicht einnehmen.

1 Teelöffel enthält ca. 7 g einer Mischung aus Glucose und Fructose entsprechend ca. 0,6 Broteinheiten (BE). 

Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.

Nervennahrung kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und sonstige Wechselwirkungen

Hinweise zu Wechselwirkungen mit Nervennahrung oder einem der Bestandteile sind nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Langjährige Erfahrung mit Nervennahrung lassen nicht auf Nebenwirkungen in der Schwangerschaft oder 

auf die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen. Bisher sind keine einschlägigen epidemiologischen 

Daten verfügbar.

Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien in bezug auf die Reproduktionstoxizität der 

Bestandteile von Nervennahrung vor.

Wie alle Arzneimittel sollte Nervennahrung in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem 

Arzt angewendet werden.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nicht zutreffend

Nebenwirkungen

Keine bekannt

Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

Pharmakologische Eigenschaften

Pharmakodynamische Eigenschaften

de_31950

Pharmakotherapeutische Gruppe: Anthroposophisches Arzneimittel bei nervösen Erkrankungen

Therapeutisches Ziel

Zur Anregung des Aufbaustoffwechsels im Nervensystem.

Vivianit als natürlich vorkommendes Eisenphosphat beinhaltet die Hauptintention des Präparates, durch die 

Ich­Organisation die Verbindung des eisenimpulsierten Blutsprozesses mit dem phosphorimpulsierten 

Nervenprozess zu verstärken. 

Die vier Alkalimetalle Magnesium, Natrium, Kalium, Calcium in ihren natürlichen Verbindungen stellen 

Vermittler der ätherischen Lebensprozesse im Hinblick auf die Ich­Organisation dar und geben dadurch den 

Anschluss an die Bildekräfte des Aufbaustoffwechsels. 

Magnesium phosphoricum cum cinere avenae hat dabei als organisches Zentrum das Herz, Natrium 

carbonicum die Niere, Kalium carbonicum e cinere fagi die Leber und Conchae die Lunge.

Die Heilpflanzenzubereitungen veranlassen die Empfindungsorganisation, sich stärker mit der 

Lebensorganisation in den verschiedenen Systemen zu verbinden.

Urtica, Spinacia und Cichorium beziehen sich auf das polare Verhältnis von oberem und unterem Menschen.

Urtica stellt vom Blut aus die rechte Beziehung zwischen dem rhythmischen System und dem Nerven­

Sinnes­System bzw. dem Stoffwechsel­System her.

Spinacia fördert über eine Anregung der Blutbildung den Nervenaufbau.

Cichorium greift noch etwas tiefer und normalisiert die umgekehrte Wechselbeziehung zwischen 

Stoffwechsel­System und Nerven­Sinnes­System, indem ein vollständiger Abbau der aufgenommenen 

Nahrung die Voraussetzung für den Aufbau neuer Nervensubstanz ist. 

Fragaria, Oxalis und Salvia haben ihren Schwerpunkt ganz im Stoffwechselsystem:  Erdbeerfrüchte bzw. –

blätter regen die Blutbildung bzw. den Leberstoffwechsel an.

Oxalis regt den Aufbaustoffwechsel ausgehend von Leber und Galle an.

Salvia reguliert die Ausscheidung über Niere und Haut.

Apis regina und Pollenwaben in Waldhonig regen als Substanzen aus dem Tierreich direkt die 

Lebensorganisation an: die Zubereitung aus der Bienenkönigin fördert die Regeneration der Nervensubstanz, 

die Pollenwaben verstärken die aufbauenden und nährenden Prozesse in diesem Bereich.

Zusammenfassend gilt:

Zur Förderung der aufbauenden Dynamik im Nervensystem durch die Ich­Organisation (Vivianit, 

Magnesium phosphoricum cum cinere avenae, Natrium carbonicum, Kalium carbonicum e cinere fagi, 

Conchae), Empfindungs­Organisation (Urtica, Spinacia, Cichorium, Fragaria, Oxalis, Salvia) und 

Lebensorganisation (Apis regina, Pollenwaben).

Pharmakokinetische Eigenschaften

de_31950

Erkenntnisse über die Pharmakokinetik von Nervennahrung liegen nicht vor. Diese sind zu einer 

sachgemäßen Anwendung innerhalb der anthroposophischen Therapierichtung nicht erforderlich und bei 

potenzierten Zubereitungen nicht zu ermitteln.

Bioverfügbarkeit

Erkenntnisse über die Bioverfügbarkeit von Nervennahrung liegen nicht vor. Diese sind zu einer 

sachgemäßen Anwendung innerhalb der anthroposophischen Therapierichtung nicht erforderlich und bei 

potenzierten Zubereitungen nicht zu ermitteln.

Präklinische Daten zur Sicherheit

Die Gesamtheit der präklinischen Daten lassen keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

Pharmazeutische Angaben

Liste der sonstigen Bestandteile

Honig

Lactose­Monohydrat

Gereinigtes Wasser

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25°C lagern/aufbewahren!

Art und Inhalt des Behältnisses

Weißglasbehältnis mit 240 g Medizinischem Honig

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen

Inhaber der Zulassung

WALA Heilmittel GmbH

73085 Bad Boll/Eckwälden

DEUTSCHLAND

Telefon: 07164/930­0

Telefax: 07164/930­297

info@wala.de

www.wala.de

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Zulassungsnummer

6841538.00.00

Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung

30.08.2004

Stand der Information

August 2008

Verkaufsabgrenzung

Freiverkäuflich

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