Monsoon®

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Öldispersion
Zusammensetzung:
22,5 g/l Foramsulfuron; 22,5 g/l Isoxadifen-Diethyl (Safener)
Produktbesonderheiten:
Herbizid zur Bekämpfung von aufgelaufenen Ungräsern und Unkräutern im Mais
Zulassungsnummer:
2826

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Herbizid

Kurzcharakteristik

Breit wirksame Herbizidkombination

gegen Unkräuter und Ungräser inkl.

Glattblättriger Hirse, Quecke, Johnson-

gras und Ausfallgetreide sowie Flughafer

mit starker Boden und Blattwirkung.

Pfl.Reg.Nr.

Laudis: 2912

Aspect Pro: 2947

Monsoon: 2826

Wirkstoffe

Foramsulfuron

22,5 g / l

Isoxadifen-ethyl (Safener)

22,5 g / l

Tembotrione

44 g / l

Isoxadifen-ethyl

22 g / l

Flufenacet

200 g / l

Terbuthylazin

333 g / l

Wirkungsweise (HRAC)

Gruppe F2, C1, K3, B

Formulierung

Flüssigprodukte mit allen nötigen

Formulierhilfsstoffen

Empfohlene Aufwandmenge

1,5 l/ha Laudis + 1,5 l/ha Aspect Pro + 1,5 l/ha

Monsoon. Gegen Acker- und Zaunwinde wird

der Zusatz von Mais-Banvel WG empfohlen.

Anwendungszeitraum

Die Herbizidkombination kann vom 2- bis

6-Blattstadium des Maises eingesetzt werden.

Auf Standorten mit Glattblättriger Hirse ist die

Anwendung um das 3- bis 4-Blatt-

stadium des Maises ideal.

Gewässerabstand

10/5/5/1 m

Gebindegröße

15 l, Eine Packung reicht für ca. 3,3 ha.

Räumt sie weg –

die Ungräser

Schwer bekämpfbare Gräserarten wie Ausfallgetreide,

Glattblättrige Hirse, Quecke, Johnsongras, Flughafer u.v.m.

werden miterfasst

Nachhaltig durch starke Bodenwirkung

Nach einer Stunde regenfest

Bis zum 6-Blattstadium des Maises zugelassen

Jedes Jahr anwendbar

Die Wirkung

Die Produktkombination richtet sich an Anwender, die schon in der Vergangen-

heit gute Erfahrungen mit Laudis + Aspect Pro gemacht haben und aufgrund

spezieller Situationen auch Glattblättrige Hirse, Ausfallgetreide, Flughafer

Johnsongras oder andere schwer bekämpfbare Ungräser miterfassen müssen.

Laudis + Aspect Pro + Monsoon sollte idealerweise um das 3- bis 4-Blatt-

stadium des Maises angewendet werden. Zu diesem Zeitpunkt ist vor allem

die Glattblättrige Hirse in einem leichter bekämpfbaren Stadium. Liegt der

Schwerpunkt in der Bekämpfung der Quecke, so kann zugewartet werden,

bis die Quecke 4 bis 7 Blätter ausgebildet hat. Nach Regenfällen sollte die

Anwendung erfolgen, wenn der Mais nach 2 bis 3 Tagen wieder eine

Wachsschicht aufgebaut hat.

Die Vorteile

Unübertroffene Breitenwirkung, Wirkungsstärke und gute Verträglichkeit werden

in einer Lösung gleichzeitig vereint. Durch die starke Blatt- und Bodenwirkung ist

die Kombination hinsichtlich Anwendungstermin sehr flexibel. Die Ausprägung

der Wirkungssymptome erfolgt verzögert.

Die beste Laudis-Kombination aller Zeiten erfasst

auch schwer bekämpfbare Ungräser wie Glattblättrige

Hirse, Ausfallgetreide, Flughafer, Johnsongras und

viele mehr.

Vorteile auf einen Blick

MAIS

Monsoon

22,5 g/l Foramsulfuron

22,5 g/l Isoxadifen-Diethyl (Safener)

Formulierung: OD (Öldispersion)

Herbizid zur Bekämpfung von aufgelaufenen Ungräsern und Unkräutern im Mais

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Herbizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

in Laudis + Aspect Pro + Monsoon Monsoon

2826

Monsoon wird nur als Bestandteil der Kombipackung Laudis + Aspect Pro + Monsoon ausgeliefert.

Wirkungsweise und -spektrum

Wirkungsweise (HRAC): Gruppe B

Mit Monsoon gut bekämpfbar sind:

Hühnerhirse, Borstenhirse (2-3 Blätter), Fingerhirse (2-3 Blätter), Wilde Kulturhirse, Glattblättrige Hirse, Johnsongras, Flughafer,

Ackerfuchsschwanzgras, Ausfallgetreide, Einjährige Rispe, Weidelgräser, Quecke, Windhalm, Amarant, Franzosenkraut, Hohlzahn,

Klettenlabkraut, Schwarzer Nachtschatten, Ackersenf, Hederich, Ausfallraps, Ausfallsonnenblume, Schönmalve, Zweizahn, Ambrosie,

Stechapfel, Distel (Blattwirkung).

Weniger gut bekämpfbar sind: Melde, Gänsefußarten, Ackerstiefmütterchen, Ackerwinde, Kamille, Knöterich-Arten.

Nicht ausreichend bekämpfbar sind: Ehrenpreisarten, Zaunwinde, Huflattich, Ackerminze, Ampfer, Windenknöterich.

Registrierte Indikationen

Registrierte Indikationen in Mais - Ackerbau, Freiland

Gegen ein- und zweikeimblättrige Unkräuter spritzen

Aufwandmenge: 2,7 l/ha

Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha

Anwendungszeitpunkt: Nach dem Auflaufen der Kultur, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 18 (8-Blattstadium) der Kultur.

Maximal 1 Anwendung

Aufwandmenge: 1,3 l/ha spritzen

Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha

Anwendungszeitpunkt: Nach dem Auflaufen der Kultur, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 18 (8-Blattstadium) der Kultur.

Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 7-14 Tagen

Sonstige Auflagen und Hinweise

Nicht in Saat- und Zuckermais anwenden.

Schäden an der Kultur möglich.

Vorsicht bei benachbart wachsenden, empfindlichen Kultur-pflanzen (z.B. Gemüsekulturen, Zuckerrübe, Raps), da Schäden möglich.

Anwendungshinweise/ Praxisempfehlungen

Praxisempfehlung:

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen können Aufwandmengen zwischen 1,6 l/ha und 2,7 l/ha, je nach Unkrautgröße empfohlen werden. Bei

frühen Anwendungen bis etwa zum 4-Blattstadium des Maises sind die Unkräuter und Ungräser in der Regel kleiner und die untere empfohlene

Aufwandmenge ausreichend.

Bei späteren Anwendungen mit bereits bestockten Hirsen oder größeren Unkräutern sollte die höhere empfohlene Aufwandmenge angewendet

werden. Bei besonders ausgeprägter Wachsschicht (längere Schönwetterphasen) sind Ungräser wie z.B. Hirsen schwerer benetzbar, daher ist

eine erhöhte

Aufwandmenge nötig. Die Anwendung von Monsoon sollte bis zum 6-Blattstadium erfolgen.

Nur in Ausnahmefällen (Korrekturspritzungen) werden Behandlungen bis zum 8-Blattstadium des Maises empfohlen.

Monsoon kann mit praxisüblichen Wasseraufwandmengen ausgebracht werden. Das Optimum liegt bei 200 und 300 l/ha.

Im Rahmen der normalen Fruchtfolge können alle Kulturarten nachgebaut werden.

Anwendungsbedingungen:

Die Anwendung sollte bei Temperaturen bis max. 25°C erfolgen. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sollten nicht mehr als

15°C betragen. Nicht bei schlecht entwickelter

Wachsschichte der Maispflanze oder in Stressphasen des Maises anwenden wie z.B. Trockenheit, Staunässe, Kälte oder aufgrund anderer

Ursachen geschwächte Bestände. Nur trockene Bestände behandeln.

Bei Anwendung unter ungünstigen Bedingungen können vorübergehende Blattaufhellungen und Wachstumshemmungen auftreten, die sich in

der Regel aber rasch auswachsen.

Wirkungssymptome:

Nach der Anwendung stellen die empfindlichen Schadpflanzen das Wachstum ein, werden innerhalb von 4-10 Tagen, beginnend bei den

jüngsten Blättern, chlorotisch und sterben innerhalb von 3-4 Wochen ab.

Pflanzenverträglichkeit

Kulturverträglichkeit

Innerhalb von 6 Wochen - vor oder nach der Anwendung von Monsoon - dürfen keine Insektizide aus der Gruppe der Carbamate und

Organophosphate eingesetzt werden.

Sortenverträglichkeit

Nach bisherigen Erfahrungen kann Monsoon mit der zugelassenen Aufwandmenge in allen in Österreich registrierten Sorten, unter Einhaltung

der guten landwirtschaftlichen Praxis, eingesetzt werden. Für nicht in Österreich geprüfte Maissorten oder für neu zugelassene Maissorten

informieren Sie sich bzgl. Herbizidverträglichkeit bitte bei den Züchtern bzw. deren Vertriebspartnern.

In Österreich wurden keine nicht vertretbaren Unverträglichkeiten nach Praxisanwendungen an Bayer CropScience gemeldet.

Nicht in Maissaatgutvermehrungen oder Zuckermais anwenden.

Anwendungstechnik

Herstellung der Spritzbrühe

Tank ca. zur Hälfte mit Wasser füllen, Monsoon zugeben und mit der restlichen Wassermenge auffüllen. Rührwerk zur gleichmäßigen Verteilung

einschalten.

Reinigung der Spritzgeräte

Die verwendeten Spritzgeräte müssen frei von Resten anderer Präparate sein. Sofort nach Beendigung der Spritzarbeit ist die vollständig

entleerte Spritze mit Wasser zu füllen und mit entsprechendem Reinigungsmittel (z.B. 3%ige Ammoniaklösung mit 1 l/100 l Wasser) zu spülen.

Dazu Rührwerk einschalten, 10 Minuten laufen lassen und Reinigungsflüssigkeit über die zuvor behandelte Kultur ausspritzen. Prozedur

wiederholen. Anschließend Düsen und Filter ausbauen und diesen nochmals mit Reinigungsmittel spülen. Zusammengebautes Gerät mit klarem

Wasser spülen.

Mischbarkeit

Tankmischungen mit Monsoon

Monsoon wir in der Kombipackung Laudis + Aspect Pro + Monsoon angeboten. Bitte beachten Sie die aktuelle Empfehlung zur Anwendung der

Tankmischung.

Mindestabstände zu Oberflächengewässern/Schutz von Nichtzielpflanzen/Erklärung zu

den Abdriftminderungsklassen

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:

Ackerbau - Spritzen

10m (Regelabstand)

5 m (Abdriftminderungsklasse 50 %)

5 m (Abdriftminderungsklasse 75 %)

1 m (Abdriftminderungsklasse 90 %)

Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. -geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/

13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) genannten Voraussetzungen ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse

entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächengewässern zulässig.

Wird die Aufwandmenge im Geltungsbereich des Regelabstandes um 50% oder mehr reduziert, kann der vorgeschriebene Mindestabstand der

nächsthöheren Abdriftminderungsklasse Anwendung finden.

Der vorgeschriebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern (Bezugsgröße ist der Regelabstand bzw. der Mindestabstand der jeweils

anzuwendenden Abdriftminderungsklasse) kann um 25% reduziert werden, wenn das Gewässer zum Zeitpunkt der Anwendung über die

gesamte Breite deutlich als fließend erkennbar ist.

Der vorgeschriebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern (Bezugsgröße ist der Regelabstand bzw. der Mindestabstand der jeweils

anzuwendenden Abdriftminderungsklasse) kann um 25% reduziert werden, wenn sich vor dem Gewässer im Bereich der Applikationsfläche eine

durchgehend dicht belaubte Randvegetation befindet. Diese hat eine Mindestbreite von 1 m und überragt die zu behandelnde Raumkultur (oder

bei Flächenkulturen die Höhe der Spritzdüsen) mindestens um 1 m.

Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das Pflanzenschutzmittel in einer Breite von

mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege

und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75% gemäß Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/

B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für

Vergiftungsfälle verständigen.

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: KEIN Erbrechen herbeiführen. Bei Verschlucken bzw. Erbrechen Gefahr des Eindringens in die Lunge. Sofort einen Arzt

oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen. Mund ausspülen. In stabiler Seitenlage lagern, um die Aspiration des

verschluckten Produktes zu verhindern.

Hinweise für den Arzt

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden

in Betracht gezogen werden. Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Im Fall von Verschlucken sollten

Intubation und Bronchiallavage erwogen werden. Nieren, Leber und Pankreasfunktionen überwachen. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt. Kontraindikation: Adrenalin-Derivate.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS08 (Gesundheitsgefahr)

GHS09 (Umwelt)

Gefahr

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

Sehr giftig für Regenwürmer

H304: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

EUH208: Enthält Isoxadifen-ethyl. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P301+ P310: BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P331: KEIN Erbrechen herbeiführen.

P332+P313: Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in

anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Lagerung

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern,

der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Ware in geschlossenen Lagerhallen oder unter Dach geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung

und Frost lagern. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten. Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

ist eine registrierte Marke von Bayer

Internetausgabe, Stand: 15.11.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

MONSOON

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Version 5 / A

Überarbeitet am: 07.10.2021

102000011304

Druckdatum: 07.10.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

MONSOON

UFI

AYN0-P05W-C00S-7684

Produktnummer (UVP)

06321801

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Herbizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Aspirationsgefahr: Kategorie 1

H304

Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

Reizwirkung auf die Haut: Kategorie 2

H315

Verursacht Hautreizungen.

Kurzfristig (akut) gewässergefährdend: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Langfristig (chronisch) gewässergefährdend: Kategorie 1

SICHERHEITSDATENBLATT

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102000011304

Druckdatum: 07.10.2021

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Aspirationsgefahr: Kategorie 1

H304

Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

Reizwirkung auf die Haut: Kategorie 2

H315

Verursacht Hautreizungen.

Kurzfristig (akut) gewässergefährdend: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Langfristig (chronisch) gewässergefährdend: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Isoxadifen-ethyl

Foramsulfuron

Lösungsmittelnaphtha (Erdöl), schwere aromatische, <1% Naphthalin

Signalwort: Gefahr

Gefahrenhinweise

H304

Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

H315

Verursacht Hautreizungen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH208

Enthält Isoxadifen-ethyl. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P301 + P310

BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

P331

KEIN Erbrechen herbeiführen.

P332 + P313

Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

SICHERHEITSDATENBLATT

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Neben den genannten Gefahren sind keine zusätzlichen Gefahren bekannt.

Foramsulfuron: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) angesehen. Stoff

wird nicht als sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen. Isoxadifen-ethyl: Stoff

wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr

persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Öl basierende Dispersion (OD)

Foramsulfuron + Isoxadifen-ethyl (22,5 + 22,5 g/l)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Foramsulfuron

173159-57-4

605-666-1

Aquatic Chronic 3, H412

2,37

Isoxadifen-ethyl

163520-33-0

443-870-0

01-0000018707-62-0000

Acute Tox. 4, H302

Aquatic Acute 1, H400

Skin Sens. 1, H317

Aquatic Chronic 1, H410

2,34

Lösungsmittelnaphtha

(Erdöl), schwere

aromatische, <1%

Naphthalin

64742-94-5

265-198-5

Asp. Tox. 1, H304

Aquatic Chronic 2, H411

> 25

Benzolsulfonsäure, Mono-

C11-13-verzweigte

Alkylderivate,

Calciumsalze

68953-96-8

273-234-6

01-2119964467-24-xxxx

Acute Tox. 4, H312

Skin Irrit. 2, H315

Eye Dam. 1, H318

Aquatic Chronic 2, H411

> 1 – < 3

Octan-1-ol

111-87-5

203-917-6

01-2119486978-10-XXXX

Eye Irrit. 2, H319

Aquatic Chronic 3, H412

> 1 – < 10

Weitere Information

Isoxadifen-ethyl

163520-33-0

M-Faktor: 1 (acute)

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

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Druckdatum: 07.10.2021

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

KEIN Erbrechen herbeiführen. Bei Verschlucken bzw. Erbrechen

Gefahr des Eindringens in die Lunge. Sofort einen Arzt oder ein

Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen. Mund

ausspülen. In stabiler Seitenlage lagern, um die Aspiration des

verschluckten Produktes zu verhindern.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Die Symptome und Gefahren beziehen sich auf das Lösungsmittel.

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Somnolenz

Beim Verschlucken kann es zu Magenreizungen, Übelkeit, Erbrechen

und Durchfall kommen.

Aspiration kann zu Lungenödem und Pneumonie führen.

Einatmen kann folgende Symptome hervorrufen:

Husten, Atemnot, Cyanose, Fieber

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Risiken

Enthält Kohlenwasserstofflösungsmittel. Kann eine Pneumonie durch

Verschlucken hervorrufen.

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Im Fall von

Verschlucken sollten Intubation und Bronchiallavage erwogen werden.

Nieren, Leber und Pankreasfunktionen überwachen. Ein spezifisches

Antidot ist nicht bekannt. Kontraindikation: Adrenalin-Derivate.

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ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Cyanwasserstoff (Blausäure),

Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid (CO2), Schwefeloxide, Stickoxide

(NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Zur Entsorgung in geeignete

und verschlossene Behälter geben.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

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MONSOON

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Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Nach der Arbeit sofort Hände waschen,

gegebenenfalls duschen. Beschmutzte Kleidung sofort ausziehen und

vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht reinigungsfähige

Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Bulkware und

konfektionierte Ware in geschlossenen Lagerhallen oder unter Dach

geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Frost lagern.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

10 Brennbare Flüssigkeiten, soweit nicht Lagerklasse 3

Geeignete Werkstoffe

Coex HDPE/EVOH/HDPE

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Foramsulfuron

173159-57-4

10 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Isoxadifen-ethyl

163520-33-0

1 mg/m3

(SK-SEN)

OES BCS*

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Atemschutzgerät mit Filter gegen organische Dämpfe und Gase

(Schutzfaktor 10) gemäß Europäischer Norm EN140 Filtertyp A oder

gleichwertigen Schutz tragen.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

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sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Flüssigkeit

Farbe

beige

Geruch

aromatisch

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

5,0 - 7,0 (10 %) (23 °C) (entmineralisiertes Wasser)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt

Keine Daten verfügbar

Flammpunkt

121 °C

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

290 °C

Thermische Zersetzung

Keine Daten verfügbar

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

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Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

ca. 0,96 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Foramsulfuron: log Pow: 0,60

Isoxadifen-ethyl: log Pow: 3,8

Viskosität, dynamisch

26 mPa.s (20 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 20 /s

25 mPa.s (20 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 100 /s

17 mPa.s (40 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 20 /s

14 mPa.s (40 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 100 /s

Viskosität, kinematisch

27 mm²/s (20 °C) Scherkraft 20/sec

26 mm²/s (20 °C) Scherkraft 100/sec

18 mm²/s (40 °C) Scherkraft 20/sec

14 mm²/s (40 °C) Scherkraft 100/sec

Oberflächenspannung

33 mN/m (25 °C)

Wurde unverdünnt bestimmt.

32 mN/m (20 °C)

Wurde in 1%-iger Lösung in destilliertem Wasser bestimmt.

Schlagempfindlichkeit

Nicht schlagempfindlich.

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

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10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Frost

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 5,25 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Produkt wurde in Form eines lungengängigen Aerosols geprüft.

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Reizt die Haut. (Kaninchen)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Haut: Nicht sensibilisierend. (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Buehler Test

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Foramsulfuron: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Isoxadifen-ethyl: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Foramsulfuron verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Isoxadifen-ethyl verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Auf Basis einer Vielzahl von in vitro und in vivo Mutagenitätsstudien ist Foramsulfuron nicht mutagen

oder genotoxisch.

Isoxadifen-ethyl war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Foramsulfuron war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Isoxadifen-ethyl war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

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Beurteilung Reproduktionstoxizität

Foramsulfuron verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der Ratte.

Isoxadifen-ethyl verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der

Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Foramsulfuron verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Isoxadifen-ethyl verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Lepomis macrochirus (Blaukiemensonnenbarsch)) 7,8 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 6,9 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

IC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) > 5 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 96 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

IC50 (Lemna gibba (Bucklige Wasserlinse)) 0,00075 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 7 d

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Foramsulfuron:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Isoxadifen-ethyl:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Foramsulfuron: Koc: 38 - 151

Isoxadifen-ethyl: Koc: 2512

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Foramsulfuron:

Keine Bioakkumulation.

Isoxadifen-ethyl:

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Foramsulfuron: Mobil in Böden

Isoxadifen-ethyl: Schwach mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

Foramsulfuron: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

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